Archiv für die Kategorie „Spielabbruch“
Fan-Ausschreitungen in Marokko
Spielabbruch und 14 Festnahmen: Das marokkanische Erstliga-Duell zwischen COD Meknes und MAS Fes endete im Chaos.
Die Begegnung wurde in der 52. Minute beim Stand von 1:0 abgebrochen, nachdem Gästespieler Abdelmoula Berrabeh von einem aus der Fankurve geworfenen Gegenstand niedergestreckt worden war.Fes-Trainer Rachid Taoussi gab zudem an, mit einer Flasche getroffen worden zu sein. Die 14 festgenommenen Personen sollen bereits am Donnerstag in Meknes vor Gericht gestellt werden.Der marokkanische Fußballverband kündigte eine umfassende Untersuchung an.
Quelle:sport1.de
Nach Torwart-Attacke:Ajax-Hooligan: Teurer Spaß und 30 Jahre Stadionverbot
Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Der Hooligan muss auch für die Kosten des Spielabbruchs aufkommen.
Der 19 Jahre alte Wesley van W., der am Dienstag mit seiner Torwartattacke den Abbruch des niederländischen Pokalspiels zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar verursacht hatte, ist ein alter Bekannter der Polizei und Justiz. Im Frühjahr hatte der Hooligan, dem in Amsterdam im Vorjahr ein Stadionverbot von drei Jahren auferlegt worden war, eine kurze Strafe wegen Hehlerei abgesessen. Das schreibt die Tageszeitung De Volkskrant. Zudem hat er an seinem Wohnort in Almere Hausverbot in einem Supermarkt, weil er dort in der Getränkeabteilung auf Flaschen uriniert hatte.
Ajax Amsterdam verlängerte unterdessen das gegen Wesley van W. verhängte Stadionverbot von drei auf 30 Jahre. Somit darf er sich an Spieltagen nicht im und am Stadion sowie in der Amsterdamer Innenstadt aufhalten. Es ist das längste Stadionverbot, das Ajax jemals ausgesprochen hat. Über ein landesweites Stadionverbot entscheidet in den nächsten Wochen der niederländische Fußball-Verband KNVB.
Ajax teilte mit, dass der Hooligan auch für die Kosten aufkommen müsse, die durch den Spielabbruch verursacht worden seien. Die Person, die ihm die Eintrittskarte vermittelt hatte, wurde mittlerweile ebenfalls identifiziert. Auch sie wird für die entstandenen Kosten zur Verantwortung gezogen.
Am Samstag verlängerte ein Richter die Untersuchungshaft des Hooligans um 14 Tage. Sein Rechtsanwalt Geertjan van Oosten erklärte, dass sein Mandant einen Intelligenzquotienten von 71 und eine leichte geistige Behinderung habe. Nach Informationen seiner Eltern leidet Wesley van W. an einer bipolaren Störung, die provozierende und aggressive Verhaltensweisen verursacht. Van Oosten sagte, dass sein Mandant sich an den Vorfall in der AmsterdamArena nicht mehr erinnern könne. Er sei betrunken gewesen, habe aber nicht unter Drogen gestanden.
Ein Bekannter von Wesley van W. berichtete, dass sich der Hooligan einen Hitler-Schnurrbart auf seinen Zeigefinger habe tätowieren lassen. Um Menschen zu provozieren, halte er den Finger dann vor seine Nase. Auf seinem Rücken befände sich eine Tätowierung in gotischer Schrift mit den Buchstaben ACAB (All Cops Are Bastards), ein bei Hooligans populärer Slogan. Er liebe Alkohol und scheue auch Drogenexperimente nicht.
Mitglieder des Ajax-Fanklubs AFCA haben zwischenzeitlich den Täter und seine Eltern bedroht. Schon bevor Wesley van W. am Dienstagabend in der 36. Minute auf das Spielfeld gerannt war, um AZ-Torwart Alvaro Esteban anzugreifen, war er Stadionbesuchern auf der Tribüne wegen seines aggressiven Verhaltens aufgefallen. Wie Wesley van W. seinem Anwalt erklärte, habe er Esteban nur erschrecken und eine Platzrunde laufen wollen. Zudem soll es um eine Wette gegangen sein. «Für 50 Euro werde ich auf das Feld rennen», soll Wesley van W. gesagt haben.
