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Krawalle bei Atlético-Feier in Madrid

Nach dem Sieg von Atlético Madrid im Finale der Europa League ist es in der spanischen Hauptstadt bei einer Jubelfeier von Fußballfans zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden nach Angaben der Rettungsdienste 37 Menschen leicht verletzt, darunter 12 Polizisten.

Tausende von Atlético-Anhängern waren in der Nacht zum Donnerstag am Neptun-Brunnen zusammengekommen, um den 3:0-Sieg ihrer Mannschaft über Athletic Bilbao zu feiern. In der Umgebung lieferten Randalierer sich Auseinandersetzungen mit der Polizei und setzten Müllcontainer in Brand. Der Neptun-Brunnen in der Nähe des spanischen Parlaments und des Prado-Museums ist traditionell der Ort, an dem die Fans der Rot-Weißen die Erfolge ihres Clubs feiern.
Quelle:augsburger-allgemeine.de

Polizei mit Schlag gegen Hooligans

Knapp einen Monat vor dem Start der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) hat die polnische Polizei im Kampf gegen Hooligans 35 Verdächtige festgenommen.

Im Zuge mehrerer Razzien durchsuchten dabei etwa 300 Beamte 50 Privatwohnungen. Das gab die Behörde am Mittwoch bekannt.

Die vermeintlichen Gewalttäter sollen an verabredeten Kämpfen rivalisierender Hooligangruppen teilgenommen haben, die in den vergangenen Jahren in Polen einige Todesopfer forderten.

Die Festnahmen konzentrierten sich auf Fans der Zweitligaklubs Pogon Stettin und Piast Gleiwitz. Nach Polizeiangaben befanden sich die Verdächtigen bereits seit einem Kampf im November 2010 im Fokus der Ermittler. Im Falle einer Verurteilung drohen den Beteiligten Haftstrafen von bis zu drei Jahren.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte in der Vergangenheit Polen mehrfach wegen Hooligan-Ausschreitungen kritisiert.

Die polnische Regierung hatte daraufhin für die EM schärfere Gesetze und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalttätern angekündigt.

Während der Endrunde werden in allen Arenen Gefängnisse und Räumlichkeiten für die neu eingeführten Schnellgerichte zur Verfügung stehen.
Quelle:sport1.de

Razzia bei Hooligans des 1. FC Kaiserslautern

Im Zuge der Ermittlungen gegen die Hooliganszene des Bundesliga-Absteigers 1. FC Kaiserslautern hat die Polizei am Mittwoch insgesamt 17 Wohnungen durchsucht.

Im Zuge der Ermittlungen gegen die Hooliganszene des Bundesliga-Absteigers 1. FC Kaiserslautern hat die Polizei am Mittwoch insgesamt 17 Wohnungen durchsucht. Das teilten die Mainzer Staatsanwaltschaft und die Polizei in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.

Hintergrund der Razzia war der Überfall von FCK-”Junghooligans” und -Ultras auf heimkehrende Fans des Rivalen FSV Mainz 05 in den späten Abendstunden des 18. März. Am Mainzer Bruchweg war es dabei zu heftigen, tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Parteien gekommen, an denen etwa 100 Personen beteiligt waren. Einige FSV-Fans wurden verletzt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes. Bei den 17 Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 27 Jahren fanden die Beamten am Mittwochmorgen neben Mainzer Fan-Utensilien auch Schreckschusswaffen, Schlagstöcke, Messer und Sturmhauben.
Quelle:welt.de

Polizei sucht Zeugen – Attacke gegen Schalke-Fan

Ein Schalke-Fan wurde am vergangenen Samstag in Bremen brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Nach dem Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Schalke 04 haben mehrere Personen einen Schalke-Fan geschlagen und, als er am Boden lag, mehrfach gegen den Kopf getreten. Der 43 Jahre alte Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Laut ersten Zeugenberichten wurde der 43-Jährige gegen 18 Uhr im Einmündungsbereich Rembertistraße / Rembertiring von mehreren vermutlich Bremer Hooligans umringt und zu Boden gestoßen. Dort trat ihm ein Täter mit dem Schuh gegen den Hinterkopf, so dass der Schalke-Fan regungslos liegen blieb. Anschließend trat ihm ein weiterer mit dem Schuh ins Gesicht. Nachdem sich das Opfer nicht mehr bewegte, flüchteten die Männer. Der 43-Jährige wurde mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in eine Klinik gebracht.

