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Krawalle in Moskauer U-Bahn
Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußball-Fans in der Moskauer U-Bahn ist es zu mehreren Verletzten und einer kurzzeitigen Verkehrsunterbrechung gekommen.
Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Die Krawalle fanden in der Nähe des Luschniki-Stadions statt, wo Spartak Moskau am Samstagnachmittag in der Premier Liga Titelverteidiger Zenit St. Petersburg empfing.
Offenbar hatten rund 100 Zenit-Anhänger vor der Partie Fans der Gastgeber in der Haltestelle Universität angegriffen. Die Auseinandersetzung dauerte zehn Minuten. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei Personen verhaftet.
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Krawalle im russischen Stadion – 120 Festnahmen
120 Randalierer sind bei blutigen Krawallen während des Fußballspiels Krylja Sowjetow Samara gegen Spartak Moskau (0:1) in der ersten russischen Liga festgenommen worden. Die als gewaltbereit bekannten Spartak-Anhänger stürmten einen Nachbarblock und warfen hunderte herausgerissene Plastiksitze auf gegnerische Fans und die Polizei. Etwa 20 Menschen wurden verletzt, darunter sechs Polizisten. Die Sicherheitskräfte gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Hooligans vor, wie Medien am Montag berichteten. Im Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2018 kommt es in den Stadien trotz hoher Polizeipräsenz immer wieder zu Ausschreitungen.
Quelle:bild.de
Spartak-Fans randalieren in der Champions League
Das Champions League Spiel zwischen MSK Zilina und Spartak Moskau wurde von schweren Ausschreitungen überschattet. Angeblich wollten die Spartak-Fans mit dieser Aktion auf den Tod ihres Kameraden aufmerksam machen.Es ist ein unrühmlicher Abgang für Spartak aus der Champions League: Nachdem die Moskauer am 5. Spieltag das entscheidende Heimspiel gegen Olympique Marseille mit 0:3 verloren hatten, ging es im letzten Spiel bei Zilina nur noch um die Ehre. Die Mannschaft auf dem Feld tat ihr bestes, doch die Fans waren außer Rand und Band.
Schon nach vier Minuten musste der holländische Schiedsrichter Kevin Blom das Spiel unterbrechen. Spartak-Fans zündeten Pyrotechnik und warfen Leuchtraketen aufs Feld. Anschließend versuchten sie, über den Zaun zu klettern und den Rasen zu stürmen.Die Versuche der Spartak-Fußballer ihre Anhänger zu beruhigen, erwiesen sich als wirkungslos. Nachdem sie minutenlang auf die Fans eingeredet hatten, kehrten sie unverrichteterdinge in die Umkleidekabine zurück, während draußen weiter randaliert wurde.
Erst nach über 20 Minuten konnte das Spiel wieder aufgenommen werden. Am Ende konnte Spartak sogar den 0:1-Rückstand durch Majtan in der 48. Minute noch in einen Sieg drehen. Die beiden Brasilianer Alex (55.) und Ibson trafen für die Gäste aus Russland.Die Emotionen auf den Rängen übertrugen sich allerdings auch auf den Rasen. Ibson musste später das Feld nach einem groben Foul mit einer Roten Karte verlassen. Blom zückte zudem noch sechs gelbe Karten.
Die Aktion der Spartak-Fans soll angeblich geplant gewesen sein. Schon in der Nacht zum Dienstag hatten rund 1.000 der als rechtsradikal geltenden Fußballfans die Leningrader Chaussee gesperrt, Dutzende Fensterscheiben zertrümmert, Kioske und Straßenschilder demoliert. Dabei schrien sie nationalistische Losungen.Die Demonstranten forderten Rache für den Tod von Jegor Swiridow. Der 28jährige Spartak-Fan war in der Nacht zum 6. Dezember bei einer Schlägerei mit Kaukasiern erschossen worden. Neben Swiridow traf es noch einen weiteren Spartak-Fan. Dieser liegt mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation.
Immer wieder kommt es in Russland zu Auseinandersetzungen zwischen den Nationalitäten. Nicht selten sind Spartak-Fans in diese Auseinandersetzungen verwickelt. Schlägereien zwischen Anhängern „verfeindeter“ Fußballclubs stehen ohnehin auf der Tagesordnung Offensichtlich geht es vielen Fans nicht um den Spaß am Fußball, sondern um das Ablassen von Aggressionen im Stadion und davor.
Ihrem Klub haben die Fans mit ihrem Auftritt bei der Champions League sicher keinen Gefallen getan. Spartak droht nun mindestens eine saftige Geldstrafe, möglicherweise aber auch ein Spiel vor leeren Rängen, wenn sie im Frühjahr in der Europaliga antreten.
Quelle:www.aktuell.ru
Über 1.000 Anhänger des Moskauer Fußballclubs Spartak haben in der Nacht zum Mittwoch vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft demonstriert. Sie fordern Rache für den Tod eines Fans, der bei einer Schlägerei mit Kaukasiern erschossen wurde.Jegor Swiridow wurde in der Nacht zum 6. Dezember mit einer Selbstverteidigungswaffe erschossen. Augenzeugenberichten nach war der Tat eine Schlägerei zwischen Spartak-Anhängern und Kaukasiern vorausgegangen. Neben Swiridow liegt noch ein weiterer Spartak-Fan auf der Intensivstation.
Der mutmaßliche Täter stammt aus Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus und wurde bereits gefasst. Alle anderen Teilnehmer der Schlägerei wurden inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auf zahlreichen Internetseiten hatten Spartak-Fans nach dem Mord zu einer Kundgebung vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft aufgerufen. An der zunächst friedlichen Aktion nahmen über 1.000 Fans teil.
Die Stimmung heizte sich jedoch zusehends auf und die Demonstranten marschierten, nationalistischen Losungen und Drohungen brüllend, die Leningrader Chaussee, eine der wichtigsten Ausfahrtsstraßen Moskaus, entlang.
Die Straße musste für über eine halbe Stunde gespeert werden. Der Miliz gelang es allerdings, die aufgebrachten Fans zu beruhigen. Zu größeren Gewalttaten kam es nicht. Einzelne Kioske und Straßenschilder sollen beschädigt worden sein, ehe die Fans auseinander gingen.
Quelle:www.moskau.ru


