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Archiv für die Kategorie „Pyrotechnik“

Hannover 96 führt einen Strafenkatalog für die eigenen Fans ein.”Ich habe einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der zehn Punkte umfasst”, sagte Präsident Martin Kind der Tageszeitung “Die Welt”. Geldstrafen für Fehlverhalten sollen demnach künftig höhere Ticketpreise nach sich ziehen.

“Wenn wir zum Beispiel 150.000 Euro zahlen müssen, werden die bei bestimmten Blöcken auf die Eintrittspreise draufgeschlagen”, sagte Kind. Auch die Finanzierung von Fanprojekten könne eingestellt werden, wenn Anhänger Strafen verursachen.

Kind betonte, diese “massiven Preiserhöhungen” nicht zu wollen: “Aber wir weisen darauf hin, was passieren wird, wenn die Spielregeln nicht eingehalten werden.”

Bislang gibt Hannover Verbandsstrafen, die durch das Fehlverhalten von Fans entstehen, an die Verursacher weiter: “Bislang haben wir diese Maßnahme in drei Fällen angewendet. Das tat den Betreffenden schon weh.”
Quelle:sport1.de

Es blieb relativ ruhig gestern Abend rund um das Bundesliga-Fußballspiel des VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV. Ein massives Polizeiaufgebot und aufmerksame VfL-Ordner verhinderten Randale.

Rund 4000 Hamburg-Fans reisten in die VW-Stadt, darunter einige gewaltbereite Fans. Einige wollten in einem Rucksack zehn (!) Kilo Pyrotechnik in die Volkswagen-Arena schmuggeln: „Aufmerksame Ordner haben aber aufgepasst und den Rucksack sichergestellt“, berichtet Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Einige Bengalos seien mit Fernzündern ausgestattet gewesen. „Dank dieser Aktion gab es keine Pyros im Stadion“, so Claus.

Ein Auge hatten die Polizisten auf rund 100 Wolfsburger Fußball-Fans, die zwischen Elsterweg und Reislinger Markt pendelten. „Darunter befanden sich auch 13 Fans, gegen die ein Stadion- und Innenstadtverbot ausgesprochen wurde“, erklärte der Polizeisprecher. „Sie bewegten sich genau auf der Verbotsgrenze.“ Probleme hätten sie aber nicht gemacht.

Andere schon: Unbekannte verkauften auf dem Weg zum Stadion ungültige Eintrittskarten – zum Ärger der gutgläubigen Käufer.
Quelle:waz-online.de

Vor dem Topspiel: Randale in Arena und Altstadt

Eine nervöse Spannung lag am Nachmittag über der Altstadt. Die Polizei war in Hundertschaft-Stärke angerückt, aus Furcht vor Fan-Randale zwischen Fortunen und Frankfurtern. Eine Befürchtung, die sich als nur allzu begründet herausstellte…

Die Polizeipräsenz in der Altstadt war eindrucksvoll: Am Bolker Stern standen sie, an der Ecke Bolkerstraße/Schneider-Wibbel-Gasse, vor dem Rathaus, auf dem Burgplatz. Die Altstadt war gestern Nachmittag wohl der sicherste Ort der Stadt – die Polizei hatte mächtig aufgefahren.

Das brisante Zweitligaspiel zwischen der Fortuna und Eintracht Frankfurt hatte diese Sicherheitsvorkehrungen aus Sicht der Polizei nötig gemacht.

Und so gab es vor dem Spiel nur vereinzelt Gerangel und Festnahmen von Randalierern. Doch je näher der Anpfiff kam, umso mehr heizte die Stimmung sich auf. Vor dem Stadion gelang es nicht – wie geplant – die Fangruppen zu trennen. Und prompt setzte es Prügel. Auch in der Arena ging das weiter: Im Block 131 gingen 50 bis 60 Kontrahenten aufeinander los.(Videos)

Und als Schiedsrichter Dr. Felix Brych endlich anpfeifen wollte, ging gar nichts mehr: Wie erwartet wurden im Gäste-Block Feuerwerkskörper gezündet. Flammen loderten empor. Und dichter weißer Rauch lag Minuten lang wie eine gigantische Wolke über dem Spielfeld. Erst als der abgezogen war, konnte das Spiel beginnen.

