Archiv für die Kategorie „Kickers Offenbach“
Darmstadt 98 – Kickers Offenbach weitgehend problemlos
Strahlender Sonnenschein, rund 15.000 Besucher im Stadion am Böllenfalltor. Viel Verkehr in der Stadt, auch aufgrund des parallel zum Fußballspiel stattfindenden verkaufsoffenen Sonntags und der Darmstädter Herbstmesse. Am Ende ein torloses Unentschieden zwischen den Hauptakteuren auf dem Rasen und ein weitgehend ohne Zwischenfälle verlaufender Polizeieinsatz. Das ist die Bilanz der Polizei anlässlich des mit Spannung erwarteten Hessen-Derbys zwischen dem SV 98 Darmstadt und Kickers Offenbach. Gegen 11.40 Uhr war am Südbahnhof ein Entlastungszug mit rund eintausend Anhängern der Offenbacher Kickers eingetroffen. Die Fans wurden auf ihrem Marschweg zum Stadion und zurück zum Bahnhof über die Rüdesheimer Straße – Landskronstraße – Klappacher Straße – Böllenfalltor- und Atzwinkelweg von Einsatzkräften der Polizei begleitet. Fans aus beiden Lagern mussten sich strengen Sicherheitskontrollen durch die vom Verein eingesetzten Ordner unterziehen. Dennoch konnte das Spiel pünktlich um 14 Uhr angepfiffen werden. Auf dem Weg zum Stadion und im Stadion selbst wurde in der Menge vereinzelt Pyrotechnik anzündet. Zwei OFC-Fans wurden nach Beleidigungen von Polizeibeamten festgenommen. Gegen sie wurde Strafanzeige erstattet. Ein Steinwurf auf Einsatzkräfte aus dem Pulk der Marschierer blieb glücklicherweise ohne Folgen. Zu einem Aufeinandertreffen einzelner rivalisierender Anhänger beider Fanlager und gegenseitigen Flaschenwürfen kam es während des Abmarschs der OFC-Fans an der Klappacher Straße / Landskronsraße. Die Polizei hatte die Lage schnell im Griff und trennte die beiden Fan-Lager, auch unter kurzfristigem Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray. Über Verletzte ist zurzeit nichts bekannt. Drei junge Männer wurden unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs angezeigt, ein Verfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Gegen 17.20 Uhr verließ der Entlastungszug nach Offenbach den Südbahnhof.
Die Polizei hatte sich seit Wochen intensiv auf das mit 15.000 Besuchern ausverkaufte und mit Spannung erwartete Fußball-Hessen-Derby vorbereitet. In Abstimmung mit Verantwortlichen von DFB, Verein und Wissenschaftsstadt Darmstadt war man sich im Rahmen der Sicherheitsgespräche von Anfang an einig, dass ein besonderes Augenmerk der strikten Trennung rivalisierender Fangruppen und einer genauen Einlasskontrolle gelten müsse.
Quelle:presseportal.de
Jena-Fans erbeuten Offenbach-Fahne
Das Drittliga-Spiel zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und den Kickers Offenbach bescherte der Jenaer Polizei einen arbeitsreichen Samstagnachmittag.
Im Vorfeld des Spiels wurde auf dem Busbahnhof aus einer Gruppe von drei Jena-Fans heraus ein Knallkörper gezündet. Bei der Kontrolle der Personen wurde bei einer der Personen ein verbotenes Springmesser festgestellt. Die Person wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt und das Springmesser sichergestellt.
Eine andere Person hatte bereits einen Alkoholpegel von 2,6 Promille. Aufgrund des Auftretens und der Alkoholisierung wurde ihm der Besuch des Fußballspiels untersagt. Da er diese Anweisung nicht befolgte und weiter zum Stadion lief, wurde er erneut angehalten. Gegen die polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand, so dass auch er angezeigt wurde. Im übrigen verlief die Anreise der Heimfans nahezu störungsfrei.
Die Gästefans reisten per Bahn, mit Fahrzeugen und einem Reisebus an. Die ca. 60 Gästefans, die mit der Bahn eintrafen, fielen durch einen starken Alkoholkonsum auf und veranlassten bereits die Bundespolizei auf dem Bahnsteig des Bahnhofes Jena-Paradies zur Feststellung von Personalien. Um weitere Störungen zu vermeiden, erfolgte eine Begleitung der Personengruppe durch die Polizei bis zum Stadion.
