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Archiv für die Kategorie „Videos“

Polizeipräsenz verhindert große Auseinandersetzung der Fanlager beim Spiel des KSC gegen Frankfurt

Am Rande der Begegnung des Karlsruher SC mit der Frankfurter Eintracht kam es am Sonntag nicht zuletzt dank der starken Polizeipräsenz zu kleineren Auseinandersetzungen der Fanlager.

Bereits am Vormittag reisten etwa 1.400 Frankfurter Fans mit Regelzügen und gegen 11.15 Uhr in einem Entlastungszug weitere 1.000 Anhänger an. Diese wurden von starken Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei in Empfang genommen und mit Sonderbussen zum Stadion verbracht.

Trotz der per Allgemeinverfügung der Stadt Karlsruhe erlassenen Glasflaschen- und Alkoholverbote führten viele Unverbesserliche Bierflaschen mit, die sie vor dem Betreten der Shuttlebusse entsorgen mussten. Auch wurden vereinzelt Böller und Rauchpulver am Südeingang gezündet. Die Shuttle-Busse blieben auf ihrem Weg zum Wildpark – entgegen der Begegnung im Februar 2009 – unbeschadet.

Insgesamt gesehen verhielten sich die Problemfans weitestgehend angemessen, sodass der Transfer zum Stadion in der Folge planmäßig ablief. Lediglich 15 mit Frankfurter Meldeauflagen belegte Hooligans mussten sofort wieder die Heimreise antreten.

Die Karlsruher Fanszene traf sich unterdessen zum „Nausdabbe“ auf dem Karlsruher Marktplatz. Bis gegen 11 Uhr hatten sich etwa 1000 Personen zusammengefunden, die sich dann gemeinsam auf den Weg zum Stadion machten. Eine kleinere Gruppe wollte sich währenddessen in Richtung Birkenparkplatz durch den Wald zum verfeindeten Fanlager aufmachen und musste von den begleitenden Polizeikräften wieder auf den vorgegebenen Weg gebracht werden.

Noch in der Vorspielphase kam es beim Adenauerring zwischen dem für Gästefans freigehaltenen Eingang Ost und dem Eingang Mitte wiederholt zu Provokationen mit kleineren Raufereien, die von den der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray eingedämmt werden mussten. Unmittelbar vor dem Anpfiff brannten die Hooligans in der Gästefankurve zahlreiche Bengalfeuer, Böller und Rauchpulver ab und warfen die brennenden Gegenstände in Richtung der Ordner. Durch großes Glück wurde hierbei niemand verletzt.>>>Videos

Im weiteren Verlauf blieb die Fangemeinde sowohl während des Spiels als auch in der Nachspielphase relativ entspannt. So verließen die Gästefans relativ zügig das Stadion, um in Frankfurt an der am Abend stattfindenden Aufstiegsfeier teilnehmen zu können. Lediglich einige Problemfans beider Seiten hielten sich nach dem Spiel noch einige Zeit an den Gitterabsperrungen in Höhe des Eingangs Mitte auf.

Sie tauschten Provokationen aus; zu weiteren Ausschreitungen kam es aber dank der starken Polizeipräsenz nicht. In einer Straßenbahn der Linie 4 kam es auf dem Weg zum Bahnhof zu einer kleineren Auseinandersetzung ohne Personen- und Sachschäden.

Insgesamt wurden drei Polizeibeamte durch ein Knalltrauma und ein Beamter durch eine Pfeffersprayattacke eines Hooligans leicht verletzt. Von den Gästefans kamen neun Personen insbesondere wegen Beleidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigen in Gewahrsam, während von der Heimfanseite vier Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurden.

Insgesamt zieht Einsatzleiter Fritz Rüffel eine positive Bilanz: „Der Personalansatz mit über 900 Beamten der Landespolizei und mit rund 500 Bundespolizisten war angesichts des großen Gewaltpotentials und der schwierigen örtlichen Gegebenheiten zur Vermeidung einer Eskalation angemessen und dringend nötig. Allen Einsatzkräften sage ich auf diesem Weg meinen herzlichen Dank. Darüber hinaus danke ich aber auch besonders den Heimfans, die sich sehr diszipliniert an die Ratschläge der Polizei gehalten haben.“
Quelle:pz-news.de

Mit Polizeischutz in die Zweite Liga

Beim fünften Abstieg des 1. FC Köln aus der Ersten Bundesliga musste ein Großaufgebot der Polizei in Müngersdorf eingreifen. Pyrotechnik und Rauchbomben aus dem Kölner Fanblock sorgten sogar für einen Spielabbruch. Lukas Podolski verschwand im Rauch.

