Archiv für die Kategorie „Preußen Münster“
Gewaltbereite Fans lösten Großeinsatz der Polizei aus
Die Polizei musste am Mittwoch, 09.05.2012, ein Großaufgebot an Einsatzkräften zum Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Ahlen und der Beckumer Spielvereinigung aufbieten, um größere Ausschreitungen zu verhindern. Wegen der aufgeheizten Stimmung und Aggressionspotential, besonders bei den Ahlener Fans, wurden während des laufenden Spiels weitere Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Münster angefordert. Im Vorfeld des Spiels waren vier Personen in Gewahrsam genommen worden, währenddessen weitere vier Personen.
Etwa 100 Fans aus dem Ahlener Lager hatten sich vor dem Spiel auf dem Dr. Paul-Rosenbaum-Platz versammelt. Sie wurden auf dem Weg zum Stadion von Polizeikräften begleitet. Dabei verhielten sie sich schon aggressiv, besonders weil ihnen ein kleiner Umweg auferlegt wurde. Ein Aufeinandertreffen mit rivalisierenden Fans sollte dadurch verhindert werden. Auf dem Südberg gab es eine Rangelei zwischen einem Fan und einem Polizeibeamten der Einsatzhundertschaft. In deren Verlauf sprang dem Beamten ein anderer Fan mit Wucht in den Rücken. Der Polizeibeamte wurde dabei leicht verletzt. Auf dem weiteren Weg zum Stadion wurden drei junge Männer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren in Gewahrsam genommen, um Straftaten zu verhindern. Ein 28-Jähriger wurde stark alkoholisiert in Gewahrsam genommen.
Gleichzeitig reisten die erwarteten Fans aus Beckum mit einem Bus und deren befreundete Fangruppen aus Münster an. Sie wurden ins Stadion begleitet. Das Spiel begann mit einer Verzögerung von etwa 15 Minuten. Vor den Kassenbereichen der Ahlener Fans hatten sich Schlangen gebildet. Die durch den Verein eingesetzten Sicherheitskräfte konnten die Einlasskontrollen nicht zeitgerecht durchführen.
Während des Spiels wurden vier pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, in drei Fällen waren es so genannte bengalische Feuer. Ein Gegenstand wurde im Ahlener Block abgebrannt, drei im Block der Beckumer und Münsteraner Fangruppen. Wegen des hohen Gefährdungspotentials dieser Gegenstände ist das Abbrennen strafbar. In allen vier Fällen wurden die Verursacher ermittelt und noch während des Spiels in Gewahrsam genommen. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Inzwischen hatte die polizeiliche Einsatzleitung zur Verhinderung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten weitere Hundertschaftskräfte angefordert. Zu dem bis dahin eingesetzten Zug kam ein weiterer, der in Münster in Bereitschaft gelegen hatte. Mit diesen verstärkten Einsatzkräften wurden weitere Ausschreitungen verhindert. Einzelne Fangruppen wurden zu ihren Wohnorten in Beckum und Münster begleitet.
Quelle:presseportal.de
Juri C., der beim Derby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster 33 Personen mit einem selbstgebauten Sprengkörper teils schwer verletzt hatte, wurde vom Osnabrücker Landgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt. Staatsanwalt Philipp Brauch hatte in seinem Plädoyer zuvor viereinhalb Jahre ohne Bewährung gefordert.
Zudem muss der Täter an die Nebenkläger insgesamt 47.000 Euro Schadensersatz zahlen, weshalb sein Verteidiger hofft, dass die Strafe im offenen Vollzug verbüßt werden darf, damit der 24-Jährige schnell für das nötige Geld arbeiten kann.
Quelle:reviersport.de
Argentinischer Fußball-Anhänger erschossen
In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist ein 27 Jahre alter Fußball-Anhänger erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich nach der Partie Estudiantes gegen Banfield am Montagabend.
Es ist das dritte Todesopfer rund um den argentinischen Fußball im Jahr 2011 und das 44. seit 2004. Das Opfer war der Fahrer des Chefs der «Barras Bravas» (Wilde Jungs) von Banfield. «Barras Bravas» werden in Argentinien die den europäischen Ultras ähnlichen Anhänger eines Vereines genannt.
Laut Aussage des Barras-Chefs Miguel Tuñinali befanden sich die beiden auf dem Heimweg, als sie im Viertel Banfield von zwei Motorrädern aus beschossen wurden. Der Fahrer starb an einem Kopfschuss, Tuñinali entging dem Tod nur knapp, berichtet die Tageszeitung «Clarín» in Berufung auf Tuñinali.
