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Polnische Hooligans randalieren in Litauen
Hooligans aus dem EM-Gastgeberland Polen haben erneut für Randale gesorgt. Beim Länderspiel im litauischen Kowno, das Polen mit 0:2 verlor, seien rund 60 Rowdys festgenommen worden, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP.
Die Beamten wurden demnach mit Betonteilen der Tribüne beworfen. Acht Hooligans und ein litauischer Sicherheitsbeamter seien verletzt worden. «Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel», sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes.
Die polnischen Behörden versuchen, mit drastischen Strafen den Hooligans Herr zu werden. Die Gewalt in Stadien zählt zu den größten Problemen des Landes, das im Sommer 2012 zusammen mit der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft ausrichtet.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de
Polnische Hooligans randalieren nach Testspielpleite
Rund 14 Monate vor Beginn der EM 2012 in Polen und der Ukraine ist es beim Freundschaftsspiel zwischen Litauen und EM-Gastgeber Polen zu massiven Ausschreitungen gekommen. Circa 200 zum Teil stark betrunkene polnische Hooligans attackierten um das Stadion in Kaunas postierte Sicherheitskräfte mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Flaschen. Auch Betonteile der Tribüne sollen geflogen sein. Die erste Niederlage Polens gegen Litauen seit fünf Jahren geriet zur Nebensache. Saulius Mikoliunas (18. Minute) und Edgaras Česnauskis (29.) hatten den 2:0-Sieg der Litauer sicher gestellt.
“Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel”, sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes. 60 polnische Anhänger wurden festgenommen, ein litauischer Polizist musste ins Krankenhaus gebracht werden. Laut der litauischen Nachrichtenagentur “Delfi” reagierte die Polizei mit Hunden und Tränengas auf die Attacken.
Quelle:sport.t-online.de
FC-Star Peszko schockiert von Fan-Randale
Sie sind sturzbetrunken. Sie grölen, schreien, schlagen. Sie empfangen uns nächstes Jahr zur Fußball-Europameisterschaft als Gastgeber.Die Ausschreitungen von 200 polnischen Chaoten rund ums Freundschaftsspiel in Litauen (0:2) lassen besorgt auf das Turnier im kommenden Jahr blicken. Erst ein Großaufgebot der Polizei konnte in Kaunas mit Hunden und Tränengas die Randale der gefürchteten Hooligans eindämmen. Die Spieler der polnischen Mannschaft sind fassungslos.
EXPRESS fragte FC-Star Slawomir Peszko, der die Krawalle miterlebte. „Was da passiert ist, ist schlecht für das ganze Land“, sagt Peszko, „die Leute waren betrunken. Was ihre Motivation sein soll, weiß kein Mensch. Ich wünschte, wir hätten in Polen Verhältnisse wie in der Bundesliga. Da kommen 45000 Menschen zu den Spielen und sie wollen Fußball sehen. Ich hoffe, nächstes Jahr bleibt es ruhig. Das soll ein fantastisches Jahr für Polen werden.“
Peszko war in Kaunas zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Er bekam die Randale im Gästeblock mit: „Man schaut als Spieler schon hoch und fragt sich, was da passiert. Aber gefährlich war die Situation für uns Spieler nicht. Der Verband wird für die Zukunft sicher Vorkehrungen treffen, damit sich so etwas nicht wiederholt.“
Die polnische Polizei rüstet indes schon auf. Mit elektronischen Fußfesseln wollen die Beamten bekannten Schlägern beikommen. Justizminister Krzysztof Kwiatkowski: „Mit den Fesseln können wir überprüfen, ob die betreffenden Fans wirklich zu Hause sind.“
Das Gesetz muss noch vom Parlament verabschiedet werden.„Es muss so sein, dass man als Familienvater mit den Kindern ohne Angst ins Stadion gehen kann“, sagt Peszko. Ein Jahr ist noch Zeit, um die Angst zu nehmen.
Quelle:express.de


