Archiv für die Kategorie „Wuppertaler SV“
Wegen eines Fußballspiels (Meisterschaft der türkischen Liga) trafen sich am Samstag, den 12.05.2012, ab etwa 16.00 Uhr, mehrere Fußballfans der Vereine Fenerbahce und Galatasaray in unterschiedlichen Lokalen an der Friedrichstraße in Wuppertal.
Nach dem Schlusspfiff (0:0) versammelten sich ca. 200 Anhänger von Fenerbahce und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen mit etwa 150 Galatasaray-Fans, die den Meistertitel feierten. Ein Fußballfan (23 Jahre) des WSV, der sich unter den Fenerbahce-Fans befand, zerschlug eine Schaufensterscheibe und wurde festgenommen.
Durch ein großes Aufgebot an Polizeikräften konnte verhindert werden, dass die beiden Gruppierungen aufeinander trafen. Während sich die Fans zum Teil in mehreren Gruppen entfernten, nahm die Polizei in einem Parkhaus an der Grabenstraße neun Personen (darunter zwei Jugendliche) fest, die ausgesprochenen Platzverweisen nicht nachkamen. Ein Großteil der Fußballfans wurde durch die Einsatzkräfte zum Bahnhof geleitet, wo sie ihre Heimreise antraten.
Zudem traf man dort auf weitere Fans des WSV, denen ebenfalls Platzverweise ausgesprochen wurden. Weil die Gruppe von 9 Leuten später erneut in der Innenstadt auftauchte, nahmen die eingesetzten Polizisten sie in Gewahrsam. Die beiden Jugendlichen übergab man in die Obhut Erziehungsberechtigter; die übrigen Fans wurden sukzessive aus dem Gewahrsam entlassen. Den 23-Jährigen erwartet eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.
Quelle:presseportal.de
Reizgas beendete Tumulte beim Fußballspiel Rot-Weiß- Essen gegen Wuppertaler SV – Anzeigen wegen Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und anderen Delikten
Beim gestrigen Fußballspiel (Samstag, 17. März) der Regionalliga West, Rot-Weiß-Essen gegen den Wuppertaler SV Borussia kam es im Vorfeld und während des Spiels zu Ausschreitungen.
Zu dem um 14 Uhr beginnenden Spiel reisten bereits kurz nach 9 Uhr die ersten Fans von Wuppertal nach Essen. Als 15 Wuppertaler Fans am Essener Hbf. sofort auf einige Essener Fans losgingen und es zu gefährlichen Situationen an den Gleisen kam, durften sie auf Weisung und in Begleitung der Bundespolizei sich sofort wieder auf den Heimweg machen. Zahlreiche Personen wurden mit Bussen vom Hauptbahnhof zum Stadion gefahren. Für die Fans eines Busses endete die Fahrt an der Emscherbruchstraße. Nachdem Mitfahrer eine Busscheibe zerstörten, stellten Beamte die Personalien der Verdächtigen fest. Wenige Personen (2) beleidigten die Polizisten, diese müssen jedoch jetzt mit Strafverfahren rechnen. Das der Besitz von Rauschgift auch beim Fußball unter Strafe steht, erfuhr ein weiterer Besucher, den Ordner beim Betreten durchsuchten.
Während des Spieles entzündeten noch unbekannte Randalierer im Wuppertaler Block bengalische Feuer. Der einsetzende Tumult wurde größer, als eine der mitgeführten Fahnen Feuer fing. Ordner versuchten zunächst die Lage zu beruhigen, mussten jedoch durch zahlreiche Polizisten unterstützt werden, als sie massiv -vermutlich mit Fahnenstangen- angegriffen wurden. Ein Ordner kam zur Behandlung ins Krankenhaus.
Aufgeheizt kam es darauf auch im Essener Fanblock zu Tumulten. Etliche Ranalierer versuchten, die angrenzende Zaunanlage zum Wuppertaler Gästeblock zu erklimmen. Die dort postierten Polizisten der Einsatzhundertschaft versuchten, als Puffer zwischen den Fans und der Zaunanlage stehend, zu beruhigen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Beamten die heranstürmende Horde auf Distanz halten und die Lage letztendlich beruhigen.