Die Partie Estudiantes-Banfield war zwei Stunden zuvor abgebrochen worden, nachdem Anhänger der Heimmannschaft den Gäste-Torwart mit Knallkörpern beworfen hatten. Estudiantes-Kapitän Juan Sebastian Verón hatte sich daraufhin ein heftiges Wortgefecht mit seinen Anhängern geliefert.
Der argentinische Fußball wird seit langem von der Gewalt unter Fans beherrscht. Das erste Todesopfer war 1924 zu beklagen. Viele der insgesamt 257 Todesfälle rund um den argentinischen Fußball ereignen sich bei Konflikten innerhalb der Fan-Lager desselben Vereins. Die Barras Bravas sind Mafia-ähnliche Organisationen, die durch Drogenhandel Geld verdienen und in vielen Vereinen Druck auf Funktionäre und Spieler ausüben.
Quelle:weltfussball.de
15.000 Fans erleben friedliches Fußballfest
Beim Fußballspiel Preußen Münster gegen Arminia Bielefeld haben die rund 15.000 Zuschauer insgesamt ein friedliches Fußballfest erlebt. Über 2000 Bielefeld-Fans, die mit der Bahn angereist waren, begleitete die Polizei vom Hauptbahnhof zum Stadion und zurück. “Das polizeiliche Konzept, die Fans strikt zu trennen, ist aufgegangen” resümierte Polizeioberrat Volker Wittenbreder, Einsatzleiter der Polizei.
Trotz der intensiven Durchsuchungsmaßnahmen durch den Ordnungsdienst im Stadion war es einer Hand voll Krawallmachern gelungen Pyrotechnik in den Bielefelder Block zu schmuggeln und sie zu zünden. Fußballfans beider Vereine quittierten mit einem gellenden Pfeifkonzert ihre Ablehnung gegen das Abbrennen. “Ich freue mich über dieses deutliche Zeichen der echten Fußballfans in Richtung einzelner Krawallmacher”, so Wittenbreder. “Der Appell an die friedlichen Fans, sich eindeutig von Gewalttätern zu distanzieren, hat heute Wirkung gezeigt.” Besonders lobte Wittenbreder in diesem Zusammenhang die Preußen-Fans. Im Heimbereich war keinerlei Pyrotechnik gezündet worden.
Herausragende Zwischenfälle blieben auch nach Abpfiff der Begegnung die Ausnahme. Nach Ende des Spiels versuchte eine Gruppierung Bielefelder Fans im Außenbereich des Stadions ein Tor einzudrücken. Polizeibeamte verhinderten das unter Einsatz von Pfefferspray. Dabei verletzten sich vier Beamte leicht. Der weitere Rückweg der Gästefans verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Die Polizei nahm insgesamt drei Personen nach Becherwürfen und Widerstandshandlungen fest. Drei weitere Personen wurden in Gewahrsam genommen.Auch die Bundespolizei meldete aus ihrem Zuständigkeitsbereich keine herausragenden Zwischenfälle.
Quelle:presseportal.de
Bielefelder Fan wird Schal geraubt
Im Laufe des Abends, 12.11.2011, erstattete eine Gruppe Bielefelder Fans Anzeige auf einer Polizeiwache, weil sie von einer Gruppe Preußenfans gegen ca. 18.50 Uhr im Bereich der Engelenschanze angegriffen und geschlagen worden war. Zunächst waren 3 maskierte Preußenfans auf die 7 Bielefelder Fans zugelaufen und hatten auf einige Bielefelder eingeschlagen. Nachdem sich diese 3-köpfige Gruppe in Richtung Innenstadt entfernt hatte, wurden sie von einer 12-15-köpfigen Gruppe teilweise maskierter Preußenfans angegriffen. Einem 18-jährigen Bielefelder wurde gezielt gegen den Kopf geschlagen und der Schal vom Hals gerissen. Der verletzte Mann, der von den anderen Mitgliedern aus der Grupppe zunächst zum Hauptbahnhof getragen worden war, wurde später durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Quelle:presseportal.de
Drittligist Preußen Münster muss in den beiden nächsten Auswärtsspielen auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Dieses Urteil fällte das DFB-Sportgericht aufgrund der Vorkommnisse während der Partie beim VfL Osnabrück. Außerdem müssen die Münsteraner eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro zahlen. Betroffen sind die Spiele beim SV Wehen Wiesbaden und bei Rot-Weiß Erfurt. In Osnabrück waren durch einen Knallkörper, der beim Einlaufen der Teams aus dem Münsteraner Zuschauerblock geworfen wurde, 43 Personen, darunter 15 Polizeibeamte, verletzt worden.