Ein paar Sekunden wären noch zu spielen am letzten Spieltag in Köln-Müngersdorf. Doch trotzdem ist schon Schluss. Abpfiff. Schiedsrichter Florian Meyer hat keine andere Wahl. Er verzichtet auf den Rest und die Nachspielzeit. Die Sicherheit geht vor. Der 1. FC Köln hat gerade 1:4 gegen den FC Bayern München verloren. Die Fans wissen: Der fünfte Abstieg steht fest.

Aus dem unteren Bereich der Südkurve wabert schwarzer Rauch durch die Luft, der sich innerhalb von Sekunden durch das halbe Stadion frisst und bald schon den Oberrang erreicht. Der dunkle Nebel schafft es bis zur Mittellinie, ehe er sich langsam auflöst.

Alle Beteiligten fliehen vom Rasen. Als letzter Spieler geht der Kölner Torhüter Michael Rensing vom Platz. Kurz zuvor erreicht Lukas Podolski die Grasgrenze, begleitet von Sicherheitsleuten. Er schüttelt den Kopf. Fasst sich an die Haare. Wirkt konsterniert. Stadionsprecher Michael Trippel sagt: „Lukas Podolski hat einen besseren Abschied aus Köln verdient.“

Dieser Abschied ist eine Flucht. Aus Berlin wird gemeldet: 3:1 für die Hertha. Es ist soweit: Nichts mehr zu machen. Klassenziel verfehlt. Platz 17. Die Stadionregie spielt: „In unserem Veedel“ von den Bläck Föös. Danach legt sie „Mer stonn zu dir, FC Kölle“, die Vereinshymne. Niemand singt mit.

Einige Fans tauchen aus dem Rauch auf. Sie stehen auf dem Spielfeld. Und laufen einer bereits formierten und mit Knüppeln bewaffneten Polzeistaffel in die Arme, die die Masse wieder runter vom Rasen treibt. Auf dem Platz stehen nun: Hunderte Beamte vor der Südkurve. Sicherheitspersonal in orangen Westen auf der Mittellinie. Und eine weitere Einheit der Polizei vor der Nordtribüne. Es ist 17.25 Uhr. Die Ränge leeren sich weiter.

Die Menschen haben begriffen, was nun kommt: Rückschlag, nichts zu machen, Zweite Liga, Montagsspiele, eine Reise nach Sandhausen. Und, je nachdem, vielleicht auch nach Düsseldorf.

Die Spieler sind nicht mehr zu sehen. Keiner geht in die Kurve. Jetzt, so gegen 17.35 Uhr, ist es auch langsam zu spät, weil keine Kurvenbesucher mehr da sind. „Das gab es noch nie“, sagt Matthias Scherz, der selbst dreimal mit dem Klub abgestiegen ist. „Jeder Abstieg war schlimm, es herrschte Trauer und Enttäuschung. Aber wir sind immer zu den Fans gegangen.“

Später sagt Präsident Werner Spinner: „Das ist nicht akzeptabel. Das ist traurig, was da passiert ist.“ Er meint das in dunklen Rauch verhüllte Ende der Saison.

17.35 Uhr: Nur noch vor der Südtribüne stehen Polizisten in Kampfmontur mit weißen Helmen. Ein paar Menschen sind noch dort zu sehen. Der Rest des Stadions: leer. Jetzt schon. >>>>Bilder von express.de
>>>Video
Quelle:ksta.de

SSV Jahn Regensburg – Chemnitzer FC

Am Samstag, 21.04.2012 fand um 14.00 Uhr die o.g. Begegnung im Jahnstadion an der Prüfeninger Straße statt. Zu dem Spitzenspiel fanden sich über 8000 Zuschauer, davon ca. 2500 Gästefans ein. Die Gästefans reisten im 8 Bussen, Pkw und Kleinbussen an. Etwa 200 Personen kamen mit dem Zug aus Sachsen.

Bahnreisende sowie die Insassen der Reisebusse wurden jeweils von Polizeikräften in Empfang genommen und zum Stadion geleitet.
Während der Anreise kam es zu zwei Körperverletzungsdelikten. Ein Wachmann wurde gegen 10.00 Uhr in einem Kaufhaus in Bahnhofsnähe von einem bislang unbekannter Gästefans geschlagen. Zwei Polizeibeamte klagten nach dem Wurf eines Blöllers über Knalltraumata. Der Feuerwerkskörper wurde auf dem Weg vom Busparkplatz zum Stadion aus einer Menschenmenge vor die Füße der beiden Beamten geworfen. Ein Verursacher ließ sich nicht feststellen.
Im Stadionumfeld kam es vereinzelt zu verbalen Attacken zwischen gegnerischen Fangruppierungen die jedoch ohne Folgen blieben.
Kurz vor Spielbeginn kam es an den Eingängen Prüfeninger- / Lessingstraße zu massivem Zuschauerandrang. Ein späterer Spielbeginn war wegen der Live-Übertragung des MDR nicht möglich. Eine größere Anzahl überwiegend heimischer Fans, die sich erst kurz vor Spielbeginn am Stadion einfanden, verpassten dadurch die ersten Minuten der Begegnung.

