Archiv für die Kategorie „Österreich“
Fans prügelten sich nach Fußballspiel
In der Nacht auf Samstag kam es vor einem Lokal in Lustenau zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen circa 40 Fans der beiden Fußballklubs Austria Lustenau und FC Lustenau. Eine Person wurde verletzt. 13 Personen wurden inzwischen identifiziert und angezeigt.
Laut Polizei blieb es während des Spiels der beiden Vereine ruhig. Austria konnte den FC mit 2:0 besiegen. Gegen 23.30 Uhr versammelten sich Fans des FC in dem Lokal „Villa Blumenau“ in der Reichsstraße. Fans der Austria ließen sie nicht hinein. Diese holten daher mehrere Freunde dazu und rotteten sich vor dem Lokal zusammen.
Anschließend kam es auf der Straße zu Raufereien zwischen circa 40 Personen. Acht Polizeibeamte wurden hinzugerufen und konnten erst durch den Einsatz von Pfefferspray die Beteiligten trennen. Die Beamten konnten 13 Personen identifizieren und haben diese an die Staatsanwaltschaft Feldkirch und die BH Dornbirn angezeigt. Weitere Erhebungen laufen noch.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Stadionverbote nach Randalen bei FAK Amateure gegen LASK
Nachdem es im Cup-Spiel der FAK Amateure gegen LASK (0:5) zu Randalen gekommen sein soll, haben die Wiener drei Stadionverbote verhängt.
Die Wiener Austria verhängt gegen drei seiner “Fans” Stadionverbote. Vier weitere sollen folgen.Grund dafür sind Randale nach dem Cup-Spiel zwischen den FAK Amateuren und dem LASK (0:5). Einige Veilchen-”Anhänger” stürmten den Athletiker-Sektor und begannen eine Schlägerei. Geschehen konnte dies laut dem Linzer Blog “seit1908.at”, da der Ordner-Dienst versagte und keine Polizisten anwesend waren.Ein Linz-Fan musste ins Spital gebracht werden. Das Match fand vor nur 250 Zuschauern statt.
Quelle:relevant.at
Fünf Personen nach Fußballspiel verhaftet
Am Freitagabend haben mehrere Fans während des Spiels Austria Lustenau gegen SCR Altach in Lustenau Feuerwerkskörper gezündet. Nach dem Spiel kam es zu Auseinandersetzungen. Fünf Altachfans wurden verhaftet.
Nach dem Fußballspiel, das Altach gewann, trafen mehrere Fans beider Teams vermummt in unmittelbarer Nähe zum Reichshofstadion aufeinander. Es wurde geschrien und mit Steinen geworfen.
Laut Polizei habe man einschreiten müssen, um zu verhindern, dass aus verbalen Attacken ein handgreiflicher Kampf entsteht. Vier Altach-Fans konnten sich jedoch nicht beruhigen und wurden verhaftet.
Nur kurze Zeit später überprüften die Beamten acht Altach-Anhänger, die mit Latten und Fahnenstangen bewaffnet, in Richtung Ortszentrum unterwegs waren. Kurz vor Mitternacht trafen sich die Fans beider Teams bei einer Tankstelle und es kam erneut zu Streitereien.
Wieder wurde ein Altach-Anhänger festgenommen. Nachdem sich die fünf Inhaftierten wieder beruhigt hatten, wurden sie auf freien Fuß gesetzt. Sie werden angezeigt. Bereits während des Spiels wurden auf der Tribüne im Altach-Sektor diverse Feuerwerkskörper gezündet.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Am Samstagaband randalierten 25 Fußballfans aus Salzburg, auf dem Rückweg vom Regionalligaspiel in Bregenz, am Bahnhof in Immenstadt.
Die Fans waren mit dem Zug aus Lindau in Richtung München unterwegs. Auf der Fahrt von Lindau nach Immenstadt kam es im Zug zu Beleidigungen gegenüber anderen Fahrgästen. Der Zugbegleiter informierte daraufhin die Polizei.
In Immenstadt stiegen die stark angetrunkenen jungen Männer im Alter zwischen 18 und 38 Jahren aus und randalierten auf dem Bahnsteig weiter.
Die Fans zeigten sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Kräften der Polizei.
