Archiv für die Kategorie „Union Berlin“
Verletzte Polizisten bei Randale nach Union-Spiel
Union-Fans konnten sich am Freitag über einen Sieg gegen Braunschweig freuen. Doch eineinhalb Stunden später waren einige auf Randale aus.
Bei Randalen nach dem Spiel des Berliner Zweitligisten 1. FC Union sind am Freitagabend in Köpenick drei Polizisten leicht verletzt und zwei Einsatzwagen demoliert worden. Dabei habe es auch eine Festnahme gegeben, teilte die Polizei am Sonnabend mit.
Nach dem friedlichen Spiel gegen Eintracht Braunschweig, das Union vor rund 17.000 Zuschauern mit 1:0 gewann, kam es eineinhalb Stunden nach Abpfiff vor einem Vereinslokal in der Hämmerlingstraße zu Ausschreitungen.
Dort hatten sich um 21 Uhr 30 etwa 300 Union-Fans auf der Straße versammelt. Als sie von Beamten einer Einsatzhundertschaft aufgefordert wurden, die Fahrbahn zu verlassen, attackierten einige Fans die Polizisten mit Fußtritten und Fahnenstangen. Es flog zudem eine Gehwegplatte in Richtung Polizei, zum Glück ohne dass dadurch jemand verletzt wurde.
Die Beamten nahmen einen 24-Jährigen fest und forderten Unterstützung an. Einen erneuten Aufruf zum Verlassen der Straße leisteten die verbliebenen Randalierer schließlich Folge. Es kehrte Ruhe ein.
Die drei leichtverletzten Polizisten konnten ihren Dienst fortsetzen. Der 24-jährige Festgenommene sieht nun Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung entgegen.
Zudem leitete die Polizei aufgrund der Übergriffe Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs gegen Unbekannt ein.
Quelle:morgenpost.de
Trotz des Verbots durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) werden offenbar rund 1000 Fans den Zweitligisten Eintracht Frankfurt zum Gastspiel am Montag bei Union Berlin begleiten. Die Berliner Anhänger haben sich im Vorfeld der brisanten Partie mit den Eintracht-Fans verbündet und offenbar Tickets für die vom DFB ausgeschlossenen Gäste organisiert.
Frankfurts Anhänger bedankten sich bereits für die „geile Soli-Aktion“ bei den Union-Fans. Nichtsdestotrotz versuchte der Eintracht-Vorstand am Wochenende erneut, mit Hilfe eines Appells die Reise der eigenen Fans nach Berlin zu verhindern. „Wer nach Berlin fährt, um dort das Spiel im Stadion zu sehen, dem raten wir nachdrücklich davon ab.“
Die Hessen waren für das Abfeuern von Pyrotechnik beim Spiel bei Fortuna Düsseldorf am 13. Februar vom DFB-Sportgericht mit einer Fan-Sperre für das Gastspiel in Berlin belegt worden.
Quelle:express.de
Risikospiel – mehr als 1100 Polizisten im Einsatz
Wenn Dynamo Dresden in der Alten Försterei auf Union trifft, geht es um mehr als ein sportliches Derby. Das Hooligan-Image eilt den Sachsen voraus. Ein Großaufgebot der Polizei begleitet die brisante Partie.
Die Polizei und die Zweitliga-Vereine 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden richten sich auf ein heißes Ost-Derby am Sonnabend im Köpenicker Stadion „An der Alten Försterei“ ein. Die Gastgeber sind gewarnt, denn noch sind die Bilder von randalierenden Dresden-Fans beim DFB-Pokalspiel in Dortmund allgegenwärtig. Der DFB hat die Partie zum Risiko-Spiel erklärt.
Wie die Gewerkschaft der Polizei am Freitag mitteilte, wird sich Berliner Polizei gemeinsam mit Hundertschaften aus anderen Bundesländern mit etwa 1100 Einsatzkräften auf die Partie vorbereiten. Der Landesbezirksvorsitzende der GdP, Michael Purper, veröffentlichte zudem einen Vergleich: Zum Schutz des DFB-Pokalspiels von Hertha BSC gegen Borussia Möchengladbach im Olympiastadion waren am Mittwoch nur 400 Polizeibeamte im Einsatz.