Quelle:abendblatt.de
In den Niederlanden ist das Fußball-Pokalspiel zwischen Ajax Amsterdam und dem AZ Alkmaar am Mittwoch abgebrochen worden. AZ-Keeper Esteban hatte durchgedreht.Alkmaars Torhüter Costa Rican Esteban hatte in der Achtelfinalpartie einen über den Platz laufenden Fan getreten. Der Keeper wurde deshalb vom Platz gestellt. Daraufhin rief Alkmaars Trainer Gert Jan Verbeek sein Team zusammen und die Gästespieler gingen beim Stand von 0:1 geschlossen vom Feld.
“Ich habe gesehen, dass Esteban attackiert wurde und sich selbst verteidigt hat“, sagte Ajax-Coach Frank de Boer. “Ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte, aber ich kann ihn mit seinem südamerikanischen Temperament verstehen.“
Quelle:op-online.de
Ausschreitungen nach Spielabbruch
Nach Abbruch des Fußball-Spiels zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar haben Fans beider Mannschaften heftig randaliert. Das Ende des Abends begann mit einem tätlichen Angriff eines Fans auf AZ-Torhüter Alvarado.
Die Polizei rückte vor der Amsterdam Arena mit Wasserwerfern an und nahm acht mutmaßliche Randalierer fest – vier wegen Gewaltanwendung und vier wegen des illegalen Einsatzes von Feuerwerkskörpern. Nach tätlichen Auseinandersetzungen zwischen einem Ajax-Fan und AZ-Torhüter Esteban Alvarado war die Partie vorzeitig beendet worden.
Der Amsterdamer Club entschuldigte sich für den Zwischenfall in der Achtelfinal-Partie, der durch einen wahrscheinlich betrunkenen Ajax-Fan ausgelöst wurde. „Das ist ein schrecklicher Vorfall, den wir als Verein sehr bedauern. Wir bieten unsere ehrlich gemeinte Entschuldigung an. Wir finden das sehr schlecht und das wird der Junge zu spüren bekommen“, erklärte Ajax-Finanzdirektor Jeroen Slop auf der Internetseite des Clubs.
Der 19-jährige Fan war auf das Spielfeld gerannt und auf den Alkmaar-Torwart zugestürmt. Der Schlussmann aus Costa Rica verteidigte sich. Schiedsrichter Bas Nijhuis schickte den Keeper dennoch mit Rot vom Platz. Begründung: Alvarado habe noch zwei Mal nach dem Fan getreten, als dieser bereits am Boden lag.
Quelle:focus.de
Mit Faustschlägen und brennenden Fackeln haben Fußball-Rowdys zwei Profis des Schalker Europa-League-Gegners Steaua Bukarest verletzt. Die Randalierer hatten die Spieler des rumänischen Erstligisten während der Partie bei Petrolul Ploiesti auf dem Rasen attackiert. Abwehrspieler George Galamaz erlitt einen Jochbeinbruch. Nach dem Tumult, der dann unter Beteiligung mehrerer Fußballer entstand, wurde das Spiel fortgesetzt. Kurz danach warfen Fans brennende Fackeln auf das Spielfeld, eine traf Steaua-Torwart Ciprian Tatarusanu. Daraufhin brach der Schiedsrichter das Spiel ab.>>>Video
Quelle:zdf.de
Abbruch nach Ausschreitungen
Das Kreispokal-Achtelfinalspiel des Fußballkreises Oder-Neiße zwischen dem FC Groß Muckrow (Kreisliga) und dem MSV Eintracht Frankfurt (Landesklasse Ost) musste am Sonnabend beim Stand von 1:3 in der 50. Minute abgebrochen werden. Fans aus der Oderstadt hatten Randale angezettelt.
Bereits eine Stunde vor Spielbeginn reisten in einem Bus stark alkoholisierte Fans der Frankfurter Gästemannschaft an und ließen die Groß Muckrower nichts Gutes ahnen. Extrem laute Böllerschläge erschütterten das Dorf, schon bevor ein Spieler den Platzbetrat. Um 14 Uhr erfolgte der Anpfiff. Die Frankfurter gingen in der zweiten Minute nach einem Eckball in Führung. Davon ließen sich die ersatzgeschwächten FC-Spieler nicht beeindrucken und hatten eine gute Chance durch Manuel Götze (8.). Vor dem 0:2 (20.) hatte Schiedsrichter Steffen Groll (Pinnow) das Spiel schon zweimal unterbrochen. Frankfurter Fans zündeten Rauchbomben und attackierten einen Schiedsrichterassistenten mit Getränke-Bechern. Auch begaben sich die Frankfurter immer wieder auf die Muckrower Fanseite, um dort die Zuschauer anzupöbeln. Aufforderungen der Ordner, dieses zu unterlassen, ignorierten sie.