Innerhalb des Stadions kam es zu keinen relevanten Vorkommnissen. Lediglich der Rettungsdienst musste einen Gästefan nach einem Wespenstich medizinisch versorgen, da dieser allergische Reaktionen zeigte.
Die Phase nach dem Spiel gestaltete sich für die Polizei etwas arbeitsreicher. Die Gästefans wurden wiederum zum Bahnhof Jena-Paradies begleitet. Dabei wurde darauf geachtet, dass es nicht zum Aufeinandertreffen mit Jenaer Fans kommt. Ein Offenbacher Fan beleidigte in diesem Zusammenhang einen Jena-Fan, ein weiterer einen Polizisten. Zudem wurden vier weitere Polizisten durch Jenaer Fans beleidigt. Hinzu kommt noch eine Anzeige wegen Nötigung durch einen Jena-Fan gegenüber einer Beamtin. Das provokative Aufhalten von 15 Heimfans unterhalb des Bahnsteigs, auf dem sich die Offenbacher Fans befanden, machte eine Kontrolle der Personengruppe und eine Verweisung notwendig.
Zu Übergriffen zwischen Heim- und Gästefans kam es trotz Anwesenheit der Polizei an der Zufahrt zur Stadtrodaer Straße vom Osteingang des Stadions her. Während der geschlossenen Abreise der Gäste mit dem Reisebus und den Fahrzeugen hielt ein Gästefahrzeug an und provozierte in Richtung der Jenaer Fans, die sich in diesem Bereich noch aufhielten. Daraufhin gingen Heimfans auf das Fahrzeug los. Diese wurden durch Einsatzkräfte zurückgehalten. Weitere Jena-Fans umliefen die Polizei und griffen die abfahrenden Autos der Gäste auf der Stadtrodaer Straße an. Ob dabei Schäden entstanden sind, wird noch ermittelt. 6 Personen konnten hierzu namentlich festgestellt werden. Diese Situation nutzten 3 weitere Heimfans aus und öffneten den Kofferraum eines haltenden Offenbacher Pkw und stahlen daraus eine Fanfahne der Gäste. Ein Täter wurde gestellt, die anderen beiden flüchteten mit der Fahne über das Osttor ins Stadion.Die Jenaer Polizei wurde bei diesem Einsatz von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.
Quelle:jenanews.de
Fangemeinschaft Dynamo entsetzt über Einsatz in Offenbach
Im letzten Spiel der gerade abgelaufenen Saison traf die SG Dynamo Dresden auf die Kickers aus Offenbach. Bereits lange vorher war klar, dass die bauliche Situation rund um den Bieberer Berg ungünstig sein wird. Umso unverständlicher ist für uns das, was am Sonnabend passierte.
Die Situation am Einlass ins Stadion wurde durch völlig konzeptlose Einheiten der Polizei und der Ordnungskräfte regelrecht provoziert. Nicht nur willkürliche Festnahmen, sondern auch das Verhalten der Einsatzkräfte waren alles andere als deeskalierend. Unsinnige Aufrufe an mehr als 800 Menschen, geschlossen zurückzutreten, wechselten sich mit der Androhung von Gewalt ab. Die Stimmung heizte sich durch derartiges Verhalten weiter auf und drohte endgültig zu kippen. Innerhalb des Stadionbereiches wurden die Fans aufgerufen, per Telefon oder SMS beruhigend auf die Wartenden einzuwirken. Dagegen wurden die mit offiziellen Arbeitskarten des OFC ausgestatteten Fanvertreter der Fangemeinschaft Dynamo beim Versuch, direkt am Tor deeskalierend auf die eigenen Fans einzugehen, mit Platzverweisen belegt. Die damit einhergehenden Beschimpfungen führender Polizeibeamter empfinden wir als Provokation und deutliches Signal an uns Fanvertreter, dass eine Beruhigung der Lage gar nicht gewollt war. Aussagen in diese Richtung gab es jedenfalls mehrfach.