Mittlerweile ist der Mann außer Lebensgefahr und in ein Krankenhaus in der Nähe von Gelsenkirchen verlegt worden. Er wird aber wegen der zahlreichen Gesichtsfrakturen noch zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen müssen, erklärte die Polizei gegenüber Radio Bremen.
Die Polizei sucht weitere Zeugen. Hinweise können unter der Telefonnummer 0421- 362-3888 angegeben werden.

Dies ist schon der zweite schwere Überfall am vergangenen Wochenende. Ebenfalls am Samstag wurde ein Fan von Werders Drittliga-Mannschaft in Bielefeld von Hooligans schwer zusammengeschlagen. Er schwebt noch immer in Lebensgefahr.
Quelle:radiobremen.de

Polizeibericht:
Nach dem Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag wurde ein Anhänger der Gelsenkirchener von mehreren Personen geschlagen und am Boden liegend mehrfach gegen den Kopf getreten. Der 43 Jahre alte Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei Bremen ächtet diesen Auswuchs exzessiver Gewalt und treibt die Ermittlungen mit Nachdruck voran.

Der 43-Jährige wurde gegen 18 Uhr im Einmündungsbereich Rembertistraße / Rembertiring von mehreren laut Zeugenaussagen vermutlich Bremer Hooligans umringt und zu Boden gebracht. Dort trat ihm ein Täter mit dem Schuh gegen den Hinterkopf, so dass der Schalkefan regungslos liegen blieb. Anschließend trat ihm ein weiterer mit dem Schuh in das Gesicht. Nachdem sich das Opfer nicht mehr bewegte flüchteten die Männer. Der 43-Jährige wurde mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma stationär in einem Klinikum aufgenommen. Die
Ermittlungen gegen die rücksichtslosen Täter führt jetzt die Abteilung für Kapitalverbrechen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Nach dem Bundesligaspiel kam es in der Bremer Innenstadt vereinzelt zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten so genannten Fans der beiden Mannschaften. Gemeinsam mit Werder Bremen und den Vereinen der DFL setzt sich die Polizei Bremen für Fußball und gegen Gewalt ein und wird die Täter, die den Fußball als Bühne für Gewalttaten nutzen wollen, konsequent verfolgen. Polizeipräsident Müller: “Mit dieser Form der Gewaltausübung ist eine klare Grenze überschritten. Wir werden mit Nachdruck die Ermittlungen führen!”
Quelle:presseportal.de

Fans des SC Paderborn haben nach Polizeiangaben vor dem Spiel gegen St. Pauli in Hamburg randaliert. Es gab zwei Verletzte.

2300 Paderborner hatten ihren SCP am Sonntag zum letzten Saisonspiel nach Hamburg begleitet. Viele waren mit Bussen angereist. Einer der Fan-Busse stoppte gegen 12 Uhr vor der gegnerischen Fan-Kneipe »Jolly Roger«. 25 SCP-Anhänger seien auf die Kult-Pinte zugestürmt und hätten St.-Pauli-Fans attackiert, berichtet Polizeisprecherin Sandra Levgrün. Es habe sich sofort eine Massenschlägerei entwickelt, und beide Lager hätten sich gegenseitig mit Flaschen beworfen.

»Mehrere Beteiligte haben Platz- und Schnittwunden erlitten, zwei Fans, einer aus Hamburg, einer aus Paderborn, sind ins Krankenhaus eingeliefert worden, am Bus wurden zwei Seitenscheiben beschädigt«, bilanziert Levgrün. Die Polizei habe einen Paderborner festgenommen, acht weitere hätten das Spiel ebenfalls verpasst, sie seien in Polizeigewahrsam genommen worden. Bevor der Bus unter Polizeibegleitung zum Stadion am Millerntor weiterfahren durfte, seien die Personalien von etwa 50 Fahrgästen aufgenommen worden. Nach dem Spiel, das die Hamburger bekanntlich 5:0 gewannen, sollen St.-Pauli-Fans einen anderen SCP-Bus mit Steinen beworfen haben.

