Archiv für die Kategorie „TuS Koblenz“
Fußballderby Eintracht Trier gegen TuS Koblenz am 23.03.2012 im Moselstadion
Das Abend-Fußballspiel, das rund 2.300 Zuschauer im Moselstadion Trier besuchten, endete bei schönem Fußballwetter bekanntermaßen unentschieden (0:0).
Die Vorspielphase war leider von Begleiterscheinungen bestimmt, die die Polizei dauerhaft in Anspruch genommen hatte. Offenkundig hatten sich eine große Anzahl von Fußballanhängern der verfeindeten beiden Lager mit jeweiligen Unterstützern anderer Vereine im Bereich der Porta Nigra verabredet, um eine körperliche Auseinandersetzung auszutragen. Durch frühzeitiges Erkennen von verdächtigen Personenbewegungen und schnellen Polizeieinsatz wurde eine größere Auseinandersetzung an dieser Stelle verhindert.
Nicht verhindert werden konnte das Entstehen eines kurzen gewalttätigen Konfliktes im Bereich Margarethengäßchen/Nordallee, an dem mehrere Dutzend Personen aus der Trierer Anhängerschaft und aus dem Koblenzer Lager beteiligt waren. Durch massiven Polizeieinsatz konnten die Lager getrennt und weitere Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen verhindert werden. Im Bereich Engelstraße wurde eine rund fünfzigköpfige Gruppe der Trierer Anhängerschaft, die den Geschehnissen zugeordnet wurde, festgehalten und kontrolliert. Hiervon wurden zehn Personen zur Verhinderung von Straftaten zeitweise in Gewahrsam genommen. Bei der Kontrolle wurden u. a. Sturmhauben sowie am Kontrollort weggeworfene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Der Rest der Trierer Personengruppe wurde durch die Polizei in das Moselstadion begleitet.
In der Anfangsphase des Fußballspiels wurde im Koblenzer Block ein Böller gezündet. Hierzu wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Während des Spiels kam es unmittelbar nach der Halbzeit im Trierer Block und im Gästeblock zum Zünden/Abbrennen von Pyrotechnik. Aus dem Koblenzer Block wurden Leuchtkörper auf das Spielfeld geschossen, weswegen das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Die Ermittlungen wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und versuchter gefährlicher Körperverletzung sind aufgenommen. Nach dem Spiel kam es nicht mehr zu nennenswerten Vorkommnissen.
Die polizeiliche Bilanz des Spieltages ist der Verdacht des Landfriedensbruchs, der mehrfachen gefährlichen Körperverletzung, Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und das Versammlungsgesetz.
Die Polizei sucht Zeugen der Ereignisse, die sachdienliche Hinweise zur Tataufklärung für die verschiedenen Vorfälle beitragen können (Telefon 0651/9779-3200 oder E-Mail: pitrier@polizei.rlp.de).
Quelle:polizei.rlp.de
Polizei nimmt mehrere Randalierer fest
Nicht nur die Spieler und die Verantwortlichen der TuS Koblenz haben einen unerfreulichen Abend hinter sich.
Während die TuS sich in der immer sportlich fair geführten Auseinandersetzung mit 1:2 dem Gast aus Saarbrücken geschlagen geben musste, verhielt ein Teil der „Gästefans“ sich weniger sportlich und machten so den Abend für die Polizei zu einem mindestens genau so unerfreulichen.
Schon vor Spielbeginn mussten die Einsatzkräfte im Bereich des Schenkendorfplatzes mit einer größeren Anzahl an Beamtinnen und Beamten einschreiten, als eine Gruppe Saarbrücker dort aus ihren PKWs und Kleinbussen, mit denen sie unterwegs in Richtung Stadion waren, unvorhersehbar und plötzlich aus ihren Autos sprangen und Koblenz-Fans angriffen.
Dabei zerstörten sie u. a. Fensterscheiben zweier dort befindlicher Gaststätten, nachdem sie mit Stühlen um sich geworfen hatten.
31 Randalierer wurden festgenommen und in den Polizeigewahrsam des PP Koblenz eingeliefert.
Unmittelbar nach Spielbeginn kam es dann zu weiteren Ausschreitungen am Zugang zum Gästeblock. Rund 80 „Fans“ verweigerten die Kontrolle durch den eingesetzten Ordnerdienst woraufhin ihnen von diesen der Zutritt in den Fanblock verwehrt wurde.
Nach einigem Hin-und Her, als bereits im Block befindliche Fans sich gegenüber den draußen Stehenden solidarisch zeigen und den Block verlassen wollten, versuchten diejenigen, denen der Eintritt vollkommen zurecht verwehrt wurde, die Ordnerreihen gewaltsam zu durchbrechen woraufhin die eingesetzten Polizeibeamten erneut einschreiten mussten.
Eine Gruppe von rund 50 wurde dabei vorübergehend festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und mit Beruhigung der Lage nach Spielende, wurden die Festgenommenen nach und nach wieder entlassen.
Gegen alle wird wegen Landfriedensbruch ermittelt. Entsprechende Strafverfahren werden eingeleitet.
Neben den strafrechtlichen Sanktionen werden auch die zuständigen Fussballgremien die Verhängung entsprechender Maßnahmen gegen jeden einzelnen prüfen.
Nach dem Spiel blieb dann alles ruhig. Die noch im Stadion verbliebenen Fans wurden zu ihren Fahrzeugen begleitet und fuhren ohne erwähnenswerte Vorkommnisse in Richtung Heimat.
Polizeipräsidium Koblenz
Polizei verhindert Auseinandersetzung rivalisierender Fußballfans
Gerade noch rechtzeitig konnte die Polizei am Samstagnacht, 27. November, eine größere Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußballfans verhindern. Rund 40 Personen hatten sich am Moselstadion versammelt, offenbar um sich zu prügeln. Fußball wurde übrigens an diesem Tage im Moselstadion nicht gespielt.
Kurz vor Mitternacht gingen einige Notrufe besorgter Bürger bei der Polizei ein, die mitteilten, dass sich etwa 40 zumeist junge Männer in der Kloschinskystraße gegenüber stünden und sich anpöbeln würden. Die Personen seien zum Teil vermummt. Als die Polizei mit einem Großaufgebot an Kräften am Einsatzort eintraf, flüchteten die Streithähne.
Im Zuge der anschließenden Fahndung konnten die Beamten mehrere unterschiedliche Personengruppen ausmachen und die Personalien von 16 jungen Männern und einer Frau im Alter zwischen 16 und 29 Jahren feststellen. Darunter befanden sich auch solche Personen, die der Polizei aus früheren gewalttätigen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Fußballspielen bekannt waren und mit bundesweiten Stadionverboten belegt sind.
Zwei junge Männer hatten leichte Verletzungen, die sie sich nach eigenen Angaben aus Unachtsamkeit zugezogen hätten. Den Betroffenen wurden Platzverweise erteilt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hatten sich die rivalisierenden Fans der Fußballclubs aus Schalke, Koblenz und Trier telefonisch am Moselstadion verabredet. Dort sollte es offenbar zu einer so genannten Drittortauseinandersetzung kommen. Nach anfänglichen verbalen Anfeindungen seien die Gruppen „aufeinander losgegangen“, sagte ein Zeuge.
Nur durch die Aufmerksamkeit der Zeugen und das schnelle Eingreifen der Polizei konnte eine größere Auseinandersetzung verhindert werden. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeidirektion Trier


