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Archiv für die Kategorie „VfL Bochum“

VfL: Erneute Randale:Schreckensbilanz nach Paderborn-Spiel

Der Schrecken und die Betroffenheit stand den Verantwortlichen des VfL nach den Ereignissen beim und nach dem Spiel beim SC Paderborn ins Gesicht geschrieben. Während die echten VfL-Fans in einem offenen Brief an die Oberbürgermeisterin dafür geworben hatten, dass die städtischen Unternehmen weiter unberührt von fremden Einflüssen ihr Sponsoring beim VfL erhalten, schlug rund 100 Kilometer weiter im ostwestfälischen Paderborn die hässliche Fratze einiger Unbelehrbarer wieder zu.

Fackelei kostet VfL viel Geld

Als der Ultrafotograf F. B. sich kurz vor dem Ende der Halbzeitpause mit seiner Kamera in Stellung brachte, dann war den szenekundigen Beamten gleich klar: Ein Feuerwerk beginnt. Mehr als ein Dutzend glühender Fackeln landete auf dem Rasen, große Brandlöcher sind wohl auch noch in den nächsten Tagen auf dem Geläuf erkennbar. Eine Woche zuvor war eine junge Dame bereits im rewirpower Stadion dingfest gemacht worden, weil sie mit einem brennenden Bengalo auf dem Zaun stand. Der VfL hat gegen diese Person bereits Strafanzeige gestellt und wird in Zukunft nachhaltig und ohne Rücksicht alle strafrechtlichen Maßnahmen ausschöpfen.

Kein Wunder, dass die Geduld der VfL-Verantwortlichen jetzt reißt. Rechnet man nämlich alle Strafen der letzten Jahre zusammen, berücksichtigt man die Einnahmeverluste bei der Ostkurvensperrung vor einigen Jahren, dann hat Bochum in das Fehlverhalten einiger Unbelehrbarer mehr als 400.000 Euro investiert. Geld, was an allen Ecken und Enden nötiger gebraucht würde. Finanzvorstand Ansgar Schwenken bestätigte am Samstagvormittag gegenüber RevierSport Online: „So geht das nicht weiter. Jetzt sind wir zu Maßnahmen gezwungen. Wir werden schon zu Beginn der Woche über mögliche Maßnahmen reden und sie dann auch konsequent umsetzen.“

Spekulation über Maßnahmen

Wie das aussehen könnte, darüber muss man nicht lange spekulieren. Da sich die Bengalozünder fast ausnahmslos im auswärtigen Stehplatzbereich aufhalten, wird angedacht, die Eintrittpreise bei Auswärtsspielen im Stehplatzbereich kurzerhand zu verdoppeln, um sofort dann die Strafen zu refinanzieren. Sollte diese Maßnahme nicht zum erhofften Lerneffekt führen, wird der VfL in Zukunft keine Auswärtsstehplatztickets mehr anfordern und verkaufen.

Natürlich ist den Bochumer Verantworten wohl bewusst, dass damit 90 Prozent aller friedliebenden Fans getroffen werden, doch vielleicht hat dann auch die stille Toleranz der großen Mehrheit gegenüber den wenigen „Schwachmaten“ (O-Ton sid) ein Ende. Ansgar Schwenken: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Masse unserer vernünftigen Fans dann noch dem Treiben tatenlos zusieht.“

Vandalismus im Zug

Dass es den Chaoten offensichtlich nicht nur um ein schönes Feuerwerk geht, sondern auch um Vandalismus, zeigte sich auf der Rückreise aus Paderborn. Drei komplette Waggons des Entlastungszuges, der die Fans zurück nach Bochum brachte, wurde von gewaltbereiten Straftätern regelrecht verwüstet, die Sitzbänke auf einem Gleis des Dortmunder Hauptbahnhofes entsorgt und beim Verlassen des Dortmunder Bahnhofes passiert eine Bierflasche einen Beamten an der Schläfe nur um Haaresbreite, womit die Gesinnung dieser Zeitgenossen nachhaltig dokumentiert wurde. Das nimmt der VfL Bochum nicht mehr hin. „Wir müssen etwas tun, wir werden etwas tun“, kündigte Ansgar Schwenken bereits an.
Quelle:reviersport.de

VfL Bochum 1848 vs. Hansa Rostock – aufgeheizte Stimmung trotz frostiger Temperaturen!