Paderborns Fanbeauftragter Christian Just konnte zu den Vorfällen gestern nicht viel sagen: »Ich bin nicht dabei gewesen, sondern habe hinterher nur noch die Scherben und den beschädigten Bus gesehen, aber ich weiß nicht, wer da drin gesessen hat.« Mit dem Busfahrer der Firma Bachem habe er noch nicht sprechen können.

Nach seinen derzeitigen Informationen hätten die meisten der in Polizeigewahrsam genommenen Randalierer überhaupt keine Karten für das Spiel gehabt. »Die sind offenbar nur nach Hamburg gefahren, um Krawall zu machen«, vermutet Just. »So etwas ist unterstes geistiges Niveau, der SC Paderborn distanziert sich ausdrücklich von solchen gewaltbereiten Fangruppen.«

Die Gaststätte »Jolly Roger« ist gegen 3 Uhr in der Nacht zum Montag dann noch einmal zum Schauplatz einer Polizeiaktion geworden. Polizeibeamte haben das Szene-Lokal gestürmt. Bei der Aktion sollen mehrere Gäste verletzt worden sein.
Quelle:westfalen-blatt.de

Konsequenter Polizeieinsatz verhindert ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden FCZ und FCB Fans
Ein Grossaufgebot von Stadt- und Kantonspolizei Zürich verhinderte beim Anmarsch ein Aufeinandertreffen zwischen den Anhängern der beiden Clubs. Es wurden vereinzelt Wegweisungen wegen bestehenden Stadionverboten ausgesprochen. Bis zum Spielbeginn kam es zu keinen grösseren Auseinandersetzungen.

Die Stadtpolizei Zürich signalisierte den Fans des FC Basel bereits vor einigen Tagen, dass ein Fanmarsch vom Bahnhof Zürich-Altstetten ohne Pyros, Vermummungen und Sachbeschädigungen toleriert werde. Trotzdem reiste eine Vielzahl Basler Fans mit rund 150 privaten Fahrzeugen in einem Konvoi nach Zürich und stellten diese im Kreis 5 ab. Anschliessend formierten sich die rund 300-400 Fans und marschierten teilweise vermummt via Duttweilerstrasse in Richtung Stadion Letzigrund. Auf der Duttweilerbrücke wurden sie von Polizeikräften eingekesselt. Während 50 Minuten weigerten sie sich, sich einer Personenkontrolle zu unterziehen. Erst nachdem ihnen ein Ultimatum mit Androhung einer Verzeigung wegen Hinderung einer Amtshandlung gestellt wurde, löste sich der Widerstand. Bei den anschliessenden Personenkontrollen wurden einzelne Wegweisungen wegen bestehenden Stadionverboten ausgesprochen. Die Fans begaben sich anschliessend ohne weitere Probleme zum Stadion.

Gegen 13:30 Uhr besammelten sich rund 500 Fans des FC Zürich auf dem Helvetiaplatz. Nach reichlichem Alkoholkonsum marschierten die Anhänger ebenfalls teilweise vermummt auf der Hohlstrasse in Richtung Fussballstadion Letzigrund. Dank dem schnellen und konsequenten Eingreifen der Stadt- und Kantonspolizei Zürich konnten die beiden Fanmärsche kurz vor dem Aufeinandertreffen angehalten werden. Die Zürcher Fans protestierten, indem sie einen rund 20-minütigen Sitzstreik organisierten. Sie weigerten sich anfänglich via Eichbühlstrasse zum Stadion zu gehen. Der Polizei gelang es schlussendlich, die Zürcher Fans zum Stadion umzuleiten. Dort rissen sie den Sichtschutz des Sicherheitszaunes bei der Baslerstrasse nieder und konnten nur durch einen Einsatz eines Wasserwerfers zurückgebunden werden. In der Zwischenzeit kamen auch noch rund 220 Basler Anhänger mit dem Extrazug in Zürich-Altstetten an. Diese marschierten via Hohlstrasse zur Baslerstrasse. Dort weigerten sie sich aber, in das Stadion zu gehen. Sie wollten auf die auf der Duttweilerbrücke eingekesselten Anhänger des FCB warten. Kurz vor dem Spiel beruhigte sich die Situation. Trotzdem weigerten sich nun die Basler Fans das Stadion zu betreten. Auch die Anhänger des FC Zürich protestierten und verliessen danach das Stadion, so dass das Spiel fast vor leeren Rängen stattfand. Vor dem Stadion wurden auch zivile Polizisten und ein Staatsanwalt attackiert. Auch an der Badenerstrasse war es im Vorfeld des Spiels zu einigen kleinen Scharmützeln zwischen der Polizei und einzelnen FCZ Fans gekommen.
Quelle:stadt-zuerich.ch

