Archiv für die Kategorie „Jahn Regensburg“
Jahn-Spiel beschäftigte auch die Polizei
Bei der Begegnung des SSV Jahn gegen Carl Zeiss Jena kam es zu kleineren Zwischenfällen. Die Polizei musste eingreifen.
Die Begegnung zwischen dem SSV Jahn Regensburg und Carl Zeiss Jena am Samstag hat auch die Regensburger Polizei beschäftigt. Mehr als 7500 Zuschauer waren ins Jahn-Stadion an der Prüfeninger Straße gepilgert, um sich die Partie anzusehen – davon rund 500 Fans aus Jena. Die Gästefans waren laut Polizei überwiegend mit dem Auto angereist. Etwa 150 Personen kamen mit dem Zug, 60 Personen mit einem Reisebus. Die Bahnreisende sowie die Insassen der Reisebusse wurden jeweils von Polizeikräften in Empfang genommen und zum Stadion geleitet. Dabei beleidigte ein zunächst unbekannter Mann die Beamten „durch eine Geste“. Die Personalien konnten nach dem Spiel festgestellt werden. Gegen den Fan wurde Anzeige erstattet.
Zwei Jena-Fans, die während des Spieles mehrmals versucht hatten, über den Zaun zu steigen, wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Einer der beiden leistete Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht an der Hand verletzt.
Unmittelbar nach Spielende überstiegen etwa 50 Heimfans aus dem Ultrablock Regensburg den Zaun. Sie wurden aber vom Ordnungsdienst und Polizei vor dem Zaun in Schach gehalten und wieder in den Block zurückgedrängt.
Nach dem Spiel suchte eine 50-köpfige Gruppe von Jena-Fans eine nahe gelegenen Gaststätte auf. Hier fand sich auch etwa zehn Jahn-Anhänger ein. Es kam zu einer Rangelei zwischen den Fans. Die Polizei musste einschreiten. Dabei leisteten zwei Fans aus Regensburg Widerstand und beleidigten die Beamten. Sie wurden festgenommen. In der Gaststätte wurden zudem die Toiletten von unbekannten Tätern beschädigt.
Die Abreise der Fans aus Jena verlief dann laut Polizei weitgehend störungsfrei.
Quelle:mittelbayerische.de
SSV Jahn Regensburg – Chemnitzer FC
Am Samstag, 21.04.2012 fand um 14.00 Uhr die o.g. Begegnung im Jahnstadion an der Prüfeninger Straße statt. Zu dem Spitzenspiel fanden sich über 8000 Zuschauer, davon ca. 2500 Gästefans ein. Die Gästefans reisten im 8 Bussen, Pkw und Kleinbussen an. Etwa 200 Personen kamen mit dem Zug aus Sachsen.
Bahnreisende sowie die Insassen der Reisebusse wurden jeweils von Polizeikräften in Empfang genommen und zum Stadion geleitet.
Während der Anreise kam es zu zwei Körperverletzungsdelikten. Ein Wachmann wurde gegen 10.00 Uhr in einem Kaufhaus in Bahnhofsnähe von einem bislang unbekannter Gästefans geschlagen. Zwei Polizeibeamte klagten nach dem Wurf eines Blöllers über Knalltraumata. Der Feuerwerkskörper wurde auf dem Weg vom Busparkplatz zum Stadion aus einer Menschenmenge vor die Füße der beiden Beamten geworfen. Ein Verursacher ließ sich nicht feststellen.
Im Stadionumfeld kam es vereinzelt zu verbalen Attacken zwischen gegnerischen Fangruppierungen die jedoch ohne Folgen blieben.
Kurz vor Spielbeginn kam es an den Eingängen Prüfeninger- / Lessingstraße zu massivem Zuschauerandrang. Ein späterer Spielbeginn war wegen der Live-Übertragung des MDR nicht möglich. Eine größere Anzahl überwiegend heimischer Fans, die sich erst kurz vor Spielbeginn am Stadion einfanden, verpassten dadurch die ersten Minuten der Begegnung.
Während des Spiels blieb es, ausgenommen vom Abbrennen von zwei Rauchbomben und eines Böllers im Gästeblock und einer Rauchbombe im heimischen Block, aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig.
Unmittelbar nach Spielende gelang es ca. 30 Gästefans die Absperrungen zu überwinden und Richtung Block der Heimfans zu laufen. Vom Ordnungsdienst und Polizeikräften wurde ein Aufeinandertreffen verhindert und die Gästefans wieder mit Nachdruck zurückgedrängt.
Während dieses Einsatzes bekam ein Polizeibeamter einen Schlag gegen den Helm, wobei er sich leicht am Nacken verletzte. Der Verursacher konnte festgenommen werden.
Während der überwiegende Teil der Jahn-Fans zügig das Stadion verließen, verblieben die Anhänger des Chemnitzer FC größtenteils noch im Stadion, bevor sie sich in Kleingruppen in Richtung Bahnhof bzw. Bus-/ Pkw-Parkplätzen unter Polizeibegleitung in Bewegung setzten.
An einer Tankstelle in Stadionnähe trafen ca. 50 Fans des Chemnitzer FC auf die gleiche Anzahl Regensburg Anhänger. Die Gruppen trafen kurzzeitig aufeinander (Rangeleien), konnten aber durch Polizeikräfte getrennt werden. Dabei kam es zu kurzfristigen Verkehrsstörungen. Ein Beamter wurde verletzt (Bein und Ellbogen), er musste sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben. Täter derzeit unbekannt.
In der Dechbettener Straße wurde ein Fan des Chemnitzer FC wegen Sachbeschädigung (Abreißen eines Waschbeckens im Stadion) festgenommen und nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen.
Der Zug hat den Hauptbahnhof Regensburg um 17.48 Uhr Richtung Chemnitz verlassen.Auch die Abfahrt der übrigen Fans aus Chemnitz verlief störungsfrei.
>>>Video
Quelle:polizei.bayern.de
Steinwerfer attackieren Polizisten
Steine werfende Hooligans haben am Samstag in Burghausen einen Polizeibeamten verletzt. Insgesamt fünf Hooligans – sowohl aus dem Regensburger wie auch dem Burghauser Lager – wurden festgenommen. Ein Großaufgebot an Polizei hat nach dem Drittliga-Fußballspiel des SV Wacker gegen Jahn Regensburg eine direkte Konfrontation zwischen angeblichen Fußballfans verhindern können.
Nach dem Spiel hatten mehrere hundert Polizisten am Stadion die Jahn-Anhänger eingekesselt und im Konvoi zum Bahnhof geleitet. Dort warteten bereits verschiedene Burghauser Fan-Gruppen auf die Gäste. Sie wurden von den Polizeikräften abgedrängt, um den Regensburgern den ungehinderten Zugang zu ihrem Zug zu ermöglichen.
Aggressive Burghauser versuchten immer wieder, die Absperrungen zu durchbrechen und auf die Regensburger loszustürmen. Hasstiraden schlugen den Regensburgern entgegen, die ihrerseits mit Beleidigungen antworteten. Es kam auch zu einem Steinwurf, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Massiven verbalen Angriffen aus beiden Lagern waren auch die Beamten ausgesetzt, die einige besonders aggressive FußballAnhänger zu Boden ringen mussten. Fünf Hooligans wurden festgenommen und zum Teil in Handschellen abgeführt. Wie die Polizei mitteilt, wurden Fußball-Fans wegen Körperverletzung, dem Tragen verfassungsfeindlicher Kennzeichen, Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angezeigt.
Bei den echten Burghauser Fußballfans sorgen die Auswüchse vor und nach den Spielen zunehmend für Unmut. „Weit haben wir es gebracht“, sagte etwa der frühere Burghauser Bürgermeister Fritz Harrer und räumt ein: „Größtenteils haben wir uns diese Fangruppen selbst hergezogen.“ Nicht wenige fordern ein Stadionverbot für die radikalen Gruppen. „Denen geht es nicht um den Sport, sondern nur ums Krawall machen“, sagt einer, der namentlich aber nicht genannt werden will. Er hat schon öfter überlegt, sich in einem Leserbrief in den regionalen Medien zu Wort zu melden und dieses Verbot zu fordern, dies aber letztlich „aus Angst vor Übergriffen“ nicht getan.
Die Polizei betont in ihrer Pressemitteilung zum Samstag, die Anhänger beider Vereine hätten sich im Großen und Ganzen an die seitens der Polizei in offenen Briefen an die Fangruppen gerichteten Botschaften gehalten. Vor, während und nach dem Spiel hätten rund 300 Beamte die Fan-Trennung konsequent durchgeführt.
Quelle:chiemgau-online.de


