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Ausschreitungen nach KSC-Abstieg – 76 Verletzte
Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die 3. Fußball-Liga ist es zu heftigen Ausschreitungen im Wildparkstadion gekommen. Vor dem Stadion versuchten rund 300 KSC-Anhänger, die Regensburger Fans zu attackieren. Als die Polizei die Karlsruher zurückdrängte, griffen diese mit Flaschen, Pflastersteinen und Holzknüppeln an.
Zeitgleich versammelten sich rund 150 schwarz Vermummte auf dem Stadiongelände. Ihnen gelang es, Absperrzäune zu dem Bereich nieder zu reißen, in dem sich die Spielerkabinen und die Geschäftsstelle des KSC befinden.
Dutzende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Als die Polizei die Randalierer zurückdrängte, feuerten diese Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf die Beamten. Einige KSC-Spieler versuchten erfolglos, die Angreifer zu beruhigen.
Rund zwei Stunden nach Abpfiff hatte sich die Lage entspannt. Auch dann erst konnte der Bus der aufgestiegenen Regensburger Mannschaft seine Heimreise antreten. Insgesamt wurden 76 Personen verletzt, darunter 18 Polizisten. 110 Menschen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Quelle:swr.de
Krawalle nach KSC-Abstieg
Nach dem Abstieg des Karlsruher SC aus der Zweiten Bundesliga ist es am Montagabend und Dienstagmorgen zu schweren Ausschreitungen rund um das Wildparkstadion gekommen.Dabei wurden nach Angaben der Polizei insgesamt 76 Personen verletzt, davon 18 Beamte. 73 Verletzte mussten vor Ort von Sanitätern behandelt werden.
109 Krawallmacher wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen und nach der Feststellung der Personalien mit einem Platzverweis wieder entlassen. Es kam auch zu vereinzelten Festnahmen.Den Festgenommenen drohen Anzeigen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.Der Einsatz der Polizei, die mit 200 Beamten im Einsatz war, endete erst um 3 Uhr am Dienstagmorgen.
Die Polizei, die während des Einsatzes mit Prügeln, Plastikständern, Pflastersteinen sowie Flaschen beworfen wurde, setzte Pfefferspray und Hiebwaffen gegen die Randalierer ein.Abseits der Ausschreitungen wurde eine Frau schwer verletzt. Sie stürzte aus noch ungeklärten Umständen drei Meter in die Tiefe und erlitt Rückenverletzungen.
Nach dem 2:2 der Karlsruher im Relegations-Rückspiel gegen Jahn Regensburg, durch das die Badener zum zweiten Mal nach 2000 in die Dritte Liga abgestiegen sind, war es gleich an mehreren Stellen am Stadion zu Krawallen gekommen.Zunächst wurde im Karlsruher Fanblock Pyrotechnik gezündet, dann stürmten KSC-Anhänger den Platz. Die Polizei konnte die sogenannten Fans allerdings relativ zügig zurückdrängen.
Anschließend griffen rund 300 gewaltbereite Karlsruher vor dem Stadion die Regensburger Fans an. Auch in diesem Fall musste die Polizei massiv einschreiten.
Gleichzeitig belagerten 300 bis 500 Randalierer, die zum Teil vermummt waren, die Geschäftstelle sowie die Spieler- und Medienbereiche in der Haupttribüne.150 Krawallmacher brachen dabei ein Tor auf stürmten den Platz vor der Tribüne. Als die Polizei einschritt, flogen Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse in Richtung der Beamten.Erst als KSC-Manager Oliver Kreuzer und mehrere Profis das Gespräch suchten, beruhigte sich die Lage.
Polizeipräsenz verhindert große Auseinandersetzung der Fanlager beim Spiel des KSC gegen Frankfurt
Am Rande der Begegnung des Karlsruher SC mit der Frankfurter Eintracht kam es am Sonntag nicht zuletzt dank der starken Polizeipräsenz zu kleineren Auseinandersetzungen der Fanlager.
Bereits am Vormittag reisten etwa 1.400 Frankfurter Fans mit Regelzügen und gegen 11.15 Uhr in einem Entlastungszug weitere 1.000 Anhänger an. Diese wurden von starken Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei in Empfang genommen und mit Sonderbussen zum Stadion verbracht.
