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Archiv für die Kategorie „Stadionverbote“

Nach den schweren Ausschreitungen von Hooligans am Sonntag im Spiel zwischen dem FC Genua und dem AC Siena haben die Staatsanwälte Ermittlungen gegen zwölf genuesische Rowdys aufgenommen.

Bei den Angeklagten soll es sich um Hooligan-Führer handeln, die den Protest organisiert hätten, teilten die Justizbehörden am Freitag mit. Ihnen wird vorgeworfen, in der Partie gegen Siena am Sonntag beim Zwischenstand von 0:4 durch das Zünden von Rauchbomben eine 50-minütige Spielunterbrechung erzwungen zu haben.

Die Randalierer wurden mit Hilfe von Videoanlagen im Stadion identifiziert.

Nach den schweren Krawallen muss der italienische Serie-A-Club FC Genua die nächsten zwei Meisterschaftsspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Elf Genua-Rowdys waren bereits zu einer fünfjährigen Stadionsperre verurteilt worden.
Quelle:sport1.de

Nach Torwart-Attacke:Ajax-Hooligan: Teurer Spaß und 30 Jahre Stadionverbot

Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Der Hooligan muss auch für die Kosten des Spielabbruchs aufkommen.

Der 19 Jahre alte Wesley van W., der am Dienstag mit seiner Torwartattacke den Abbruch des niederländischen Pokalspiels zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar verursacht hatte, ist ein alter Bekannter der Polizei und Justiz. Im Frühjahr hatte der Hooligan, dem in Amsterdam im Vorjahr ein Stadionverbot von drei Jahren auferlegt worden war, eine kurze Strafe wegen Hehlerei abgesessen. Das schreibt die Tageszeitung De Volkskrant. Zudem hat er an seinem Wohnort in Almere Hausverbot in einem Supermarkt, weil er dort in der Getränkeabteilung auf Flaschen uriniert hatte.

Ajax Amsterdam verlängerte unterdessen das gegen Wesley van W. verhängte Stadionverbot von drei auf 30 Jahre. Somit darf er sich an Spieltagen nicht im und am Stadion sowie in der Amsterdamer Innenstadt aufhalten. Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Über ein landesweites Stadionverbot entscheidet in den nächsten Wochen der niederländische Fußball-Verband KNVB.

Ajax teilte mit, dass der Hooligan auch für die Kosten aufkommen müsse, die durch den Spielabbruch verursacht worden seien. Die Person, die ihm die Eintrittskarte vermittelt hatte, wurde mittlerweile ebenfalls identifiziert. Auch sie wird für die entstandenen Kosten zur Verantwortung gezogen.

Am Samstag verlängerte ein Richter die Untersuchungshaft des Hooligans um 14 Tage. Sein Rechtsanwalt Geertjan van Oosten erklärte, dass sein Mandant einen Intelligenzquotienten von 71 und eine leichte geistige Behinderung habe. Nach Informationen seiner Eltern leidet Wesley van W. an einer bipolaren Störung, die provozierende und aggressive Verhaltensweisen verursacht. Van Oosten sagte, dass sein Mandant sich an den Vorfall in der AmsterdamArena nicht mehr erinnern könne. Er sei betrunken gewesen, habe aber nicht unter Drogen gestanden.

Ein Bekannter von Wesley van W. berichtete, dass sich der Hooligan einen Hitler-Schnurrbart auf seinen Zeigefinger habe tätowieren lassen. Um Menschen zu provozieren, halte er den Finger dann vor seine Nase. Auf seinem Rücken befände sich eine Tätowierung in gotischer Schrift mit den Buchstaben ACAB (All Cops Are Bastards), ein bei Hooligans populärer Slogan. Er liebe Alkohol und scheue auch Drogenexperimente nicht.

Mitglieder des Ajax-Fanklubs AFCA haben zwischenzeitlich den Täter und seine Eltern bedroht. Schon bevor Wesley van W. am Dienstagabend in der 36. Minute auf das Spielfeld gerannt war, um AZ-Torwart Alvaro Esteban anzugreifen, war er Stadionbesuchern auf der Tribüne wegen seines aggressiven Verhaltens aufgefallen. Wie Wesley van W. seinem Anwalt erklärte, habe er Esteban nur erschrecken und eine Platzrunde laufen wollen. Zudem soll es um eine Wette gegangen sein. «Für 50 Euro werde ich auf das Feld rennen», soll Wesley van W. gesagt haben.
Quelle:abendblatt.de

Anker Wismar erteilt Stadionverbote

“Fans” brennen im Fußballstadion Feuerwerkskörper und bengalisches Feuer ab.In Mecklenburg-Vorpommern hat es nicht nur der Zweitligist FC Hansa Rostock mit Fan-Krawallen zu tun. Auch bei Spielen des deutlich kleineren FC Anker Wismar ist es zu Ausschreitungen gekommen. Der Fußballverein zieht jetzt Konsequenzen und erteilt sechs auffälligen Fans Stadionverbote.

Das Verbot bedeutet, dass die sechs Betroffenen ein Jahr lang keine Fußballplätze in Mecklenburg-Vorpommern besuchen dürfen – von der Landesklasse bis zur Verbandsliga. Denn die Krawalle gab es, als die zweite Anker-Mannschaft in der Landesklasse auswärts gespielt hat. Der Verein will das Verbot aber auch für Auswärtsspiele der ersten Mannschaft in der Oberliga ausweiten.
Deutliches Zeichen gegen Ausschreitungen

Nach den neuen Sicherheitsrichtlinien des Deutschen Fußball-Bundes kann ein Verein eigenständig über Verbote entscheiden. Anker Wismar will damit ein deutliches Zeichen setzen als Reaktion auf wiederholte Randale und das Abbrennen bengalischer Feuer. Wegen solcher Zwischenfälle musste die Partie der zweiten Mannschaft in Schönberg Ende November sogar unterbrochen werden.