Während des Spiels blieb es, ausgenommen vom Abbrennen von zwei Rauchbomben und eines Böllers im Gästeblock und einer Rauchbombe im heimischen Block, aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig.

Unmittelbar nach Spielende gelang es ca. 30 Gästefans die Absperrungen zu überwinden und Richtung Block der Heimfans zu laufen. Vom Ordnungsdienst und Polizeikräften wurde ein Aufeinandertreffen verhindert und die Gästefans wieder mit Nachdruck zurückgedrängt.
Während dieses Einsatzes bekam ein Polizeibeamter einen Schlag gegen den Helm, wobei er sich leicht am Nacken verletzte. Der Verursacher konnte festgenommen werden.

Während der überwiegende Teil der Jahn-Fans zügig das Stadion verließen, verblieben die Anhänger des Chemnitzer FC größtenteils noch im Stadion, bevor sie sich in Kleingruppen in Richtung Bahnhof bzw. Bus-/ Pkw-Parkplätzen unter Polizeibegleitung in Bewegung setzten.

An einer Tankstelle in Stadionnähe trafen ca. 50 Fans des Chemnitzer FC auf die gleiche Anzahl Regensburg Anhänger. Die Gruppen trafen kurzzeitig aufeinander (Rangeleien), konnten aber durch Polizeikräfte getrennt werden. Dabei kam es zu kurzfristigen Verkehrsstörungen. Ein Beamter wurde verletzt (Bein und Ellbogen), er musste sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben. Täter derzeit unbekannt.

In der Dechbettener Straße wurde ein Fan des Chemnitzer FC wegen Sachbeschädigung (Abreißen eines Waschbeckens im Stadion) festgenommen und nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen.

Der Zug hat den Hauptbahnhof Regensburg um 17.48 Uhr Richtung Chemnitz verlassen.Auch die Abfahrt der übrigen Fans aus Chemnitz verlief störungsfrei.
>>>Video
Quelle:polizei.bayern.de

Nach Torwart-Attacke:Ajax-Hooligan: Teurer Spaß und 30 Jahre Stadionverbot

Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Der Hooligan muss auch für die Kosten des Spielabbruchs aufkommen.

Der 19 Jahre alte Wesley van W., der am Dienstag mit seiner Torwartattacke den Abbruch des niederländischen Pokalspiels zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar verursacht hatte, ist ein alter Bekannter der Polizei und Justiz. Im Frühjahr hatte der Hooligan, dem in Amsterdam im Vorjahr ein Stadionverbot von drei Jahren auferlegt worden war, eine kurze Strafe wegen Hehlerei abgesessen. Das schreibt die Tageszeitung De Volkskrant. Zudem hat er an seinem Wohnort in Almere Hausverbot in einem Supermarkt, weil er dort in der Getränkeabteilung auf Flaschen uriniert hatte.

Ajax Amsterdam verlängerte unterdessen das gegen Wesley van W. verhängte Stadionverbot von drei auf 30 Jahre. Somit darf er sich an Spieltagen nicht im und am Stadion sowie in der Amsterdamer Innenstadt aufhalten. Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Über ein landesweites Stadionverbot entscheidet in den nächsten Wochen der niederländische Fußball-Verband KNVB.

Ajax teilte mit, dass der Hooligan auch für die Kosten aufkommen müsse, die durch den Spielabbruch verursacht worden seien. Die Person, die ihm die Eintrittskarte vermittelt hatte, wurde mittlerweile ebenfalls identifiziert. Auch sie wird für die entstandenen Kosten zur Verantwortung gezogen.

Am Samstag verlängerte ein Richter die Untersuchungshaft des Hooligans um 14 Tage. Sein Rechtsanwalt Geertjan van Oosten erklärte, dass sein Mandant einen Intelligenzquotienten von 71 und eine leichte geistige Behinderung habe. Nach Informationen seiner Eltern leidet Wesley van W. an einer bipolaren Störung, die provozierende und aggressive Verhaltensweisen verursacht. Van Oosten sagte, dass sein Mandant sich an den Vorfall in der AmsterdamArena nicht mehr erinnern könne. Er sei betrunken gewesen, habe aber nicht unter Drogen gestanden.

Ein Bekannter von Wesley van W. berichtete, dass sich der Hooligan einen Hitler-Schnurrbart auf seinen Zeigefinger habe tätowieren lassen. Um Menschen zu provozieren, halte er den Finger dann vor seine Nase. Auf seinem Rücken befände sich eine Tätowierung in gotischer Schrift mit den Buchstaben ACAB (All Cops Are Bastards), ein bei Hooligans populärer Slogan. Er liebe Alkohol und scheue auch Drogenexperimente nicht.