Leider durften wir auch zum wiederholten Male erleben, dass seitens der Polizei der Einsatz von Pfefferspray einer immer weiter sinkenden Hemmschwelle unterliegt. Ohne tatsächlichen Grund wurde willkürlich und rücksichtslos in Menschenmengen gesprüht, Verletzungen von unschuldigen und wehrlosen Fans dabei mindestens billigend in Kauf genommen. Wir empfinden es als unerträglich, dass Menschen, die zu einer offiziellen Veranstaltung gehen wollen, bereits vorbeugend erklärt wird, sie müssen mit der Gewalt staatlicher Einsatzkräfte rechnen. Das Verhalten der Polizei und der Einsatzkräfte in Offenbach war eines Rechtsstaates unwürdig und ist in keiner Weise mit dem ersten Artikel des Grundgesetzes zu vereinbaren.
Die Fangemeinschaft Dynamo ist stolz auf das Verhalten der Dynamofans. Nur der Besonnenheit der großen Masse ist es zu verdanken, dass die Situation in Offenbach trotz ständiger Provokationen und unsinniger Restriktionen nicht eskaliert ist. Dem gegenüber steht das Entsetzen über die Art und Weise einer Machtdemonstration hauptsächlich uniformierter Beamter im Staatsdienst, die ihre Aufgabe, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, gründlich missverstanden haben. Gewalt ist aus Sicht der Fangemeinschaft Dynamo niemals ein Mittel, um vorhandene Probleme zu bekämpfen. Weder auf Seiten der Fans, noch auf Seiten der Polizei und Ordnungskräfte.
Die Fangemeinschaft Dynamo bedauert jeden einzelnen Verletzten. Keinem Fan, keinem Ordner und keinem Polizeibeamten sollten solchen Risiken durch mangelhafte Konzeption aufgebürdet werden. Die für die Sicherheit Verantwortlichen haben am Sonnabendnachmittag jedoch genau dies durch ihr völliges Versagen getan.
Vorstand – Fangemeinschaft Dynamo e.V.
Quelle:die-fans.de
Verletzte und Festnahmen
Gleich zu Beginn des Spiels erschallten die „Dynamo-Dynamo-Rufe“ auch von den Rängen hinter dem Tor. Etwa 300 Dresdner Fans hatten – vermutlich im Internet – Sitzplatzkarten für die Südost-Tribüne und die Stehplätze darunter erstanden.
Rund 1200 Fans der Sachsen feuerten ihr Team zudem von der Waldemar-Klein-Tribüne aus dem Block in Richtung Leonhard-Eißnert-Park an. Kurz vor dem 0:1 strömten wie bereits vor dem Anpfiff 80 Fans der Kickers aus Block 2 in Richtung Südosttribüne – der Höhepunkt der Scharmützel während des Spiels im Stadion.
Bis die Einsätzkräfte der Polizei vor Ort waren, flogen die Fäuste. Mit Sicherheit drei bis vier Minuten – gefühlt aber eine halbe Ewigkeit. Polizeisprecher Henry Faltin widerspricht: „Auch wenn einem das lang vorkommt, unsere Einheiten waren relativ flott. Die Trennung der Fan gruppen war schnell hergestellt.“ Dennoch ergriffen viele Zuschauer die Flucht, gingen noch vor der Pause heim.
Brenzlig erschien die Situation auch in der zweite Hälfte, als man annehmen musste, dass die Dresdner nach dem Abpfiff – und dem Einzug in die Relegation – das Spielfeld stürmen wollen. Viele saßen auf den Zäunen zum Spielfeld hin. Polizei und Ordnergruppen standen fast bis auf dem Rasen vor dem Block, um das gegebenenfalls zu verhindern.
Polizeidirektor Peter Liebeck redete über Lautsprecher – in Absprache mit Dresdner Kollegen – auf die Fans in scharfem Ton ein. „Gehen sie von den Zäunen herunter, zwingen sie uns nicht, Gewalt anzuwenden“, sagte er. Runtergeklettert sind die Dresdner nicht, den Platz haben sie aber auch nicht gestürmt.