„Ein Ärgernis, dagegen kämpfen wir weiter“, schimpfte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen, ein gebürtiger Düsseldorfer. Fortuna-Manager Wolf Werner: „Unzumutbar, ein Spiel so zu beginnen.“

Nach dem 1:1 zündeten frustrierte Frankfurter erneut Bengalos und Böller. Hunderte Polizisten blieben auch nach dem Spiel in Alarmbereitschaft.
Quelle:express.de

Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig am 05.02.2012

Frankfurt (ots) – Bei dem heutigen Bundesligaspiel der Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig konnten die polizeilichen Einsatzmaßnahmen, wie angekündigt, auch in Absprache mit den beteiligten Fangruppen umgesetzt werden.

Die gesamte Anreisephase verlief weitestgehend unproblematisch. Eine kleine Gruppe von Problemfans aus Braunschweig verließ entgegen der Absprachen schon in der Anreisephase im Stadionnahbereich ihren Bus und traf dann auf eine Frankfurter Problemfangruppe. Hierbei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der zwei Personen aus Braunschweig verletzt wurden. Die Polizei konnte die Situation jedoch zügig beenden und die Personalien der Beteiligten feststellen.

Des Weiteren gab es im Bereich der Zugangskontrollen drei Festnahmen von Gastfans, die sich im Rahmen der Zugangskontrolle dem Ordnungsdienst zu Wehr setzten.

Während des Spiels wurden im Gästeblock ca. zwanzig bengalische Feuer entzündet. Hierbei erlitt eine Frau eine Rauchvergiftung und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. In diesem Zusammenhang konnten nach Spielende eine verdächtige Person festgenommen werden. Auf Basis des kooperativen und kommunikativen Umganges der Polizei mit allen Fußballfans verlief die Spielphase und die Rückreise beider Fangruppierungen weitestgehend störungsfrei.>>(Pyro Video</a>)
Quelle:
presseportal.de

38 Verstöße gegen Sprengstoffgesetz bei Freiburg-Spiel

Minutenlang ist die Südtribüne in Nebel gehüllt, die Polizei spricht von noch nie dagewesenen Ausmaßen: Dortmund-Fans brennen beim Spiel gegen den SC Freiburg Dutzende Bengalos und Fackeln ab. Die Ermittlungen laufen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten BVB-Anhänger 36 sogenannte Bengalonebeltöpfe und Seenotrettungsfackeln. Die Südtribüne war minutenlang in Rauch gehüllt. “In dieser Heftigkeit hatten wir das in Freiburg noch nie”, berichtet am Abend Polizeieinsatzleiter Gabriel Winterer. Die Ermittler zählten insgesamt 38 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.

Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz laufen. Die Täter hatten sich vermummt, was die Ermittlungen erschwert. Offen ist auch, wie die BVB-Fans die Pyrotechnik an der Sicherheitskontrolle vorbei ins Stadion schmuggeln konnten. Auch sonst war das letzte Badenova-Stadion-Spiel für die Polizei wenig erfreulich: Registriert wurden Körperverletzungen, Betrunkene, Beleidigungen, ein Diebstahl von Fanutensilien und Sachbeschädigungen. So sind an einem Dortmunder Bus die Scheiben eingeworfen worden.

Durch die massive Rauchentwicklung könnten Stadionbesucher in ihrer Gesundheit beeinträchtigt worden sein, sagte ein Polizeisprecher. Geschädigte sollten sich bei der Polizei melden.
Quelle:badische-zeitung.de

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Drama bei FCZ-Fans vor Spiel gegen Lazio

Skandal im Stadio Olimpico. Einem FCZ-Chaoten geht eine Petarde in der Hand los. Er sprengt sich drei Finger ab, verletzt seinen Nachbarn schwer und fügt mehreren Personen Ohrenschäden und Verbrennungen zu.

Gestern um 18.58 Uhr passiert das Unfassbare: Während Captain Silvan Aegerter seinen FCZ zum Europa-League-Knaller gegen Lazio Rom auf den Rasen führt, brennen die FCZ-Anhänger in ihrem Sektor ein Feuerwerk ab.

Die Fans sind unter einer Rauchdecke versteckt, kaum mehr zu erkennen. Es brennt. Die Lazio-Fans schreien: «Vaffanculo Zurigo!» Diese antworten mit Knallkörpern. Lassen im Abstand von rund 10 Sekunden vier «Böller» ab. Ohrenbetäubend laut! Neutrale Zuschauer reiben sich ungläubig die Augen, fragen sich: «Wie bringen diese Leute solche Petarden ins Stadion?»

Das Ganze dauert gut eine Minute und hat fatale Folgen. Einer der Feuerwerkskörper geht zu früh ab und explodiert in der Hand eines Chaoten. Mit einer solchen Wucht, dass es dem Zürcher die Hand zerfetzt. Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger sprengt es weg. Sanitäter vor Ort versuchen danach, die Blutung zu stoppen – es gelingt ihnen mehr schlecht denn recht.

Die Person, die neben dem Petardenwerfer steht, erleidet schwerste Verbrennungen am Unterarm.

Nur einen Monat nach dem Skandal-Derby im Letzigrund, als FCZ-Chaoten Petarden in den GC-Fanblock warfen, jetzt der nächste Skandal. In einem europäischen Wettbewerb.

Nur diesmal verletzen die Zürcher Krawallbrüder sich selber. Und ­schädigen einmal mehr den FCZ. Sportchef Fredy Bickel nervt sich gewaltig: «Es ist ja abartig. Dass man immer wieder so eine Scheis­se baut. Einfach unverständlich! Wie weich muss man sein, dass man so unbelehrbar ist!»

Der FCZ wird für diese riesengrosse Dummheit einzelner Chaoten mit Sicherheit von der Uefa zur Kasse gebeten. «Pyros sind ungefährlich, wir haben alles im Griff»: Dieses Haupt-argument der Fans gegen ein Pyro-Verbot tönt spätestens seit gestern wie blanker Hohn.
Quelle:blick.ch

FCZ reagiert: Keine Fans beim Spiel in Lissabon!

Die schrecklichen Ereignisse im FCZ-Fanblock rund um die Explosion einer Petarde in Rom haben bereits erste Konsequenzen.

Der FCZ zeigt sich «schockiert über die Vorkommnisse im Römer Olympiastadion». Sportchef Fredy Bickel nervt sich grausam: «Es ist ja abartig, dass man immer wieder so eine Scheisse baut. Einfach unverständlich!»

Den Skandal von Rom verurteilt der FCZ aufs Schärfste, wie der Klub in einer Mitteilung schreibt. Dass unschuldige Personen davon betroffen und verletzt worden seien, sei inakzeptabel.

Die Zürcher würden alles daran setzen, dass die fehlbaren Fans zur Rechenschaft gezogen werden und haben bereits eine erste Massnahme beschlossen.

Für das letzte Auswärtsspiel der Europa League am 1. Dezember in Lissabon bei Sporting wird der FCZ auf das Gästeticket-Kontingent verzichten und keine Tickets an seine Fans abgeben. Zudem werden weitere Massnahmen diskutiert.
Quelle:blick.ch

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Berlin-Liga: Fan-Randale in Rudow
Rudow-Fans riefen provozierende Parolen, warfen Gegenstände, TeBe-Fans zündeten Pyrotechnik im Stadion.

Krawalle in der Berlin-Liga! Nach der Begegnung zwischen dem TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia (0:2) ist es am Sonntag in der Stubenrauchstraße in Rudow zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans und der Polizei gekommen. Dies bestätigte am Sonntagabend ein Sprecher der Berliner Polizei.

Nachdem bereits während des Spiels Anhänger des TSV Rudow die Tennis-Borussia-Anhänger mit rechtsgerichteten Parolen provoziert hatten, zündeten diese ihrerseits ein pyrotechnisches Feuerwerk im Stadion. Beide Seiten gerieten in der zweiten Halbzeit kurz aneinander, bis die Polizei sie trennte.