“Schon 2007/2008 und 2009 haben gewalttätige Anhänger der SG Dynamo Dresden bei den Spielen beider Mannschaften in Berlin die Auseinandersetzung mit der Polizei und den Fans des 1. FC Union Berlin gesucht“, erklärte der Berliner GdP-Vorsitzende und forderte die Liga-Vereine auf, „mit aller Konsequenz gegen Gewalttäter aus ihren Fan-Gruppierungen“ vorzugehen. Nur so könne die Gewaltspirale rund um den Fußball zurückgedreht werden.
In einer gemeinsamen Sicherheitsbesprechung beider Vereine mit der Polizei waren erforderliche Maßnahmen verbindlich festgelegt worden. Daher sind die Klubs optimistisch, das Traditionsduell ohne Randale über die Bühne zu bringen. Die Berliner setzten zu dem Match 300 eigene Ordner im Stadion ein. Rund 20 Ordner aus Dresden begleiten gemeinsam mit der Polizei die erwarteten 1600 Gäste-Fans vom S-Bahnhof Spindlersfeld zum Stadion.
Als „Vertrauensbeweis“ wertete Dynamo-Pressesprecher Enrico Bach am Freitag das Zugeständnis der Polizei an die Dresdner Fans, eine geplante Choreographie im Stadion zu erlauben. Er verband dies zugleich mit der Hoffnung, dass sich die sächsischen Fans dieses Vertrauens würdig erweisen.
Aus Sicherheitsgründen wurde den mit der Bahn reisenden Fußballfans die Mitnahme von Glasflaschen, Getränkedosen und Pyrotechnik in der Berliner S-Bahn, den Reisezügen und dem eingesetzten Entlastungszug durch die Bundespolizei untersagt.
Zusätzlich verbot das Bezirksamt Treptow-Köpenick das Mitführen und den Verkauf von Glasflaschen als potenzielle Wurfgeschosse im weiten Umfeld des Stadions. Die Polizei wird mit mehreren hundert Beamten im Einsatz sein, die die Einhaltung der Verbote überwachen.
Quelle:morgenpost.de
Bei einem Fußball-Testspiel zwischen VfL Wolfsburg II und Union Berlin II ist es am Wochenende zu Ausschreitungen gekommen. Gegen mindestens 15 Anhänger aus der Hauptstadt wird Anzeige erstattet.
Schwere Krawalle haben das Fußball-Testspiel zwischen VfL Wolfsburg II und Union Berlin II (1:1) überschattet. Während der bundesweite Fan-Kongress am Wochenende in Berlin tagte, lieferten sich am Sonnabend die Ultras beider Vereine heftige Prügeleien. Die Polizei bestätigte am Montag die Vorfälle und kündigte Anzeigen wegen Landfriedensbruchs, Tragens verfassungswidriger Abzeichen und Sachbeschädigung gegen mindestens 15 Berliner Fans an.
„Das nächste Mal müssen wir solche Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren“, sagte Pablo Thiam, Sportlicher Leiter der VfL-Reserve, in den „Wolfsburger Nachrichten“. Die Polizei und die VfL-Verantwortlichen wurden von dem Gewaltausbruch rund um das alte Wolfsburger Stadion am Elsterweg überrascht.
Insgesamt hatten rund 60 Union-Ultras die Zweitliga-Reserve mit der Bahn nach Wolfsburg begleitet. Einige von ihnen grölten Nazi-Lieder in der Innenstadt. „Die waren nur auf Auseinandersetzungen aus“, sagte der Polizei-Einsatzleiter Jens aus dem Bruch in der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“.
Die Situation eskalierte nach dem Abpfiff, als sich in der VfL-Gaststätte Randalierer von beiden Clubs eine schwere Schlägerei lieferten. Erst als die zahlenmäßig unterlegenen Beamten Unterstützung von Polizisten aus anderen Städten erhielten, bekamen die Ordnungshüter die Situation in den Griff.
Quelle:morgenpost.de
Nach den Ereignissen zum letzten Heimspiel des F.C. Hansa Rostock am 19.11.2011 resümiert die Polizei einen vergleichsweise ruhigen Verlauf des heutigen Bundesligaspiels gegen den 1.FC Union Berlin.