Trotz der per Allgemeinverfügung der Stadt Karlsruhe erlassenen Glasflaschen- und Alkoholverbote führten viele Unverbesserliche Bierflaschen mit, die sie vor dem Betreten der Shuttlebusse entsorgen mussten. Auch wurden vereinzelt Böller und Rauchpulver am Südeingang gezündet. Die Shuttle-Busse blieben auf ihrem Weg zum Wildpark – entgegen der Begegnung im Februar 2009 – unbeschadet.
Insgesamt gesehen verhielten sich die Problemfans weitestgehend angemessen, sodass der Transfer zum Stadion in der Folge planmäßig ablief. Lediglich 15 mit Frankfurter Meldeauflagen belegte Hooligans mussten sofort wieder die Heimreise antreten.
Die Karlsruher Fanszene traf sich unterdessen zum „Nausdabbe“ auf dem Karlsruher Marktplatz. Bis gegen 11 Uhr hatten sich etwa 1000 Personen zusammengefunden, die sich dann gemeinsam auf den Weg zum Stadion machten. Eine kleinere Gruppe wollte sich währenddessen in Richtung Birkenparkplatz durch den Wald zum verfeindeten Fanlager aufmachen und musste von den begleitenden Polizeikräften wieder auf den vorgegebenen Weg gebracht werden.
Noch in der Vorspielphase kam es beim Adenauerring zwischen dem für Gästefans freigehaltenen Eingang Ost und dem Eingang Mitte wiederholt zu Provokationen mit kleineren Raufereien, die von den der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray eingedämmt werden mussten. Unmittelbar vor dem Anpfiff brannten die Hooligans in der Gästefankurve zahlreiche Bengalfeuer, Böller und Rauchpulver ab und warfen die brennenden Gegenstände in Richtung der Ordner. Durch großes Glück wurde hierbei niemand verletzt.>>>Videos
Im weiteren Verlauf blieb die Fangemeinde sowohl während des Spiels als auch in der Nachspielphase relativ entspannt. So verließen die Gästefans relativ zügig das Stadion, um in Frankfurt an der am Abend stattfindenden Aufstiegsfeier teilnehmen zu können. Lediglich einige Problemfans beider Seiten hielten sich nach dem Spiel noch einige Zeit an den Gitterabsperrungen in Höhe des Eingangs Mitte auf.
Sie tauschten Provokationen aus; zu weiteren Ausschreitungen kam es aber dank der starken Polizeipräsenz nicht. In einer Straßenbahn der Linie 4 kam es auf dem Weg zum Bahnhof zu einer kleineren Auseinandersetzung ohne Personen- und Sachschäden.
Insgesamt wurden drei Polizeibeamte durch ein Knalltrauma und ein Beamter durch eine Pfeffersprayattacke eines Hooligans leicht verletzt. Von den Gästefans kamen neun Personen insbesondere wegen Beleidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigen in Gewahrsam, während von der Heimfanseite vier Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurden.
Insgesamt zieht Einsatzleiter Fritz Rüffel eine positive Bilanz: „Der Personalansatz mit über 900 Beamten der Landespolizei und mit rund 500 Bundespolizisten war angesichts des großen Gewaltpotentials und der schwierigen örtlichen Gegebenheiten zur Vermeidung einer Eskalation angemessen und dringend nötig. Allen Einsatzkräften sage ich auf diesem Weg meinen herzlichen Dank. Darüber hinaus danke ich aber auch besonders den Heimfans, die sich sehr diszipliniert an die Ratschläge der Polizei gehalten haben.“
Quelle:pz-news.de
Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt
Jedem Fussball-Fan ist bewusst, dass er heutzutage unter Umständen mit einer Strafe zu rechnen hat, wenn er im Stadion Pyrotechnik zündet oder einen Zaun besteigt. Dies sind zwar Dinge, die noch vor ein paar Jahren völlig legitim waren und deshalb zur Fankultur dazu gehören, aber heute leider auf vollkommen übertriebene Weise kriminalisiert werden. Dass aber ein Fußball-Fan deswegen um sein Leben fürchten muss, das ist in der Tat eine neue und erschreckende Dimension und Indiz dafür, was in unserem Land mittlerweile möglich geworden ist.