Quelle:zdf.de
Eine Woche nach den schweren Fan-Krawallen mit 28 Verletzten beim Drittliga-Spiel VfL Osnabrück gegen Preußen Münster hat die Polizei einen Haupttäter gefasst. Der 24-Jährige aus Münster habe gestanden, beim Spiel in Osnabrück einen Sprengkörper geworfen zu haben.
Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstagnachmittag in Osnabrück mit. Die Beamten seien dem Mann durch Kameraaufzeichnungen auf die Spur gekommen. Der Mann, der bisher nicht als gewalttätig bekannt ist, habe in seiner Vernehmung betont, er habe niemanden verletzten wollen. Er habe den Knallkörper auf eine Fläche werfen wollen, die für ihn wie eine Freifläche wirkte.
Der 24-Jährige kam in Untersuchungshaft. Ihm wird das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.
Der schwere Riesenböller war zu Spielbeginn in einem ehemaligen Spielertunnel explodiert. 28 Menschen, darunter 15 Polizeibeamte wurden verletzt. Etliche erlitten Knalltraumen und Brandwunden, ein Beamter kam mit Verletzungen an Bauch und Beinen ins Krankenhaus. „Die dafür verantwortlichen Täter haben in einem Fußballstadion nichts verloren, sie müssen mit aller Konsequenz zur Verantwortung gezogen werden“, hatte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach nach den Krawallen erklärt.
Die Partie war zuvor bereits als Risikospiel eingestuft und entsprechend begleitet worden. Schon vor dem Stadion hatten VfL-Anhänger Polizisten mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Nach dem Spiel gab es noch Auseinandersetzungen mit Münsteraner Fans. 35 Menschen wurden festgenommen.
Quelle:die-glocke.de
Münster greift nach Krawallen durch
Preußen Münster hat im Kampf gegen Gewalt in Fußball-Stadien ein erstes Zeichen gesetzt: Nach den Ausschreitungen am Rande des Drittligaspiels zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen (1:0) kündigten die Gäste Disziplinarmaßnahmen gegen die eigenen Anhänger an.
Auch der VfL will sich im Laufe des Tag in einer öffentlichen Stellungnahme äußern. Bei den Krawallen am Wochenende waren 29 Personen, darunter fünf Polizisten, zum Teil schwer verletzt worden.
Schon beim nächsten Heimspiel am kommenden Dienstag (19.00 Uhr) gegen den VfR Aalen will Preußen Münster mit einem Vier-Punkte-Katalog gegen die Krawallmacher im eigenen Fanlager vorgehen. So ist es den Anhängern bis auf Weiteres nicht gestattet, Fahnen jeglicher Art mit ins Stadion zu bringen. Außerdem bleibt am Dienstagabend der Stehplatz-Block O geschlossen. Betrunkenen Personen, sowie Anhängern, die Kleidungsstücke, die zur Vermummung geeignet sind, mitführen, wird der Zutritt zum Stadion untersagt. Zudem wird der Anzahl der Ordner für diese Partie um rund 20 Personen aufgestockt.
“Diese Maßnahmen waren für uns alternativlos”, sagte Sportvorstand Carsten Gockel dem Sport-Informations-Dienst (SID). Der ehemalige Regionalliga-Spieler bezeichnete die Vorkommnisse als “beschämend und abscheulich” und forderte die Fangemeinde zur Mithilfe auf: “Die Fans müssen Solidarität mit den Maßnahmen zeigen und solche Gewaltakte ächten.”
Das nächste Risiko-Spiel steht den Münsteranern schon bevor. In gut zwei Wochen kommt Arminia Bielefeld (24. September, 13.30 Uhr) zum lang erwarteten Derby ins Preußenstadion. Die Preußen werden als Reaktion auf die Ausschreitungen von Osnabrück eine Sondergenehmigung der Stadt, wonach die Kapazität des Stadions von 15.050 auf 18.500 Zuschauer erhöht werden darf, nicht in Anspruch nehmen.
Zudem bezeichnete der Verein die Krawallmacher als “Gewalttäter, die jeglichen Respekt vor dem Recht des Menschen auf körperliche Unversehrtheit verloren haben” und schrieb von “beschämendem Handeln”.