Nach dem Spiel erstattete ein jugendliches Mädchen mit ihrem Vater Strafanzeige bei der Polizei, da sie durch das Reizgas verletzt wurde.
Der weitere Verlauf des Spieles blieb weitestgehend ruhig. Auch nach Spielende brauchten die Beamten kaum noch -außer zur Verkehrsregelung- einschreiten.
Quelle:presseportal.de
Rot Weiss Essen gegen Wuppertal: Emotionen nur auf den Rängen
Während die Spieler auf dem Rasen sich zu dem 1:1 mühten, sorgten die Fans auf den Rängen für eine ausgelasse Derbystimmung. Stimmgewaltig der Support natürlich von der Osttribüne, auf der die Essener Fans wie gewohnt während des Spiels zahlreiche Banner präsentierten. Von “Das einzige was ihr versenkt ist euer Niveau” bis “Essener für den Erhalt der Haupttribüne” – ein buntes Potpourri aus Wünschen und Provokantem. Zu letzterem zählte wohl auch das Präsentieren eines (angeblichen) Wuppertaler Banners “10 Jahre Fanclub Ultras Wuppertal”, der sich anscheinend nun in Essener Hand befindet. altEine Reaktion der Wuppertaler kam aber nicht. Insgesamt blieb die Stimmung bis zur 55 Spielminute friedlich und bei den üblichen verbalen Scharmützeln.
Dann zündeten die Wuppertaler – versteckt unter einer Fahne – ein (kleine) bengalische Fackel, was von den Essenern mit dem honorierenden Gesang “Pyrotechnik ist kein Verbrechen” kommentiert wurde. Im Nachgang des kleinen Leuchtfeuers wollten einige Ordner und auch später die Polizei im Gästeblock die Verantwortlichen ausmachen, sehr zum Misswillen der Wuppertaler Fans. Es kam zu einigen Handgreiflichkeiten. Das Spiel wurde für einige Minuten unterbrochen. Später lieferten sich auch einige Essener Anhänger scharfe Verbalgefechte mit der inzwischen im Pufferblock positionierten Polizei.
Viel Emotionen im altehrwürdigen Georg Melches Stadion. Gegen Wuppertal gibt es immer eine gewisse Brisanz, auch wenn es spielerisch wie in der laufenden Saison (außer der Ehre) um nicht mehr viel geht. In der kommenden Saison sehen sich beide Mannschaften wieder, dann aber im neuen Essener und alten Wuppertaler Stadion.
Quelle:turus.net
Ordner bei Ausschreitungen verletzt
Für rund sieben Minuten musste die Partie zwischen Rot-Weiss Essen und dem Wuppertaler SV nach 53 Minuten unterbrochen werden. Ausschreitungen auf den Rängen. Ein Handgemenge zwischen Ordnern und Wuppertaler Fans, die kurz zuvor noch bengalische Feuer gezündet hatten. Wenig später gesellte sich die Polizei in die undurchsichtige Gemengelage. Erst nachdem die Partie bereits wieder lief, beruhigte sich die Szenerie allmählich.
Ursächlich für die Unterbrechung war jedoch erst in zweiter Linie die Auseinandersetzung auf der Tribüne. Ein Ordner, der regungslos und in stabiler Seitenlage vor der Nordtribüne lag, alarmierte die Sanitäter, die den Security umgehend abtransportierten. Schon kurz nach Spielende konnte jedoch einstweilen Entwarnung gegeben werden. Nachdem die Ordner versuchten, im Wuppertaler Block die bengalischen Feuer zu löschen, kam es zur Eskalation. Die Anhänger der Gäste attackierten in dem Handgemenge schließlich die Ordner mit Fahnenstangen und trafen das Opfer unterhalb des Auges, berichtet Rot-Weiss Essens Sicherheitsbeauftragter Oliver Tangermann. Schon am Abend wurde die Verletzung ambulant in einer Augenklinik genäht.
Quelle:reviersport.de
Am 19.11.2011, 18.55 Uhr ging bei der Leitstelle der Polizei in Siegburg die Meldung über eine randalierende Personengruppe ein. 20 bis 30 Personen hatten die Kletterhalle am Junkersring gestürmt und es kam zu Prügeleien. Die Personen waren mit einem Bus angekommen.