Erst ein großes Polizeiaufgebot aus dem südlichen Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Südwest und der Bundespolizei konnte weitere Ausschreitungen unterbinden.
Nach Personalienfeststellung konnten die Fans unter Begleitung von Beamten der Bundespolizei mit dem nächsten Zug in Richtung München/Salzburg weiterfahren.
Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber durch die Bundespolizei geführt.
Quelle:locally.de
Großeinsatz der Polizei nach Fußballmatch
Wegen randalierender Fußballfans musste die Polizei am Freitagabend in Lustenau ausrücken. Während und nach dem Spiel zwischen dem FC Lustenau und der Vienna hagelte es Anzeigen und Ordnungsverweise.
Während des Matches, das der FC mit 4:1 gewann, kam es zu den ersten Unruhen. Etwa 40 Vienna-Fans, darunter einige Vorarlberger, hatten sich unter die 1.000 Besucher gemischt und sorgten für Randale.
Es hagelte Ordnungsverweise im Stadion. So wurde ein Auto beschädigt, weil sich ein Paar darauf sexuell vergnügte. Mit dem Schlusspfiff beim Match legten die Fans dann so richtig los.
Laut dem Lustenauer Polizeikommandant Herbert Strini versuchten die Polizisten die Identität der Fans festzustellen, die mit dem Bus in Richtung Dornbirn fahren wollten. Diese hätten sich allerdings nicht kontrollieren lassen wollen, worauf die Beamten weitere Polizisten aus der Umgebung anforderten.
Auf der Fahrt nach Dornbirn habe der Buslenker dann bei einer Bushaltestelle angehalten und sich geweigert, weiter zu fahren. Daher hat die Polizei laut Strini entschieden, den Bus bis zum Bahnhof zu begleiten.
Die Bilanz des Fußballabends: Es gab zahlreiche Anzeigen wegen Ordnungsstörung, aber auch wegen Sachbeschädigung und unzüchtigen Handlungen in der Öffentlichkeit.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Stadionverbote in Bregenz nach Tumulten
Nach den Ausschreitungen im Anschluss an das ÖFB-Cup-Spiel SC Bregenz gegen Austria Lustenau am Samstag wird es Stadionverbote geben. SC Bregenz-Obmann Jürgen Rupp kündigt im Radio-Vorarlberg-Interview ein rigoroses Durchgreifen an.
In Bregenz kam es am Samstag nach dem Match zu heftigen Ausschreitungen. Bregenzer Ultrafans und vermummte ausländische Hooligans verfolgten Austria-Lustenau-Fans. Zwei Personen wurden verletzt.
“Wir werden von der Polizei die Namen der Krawallmacher bekommen und diesen Leuten Stadionverbot erteilen. Es kann auch sein, dass wir jenen Leuten, die diese Randalierer unterstützt haben, auch ein Stadionverbot erteilen”, so Rupp.
Rupp sieht die Hauptschuld nicht bei den bekannten Bregenzer Ultrafans, sondern bei den zugereisten Hooligans aus Deutschland und der Schweiz.
“Unsere Fans sind eigentlich relativ ruhig und haben sich in den letzten Jahren immer relativ ruhig verhalten. Es gab keine Probleme im Stadion“, so Rupp. Probleme gebe es nun, seit Hooligans aus dem Ausland zureisen würden. Diese Leute kenne man nicht persönlich und deshalb bekomme man sie vor dem Stadion nicht zu fassen.
Es brauche eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Polizeistationen, so Rupp.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Heftiger Tumult in Bregenz nach ÖFB-Cup
In Bregenz ist es am Samstagabend nach dem ÖFB-Cup-Spiel zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Bregenzer Ultrafans und vermummte ausländische Hooligans verfolgten Austria Lustenau-Fans. Zwei Personen wurden verletzt.
Der SC Bregenz verlor am Samstagabend 0:2 gegen Austria Lustenau. Bereits während des Spiels kam es zu Ausschreitungen. Die für ihre Aggressivität bekannten Bregenzer Ultrafans zündeten Feuerwerkskörper im Stadion und kassierten dafür bereits einige Anzeigen.
Nach dem Spiel wurde die Aggressivität allerdings auf die Spitze getrieben. 30 Vermummte Ultrafans sowie Hooligans aus Deutschland und der Schweiz verfolgten die Austria Lustenau-Fans im Bregenzer Stadiongelände. 200 Schaulustige, die gerade auf dem Weg zu den Festspielen waren, beobachteten sie dabei.
Ein Lustenauer Fan zog sich einen Cut im Gesicht zu, ein 27-jähriger Götzner wurde gegen 21.30 Uhr mit einer Flasche attackiert und erlitt ebenfalls eine blutende Wunde im Gesicht.
Das Bezirkspolizeikommando Bregenz konnte aber Schlimmeres verhindern, indem sie beide Fangruppen voneinander trennten und die Austria Lustenau-Fans zu ihrem Bus begleiteten.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Erste Festnahmen in Wien
Nach Ausschreitungen vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich sind in der Wiener Innenstadt drei deutsche Fußball-Fans festgenommen worden. Mehr als 20 gewaltbereite Anhänger der DFB- Elf hätten am Donnerstagabend am Schwedenplatz mit Österreichern eine Schlägerei angezettelt und in Folge ein Lokal demoliert, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Freitag. Nach Einschätzung der Beamten sind bereits 250 Hooligans in der österreichischen Hauptstadt, 250 weitere werden im Laufe des Freitags noch erwartet.
Quelle:ftd.de
Erste Festnahmen vor Fußball-Länderspiel
Die Wiener Polizei hat im Vorfeld des Fußball-Länderspiels Österreich gegen Deutschland bereits einige Fans festgenommen. Die deutschen Staatsbürger sollen in einem Lokal in der Innenstadt randaliert haben.Etwa 250 Fans aus Ostdeutschland schon in Wien.
Die ersten Festnahmen wurden nach Zwischenfällen in einem Lokal in der Judengasse ausgesprochen. Dort sollen die deutschen Fans die Einrichtung beschädigt und Gäste attackiert haben, hieß es laut APA-Informationen.
Nach Informationen szenekundiger Beamter der Wiener Polizei befinden sich etwa 250 gewaltorientierte Anhänger schon in Wien. Sie sollen vor allem aus Erfurt, Berlin, Rostock und anderen Städten Ostdeutschlands angereist sein.
Für Freitagnachmittag wird die Ankunft weiterer Hooligans erwartet, die die Nacht in Prag oder Bratislava verbracht haben sollen. Dabei soll es sich ebenfalls um etwa 250 Personen handeln.
Quelle:wien.orf.at
100 Festnahmen vor Schlagerspiel
In der Wiener Innenstadt hat die Polizei mehr als 100 deutsche Randalierer festgenommen, die im sogenannten “Bermudadreieck” für Ausschreitungen gesorgt haben. Es kam zu zahlreichen Anzeigen wegen Landfriedensbruch.
Der Einsatz der Polizei wurde nötig, nachdem deutsche Schlachtenbummler anfingen, mit Böllern und bengalischen Feuern um sich zu werfen. Die Folge war ein Großaufgebot der Polizei, die versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Auch die Spezialeinheit WEGA kam zum Einsatz. „ Die Wiener Polizei hat deutlich gemacht, dass es für Ausschreitungen und Randale in der Stadt keinen Platz gibt“, betont Polizeipräsident Gerhard Pürstl.
Der gesamte Bereich von Rabensteig bis Franz-Josefskai wurde gesperrt. Bereits am Donnerstagabend hatten deutsche Anhänger die Wiener Innenstadt heimgesucht. Dabei hatten sie in einem Lokal in der Judengasse im Bermudadreieck randaliert und das Interieur beschädigt.
Quelle:wienweb.at
Mehr als 180 Festnahmen vor Deutschland-Match
Die Zahl der festgenommenen Fußballfans vor dem Ländermatch Österreich-Deutschland in Wien ist am Freitagabend weiter nach oben gegangen. Wie Polizeisprecher Roman Hahslinger sagte, seien 180 deutsche und ein österreichischer Randalierer festgenommen worden. Ausschreitungen gab es nur im Ausgeh-Viertel Bermudadreieck beim Schwedenplatz in der Innenstadt. Vereinzelt hatten sich dort auch gewalttätige Fans in einem Lokal verschanzt.