Mit dem Vorgehen will der Verein “die öffentlichen Behörden nach Kräften unterstützen, um diejenigen Personen zu überführen, die sich für die kriminellen Handlungen während des Spiels zu verantworten haben”. Zudem sprach der Klub “allen zu Schaden gekommenen Beamtinnen und Beamten unser Mitgefühl” aus.
Doch auch vonseiten des DFB müssen die Klubs mit Konsequenzen rechnen. Der Verband hat beide Vereine zu Stellungnahmen aufgefordert, der Kontrollausschuss hat die Ermittlungen aufgenommen. “Wir warten jetzt den Polizeibericht ab, um uns ein detailliertes Bild zu machen. Eines steht fest: Die dafür verantwortlichen Täter haben in einem Fußballstadion nichts verloren, sie müssen mit aller Konsequenz zur Verantwortung gezogen werden”, erklärte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach in einer Stellungnahme.
Preußen Münster, erst im Sommer nach fünf Jahren in der Regionalliga in die 3. Liga zurückgekehrt, muss mindestens mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Auch eine Platzsperre ist nicht ausgeschlossen. Auch Gockel erwartet, trotz der schnelle Reaktion des Vereins, eine “heftigen Strafe”.
Ausgangspunkt für die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Stadion an der Bremer Brücke war das von VfL-Fans präsentiert Duplikat einer Fahne der Münsteraner “Ultras”, die diese in der vergangenen Saison in einem Zugabteil vergessen hatten. Eine Provokation mit Folgen: Die Gäste-Fans reagierten darauf mit dem Werfen von Pyrotechnik und Böllern in den ehemaligen Spielertunnel. In dem trichterförmigen Raum wurde die verheerende Wirkung der Geschosse noch verstärkt. Traditionell ist die Rivalität zwischen den Fans der beiden Traditionsvereine besonders groß.
Quelle:rp-online.de
Ausschreitungen vor dem Spiel – 30 VfL-Fans in Gewahrsam
Das Derby ist ein Risikospiel. Etwa anderthalb Stunden vor Beginn der Partie zwischen dem VfL und Preußen Münster soll es nach Augenzeugenberichten zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Auf dem Weg zum Stadion gab es Schlägereien. Rund 900 Preußen-Anhänger waren laut Polizeiangaben am Bahnhof angekommen.
Auch vor der Nordkurve der Osnatel-Arena sei es zu Krawallen zwischen Osnabrücker Ultras und Preußen-Anhängern gekommen. Das bestätigte der Sicherheitsbeauftragte des VfL, Bruno Richter. Es habe auch Verletzte gegeben. Der zu Beginn des Spiels im Münsteraner Block gezündete Sprengkörper verletzte neun Polizisten. Vier Beamte mussten in stationäre Behandlung. Die bei der Sprengkörperattacke aus dem Preußen-Fanblock zu Beginn des Derbys in Mitleidenschaft gezogenen Beamten haben offenbar Knalltrauma erlitten. Mindestens ein Polizist soll sich schwerere Bauchverletzungen zugezogen haben. Das wurde während des Spiels zwischen dem VfL und Preußen Münster bekannt. 30 VfL-Fans wurden in Gewahrsam genommen, wie die Polizei bestätigte. Ein massiver Einsatz von Sicherheitskräften begleitete die Partie. Wie viele Beamte im Einsatz waren, wollte die Einsatzzentrale der Polizei nicht sagen. „Ist das noch Sport?“, fragte ein weiblicher VfL-Fan seinen Begleiter auf dem Weg zum Stadion.
VfL-Sportdirektor Lothar Gans war Augenzeuge der Krawalle im Nordbereich. „Unglaublich, dass die Leute sich vermummen, um zu einem Fußballspiel zu gehen. Für dieses Verhalten habe ich kein Verständnis, das kann ich nicht tolerieren“, sagte der 58-jährige.
Quelle:noz.de
30 Verletzte nach Heimsieg des VfL Osnabrück
Schwere Ausschreitungen überschatten den zweiten Saisonsieg von Fußball-Drittligist VfL Osnabrück gegen Preußen Münster. 30 Ordner und Polizisten sollen verletzt worden sein, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Fünf davon schwer, so die Polizei. Ursache sind offenbar selbstgebaute Sprengkörper gewesen, die Fans aus Münster (Nordrhein-Westfalen) während der Partie zündeten.