Als am Samstag zu Beginn des Spiels ein Fan versuchte, den Zaun zu besteigen um dort eine Zaunfahne anzubringen, fingen die “Ordnungskräfte”, die sich vor den Fans postiert hatten, wie auf Kommando und ohne Umschweife an, auf alles und jeden einzuprügeln, der in ihrer Reichweite stand. Der Fan mit der Fahne wurde von drei Ordnern rabiat zu Boden gerissen und am Boden mit Schlägen und Tritten eingedeckt. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich wehrt, wenn er angegriffen wird und somit kam es zu einer Massenschlägerei.
Als wäre diese Eskalation noch nicht schlimm genug gewesen, stürmte eine vermummte und mit Pfefferspray und Schlagstöcken bewaffnete Kampfeinheit der Polizei den Gästeblock und sprühte das Reizgas wahllos jedem ins Gesicht, den sie damit erreichen konnten. Laut Gesetz darf dies eigentlich nur als Mittel zur Abstandshaltung eingesetzt werden und der Einsatz muss mehrfach angedroht werden (§21 UZwG). Diese Androhungen erfolgten natürlich nicht und es war aufgrund der Enge im Stehplatzbereich nicht möglich, sich diesem Einsatz auf irgendeine Weise zu entziehen.
Jetzt kam es zu unglaublichen Szenen, denn die Polizisten steigerten die Brutalität dieser Auseinandersetzung um ein Vielfaches. Jeder, der in ihrem Weg stand, wurde aufs Übelste verprügelt, ohne nur die geringste Abwägung zu treffen, ob diese Person irgendwas verbrochen hatte, oder nicht. Auffällig war hierbei, dass die Beamten keineswegs an einer Lösung oder Beendigung des Konfliktes interessiert waren, im Gegenteil: es war offensichtlich, dass sie Personen verletzten wollten, denn wenn einem Menschen, der am Boden liegt, noch auf den Kopf getreten wird, dient das wohl nur zu einem Zweck: der Verletzung oder gar der versuchten Tötung dieser Person! Es wurden zahlreiche und teilweise verletzte Fans wie erlegte Tiere aus dem Block geschleift. Dieser Einsatz war an Brutalität und Menschenverachtung kaum zu überbieten und steht als Reaktion in absolut keinem Verhältnis zu dem bloßen Besteigen eines Zaunes!
Da die Polizisten allesamt vermummt waren, konnten sich diese der Verfolgung ihrer Straftaten natürlich erfolgreich entziehen und es konnte niemand direkt angezeigt werden. Anders bei den Ordnern, die man aufgrund einer eindeutigen Nummer identifizieren konnte. Hier wurden mittlerweile schon diverse Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet!
Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, schüttete die Polizei erneut frisches Öl ins Feuer, indem sie einige Personen, die den Gästeblock verließen, um sich auf den Toiletten das Reizgas aus den Augen zu waschen, auf wiederum brutalste Weise festnahm. Aus Solidarität zu den Verletzten und damit nicht noch mehr einzelne Leute festgenommen werden konnten, verließ ein Großteil der Ultras den Block. Aufgrund dieser furchtbaren und gegen alle Grundsätze der Humanität verstoßenden Vorkommnisse war es vielen Fans nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu unterstützen.
Da die Polizei ihre Eskalationstaktik auch nach dem Spiel im äußeren Bereich des Gästeblockes fortführte, kam es auch hier zu grauenhaften Jagdszenen, bei denen offenbar einem 12-jährigen Kind einige Knochen gebrochen wurden, weil die Beamten auf alles und jeden einschlugen, der ihnen in die Quere kam. Ein Opfer, welches die Polizei hier offenbar gern in Kauf nahm. Im übrigen verdichtet sich seit Samstag immer mehr der Verdacht, daß dieser Einsatz gewollt und vor allem bewusst herbei geführt wurde. So haben wir beispielsweise die Aussage einer Mutter vorliegen, die vor dem Spiel mit ihrem Kind in den Gästeblock wollte, und von den Ordnern als Antwort bekam, dass das nicht gehen würden, weil in diesem Block heute noch Reizgas eingesetzt wird! Des weiteren gibt es eine Aussage eines an der Prügelei unbeteiligten KSC-Ordners, der darauf hinwies, dass die Ordner eine Auseinandersetzung starten sollten, damit die Kampfeinheit der Polizei einen Grund für einen Einsatz hatte.
Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch die unseres Vereines erregen wird und daß die Verantwortlichen wie der Einsatzleiter der Polizei oder der Chef der Ordnungskräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Im übrigen verhielten sich bis zu dem Zeitpunkt der Eskalation alle KSC-Fans bei der Anfahrt mit dem Zug sowie beim Marsch zum Stadion vorbildlich und es kam zu keinerlei erwähnenswerten Zwischenfällen.
Fast schon kurios ist auch der offizielle Polizeibericht zu diesem Spiel, indem lediglich davon gesprochen wird, dass die beiden Fangruppen erfolgreich voneinander getrennt wurden. Die 85 (!) verletzten KSC-Fans, die der brutale Einsatz zur Folge hatte, werden mit keiner Silbe erwähnt.
Zum Schluss noch etwas zu dem Einsatz von Böllern. Wir Ultras distanzieren uns entschieden von diesen Dingern. Böller sind gefährlich und nicht zu kontrollieren. Egal woher die Böller am Samstag letzten Endes kamen (man konnte nicht feststellen, ob die Böller aus dem Gästebereich oder aus dem Nachbarblock geworfen wurden), wir wollen diese bei uns nicht haben und werden alles in unserer Macht stehende tun, um das in Zukunft (wie bisher auch) zu verhindern.
Ultra 1894 Karlsruhe
Quelle:ultra1894.de
hallo
kurz vor spielende sind 3 gruppen vom ksc aus dem stadion gegangen. da eine sehr aggressive stimmung herrschte und ich neugierig war bin ich hinterher. die kscer haben sich im wald am stadion gesammelt und wollte die braunschweiger angreifen, doch wie aus dem nichts kamen die braunschweiger mit ca. 100 man angelaufen und stürmten auf die ksc(ca.150) meute los. sichtlich überrascht haben ca 50 kscer die flucht ergriffen wurden aber von einer kleinen gruppe ca 25 braunschweiger “schränken” gestellt und haben gut kassiert! kaum gegenwehr vom ksc, der rest der braunschweiger ist auf die andern vom ksc drauf und es gab ne ordentliche boxerrei wobei (ich glaube) die phönix sonst zaunfahne den besitzer gewechselt hat auch boxtechnisch punkt an braunschweig die bei den auf den boden liegenden kscer nur noch material gesammelt haben. die ksc leute sind soweit sie konnten geflüchtet kurz darauf team green die wohl noch im stadion waren und den rest der braunschweiger “betreut” hat und erst spät was davon mit bekommen hat, braunschweig dann auch auf und davon richtung bahnhof (ich musste auch zum bahnhof). auf dem bahnhof wurde dann von braunschweig alles und jeder der was mit dem ksc zutun hat angemacht und bepöbelt und provoziert (mich auch). die aktiven vom ksc müssen sich gesammelt haben und waren aufeinmal auf dem gleis der braunschweiger und wollten braunschweig nicht aufs gleis lassen und haben 3 bengalos richtung braunschweig gewurfen die sofort zurück geflogen sind. polizeikette drängte die ksc zum hinteren ende des gleises. eine gruppe von jetzt 200 braunschweiger ist aufs neben gleis von hinten hoch und haben die kscer von hinten überrascht kurze boxerrei aber gleich cops auf den gleisen, zugverkehr eingestellt bzw gleis gesperrt. die restlichen braunschweiger die noch auf dem regulären gleis waren wurden dann auf das gleis von dem der angriff aus braunschweig ausging gebracht und der zug musste dort halten da die kscer nicht zu beruhigen waren und team green in action gehalten haben und unbedingt kontakt gesucht haben. bei einigen aus braunschweig wurden die personalien aufgenommen und fotos gemacht. dann sind die braunschweiger in den zug und von kscern flaschen usw richtung zug. was anzumerken ist es waren echt wenig cops vor ort. fazit wir haben leider gut kassiert trozdem respekt das sie sich nochmal gesammelt haben und zum bahnhof sind
<<<<<<<<<<<<<<< der bericht passt! in mannheim wurden noch 6 leute von uns aus dem zug geholt. bei allem was ultra orientiert wirkte und im umfeld war wurden dann noch (in mannheim) die personalien aufgenommen.