Schon vor dem Match hatten Randalierer beim Rabensteig kurz nach 17.00 Uhr damit angefangen, Böller und bengalische Feuer zu werfen und Schanigärten zu demolieren. Auch die anwesenden Polizeibeamten wurden dabei angegriffen. Die Einheiten schritten ein und nahmen sämtliche Unruhestifter fest – bis auf eine Ausnahme ausnahmslos deutsche Staatsbürger.
Die Angereisten waren von Beginn an unter polizeilicher Beobachtung – deutsche sachkundige Beamte hatten bereits auf die zumeist aus den neuen Bundesländern stammenden Hooligans aufmerksam gemacht. Einige von ihnen waren in Österreich dem Vernehmen nach bereits einschlägig bekannt, da sie bereits bei der Fußball-EM Euro 2008 in Polizeigewahrsam genommen worden waren.
Die Heftigkeit der Ausschreitungen rund um das Ländermatch Österreich-Deutschland war für Beobachter auffällig. Soviele Festnahmen hatte es bereits seit längerer Zeit nicht mehr bei einem Fußballspiel in Wien gegeben. Am Abend meldete sich dazu auch Polizeipräsident Gerhard Pürstl zu Wort. “Die Wiener Polizei hat deutlich gemacht, dass es für Ausschreitungen und Randale in der Stadt keinen Platz gibt”, meinte er in einer Aussendung. “Sowohl bei nationalen als auch internationalen Fußballspielen wird die Wiener Polizei auch in Hinkunft mit aller Konsequenz gegen jene vorgehen, die unter dem Deckmantel von Sportveranstaltungen Gewalt und Vandalismus ausüben.”
Schon am Donnerstagabend hatten die deutschen Randalierer erste Probleme gemacht. Am Abend waren sie ebenfalls im Bermudadreieck unterwegs gewesen und hatten dort für Unruhe gesorgt. Unter anderem wurde ein Lokal in der Judengasse attackiert und beschädigt. Erste Festnahmen waren die Folge.
Die Polizei ging von rund 400 gewaltbereiten “Kategorie C”-Fans aus, jeweils auf österreichischer und deutscher Seite. Im Stadion selbst gab es am Abend keine Probleme, sagte Hahslinger.
Quelle:derstandard.at
Fußballrowdys sorgen für Unruhe
Innsbrucker Fußballfans sorgten am Samstag Abend für Unruhe im Pidinger Schnellrestaurant an der B 20.
Die Polizei wurde von Bediensteten des Schnellrestaurant in Piding zu Hilfe gerufen, da dort 20-30 betrunkene Fußballfans, die sich gerade auf dem Rückweg nach Tirol befanden, randalierten und man um die Sicherheit der anderen Gäste und der Einrichtung fürchtete. Die grölenden, betrunkenen Tiroler waren in das Restaurant eingefallen und benahmen sich flegelhaft, indem sie Gegenstände umherwarfen und das Personal beschimpften.
Die Polizei zog mehrere Streifen aus Bad Reichenhall, Piding, Freilassing und Traunstein zusammen um den unkontrolliert agierenden Randalieren angemessen entgegen zu treten. Die heikle Situation konnte durch besonnenes, bestimmtes Auftreten der Einsatzkräfte kontrolliert und die schreienden Trunkenbolde wieder in ihren Bus geleitet werden. Zu weiteren nennenswerten Zwischenfällen oder gar Straftaten ist es nicht gekommen.
Pressemitteilung Polizei Bad Reichenhall
Derby: Polizeieskorte für Fußballfans
Brisanter Anpfiff. Die Einsatzkräfte sind für das Derby am Samstag gewappnet. 70 Beamte begleiten die Fanschar auf ihrem Marsch ins Stadion.
Das kann heiß werden: Beim letzten Spiel des Jahres in der Regionalliga West kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen der Red Bull Juniors und der Austria Salzburg. Das Spitzenspiel findet erstmals in der Red-Bull-Arena in Wals-Siezenheim statt und dürfte mit 4000 Fans zum Rekordspiel der Liga werden.
Neben dem sportlichen Aspekt sind es vor allem die Fans, die für Aufregung und Diskussionen sorgen.