Die Anreise der ca. 2.200 Gästefans zur DKB-Arena verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auf der Fahrt mit Regelzügen nach Rostock sowie in dem eingesetzten Fanzug aus Berlin hatte die Polizei das Mitführen von Glasflaschen und Pyrotechnik untersagt. Aufgrund von Hinweisen, dass Fans des 1. FC Union Berlin dennoch Pyrotechnik in großem Umfang mit sich führen, wurden am Eingang zum Gästefanbereich der DKB-Arena umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Aus diesem Grund wurde die Partie auch mit einer Verspätung von 15 Minuten angepfiffen.
Nach Spielende warfen Anhängern des F.C. Hansa Rostock in der Rostocker Südstadt Steine auf einen Shuttlebus, der Fans des 1. FC Union Berlin zum Hauptbahnhof transportierte. Weitere Vorfälle im Rahmen der Abreise wurden nicht registriert.
Für die vom DFB als Risikospiel eingestufte Begegnung waren 1.400 Beamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundespolizei im Einsatz.
Quelle:presseportal.de
Zunächst beleidigte der 40-Jährige aus Köpenick eine Polizistin. Dann schlug er zu.
Die insgesamt positive Bilanz der Polizei rund um die gestrige Begegnung des 1. FC Union Berlin gegen den FC St. Pauli wurde durch den Gewaltausbruch eines 40-jährigen „Union Fans“ aus Köpenick getrübt.
Nach dem Ende des Spiels näherte er sich gegen 20 Uhr 35 am Stellingdamm einer Polizeikommissarin und einem Polizeiobermeister, beide vom Verkehrsdienst, die mit Absperrmaßnahmen betraut waren. Er beschimpfte beide und beleidigte die Polizistin. Die Beamten hielten ihn an, um seine Identität festzustellen.
Während dieser Maßnahme wurde der Mann zunehmend aggressiver, drehte sich plötzlich um und schlug der Polizeikommissarin mit der Faust ins Gesicht. Als der Polizeiobermeister dazwischen ging, musste er mehrere Fausthiebe einstecken, bevor es gelang, dem 40-Jährigen eine Handfessel anzulegen. Kollegen einer Einsatzhundertschaft kamen hinzugeeilt und unterstützten die beiden Beamten, die anschließend vom Dienst abtreten mussten. Bei dem Polizeiobermeister wurde ein Nasenbeinbruch, bei der Polizeikommissarin ein Nasenbein- und ein Jochbeinbruch diagnostiziert.
Quelle:berlin.de
Vorfälle nach Fußballspielen
Zu zwei Polizeieinsätzen nach Fußballspielen in der Bundesliga kam es gestern Abend in Tiergarten und Friedrichshain. Die beiden Partien in Duisburg und im Berliner Olympiastadium verliefen hingegen ohne nennenswerte Vorkommnisse.
Zunächst kam es in einem Zug der U-Bahnlinie 9 zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Gegen 19 Uhr 40 waren mehrere Fans des Vereins Hertha BSC Berlin in Richtung Osloer Straße unterwegs. An der Station Zoologischer Garten stiegen weitere Anhänger des Clubs in die Bahn und gerieten mit den bereits im Waggon befindlichen Sympathisanten in Streit. Im Zuge dessen erhielten auch ein 22-Jähriger sowie dessen sechsjähriger Bruder von Unbekannten Schläge ins Gesicht. Bei dem Gerangel verletzten sich ferner zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren gegenseitig durch Schläge. Alle Betroffenen erlitten lediglich leichte Verletzungen und lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Während der Anzeigenaufnahme im Bahnhof Turmstraße war der Zugverkehr für rund zehn Minuten unterbrochen.
Mehrere Fans des 1. FC Union Berlin randalierten im Ostbahnhof und attackierten Polizisten. Die Anhänger trafen gegen 22 Uhr 40 mit einem Fernzug aus Duisburg ein. Rund 120 von ihnen wollten anschließend in eine S-Bahn der Linie S7 steigen und öffneten gewaltsam die Türen. Als die Fans in den Waggons waren, stiegen Polizisten hinzu, um die „Fahrgäste“ zu begleiten. Sofort gingen die Fußballanhänger auf die Beamten los, griffen sie mit Schlägen, Tritten und Flaschenwürfen an und versuchten, die Polizisten wieder aus dem Abteil zu drängen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein, nahmen insgesamt drei Angreifer im Alter von 20, 22 und 25 Jahren fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Zwei Polizisten wurden bei den Übergriffen verletzt, blieben jedoch im Dienst.