Polizeipräsenz verhindert große Auseinandersetzung der Fanlager beim Spiel des KSC gegen Frankfurt

Am Rande der Begegnung des Karlsruher SC mit der Frankfurter Eintracht kam es am Sonntag nicht zuletzt dank der starken Polizeipräsenz zu kleineren Auseinandersetzungen der Fanlager.

Bereits am Vormittag reisten etwa 1.400 Frankfurter Fans mit Regelzügen und gegen 11.15 Uhr in einem Entlastungszug weitere 1.000 Anhänger an. Diese wurden von starken Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei in Empfang genommen und mit Sonderbussen zum Stadion verbracht.

Trotz der per Allgemeinverfügung der Stadt Karlsruhe erlassenen Glasflaschen- und Alkoholverbote führten viele Unverbesserliche Bierflaschen mit, die sie vor dem Betreten der Shuttlebusse entsorgen mussten. Auch wurden vereinzelt Böller und Rauchpulver am Südeingang gezündet. Die Shuttle-Busse blieben auf ihrem Weg zum Wildpark – entgegen der Begegnung im Februar 2009 – unbeschadet.

Insgesamt gesehen verhielten sich die Problemfans weitestgehend angemessen, sodass der Transfer zum Stadion in der Folge planmäßig ablief. Lediglich 15 mit Frankfurter Meldeauflagen belegte Hooligans mussten sofort wieder die Heimreise antreten.

Die Karlsruher Fanszene traf sich unterdessen zum „Nausdabbe“ auf dem Karlsruher Marktplatz. Bis gegen 11 Uhr hatten sich etwa 1000 Personen zusammengefunden, die sich dann gemeinsam auf den Weg zum Stadion machten. Eine kleinere Gruppe wollte sich währenddessen in Richtung Birkenparkplatz durch den Wald zum verfeindeten Fanlager aufmachen und musste von den begleitenden Polizeikräften wieder auf den vorgegebenen Weg gebracht werden.

Noch in der Vorspielphase kam es beim Adenauerring zwischen dem für Gästefans freigehaltenen Eingang Ost und dem Eingang Mitte wiederholt zu Provokationen mit kleineren Raufereien, die von den der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray eingedämmt werden mussten. Unmittelbar vor dem Anpfiff brannten die Hooligans in der Gästefankurve zahlreiche Bengalfeuer, Böller und Rauchpulver ab und warfen die brennenden Gegenstände in Richtung der Ordner. Durch großes Glück wurde hierbei niemand verletzt.>>>Videos

Im weiteren Verlauf blieb die Fangemeinde sowohl während des Spiels als auch in der Nachspielphase relativ entspannt. So verließen die Gästefans relativ zügig das Stadion, um in Frankfurt an der am Abend stattfindenden Aufstiegsfeier teilnehmen zu können. Lediglich einige Problemfans beider Seiten hielten sich nach dem Spiel noch einige Zeit an den Gitterabsperrungen in Höhe des Eingangs Mitte auf.

Sie tauschten Provokationen aus; zu weiteren Ausschreitungen kam es aber dank der starken Polizeipräsenz nicht. In einer Straßenbahn der Linie 4 kam es auf dem Weg zum Bahnhof zu einer kleineren Auseinandersetzung ohne Personen- und Sachschäden.