23 Fans des FC Sion und sieben Anhänger von Neuchâtel Xamax sind für die Dauer von ein bis drei Jahren mit einem landesweiten Stadionverbot belegt worden.

Die Neuenburger Polizei macht die Fussball-Supporter für Gewalttaten im Rahmen von Spielen zwischen den beiden Super-League-Vereinen verantwortlich. Während der Match vom Sonntag auf der Maladière ohne Zwischenfälle verlief, war es bei den Partien vom 12. Dezember 2010 und 6. Februar 2011 zu Ausschreitungen gekommen, wie die Polizei am Montag in einem Communiqué in Erinnerung rief.

In der Folge identifizierten die Neuenburger Ermittler mit Unterstützung ihrer Walliser Kollegen die Krawallmacher. Das gegen die Walliser Hooligans bereits früher verhängte Rayonverbot wurde auf ein Stadionverbot für alle Plätze des Schweizerischen Fussballverbandes ausgeweitet. Die Fans wurden zudem in Neuenburg wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte angezeigt.

Die sieben Neuenburger Hooligans waren beim Cupfinal vom 29. Mai in Basel gewaltsam auf Walliser Fans losgegangen. Nebst dem durch den Fussballverband verhängten Stadionverbot müssen sich die Krawallmacher vor den Basler Strafverfolgungsbehörden verantworten.
Quelle:tagesanzeiger.ch

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Polizei Dortmund will beim Derby hart gegen Gewalttäter vorgehen

Seit Wochen bereitet sich die Polizei Dortmund durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten auf „die Mutter aller Derbys vor“, auf das Spiel zwischen dem BVB und Schalke am Freitag. Und kündigt an, dass gegen Gewalttäter konsequent vorgegangen werde.

„Oberste Priorität genießt dabei der Schutz der friedlichen Veranstaltungsteilnehmer“, so Dortmunds Polizeidirektor Peter Andres am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Damit steht vor der brisanten Partie am Freitag, 4. Februar, 20.30 Uhr, im Signal Iduna Park fest. „Wir werden gegen Gewalttäter konsequent durchgreifen.“

Mehr als 1000 Polizeibeamte (etwas weniger als beim letzten Derby in Dortmund) werden darauf achten, dass es zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern kommt. Ein Ziel der Polizeitaktik sei, so Andres, einen Fanmarsch der Schalker zu verhindern. „Das würden die BVB-Fans als Verletzung ihres Zuständigkeitsbereiches sehen“, so der Polizeidirektor, der den Einsatz am kommenden Freitag auch leiten wird. Ein Fanmarsch sei nicht angekündigt. Auch sonst habe es bislang keine gegenseitigen Provokationen vor dem 137. Revierderby gegeben. Das sei vielleicht auch darin begründet, dass es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den beiden Vereinen gegeben habe. Es hätten intensive, vertrauensvolle Gespräche stattgefunden. Erstmals auch in kleineren Runden mit Vertretern des BVB, Schalke 04 und Polizei.
Gezielte Maßnahmen gegen Hooligans

Im Vorfeld haben man neben der Kommunikation auch ganz gezielte Maßnahmen gegen bekannte Hooligans und Schläger ergriffen. So habe man durch den BVB ein Stadionverbot gegen 21 bekannte Randalierer verhängen lassen. Diese hätten im Vorfeld des letzten Derbys in Dortmund Personen rund um den Hauptbahnhof attackiert. Zudem haben man einigen aus der gewaltbereiten Szene Bekannten ein so genanntes „Betretungs- und Aufenthaltsverbot“ rund ums Stadion ausgesprochen. In 33 weiteren Fällen habe man ebenfalls bekannte Randalierer angesprochen, ihnen deutlich gemacht, dass man keinerlei Randale tolerieren werde.

Rund 1500 Schalker werden per Entlastungszügen am Haltepunkt Westfalenstadion ankommen. Diese werden von der Polizei ins Stadion begleitet – und das bei komplett ausgeleuchtetem Weg. Die Polizei hatte sich für den Spieltermin am Freitag stark gemacht, da es am Wochenende zu zahlreichen Veranstaltungen in der Westfalenhalle und dem Stadion kommt. Neben dem brisanten Revier-Derby findet die Messe Jagd & Hund, eine Show mit Dieter Nuhr und andere Messen statt. „Von allen Gegebenheiten her passt der Termin trotz der Dunkelheit noch am besten“, erklärte Polizeidirektor Peter Andres.
Quelle:derwesten.de

Stadionverbot für Schalke-Fans

Sieben Fans des deutschen Vizemeisters Schalke 04 sind vom Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer zu Stadionverboten von jeweils einem Jahr verurteilt worden.

Sie hatten sich am 29. November 2009 beim A-Junioren-Derby zwischen den Königsblauen und Borussia Dortmund heftige Auseinandersetzungen mit BVB-Anhängern geliefert, woraufhin das Spiel abgebrochen werden musste.

Insgesamt waren neun Schalker angeklagt worden. Die sieben Geständigen dürfen ein Jahr lang kein Spiel in den obersten vier deutschen Fußball-Ligen besuchen.
Quelle:www.sport1.de

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