Mitglieder des Ajax-Fanklubs AFCA haben zwischenzeitlich den Täter und seine Eltern bedroht. Schon bevor Wesley van W. am Dienstagabend in der 36. Minute auf das Spielfeld gerannt war, um AZ-Torwart Alvaro Esteban anzugreifen, war er Stadionbesuchern auf der Tribüne wegen seines aggressiven Verhaltens aufgefallen. Wie Wesley van W. seinem Anwalt erklärte, habe er Esteban nur erschrecken und eine Platzrunde laufen wollen. Zudem soll es um eine Wette gegangen sein. «Für 50 Euro werde ich auf das Feld rennen», soll Wesley van W. gesagt haben.
Quelle:abendblatt.de

Fußballderby 1. FC Nürnberg gegen SpVgg Greuther Fürth am 20. Dezember 2011 – Bilanz

Am 20. Dezember 2011, 19.00 Uhr, fand das 254. Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth im e@syCredit Stadion in Nürnberg statt. In diesem Zusammenhang wurden nach derzeitigem Kenntnisstand sieben Personen verletzt.

Die Anreise der Fans aus Fürth erfolgte im Schwerpunkt individuell mit Pkw sowie mit zwei von der VAG bereitgestellten Sonder-U-Bahnen. Für die mit Pkw anreisenden Personen kam es aufgrund des Feierabendverkehrs zu den erwarteten Verkehrsbehinderungen. Mit der U-Bahn fuhren ca. 1.200 Personen, die von Polizeikräften begleitet wurden, vom Hauptbahnhof Fürth bis zur Haltestelle Messe. Bereits vor der Abfahrt wurde ein Böller und ein Rauchkörper gezündet. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Verlassen der U-Bahn und während des Marsches zum Stadion zündeten die Fans mehrfach Böller. Dabei erlitten eine unbeteiligte Frau und zwei Polizeibeamte ein Knalltrauma. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen und nach erfolgter Sachbehandlung wieder entlassen. Aufgrund der konsequenten Fantrennung kam es zu keinen weiteren Konfrontationen.

Während des gesamten Spiels zündeten die Fans im Gästebereich mehrfach Rauchpulver. Vor Spielanpfiff und vor Beginn der zweiten Halbzeit wurde mit Leuchtkugeln auf das Spielfeld geschossen. Tatverdächtige Personen konnten noch nicht ermittelt werden. Die Videoauswertung diesbezüglich dauert noch an. Sechs Personen wurden aus dem Stadion verwiesen, da von ihnen Aggressionen auszugehen drohten.

Etwa zwei Minuten nach Spielende überstiegen ca. 100 bis 120 Personen aus der Nürnberger Fankurve die Umzäunung und sammelten sich auf der Tartanbahn. Die eingesetzten Ordner versuchten dies zu unterbinden. Dabei wurden vier Ordner – vermutlich durch Stöße und Tritte – leicht verletzt. Ein Nürnbergfan konnte später festgenommen werden. Er wurde wegen Körperverletzung angezeigt.

Nachdem es den Ordnern nur wenige Sekunden gelang, die Heimfans aufzuhalten, stürmten diese in Richtung Gästeblock. Die Fans beider Mannschaften bewarfen sich mit Schneebällen und Plastikstangen.

Die hinzugezogenen Einsatzkräfte der Polizei trennten die Fangruppen. Dabei wurde der Schlagstock und Pfefferspray eingesetzt. Ob bei dem Einsatz weitere Personen zu Schaden kamen, ist derzeit nicht bekannt.

Die weitere Abreise der Fans erfolgte weitgehend störungsfrei. Wegen Vermummung erhält ein Gastfan eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Ca. 1 ½ Stunden nach Spielende wurden im Bereich des Fürther Hauptbahnhofes von der Polizei 20 Personen aus der Fanszene Nürnberg festgestellt. Da die Gefahr einer Konfrontation mit Fürther Anhängern bestand, wurde eine Identitätsfeststellung durchgeführt sowie ein Platzverweis für das Stadtgebiet Fürth ausgesprochen.
Quelle:presseportal.de

Clubfans stürmen das Spielfeld

Ganz ohne Rangeleien ist das Derby dann doch nicht über die Bühne gegangen. Nach dem Abpfiff stürmten weit über 100 enttäuschte Club-Fans das Spielfeld und rannten Richtung Gästeblock.