Nach 0:3 (28./Foulelfmeter) kam es zu einer erneuten Unterbrechung. Es wurden am Spielfeldrand und zwischen den parkenden Autos Knallkörper gezündet. Auf Anweisung des Schiedsrichters alarmierten die Groß Muckrower Verantwortlichen in der Halbzeitpause die Polizei. „Der Schiedsrichter fühlte sich bedroht und hatte Angst um die Linienrichter sowie um die friedlichen Zuschauer, die von den gewaltbereiten Frankfurtern immer wieder provoziert wurden“, sagte der Groß Muckrower Vereinspräsident Erhard Dreßler. Weiterhin wies der Schiedsrichter beide Teams darauf hin, das Spiel abzubrechen, sobald noch eine Nebelkerze oder ein Böller gezündet würden.
Nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber durch Michel Rühr kurz nach Wiederanpfiff wurden die Tumulte der Frankfurter größer. Ein Schiedsrichter-Assistent wurde durch einen Knallkörper getroffen und erlitt dabei nach Polizeiangaben ein Knalltrauma. Das Spiel wurde in der 50. Minute abgebrochen.
Nun drohten die Randale zu eskalieren. Auch die zwei anwesenden Streifenwagen schienen die Chaoten nicht abzuschrecken. Stattdessen turnten sie auf den Polizeiautos herum und urinierten gegen die Wagen. Die Polizei musste Verstärkung anfordern, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Während die Spieler beider Teams sofort nach Hause aufbrachen, was laut Polizei deeskalierend wirken sollte, und auch die friedlichen Muckrower Zuschauer gingen, mussten die größtenteils stark betrunkenen Frankfurter Fans in Groß Muckrow ausharren, bis sie um 18 Uhr von ihrem gecharterten Bus abgeholt wurden. Die Exekutive war zwischenzeitlich in der Überzahl und aufgrund dieser Präsenz gab es keine größeren Vorfälle mehr. Die Polizei begleitete den Frankfurter Fanbus mit in den Heimatort und nahm die Personalien der Unruhestifter auf.
Der Groß Muckrower Vereins-Chef Dreßler zeigte sich enttäuscht darüber, dass von den Frankfurter Verantwortlichen keine Entschuldigung kam. Vorwürfe, dass Muckrow zu wenig Ordnungskräfte gestellt hätte, wies er vehement zurück. „Fünf Mann sind in unserer Klasse genug Leute. Ich habe noch nie erlebt, dass sich Zuschauer so benommen haben“, sagte er. „Auch wenn wir zehn Ordner gewesen wären, hätte das kaum was geändert“, ist sich Maik Koschack, Leiter der Groß Muckrower Ordnungsgruppe sicher. „Man war von Anfang an darauf aus zu provozieren.“ Das bestätigte auch Christopher Franke, Kassenwart des Vereins und an diesem Tag ebenfalls Ordner. „Die ganze Sache sah wie geplant aus und die Frankfurter Fans wollten Ärger. Sie versuchten auch, die friedlichsten Zuschauer zu provozieren. So bekippten sie etwa eine junge Frau völlig grundlos mit Bier.“ Dass nichts weiter passiert sei, wäre auch auf das friedliche Verhalten der anwesenden Muckrower zurückzuführen.
Verabredet zum Ausflug hatten sich die Frankfurter Fans auf der Internetseite des MSV Eintracht. Dort kann man nachlesen, dass sie sich bereits um 10 Uhr getroffen hatten, um erst um 12 Uhr abzufahren. Diese lange Zeitspanne erklärt sicher auch den bereits deutlich wahrnehmbaren Alkoholpegel bei der Ankunft in Groß Muckrow am frühen Nachmittag.
„Ich gehe seit mehr als 30 Jahren zum Fußballplatz und habe noch nicht mal annähernd so etwas erlebt“, sagte Ordner Koschack. „Wenn der MSV weiß, dass er solche Fans hat, dann wäre es nur fair, wenn man die Gastgeber-Mannschaften darauf hinweist, was sie erwarten könnte.“ Solche Fans seien bestimmt nicht das erste Mal mitgefahren. Hätte man Muckrow vorgewarnt wäre dem kleinen Fußballverein vielleicht einiges erspart geblieben, wie etwa mehrere Sachschäden im Bereich der sanitären Anlagen.
