TIFO-SHOP.de
Gerade Online
Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Werbung
TIFO-SHOP.de pyroweb.de | OnlineShop für Feuerwerk und Pyrotechnik

Archiv für die Kategorie „Polen“

Polizei mit Schlag gegen Hooligans

Knapp einen Monat vor dem Start der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) hat die polnische Polizei im Kampf gegen Hooligans 35 Verdächtige festgenommen.

Im Zuge mehrerer Razzien durchsuchten dabei etwa 300 Beamte 50 Privatwohnungen. Das gab die Behörde am Mittwoch bekannt.

Die vermeintlichen Gewalttäter sollen an verabredeten Kämpfen rivalisierender Hooligangruppen teilgenommen haben, die in den vergangenen Jahren in Polen einige Todesopfer forderten.

Die Festnahmen konzentrierten sich auf Fans der Zweitligaklubs Pogon Stettin und Piast Gleiwitz. Nach Polizeiangaben befanden sich die Verdächtigen bereits seit einem Kampf im November 2010 im Fokus der Ermittler. Im Falle einer Verurteilung drohen den Beteiligten Haftstrafen von bis zu drei Jahren.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte in der Vergangenheit Polen mehrfach wegen Hooligan-Ausschreitungen kritisiert.

Die polnische Regierung hatte daraufhin für die EM schärfere Gesetze und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalttätern angekündigt.

Während der Endrunde werden in allen Arenen Gefängnisse und Räumlichkeiten für die neu eingeführten Schnellgerichte zur Verfügung stehen.
Quelle:sport1.de

Wenige Wochen vor dem Start der EURO 2012 in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) befürchtet der polnische Verband PZPN am kommenden Samstag Krawalle in Warschau.

Wenige Wochen vor dem Start der EURO 2012 in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) befürchtet der polnische Verband PZPN am kommenden Samstag Krawalle in der EM-Stadt Warschau. Denn obwohl für das Spiel zwischen Tabellenführer Legia Warschau und Lech Posen aus Sicherheitsgründen keine Gästefans zugelassen sind, haben rund 1500 Anhänger aus Posen Tickets erworben und ihren Besuch angekündigt.

Am Dienstag hatte die Stadt Warschau auf Anraten der Polizei erklärt, dass für das Match keine Anhänger aus Posen zugelassen sind. Dies empörte Posens Vereinspräsidenten Karol Klimczak, der “kein Verständnis” für den Ausschluss der Fans zeigte, da seine Mannschaft dadurch benachteiligt sei.

Das Verhältnis der beiden Fan-Gruppen aus Warschau und Posen ist allerdings seit längerem angespannt. 2011 war das Pokalfinale zwischen Legia Warschau und Lech Posen (5:4) von schweren Ausschreitungen überschattet worden. Nach dem Schlusspfiff hatten Hooligans das Spielfeld gestürmt und dort gewütet. Sie konnten von der Polizei erst durch den Einsatz von Wasserwerfern gestoppt werden. Anschließend waren bereits Stadionverbote verhängt worden, was zu Protesten bei den Ultras geführt hatte.

Nach dem neuerlichen Stadionverbot für die Posener Anhänger planen einige radikale Fan-Gruppierungen, darunter auch rechtsextreme, offenbar einen Protestmarsch in der polnische Hauptstadt gegen die Regierung. Am 1. November vergangenen Jahres, dem Tag der Unabhängigkeit, hatten bereits Fußball-Hooligans und Rechtsextreme in Warschau für chaotische Verhältnisse gesorgt.
Quelle:11freunde.de

Am Dienstag den 06.09.11 spielt das DFB-Team in Danzig, ein Risikospiel. Die Behörden wollen Randale verhindern.Schon bevor die deutsche Elf am Dienstag (20.45 Uhr) in Danzig gegen Polen antritt, sind deutsche und polnische Sicherheitskräfte in höchster Alarmbereitschaft. Der Gastgeber der EM 2012 (zusammen mit der Ukraine) hat seit einigen Jahren ein massives Problem mit gewaltbereiten Fans.

Im Mai kam es am Rande des Pokalfinales zwischen Legia Warschau und Lech Posen zu schweren Ausschreitungen. Hunderte Legia-Anhänger stürmten nach dem Match das Spielfeld, es kam zu Prügeleien mit Fans aus Posen. Sogar eine Kamerafrau wurde von einem Hool angegriffen und von hinten in den Rücken getreten.

