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Archiv für die Kategorie „SV Werder Bremen“

Polizei sucht Zeugen – Attacke gegen Schalke-Fan

Ein Schalke-Fan wurde am vergangenen Samstag in Bremen brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Nach dem Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Schalke 04 haben mehrere Personen einen Schalke-Fan geschlagen und, als er am Boden lag, mehrfach gegen den Kopf getreten. Der 43 Jahre alte Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Laut ersten Zeugenberichten wurde der 43-Jährige gegen 18 Uhr im Einmündungsbereich Rembertistraße / Rembertiring von mehreren vermutlich Bremer Hooligans umringt und zu Boden gestoßen. Dort trat ihm ein Täter mit dem Schuh gegen den Hinterkopf, so dass der Schalke-Fan regungslos liegen blieb. Anschließend trat ihm ein weiterer mit dem Schuh ins Gesicht. Nachdem sich das Opfer nicht mehr bewegte, flüchteten die Männer. Der 43-Jährige wurde mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in eine Klinik gebracht.

Mittlerweile ist der Mann außer Lebensgefahr und in ein Krankenhaus in der Nähe von Gelsenkirchen verlegt worden. Er wird aber wegen der zahlreichen Gesichtsfrakturen noch zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen müssen, erklärte die Polizei gegenüber Radio Bremen.
Die Polizei sucht weitere Zeugen. Hinweise können unter der Telefonnummer 0421- 362-3888 angegeben werden.

Dies ist schon der zweite schwere Überfall am vergangenen Wochenende. Ebenfalls am Samstag wurde ein Fan von Werders Drittliga-Mannschaft in Bielefeld von Hooligans schwer zusammengeschlagen. Er schwebt noch immer in Lebensgefahr.
Quelle:radiobremen.de

Polizeibericht:
Nach dem Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag wurde ein Anhänger der Gelsenkirchener von mehreren Personen geschlagen und am Boden liegend mehrfach gegen den Kopf getreten. Der 43 Jahre alte Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei Bremen ächtet diesen Auswuchs exzessiver Gewalt und treibt die Ermittlungen mit Nachdruck voran.

Der 43-Jährige wurde gegen 18 Uhr im Einmündungsbereich Rembertistraße / Rembertiring von mehreren laut Zeugenaussagen vermutlich Bremer Hooligans umringt und zu Boden gebracht. Dort trat ihm ein Täter mit dem Schuh gegen den Hinterkopf, so dass der Schalkefan regungslos liegen blieb. Anschließend trat ihm ein weiterer mit dem Schuh in das Gesicht. Nachdem sich das Opfer nicht mehr bewegte flüchteten die Männer. Der 43-Jährige wurde mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma stationär in einem Klinikum aufgenommen. Die
Ermittlungen gegen die rücksichtslosen Täter führt jetzt die Abteilung für Kapitalverbrechen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Nach dem Bundesligaspiel kam es in der Bremer Innenstadt vereinzelt zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten so genannten Fans der beiden Mannschaften. Gemeinsam mit Werder Bremen und den Vereinen der DFL setzt sich die Polizei Bremen für Fußball und gegen Gewalt ein und wird die Täter, die den Fußball als Bühne für Gewalttaten nutzen wollen, konsequent verfolgen. Polizeipräsident Müller: “Mit dieser Form der Gewaltausübung ist eine klare Grenze überschritten. Wir werden mit Nachdruck die Ermittlungen führen!”
Quelle:presseportal.de

Fußball-Fan bei Schlägerei lebensgefährlich verletzt
Bielefelder Gewalttäter schlagen auf Bremer Gästefans ein / Haupttäter in Haft

Bei einer Schlägerei nach dem Fußballspiel von Arminia Bielefeld gegen Werder Bremens zweite Mannschaft ist am Samstag ein 26-Jähriger Hansestädter in Bielefeld lebensgefährlich verletzt worden.

Der Angriff der Gewalttäter geschah laut Polizeibericht unvermittelt, als sich die rund 40 Bremer Fans nach dem Spiel auf den Heimweg machen wollten. Die Gewalttäter aus der Bielefelder Fanszene hätten an der Ecke Jöllenbecker/Wittekindstraße auf die Bremer Gruppe eingeschlagen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam am Sonntag mit.