Nach Spielende kippte kurzzeitig die Stimmung. Club-Fans verließen pulkweise die Nordkurve und stürmten das Feld. Ordner versuchten, die FCN-Anhänger zurückzuhalten, was ihnen allerdings nicht gelang. Die Fans liefen auf der Gegengeraden ungehindert bis zum Gästeblock, den der Großteil der Fürther Fans zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen hatte. Schneebälle flogen in Richtung der Kleeblätter.>>>Video

Stadionbesucher sprechen von „grusligen Szenen“ und kritisieren im selben Atemzug, dass die Polizei sehr lange gebraucht habe, bis sie auf dem Spielfeld war. Kritik, die Einsatzleiter Kurt Benisch zurückweist. Das habe vielleicht eine gute Minute gedauert, meint der Chef der Inspektion Nürnberg-Süd. Am Ende gingen die Beamten mit Pfefferspray gegen die Fans vor, die noch nicht in die Nordkurve zurückgesprintet waren. Ob Schlagstöcke zum Einsatz kamen, blieb bis Redaktionsschluss unklar. Dass die Fans überhaupt das Spielfeld stürmen konnten, trübt die bis dahin friedliche Derby-Bilanz. „Das ist ein Wermutstropfen“, gesteht Benisch.

Rund 300 Beamte der Landespolizei waren im Einsatz. Die Bundespolizei, die für die Bahnhöfe zuständig ist, trat mit 150 Kräften an. Das Konzept lautete: strikte Fantrennung. Und das ging auch in weiten Teilen auf. Rund 1000 der 4800 Fürther Fans, die für das innerhalb eines Tages ausverkaufte Pokalderby Karten ergattert hatten, folgten dem Aufruf von Polizei und Fanbetreuern, in Sonder-U-Bahnen nonstop bis zur Nürnberger Messe zu fahren. Die Atmosphäre in den U-Bahnen war aufgekratzt, von Aggressivität konnte bei der Anreise allerdings keine Rede sein — trotz laut skandierter Kampfparolen. „Das ist eine gewachsene Feindseligkeit, die man pflegt“, sagt Thomas Kunzfeld, Kleeblatt-Fan seit 1968. Eine Feindschaft, mit der beim Spiel der Spiele der bravste Fan kokettierte.

Während die Club-Fans mit S-Bahnen ankamen, wurden die Fürther Fans von der Polizei geschlossen von der Messe zur Südhälfte des Stadions begleitet. Die Nebenwirkungen: Aus der Kleeblatt-Menge heraus wurden Böller geworfen. Eine Frau und zwei Polizisten erlitten Knalltraumata. Auch im Fürther Fanblock wurden während des Spiels immer wieder Kracher und sogar Leuchtkugeln gezündet. Den Fans war es gelungen, die Pyrotechnik an den Ordnern vorbei ins Stadion zu schmuggeln.

Überdurchschnittlich viele Besucher des Pokalderbys waren auf den letzten Drücker ins Stadion gehetzt. Einige schafften es erst nach Spielbeginn. Rund um das Stadion hatte sich der Verkehr gestaut. Vermutlich, weil die Fan-Anfahrt mit dem Feierabendverkehr zusammenfiel.

Die Abreise verlief Polizeiangaben zufolge insgesamt ohne größere Probleme. „Am Bahnhof herrschte mehr Frust als Aggression“, sagt Reinhold Balk von der Bundespolizei. Die Beamten stellten sich allerdings auf eine längere Nacht ein und bereiteten sich auf mögliche Auseinandersetzungen abseits des Stadions vor.

In der Nacht vor dem Derby waren bereits einige junge Club-Fans festgenommen worden, weil sie in Stadionnähe Aufkleber mit Sprüchen wie „Derby is war“ („Derby ist Krieg“) auf Schilder geklebt hatten. Außerdem wurden in den vergangenen Tagen mehrere S-Bahnen beschmiert. Die Nürnberger Ultras und die Fan-Gruppierung „Banda di amici“ sollen laut Polizei ihre Schriftzüge hinterlassen haben.
Quelle:nordbayern.de

Zusammen für Andre´

Nach wie vor sind in sämtlichen Medien Lügen und falsche Verdächtigungen zu lesen. Wir werden weiterhin für eine objektive und ehrliche Berichterstattung kämpfen. Etliche Schritte hierfür sind bereits in die Wege geleitet worden.

Diese angesprochenen Schritte finden aber meistens abseits der allgemeinen Öffentlichkeit statt. Aus diesem Grund rufen wir die Nordkurve Nürnberg auf am Sonntag das Amateur Spiel unseres Glubb´s zu besuchen um auch ein sichtbares Zeichen gegen diesen Wahnsinn zu setzen.

In Absprache mit den Verantwortlichen des 1. FC Nürnbergs kommt der Erlös des Eintrittspreises bei diesem Spiel komplett unserem Freund Andre´ zu gute. Es kann sich sicherlich jeder vorstellen was für immense Kosten auf ihn und seine Familie zu kommen werden. Spendenboxen werden ebefalls an den Blockeingängen zur Verfügung stehen!

Lasst uns am kommenden Sonntag gemeinsam zeigen dass die Nordkurve Nürnberg in guten wie in schwierigen Zeiten wie diesen zusammen steht und sich nicht durch irgendwelche profitgeilen Schmierfinken der Presse beeinflussen lässt!