Trotz frostiger Temperaturen zeigten sich etliche Fußballanhänger bei dem heutigen Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum 1848 und Hansa Rostock in sehr aufgeheizte Stimmung. Dies wurde am heutigen 5.2.2012 bereits vor dem Anpfiff (13:30 Uhr) deutlich. Schon auf dem Fußmarsch vom Bochumer Hauptbahnhof zum Stadion agierten etliche Rostocker Problemfans sehr aggressiv. Sie bewarfen die begleitenden Polizeibeamten mit Stöcken und anderen Gegenständen. Auf diesem Weg kam es auch zu einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der beiden gegnerischen Lager. Eine Eskalation konnte durch die Polizei mittels Einsatzes von Pfefferspray und Mehrzweckschlagstock verhindert werden. Beim Einlass in die Westkurve zeigten sich die Rostocker wenig geduldig. Etliche Aggressoren versuchten, die Absperrungen der Eingänge zu überrennen. Auch hier war der Einsatz von Pfeffergas erforderlich, um die Lage zu bereinigen. Das weitere Spiel verlief dann weitgehend störungsfrei. Auch auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es eine sehr aufgeheizte Stimmung. Vereinzelt musste Reizgas eingesetzt werden, um das Aufeinandertreffen der gegnerischen Fans zu unterbinden und Straftaten aus der aufgebrachten Menge zu verhindern. Insgesamt wurden 42 Personen leicht verletzt, davon fünf Polizisten und neun Sicherheitskräfte. 19 Personen wurden in polizeiliches Gewahrsam genommen. Es wurden diverse Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruch, Gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Gegen 17:10 Uhr verließ dann der Sonderzug den Bochumer Hauptbahnhof in Richtung Rostock und der Spuk fand sein Ende.
Quelle:presseportal.de

Ausschreitungen vor dem Spiel Bochum gegen Rostock

Vor dem Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock gab es Ausschreitungen, wie die Polizei bestätigte. Die Polizisten mussten offenbar Tränengas einsetzen. Wegen eines Unfalls im Rostocker Sonderzug hätte das Spiel wohl beinahe später angepfiffen werden müssen.

Das Fußball-Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock am Sonntag wurde von Ausschreitungen überschattet. Die Polizei musste vor dem Stadion Tränengas einsetzen, um die Hooligans unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei bestätigte, dass es Ausschreitungen gegeben habe, nannte aber zunächst keine Details. Ob es zu Festnahmen oder Verletzten gekommen ist, konnte auch von Vereinsseite zunächst nicht bestätigt werden.

Die Rostocker Fans wurden nach der Ankunft des Sonderzuges bei ihrem Spaziergang vom Hauptbahnhof Richtung Stadion von der Polizei begleitet – auch von einem sogenannten “Begleit-Hubschrauber”. Der DFB hatte das Spiel gemäß § 32 der „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen“ als eine Partie mit erhöhtem Risiko eingestuft. Diese Einstufung führte unter anderem dazu, dass im Gästebereich der Verkauf sowie der Verzehr von Alkohol nicht gestattet waren.

