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Nachdem das Europacup-Spiel ruhig und friedlich verlief, kam es anlässlich des Super League Spiels wieder zu Ausschreitungen. Es gab Sachßschädigungen und die Polizei mußte gewalttätige Fans trennen. Die 180 Polizisten konnten die Situation schlußendlich unter großem Einsatz unter Kontrolle bringen.
Die Kantonspolizei Wallis erstellte zusammen mit 30 Kollegen der Kantonspolizei Genf ein umfassendes Sicherheitsdispositif. Bereits vor dem Spiel, wurde ein Genfer Reisecar kurz vor Sitten von den Ordnungskräften angehalten und kontrolliert. Anschliessend wurde der Bus von der Polizei zum Fußballstadion eskortiert, um Ausschreitungen zu verhindern.
Bei ihrer Ankunft im Stadion durchbrachen die Fans des FC Servette mit Gewalt das Sicherheitsdispositif des Sicherheitsdienstes des FC Sitten um auf die Tribünen zu gelangen und sich der Zutrittskontrolle zu entziehen. Im Innern des Stadions angekommen zerstörten sie das Inventar (Beispiel: Türen, Toiletten usw.). Bei diesen strafbaren Taten schnitt sich eine Zuschauerin so fest in die Hand, daß sie hospitalisiert werden mußte. Die Hooligans versuchten immer wieder die Sicherheitsinfrastruktur zu zerstören. Während dem Spiel, kontrollierte die Polizei etwa 20 Personen mit Stadionverbot, welche sich in der Nähe des Stadions aufhielten.
Am Ende der Begegnung versuchten die Walliser Fans mit den Fans des FC Servette in Kontakt zu gelangen. Um dies zu verhindern musste die Polizei Gas und Gummischrott einsetzen.
Zwei Polizisten der Kantonspolizei Wallis wurden von Steinen getroffen und verletzt. Sie mussten im Spital medizinisch behandelt werden. 4 Walliser Fans wurden angehalten, da sie Gegenstände gegen die Sicherheitskräfte warfen. Sie werden nach Art. 285 und 286 des StGB (Gewalt oder Drohung gegenüber Behörden und Beamte – Hinderung einer Amtshandlung) verzeigt. Es handelt sich dabei um drei Walliser und einen Waadtländer.
Die Kantonspolizei hat die Ausschreitungen dem Inspektor der Swiss Football League gemeldet und sich dazu klar geäußert, dass solche Ereignisse in keinster Weise mehr toleriert werden.
Quelle:polizeibericht.ch