Der 26-Jährige ist durch Tritte an Kopf so schwer verletzt worden, dass er am Sonntagnachmittag in einem Bielefelder Krankenhaus noch um sein Leben rang. Die Polizei konnte in der Nähe des Tatorts sechs Tatverdächtige, darunter die beiden Haupttäter, festnehmen. Bei den beiden Haupttätern handelt es sich um einen 20-jährigen Mann aus Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) und einen 21-Jährigen aus Leopoldshöhe (Kreis Lippe). Gegen den 20-Jährigen besteht ein bundesweites Stadionverbot bis 2015. Gegen den 21-Jährigen bestand ein bundesweites Stadionverbot bis Ende 2010.

Die beiden jungen Männer sind in der Vergangenheit wegen Landfriedensbruch in Verbindung mit Fußballspielen in Erscheinung getreten. Am Sonntagnachmittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gegen den 20- und 21jährigen erlassen. Die vier weiteren vorläufig Festgenommenen (2x 19 Jahre und 2x 20 Jahre) befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß, da gegen sie keine Haftgründe vorlagen. Gegen sie wird aber weiter ermittelt, teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit.

Augenzeugen des Überfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Bielefeld zu melden unter Tel. (05 21) 54 50.

Das letzte Drittligaspiel von Arminia Bielefeld in dieser Saison gegen Werder Bremen II endete mit einem 1:0-Sieg.
Quelle:nw-news.de

Fan nach Schlägerei in Lebensgefahr

In Anschluss an die Drittliga-Partie zwischen Arminia Bielefeld und der zweiten Mannschaft von Werder Bremen wurde ein Werder-Anhänger lebensgefährlich verletzt.

Außerhalb des Stadions kam es nach der Partie zu einer Auseinandersetzung mit gegnerischen Fans. Der Anhänger wurde noch am Abend in einem Bielefelder Krankenhaus operiert und schwebt nach Bielefelder Medienberichten weiter in Lebensgefahr.

Der genaue Tathergang ist bisher ungeklärt. Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer zeigt sich bestürzt:

“Wir sind geschockt und verurteilen die Tat auf das Schärfste. Jegliche Art von Gewalt und Provokation haben im Stadion und im Umfeld des Sports nichts zu suchen. Ich bin fassungslos darüber, dass ein Menschenleben gefährdet ist. Wir hoffen, dass sich das Opfer schnell von seinen Verletzungen erholt.”

Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig zeigte sich ebenfalls “tief betroffen. Über allem steht unsere Hoffnung, dass das Opfer überlebt. Das laufende Verfahren verbietet uns jede weitere Aussage zum Tatgeschehen und möglichen Hintergründen. Allerdings möchten wir an dieser Stelle darum bitten, von Vorverurteilungen der Fanszene abzusehen.”

Die Ostwestfalen sicherten der Polizei “maximale Unterstützung bei der Aufklärung” zu.
Quelle:sport1.de

In der heutigen Nacht wurde die Polizei gegen 01.00 Uhr zu einer Tank- und Rastanlage an der Nordlippestraße, Nähe BAB 1, gerufen. Dort sei es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Insassen von zwei dort rastenden Reisebussen mit Fans des Fußballklubs Werder Bremen und einer Gruppe von Fans des Fußballklubs Borussia Dortmund gekommen. Deren Fans wären mit mehreren PKW angereist und hätten die Werder Fans mit Knüppeln angegriffen. Vor Eintreffen der Polizei hatten sich die mutmaßlich Dortmunder Fans mit ihren PKW bereits entfernt.

Im Rahmen der Auseinandersetzungen erlitt ein Werder Fan einen kurzzeitigen Kreislaufkollaps, ist aber schon wieder wohlauf. Zudem ist es im Rahmen der Tätlichkeiten zu Sachbeschädigungen auf dem Gelände der Rastanlage gekommen. Der Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Von allen Businsassen wurden Personalien festgestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Quelle:presseportal.de

Zu mehreren polizeilichen Einsätzen kam es Samstag auf dem Gelände der Raststätte Wetterau West bei Ober-Mörlen. Für Fußballfans aus ganz Deutschland ist die Rastanlage ein geeigneter Platz für eine Pause. So war es auch am Samstag, gegen 11.15 Uhr, als ein Bus mit Fans des Bundesligisten Werder Bremen auf das Gelände der Raststätte auffuhr. Bremen hatte am Nachmittag das letzte Bundesligaspiel in Kaiserslautern. Einige Minuten später, fast alle Bremen-Fans hatten den Bus verlassen, fuhren, so die bisherigen Ermittlungen, mehrere Anhänger von Dynamo Dresden, auf die Raststätte. Dynamo Dresden hatte am frühen Samstagnachmittag ein Spiel bei Kickers Offenbach (Dritte Liga). Ein Teil dieser Gruppe ging zielgerichtet auf diesen Bus zu und öffnete die Klapptür des Stauraums. Die Unbekannten stahlen aus dem Stauraum vier Kisten Mineralwasser, vier Kisten Bier, weitere Spirituosen und 12 Dosen Bockwurst. Fast zeitgleich wurde ein Werder-Fan, der einige Meter entfernt von dem Bus stand, von einem mutmaßlichen Dynamo Dresden Fan der Fan-Schal vom Hals gerissen. Dabei wurde er leicht verletzt. Der Unbekannte flüchtete dann und stieg in ein Fahrzeug. Die mutmaßliche Fan-Gruppe aus Dresden wurde wenig später während der Fahndung festgenommen. Die Ermittlungen dazu dauern derzeit noch an.

Einen weiteren Vorfall gab es dann am Samstagabend, gegen 21.15 Uhr, ebenfalls auf der Raststätte Wetterau West. Ein Angestellter der Raststätte füllte gerade in der Sanitäranlage einen Behälter auf, als er von einem Unbekannten beleidigt wurde. Der 28 – jährige Angestellte ging daraufhin einen Schritt zur Seite. Unmittelbar danach soll der Unbekannte mit den Fäusten zugeschlagen haben. Der 28 – Jährige wurde am Hinterkopf verletzt. Seinen Angaben nach soll es sich bei dem Unbekannten um einen Fan von Eintracht Frankfurt handeln, der sich offensichtlich mit weiteren Fans auf dem Rückweg aus Dortmund befand. Auch hier konnte wenig später ein Fahrzeug, indem sich der Verdächtige befand, noch während der Fahndung angehalten werden. Auch hier dauern die Ermittlungen noch an.
Quelle:presseportal.de

Hooligans greifen auf Bahnhof 96-Fans an

40 gewaltbereite Werder-Anhänger erwarteten Freitagabend heimreisende Hannoveraner in Achim

Zu einem Überfall auf bahnreisende Fußballfans von Hannover 96 hatten sich am späten Freitagabend nach Polizeiangaben rund 40 Anhänger des SV Werder Bremen auf dem Achimer Bahnhof zusammengerottet.

Bei dem Zusammenprall der rivalisierenden Gruppen kam es zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei löste die Schlägerei gegen Mitternacht auf. Festnahmen gab es offenbar vorläufig nicht. Die Bremer Bundespolizei ermittelt. Nähere Angaben machte sie jedoch bisher nicht.

Wie es in diesen Kreisen anscheinend üblich ist, hatten sich die gewaltbereiten Bremer, so bestätigte die Bundespolizei gestern auf Anfrage, gezielt auf dem Achimer Bahnhof verabredet, um die 96-Fans zu verprügeln, die in dem hier haltenden Regionalexpress nach Hannover saßen. Sie waren auf der Heimreise vom abendlichen Regionalligaspiel ihrer II. Mannschaft beim FC Oberneuland in Bremen. Als der von den Bremern erwartete Zug gegen 23.30 Uhr in Achim stoppte, bewarfen sie ihn zunächst mit Flaschen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch und der Zug wurde derart beschädigt, dass er außer Betrieb genommen werden musste.

Die Polizei war offenbar nicht unvorbereitet: In dem Regionalexpress fuhren bereits Zivilbeamte mit, die in Achim Verstärkung anforderten. Rund 30 Polizeibeamte waren im Einsatz, um den geplanten Gewaltexzess der Randalierer zu stoppen und eine Eskalation zu verhindern. Bevor die 96-Fans um 0.10 Uhr den nächsten Zug nach Hannover besteigen konnten, kam es zu einer Schlägerei auf dem Bahnsteig. Wie aus anderer Quelle verlautete, waren die 96er zahlenmäßig so überlegen, dass die Bremer dabei den Kürzeren zogen. Die prügelnden Fangruppen sollen beide der jeweiligen Ultra-Szene angehören.
Quelle:kreiszeitung.de

Hannoveraner grölten „Auf nach Achim“
Schlägerei-Ort war offenbar abgesprochen / Bundespolizei: Haben Sonntag auch „Unterwegs-Bahnhöfe“ im Auge

Eine 18-jährige Achimerin hatte die Vorgeschichte ab Bremer Bahnhof mitbekommen und meldete sich telefonisch beim Achimer Kreisblatt. Sie war nach einem Kinobesuch mit einer Freundin auf dem Rückweg per Regionalzug.