Ein kurioser Unfall im Sonderzug der Gäste aus Rostock hätte beinahe für einen späteren Anpfiff gesorgt. Nach Informationen von RevierSport tanzten Fans des FC Hansa im Sambawagen auf den Tischen und rissen dabei einen Behälter mit heißen Würstchen um. Das kochend heiße Wasser, dass sich im Topf befand, traf einen Anhänger und fügte ihm schwere Verbrennungen zu. Der verletzte Zuschauer musste umgehend von einem Notarzt behandelt werden, weshalb der Zug stoppte. Die Begegnung sollte danach ursprünglich erst um 14 Uhr angepfiffen werden. Die Verzögerung erwies sich allerdings als weniger schlimm und so konnte die Partie pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen werden.
Quelle:derwesten.de

Beim Thema Stadionverbote gegen Randalierer geht der Fußball-Zweitligist VfL Bochum neue Wege gehen. Der Club stellte sein Konzept vor, wonach künftig nicht mehr der Verein, sondern eine unabhängige Kommission über mögliche Stadionverbote gegen Fans entscheiden soll.

«Damit wollen wir größere Transparenz und ein möglichst faires Verfahren bewirken», sagte VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken. Die unabhängige Kommission, der unter anderen ein Jugendrichter, ein Jugendamtsmitarbeiter und ein ehemaliger Polizist angehören, sollen künftig von Fall zu Fall über mögliche Sanktionen gegen randalierende Fans entscheiden. Beschuldigte sollen zunächst persönlich vor der Kommission vorsprechen können. Künftig könne es statt pauschaler Stadionverbote auch Sozialstunden als mögliche Strafen geben. Der VfL Bochum betritt damit nach eigenen Angaben Neuland im deutschen Fußball.
Quelle:weltfussball.de

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Im Zuge des Löwen-Heimspiels gegen den VfL Bochum kam es zwischen gewaltbereiten Hooligans beider Vereine zu Handgreiflichkeiten. Die Gäste-Ultras erhielten sogar Verstärkung aus dem Ausland.

Bereits vor dem Spiel mussten die Ultragruppierungen durch Einsatzkräfte an einem Aufeinandertreffen gehindert werden. Dabei wurden die Ultras aus Bochum von Angehörigen der befreundeten Gruppierung „Schickeria München“ und Ultras aus Bologna unterstützt.

Nach dem Spiel, das die Löwen mit 1:3 verloren, gerieten die beiden Fangruppen schließlich am Busparkplatz aneinander, wobei sich eine hooligantypische Auseinandersetzung entwickelte. Als die Polizei dies unterbinden wollte, richtete sich die Aggression der Ultras auch gegen die Polizeibeamten. Hierbei wurden drei Polizisten leicht verletzt.

Die hinzugezogenen Kräfte konnten nur durch den Einsatz von Schlagstock und Reizstoffsprühgerät ein weiteres Aufeinandertreffen der verschiedenen Fangruppierungen verhindern. Letztendlich gelang es den Münchner Beamten, insgesamt 52 Personen beider Fanlager wegen Landfriedensbruchs festzunehmen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen wieder entlassen.

Zusätzlich zu dieser Auseinandersetzung gelangen den Beamten weitere acht Festnahmen wegen verschiedenster Delikte (BTM, Hausfriedensbruch, versuchte Gefangenenbefreiung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung).
Quelle:polizei.bayern.de

Raub einer Fanjacke sorgte für Ausschreitungen im Essener Hauptbahnhof

Die Fußballbegegnung am Sonntagnachmittag (15. Mai) zwischen dem VFL Bochum und dem MSV Duisburg sorgte bereits in der Anreise für einen Polizeieinsatz im Essener Hauptbahnhof.

Ein 18-jähriger MSV Fan raubte im Regionalexpress auf der Fahrt von Duisburg nach Essen die Vereinsjacke eines 17-jährigen Bochumer Fußballfan. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Beschuldigten, noch während des Zugaufenthaltes im Essener Hauptbahnhof, ermitteln und vorläufig festnehmen.

In falsch verstandener Solidarität verließen daraufhin 120 Fans des MSV den Zug und folgten den Polizeibeamten beim Abtransport des Festgenommenen. Auf dem Bahnhofsvorplatz errichtete ein Teil der Gruppe vor dem Einsatzfahrzeug sofort eine Sitzblockade, der andere Teil versuchte den 18-jährigen Duisburger gewaltsam zu befreien.