Fan-Forscher Gunter Pilz blickt düster in die Zukunft: Natürlich werde es bei der EM Probleme geben, “da braucht man gar nicht zu diskutieren”, so Pilz. Neben Gewalt ist auch Fremdenhass in Polens Stadien ein ernstes Problem. Bei Spielen der ersten Liga Ekstraklasa sind immer wieder Banner oder Plakate mit antisemitischen Aufschriften zu sehen. Die Polizei ist machtlos, weil die Klubs in ihren Arenen Hausrecht haben und nicht selten mit den Unruhestiftern paktieren.

Aber nicht nur in der polnischen Liga ist Gewalt ein gravierendes Problem. Auch bei Länderspielen gab es zuletzt immer wieder Ärger. Vor einem Spiel in Litauen gingen 200 polnische Hools auf die Sicherheitskräfte los, bewarfen sie mit Steinen und Flaschen, zündeten Feuerwerkskörper

Mindestens genauso brisant ist das Spiel gegen Deutschland einzuschätzen. Polnische und deutsche Sicherheitskräfte arbeiten deshalb schon im Vorfeld eng zusammen. Beamte sollen an der deutsch-polnischen Grenze stichprobenartige Kontrollen machen. Damit soll weitgehend verhindert werden, dass aktenkundige Krawallmacher und Hooligans nach Polen einreisen.

Mittlerweile hat Polens Ministerpräsident Donald Tusk das Hooligan-Problem zur Chefsache erklärt. Er hat den Einsatz von Schnellgerichten auf den Weg gebracht, Stadionverbote einfacher und die Nutzung elektronischer Fußfesseln möglich gemacht.

Eine Garantie für Sicherheit ist das aber noch nicht. Die polnischen Behörden werden jedoch alles daran setzen, Krawalle zu verhindern. So kurze Zeit vor der EM kann sich das Land eines nicht leisten: negative Schlagzeilen wegen brutaler Hooligans.
Quelle:bz-berlin.de

Erhöhte Wachsamkeit

Fußballanhänger aus Deutschland sind in der jüngeren Vergangenheit oft negativ aufgefallen. Für die EM in Polen bereitet man sich auf sie vor.Es war einer der Tiefpunkte der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Vor dem Anpfiff des Gruppenspiels zwischen Deutschland und Polen in Klagenfurt hatten sich gut 150 deutsche Fans zusammengerottet und grölten rassistische Sprüche. Sie wurden von der Polizei eingekesselt. 140 Deutsche wurden verhaftet. Vor der Partie der Deutschen heute Abend in Polen rechnet der DFB nicht mit einer Wiederholung derartiger Szenen, obwohl es vor allem bei Spielen in Osteuropa immer wieder zu rassistischen Ausfällen auf den Tribünen gekommen ist.

Dennoch ist man wachsam. Dass dies nötig ist, zeigten die Randale im Umfeld des Qualifikationsspiels der Deutschen in Belgien vor einem Jahr, als an die 700 gewaltbereite Deutsche nach Brüssel gereist waren. 280 von ihnen wurden festgenommen. Nach Danzig reist der DFB nun mit einer Handvoll eigener Ordner an. Auch Vertreter verschiedener Fanprojekte begleiten den DFB-Tross nach Polen.

Von den deutschen Kartenbesitzern gehe keine Bedrohung aus, so der DFB. Über den Fanklub Nationalmannschaft sind exakt 463 Karten verkauft worden. Die Käufer haben nur Gutscheine erhalten und müssen sich in Danzig ausweisen, um an die Tickets für das Spiel zu kommen.

Wie viele Anhänger ohne offizielles Gästeticket nach Polen reisen wollen, ist unklar. Bei Grenzkontrollen will die Bundespolizei bekannte Gewalttäter aufspüren. Wer noch kein Ticket hat und sich Hoffnungen auf einen Platz im nicht ausverkauften Stadion – von 42.000 Karten wurden 37.000 abgesetzt – macht, dem rät der DFB von einer Anreise ab. Am Spieltag selbst bleiben die Stadionkassen geschlossen.
Quelle:taz.de

Ein Jahr vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft hat die polnische Regierung die Strafen für Hooligans drastisch verschärft.