29 gewaltbereite VfL-Fans festgenommen
Die Hälfte der Verletzten werden in Krankenhäusern behandelt. Polizisten hatten vor dem Spiel bereits 29 gewaltbereite Anhänger des VfL festgenommen. Wie die Sprengkörper ins Stadion gelangten, ist noch unklar. Wegen der angespannten Stimmung begleitete die Polizei die teils aufgebrachte Menschenmengen nach dem Spiel zu den Bussen und zum Bahnhof.
Quelle:ndr.de
Bei einer Auseinandersetzung zwischen randalierenden Fußballfans aus Münster und Köln wurden am Samstagabend (28.05.2011) im Bahnhof Köln-Mülheim fünf Personen verletzt. Ein Regionalzug musste ausgesetzt werden und der Bahnverkehr wurde erheblich gestört.
Auf der Rückreise von dem Regionalliga-West Spiel Kaiserslautern II gegen Preußen Münster suchten gestern Abend gegen 21:00 Uhr 100 Münsteraner Fanchaoten im Bahnhof Köln-Mülheim die Auseinandersetzung mit etwa 30 Kölner Gleichgesinnten.
Die Fangruppe aus Münster befand sich im Regionalexpress 10139 auf der Fahrt von Köln-Hbf nach Dortmund, als sich die Fans unmittelbar vor Einfahrt in den Bahnhof Köln-Mülheim vermummten und mit Schlagstöcken bewaffneten. Beim Halt des Regionalzuges stürmten rund 30 Kölner Fanchaoten den Zug, wobei fünf Personen verletzt und die Reisezugwagen zum Teil nicht unerheblich beschädigt wurden.
Rund 60 Polizeibeamte von Bundes- und Landespolizei waren vor Ort im Einsatz und stellten die Personalien der Münsteraner Fans fest. Die rund 30 Kölner Fans flüchteten noch vor Eintreffen der Polizeikräfte.
Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei handelt es sich hierbei um eine gezielte und offensichtlich verabredete Schlägerei zwischen den Fangruppen aus Münster und Köln.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Neben den empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen drohen den so genannten Fans vor allem auch Schadensersatzansprüche durch die Deutsche Bahn AG wegen den beschädigten Reisezugwagen und Betriebsstörungen. Durch den Vorfall musste der Bahnhof Köln-Mülheim rund 45 Minuten gesperrt werden, wodurch 26 Züge rund 600 Minuten Verspätung erhielten.
Die Ermittlungen der Bundespolizei, insbesondere gegen die noch unbekannte Tätergruppe aus Köln, dauern an.
Quelle:Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
18.000 feiern friedlich im Stadion-zwei Festnahmen bei anschließenden Feierlichk
Über 18.000 Zuschauer erlebten am Freitagabend (06.05) im Preußen-Stadion an der Hammer Straße aus Sicht der Polizei ein absolut friedliches Fußballfest, das durch den Aufstieg der Mannschaft in die dritte Liga ganz im Sinne der Fans endete. Vor und während des Spiels gab es für die eingesetzten Beamten keine nennenswerten Einsätze.
Im Anschluss an die Begegnung feierten rund 3.000 Fußballfans den Aufstieg der Preußen auf dem Ludgeriplatz. Die Polizei hatte frühzeitig den Autoverkehr in diesem Bereich unterbunden, um Gefährdungen der Feiernden durch Fahrzeugverkehr auszuschließen.
Als eine Gruppe von mehreren hundert Preußen-Anhängern vom Stadion in Richtung Ludgeriplatz von Polizeikräften begleitet wurde zündeten Personen aus der Gruppe heraus Pyrotechnik. Mehrfach wurden Polizeibeamte mit “Bengalischen Feuern” und Böllern beworfen. Auch nach Eintreffen am Ludgeriplatz wurde aus dieser Gruppe heraus massiv Pyrotechnik gezündet. Ein 19-jähriger und ein 31-jähriger Münsteraner konnten als Tatverdächtige festgenommen werden. “Es ist bedauerlich, dass wenige Chaoten immer wieder versuchen, eine ansonsten völlig friedlich verlaufende Veranstaltung als Bühne für Gewalt zu benutzen”, sagte Einsatzleiter Ralf Zickelkau am späten Abend. Die Lage beruhigte sich, nachdem massiv Polizeikräfte vor Ort erschienen. Gegen 01:00 Uhr hatte der Verkehr im Ludgerikreisel wieder freie Fahrt.
Quelle:presseportal.de