Die Örtlichkeit wurde mit 14 Funkstreifen aus dem hiesigen Bereich und benachbarten Behörden (Köln und Bonn) aufgesucht. Der Bus konnte auf der Kriegsdorfer Straße angehalten werden.
Nach ersten Ermittlungen handelte es sich um Fußballfans aus Wuppertal, die auf dem Nachhauseweg waren. Bei dem Zwischenstopp in Kriegsdorf kam es zu Auseinandersetzungen mit Besuchern der Kletterhalle. Die Ermittlungen über die Hintergründe hierzu dauern an.
Insgesamt wurden 84 Personalienfeststellungen durchgeführt, die Fans verhielten sich hierbei kooperativ und ruhig. Nach Durchführung der Maßnahmen konnte die Heimreise fortgesetzt werden. Es wurden Verfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verdacht des Landfriedensbruch eingeleitet.
Quelle:presseportal.de
Polizei trennt Fußball-Fans
Mit einem massiven Aufgebot an Beamten hat die Polizei am Samstagnachmittag Ausschreitungen am Rande des Regionalliga-Fußballspiels Fortuna Düsseldorf II gegen den Wuppertaler SV bereits im Ansatz verhindert. Diese waren im Vorfeld der Partie zum Saisonabschluss befürchtet worden, da die Fangruppen beider Vereine ein traditionell schlechtes Verhältnis zueinander haben.
Tatsächlich blieb es im Paul-Janes-Stadion in Flingern sowie in der Umgebung vor, während und nach dem Spiel ruhig. “Bis auf einige kleinere Delikte gab es keine Auffälligkeiten”, sagte gestern ein Polizeisprecher .
Um potenziellen Randalierern von Beginn an deutlich zu machen, dass Ausschreitungen nicht toleriert werden, hatte die Polizei eine Gruppe Wuppertaler Fans bereits am S-Bahnhof Flingern in Empfang genommen. Dort ermahnten die Beamten die Gäste aus dem Bergischen, umgehend in schon bereitstehende Busse zu steigen. Dadurch sollten gewalttätige Auseinandersetzungen mit Fortuna-Fans von vornherein vermieden werden. Nach einigen Diskussionen fügten sich die Wuppertaler schließlich und stiegen in die Busse zum Flinger Broich ein.
Nach dem Spiel soll es dann allerdings doch noch zu Zusammenstößen gekommen sein: Ein Fortuna-Anhänger hat RP-Informationen zufolge Wuppertaler Fans mit Knallkörpern geworfen.
Polizeieinsätze sind seit Jahren längst nicht mehr nur bei Bundesliga-Begegnungen an der Tagesordnung. Gerade in den unteren Spielklassen tummeln sich zahlreiche angebliche Fußball-Fans, die vor allem an Prügeleien interessiert sind. So stuft die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei inzwischen nicht nur etliche Regional- sondern auch Begegnungen der Niederrheinliga als Hochsicherheitsspiele ein.
Quelle:rp-online.de
Knallkörper im Mönchengladbacher Hauptbahnhof gezündet – Bundespolizisten verletzt
Am gestrigen Abend fand in Nettetal das Fußball-Pokalspiel auf Niederrhein-Ebene zwischen dem 1.FC Viersen und dem Wuppertaler SV statt. Nach dem Spiel kamen circa 70 Wuppertaler Fans um 22.35 Uhr aus Viersen im Mönchengladbacher Hauptbahnhof an. Aus präventiven Gründen sollten die Fans den Hauptbahnhof nicht verlassen und in einen Zug Richtung Wuppertal umsteigen. Als sie mit dieser polizeilichen Anordnung nicht einverstanden waren, zündeten unbekannte Täter in der Passage aus dieser Menge heraus einen Knallkörper, der genau neben zwei eingesetzten Bundespolizisten zündete. Zunächst konnten die beiden betroffenen Beamten ihren Dienst noch verrichten und für eine dann störungsfreie Abfahrt der Wuppertaler sorgen. Gegen Mitternacht stellten sich dann aber bei den beiden Beamten gesundheitliche Beeinträchtigungen ein, so dass sie ihren Dienst abbrechen mussten.
Die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen des Vorfalles.
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf


