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Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt
Jedem Fussball-Fan ist bewusst, dass er heutzutage unter Umständen mit einer Strafe zu rechnen hat, wenn er im Stadion Pyrotechnik zündet oder einen Zaun besteigt. Dies sind zwar Dinge, die noch vor ein paar Jahren völlig legitim waren und deshalb zur Fankultur dazu gehören, aber heute leider auf vollkommen übertriebene Weise kriminalisiert werden. Dass aber ein Fußball-Fan deswegen um sein Leben fürchten muss, das ist in der Tat eine neue und erschreckende Dimension und Indiz dafür, was in unserem Land mittlerweile möglich geworden ist.
Als am Samstag zu Beginn des Spiels ein Fan versuchte, den Zaun zu besteigen um dort eine Zaunfahne anzubringen, fingen die “Ordnungskräfte”, die sich vor den Fans postiert hatten, wie auf Kommando und ohne Umschweife an, auf alles und jeden einzuprügeln, der in ihrer Reichweite stand. Der Fan mit der Fahne wurde von drei Ordnern rabiat zu Boden gerissen und am Boden mit Schlägen und Tritten eingedeckt. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich wehrt, wenn er angegriffen wird und somit kam es zu einer Massenschlägerei.
Als wäre diese Eskalation noch nicht schlimm genug gewesen, stürmte eine vermummte und mit Pfefferspray und Schlagstöcken bewaffnete Kampfeinheit der Polizei den Gästeblock und sprühte das Reizgas wahllos jedem ins Gesicht, den sie damit erreichen konnten. Laut Gesetz darf dies eigentlich nur als Mittel zur Abstandshaltung eingesetzt werden und der Einsatz muss mehrfach angedroht werden (§21 UZwG). Diese Androhungen erfolgten natürlich nicht und es war aufgrund der Enge im Stehplatzbereich nicht möglich, sich diesem Einsatz auf irgendeine Weise zu entziehen.
Jetzt kam es zu unglaublichen Szenen, denn die Polizisten steigerten die Brutalität dieser Auseinandersetzung um ein Vielfaches. Jeder, der in ihrem Weg stand, wurde aufs Übelste verprügelt, ohne nur die geringste Abwägung zu treffen, ob diese Person irgendwas verbrochen hatte, oder nicht. Auffällig war hierbei, dass die Beamten keineswegs an einer Lösung oder Beendigung des Konfliktes interessiert waren, im Gegenteil: es war offensichtlich, dass sie Personen verletzten wollten, denn wenn einem Menschen, der am Boden liegt, noch auf den Kopf getreten wird, dient das wohl nur zu einem Zweck: der Verletzung oder gar der versuchten Tötung dieser Person! Es wurden zahlreiche und teilweise verletzte Fans wie erlegte Tiere aus dem Block geschleift. Dieser Einsatz war an Brutalität und Menschenverachtung kaum zu überbieten und steht als Reaktion in absolut keinem Verhältnis zu dem bloßen Besteigen eines Zaunes!
Da die Polizisten allesamt vermummt waren, konnten sich diese der Verfolgung ihrer Straftaten natürlich erfolgreich entziehen und es konnte niemand direkt angezeigt werden. Anders bei den Ordnern, die man aufgrund einer eindeutigen Nummer identifizieren konnte. Hier wurden mittlerweile schon diverse Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet!
Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, schüttete die Polizei erneut frisches Öl ins Feuer, indem sie einige Personen, die den Gästeblock verließen, um sich auf den Toiletten das Reizgas aus den Augen zu waschen, auf wiederum brutalste Weise festnahm. Aus Solidarität zu den Verletzten und damit nicht noch mehr einzelne Leute festgenommen werden konnten, verließ ein Großteil der Ultras den Block. Aufgrund dieser furchtbaren und gegen alle Grundsätze der Humanität verstoßenden Vorkommnisse war es vielen Fans nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu unterstützen.
Da die Polizei ihre Eskalationstaktik auch nach dem Spiel im äußeren Bereich des Gästeblockes fortführte, kam es auch hier zu grauenhaften Jagdszenen, bei denen offenbar einem 12-jährigen Kind einige Knochen gebrochen wurden, weil die Beamten auf alles und jeden einschlugen, der ihnen in die Quere kam. Ein Opfer, welches die Polizei hier offenbar gern in Kauf nahm. Im übrigen verdichtet sich seit Samstag immer mehr der Verdacht, daß dieser Einsatz gewollt und vor allem bewusst herbei geführt wurde. So haben wir beispielsweise die Aussage einer Mutter vorliegen, die vor dem Spiel mit ihrem Kind in den Gästeblock wollte, und von den Ordnern als Antwort bekam, dass das nicht gehen würden, weil in diesem Block heute noch Reizgas eingesetzt wird! Des weiteren gibt es eine Aussage eines an der Prügelei unbeteiligten KSC-Ordners, der darauf hinwies, dass die Ordner eine Auseinandersetzung starten sollten, damit die Kampfeinheit der Polizei einen Grund für einen Einsatz hatte.
Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch die unseres Vereines erregen wird und daß die Verantwortlichen wie der Einsatzleiter der Polizei oder der Chef der Ordnungskräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Im übrigen verhielten sich bis zu dem Zeitpunkt der Eskalation alle KSC-Fans bei der Anfahrt mit dem Zug sowie beim Marsch zum Stadion vorbildlich und es kam zu keinerlei erwähnenswerten Zwischenfällen.
Fast schon kurios ist auch der offizielle Polizeibericht zu diesem Spiel, indem lediglich davon gesprochen wird, dass die beiden Fangruppen erfolgreich voneinander getrennt wurden. Die 85 (!) verletzten KSC-Fans, die der brutale Einsatz zur Folge hatte, werden mit keiner Silbe erwähnt.
Zum Schluss noch etwas zu dem Einsatz von Böllern. Wir Ultras distanzieren uns entschieden von diesen Dingern. Böller sind gefährlich und nicht zu kontrollieren. Egal woher die Böller am Samstag letzten Endes kamen (man konnte nicht feststellen, ob die Böller aus dem Gästebereich oder aus dem Nachbarblock geworfen wurden), wir wollen diese bei uns nicht haben und werden alles in unserer Macht stehende tun, um das in Zukunft (wie bisher auch) zu verhindern.
Ultra 1894 Karlsruhe
Quelle:ultra1894.de
Ultraszene Mainz stellt nach Vorfall die Gewaltfrage
Nach der Banda di Amici aus Nürnberg meldet sich nun die Ultraszene Mainz zu den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof zu Wort. Die Gruppe drückt ihr Mitgefühl mit dem Opfer aus und stellt sich selbst die Gewaltfrage. Beim kommenden Spiel werden die Ultras aus Mainz zunächst nicht singen. Beim Unglück selbst waren sie nach eigenen Angaben bereits im Zug Richtung Mainz.
Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Ultraszene Mainz:
Mit Entsetzen hat unsere Gruppe die Vorfälle, die sich am Samstagabend am Kölner Hauptbahnhof ereignet haben, zur Kenntnis genommen.
Wir befinden uns alle in einem tiefen Schockzustand und sind in Gedanken bei dem verletzten Anhänger aus Nürnberg.
Es ist schwer nach solchen Momenten zum Alltag überzugehen und wir können und wollen das auch nicht. Das Ausmaß und die weitreichenden Folgen dieses Vorfalls sind einfach zu präsent und begleiten jeden von uns gedanklich in unserem Privatleben außerhalb des Fußballs.
Unsere Gruppe war zwar bei den dramatischen Ereignissen in Köln längst auf dem Rückweg nach Mainz, sieht sich aber dennoch in der Pflicht zu handeln. Wir haben uns entschlossen die ersten Minuten des kommenden Spiels gegen den FC Bayern München nicht zu supporten und hoffen, dass sich der Rest des Stadions uns anschließt.
Damit wollen wir unsere tiefe Betroffenheit über die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof zum Ausdruck bringen. Ebenso wollen gerade wir uns hinterfragen: Darf man überhaupt Gewalt ausüben? Wie weit kann man gehen? Wann ist eine Grenze erreicht? Wann ist der Fußball nicht mehr der zentrale Aspekt? Jeder Fußballfan sollte sich diese Fragen stellen und sich mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen.
Es sollten alle Mainzer Fans die vielen, noch unbestätigten Meldungen und die unklare Lage ausblenden und ihr Mitgefühl mit dem schwer verletzten und dauerhaft geschädigten Menschen zum Ausdruck bringen.
Ultraszene Mainz im November 2011
Quelle:stadionwelt-fans.de
Diffamierende Berichterstattung
Die heutige bundesweite Berichterstattung über den schrecklichen Vorfall am vergangenen Samstag am Kölner Hauptbahnhof ist ein Hohn. Ungeprüft wurde eine Falschmeldung übernommen, wonach es sich bei dem geschädigten 19jährigen um einen gewaltbereiten Hooligan gehandelt habe. Hierdurch wird der Eindruck erweckt, er sei selbst schuld an der Situation.
Tatsache ist, dass der Geschädigte (Mitglied der RSH) noch nie strafrechtlich verurteilt wurde. Die Nürnberger Polizei hat ausdrücklich bestätigt, dass die Pressemeldung der Deutschen Presseagentur von gestern falsch ist.
Über den für den Fall zuständigen RSH-Anwalt wurde daher die Deutsche Presseagentur aufgefordert, die Meldung zu widerrufen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung noch am heutigen Tage abzugeben.
Es macht fassungslos, dass es offenbar wichtiger ist, spektakuläre Schlagzeilen zu produzieren, anstatt darüber nachzudenken, was damit dem 19jährigen, seiner Familie und seinen Freunden angetan wird. Er hat gerade seinen Arm verloren und ist fast gestorben, da muss man nicht noch zu Unrecht deutschlandweit diffamiert werden.
Heftig zu kritisieren ist allerdings auch die Presse, die ungeprüft Meldungen übernimmt. Es wäre ein Leichtes gewesen, beispielsweise einmal bei der Rot-schwarzen Hilfe anzufragen, ob Informationen bekannt sind.
Rot-Schwarze Hilfe
E-Mail: kontakt@rot-schwarze-hilfe.de
http://www.rot-schwarze-hilfe.de/
Quelle:rot-schwarze-hilfe.de
In Gedanken bei dir…
Noch immer fassungslos und um Worte ringend werden wir vom deutschen Staat und seiner verlogenen Presselandschaft dazu gezwungen uns zu dem tragischen Vorfall am Samstagabend zu äußern.
Samstagabend gegen 19.30 Uhr, ein Zeitpunkt der das Lebens unseres Freundes und Gruppenmitglieds Andre´ für immer verändern soll. Nach einer unübersichtlichen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Fangruppen am Kölner Hauptbahnhof wird unser Bruder Andre´ durch einen feigen Akt vor einen einfahrenden Regionalexpress auf die Gleise geschubst. Wir sind froh dass er diesen hinterhältigen Angriff überhaupt überlebt hat.
Sicherlich hatte man in Folge dessen mit einem Medienecho gerechnet. Was hier nun aber passiert ist einfach nur beschämend und eine Schande! Da wird ein junger Mann ohne eigenes Verschulden vor einen Zug gestoßen und die deutsche Presselandschaft hat nix besseres zu tun als einen Schwerverletzten so zu stigmatisieren. Von einem gewissen J. Herrmann ganz zu schweigen. Wir sind alle froh, dass unser Freund überhaupt noch lebt und die meisten Überschriften lauten „Arm verloren: Nürnberger Hooligan vor Zug gestoßen“. Was ist nur los in diesem scheiß Land?
Unser Gruppenmitglied Andre´ war weder einer der körperliche Gewalt gesucht hat, noch war er in irgendeiner Weise vorbestraft. Sein viel zitierter „Gewalttäter Sport“ Eintrag stammt von den Vorfällen beim Derby Heimspiel im Februar 2010, wo er einen Freispruch erster Klasse erhielt. Dass mittlerweile selbst der Kölner Oberstaatsanwalt Alf Willwacher dementiert hat, dass es sich bei dem Opfer um einen polizeibekannten Hooligan handelt interessiert nun wahrscheinlich auch keinen mehr. Die Schlagzeilen waren/sind alle gedruckt und ganz Deutschland kann sich am Bild des gewalttätigen Ultra-Hooligans ergötzen. Dass man hierbei ein ganzes Leben und jenes Leben seiner Familie zerstört spielt mittlerweile wohl einfach keine Rolle mehr. Hauptsache die Schlagzeile passt!
Gegen all diese Lügen wird die Nordkurve Nürnberg und besonders unsere Gruppe mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen. Wir werden nicht zulassen dass das Leben unseres Bruders so zerstört wird. Wir werden gemeinsam hinter ihm stehen und alles Menschen Mögliche dazu beitragen dass er in ein normales Leben zurückkehren kann!
Unsere Gedanken sind bei unserem Freund Andre´ und seiner Familie!
Weitere Aktionen und Mitteilungen werden folgen.
Nordkurve Nürnberg – zusammen für Andre´!
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Zu guter Letzt noch ein Dank an sämtliche Ultras Gruppen für ihre Loyalität bzw. Solidarität. Wir wissen dies zu schätzen!
Quelle:bda.blogsport.de
Offener Brief zu den Vorkommnissen rund um das Spiel gegen den 1. FC Lok
Wir, die Fans des VfL Halle 96, sind dafür bekannt, dass wir unsere Mannschaft kreativ, lautstark und intensiv unterstützen. Wir sind auch dafür bekannt, dass es bei uns keinerlei Affinität zu Gewalt oder menschenverachtender Hetze gibt. Umso mehr ärgern wir uns über den Ablauf der gesamten Sicherheitsplanungen zum Spiel unserer Mannschaft gegen den 1. FC Lok am 30. Oktober. Da zu diesem Spiel stets zahlreiche Lokfans anwesend sind, die für gewöhnlich von Ultras und Hooligans des HFC unterstützt werden, zogen wir es in den Vorjahren vor, uns von dem direkt neben dem Gästeblock liegenden Platz auf der Gegengeraden auf die Haupttribüne zu verlagern, um vor möglichen Ausbrüchen gewalttätiger Fans geschützt zu sein. Nachdem nun im Vorjahr eine fünfköpfige Gruppe Lokfans auf der Haupttribüne uns Gewalt androhte und es zu einigen Wortgefechten kam, sollten wir nun beim Spiel in diesem Jahr von der Haupttribüne weichen, da, so der Sicherheitsbeauftragte des VfL, der “Familiencharakter der Hauptribüne” gewahrt bleiben sollte. Wir sollten daher auf die Gegengerade weichen, wo sich zwischen uns und den ca. 800 Lokfans ein leicht zu übersteigender Zaun, ein Absperrband und ein paar Ordner befinden sollten. Auf unsere Sicherheitsbedenken wurde auf der Sicherheitskonferenz im Vorfeld des Spieles nicht eingangen. Vielmehr wurde uns vom Vereinsvertreter, von der anwesenden Polizei und den Securitykräften zu verstehen gegeben, dass wir an den Tumulten selber schuld seien, da wir provokative Lieder gesungen hätten. Dass aber Gesänge gegen die gegnerische Mannschaft gewalttätige Übergriffe nicht legitimieren dürften, fiel niemandem auf. So wurde von uns verlangt, auf die Gegengerade zu gehen, die nur von Securitys beschützt werden würde, die selbst aus dem Lok-Umfeld stammen. Die Polizei wollte – um die Lokfans “nicht zu provozieren” – nicht in der Nähe des Gästeblocks sein. Unser Drängen auf einen sicheren Platz im Stadion bzw. Polizeischutz sowie eine gefahrlose Anreise wurde im Vorfeld völlig ignoriert. Wir wurden vom Sicherheitsbeauftragten des Vereins mit einem lapidaren “Jungs, ihr braucht keine Angst zu haben, wir passen auf euch auf” abgespeist. Uns wurde keinerlei Respekt entgegen gebracht; unsere Position wurde nicht einmal diskutiert.
Am Spieltag selber gingen wir, entgegen der Anordnung (eine Absprache war es schließlich nicht) auf die Haupttribüne. Die Polizei kündigte an, dass sie unseren Platz räumen werde, wenn wir stehen würden, da dies ein Sitzplatzbereich sei. Erst nach einigen Diskussionen konnte dies abgewendet werden. Die Polizeipräsenz im und um das Stadion herum war äußerst gering. Auf den Zufahrtswegen, die von unseren und den Gästefans gemeinsam genutzt wurden, gab es keine Beamten. Immer wieder wurden einzelne Fans von uns von Lok-Anhängern beleidigt (“Bafög-Schwuchteln”, “Antifa – ha ha ha”). Das Vereinslokal war fest im Lok-Hand. Im Stadion gab es – entgegen der Ankündigungen – keine Fantrennung. Auf der Gegengeraden, wo wir eigentlich hinsollten, befanden sich etwa 30 Leipziger; ebenso waren viele Lokanhänger mit Fanutensilien auf der Haupttribüne; auch wenn angekündigt war, dass diese dort keinen Zutritt erhalten sollten. Wir haben nichts gegen Gästefans, die sich friedlich das Spiel ihrer Mannschaft ansehen wollen; dass aber weder vom VfL noch von den Ordnern reagiert wurde, als eine fünfköpfige Gruppe Lokfans unseren Fanblock massiv anpöbelte und uns Gewalt androhte bzw. antisemitische Lieder sang, finden wir schockierend. Als einer der Fanvertreter vom Chef der Security eine Intervention verlangte, wurde der Ordner ausfallend und beleidigend. Steffen Kubald, der Vertreter Loks, der im Vorfeld ankündigte, höchstpersönlich für Ruhe zu sorgen, wurde ebenfalls beleidigend. Er schrie, dass man sich nicht so haben sollte, da das antisemitische Lied nicht gegen uns gerichtet war und dass wir “die Fresse halten” sollen, da er “in Ruhe das Spiel sehen” möchte. Dieselbe Gruppe aggressiver Lokfans versuchte immer wieder, mit einigen unserer Fans “ein Match” auszumachen und wartete nach dem Spiel direkt vor unserem Block auf uns, verstärkt durch immer mehr hinzuströmende Lok-Hooligans. Während des Wartens wurde zusammen mit Security-Vertretern herumgefaxt, wer von uns auf die “Fresse verdient” hätte. Ganz offensichtlich waren Ordner und die Lokfans alte Bekannte.
Für uns ist ferner unverständlich, dass die drei Lok-Anhänger, die nach dem Spiel den Platz stürmten, um Funktionäre und Spieler unseres Vereins anzugreifen, nicht des Stadions verwiesen wurden, sondern sich ganz in Ruhe wieder auf ihre Plätze setzen konnten, um ihre Aggressionen später gegen uns richten zu können.
Dass im Stadion das U-Bahn-Lied (“Eine U-Bahn bauen wir. Von Auschwitz bis nach Halle…”) gesungen werden konnte und dass unsere Aktion gegen Schwulenfeindlichkeit mit homophoben Gesängen der Lokfans quittiert wurde, empfinden wir als skandalös. Dass uns das auf der Sicherheitskonferenz angekündigte Banner “Fußballfans gegen Homophobie” von einem Ordner beim Betreten des Stadions untersagt wurde, ist ebenfalls eine Farce.
Auch wenn man uns entgegenhalten wird, dass das Sicherheitskonzept in Ordnung wäre, da ja schließlich nichts passiert sei, halten wir fest, dass es keine körperlichen Angriffe gab, weil:
1. Wir besonnen reagierten und uns nicht provozieren ließen.
2. Die Lokhools nicht entschlossen genug waren, zu uns vorzudringen.
3. Wir nicht auf die Gegengerade gingen, sondern auf die Haupttribüne.
4. Und nicht zuletzt, weil der VfL unglücklich verloren hatte. Wenn der VfL und nicht Lok kurz vor Ende einen unberechtigten Elfmeter bekommen und deswegen verloren hätte, wäre es mit Sicherheit zu Gewalttaten gekommen.
All die Sicherheitsmängel wurden im Vorfeld angesprochen aber eben nicht diskutiert. Vielen war im Vorfeld klar, wie gefährlich der Besuch des Spieles werden könnte. Viele Fans kamen wegen der Sicherheitsbedenken nicht zum Spiel. Gerade bei diesem wichtigen Spiel, bei dem die Mannschaft bemerkenswert kämpfte, konnten wir sie nicht in gewohnter Art unterstützen, da wir einerseits weniger als sonst waren. Andererseits konnten die anwesenden 96er nicht in der sonst üblichen lockeren Art ihre Mannschaft feiern, da die Unruhe und die Nervosität aufgrund möglicher Gewalt die Freude am Spiel unterdrückte. Wir haben keine Lust, zur Zielscheibe rechtsoffener Hooligans zu werden, die sich dadurch “provoziert” fühlen, dass wir einem anderen Verein angehören. Wir haben auch keine Lust, vom Verein im Stich gelassen zu werden. Wir werden unsere Sicherheit nicht in die Hände von Ordnern legen, die selbst aus dem Lokumfeld stammen und gute Kontakte zu Gewalttätern beim Sport haben. Einzelne Ordner sollen nicht unerwähnt bleiben, die tatsächlich ein Interesse an einem ruhigen Ablauf hatten; für die Mehrheit trifft das leider nicht zu.
Wir fordern daher einen Sicherheitsbeauftragten beim VfL Halle 96, der unsere Belange ernst nimmt. Desweiteren wollen den Abschluss eines Vertrages mit einer anderen Security-Firma.
Wir möchten gerne das Gespräch mit dem Verein suchen, um eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist. Unsere Sicherheit dagegen ist nicht verhandelbar.
Die aktiven Fans des VfL Halle 96
Quelle:halleforum.de
Mit dieser Erklärung verkünden wir den Rückzug unserer Gruppe „Cosa Nostra 1860“ aus dem aktiven Kurvengeschehen.
Die „HAM Internation Ltd.“ in Person von Hassan Abdullah Mohamed Ismaik besitzt nun 60% der „TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA“, in welche die Profi, Amateur und A-Jugendmannschaft des TSV München von 1860 e.V. ausgegliedert sind. 49% der Anteile sind zum aktuellen Zeitpunkt stimmberechtigt.
Die Konsequenzen des Investoreneinstiegs wurden in unserer Gruppe monatelang und sehr kontrovers diskutiert. Ein Ziel jedoch stand bei allen Diskussionen im Vordergrund:
Die Cosa Nostra 1860 muss mit ihren Mitgliedern weiterbestehen.
Der Zusammenhalt, die Liebe zu den Löwen und die unzähligen Erlebnisse mit dem TSV 1860 schweißen zusammen. Am Ende stand dann der bittere Entschluss, dass die Art und Weise wie wir bisher unser Fandasein ausgelebt haben nicht weitergeführt werden kann.
Es ist mit unserem Verständnis von Fußball und Fandasein schlicht und einfach nicht vereinbar, dieses Konstrukt mit Stimmung und choreographischen Elementen zu bedienen.