Nachdem Hooligans aus Salzburg und Tirol Mitte September in Innsbruck randaliert hatten und es in der Vergangenheit mehrmals zu Eklats gekommen war, sind sich die Verantwortlichen der Gefahr auch im Vorfeld des Derbys bewusst. Die Organisation inklusive der Sicherheitsvorkehrungen gleicht einem Bundesliga-Spiel. Daher wird das Topspiel in der Red-Bull-Arena ausgetragen und nicht, wie sonst die Heimpartien der Jungbullen, im neuen Lieferinger Nachwuchszentrum.
Um 11 Uhr treffen sich die violetten Fans in der Neuen Mitte Lehen, wo einst die „alte“ Austria ihre großen Erfolge feierte. Mehrere Hundert Anhänger werden dann zur S-Bahn-Station Aiglhof und nach kurzer Zugfahrt vom Europark zum Stadion marschieren. Austria-Obmann Walter Windischbauer kündigte am Mittwoch an, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen selbst am Marsch teilzunehmen und sich zu den Fans im Stehplatzsektor zu gesellen. „Ich erwarte ein ganz leidenschaftliches Publikum, aber unser Publikum wird friedlich bleiben“, betonte Windischbauer.
Bei einer Sitzung am Dienstag zwischen dem Vereinsvorstand und den Vertretern der Fanklubs gab es darüber Einstimmigkeit. Windischbauer gab aber auch zu, dass Probleme vorhanden sind: „Wir haben ein Problem, was die Unruhestifter betrifft. Das ist ein Kern von 40 oder 50 Personen, aber wir arbeiten daran und haben schon vieles hier erreicht.“ Beispielsweise würde die Integrationsarbeit und die intensive Nachwuchsarbeit im Verein zur Beruhigung der Lage beitragen.
Bei der Polizei sieht man dem Spiel am Samstag gelassen entgegen. Stadtpolizeikommandant Manfred Lindenthaler sagte den SN: „Etwa 70 Beamte sind mit voller Ausrüstung im Einsatz. Das sind im Vergleich mit anderen Fußballspielen deutlich mehr Kräfte, die wir bereitstellen.“ Trotzdem sei man nicht übermäßig nervös. „Wir rechnen mit 1500 bis 2000 Fans und begleiten diese auch von Lehen bis ins Stadion. Dann muss man beobachten, wie sich die Stimmung im Stadion entwickelt“, sagte Günther Neuländtner vom Stadtpolizeikommando. Unter den Zuschauern werden sich auch Zivilkräfte der Polizei befinden, die die Stimmung beobachten und gegebenenfalls Alarm schlagen. Einen Notfallplan gebe es für ein solches Spiel aber immer. „Sollte die Situation tatsächlich eskalieren, werden die Streifen rund um die Brennpunkte zusammengezogen“, erklärt Lindenthaler das Vorgehen.
Reinhard Sperl vom Bezirkspolizeikommando Flachgau leitet den Einsatz am Samstag. Es handle sich um einen Routineeinsatz. Hinweise auf Ausschreitungen gebe es nicht. „Wir wissen aber, dass es bei diesem Spiel eine spezielle Brisanz gibt, weil die Austria an den früheren Austragungsort kommt“, sagte Sperl den SN. Sollte es Komplikationen geben, „werden wir im Rahmen des Gesetzes mit der notwendigen Härte gegen Störer vorgehen“. Das heißt Festnahmen und Anzeigen.
Um den Einsatz planen zu können, sprechen sich Polizei, Funktionäre von Red Bull und der Austria Salzburg sowie der Bezirkshauptmannschaft ab.
Die Funktionäre des Vereins seien sehr darauf bedacht, gewaltbereite Störenfriede fernzuhalten. „Es gibt da auch Stadionverbote, an die sich die Fans grundsätzlich auch halten.“ Bei Fußballspielen sind sogenannte szenekundige Beamte im Einsatz: „Sie haben einen Überblick über die Fanszene. Sie kennen den Großteil der Störer und wissen auch, wer Stadionverbot hat“, sagte Sperl.
Wie schwierig dennoch die Abgrenzung zu radikalen Fans ist, zeigte ein Spruchband beim letzten Heimspiel. „Früher war er ein böser Hauer, jetzt verpetzt er dich beim Windischbauer“ bekam ein Mitglied der violetten Familie auf übergroßen Spruchbändern im Stadion zu lesen.
Quelle:www.salzburg.com