Insgesamt wurden drei Polizeibeamte durch ein Knalltrauma und ein Beamter durch eine Pfeffersprayattacke eines Hooligans leicht verletzt. Von den Gästefans kamen neun Personen insbesondere wegen Beleidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigen in Gewahrsam, während von der Heimfanseite vier Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurden.

Insgesamt zieht Einsatzleiter Fritz Rüffel eine positive Bilanz: „Der Personalansatz mit über 900 Beamten der Landespolizei und mit rund 500 Bundespolizisten war angesichts des großen Gewaltpotentials und der schwierigen örtlichen Gegebenheiten zur Vermeidung einer Eskalation angemessen und dringend nötig. Allen Einsatzkräften sage ich auf diesem Weg meinen herzlichen Dank. Darüber hinaus danke ich aber auch besonders den Heimfans, die sich sehr diszipliniert an die Ratschläge der Polizei gehalten haben.“
Quelle:pz-news.de

Fußball-Fan bei Schlägerei lebensgefährlich verletzt
Bielefelder Gewalttäter schlagen auf Bremer Gästefans ein / Haupttäter in Haft

Bei einer Schlägerei nach dem Fußballspiel von Arminia Bielefeld gegen Werder Bremens zweite Mannschaft ist am Samstag ein 26-Jähriger Hansestädter in Bielefeld lebensgefährlich verletzt worden.

Der Angriff der Gewalttäter geschah laut Polizeibericht unvermittelt, als sich die rund 40 Bremer Fans nach dem Spiel auf den Heimweg machen wollten. Die Gewalttäter aus der Bielefelder Fanszene hätten an der Ecke Jöllenbecker/Wittekindstraße auf die Bremer Gruppe eingeschlagen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam am Sonntag mit.

Der 26-Jährige ist durch Tritte an Kopf so schwer verletzt worden, dass er am Sonntagnachmittag in einem Bielefelder Krankenhaus noch um sein Leben rang. Die Polizei konnte in der Nähe des Tatorts sechs Tatverdächtige, darunter die beiden Haupttäter, festnehmen. Bei den beiden Haupttätern handelt es sich um einen 20-jährigen Mann aus Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) und einen 21-Jährigen aus Leopoldshöhe (Kreis Lippe). Gegen den 20-Jährigen besteht ein bundesweites Stadionverbot bis 2015. Gegen den 21-Jährigen bestand ein bundesweites Stadionverbot bis Ende 2010.

Die beiden jungen Männer sind in der Vergangenheit wegen Landfriedensbruch in Verbindung mit Fußballspielen in Erscheinung getreten. Am Sonntagnachmittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gegen den 20- und 21jährigen erlassen. Die vier weiteren vorläufig Festgenommenen (2x 19 Jahre und 2x 20 Jahre) befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß, da gegen sie keine Haftgründe vorlagen. Gegen sie wird aber weiter ermittelt, teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit.

Augenzeugen des Überfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Bielefeld zu melden unter Tel. (05 21) 54 50.

Das letzte Drittligaspiel von Arminia Bielefeld in dieser Saison gegen Werder Bremen II endete mit einem 1:0-Sieg.
Quelle:nw-news.de

Fan nach Schlägerei in Lebensgefahr

In Anschluss an die Drittliga-Partie zwischen Arminia Bielefeld und der zweiten Mannschaft von Werder Bremen wurde ein Werder-Anhänger lebensgefährlich verletzt.

Außerhalb des Stadions kam es nach der Partie zu einer Auseinandersetzung mit gegnerischen Fans. Der Anhänger wurde noch am Abend in einem Bielefelder Krankenhaus operiert und schwebt nach Bielefelder Medienberichten weiter in Lebensgefahr.

Der genaue Tathergang ist bisher ungeklärt. Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer zeigt sich bestürzt:

“Wir sind geschockt und verurteilen die Tat auf das Schärfste. Jegliche Art von Gewalt und Provokation haben im Stadion und im Umfeld des Sports nichts zu suchen. Ich bin fassungslos darüber, dass ein Menschenleben gefährdet ist. Wir hoffen, dass sich das Opfer schnell von seinen Verletzungen erholt.”

Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig zeigte sich ebenfalls “tief betroffen. Über allem steht unsere Hoffnung, dass das Opfer überlebt. Das laufende Verfahren verbietet uns jede weitere Aussage zum Tatgeschehen und möglichen Hintergründen. Allerdings möchten wir an dieser Stelle darum bitten, von Vorverurteilungen der Fanszene abzusehen.”

Die Ostwestfalen sicherten der Polizei “maximale Unterstützung bei der Aufklärung” zu.
Quelle:sport1.de

Jahn-Spiel beschäftigte auch die Polizei

Bei der Begegnung des SSV Jahn gegen Carl Zeiss Jena kam es zu kleineren Zwischenfällen. Die Polizei musste eingreifen.

Die Begegnung zwischen dem SSV Jahn Regensburg und Carl Zeiss Jena am Samstag hat auch die Regensburger Polizei beschäftigt. Mehr als 7500 Zuschauer waren ins Jahn-Stadion an der Prüfeninger Straße gepilgert, um sich die Partie anzusehen – davon rund 500 Fans aus Jena. Die Gästefans waren laut Polizei überwiegend mit dem Auto angereist. Etwa 150 Personen kamen mit dem Zug, 60 Personen mit einem Reisebus. Die Bahnreisende sowie die Insassen der Reisebusse wurden jeweils von Polizeikräften in Empfang genommen und zum Stadion geleitet. Dabei beleidigte ein zunächst unbekannter Mann die Beamten „durch eine Geste“. Die Personalien konnten nach dem Spiel festgestellt werden. Gegen den Fan wurde Anzeige erstattet.

Zwei Jena-Fans, die während des Spieles mehrmals versucht hatten, über den Zaun zu steigen, wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Einer der beiden leistete Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht an der Hand verletzt.

Unmittelbar nach Spielende überstiegen etwa 50 Heimfans aus dem Ultrablock Regensburg den Zaun. Sie wurden aber vom Ordnungsdienst und Polizei vor dem Zaun in Schach gehalten und wieder in den Block zurückgedrängt.

Nach dem Spiel suchte eine 50-köpfige Gruppe von Jena-Fans eine nahe gelegenen Gaststätte auf. Hier fand sich auch etwa zehn Jahn-Anhänger ein. Es kam zu einer Rangelei zwischen den Fans. Die Polizei musste einschreiten. Dabei leisteten zwei Fans aus Regensburg Widerstand und beleidigten die Beamten. Sie wurden festgenommen. In der Gaststätte wurden zudem die Toiletten von unbekannten Tätern beschädigt.

Die Abreise der Fans aus Jena verlief dann laut Polizei weitgehend störungsfrei.
Quelle:mittelbayerische.de

Osnabrück-Fans randalieren in Aalen

Bei Ausschreitungen von Fans des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück vor und nach der Partie bei Zweitliga-Aufsteiger VfR Aalen sind mehrere Personen verletzt und festgenommen worden.

Bereits in der Nacht zum Samstag lieferten sich gewaltbereite Gäste-Anhänger auf dem Aalener Frühlingsfest eine Schlägerei mit der Polizei, bei der es mindestens drei Verletzte zu beklagen gab.

Die Einsatzkräfte, die mit Biertischen und Bänken beworfen wurden, setzten Schlagstöcke ein und räumten das Festzelt. Ein Beamter, eine 25 Jahre alte Frau sowie ein unbeteiligter 22-Jähriger mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden, teilte die Polizei am Samstag mit. Weitere Personen wurden vor Ort behandelt.

Nach der Partie, die Osnabrück mit 4:0 gewann, griffen VfL-Fans vor dem Stadion eine Passantengruppe an. Die Polizei, die ihr Aufgebot wegen der nächtlichen Vorkommnisse verdreifacht hatte, nahm die Randalierer fest und geleitete diese nach der Aufnahme der Personalien bis zur Autobahn. An den Vorkommnissen waren nach Angaben der Polizei mehrere Problemfans beteiligt, die wegen bundesweiter Stadionverbote keinen Einlass gefunden hatten.
Quelle:wz-newsline.de

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