Diese Entscheidung wog schwer, denn sie war die härteste unserer bisher 10 jährigen Gruppengeschichte. Der TSV München von 1860 ist nun de facto in der Hand eines vereinsfremden Dritten. Man ist in der Geschäftsstelle nicht mehr der Herr im Haus. „Wer zoit schafft o“, das gilt auch und vor allem beim TSV 1860. So sind die offiziellen Mehrheitsverhältnisse lediglich Makulatur. Unsere Kämpfe für ein eigenes Stadion, für eine durch die Vereinsführung gelebte Identität, sowie für die Stellung der Fans im Verein sehen wir nun schlicht und ergreifend als verloren an. Bereits in der Vergangenheit hatten uns zu viele Schicksalsschläge ereilt: Allen voran der Bau der WM-Arena gemeinsam mit dem verhassten Lokalrivalen und dem Verkauf deren Anteile nach nur einem Jahr.
Wir stellen unsere Aktivitäten in der Nordkurve ein und werden uns im Mittelrang einfinden. Auswärtsspiele werden wir weiterhin sichtbar als Gruppe für Stadt und Verein besuchen, jedoch in einem anderen Ausmaß.
Die Führungsrolle der Kurve übergeben wir in Einvernehmen an die Giasinga Buam. Wir werden Ihnen dabei beratend und unterstützend zur Seite stehen und vertrauen ihnen, dass sie unsere Werte weitertragen und den Kampf für einen freien TSV 1860 München nicht aufgeben werden!
Wir möchten allen Löwenfans danken die uns die letzten Jahre egal in welcher Form unterstützt haben und die ein Teil von unvergesslichen Augenblicken unseres Lebens sind.
Cosa Nostra 1860 im Juli 2011
Quelle:unsere-sache.de
Information zu den Ereignissen am Waldstadion
Ihr wisst, dass wir uns nur sehr selten mit größeren Mitteilungen zu Wort melden, nach den gestrigen Vorfällen rund ums Waldstadion sind wir allerdings an einem Punkt, an dem wir uns äußern müssen.
Wir können es nicht akzeptieren, dass einmal mehr Polizeiberichte abgetippt werden, die gespickt mit Lügen sind. Am Samstagabend haben sich Dinge zugetragen, die über jede Grenze hinausgehen: Vor der Gegentribüne unseres Waldstadions wurde am gestrigen Abend von einem Polizisten ein Warnschuss aus einer scharfen Waffe abgegeben.
Wie konnte es dazu kommen?
Nach der Niederlage in Mainz herrschte eine große Fassungslosigkeit und Wut, aber ganz besonders Enttäuschung und Trauer. Die Gründe dafür müssen wir sicherlich keinem Eintrachtfan und niemandem, der die Entwicklung unserer SGE verfolgt hat, näher erklären.
Wie es in den vergangenen Jahren schon mehrfach getan wurde, traf man den Entschluss, die Mannschaft zur Rede zu stellen.
Wir wollen die Situation so detailliert, wie es uns aktuell möglich ist, darstellen, um jedes Missverständnis und jede falsche Darstellung aufzuklären.
Eine größere Gruppe verließ um kurz nach 18 Uhr die S-Bahn aus Mainz kommend, und ging zum Stadion. Die Polizeipräsenz, die uns dort erwartete, war bereits enorm und völlig unverständlich – was hat man erwartet, was dort passiert?
Die Polizei hatte einige Wege und Zugänge zum Stadion geschlossen, verfolgte das Ziel das Stadionumfeld abzusperren, allerdings zu diesem Zeitpunkt noch passiv.
Die Gruppe umlief das Stadion über die Flughafenstraße, danach auf den Fußwegen parallel zur Mörfelder Landstraße / B44.
Hier sicherten Polizeikräfte die Zugänge zum Stadion, und zu diesem Zeitpunkt hatte nicht ein Eintracht-Fan die Bundesstraße oder das Stadiongelände betreten, jedoch sperrte die Polizei sofort die gesamte B43 und B44. Ein Rückstau auf die A3 bildete sich, auch ein Polizeihelikopter schwebte bereits nach wenigen Minuten im Tiefflug über der Fangruppe.
Nachdem offenbar keine Autos mehr fuhren, traten Minuten nach der Absperrung einige Leute auf die Fahrbahn um sich das Schauspiel des Rückstaus auf die A3 anzusehen. Eine Verkehrsgefährdung war zu keiner Zeit gegeben, die ganze Aktion kann eigentlich nur als blinder Aktionismus bezeichnet werden, da sicherlich niemand freiwillig auf eine vielbefahrene Bundesstraße rennen würde.
Der Mannschaftsbus fuhr irgendwann auf der Bundesstraße gegenüber in Richtung Otto-Fleck Schneise ab, worauf sich eine Personengruppe in diese Richtung bewegte. Dies als versuchten Busangriff auszulegen, erfordert schon sehr viel Fantasie.
Ebenso ist der Bus nicht in die (geschlossene) Tiefgarage des Stadions geflüchtet, vielmehr fuhr er die gesperrte Otto-Fleck-Schneise entlang und parkte auf seinem üblichen Platz hinter der Kurve.