Die gezielten Angriffe auf die Bundespolizisten wurden durch den Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und der Diensthündin “Ronja” abgewehrt. Vier bereits als “gewaltbereit” polizeilich in Erscheinung getretene Duisburger Fans wurden festgenommen.

Durch schnelle Unterstützung der Essener Polizei gelang es den Einsatzkräften die aggressive Stimmungslage im Bereich des Hauptbahnhofes zu beruhigen. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt, jedoch zog sich die Diensthündin “Ronja” nach einem Fußtritt eine Platzwunde am Kopf zu.

Das Fußballspiel in Bochum fand ohne die 120 Personen statt. Sie wurden nach Feststellung der Personalien von Essen zurück nach Duisburg geschickt.
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Auseinandersetzungen beim Spiel der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf

Zu verschiedenen Auseinandersetzungen kam es vor, während und nach dem Bundesligaspiel des VfL Bochum und der Fortuna aus Düsseldorf am gestrigen Freitagabend, 18.02.2011. Direkt nach der Anreise zündeten Problemfans aus Düsseldorf im Bochumer Hauptbahnhof “Bengalos” und Feuerwerkskörper. Ein Unbeteiligter wurde dabei leicht verletzt. Auch auf dem Fußmarsch von etwa 1000 Düsseldorfer Fans zum Stadion wurden Knallkörper von einigen Unbelehrbaren geworfen. Gegen 17:30 Uhr, also eine halbe Stunde vor Spielbeginn, wurde der Polizei eine so genannte “Drittortauseinandersetzung” am Bahnhof Ehrenfeld gemeldet. Hier prügelten sich etwa 80 Problemfans beider Lager. Beim Eintreffen der Polizeikräfte flohen die Täter. 30 Personen konnten festgenommen werden. Kurz vor dem Spiel, beim Einmarsch der Mannschaften, wurden im Gästeblock zwei Bengalische Feuer gezündet und der Wurf eines Knallkörpers auf das Spielfeld registriert. Die Durchsagen des VfL-Stadionsprechers zeigten bei den Düsseldorfer Problemfans auch zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Wirkung, denn das Prozedere wiederholte sich. Auch nach dem Spiel gab es keine Ruhe für die eingesetzten starken Polizeikräfte. Es kam in der Innenstadt zu einzelnen Schlägereien und Sachbeschädigungen. Durch die Polizeipräsenz und entsprechende Ansprachen an die Parteien konnten offensichtlich weitere Zusammenstöße verhindert und das gereizte Klima “entschärft” werden. Neben den erwähnten Festnahmen kam es insgesamt zu weiteren 25 freiheitsentziehenden Maßnahmen. Es wurden Strafverfahren eingeleitet u.a. wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzungsdelikten sowie Verstößen gegen das Waffengesetz.
Polizeipräsidium Bochum

55 Festnahmen bei Fan-Randale

Bengalos, Prügel, Sachbeschädigung: Während und nach dem Zweitliga-Spiel Fortuna gegen Bochum wurden am Spielort Bochum am Freitag 55 Randalierer festgenommen.

Wie die Bochumer Polizei mitteilte, zündeten Problemfans aus Düsseldorf gleich nach ihrer Ankunft im Bochumer Hauptbahnhof „Bengalos“ und Feuerwerkskörper. Ein Unbeteiligter wurde dabei leicht verletzt.

Auch auf dem Fußmarsch von etwa 1000 Düsseldorfer Fans zum Stadion wurden Knallkörper von einigen Unbelehrbaren geworfen. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn gab es eine Prügelei am Bahnhof Ehrenfeld zwischen Fortuna- und VfL-Anhängern. Beim Eintreffen der Polizeikräfte floh der größte Teil der Täter.

Dennoch konnten noch 30 Personen festgenommen werden. Nach dem Spiel kam es in der Innenstadt zu einzelnen Schlägereien und Sachbeschädigungen. Dabei kam es zu weiteren 25 Festnahmen. Es wurden unter anderem Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Quelle:express.de

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