Kurz vor der Abfahrt aus Bremen habe auf der Bahnsteigtafel plötzlich „Bitte aussteigen!“ aufgeleuchtet, berichtet sie. Weder die grölenden Fußballfans noch die meisten anderen Passagiere hätten dem aber Folge geleistet. Der Zug setzte sich dann in Bewegung.

Auf der Fahrt habe sie freudige Äußerungen wie „Jetzt geht’s auf nach Achim!“ von den Randalierern aus Hannover gehört. Viele hätten Bierflaschen bei sich gehabt und sich vor Erreichen des Bahnhofs etwas wie Kapuzen oder Masken übers Gesicht gezogen.

Sie und ihre Freundin seien dann am Bahnhof so schnell wie möglich zum wartenden Auto gerannt, mit dem die Eltern sie abholten.

Abends hatte die Regionalligamannschaft von Hannover 96 gegen den FC Oberneuland in Bremen gespielt.

Die Bundesliga-Begegnung Werder Bremen gegen Hannover 96 findet am kommenden Sonntagnachmittag im Weserstadion statt. Auch dazu fahren natürlich wieder Züge voller Fans über Achim nach Bremen und zurück.

Die Polizei in Achim und Verden wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, inwieweit und ob sie auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet ist. Es wurde auf die Zuständigkeit der Bundespolizei verwiesen.

Deren Bremer Pressesprecher Holger Jureczko teilte mit, diese Polizei – der frühere Bundesgrenzschutz – bereite sich wie bei jedem Fußball-Heimspiel in bewährter Art auf ihre besonderen Aufgaben vor. Dazu gehöre, nicht nur in Bremen aufzupassen, sondern auch „Unterwegs-Bahnhöfe“ im Auge zu behalten: „Wir sind da gut aufgestellt und arbeiten natürlich mit örtlichen Polizeistellen eng zusammen“. Mit absoluter Sicherheit aber seien spontane, schnelle Gruppen-Schlägereien nicht zu verhindern.
Quelle:kreiszeitung.de

Massenschlägerei verhindert-Polizei umstellte Brauhaus

Die Kölner Polizei hat vor dem Bundesliga-Spiel des FC gegen Bremen am Samstag eine Massenschlägerei verhindert. 45 Hooligans aus Bremen wollten sich in Köln eine Revanche für die Randale beim Hinspiel in Bremen im April liefern.

Die Kölner Polizei hat vor dem Bundesliga-Spiel des FC gegen Bremen am Samstag eine Massenschlägerei verhindert. 45 Hooligans aus Bremen hatten sich in einem Brauhaus in Mülheim getroffen und wollten von dort aus zu einer verabredeten Schlägerei mit Kölner Hooligans fahren. Es sollte eine Revanche für die brutalen Auseinandersetzungen im April 2010 beim Hinspiel in Bremen sein. Vor dem Spiel hatten Hooligans beider Lager mit Straßenschildern und Baseballschlägern aufeinander eingeprügelt. Es gab 19 Verletzte.

Die Bremer „Fans“ hatten sich für ihre Fahrt ins Rheinland einen Bus geliehen und waren mit Absicht nur bis Düsseldorf gefahren. Mit der S-Bahn ging es dann in kleinen Grüppchen nach Köln. „Karten für das Spiel hatte keiner der Beteiligten. Es ging ihnen nur darum, sich mit den Kölnern zu prügeln“, betonte ein Beamter. Die Polizei umstellte das Brauhaus, stellte bei den Schlägern beispielsweise Pfefferspray, Zahnschutz, Handschuhe mit Quarzsand und andere gefährliche Gegenstände sicher.
Quelle:rundschau-online.de

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat das im Zusammenhang mit den Ereignissen am 25.09.2010 im Bremen Weserstadion von Amts wegen eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachtsder fahrlässigen Körperverletzung eingestellt.

Nach dem Ende des Bundesliga Fußballspiels zwischen dem Sportverein Werder Bremen und dem Hamburger Sportverein war es zu einem Zwischenfall an einem der Treppenabgänge des Weserstadions gekommen, in dessen Folge sowohl Hamburger Fußballfans als auch eingesetzte Polizeibeamte zum Teil erheblich verletzt worden waren. U.a. musste eine Person reanimiert werden. Insgesamt ist von ca. 30 verletzten Personen auszugehen. Zu dem Vorfall war es gekommen, nachdem die
Polizei aus präventiven Gründen den Block der Hamburger Fans abgesperrt hatte, um ein Zusammentreffen mit Bremer Fans beim Verlassen des Stadions zu verhindern. Da die Absperrung jedoch dem Druck der dem Ausgang massenhaft zuströmenden Fans nicht standhalten konnte, stürzten in der Folge sowohl Polizeibeamte als auch
Fußballfans auf den dahinter liegenden Treppen übereinander und verletzten sich.

Zur Aufklärung dieses Geschehens und Feststellung eventueller strafrechtlicher Verantwortlichkeiten war durch die Staatsanwaltschaft von Amts wegen das Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Nach Auswertung des vorhandenen Videomaterials vom Unglücksort, diversen Zeugenvernehmungen, Ortsbesichtigungen und dem Gutachten eines seitens des Senators für Inneres und Sport sowie der Weserstadion GmbH beauftragten Sachverständigen, ist davon auszugehen, dass der Vorfall nicht vorhersehbar und auch nicht zu
vermeiden war.
Quelle:Pressestelle Polizei Bremen

Ein Schwerverletzter nach Gedränge im Stadion

Bremen. Das 93. Nordderby im Weserstadion hat mehrere Verletzte gefordert. Nach dem Spiel kam es laut Polizei auf einer Treppe zum Gerangel, bei dem mehrere Fans hinfielen. Nachdrängende Fans seien über sie hinweg gelaufen – dabei sei eine Person schwer verletzt worden.

Wie die Polizei meldete, musste der schwer verletzte Fan noch vor Ort reanimiert werden. Mittlerweile befinde er sich im Krankenhaus – ihm geht es nach Polizeiauskunft am Sonntagmorgen wieder besser. Im Gedränge seien außerdem sechs weitere Fans und 20 Polizisten verletzt worden. Sie erlitten laut Polizei Schürfwunden, Prellungen und Gehirnerschütterungen. Fünf der Fans sowie die Polizisten konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

Offenbar hatte sich das Gerangel entwickelt, nachdem die Polizei die Sperre am Gästeblock geöffnet hatte. Um ein Zusammentreffen mit Werderfans zu verhindern, hatten die HSV-Anhänger nach dem Abpfiff noch 20 Minuten im Stadion warten müssen. Schon während der Wartezeit war es nach Augenzeugenberichten zu ersten aggressiven Aktionen gekommen. Einige Fans hätten Sprechchöre gegen die Polizei angestimmt und mit Bechern nach den Beamten geworfen.

Als die Polizei dann die Sperre öffnete, hätten zu viele Fans auf einmal versucht, die Treppe bei einem der drei Aufgänge hinunterzulaufen. Laut Polizeisprecher Henning Zanetti fielen einige Fans hin, andere seien über sie hinweg gelaufen, weil von hinten weiter gedrängt wurde. Mehrere Personen mussten ärztlich betreut werden und kamen später ins Krankenhaus.

Laut Zanetti hat die Polizei den Treppenbereich mittlerweile weiträumig abgesperrt, um Spuren zu sichern. “Das ist jetzt ein Tatort, den sich die Kriminalpolizei anschauen muss”, sagte der Polizeisprecher. In der Nacht wurde mit ersten Ermittlungen begonnen. Erst nach Abschluss der Untersuchungen könne es genauere Erkenntnisse zu den Geschehnissen geben.

Trotz der verletzten Personen sieht sich die Polizei in ihrem neuen Sicherheitskonzept bestätigt. Zu dem Fußballspiel waren laut Polizei rund 4000 Fans aus Hamburg nach Bremen gereist. Der Transport der HSV-Fans mit den Shuttle-Bussen vom Hauptbahnhof zum Stadion und zurück funktionierte nach Polizeiangaben gut. „Die Fans gehen problemlos in die Busse. Wenn sie Bierflaschen dabei haben, geben sie diese vorher ab.“ Nach dem Spiel habe es in der Stadt oder am Bahnhof keine größeren Auseinandersetzungen gegeben.