Zusammen für Andre´!
Quelle:bda.blogsport.de

F.C. Hansa Rostock gegen FC St. Pauli

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am heutigen Tag das emotionsgeladene Nordderby der 2. Bundesliga zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem FC St. Pauli abgesichert. Zu den im Vorfeld befürchteten Ausschreitungen ist es dabei nicht gekommen. Mit insgesamt 2000 Einsatzkräften der Landespolizei MV und der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, unterstützt durch Einsatzkräfte aus Hamburg und Schleswig-Holstein, begann der Polizeieinsatz bereits am frühen Morgen des 19.11.2011 in Hamburg. Die Polizei hatte das Mitführen von Glasflaschen und Pyrotechnik in Regelzügen nach Rostock sowie in den extra eingesetzten Sonder- und Entlastungszügen bei der An- und Abreise untersagt. Zur Durchsetzung dieses Verbotes wurden alle bahnreisenden Fußballfans bereits vor der Abfahrt kontrolliert. Darüber hinaus überwachten Einsatzkräfte die relevanten Bahnstrecken sowie die Durchfahrtsbahnhöfe. Diese strikte Fantrennung wurde auch mit Ankunft in Rostock beim Transport der Gästefans in Bussen der RSAG zur DKB Arena fortgesetzt. Während es vor dem Spiel zu keinen größeren polizeilich relevanten Vorfällen kam, gab es nach Spielende im Rostocker Stadtgebiet mehrere Störaktionen, die die Polizei in Atem hielten. So wurden u.a. drei Shuttlebusse der Gästefans mit Steinen beworfen. Ein Fan des FC St. Pauli wurde dabei leicht verletzt, bei zwei Bussen gingen Scheiben zu Bruch. An mehreren Stellen in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und im Hansaviertel versuchten Personen, die der Fanszene des F.C. Hansa Rostock zugeordnet werden, Barrikaden zu errichten. In der Doberaner Straße wurde zudem ein Streifenwagen der Polizei mit Steinen beworfen. Im Ergebnis des Einsatzes sind 10 Verletzte (davon 8 Polizeibeamte) zu bilanzieren. Es wurden zudem 33 Ermittlungsverfahren eingeleitet, u.a. wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs (1), Körperverletzung (9), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (2), Diebstahl (3), Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (8) und Sachbeschädigung (7). Dass es im gesamten Einsatzverlauf zu keinem direkten Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen kam, ist Ergebnis des massiven und konsequenten Polizeieinsatzes. So zeigten sich die beiden Polizeiführer Polizeioberrat Michael Ebert (Polizeiinspektion Rostock) und Polizeidirektor Heinrich Henrichs (Bundespolizeiinspektion Rostock) nach dem gemeinsamen Einsatz dann auch erleichtert.
Quelle:presseportal.de

Schiedsrichter Guido Winkmann stoppte die Partie in der 41. Minute unmittelbar nach Max Kruses Führungstor für die Gäste aus Hamburg. Auf den Rängen waren von St.-Pauli-Anhängern bengalische Feuer gezündet worden, anschließend schossen Hansa-Fans Raketen in den St.-Pauli-Block (Siehe Video). Beide Mannschaften wurden in die Kabinen geleitet. Nach einer knapp viertelstündigen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt.

Mit Faustschlägen und brennenden Fackeln haben Fußball-Rowdys zwei Profis des Schalker Europa-League-Gegners Steaua Bukarest verletzt. Die Randalierer hatten die Spieler des rumänischen Erstligisten während der Partie bei Petrolul Ploiesti auf dem Rasen attackiert. Abwehrspieler George Galamaz erlitt einen Jochbeinbruch. Nach dem Tumult, der dann unter Beteiligung mehrerer Fußballer entstand, wurde das Spiel fortgesetzt. Kurz danach warfen Fans brennende Fackeln auf das Spielfeld, eine traf Steaua-Torwart Ciprian Tatarusanu. Daraufhin brach der Schiedsrichter das Spiel ab.>>>Video
Quelle:zdf.de

Polizei musste Fußballfans auseinanderhalten

Beim Fußballderby zwischen dem 1.FC Magdeburg und dem HFC waren am Sonntag mehrere Hundertschaften der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt im Einsatz. Im Vorfeld des Spiels wurde gegen 19 Fans ein Stadionverbot ausgesprochen. Es kam auch zu mehreren Gewahrsamnahmen. Das Spiel selbst verlief allerdings störungsfrei.