Quelle:ultras.ws
Am heutigen Sonntag sollte beim Heimspiel des Karlsruher SC im Fußball-Pokal eine neu entwickelte automatische Gesichtserkennung getestet werden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollte seine neue Technik im Wildparkstadion ausprobieren. Als dieses Vorhaben aber unter den Fans bekannt wurde, gab es Proteste. So kritisierten beide Fangemeinschaften, dass Fußballanhänger pauschal wie potenzielle Gewalttäter behandelt würden. Zudem gab es Bedenken wegen des Datenschutzes. Eingeschaltet hat sich ebenfalls Jörg Klingbeil, der Landesbeauftragte für Datenschutz. Mit Verweis auf das Bundesdatenschutzgesetz bezweifelt er, ob die Daten ohne die Zustimmung der Betroffenen überhaupt erhoben werden dürfen. Weil er derzeit noch weitere rechtliche Probleme bei der Umsetzung sieht, hat sich Klingbeil mit einem Fragenkatalog an das KIT gewandt. Am Dienstag soll nun ein Treffen zwischen der Hochschule und den Kritikern stattfinden.
Quelle:badische-zeitung.de
Schlägerei im Vorfeld der Zweitliga-Begegnung mit dem FC Union Berlin: KSC-Fan erlitt schwere Kopfverletzung
Im Vorfeld der am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffenen Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem FC Union Berlin ist es am Durlacher Tor zu einer folgenschweren Schlägerei unter Anhängern beider Vereine gekommen. Wie sich erst im Nachhinein herausstellte, erlitt ein 20 Jahre alter Heimfan vermutlich durch einen Schlag mit einem Backstein eine Schädelfraktur.Der junge Mann ließ sich nach dem Geschehen mit einem Taxi in die Notaufnahme einer Klinik bringen, wo er aufgrund der schweren,glücklicherweise aber nicht lebensbedrohlichen Verletzung stationär aufgenommen wurde.
Etwa eineinhalb Stunden vor Spielbeginn war es unter den beiden Parteien zum Schlagabtausch gekommen, nachdem etwa 50 bis 70 Gästefans vorzeitig aus ihrem Bus gestiegen waren und den Weg zum Wildparkstadion mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortgesetzt hatten.Die Polizei konnte die verfeindeten Gruppen mit starken Kräften dann rasch trennen. Als knapp 30 teilweise vermummte KSC-Fans den Anweisungen der Beamten keine Folge leisteten und weiter die Auseinandersetzung suchten, wurden sie auch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang unter teilweisem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken in Beseitigungsgewahrsam genommen. Dieser Gewahrsam wurde von einem Richter bestätigt und bis 17.00 Uhr aufrechterhalten. Sieben der vorübergehend Festgehaltenen werden sich egen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz beziehungsweise Körperverletzung verantworten müssen. Im Falle des verletzten 20-Jährigen ermittelt die Kripo wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes wie auch wegen Landfriedensbruchs. Da der genaue Geschehensablauf bislang nicht geklärt werden konnte, bittet die Polizei dringend um die Meldung von Zeugen. Hinweise werden rund um die Uhr unter Telefon 939-5555 entgegen genommen. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei nach Spielende am Karlsruher
Hauptbahnhof und beim Autobahnpolizeireviers Karlsruhe aus insgesamt fünf Bussen heraus auch die Personalien einer dreistelligen Zahl von Berliner Fansfest.
Bereits ab 10.00 Uhr hatten sich rund 500 KSC-Anhänger am Karlsruher Marktplatz versammelt und waren dann in Richtung Schloßplatz gezogen. Von hier aus versuchte die auf über 1.000 Personen angewachsene Menge wiederholt, über verschiedene Querstraßen und Wege in den östlichen Teil des Adenauerrings zu gelangen. Ihre Absicht, dort auf Berliner Fans zu treffen, konnte von der Polizei allerdings unterbunden werden. Bevor die KSC-Anhänger schließlich ins Stadion gingen, machten Teile von ihnen mit dem Zünden von Feuerwerkskörpern und Beleidigung der eingesetzten Polizisten ihrem Unmut Luft.
Sowohl die Spiel- als auch die Nachspielphase verliefen aus polizeilicher Sicht weitgehend problemlos. Bei der letzten Partie der Saison 2010/2011 hatte die Polizei unter Leitung von Polizeioberrat Fritz Rüffel rund 220 Beamte im Einsatz. Hierunter befanden sich auch Kräfte benachbarter Polizeidirektionen, der Bereitschaftspolizei wie auch
der Reiterstaffel in Mannheim.
Quelle:polizei-karlsruhe.de
Fußballfans beraubt – Zeugen gesucht
Oberhausen – Duisburger Straße/Konrad-Adenauer-Allee, 23.04.2011, 15.40 Uhr
Vier Fußballfans aus Karlsruhe gingen nach dem Fußballspiel gegen RWO zu ihrem Fahrzeug, dass sie auf dem Parkplatz am Kaisergarten, Duisburger Straße/Konrad-Adenauer-Allee, abgestellt hatten. Als die Gruppe in ihr Fahrzeug steigen wollten, fuhr ein dunkelblauer VW mit Bottroper (BOT-) Kennzeichen auf den Parkplatz. Vier junge Männer im Alter von 18-21 Jahren stiegen aus dem VW mit den Worten: “T-Shirts und Schals her!” Gleichzeitig gingen sie auf zwei Fans, 17 und 24 Jahre alt, zu, schubsten sie und schlugen mit der Faust auf sie ein. Kurz darauf wurde ihnen ein schwarzer Pulli und ein dunkles T-Shirt, jeweils mit der Aufschrift “Karlsruhe” ausgezogen und geraubt. Bei der Tat wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Er konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.
Wer kann Angaben zu den Tätern machen?
Personenbeschreibung: 1. Täter: männlich, 18-21 Jahre alt, trug ein “Red-Army T-Shirt 2. Täter: männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, normale Figur. 3. Täter: männlich, ca. 18-19 Jahre alt, 190 cm groß, schwarzes Oberteil, 4. Täter: männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 160 cm groß, stabile Figur.
Hinweise zu den Personen und dem VW aus Bottrop nimmt die Oberhausener Polizei, KK 24, unter Telefon 0208-8261 entgegen, (Nr. 272, UWe)
Quelle:presseportal.de
Ruhiger Einsatzverlauf bei RWO-KSC
Bei strahlendem Fußballwetter begrüßten 6.100 Oberhausener die 1250 Gäste aus Karlsruhe. Das Spiel endete 2: 1 für die Rot-Weißen.
Die Polizei Oberhausen, die auch von der Polizei Duisburg und Münster unterstützt wurde, verzeichnete einen ruhigen Nachmittag. Zwei Karlsruher wurde nach Angriffen auf Polizeibeamte vorläufig festgenommen. Einem weiteren Karlsruher wurden schon auf der Anreise Böller abgenommen, er landete im Gewahrsam.
4 Oberhausener “Fans” raubten nach dem Spiel mehreren Kalrsruhern Fanartikel, wie T-Shirts und Schals. Nach ihnen fahndet die Polizei mit Hochdruck, einem Karlsruher wurde bei dem Raub das Nasenbein gebrochen.