Vor dem Spiel hatte es allerdings leichtere Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen im Viertel gegeben. “Kleine Gruppen sind verbal aneinandergeraten, teilweise haben sie auch versucht, sich körperlich anzugehen. Es war aber nichts Dramatisches”, sagt ein Polizeisprecher. Die Polizisten hätten die Personalien der beteiligten Fans aufgenommen und sie dann weiterziehen lassen.
Quelle:www.weser-kurier.de

Kleinere Attacken bei Fußballspiel in Bremen

Zwischen Fußballfans ist es am Samstag beim Spiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV zu Auseinandersetzungen gekommen. Eine Gruppe von bis zu 70 Hamburger Fans habe Flaschen geworfen, sagte ein Polizeisprecher am Abend in Bremen.

Die Beamten waren unter anderem mit einer Hundestaffel im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern. „Für das Spiel war es insgesamt recht ruhig“, sagte der Polizeisprecher. Sieben Personen seien vorübergehend in Gewahrsam gekommen. Zu dem Fußballspiel waren laut Polizei rund 4000 Fans aus Hamburg nach Bremen gereist. Viele von ihnen wurden vom Bahnhof aus mit Bussen zum Weserstadion gebracht.
Quelle:www.sport-news.ws

Nordderby: 27 Verletzte nach Gedränge

Bei einem Gedränge auf einer Treppe des Weserstadions sind nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV sieben Fans und 20 Polizisten verletzt worden. Ein HSV-Anhänger musste sogar reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden, befand sich am Sonntagmorgen jedoch schon wieder auf dem Weg der Besserung. Ansonsten blieb es bei leichten Gehirnerschütterungen, Prellungen und Schürfwunden. Auf dem Weg zurück zum Hauptbahnhof gab es keine nennenswerten Auseinandersetzungen. Auch vor der Partie war es weitgehend bei verbalen Attacken der rivalisierenden Fangruppen geblieben.

HSV-Fan nach Stadion-Unfall im künstlichen Koma

Der Polizei wird vorgeworfen im Weserstadion die Blocksperre zu spät aufgehoben zu haben.

Der schwere Unfall auf einer Treppe im Weserstadion hat eine Diskussion über das Sicherheitskonzept der Bremer Polizei entfacht. Als externer Gutachter wird der Panikforscher Michael Schreckenberger von der Universität Duisburg-Essen die Vorfälle überprüfen.

Bei mehreren Stürzen war ein Anhänger des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV schwer verletzt worden. Der 44-Jährige aus Neumünster, der noch im Stadion reanimiert werden musste, befand sich auch am 27. September in einem kritischen Zustand. «Er liegt im künstlichen Koma. Es gibt keine Entwarnung», erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Auf mehreren Internet-Plattformen sind Bilder von dem Unfall zu sehen, der sich nach dem Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV auf der neu erbauten Westtribüne im Weserstadion ereignet hatte. Dabei ist ein heftiges Gedränge zu erkennen. Mehrere HSV-Fans schildern in Foren ihre Eindrücke. Der Polizei wird dabei unter anderem vorgeworfen, sie habe die vorgesehene Blocksperre zu spät aufgehoben. Dadurch sei es zu einem Gedränge mit zahlreichen Stürzen gekommen. Insgesamt wurden 24 Personen – Fans und Polizisten – verletzt.

«Wir werten das komplette Video-Material aus», kündigte der Sprecher eine genaue Untersuchung an. Er warnte davor, Bildsequenzen isoliert zu betrachten. Rettungsaktionen der Polizei könnten so auch als Behinderungen aufgefasst werden. Polizeipräsident Holger Münch hatte bereits am Sonntag eine sorgfältige Aufarbeitung des Einsatzes angekündigt. Möglicherweise müsse auch das Konzept geändert werden. Auch die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Als verbesserungswürdig wird der Aufenthaltsort für die Anhänger der gegnerischen Mannschaft angesehen. Der Gäste-Block befindet sich im Oberrang des Stadions. Um ins Freie zu gelangen, müssen die Zuschauer mehrere Treppen herabsteigen. «Sachverständige müssen prüfen, ob beispielsweise die Verlegung des Gäste-Blocks in den Unterrang zu mehr Sicherheit führt. Wenn dies der Fall ist, dürfen sich die Verantwortlichen solch einer Lösung nicht verschließen», erklärte Wilhelm Hinners, innenpolitischer Sprecher der Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Der Politiker warnte vor Aktionismus und Vorverurteilungen: «Wenn Panik ausbricht, kommen meist mehrere Ursachen zusammen. Diese gilt es jetzt herauszufinden und abzustellen.» Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry wies darauf hin, dass die neue Tribüne von allen relevanten Behördenvertretern am 10. August geprüft und abgenommen worden sei. Der Hamburger SV reagierte bestürzt auf die Ereignisse und sagte seine Mitarbeit zu. «Selbstverständlich werden wir diese Vorkommnisse mit den Verantwortlichen bei Werder und der Polizei aufarbeiten, auf dass sich ähnliche Szenen und Vorkommnisse nicht wiederholen und alle Beteiligten die richtigen Schlüsse daraus ziehen», teilte der Verein mit.