Über Lautsprecher bekamen sie auch die Zusage, dass Polizei und Ordner die Dynamo-Profis zum Abklatschen an den Zaun lassen. Während die Dresdner nach dem Abpfiff im Stadion feierten, verließen die Offenbacher zügig den Bieberer Berg.
Faltin meldete insgesamt 26 Festnahmen (10 Mal wird ein Verfahren eröffnet, 16 Mal war Ausnüchtern nötig) und 31 Verletzte. Dresdner Fans wollten vor dem Spiel eine Kontrollstelle im Eißnert-Park durchbrechen, um schneller ins Stadion zu kommen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Allein da war das Rote Kreuz 14 Mal gefordert. „Trotz Festnahmen und Verletzungen – nach unserem Eindruck ist das angesichts der Konstellation und der Baustelle Stadion glimpflich abgelaufen“, sagte Faltin.
Quelle:op-online.de
Dynamo am Bieberer Berg: Jubel- und Jagdszenen
Die Fußballhelden Sachsens saßen auf dem Rasen. Schweißgebadet und überglücklich. Sie wurden von ihren Fans frenetisch bejubelt und feierten mit ihnen das UFTA-Ritual, das mit wilden Tanzverrenkungen zu enden pflegt. Da störte es kaum, dass sich zwischen die Fußballer von Dynamo Dresden und ihre 1500 Anhänger eine Hundertschaft Polizei geschoben hatte – gewissermaßen, um die Leidenschaft nicht überkochen zu lassen.
Momentaufnahmen aus Offenbach – Osnabrücks Relegationsgegner Dynamo feierte den 3:2-Erfolg am Bieberer Berg so, als sei der ersehnte Aufstieg in die Zweitklassigkeit bereits perfekt. „Nie mehr Dritte Liga“, skandierten die Fans nach einer Partie mit dramatischem Verlauf und Vorkommnissen, die der Fußball nicht braucht. In einem Tribünenteil des Stadions, das gegenwärtig umgebaut wird, spielten sich wahre Jagdszenen ab, als OFC-Hooligans Dynamo-Anhänger angriffen – vor und während des Spiels.
Die Polizisten hatten erhebliche Mühe, die gewaltbereiten Offenbacher abzudrängen. In der zweiten Halbzeit fielen Hitzköpfe im Dynamo-Block unangenehm auf, als sie sich weigerten, von den Zäunen zu steigen. „Zwingen Sie uns bitte nicht, Gewalt anzuwenden“, hallte es mehrfach durch das Rund. Längst hatte der Kommandochef der Polizei die Mikrofonhoheit übernommen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Dynamo durch den gefährlichen Stürmer Schahin (74.) gerade das 3:2 erzielt, und die Partie erneut gekippt. Den Sachsen schien zuvor der Relegationsplatz förmlich in den Schoß zu fallen, durch zwei Kopfbälle von Schahin (10.) und Schuppan (24.) machte sich auch im Dresdner Stadion, wo 8000 Dynamo-Sympathisanten das Offenbach-Match als Public-Viewing-Event wahrnahmen, Vorfreude auf die Saisonverlängerung breit.
Quelle:noz.de
29 Verletzte bei Kickers-Spiel
Beim Heimspiel der Offenbacher Kickers ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Dresnder Fans und der Polizei gekommen. 29 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Es gab zahlreiche Festnahmen.
Nach Angaben der Polizei wollten Anhänger von Dynamo Dresden eine Kontrollstelle durchbrechen, um schneller ins Stadion zu kommen. Um die Fans zurückzudrängen, setzten Polizeibeamte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Bei dem gesamten Einsatz wurden 29 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer – darunter Fußballfans beider Seiten und Ordnungskräfte.
“Wir haben sieben verletzte Ordner, überwiegend durch Übegriffe von Dresdner Fans, die ihre Fäuste nicht bei sich behalten konnten”, sagte ein Polizeisprecher dem hr am Samstagabend. Einer der Ordner sei im Krankenhaus.
Insgesamt seien zwanzig Fans festgenommen worden, so der Sprecher. Bereits vor Spielbeginn gab es demnach kleinere Auseinandersetzungen in einem Park. Rund 1.200 Dresdner Fans waren nach Offenbach gekommen um den Sieg ihrer Mannschaft zu sehen.