Polizeipräsidium Oberhausen
Schlägerei zwischen Fußballfans
Am gestrigen Samstag, 05.03.11, kam es kurz nach 19:00 Uhr im Fastfood – Restaurant der Tank- und Rastanlage Gräfenhausen (BAB 5, km 511,0, Fahrtrichtung Süden) zu einer Auseinandersetzung von Fans des Karlsruher Sport Club und, laut Zeugenaussagen, Fans der Frankfurter Eintracht. Die Anhänger des KSC kamen vom Spiel aus Bochum mit einem Reisebus und machten an der Rastanlage eine kurze Pause. Im Restaurant der Tank- und Rastanlage Gräfenhausen trafen sie auf die Fans der Eintracht. Nach Zeugenaussagen kam es zu wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen in dessen Verlauf ein Teil des Mobiliars zu Bruch ging. Insgesamt waren bis zu 20 Personen an den Auseinandersetzungen beteiligt. Dabei hatte ein Fan des KSC die andere Fangruppe mit einem dort befindlichen Feuerlöscher bedroht und diesen dann auf dem Weg zum Bus weggeworfen. Auch im benachbarten Shop der Tankstelle, so die Angestellte dort, hatten sich KSC-Fans bei Bier und Spirituosen bedient ohne zu bezahlen. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatte der Bus bereits seine Fahrt fortgesetzt. Auch die Frankfurter Fans konnten nicht mehr angetroffen werden. Zeugen konnten der Polizei das Kennzeichen des Busses nennen. Das Busunternehmen hat seinen Sitz im Kreis Offenburg. Im Zuge der Fahndung konnte der Bus auf der BAB 5 kurz vor Heppenheim von einer Streife aufgenommen werden. Gemeinsam mit Kräften der Baden-Württembergischen Landespolizei wurde der Bus an der Tank- und Rastanlage Hardtwald angehalten und kontrolliert werden. Die Personalien der Fans wurden erhoben und der Bus wie auch die Personen durchsucht. Es konnte kein Diebesgut aufgefunden werden. Verletzte haben sich bei der Polizei bisher noch nicht gemeldet. Der Sachschaden im Restaurant beträgt nach ersten Schätzungen ca. 2.500 Euro. Die weiteren Ermittlungen hat die Polizeiautobahnstation Darmstadt aufgenommen.
Polizeipräsidium Südhessen
Schlägerei mit KSC- und Eintracht-Fans auf Raststätte
Rivalisierende Fußball-Fans haben sich auf der Rastanlage Gräfenhausen an der Autobahn A5 eine Schlägerei geliefert. Dabei ging Mobiliar zu Bruch, teilte die Polizei Darmstadt am Sonntag mit. Der Schaden wird auf mindestens 2500 Euro geschätzt. Bei dem Krawall am Samstagabend sollen rund 20 Anhänger von Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC beteiligt gewesen sein – obwohl beide Teams nicht gegeneinander gespielt haben und auch nicht in der gleichen Liga spielen.
Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. Auch die Motive für die Schlägerei sind noch unklar, schließlich ist es schon lange her, dass Bundesligist Eintracht Frankfurt gegen den Karlsruher SC antreten musste, denn während die Hessen in der Bundesliga gerade wegen akuten Tormangels in der Tabelle nach unten durchrutschen, muss sich der KSC in der Zweiten Liga gegen den Abstieg wehren. Aus Frust nach einer direkten Auseinandersetzung nach einem Fußballspiel beider Teams kam die Massenschlägerei also nicht zustande.
Als die Polizei später an der Raststätte Gräfenhausen auftauchte, hatten sich die Kontrahenten schon aus dem Staub gemacht. Die Beamten kontrollierten den Bus der Karlsruher Fans schließlich an der Rastanlage Hardtwald in Baden-Württemberg.
Quelle:pz-news.de
Fußballfans randalieren an Raststätte
An einer Raststätte auf der Autobahn 5 bei Weiterstadt-Gräfenhausen (Hessen) ist es zu einer Prügelei zwischen randalierenden Fußballfans gekommen. Bei der Auseinandersetzung zwischen Anhängern des Karlsruher Sportclubs (KSC) und der Eintracht Frankfurt am Samstagabend gingen Teile des Mobiliars eines Schnellrestaurants zu Bruch, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Die KSC-Fans waren mit einem Bus auf dem Rückweg vom Spiel in Bochum, als sie auf die Eintracht-Anhänger trafen. Laut Zeugenaussagen kam es erst zu Beleidigungen und dann zu einer Schlägerei zwischen etwa 20 Personen. In der benachbarten Tankstelle sollen die Randalierer Bier und Spirituosen gestohlen haben. Als die Polizei eintraf, waren die beiden Gruppen schon weitergefahren.
Bereits am Samstagnachmittag war es in Frankfurt am Main zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des 1. FC Kaiserslautern und der Eintracht Frankfurt gekommen – wir berichteten. In einem mit 900 Personen besetzten Sonderzug aus Kaiserslautern wurde die Notbremse gezogen, und Fans beider Mannschaften attackierten sich anschließend mit Böllern, Feuerwerksraketen, Flaschen und anderen Gegenstände.