Nach dem Spielende versuchten rund 100 Magdeburger Fans über die Zäune zu den Anhängern des HFC zu gelangen. Die Einsatzkräfte der Polizei verhinderten ein Aufeinandertreffen der Fans. Im weiteren Verlauf wurden aus dem Magdeburger Fanblock Gegenstände wie Sitzschalen und Absperrgitter auf die Polisten geworfen. Aus dem HFC-Block wurden pyrotechnische Gegenstände in Richtung der Kollegen abgefeuert. Mit Pfefferspray brachte die Polizei die aufgebrachten Fans wieder unter Kontrolle. Die Begleitung der HFC-Fans zur bereitgestellten Bahn verlief dann ohne weitere Zwischenfälle. Das Fußballspiel wurde insgesamt 11.861 Zuschauenr besucht, darunter waren 2.200 Zuschauer aus Halle.
Quelle:magdeburgersonntag.info
>>>Video

Bilanz der Bundespolizei nach dem DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Kaiserlautern

Anlässlich des DFB-Pokalspieles am Mittwochabend in der Commerzbankarena in Frankfurt am Main hatte die Bundespolizei über 500 Einsatzkräfte eingesetzt. Zu diesem Spiel reisten rund 15 000 Fans mit dem ÖPNV bzw. Entlastungszügen der DB AG und damit im Verantwortungsbereich der Bundespolizei an- und ab.

Aus Sicherheitsgründen wurde im Vorfeld für den Sonderzug aus Kaiserslautern ein Glasflaschen- und Dosenverbot erteilt.

Um die Einhaltung zu überwachen wurden insgesamt etwa 800 Personen durchsucht. Hierbei konnten die Beamten bei elf Fans pyrotechnische Gegenstände finden und sicherstellen. Gegen einen Fan wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet, nachdem bei ihm ein Messer gefunden wurde, welches gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstößt. Aufgrund der Durchsuchungen und des verspäteten Eintreffens einer größeren Fangruppe, konnte der Zug erst mit etwa 20 Minuten Verspätung unter Begleitung der Bundespolizei, in Kaiserslautern abfahren.

Bei Ankunft des Sonderzuges im Bahnhof Stadion hatte die Bundespolizei gemeinsam mit Einsatzkräften der Hessischen Landespolizei bereits den gesamten Bahnhofsbereich großräumig abgesperrt. Hierdurch konnten die beiden Fanlager konsequent getrennt und Ausschreitungen so verhindert werden. Trotz dieser Absperrungen wurden von beiden Seiten Böller und Leuchtfackeln gezündet. Durch die Bundespolizei wurde hierbei von insgesamt 26 Personen die Identität festgestellt.

Nachdem die Fans aus Kaiserslautern von starken Einsatzkräften zum Stadion geführt wurden, kam es im Bereich der Wintersporthalle zu massiven Angriffen von Frankfurter Fans auf Einsatzkräfte der Polizei.

Hierbei wurde auch ein Beamter einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Bundespolizei, welche zur Unterstützung der Hessischen Landespolizei dort eingesetzt waren, durch einen Steinwurf schwer verletzt.

Ein noch unbekannter Täter hatte aus einer Gruppe heraus einen faustgroßen schweren Stein auf den Beamten geworfen. Der Stein traf den Beamten von hinten heftig im Nackenbereich, riss den Nackenschutz des Schutzhelmes ab und verletzte den Beamten so schwer, dass er sofort mit einem Rettungswagen in die Uni-Kliniken Frankfurt am Main gebracht werden musste. Dort wurde eine Verletzung im Nackenwirbelbereich festgestellt.

Nach Spielende wurden die Fans aus Kaiserslautern wiederum von starken Einsatzkräften der Polizei vom Stadion zum Bahnhof geführt. Um eine großräumige Absperrung des Bahnhofsbereiches durchzusetzen, mussten durch die Bundespolizei gegen 50 Frankfurter Fans Platzverweise erteilt werden. So gelang es die Fans aus Kaiserlautern ohne größere Zwischenfälle zum Zug zu bringen, der um 00.40 Uhr im Bahnhof Stadion abfuhr.

Gegen 23.00 Uhr kam es am Bahnsteig von Gleis 4 zu einem Unfall, als ein Frankfurter Fan beim Einstieg in einen Zug zwischen Bahnsteigkante und den stehenden Zug geriet und sich hierbei Verletzungen an Armen und Beinen zuzog. Nachdem er von Beamten der Bundespolizei geborgen werden konnte, wurde er mit einem Rettungswagen in ein Frankfurter Krankenhaus gebracht.

Die weitere Rückreise der Fans aus Kaiserslautern auf dem Gebiet der Bahn verlief reibungslos.Inzwischen hat die Bundespolizei insgesamt 26 Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle:presseportal.de

Pokalspiel begleitet von Auseinandersetzungen

Im Rahmen des Fußballspiels um den DFB-Vereinspokal zwischen den beiden Mannschaften der SG Eintracht Frankfurt und des 1.FC Kaiserslautern am Mittwochabend, 20.30 Uhr, in der Commerzbank-Arena Frankfurt kam es vor allem vor dem Spiel zu mehreren Auseinandersetzungen.