Die Polizei war mit starken Kräften am Bieberer Berg vertreten, um die Fangruppen voneinander zu trennen. Während der ersten Halbzeit gab es dann allerdings eine brenzlige Situation. Offenbacher drängten aus dem Fanblock auf die Sitztribüne. Einige Familien seien daraufhin panikartig von der Tribüne geflüchtet.
Weil auf der Familientribüne auch Dresdner Fans saßen, zogen Einsatzkräfte dazwischen und bildeten eine Kette zwischen beiden Fanblöcken. “Die Situation war schnell im Griff”, sagte der Polizeisprecher.
Während der weiteren Partie versuchten dann Dresdner Fans auf das Spielfeld zu gelangen, das konnte die Polizei allerdings verhindern.Dass es nicht zu weiteren Ausschreitungen kam, liegt sicher auch an dem Ergebnis. Dresden liegt nach dem 3:2-Sieg auf dem dritten Platz der dritten Liga, ist in der Relegation und hat somit noch die Möglichkeit aufzusteigen.
>>hr-online.de
Fanbericht:
Also hier mein Bericht zum Spiel
Vor dem Spiel waren viele einzelne Gruppen Dresdner Fans in Offenbach unterwegs.
Auch im Stadion, im Heimbereich ziemlich viele sichtlich erkennbare Dresdner Fans, war aber alles ruhig.
Bis ca. 13 Uhr als ein Dresdner Fan hinter die WKT kam der wurde sofort attackiert.
Zufällig kam Thomas Kalt vorbei und zog diesen Dresden Fan und 2 andere in einen Raum unter der WKT. Dies sprach sich im Block rum, sodass man sich vor diesem Raum versammelte und wartete. Als die Dresdner unter Polizei Schutz aus diesem Raum heraus kamen wurde sofort wild auf Polizei und Dresdner eingeschlagen, die Dresdner konnten entkommen da die Polizei eine kette bildete und mit Knüppeln um sich schlug und Pfefferspray sprühte. Nach kurzem hin und her zwischen Offenbach und Polizei konnte man die Polizei überrennen und stürmte in die Ost Kurve, in der sich ca. 30 Dresdner unten breit machten. Der Offenbacher Mob (50 – 80 Leute) stürmte in den Block und Dresden hat sofort das rennen angefangen. 5 – 10 Dresdner mussten was einstecken und einige auch Schals abgeben. Nach einer Minute ungefähr kamen dann auch die Grünen in den Block gerannt und beendete die Sache.
Offenbacher wieder in den eigenen Block zurück, man wartete auf den Spiel beginn.
Als bekannt gegeben wurde das, dass Spiel 15 Minuten später beginnt, sammelten sich noch einmal die Offenbacher und versuchten den Gästeblock zu stürmen, was aber nicht ging da Polizei sehr schnell alles zu machte. Als nicht unbedingt erwähnenswertes.
Das Spiel hatte Angefangen und da wurde aus der Ost Kurve von den Dresdner Fans Gepöbelt, was natürlich wieder einen Grund gab den Block noch einmal zu Stürmen.
Eigentlich wollte man über die Henninger Tribüne von oben herab Stürmen, was aber einige nicht gemerkt hatten und so stürmte man wieder unten in den Block hinein.
Dresden wieder am rennen und kletterten die Henninger Tribüne auf die Sitzplätze hoch und markierte dort dann den dicken, mehrere Minuten lang wurde dann von oben nach unten und von unten nach oben geschlagen beide Seiten mussten bisschen was einstecken.
Dresdner rissen auch Sitzschalen heraus und haben diese geworfen, bis die Polizei kam und alles beendete.
Also alles in allem ziemlich enttäuscht von Dresden, hatte mir von denen mehr erwartet, dem war aber nicht so.
Sehr überrascht über uns das auch wirklich so viele Motivierte dabei waren und alles super mit gemacht haben.
Punkt geht klar an Offenbach.