Das am 31. Mai beschlossene Gesetzpaket sieht unter anderem Bußgelder von 2000 (500 Euro) bis 3000 Zloty (750 Euro) für randalierende Fans vor. Die Rowdys sollten den Strafzettel direkt vor Ort erhalten, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk vor der Presse in Warschau.

«Die Strafe wird damit schnell und unabwendbar», betonte er. Für Ordnung in den Sportstätten soll künftig erneut die Polizei sorgen. Die privaten Ordnungsdienste, die die Fußballvereine bislang verpflichtet hatten, bekamen in der Vergangenheit die aggressiven Fans oft nicht in den Griff.

Der Gesetzentwurf enthält auch Lösungen, die bereits vorher bekanntgegeben wurden. So sollen Straftäter mit Stadionverbot mit Hilfe von elektronischen Fußfesseln besser kontrolliert werden. Stadionrowdys sollen bei Schnellverfahren im Stadion verurteilt werden. Geldstrafen wird es auch für Vermummung geben. Tusk zufolge soll das neue Gesetz noch vor dem Start der neuen Saison das Parlament passieren.
Quelle:weser-kurier.de

In den vergangenen Monaten war es in Polen wiederholt zu schweren Ausschreitungen bei Fußballspielen gekommen. Beim Pokalfinale im EM-Gastgeberland zwischen Legia Warschau und Lech Posen am 3. Mai hatten gewaltbereite Fans beider Finalisten randaliert und hohen Sachschaden angerichtet. Polen richtet zusammen mit der Ukraine die EM 2012 aus.

Polnische Randalierer “Die Polizei hat Angst vor den Hooligans”

An Feinden herrscht bei Polens berüchtigten Hooligans kein Mangel. Polizisten und Politiker, die ungeliebten Deutschen und die verhassten Juden, die Fans der gegnerischen Mannschaft und vermeintliche Versager in den eigenen Reihen – sie alle werden regelmäßig zur Zielscheibe von Hassgesängen und Prügelattacken.

Kürzlich rastete in Warschau der gefürchtete Rädelsführer der Hauptstadt-Hooligans nach einer Heimniederlage aus, den alle nur “Staruch” nennen, den “Alten”. Im Kabinengang fiel der glatzköpfige Koloss vor den Augen der Ordner über den schmächtigen Verteidiger Jakub Rzezniczak her und versetzte dem wehrlosen Abwehrspieler eine Tracht Prügel.

“Staruch”, der mit einem Stadionverbot belegt ist, schlenderte anschließend unbehelligt vondannen. Mehr noch: Wenig später bat die Polizei den polnischen Fußballverband PZPN darum, dem “Alten” doch eine Eintrittskarte für das Pokalfinale in Bydgoszcz zukommen zu lassen. Das Ticket für “Staruch” sollte Teil einer Deeskalationsstrategie sein. Doch die schlug fehl.

“Tusk, du Trottel, wir Fans werden dich stürzen!”

Anfang Mai trafen Legia Warschau und Lech Posen aufeinander. Legia gewann den Pokalkrimi. Was dann geschah, hatte allerdings kaum etwas mit überschießenden Emotionen zu tun, sondern war offenkundig von langer Hand geplant. Hunderte Anhänger beider Mannschaften zerlegten nach dem Spiel vor den Augen eines Uefa-Beobachters das Stadion in seine Einzelteile, vermummte Randalierer stürmten das Feld und lieferten sich eine Schlacht mit der Polizei. Erst der massive Einsatz von Gummigeschossen und Wasserwerfern stoppte den Gewaltrausch. Festnahmen gab es keine. Der entsetzte PZPN-Präsident Grzegorz Lato kommentierte das Desaster mit den Worten: “Die Polizei hat Angst vor den Hooligans.”

Polens Generalstaatsanwalt Andrzej Seremet gab die Verantwortlichkeit umgehend weiter. Die Politik müsse sofort handeln, forderte er. Doch dieser Ermahnung hätte es kaum bedurft. Dem erklärten Fußball-Fan und Hobby-Kicker Donald Tusk war die “Hooligan-Party” in Bydgoszcz ohnehin zu viel der Peinlichkeit. Ein Jahr vor Beginn der Europameisterschaft, die Polen im Juni 2012 gemeinsam mit der Ukraine ausrichtet, erklärte der liberale Premierminister den Randalierern den “Krieg”.