Quelle:berlin.de
Hertha- und Union-Fans randalieren nach Spielen
Am Sonnabend ist es in Friedrichshain und Tiergarten zu zwei Polizeieinsätzen gegen Fußball-Anhänger des Bundesligisten Hertha BSC und des Zweitligisten 1. FC Union gekommen.
In einer U-Bahn der Linie U9 gerieten am Sonnabend gegen 19.40 Uhr mehrere Hertha-Fans untereinander in Streit. Ein 22-Jähriger sowie dessen sechsjähriger Bruder wurden von Unbekannten ins Gesicht geschlagen. Ferner verletzten sich zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren gegenseitig durch Schläge.
Zu schwerer Randale kam es auch durch Fans des Zweitligisten 1. FC Union im Ostbahnhof. Die Anhänger trafen gegen 22.40 Uhr aus Duisburg ein. Rund 120 von ihnen wollten anschließend in eine S-Bahn der Linie S7 steigen und öffneten gewaltsam die Türen. Polizisten stiegen hinzu, um die „Fahrgäste“ zu begleiten. Laut Polizeibericht gingen die Fußballanhänger umgehend auf die Beamten los, griffen sie mit Schlägen, Tritten sowie Flaschenwürfen an und versuchten, die Polizisten aus dem Abteil zu drängen.
Drei Festnahmen von Angreifern im Alter von 20, 22 und 25 Jahren waren die Folge. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Später leiteten sie Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Zwei Polizisten wurden bei den Übergriffen verletzt, blieben jedoch im Dienst.
Quelle:morgenpost.de
Die polizeilichen Einsatzkräfte waren in Dresden auf dem Posten. Während man in England derzeit noch diskutiert, ob Wasserwerfer eingesetzt werden dürfen, wurden sie im sächsischen Elbflorenz prompt bereitgestellt. Man weiß ja nie, schließlich war der 1. FC Union Berlin zu Gast bei der SG Dynamo. In der Vergangenheit waren es stets hitzige Aufeinandertreffen, bei denen es auch schon mal heftig krachte. Dank der massiven Polizeipräsenz blieb es heute weitgehend friedlich.
15:55 Uhr. Der Entlastungszug aus Berlin-Lichtenberg rollte auf Gleis 2a des Dresdener Hauptbahnhofs ein. Einen Spaziergang durch die Innenstadt gab es nicht, wer hätte auch anderes erwartet? Ein Bummel auf der Prager Straße für Gästefans? Diese Zeiten sind vorbei. Mit zahlreichen bereitgestellten Sonderbussen wurden die Berliner Fans direkt zum abgeschirmten Gästebereich des Glücksgas Stadions gebracht. Blaulicht vorn und hinten, behelmte Einsatzkräfte an den Türen.
17:55 Uhr. Im Stadion kochte die Stimmung auf beiden Seiten. Eine tolle Atmosphäre. Insgesamt 29.315 zahlende Zuschauer fanden sich auf den Rängen ein, unter ihnen rund 3.000 Gäste aus der Hauptstadt.
Draußen vor dem Stadion wurden der angrenzende Park und ganze Straßenabschnitte von der Polizei abgesperrt. Über allen kreiste ein Helikopter. In der Ferne detonierten ein paar Böller. Mit den Sonderbussen wurden die Berliner wieder zum bereitstehenden Sonderzug gebracht. Der Dresdener Hauptbahnhof als Festung. Schweres Gerät und zahlreiche Beamte sorgten für Ruhe und Sicherheit. Da jedoch nicht alle Unioner mit dem Sonderzug, sondern auch mit dem Regionalexpress nach Cottbus und dem D-Zug nach Berlin (EN nach Amsterdam) fahren wollten, gab es im Bahnhof noch zu einigen Verbalgefechten und Laufeinlagen der Einsatzkräfte. Ein Wiedersehen wird es Mitte Februar 2012 im Stadion An der Alten Försterei geben. Dann darf sich die Dresdener Anhängerschaft wieder über ein knackiges Sicherheitskonzept freuen. S-Bahnhof Spindlersfeld inklusive.