Besonnenheit ist jetzt gefragt
“Ich fordere alle Beteiligten auf, jetzt mit größter Besonnenheit die nächsten Schritte zu gehen”, so Bernd Denninger vom Polizeipräsidium Südosthessen, nachdem am Samstag eine Auseinadersetzung von Fangruppierungen in Offenbach zwei Schwerverletzte gefordert hatte. “Über Jahre konnten die hiesige Polizei und die Fans der Offenbacher Kickers ein Verhältnis aufbauen, das eine stabile Grundlage für ein gutes Miteinander darstellte. Zusammen mit dem Verein, dem Fanbeauftragten und dem Fanprojekt haben wir einen Weg gefunden, der für alle gangbar war – dies dürfen wir jetzt nicht kaputt machen!” Auslöser der Forderung war eine Auseinandersetzung am vergangenen Samstag. Eine Gruppe von etwa 25 Hooligans, die der Anhängerschaft der Frankfurter Eintracht zuzuordnen sind, sollen eine Gaststätte aufgesucht haben, in der sich schon traditionsgemäß Leverkusener und Offenbacher Fans getroffen hatten. Als diese gegen 13.40 Uhr das Lokal verlassen hatten, sei es zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf auch Glasflaschen geworfen wurden. Ferner seinen Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden. Im Laufe der Konfrontation erlitt ein 44-jähriger Leverkusener eine Schulterfraktur, ein 40-jähriger Offenbacher kam mit Kopfplatzwunde und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus; etliche Personen erlitten leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte sowohl in Nähe des Stadions am Bieberer Berg als auch nach Verfolgungen bis in die Stadt insgesamt zwölf Männer festnehmen. Die Festgenommenen sind der Anhängerschaft von Eintracht Frankfurt zuzuordnen und überwiegend schon einschlägig als gewaltbereite Straftäter in Erscheinung getreten. Im Rahmen einer Absuche um den Tatort konnte die Polizei unter anderem Zahnschutzleisten sicherstellen, wie sie regelmäßig von gewaltbereiten Fußballanhängern als Passivbewaffnung benutzt werden. Bezüglich der Berichterstattung in einigen wenigen Medien zeigte sich Abteilungsleiter Denninger verwundert, dass der Einsatz der Polizei offensichtlich falsch interpretiert wurde und stellte den Ablauf dar: “Nachdem die Meldung über eine Schlägerei am Bieberer Berg bei der Einsatzleitstelle der Polizei eingegangen war, rückten sofort mehrere Streifen der Stadtreviere und der Nachbarstationen aus. Als die Beamten am Einsatzort ankamen, rannten überwiegend dunkel gekleidete Männer in alle Himmelsrichtungen davon – eine Schlägerei war erkennbar nicht mehr im Gange. Daher nahmen die Schutzleute sofort die Verfolgung der Flüchtigen auf!” Zum Teil seien einzelne Beamte den Flüchtigen gefolgt und somit selbst ein hohes Risiko eingegangen. Hier nannte Denninger beispielhaft die Verfolgung eines Duos, dass von der Streife zu Fuß durch den Leonhard-Eißnert-Park, den Bierbrauerweg, den dortigen Industriepark bis hin zur Unteren Grenzstraße gehetzt wurde. Dort ließen sich die beiden Verfolgten, augenscheinlich völlig außer Kraft, festnehmen. Einer der beiden war hinreichend polizeilich bekannt und wird als “Gewalttäter Sport” geführt. “Nur durch das beherzte und teils kühne Einschreiten der Beamten, die sofort die Verfolgung der Tatverdächtigen aufnahmen, konnten wir schon in den ersten Minuten nach der Tat mit den Kräften des Polizeipräsidiums Südosthessen elf Personen festnehmen.” Etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Notruf traf eine “BFE-Einheit” mit rund 30 Mann aus Frankfurt ein, mit deren Hilfe dann die Parkanlagen um den Tatort abgesucht wurden. Hierbei konnten nicht nur Beweismittel sichergestellt, sondern durch Unterstützung eines Hubschraubers auch noch eine zwölfte Person festgenommen werden. “Die Polizei wird nun unter Federführung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in Sachen schwerer Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung vorantreiben. Daneben werden wir aber auch weiterhin das Gespräch mit den Fans suchen. Wir möchten verhindern, dass Gedanken der Vergeltung um sich greifen. Die Offenbacher Fanszene sollte sich jetzt keinesfalls auf eine Stufe mit Straftätern stellen, sondern durch besonnenes Verhalten dem Verein Kickers Offenbach die notwendige und faire Unterstützung zukommen lassen. Dann dürfen die Fans auch mit unserer Fairness rechnen – Straftäter werden wir allerdings auch auf Offenbacher Seite schonungslos verfolgen!”