Das Spiel in der Commerz-Bank-Arena konnte erst 15 Minuten später um 15.45 Uhr angepfiffen werden. Den Angaben zufolge wurde sechs Polizisten leicht verletzt und bei 350 Eintracht-Fans die Personalien aufgenommen
Quelle:nh24.de
Zwischenfälle und Festnahmen bei Fußballspiel
Der winterliche Fußballspaß wurde gestern Abend in Köpenick von Zwischenfällen und mehreren Festnahmen getrübt.
Bereits auf der Anreise zur Spielbegegnung zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem Karlsruher SC im Stadion „An der Alten Försterei“ versuchten am Abend etwa 120 teilweise vermummte Personen aus dem Fanbereich der Heimmannschaft, gegnerische Fans in Nebenstraßen des Stadionumfeldes zu attackieren. Schnelle polizeiliche Interventionen in Form von gezielten Platzverweisungen und Identitätsfeststellungen erkannter Risikogruppen verhinderten zunächst Eskalationen.
Vor dem Stadionzugang durchbrachen zahlreiche Gästefans gegen 19 Uhr 50 die Einlasskontrollen des Veranstalters, griffen Ordner an und bewarfen Polizeibeamte mit Flaschen. Auch nach Spielende kam es zu Verstimmungen seitens der etwa 500 abreisenden Gästefans, die den S-Bahnhof Köpenick nach der Festnahme eines Fans wegen Beleidigung besetzten und sich zunächst weigerten, die Heimreise anzutreten.
Die unregelmäßige Taktung der S-Bahn verursachte in der Abwicklung des Fanabstroms zusätzliche Probleme.
Insgesamt erteilten Polizisten mehr als 30 Platzverweise, nahmen 15 Personen fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Landfriedenbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Körperverletzung ein. Die Polizei war mit knapp 300 Beamten im Einsatz.
Quelle:www.berlin.de
Union- und KSC-Anhänger randalieren in Berlin
Rund 120 angebliche Union-Anhänger machten den Anfang: Sie attackierten Gästefans vor der Partie Union-KSC. Aber auch auf Karlsruher Seite waren Randalierer unter den Fans. Steine und Flaschen flogen, ein Bahnhof wurde besetzt.
Es war ein schlechtes Spiel von Union, dennoch gewannen die Berliner Montagabend zu Hause gegen den Karlsruher SC. Nach der Niederlage randalierten KSC-Fans – schon vor dem Spiel war es aber auf beiden Seiten zu Krawall gekommen.
Laut Polizei versuchten rund 120 vermummte Personen bereits auf der Anreise zur Partie im Stadion An der Alten Försterei gegnerische Fans in Nebenstraßen nahe dem Stadion zu attackieren.Die Situation eskalierte aber zunächst nicht, was die Polizei auf ein schnelles Eingreifen der Beamten zurückführt, die gezielte Platzverweise aussprachen sowie Risikogruppen identifizierte und Identitäten feststellte.
Vor dem Stadion ging es allerdings weiter – nun schlugen KSC-Fans über die Stränge. Kurz vor 20 Uhr durchbrachen zahlreiche Gästefans die Einlasskontrollen, griffen Ordner an und bewarfen Polizeibeamte mit Steinen und Flaschen. Offenbar bekam die Polizei die Situation zügig in Griff, die Partie fand wie geplant statt.
Nach Spielende – und einem Sieg für Union – konnten einige KSC-Anhänger aber offenbar nicht mit der Niederlage umgehen. Die Polizei nahm einen Fan wegen Beleidigung fest, woraufhin etwa 500 abreisende Gäste den S-Bahnhof Köpenick besetzten und sich zunächst weigerten, die Heimreise anzutreten. Die unregelmäßige Taktung der S-Bahn wegen des Winterchaos tat ihr Übriges: Die Abwicklung des Fanstroms war deutlich schwieriger als sonst.
Letztlich konnten die Fans zur Abreise bewegt werden. Doch insgesamt erteilten Polizisten mehr als 30 Platzverweise, nahmen 15 Personen fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Landfriedenbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Körperverletzung ein. Die Polizei war mit knapp 300 Beamten im Einsatz.
Quelle:www.morgenpost.de