Schiedsrichter Steffen Groll wollte sich zu den Vorgängen nicht weiter äußern. „Das ist ein schwebendes Verfahren. Ich habe dazu an den Staffelleiter für Pokalspiele, Jens Geiger, einen Bericht angefertigt. Jetzt muss das Sportgericht entscheiden.“
Heiner Krafzik, Manager beim MSV Eintracht, erklärte: „Wir werden schnellstmöglich im Vereinsvorstand die Vorkommnisse auswerten und darauf reagieren. Auf keinen Fall lassen wir so etwas durchgehen. Allerdings haben wir auf einige mitgereiste Frankfurter, die sich als Eintracht-Fans ausgaben, obwohl ich diese noch nie bei Spielen unserer Mannschaft gesehen habe, keinerlei Einfluss.“ Er habe es „nicht ganz so dramatisch gesehen, aber es gibt auch nichts zu beschönigen“.
>>>moz.de
Der österreichische Fußball-Traditionsklub Rapid Wien muss in der kommenden Saison zwei Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das entschied der Strafsenat der österreichischen Bundesliga als Konsequenz aus dem Spielabbruch beim Lokalderby gegen Austria. Rapid muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Nach dem 2:0 für Austria hatten am 22.Mai Rapid-Fans den Rasen im heimischen Hanappi-Stadion gestürmt und nach 26 Minuten für das vorzeitige Ende der Partie gesorgt. Das Spiel wurde mit 3:0 für Austria gewertet.
Quelle:sport-news.ws
Zwickauer Fans sorgen für Spielabbruch
Anhänger des FSV Zwickau haben am letzten Spieltag der Oberliga für einen handfesten Skandal gesorgt. Nachdem Anhänger das Spielfeld gestürmt hatten, unterbrach der Schiedsrichter die Partie zunächst für 30 Minuten und pfiff das Spiel danach aus Sicherheitsgründen nicht mehr an.
Zu Beginn des vorläufig letzten Heimspieles des FSV Zwickau im Westsachsenstadion war der Fanblock E der Gastgeber leer geblieben. Wie die Polizei erklärte, fanden die Beamten aber im Bereich des Blocks zahlreiche Utensilien wie Zelte, Flaschen und andere Gegenstände. Daraufhin sperrte die Polizei den Block. Anhänger des FSV sollen im Westsachsenstadion gefeiert und übernachtet haben, hieß es aus Vereinskreisen.
Nachdem das Spiel etwa 27 Minuten lief, sammelten sich rund 100 Anhänger des FSV vor dem Stadion und versuchten, in ihren Block zu gelangen. Als dies misslang, stürmten sie den Rasen und platzierten sich rund um die Mittellinie. Der Unparteiische unterbrach die Partie und schickte die beiden Mannschaften in die Kabine. Die Ansprache eines FSV-Präsidiumsmitgliedes blieb bei den Chaoten ungehört. Als Kapitän Baumann an die Fans appellierte, wurde er beschimpft und ihm das Mikrofon aus der Hand gerissen.
Nach etwa 30 Minuten entschied der Schiedsrichter, das Spiel nicht mehr anzupfeifen. Nach Auskunft des Unparteiischen war eine Fortsetzung des Spieles unter diesen Bedingungen nicht mehr denkbar. Dem FSV Zwickau droht nun durch den NOFV eine harte Bestrafung. Die Westsachsen gelten als Wiederholungstäter. Höchstwahrscheinlich wird die Partie mit 2:0 für Borea Dresden gewertet. Dazu darf sich der FSV Zwickau auf eine saftige Geldstrafe einstellen. Zudem, so hieß es aus NOFV-Kreisen, steht ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit zur Disposition. Darüber muss aber das Sportgericht entscheiden. Borea Dresden muss trotz der vermutlich zugesprochenen Punkte wohl in die Relegation. Dort wartet Tennis Borussia Berlin.>>>Video</a>
Quelle:mdr.de
500 Polizisten müssen im Wiener Derby einschreiten
Der Treffer zum 2:0 für Austria ist des Guten zuviel für die Rapid-«Fans» an diesem Sonntag Nachmittag. Nach 26 Minuten stürmen im 297. Wiener Derby Ultras von Rapid Wien das Spielfeld, Leuchtgranaten fliegen in den Gästesektor.Die Polizei muss im Hanappi-Stadion einschreiten, stellt sich vor die Gästefans, verhindert damit schlimmeres.