Noch in der laufenden Woche soll der Unglücksfall Panikforscher Schreckenberger untersucht werden. Darauf haben sich Bremens Innen- und Sportsenator, die Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und die Polizeiführung verständigt. Der externe Gutachter soll – unabhängig von den laufenden Ermittlungen der Polizei – nach Angaben des Senats das Besucherverhalten sowie die Kommunikationsstrukturen und -abläufe im Stadion analysieren, die zu dem Unglück geführt haben.

Rund 3700 HSV-Fans hatten nach Spielschluss zunächst friedlich in der Westkurve auf die Aufhebung der sogenannten Blocksperre gewartet. Als nach mehr als 20 Minuten die drei Treppenabgänge immer noch abgesperrt waren, entstand vor einer Treppe große Unruhe. Dort waren viele HSV-Anhänger aus Schleswig-Holstein unter Zeitdruck. Sie wollten ihren letzten Zug nach Hause erreichen. Um 20.46 Uhr durchbrachen dann 15 bis 20 Anhänger die Sperre und lösten die Stürze aus.

Der Vorfall ließ auch Kritik am Spielplan der Deutschen Fußball Liga (DFL) aufkommen, brisante Spiele wie das Nordderby nicht als Abendspiel anzusetzen. Der Regel-Spielplan sieht ein Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr) und am Samstagabend (18.30 Uhr) vor. Danach ist es für die meisten Gäste-Fans nicht mehr möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Heimfahrt anzutreten.
Quelle:www.weltfussball.de

>>Videos von der Massenpanik

Fußball-Fans randalieren nach Spiel von Hannover 96

Ausschreitungen zwischen Fußball-Anhängern und der Polizei in Hannover: Vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und Werder Bremen lieferten sich Hannoveraner und Bremer eine Keilerei – nach dem Spiel gingen Werder-Fans mit Flaschen und Raketen auf die Polizei los.

Schon vor dem Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und Werder Bremen kam es am Dienstagabend in Hannover zu ersten Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der beiden Vereine. Laut Polizeiangaben trafen sich 20 Hannoveraner und 20 Bremer an der Karmarschstraße zwischen Landtag und Markthalle. Unmittelbar vor Spielbeginn gingen die Fans mit Fäusten aufeinander los. Verletzt wurde niemand. Die Polizei war unmittelbar vor Ort. “Wir wissen schließlich, wo sich die Fußball-Anhänger treffen”, sagte ein Polizeisprecher am späten Dienstagabend.

Werderaner Fußball Fans provozierten auch während des Spiels weiter. In ihrem Fanblock zündeten sie Knallkörper und Bengalische Feuer. “Wir konnten alle Beteiligten festnehmen”, sagte der Polizeisprecher. Wie viele Personen beteiligt waren, konnte er am Dienstagabend noch nicht sagen.

Wütend und aufgeheizt durch das mit 1:4 deutlich verlorene Spiel griffen Bremer Fans nach dem Abschlusspiff die Polizeibeamten vor dem Südeingang an – und bewarfen sie mit Flaschen und Feuerwerkskörpern. Die Polizei konnte auch diese Randalierer in Gewahrsam nehmen. Auch in diesem Fall konnte der Sprecher noch keine Angaben zu ihrer Anzahl machen. Er erklärte jedoch das weitere Vorgehen: “Wir nehmen ihre Daten auf, fotografieren sie und schicken sie nach Hause – sofern sie nüchtern sind.”

Alle Randalierer werden wegen Körperverletzung und zum Teil schwerem Landfriedensbruch angezeigt.
Quelle:www.haz.de

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