Unentschlossen, wie es nun weitergehen würde, verstreute sich die Fangruppe schnell und war kurze Zeit später um das ganze Stadion verteilt.
Eine ca. 30-köpfige Gruppe, die im Bereich der Hauptzufahrt des Stadions wartete, bekam von Seiten der Fanbetreuung von Eintracht Frankfurt die Information, dass die Mannschaft zu einem Gespräch bereit sei und man sich im Bereich der Wintersporthalle treffen wolle. Da diese am genau gegenüberliegenden Punkt des Stadions liegt und die Zufahrtsstraßen abgesperrt waren, entschied man sich dafür, den Weg durch das Stadiongelände (vorbei an Museum und Fanshop) zu nehmen.
Die Ankunft im Bereich der Nordwestkurve wurde von den anwesenden Angestellten von Eintracht Frankfurt zunächst auch sehr gelassen aufgenommen.
Am oberen Ende des geschlossenen Treppenaufgangs zur Nordwestkurve standen allerdings einige in zivil gekleidete Personen (die von uns zu diesem Zeitpunkt ebenfalls der Eintracht Frankfurt Unternehmenssicherheit zugeordnet wurden), teilweise mit Knüppeln bewaffnet, und beobachteten die Situation. Aufgrund dieses Auftretens kam es zu einigen Wortgefechten, die sich aber rasch wieder beruhigten.
Die Gruppe lief nun den unteren Weg, am Trainingsplatz der Wintersporthalle vorbei, zum Eingang Wintersporthalle. Nachdem die Information kam, dass lediglich der Trainer und 3 Spieler, der Erfahrung nach diejenigen, die ohnehin der Fanszene offen gegenüber stehen, sich dem Gespräch stellen wollten, machte sich deutliche Unzufriedenheit breit, was zu internen Diskussionen führte. Die Gruppe war mittlerweile am unteren Ende der Rampe angekommen, die zur Ecke Nordwestkurve/Gegentribüne führt, währenddessen standen andere der ums Stadion verstreuten Fans mittlerweile am Eingang, wurden aber teilweise von Polizisten in Richtung Gleisdreieck abgedrängt.
Die Gruppe am unteren Ende der Rampe bewegte sich nun demonstrativ in den inneren Bereich, also auf die Rampe, während einige Mitarbeiter von Eintracht Frankfurt das Schiebetor zu dieser Rampe verschließen wollten. Dabei kam es aber weder zu Gewalt noch zu anderen Provokationen. Im Übrigen befanden sich währenddessen sowohl die Fanbetreuung und der Sicherheitschef von Eintracht Frankfurt, als auch „szenekundige Beamte“ der Frankfurter Polizei in unmittelbarer Nähe.
Diesen genannten Anwesenden waren die Mitglieder der auf der Rampe stehenden Personengruppe nahezu flächendeckend bekannt. Ebenso auf der Rampe, allerdings im oberen Bereich, befanden sich einige in zivil gekleidete, unbekannte Leute. Nach und nach erschienen auch jene Personen, die zuvor mit gezückten Schlagstöcken für Provokation gesorgt hatten und beobachteten die Situation, die weitestgehend aus Gesprächen innerhalb der Personengruppe und auch mit der Fanbetreuung bestand.
Eine der zivil gekleideten (uns unbekannten) Personen, ein junger Mann mit einem grauen Kapuzenpullover und dunkler Baseballcap, der mit der Situation offensichtlich mehr als überfordert war, stand plötzlich mit gezückter Schusswaffe ca. 20m vor der Personengruppe. Er gab sich nicht als Polizist zu erkennen und stand inmitten anderer zivil gekleideter Personen und Mitarbeitern der Unternehmenssicherheit von Eintracht Frankfurt. Wie oben schon erwähnt, wurde er auch diesen zugeordnet – viele Vorgänge in der Vergangenheit haben schließlich gezeigt, dass einige Mitarbeiter der Unternehmenssicherheit sich offenbar als Hilfspolizisten sehen und teilweise quasi „paramilitärisch“ inszenieren. Daher kommt diese Vermutung.
Nach dem Entdecken der gezogenen Waffe, ging eine Gruppe langsam, aber mit deutlichen Worten auf die genannte Person und die umstehenden, mit Schlagstöcken ausgerüsteten, Personen zu. Es wurden Fragen gestellt, was diese Provokation bezwecken solle, welchen Zweck diese Aktion habe, wo die Gefahr sei, wo die Verhältnismäßigkeit sei und ob er die Gruppe erschießen wolle.
Stark nervös steckte er die Waffe kurzzeitig weg, zog sie aber nach einigen Sekunden erneut. Die Bedrohung durch eine Schusswaffe war der Auslöser, der die Stimmung nun endgültig umschlagen ließ. Damit wurde eindeutig eine Grenze überschritten!