Apropos D-Zug. Berlin – Dresden. Eine Fahrt für Nostalgiker. Richtig old school, um es im Fußball-Jargon zu bezeichnen. Tschechische Waggons. Sechser-Abteile. Muffige Vorhänge. Fenster, die man nach unten ziehen kann. Manch einer dachte, in so einem 80er-Jahre-Zug müsse das Rauchen doch erlaubt sein. Kippe an, Fenster auf. Viele taten es, einen hatte es erwischt. Die mitfahrende Bundespolizei pickte sich einen Union-Fan mit hübschen rot-weißen Kniestrümpfen heraus und belangte ihn auf Grund der Ordnungswidrigkeit. 20 Euro Strafe. Gleich bar bezahlen oder per Überweisung? Auf jeden Fall erst einmal die Personalien. Ein Streitgespräch entbrannte. Der Dienstausweis wurde vom Union-Fan verlangt. Der Beamte erklärte, dass er gern den Namen nenne, doch der Ausweis sei im Dienstfahrzeug. Gute zehn Minuten ging es hin und her, nur gut, dass die Beamten nicht die Nerven verloren und das Abteil mit Reizgas einnebelten.
Quelle:turus.net
Polizeibericht:
Freundschaftsspiel ohne Freunde – Polnische Fußballgewalttäter festgenommen
Ein außerhalb des regulären Spielbetriebs vereinbartes Fußballspiel zwischen dem „1. FC Union Berlin“ und der polnischen Mannschaft des „MKS Pogon Szczecin“ entwickelte sich im Verlauf des gestrigen Abends zur Entladung „sportbezogener“ Gewalt.
Gegen 17 Uhr 30 stellten Polizisten in Pankow mehr als 250 geschlossen angereiste polnische Fußballfans in knapp 60 Fahrzeugen auf einem Parkplatz fest. Die Risiko-Gruppierung begab sich in polizeilicher Begleitung als Autokonvoi über Weißensee bis zu einem Parkplatz nahe des Stadions „Alte Försterei“ in Köpenick, wo diese auf über 300 Personen angewachsen war. Erst nach Verlassen des ersten Parkplatzes wurden dort bereits Sachbeschädigungen festgestellt.
Etwa 100 Gewalttäter aus dem polnischen Fanlager attackierten gegen 18 Uhr 45 durch Werfen mit Pyrotechnik Polizisten vor dem Stadion, worauf die Beamten Pfefferspray gegen die Angreifer einsetzen mussten. Kurz nach 19 Uhr stürmten zahlreiche Gewalttäter den Gästeeingangsbereich des Stadions, warfen Flaschen auf Polizeibeamte und konnten nur unter Anwendung von Pfefferspray und Einsatz gezielter Schläge mit Mehrzweckstöcken am gewaltsamen Eindringen in den Innenbereich gehindert werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der Einsatzleiter der Polizei eine erhebliche Verstärkung der Einsatzkräfte der Polizei vorgenommen.
Die zu verspätetem Spielbeginn gegen 19 Uhr 30 teilweise vermummten Fans aus Polen gingen unterdessen mit unverminderter Aggression gegen Polizisten und das Sicherheitspersonal des Veranstalters vor, um den am Einlass wartenden Nachzüglern den unkontrollierten und kostenfreien Zugang in die Fußballarena zu ermöglichen. In der zweiten Spielhälfte brannten Zuschauer im Gästefanblock massiv Pyrotechnik ab, warfen „Böller“ auf den Rasen, zündeten Seenotsignalfackeln und provozierten eine mehrminütige Spielunterbrechung.
Nach Spielende suchten 200 polnische und knapp 100 Berliner Fans im Bereich der Straßenbahnhaltestelle „Alte Försterei“ eine gezielte körperliche Auseinandersetzung, die nur durch schnelles Eingreifen der Polizei verhindert werden konnte.