500 Beamte in Vollmontur (!) formieren sich auf der Mittellinie und versuchen, die Fans zu beruhigen. Hunde und Pfefferspray werden eingesetzt. Doch die Vermummten randalieren vorerst munter weiter. Die Situation droht, endgültig zu eskalieren.
Auch die Durchsage des Stadionspeakers bringt wenig bis gar nichts. Manche «Fans» sitzen demonstrativ auf dem Rasen. Einige können abgeführt werden. Später bricht auch ein Geländer ein.
Der Schiedsrichter schickt die Spieler sofort in die Garderobe. Es dauert rund 20 Minuten, bis sich die Situation beruhigt hat. Das Spiel in Wien-Hütteldorf muss abgebrochen werden – ein Novum in dieser Saison. Die Sicherheit von Spielern und Zuschauer ist nicht mehr gewährleistet.
Austria-Manager Markus Kretzschmar auf Krone.at: «Es ist verdammt schade. Jetzt geht die Meisterschaft in die entscheidenden Phase. Diese Bilder aus Österreich gehen um die Welt.
Quelle:blick.ch
Wiener Derby nach Krawallen abgebrochen
Nach Ausschreitungen ist das Wiener Fußball-Derby zwischen den Traditionsclubs Rapid und Austria abgebrochen worden. Zahlreiche Rapid-Hooligans, von denen einige auch vermummt waren, stürmten nach dem 2:0 für die Gäste in der 26.Minute auf den Rasen des Hanappi-Stadions. Die Spieler beider Mannschaften flüchteten in die Kabine. Rund 300 Polizisten versuchten, der Lage Herr zu werden, konnten aber keine friedliche Fortsetzung garantieren. Die Treffer für den Tabellendritten Austria hatten Roland Linz (5.) und Zlatko Junuzovic (25.) erzielt.
Quelle:zdf.de
>>>Video
Krawalle führen zum Spielabbruch
Fan-Proteste und Ausschreitungen haben zum Spielabbruch des tschechischen Pokal-Halbfinals zwischen Slavia Prag und Sigma Olmütz geführt. Schon vor dem Anpfiff demonstrierten aufgebrachte Slavia-Anhänger auf dem Platz gegen die schwierige finanzielle Situation des Klubs. Danach stürmten die Fans in Richtung VIP-Bereiche, wo sie mit der Polizei zusammenstießen. “Ihr schützt die Diebe”, riefen die Fans der Polizei zu und richteten ihre Proteste gegen die Vereinsführung. Die Spieler des 17-maligen Meisters warten seit Beginn des Jahres auf ihre Gehälter.
Quelle:zdf.de
Spielabbruch nach Fan-Protesten bei Slavia Prag
Die Fans des tschechischen Fußball-Clubs Slavia Prag haben mit Krawallen für einen Spielabbruch gesorgt. Das Pokal-Halbfinale gegen Sigma Olmütz wurde nach der ersten Halbzeit beim Stand von 1:1 vorzeitig beendet.
Aufgebrachte Fans hatten bereits den Spielbeginn um 20 Minuten verzögert, weil sie den Rasen besetzten und gegen die finanziellen Nöte von Slavia protestierten. «Lasst uns den Teufel austreiben», lautete das Motto der gegen die Vereinsleitung gerichteten Aktion. Die Polizei musste die anwesenden Clubmanager gegen Angriffe schützen.
Nach Informationen der Agentur CTK schuldet der Verein seinen Spielern insgesamt etwa eine halbe Million Euro. Es droht mittlerweile der Verlust der Profilizenz. Sogar Oscar-Preisträger Milos Forman drückt dem «ewigen Zweiten» in der tschechischen Liga in einer aktuellen Werbekampagne die Daumen.
Quelle:weltfussball.de
Feuerwerkskörper trifft Linienrichter
In der ersten schwedischen Fußball-Liga musste das Spiel zwischen FC Syrianska Södertälje und AIK Solna nach 20 Minuten abgebrochen werden, weil Fans beider Mannschaften Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen und dabei auch einen Schiedsrichter-Assistenten getroffen hatten. Einer der Knallkörper traf Linienrichter Daniel Wärnmark am Kopf und explodierte in unmittelbarer Nähe, sodass Wärnmark mit einem Summen im Ohr ins Krankenhaus gebracht werden musste. Außerdem erlitt ein 14 Jahre alter Balljunge, der ebenfalls getroffen wurde, Brandmale am Bein.
Quelle:zdf.de