Als Sofortmaßnahme ließ Tusk alle Stadien sperren, in denen die Polizei nicht absolute Sicherheit garantieren könne. In den EM-Spielorten Warschau und Posen kickten Legia und Lech vor leeren Rängen. Die Hooligans protestierten höhnisch singend vor den Stadiontoren: “Tusk, du Trottel, wir Fans werden dich stürzen!”

Nach einem Krisentreffen griff Tusk am Mittwochabend gar zum verbalen Vorschlaghammer und drohte mit einem Aus der Euro 2012: “Wenn wir nicht im Stande sind, die Sicherheit in unseren Stadien zu garantieren, dann ist die Austragung der Fußball-Europameisterschaft gefährdet.” Auch wenn dies ein Jahr vor dem Eröffnungsspiel kaum um eine realistische Option sein dürfte, zeigt die Warnung doch das ganze Ausmaß der Misere – und offenbart zugleich die Hilflosigkeit der Politik.

Die Politik erwägt elektronische Fußfesseln

Spezialeinheiten stürmten in Posen, Warschau und anderen Städten Dutzende Wohnungen polizeibekannter Hooligans und nahmen 26 junge Männer fest, die für die Krawalle in Bydgoszcz verantwortlich sein sollen. Auch “Staruch” war darunter. Im Internet stellten die Fahnder die Verdächtigen anschließend buchstäblich bloß. Die Ermittler veröffentlichten Fotos von der Kommandoaktion, die halbnackte Hooligans mit Handschellen auf dem Rücken zeigen.

In Krakau forderte die Staatsanwaltschaft am selben Tag 14 Jahre Haft für einen jungen Mann, der Ende 2009 einen 17-Jährigen erstochen hatte. Täter und Opfer gehörten verfeindeten Fan-Gruppen an. Seit Jahren tobt in der Weichsel-Stadt zwischen den Anhängern beider Mannschaften ein Fan-Krieg.

Der Strafkatalog wurde erweitert, doch der Kampf ist seit Jahren verloren

Tusk hat ein Gesetz ausarbeiten lassen, das den Einsatz elektronischer Fußfesseln zur Kontrolle von Platzverboten vorsieht. Außerdem soll es eine Art Stadionpranger geben: Wer am Rande eines Fußballspiels eine Straftat begeht, soll vor Ort in einem öffentlichen Schnellverfahren abgeurteilt werden. Die Richter schalten sich in einer Video-Konferenz live zu. Allein: Gegen diese Regelungen gibt es verfassungsrechtliche Bedenken.

Experten wie die Warschauer Soziologin Jadwiga Staniszkis halten die Maßnahmen für “reinen Aktionismus”. Die Regierung müsse eine langfristige Strategie entwickeln und an der Basis der Bewegung ansetzen.

Besonders anfällig für die Lockrufe der Hooligan-Szene sind die Verlierer des wirtschaftlichen Umbruchs. Die Jugendarbeitslosigkeit in Polen betrug zu Beginn des Jahrtausends fast 40 Prozent. Inzwischen ist die Quote zwar dank des anhaltenden Aufschwungs auf 18 Prozent und damit auf einen europäischen Durchschnittswert gesunken. Der permanente gesellschaftliche Wandel aber überfordere viele junge Menschen, urteilen Soziologen wie Staniszkis.

Die Szene ist eine Mischung aus Rechtsradikalen und organisierten Kriminellen

Doch damit allein lassen sich die Hassausbrüche der Hooligans kaum erklären. Der Strafkatalog wurde erweitert, das Sozialministerium startete Bildungsinitiativen für Jugendliche. Doch nichts fruchtete. Die Gewaltorgie beim Pokalfinale in Bydgoszcz zeigt vielmehr, dass Politik und Polizei den schon vor Jahren begonnenen Kampf gegen die Hooligan-Kriminalität vorerst verloren haben.

Ein wichtiger Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Hooligans eine hoch explosive Verbindung mit Rechtsradikalen und organisierten Kriminellen eingegangen sind, die ihr Unwesen in den Stadien, aber auch außerhalb der Spielstätten treiben. Von der “Mafia in Fan-Schals” ist in polnischen Medienberichten die Rede. Polizeisprecher Marek Sokolowski bekennt: “Auf den Tribünen werden kriminelle Geschäfte abgewickelt. In den Stadien werben verbrecherische Organisationen neue Mitglieder an. Es geht um Handel mit Drogen, illegal gebranntem Alkohol und gestohlenen Autos.”

Der Krieg gegen die Hooligans dient der politischen Profilierung – eigentlich

Bei Spielen der ersten polnischen Liga, selbst in den EM-Spielorten, sind rechtsradikale Hassausbrüche an der Tagesordnung. Zum Repertoire der Skinheads gehören Schlachtrufe wie: “Wer nicht hüpft, der ist ein Jude!” Zu den Lieblingsfeinden der Hooligans zählen aber auch die Deutschen. ARD-Recherchen im polnischen Fan-Milieu brachten kürzlich Erschreckendes ans Tageslicht. “Wir hassen die Deutschen”, sagte dort ein Hooligan in die Kameras und fügte mit Blick auf die Euro 2012 hinzu: “Wir hassen euch für das, was ihr uns im Krieg angetan habt. Da habt ihr uns begraben wie Hunde. Diesmal werden wir euch begraben.”

Linksliberale Medien werfen der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) von Ex-Premier Jaroslaw Kaczynski vor, den Boden für die rassistische Hooligan-Ideologie zu bereiten. Tatsächlich zeigen sich bei gemeinsamen Aufmärschen von organisierten Neofaschisten und rechtsradikalen Fan-Gruppen immer wieder einmal auch Politiker der PIS.

Kaczynski selbst verstieg sich nach der Gewaltorgie in Bydgoszcz zu der These, Premier Tusk bekämpfe die Hooligans nur deshalb, weil die sich gegen die Regierungspolitik auflehnten. “Hier werden Sportfeste liquidiert, weil die Öffentlichkeit dort Kritik an der Staatsmacht äußert”, sagte er mit Blick auf die Stadionsperren. Und der PIS-Abgeordnete Adam Hofman fügte die rhetorische Frage an: “Wenn ein paar Jugendliche ein Kino demolieren – soll man dann alle Kinos schließen?”

Ein halbes Jahr vor der Parlamentswahl nutzen Tusk und Kaczynski den “Hooligan-Krieg” offenkundig zur politischen Profilierung. Die Mehrheit der Bürger unterstützt die harte Linie des Premierministers. Zugleich glauben aber fast zwei Drittel der Polen, dass die Regierung den Kampf gegen die Fan-Gewalt verlieren werde.

Ende März hatte der im europäischen Fußball-Verband für die Organisation der Euro 2012 verantwortliche Martin Kallen zwar Alarm geschlagen, aber zugleich der Regierung in Warschau allerdings sein Vertrauen ausgesprochen. “Die Polen werden handeln”, sagte der Uefa-Vertreter und beschwichtigte: “Zur Europameisterschaft werden andere Zuschauer kommen, es werden mehr Familien sein. Die Euro ist eine Party.” In Polen jedoch ist die Vorfreude erst einmal dahin.
Quelle:spiegel.de

Zwei Stadien in Polen geschlossen

Aus Angst vor Krawallen sind zwei weitere Fußball-Stadien in Polen für Zuschauer vorübergehend geschlossen worden. Die Vereine Slask Breslau und Zaglebie Lubin sollten ihre nächsten Spiele vor leeren Rängen bestreiten. Die Polizei könne die Sicherheit der Teilnehmer nicht garantieren. Beim Derby beider Mannschaften Ende April waren Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen worden. Bei allen anderen Spielen sollen bis Ende Mai Fan-Gruppen der Gastmannschaften ausgeschlossen werden. Am vergangenen Wochenende mussten Legia Warschau und Lech Posen ohne Zuschauer spielen.
Quelle:zdf.de

208 polnische Hooligans seit Februar in Haft

Die Polizei im EM-Gastgeberland Polen will die Gewalttäter aus den Fußballstadien vertreiben. Seit Februar sind 208 randalierende Hooligans festgenommen worden, teilte Polizeisprecher Mariusz Sokolowski in Warschau mit.