Nach dem Spiel wurden die Abreisenden TeBe-Anhänger erneut von Rudow-Fans provoziert und mit Gegenständen beworfen. Wieder schritt die Polizei ein und verhinderte Schlägereien. Details zum Einsatz und zu vorläufigen Festnahmen will die Polizei am Montag bekanntgeben.
Quelle:bz-berlin.de

Nach den jüngsten Zwischenfällen macht die Bundespolizei Druck. Sie will bengalische Feuer “gesellschaftlich ächten” und aus deutschen Fußballstadien fernhalten. Ihr geht es um die Gefährdung der eigenen Beamten: 99 Polizisten wurden in der vergangenen Saison verletzt, fast die Hälfte davon durch Pyrotechnik.

99 verletzte Beamte hat die Bundespolizei in der vergangenen Saison bei Fußball-Einsätzen registriert. Davon 48, also fast die Hälfte, durch bengalische Feuer und Pyrotechnik, die ein harter Kern der Fans gerne entflammt. “Mich wundert, dass da noch nicht mehr passiert ist”, sagt Friedrich Eichele, Präsident der Bundesbereitschaftspolizei.

Das ist jene Einheit, die sich Wochenende für Wochenende mit 2000 bis 3000 Leuten vor und nach den Spielen der Bundes- und Regionalligen um die Sicherheit auf den Bahnsteigen, in den Bahnhöfen und Zügen kümmert. In den Stadien sind die jeweilige Landespolizei und der Ordnungsdienst der Klubs zuständig.

Manche Fans, so berichten die Beamten, werfen schon bei der Anreise oder später bei der Rückfahrt mit Feuerwerkskörpern um sich. Wie gefährlich das ist, belegen Dokumentationen der Bundespolizei, die schon seit Jahren bei entsprechenden Gelegenheiten auch Vertretern von Politik und Fußball gezeigt werden. “Politik und Gesellschaft sollten auf die Fanszene einwirken und erreichen, dass sie Pyrotechnik nicht länger als Teil ihrer Kultur betrachtet”, sagt Eichele.

Diese Art von Feuerwerk müsse “gesellschaftlich geächtet werden”. Der Polizeichef verweist darauf, dass der Rauch und die große Hitze, die beim Abbrennen bengalischer Feuer entstünden, zu schweren Verletzungen führen könnten. Gleiches gelte für Knallkörper – deshalb tragen Polizisten bei ihren Einsätzen inzwischen oft Gehörschutz. Eichele kennt sich aus mit heiklen Situationen. Er war mal Chef der Spezialeinheit GSG 9.

Trotz der Gefahren greifen mehr und mehr Fans zu solchen Mitteln. In der Saison 2008/2009 registrierte die Bundespolizei allein im Bereich der Bahn 198 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, in den beiden folgenden Spielzeiten waren es bereits 424 beziehungsweise 462 Delikte. Trotzdem haben sich manche Fußball-Funktionäre auf eine Diskussion mit sogenannten Ultras eingelassen, ob der verbotene Gebrauch von Pyrotechnik in speziellen Bereichen der Stadien erlaubt werden könne.

Erst jetzt, nach den Randalen der Dresdner Fans beim Pokalspiel in Dortmund, gibt es klare Worte aus der Bundesliga. “Das ist verboten”, sagt Liga-Präsident Reinhard Rauball. Der Deutsche Fußball-Bund dagegen hat im Sommer einstweilen ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie solche Feuerwerke haftungsrechtlich und versicherungstechnisch zu bewerten seien. Wann es fertig ist, steht noch nicht fest.

Die zündelfreudigen Fans sind übrigens offenbar weniger gefährdet als Polizisten. Die Bundespolizei registrierte vergangene Saison in ihrem Einsatzbereich 88 verletzte Gewalttäter, nur zwei davon durch Pyrotechnik.
Quelle:sueddeutsche.de

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