Bereits im Vorfeld des Spiels kam es zu einem Aufeinandertreffen zwischen den rivalisierenden Fangruppen. Als durch die Polizei die Anhänger des 1. FCK zum Stadion gebrachten wurden, wurden sie seitens der Frankfurter Fans mit Gegenständen und Pyrotechnik beworfen, was die Gästefans in gleicher Weise beantworteten. Hier kam es dann seitens der Polizei zum Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray.

Im weiteren Verlauf fand in Höhe der Wintersporthalle eine Auseinandersetzung zwischen den Eintrachtfans und den Einsatzbeamten, darunter auch Polizeireiter statt. Hierbei mussten die Beamten nach gezielten Angriffen die aufgebrachten Fans unter Anwendung von Schlagstock und Pfefferspray zurückdrängen um die Lage zu beruhigen.

Schließlich konnten die Gästefans in Begleitung der Ordnungskräfte in ihren Block gebracht werden, auch wenn einige Heimfans versuchten, erneut zu stören.

Während die Frankfurter Fans eine Großchoreographie aufzogen, kam es im Bereich des Gästeblocks erneut zu vereinzeltem Gerangel mit den Ordnern und Polizei (siehe Video). Nachdem aus dem Block mehrere Bengalos gezündet wurden konnten die Einsatzkräfte die Lage wieder beruhigen. Bis zum Ende der Verlängerung blieb das von starken Emotionen getragene Spiel seitens der Fans ohne Auseinandersetzungen.

Nach dem Fußballspiel wurden die Gastfans noch eine knappe Stunde im Block gehalten um ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen den Fans der Siegermannschaft und den Eintrachtanhängern zu vermeiden. Die Gäste wurden dann unter Polizeibegleitung zum Bahnhof zurückeskortiert. Beim Einfahren des Zuges geriet ein Stadionbesucher im Gedränge zwischen den Bahnsteig und den einfahrenden Zug. Mit Verletzungen an Arm und Hand sowie dem Verdacht auf innere Verletzungen wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.
Insgesamt wurden im Rahmen dieses Fußballspiels sieben Beamte leicht und ein Beamter der Bundespolizei nach einem Steinwurf schwer verletzt. Zudem wurde ein Polizeipferd leicht verletzt.
Außerdem mussten neun Heim- und Gastfans festgenommen werden. Die Gründe waren unter anderem Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und das Mitführen von Pyrotechnik.Ein Aufeinandertreffen zwischen rivalisierenden Fangruppierungen nach dem Spiel gab es nicht.
Quelle:presseportal.de

Lage in Frankfurt droht zu eskalieren
Bereits in der ersten Minute des DFB- Pokalspiels zwischen Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt und dem Bundesligisten 1.FC Kaiserslautern drohte die Sicherheitslage zu eskalieren: Nachdem im Block 20 FCK-Fans Pyrotechnik abbrannten und anschließend einen Ordner tätlich angriffen, marschierten zahlreiche Polizeibeamte auf und versuchten die Lage zu beruhigen (siehe Video). Bereits unmittelbar vor Anpfiff des brisanten Südwest-Derbys war es rund um die Frankfurter Arena erneut zu Ausschreitungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen beider Teams sowie der Polizei gekommen.

Bereits im Laufe der Woche hatten Eintracht-Ultras in einem Internet-Blog die Kaiserslauterer als “Schweine aus der Pfalz” verunglimpft und erneute Krawalle damit provoziert.
Quelle:reviersport.de

Krawalle in Frankfurt
Fans werfen Böller und Steine

Randale beim Südwest-Derby: Vor und während des Pokalspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu Ausschreitungen gekommen. Fans beider Lager attackierten sich auf dem Weg zum Stadion. In der Arena musste die Polizei erneut eingreifen.

Vor dem Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu Auseinandersetzungen unter gewalttätigen Fans gekommen. Zwischen dem Frankfurter Bahnhof und dem Stadion seien Fangruppen aufeinandergetroffen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Böller und auch Steine sollen geflogen sein. Ein Polizist sei von einem Gegenstand verletzt worden, sagte die Polizeisprecherin weiter. Wie viele verletzte Fans es bei der Auseinandersetzung gab, wurde nicht bekannt.

In der ersten Minute der Partie drohte die Situation innerhalb des Stadions zu eskalieren: Nachdem FCK-Fans im Gästeblock Pyrotechnik abbrannten und anschließend einen Ordner tätlich angriffen, marschierten zahlreiche Polizeibeamte auf und beruhigten die Lage. Im Laufe der Woche hatten Eintracht-Ultras in einem Internet-Blog die Lauterer verunglimpft und damit die Krawalle provoziert.

Bereits am Dienstag war es beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden zu Ausschreitungen gekommen. Dresdner Fans randalierten im Stadion und attackierten die Polizei. Sieben Personen wurden festgenommen, 15 Personen leicht verletzt.
Quelle:spiegel.de

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