Viele von ihnen waren zudem in Drogengeschäfte, Zigarettenschmuggel, Raubüberfälle und Prostitution verwickelt. Die Szene sei strukturiert wie kriminelle Vereinigungen. «Sie haben einen Anführer, Mitglieder mit klar bestimmten Funktionen und ihr eigenes Einflussgebiet», erläuterte Sokolowski. Polen richtet zusammen mit der Ukraine die EURO 2012 aus.

Als einen Erfolg bezeichnete er die Festnahme von 13 Personen, die an einer Schlägerei zwischen Fans verfeindeter Mannschaften in Südpolen teilgenommen hatten. Damals starb ein Teilnehmer der Prügelei, bei der Messer, Äxte und Macheten eingesetzt wurden.

Noch vor der Sommerpause soll das polnische Parlament ein Gesetzespaket mit verschärften Rechtsvorschriften verabschieden. Geplant sind unter anderem elektronische Fußfesseln für Straftäter mit Stadionverbot sowie gerichtliche Schnellverfahren gegen Stadionrowdys. Der Entwurf sieht zudem eine drastische Erhöhung der Strafen für falschen Bombenalarm vor.
Quelle:weltfussball.de

Polnische Hooligans randalieren in Litauen

Hooligans aus dem EM-Gastgeberland Polen haben erneut für Randale gesorgt. Beim Länderspiel im litauischen Kowno, das Polen mit 0:2 verlor, seien rund 60 Rowdys festgenommen worden, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP.

Die Beamten wurden demnach mit Betonteilen der Tribüne beworfen. Acht Hooligans und ein litauischer Sicherheitsbeamter seien verletzt worden. «Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel», sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes.

Die polnischen Behörden versuchen, mit drastischen Strafen den Hooligans Herr zu werden. Die Gewalt in Stadien zählt zu den größten Problemen des Landes, das im Sommer 2012 zusammen mit der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft ausrichtet.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de

Polnische Hooligans randalieren nach Testspielpleite

Rund 14 Monate vor Beginn der EM 2012 in Polen und der Ukraine ist es beim Freundschaftsspiel zwischen Litauen und EM-Gastgeber Polen zu massiven Ausschreitungen gekommen. Circa 200 zum Teil stark betrunkene polnische Hooligans attackierten um das Stadion in Kaunas postierte Sicherheitskräfte mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Flaschen. Auch Betonteile der Tribüne sollen geflogen sein. Die erste Niederlage Polens gegen Litauen seit fünf Jahren geriet zur Nebensache. Saulius Mikoliunas (18. Minute) und Edgaras Česnauskis (29.) hatten den 2:0-Sieg der Litauer sicher gestellt.

“Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel”, sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes. 60 polnische Anhänger wurden festgenommen, ein litauischer Polizist musste ins Krankenhaus gebracht werden. Laut der litauischen Nachrichtenagentur “Delfi” reagierte die Polizei mit Hunden und Tränengas auf die Attacken.
Quelle:sport.t-online.de

FC-Star Peszko schockiert von Fan-Randale

Sie sind sturzbetrunken. Sie grölen, schreien, schlagen. Sie empfangen uns nächstes Jahr zur Fußball-Europameisterschaft als Gastgeber.Die Ausschreitungen von 200 polnischen Chaoten rund ums Freundschaftsspiel in Litauen (0:2) lassen besorgt auf das Turnier im kommenden Jahr blicken. Erst ein Großaufgebot der Polizei konnte in Kaunas mit Hunden und Tränengas die Randale der gefürchteten Hooligans eindämmen. Die Spieler der polnischen Mannschaft sind fassungslos.