Ca. 15 Personen gingen in die Richtung der Person und forderten ihn auf zu schießen, es kam dabei auch zu Beschimpfungen der Person. Völlig verunsichert hatte diese weiter die Schusswaffe in der Hand und wich rückwärts laufend, ca. 10m von der Personengruppe entfernt, zurück. 2-3 andere zivil gekleidete Personen begleiteten den Mann, teilweise mit Schlagstöcken in der Hand.
Alle anderen anwesenden Polizisten, „szenekundigen Beamten“ und Sicherheitskräfte verblieben im Bereich der Nordwestkurve und überließen die 4 Personen alleine dieser Situation, niemand erklärte zu diesem Zeitpunkt, dass es sich um einen Polizisten handelte. Dies wurde erst später – lange nachdem sich die Situation zugetragen hatte – mitgeteilt.
Durch die von ihm offensichtlich empfundene Bedrohung verlor er die Nerven und gab einen Warnschuss in die Luft ab, ohne vorher irgendeine Warnung auszusprechen. Zwischenzeitlich richtete er die Waffe auch direkt auf einzelne Leute aus der Gruppe. Der Warnschuss löste nun bei den Personen eine ungeheure Wut aus, noch nie hat jemand aus unserer Gruppe erlebt, wie eine Situation ohne einen Anlass derart eskaliert ist und ein Polizist durch den Verlust aller Sinne zur Bedrohung für unser Leben wird. Einige Leute gingen weiterhin auf ihn zu und forderten ihn zum Schießen auf.
Festzuhalten bleibt, dass der Schütze zu keinem Zeitpunkt eingekesselt war und immer einen freien Fluchtweg nach hinten hatte, auch stand bei Abgabe des Schusses niemand aus unserer Gruppe im Umkreis von 5m um den Schützen herum.
Im Bereich der Ostkurve wurde versucht, die Person zu fotografieren. Der Schütze versuchte sich dem zu entziehen, indem er sich schließlich umdrehte und seine Kapuze überzog. Nun erreichten mehrere Einsatzwagen der Polizei die Szenerie, der Schütze nutzte die Situation um wegzurennen.
Die ankommenden Polizisten liefen in dem Bereich wüst umher und knüppelten die Personengruppe zurück zum Bereich der Nordwestkurve.
Ein junger, nahezu panischer, Zivilpolizist aus der Gruppe des Schützen kam zurückgeeilt und ergriff in Anwesenheit des Sicherheitsbeauftragten von Eintracht Frankfurt und eines „szenekundigen Beamten“ eine Person, die den Schützen fotografiert hatte und forderte die Herausgabe des Fotos.
Eingetroffene uniformierte Polizisten schlossen sich direkt unter Drohungen und Beleidigungen der Forderung an und rissen der Person ihr Mobiltelefon aus der Hand, um es zu beschlagnahmen. Anschließend konnte geklärt werden, dass gegen die Herausgabe des Telefons, vor den Augen eines „szenekundigen Beamten“, die Bilder gelöscht werden mussten. Auch diese erzwungene Vernichtung von eigenem Beweismaterial zeigt deutlich, dass der Polizist in reiner Überforderung gehandelt hat und panisch auf deren Löschung bestand. In Anbetracht des über der Szenerie kreisenden Helikopters eine so verzweifelte wie sinnfreie Aktion. Einige Bilder konnten allerdings zuvor gesichert werden.
Immer neu ankommende Polizisten verfolgten nun einige der Fans, die sich im Stadionumlauf befanden und augenscheinlich aktuell das Stadion verließen, einige Personen wurden mit Kabelbindern gefesselt und in Gewahrsam genommen. Das Gespräch mit den Spielern konnte selbstverständlich unter diesen Eindrücken nicht stattfinden, nach weiteren Personenkontrollen und andernorts Festnahmen, löste sich die Situation am Stadion auf.
Die anwesenden „Journalisten“ der Bild-Zeitung weigerten sich unterdessen, mit den Festgenommenen zu reden und verließen sich auf die Darstellung der Polizei.
Zusammengefasst: Wir waren alle den meisten anwesenden Personen von Polizei, Fanbetreuung und Sicherheitsdienst persönlich bekannt, diese konnten die Lage einschätzen und verhielten sich entspannt. Ausschließlich die uns unbekannten Personen mit Knüppeln und Schusswaffen führten zur Eskalation der Lage.
Soweit die, äußerst detaillierte, Darstellung der Geschehnisse, es fällt uns schwer unter dem Eindruck dieses Tages nun einfach zur Tagesordnung überzugehen.
Ultras Frankfurt 1997, Mai 2011
Quelle:uf97.de