Quelle:Polizeipräsidium Südosthessen
Ein dutzend Festnahmen in Offenbach
Zwölf Frankfurter nahm die Polizei am Samstag fest, die an einer Schlägerei in der Nähe des Bieberer Bergs beteiligt gewesen sein sollen. Dort hatten sich schon traditionsgemäß befreundete Leverkusener und Offenbacher Fußballfans in einer Gaststätte an der Aschaffenburger Straße getroffen. Gegen 13.40 Uhr seien etwa 40 bis 50 Anhänger der Frankfurter Eintracht am Lokal erschienen und hätten die Gäste beim Verlassen der Wirtschaft angegriffen. Es sei zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf Glasflaschen geworfen wurden. Es sollen auch Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden sein. Ein Leverkusener und ein Offenbacher Fan wurden so schwer verletzt, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden müssen, etliche Personen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte in der Nähe des Stadions am Bieberer Berg insgesamt zwölf Männer festnehmen. Die Festgenommenen sind der Anhängerschaft von Eintracht Frankfurt zuzuordnen und überwiegend schon einschlägig als gewaltbereite Fans in Erscheinung getreten. Im Rahmen einer Absuche um den Tatort konnte die Polizei unter anderem Zahnschutzleisten sicherstellen, die regelmäßig von gewaltbereiten Fußballanhängern als Passivbewaffnung benutzt werden. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen schweren Landfriedensbruch und Körperverletzung. Zur Erhellung des Sachverhaltes bittet die Polizei um Zeugenhinweise, die unter der Rufnummer 069/8098-1234 rund um die Uhr entgegengenommen werden.
Polizeipräsidium Südosthessen
Schlägerei auf dem Bieberer Berg
In der Nähe einer Gaststätte auf dem Bieberer Berg haben sich Anhänger der Fußballvereine von Bayer Leverkusen, der Offenbacher Kickers und Eintracht Frankfurt eine wüste Schlägerei geliefert.
Befreundete Fans der Fußballvereine aus Leverkusen und Offenbach haben sich heute zum gemeinsamen Mittagessen in einem Lokal am Wiener Ring getroffen. Mit dem Bus sind rund 50 Leverkusener in Bieber angereist, es gebe schon seit Jahren Freundschaften zwischen den Fußballfans, meint Polizeiführer vom Dienst Henrik Waschk. Das Leverkusener Team ist heute Nachmittag zu Gast gegen Eintracht Frankfurt in der Frankfurter Commerzbankarena.
Rund 50 Frankfurter Hooligans haben davon allerdings Wind bekommen und sich auf den Weg nach Offenbach gemacht: „Die haben dann ein paar der Leverkusener aus dem Lokal geholt und es kam in der Nähe des Lokals zu Schlägereien“, sagt der Polizeiführer.
Die Polizei zog einige Streifenwagen vor Ort zusammen und hatte die Situation schnell im Griff – acht Frankfurter Schläger haben die Beamten festgenommen. Der Rest hat sich aus dem Staub gemacht. „Denen sind wir aber noch auf der Spur“, meint Henrik Waschk. Schwerere Verletzungen habe es nach seinen derzeitigen Erkenntnissen keine gegeben, allerdings seien einige der Beteiligten noch zur Untersuchung im Krankenhaus.
Quelle:op-online.de
Eintracht-Hooligans verprügeln Fans
Anhänger von Eintracht Frankfurt haben am Samstag vor dem Heimspiel gegen Leverkusen eine Kneipe in Offenbach gestürmt und gegnerische Fans verprügelt. Zwei Menschen wurden verletzt. Es gab zwölf Festnahmen.