EXPRESS fragte FC-Star Slawomir Peszko, der die Krawalle miterlebte. „Was da passiert ist, ist schlecht für das ganze Land“, sagt Peszko, „die Leute waren betrunken. Was ihre Motivation sein soll, weiß kein Mensch. Ich wünschte, wir hätten in Polen Verhältnisse wie in der Bundesliga. Da kommen 45000 Menschen zu den Spielen und sie wollen Fußball sehen. Ich hoffe, nächstes Jahr bleibt es ruhig. Das soll ein fantastisches Jahr für Polen werden.“

Peszko war in Kaunas zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Er bekam die Randale im Gästeblock mit: „Man schaut als Spieler schon hoch und fragt sich, was da passiert. Aber gefährlich war die Situation für uns Spieler nicht. Der Verband wird für die Zukunft sicher Vorkehrungen treffen, damit sich so etwas nicht wiederholt.“

Die polnische Polizei rüstet indes schon auf. Mit elektronischen Fußfesseln wollen die Beamten bekannten Schlägern beikommen. Justizminister Krzysztof Kwiatkowski: „Mit den Fesseln können wir überprüfen, ob die betreffenden Fans wirklich zu Hause sind.“

Das Gesetz muss noch vom Parlament verabschiedet werden.„Es muss so sein, dass man als Familienvater mit den Kindern ohne Angst ins Stadion gehen kann“, sagt Peszko. Ein Jahr ist noch Zeit, um die Angst zu nehmen.
Quelle:express.de

Polnische Hooligans randalieren in Litauen

Hooligans aus dem EM-Gastgeberland Polen haben erneut für Randale gesorgt. Beim Länderspiel im litauischen Kowno, das Polen mit 0:2 verlor, seien rund 60 Rowdys festgenommen worden, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP.

Die Beamten wurden demnach mit Betonteilen der Tribüne beworfen. Acht Hooligans und ein litauischer Sicherheitsbeamter seien verletzt worden. «Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel», sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes.

Die polnischen Behörden versuchen, mit drastischen Strafen den Hooligans Herr zu werden. Die Gewalt in Stadien zählt zu den größten Problemen des Landes, das im Sommer 2012 zusammen mit der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft ausrichtet.
>>newsticker.sueddeutsche.de

Polnische Hooligans randalieren nach Testspielpleite

Rund 14 Monate vor Beginn der EM 2012 in Polen und der Ukraine ist es beim Freundschaftsspiel zwischen Litauen und EM-Gastgeber Polen zu massiven Ausschreitungen gekommen. Circa 200 zum Teil stark betrunkene polnische Hooligans attackierten um das Stadion in Kaunas postierte Sicherheitskräfte mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Flaschen. Auch Betonteile der Tribüne sollen geflogen sein. Die erste Niederlage Polens gegen Litauen seit fünf Jahren geriet zur Nebensache. Saulius Mikoliunas (18. Minute) und Edgaras Česnauskis (29.) hatten den 2:0-Sieg der Litauer sicher gestellt.

“Das Benehmen der Fans war strafwürdig und inakzeptabel”, sagte eine Sprecherin des polnischen Fußballverbandes. 60 polnische Anhänger wurden festgenommen, ein litauischer Polizist musste ins Krankenhaus gebracht werden. Laut der litauischen Nachrichtenagentur “Delfi” reagierte die Polizei mit Hunden und Tränengas auf die Attacken.
>>sport.t-online.de

Polen: Fußfesseln gegen randalierende Fußball-Fans

Im Kampf gegen randalierende Fußball-Fans setzt Polen auch auf Fußfesseln. «Es kann nicht sein, dass ein normaler Fan Angst hat, zum Fußballspiel zu gehen», sagte Justizminister Krzysztof Kwiatkowski in Warschau.

Sein Ressort will nun mit Hilfe elektronischer Überwachung verhindern, dass mit einem Stadionverbot belegte Fans doch noch zu einem Spiel kommen. Ein Verstoß gegen die Auflagen könne mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, erklärte der Justizminister. Das Parlament solle bis zur Sommerpause das neue Gesetz beschließen. Die Vorschriften würden dann zum Jahresanfang 2012 in Kraft treten – ein halbes Jahr vor dem Beginn der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.

Am Rande einiger Sportveranstaltungen kam es in der Vergangenheit in Polen immer wieder zu Krawallen. Bei Schlägereien zwischen Anhängern verfeindeter Vereine gab es in diesem Jahr bereits Todesopfer. Um das Gewaltproblem in den Griff zu bekommen, plant Polens Regierung für die EM 2012 Schnellverfahren gegen Fans. Sie sollen sofort nach einer Straftat verurteilt werden. Dafür soll es in den EM-Stadien spezielle Räume geben, der Richter soll das Urteil per Videoschaltung sprechen.
Quelle:mz-web.de

Rss Feed
Login

Kategorien