Zeitgleich drang eine andere Gruppe polnischer Fans in den Verkaufsraum einer nahe gelegenen Tankstelle ein und randalierte dort. Sofortiges Einschreiten der Polizei unter Anwendung von Pfefferspray und erneutem Einsatz von Mehrzweckstöcken verhinderte eine Plünderung. In diesem Zusammenhang nahmen die Beamten fünf Tatverdächtige auf frischer Tat fest.
In der Nacht fanden sich bis zu 150 aufgebrachte Anhänger des Gastvereins vor dem Gebäude des Landeskriminalamtes in Tempelhof ein und protestierten zwischen 23 Uhr 30 und 0 Uhr 45 gegen die Ingewahrsamnahme mehrerer gleichgesinnter Fans ihres Vereins. Erst geduldige Überredungskünste alarmierter Beamter führten zur Heimreise der Personen in Reisebussen und Privatwagen.
Insgesamt nahmen die Polizisten 20 Gewalttäter fest und leiteten 18 Ermittlungsverfahren u.a. wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung ein. Im Zuge des Einsatzes wurden 19 Polizeibeamte leicht verletzt.
Quelle:berlin.de
Randale beim Freundschaftsspiel zwischen 1. FC Union und MKS Pogon Szczecin
Das Freundschaftsspiel zwischen dem „1. FC Union Berlin“ und der polnischen Mannschaft des „MKS Pogon Szczecin“ entwickelte sich im Verlauf des gestrigen Abends zur Entladung „sportbezogener“ Gewalt.
Gegen 17 Uhr 30 stellten Polizisten in Pankow mehr als 250 geschlossen angereiste polnische Fußballfans in knapp 60 Fahrzeugen auf einem Parkplatz fest. Die Risiko-Gruppierung begab sich in polizeilicher Begleitung als Autokonvoi über Weißensee bis zu einem Parkplatz nahe des Stadions „Alte Försterei“ in Köpenick, wo diese auf über 300 Personen angewachsen war. Erst nach Verlassen des ersten Parkplatzes wurden dort bereits Sachbeschädigungen festgestellt.
Etwa 100 Gewalttäter aus dem polnischen Fanlager attackierten gegen 18 Uhr 45 durch Werfen mit Pyrotechnik Polizisten vor dem Stadion, worauf die Beamten Pfefferspray gegen die Angreifer einsetzen mussten. Kurz nach 19 Uhr stürmten zahlreiche Gewalttäter den Gästeeingangsbereich des Stadions, warfen Flaschen auf Polizeibeamte und konnten nur unter Anwendung von Pfefferspray und Einsatz gezielter Schläge mit Mehrzweckstöcken am gewaltsamen Eindringen in den Innenbereich gehindert werden.
Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der Einsatzleiter der Polizei eine erhebliche Verstärkung der Einsatzkräfte der Polizei vorgenommen.
Die zu verspätetem Spielbeginn gegen 19 Uhr 30 teilweise vermummten Fans aus Polen gingen unterdessen mit unverminderter Aggression gegen Polizisten und das Sicherheitspersonal des Veranstalters vor, um den am Einlass wartenden Nachzüglern den unkontrollierten und kostenfreien Zugang in die Fußballarena zu ermöglichen. In der zweiten Spielhälfte brannten Zuschauer im Gästefanblock massiv Pyrotechnik ab, warfen „Böller“ auf den Rasen, zündeten Seenotsignalfackeln und provozierten eine mehrminütige Spielunterbrechung.
Nach Spielende suchten 200 polnische und knapp 100 Berliner Fans im Bereich der Straßenbahnhaltestelle „Alte Försterei“ eine gezielte körperliche Auseinandersetzung, die nur durch schnelles Eingreifen der Polizei verhindert werden konnte.
Zeitgleich drang eine andere Gruppe polnischer Fans in den Verkaufsraum einer nahe gelegenen Tankstelle ein und randalierte dort. Sofortiges Einschreiten der Polizei unter Anwendung von Pfefferspray und erneutem Einsatz von Mehrzweckstöcken verhinderte eine Plünderung. In diesem Zusammenhang nahmen die Beamten fünf Tatverdächtige auf frischer Tat fest.
