Archiv für die Kategorie „Kolumbien“
Nach einem Fußballspiel in Kolumbien wurden bei Ausschreitungen zweier rivalisierender Fangruppen neun Menschen erstochen. Das berichteten verschiedene kolumbianische Medien.
Nach einem Fußballspiel in Kolumbien wurden bei Ausschreitungen zwischen zwei rivalisierenden Fangruppen neun Menschen erstochen. Das berichteten verschiedene kolumbianische Medien am Montag.
Nach dem Derby zwischen Independiente Medellin und Atletico Naciona am Sonntag soll ein junger Mann erschossen worden sein, worauf in der zweitgrößten Stadt Kolumbiens Gewalt ausbrach. Die Polizei verhaftete mehr als 350 Gewalttäter und beschlagnahmte rund 450 Messer. Der Großteil der Verhafteten soll bereits nach Mitternacht wieder freigelassen worden sein.
Quelle:derwesten.de
Gewalt im kolumbianischen Fußball
Im kolumbianischen Fußball regiert wieder einmal die Gewalt: Ein Zuschauer stürmte bei der Zweitliga-Partie zwischen Villavicencio und Bucaramanga mit einem Messer bewaffnet das Spielfeld. Der Rowdy wollte Bucaramangas Torhüter Hector Landazuri nach drei Gegentoren offenbar zur Rechenschaft ziehen. Der Mann konnte überwältigt werden, ohne dass ein Spieler zu Schaden kam. Eine Flasche Schnaps hat am Sonntag zum Abbruch einer Erstliga-Partie geführt. Schiri Suarez brach die Partie zwischen Atletico Nacional und Real Cartagena ab, nachdem Gäste-Akteur Perez von der Flasche am Kopf getroffen wurde.
Quelle:zdf.de
Hooligans schmuggeln totes Gangmitglied ins Stadion
Kolumbianische Fußball-Fans haben ihrem ermordeten Kameraden den “letzten Wunsch” erfüllt. Hooligans war es gelungen, beim Spiel zwischen Cucuta Deportivo und Envigado ein totes Gangmitglied samt Sarg ins Stadion zu schmuggeln. Der 17-Jährige war zuvor in einem Armenviertel von Cucuta erschossen worden.
Unter den entsetzten Blicken tausender Zuschauer hoben die Mitglieder der Fangruppe “Barra del Indio” beim Heimspiel ihres Klubs den braunen Sarg über ihre Köpfe. Die Jugendlichen hatten die Leiche zuvor bei einem Bestattungsunternehmen gestohlen.
Polizeichef spricht von einem “unglücklichen Vorfall”
Wie es ihnen gelang, den Sarg durch die angeblich strengen Sicherheitskontrollen in das Stadion “General Santander” in der Stadt Cúcuta zu schmuggeln, war zunächst unklar. Der örtliche Polizeichef, Oberst Álvaro Pico, sprach von einem “unglücklichen Vorfall”. Dem Klub des Toten brachte der makabere Stadionbesuch aber offenbar Glück: Kaum war der Sarg aufgetaucht, erzielte Cúcuta den Ausgleichstreffer zum 1:1 Endstand.
Quelle:sport.t-online.de