Nach Angaben der Polizei hatten sich zunächst etwa 50 Fußballfans aus Leverkusen mit Anhängern der Offenbacher Kickers in der Stadion-Gaststätte auf dem Bieberer Berg getroffen. Beide Vereine pflegen eine lange Fan-Freundschaft. Von diesem Treffen erfuhren offenbar auch Fans der Frankfurter Eintracht. Etwa 50 Personen, darunter viele Hooligans, versammelten sich in einem kleinen Wald vor dem Offenbacher Stadion.
In kleinen Gruppen, so die Polizei, hätten sie dann die Gaststätte gestürmt, gegnerische Fans herausgeholt und verprügelt. Dabei wurden zwei Menschen verletzt: Ein Leverkusener erlitt einen achtfachen Schulterbruch. Ein junger Offenbacher, der ein Leverkusen-Trikot anhatte, trug eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung davon. Beide kamen ins Krankenhaus.
Nach dem Überfall flüchteten die Frankfurter, die Beamten konnten jedoch zwölf von ihnen festnehmen. Sie sind der Polizei bereits als gewaltbereit bekannt. Bei den Fans aus Leverkusen handelt es sich laut Polizei überwiegend um ganz normale, ältere Anhänger des Clubs, Hooligans seien nicht unter ihnen gewesen.
Quelle:hr-online.de
Eintracht-Hooligans verprügeln Leverkusen-Fans
Vor dem Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen schlagen Eintracht-Hooligans zwei Leverkusener Anhänger krankenhausreif. Die Polizei nimmt elf bereits als gewaltbereit bekannte Eintracht-Anhänger vorläufig fest.
Vor dem Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen haben Eintracht-Hooligans am Samstag zwei Leverkusener Anhänger krankenhausreif geschlagen. Die Eintracht-Hooligans zogen mehrere gegnerische Fans aus einem Lokal in Offenbach heraus, dabei erlitt ein Leverkusener einen achtfachen Schulterbruch. Ein junger Offenbacher, der ein Leverkusen-Trikot anhatte, trug eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung davon. Die Polizei nahm elf bereits als gewaltbereit bekannte Eintracht-Anhänger vorläufig fest.
Laut Mitteilung eines Offenbacher Polizeisprechers hatten sich rund 50 mit einem Bus angereiste Bayer-Fans mit befreundeten Anhängern des Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach am frühen Nachmittag zum Essen in einer Gaststätte getroffen. Zum selben Zeitpunkt versammelten sich etwa 40 bis 50 Eintracht-Anhänger in einer Parkanlage nahe des OFC-Stadions und stürmten dann in das Lokal. Bei der Attacke sollen auch Schlagwerkzeuge zum Einsatz gekommen sein.
Quelle:fr-online.de
Fanbericht
Vor dem Spiel wurde der Cattiva Bus von ein paar Offenbachern angegriffen. 2 – 3 Leute von Cattiva sind dann raus aber es ist nichts groß passiert. Die Cops haben dann von jedem im Bus die Personalien aufgenommen. Leider hat das ewig lang gedauert und so kam man zu spät ins Stadion. Im Block wurde dann nach dem Elfmeter für Offenbach der Zaun erklommen. Die Polizei ( kam nach eigenen Aussagen gerade vom Castortransport ) sind dann mit voller Härte eingestiegen. Die Leute wurden mit Pfeffer eingesdeckt und niedergeknüppelt. Daraufhin sind dann noch mehr Leute von oben nach unten an den Zaun gestürmt. Dort hat die Polizei dann wilde Sau gespielt. Leider wurde auch auf Leute eingedroschen die mit erhobenen Händen dort standen oder aber auch schon verletzt auf dem Boden lagen. Die größte Sauerei war es aber das ein Beamter Pfeffer inmitten von normalen Fans gesprüht hat. Das ganze hat er mit einem Grinsen im Gesicht getan. Dabei wurde dann ua. Christel ( eine über 60 jährige Dame die sich sozial in BS betätigt ) verletzt. Wie überzogen der Einsatz war zeigt auch das Das Fanprojekt BS das 10 m abseits stand mit Festnahmen bedroht wurde. Wegen behinderung einer Polizeiaktion oder so änlich. Ich will nicht rumheulen wegen der bösen Polizei oder änliches. Wollte hier lediglich meine Eindrücke schildern.
Quelle:www.ultras.ws