In der Nacht fanden sich bis zu 150 aufgebrachte Anhänger des Gastvereins vor dem Gebäude des Landeskriminalamtes in Tempelhof ein und protestierten zwischen 23 Uhr 30 und 0 Uhr 45 gegen die Ingewahrsamnahme mehrerer gleichgesinnter Fans ihres Vereins. Erst geduldige Überredungskünste alarmierter Beamter führten zur Heimreise der Personen in Reisebussen und Privatwagen.
Insgesamt nahmen die Polizisten 20 Gewalttäter fest und leiteten 18 Ermittlungsverfahren u.a. wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung ein. Im Zuge des Einsatzes wurden 19 Polizeibeamte leicht verletzt.
Das Spiel endete übrigens für Union mit einem 1:0.
Quelle:stadtmorgen.de
Schlägerei im Vorfeld der Zweitliga-Begegnung mit dem FC Union Berlin: KSC-Fan erlitt schwere Kopfverletzung
Im Vorfeld der am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffenen Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem FC Union Berlin ist es am Durlacher Tor zu einer folgenschweren Schlägerei unter Anhängern beider Vereine gekommen. Wie sich erst im Nachhinein herausstellte, erlitt ein 20 Jahre alter Heimfan vermutlich durch einen Schlag mit einem Backstein eine Schädelfraktur.Der junge Mann ließ sich nach dem Geschehen mit einem Taxi in die Notaufnahme einer Klinik bringen, wo er aufgrund der schweren,glücklicherweise aber nicht lebensbedrohlichen Verletzung stationär aufgenommen wurde.
Etwa eineinhalb Stunden vor Spielbeginn war es unter den beiden Parteien zum Schlagabtausch gekommen, nachdem etwa 50 bis 70 Gästefans vorzeitig aus ihrem Bus gestiegen waren und den Weg zum Wildparkstadion mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortgesetzt hatten.Die Polizei konnte die verfeindeten Gruppen mit starken Kräften dann rasch trennen. Als knapp 30 teilweise vermummte KSC-Fans den Anweisungen der Beamten keine Folge leisteten und weiter die Auseinandersetzung suchten, wurden sie auch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang unter teilweisem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken in Beseitigungsgewahrsam genommen. Dieser Gewahrsam wurde von einem Richter bestätigt und bis 17.00 Uhr aufrechterhalten. Sieben der vorübergehend Festgehaltenen werden sich egen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz beziehungsweise Körperverletzung verantworten müssen. Im Falle des verletzten 20-Jährigen ermittelt die Kripo wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes wie auch wegen Landfriedensbruchs. Da der genaue Geschehensablauf bislang nicht geklärt werden konnte, bittet die Polizei dringend um die Meldung von Zeugen. Hinweise werden rund um die Uhr unter Telefon 939-5555 entgegen genommen. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei nach Spielende am Karlsruher
Hauptbahnhof und beim Autobahnpolizeireviers Karlsruhe aus insgesamt fünf Bussen heraus auch die Personalien einer dreistelligen Zahl von Berliner Fansfest.
Bereits ab 10.00 Uhr hatten sich rund 500 KSC-Anhänger am Karlsruher Marktplatz versammelt und waren dann in Richtung Schloßplatz gezogen. Von hier aus versuchte die auf über 1.000 Personen angewachsene Menge wiederholt, über verschiedene Querstraßen und Wege in den östlichen Teil des Adenauerrings zu gelangen. Ihre Absicht, dort auf Berliner Fans zu treffen, konnte von der Polizei allerdings unterbunden werden. Bevor die KSC-Anhänger schließlich ins Stadion gingen, machten Teile von ihnen mit dem Zünden von Feuerwerkskörpern und Beleidigung der eingesetzten Polizisten ihrem Unmut Luft.
Sowohl die Spiel- als auch die Nachspielphase verliefen aus polizeilicher Sicht weitgehend problemlos. Bei der letzten Partie der Saison 2010/2011 hatte die Polizei unter Leitung von Polizeioberrat Fritz Rüffel rund 220 Beamte im Einsatz. Hierunter befanden sich auch Kräfte benachbarter Polizeidirektionen, der Bereitschaftspolizei wie auch
der Reiterstaffel in Mannheim.
Quelle:polizei-karlsruhe.de


