Archiv für die Kategorie „Hansa Rostock“
Polizeieinsatz anlässlich des Fußballspiels 1. FC St. Pauli – Hansa Rostock
Nachdem die Hamburger Polizei wegen zu erwartender Störungen dem FC St. Pauli den Kartenverkauf an Fans des FC Hansa Rostock durch eine Verfügung untersagt hatte, legte der Rostocker Club beim VG Hamburg Beschwerde dagegen ein. Die Beschwerde wurde auch vom OVG zurück gewiesen. Darauf hin meldete der FC Hansa Rostock für den 22.04.2012 von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr einen Aufzug an, der am 21.04.2012 vom OVG Hamburg bestätigt wurde.
Die Marschroute der etwa 1.700 Fans des FC. Hansa Rostock führte vom Bahnhof Hmb.-Altona etwa vier Kilometer durch Altona zurück zum Bahnhof und wurde vom Versammlungsleiter gegen 14.00 Uhr für beendet erklärt. Der Aufzug verlief ohne Störungen und die Rostocker Fans verließen Hamburg planmäßig mit dem Zug vom Hamburger Hauptbahnhof.
Während des Fußballspiels hielten sich bis zu 800 Anhänger des FC St. Pauli auf dem Vorplatz des Millerntorstadions auf. Gegen 14.40 Uhr wurden Polizeikräfte von Anhängern des FC St. Pauli, die in einem Veranstaltungszentrum in der Marktstraße das Spiel im Fernsehen verfolgt hatten, massiv mit Gegenständen beworfen. Die Täter flüchteten. Kurz vorher war einem Besucher des Fußballspieles durch eine kleinere Gruppe von Anhängern des FC St. Pauli eine Jacke geraubt und verbrannt worden.
Kurz nach 15.00 Uhr wurden Polizeikräfte in der Budapester Straße massiv mit Steinen und Flaschen beworfen, anschließend wurden Polizeibeamte im Bereich Paulinenstraße/Thadenstraße mit Würfen attackiert. Ein Polizeibeamter wurde durch einen Flaschenwurf am Kehlkopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Im Bereich Neuer Pferdemarkt wurden die Pferde und Reiter der Hamburger Reiterstaffel mit Signalmunition beschossen, so dass die Einheit aus dem Einsatz abgezogen werden musste.
Immer wieder musste die Hamburger Feuerwehr ausrücken, um brennende Müllcontainer und Dixie-Klos im Bereich St. Pauli zu löschen. In der Gerhardstraße wurde ein Lokal entglast und gegen 16.15 Uhr schleppten Störer im Bereich Clemens-Schulz-Straße/Thadenstraße, wie bereits zuvor in der Annenstraße, Baustellenmaterial auf die Fahrbahn, so dass der Fahrverkehr blockiert wurde.
Gegen 16.30 Uhr bewarfen 10 vermummte Personen einen Kradfahrer der Verkehrdirektion, der für Verkehrslenkungsmaßnahmen eingesetzt war mit Gegenständen. Der Beamte wurde leicht verletzt und das Krad wurde beschädigt.
Ab etwa 17.00 Uhr hielten sich noch etwa 200 St. Pauli-Anhänger auf dem Stadionvorplatz und etwa 300 bis 400 im und vor dem Vereinslokal in der Budapester Straße auf.
Nach jetzigem Kenntnisstand wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Sieben Störer wurden wegen Verdacht des Landfriedensbruchs vorläufig festgenommen und sieben Personen wurden in gewahrsam genommen.
Die Polizei war mit Unterstützung aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit insgesamt 1.512 Beamten im Einsatz.
Quelle:presseportal.de
Die Demonstration der Hansa Rostock-Fans war entgegen der Befürchtungen friedlich. Pauli-Fans attackierten jedoch die Polizei.
Nach dem Zweitligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock haben am Sonntag in Hamburg Fans Polizisten angegriffen. Anhänger des FC St. Pauli hätten Beamte mit Pyrotechnik und Steinen beworfen, sagte eine Polizeisprecherin. Auch Polizeipferde seien attackiert worden. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.
Die aus Rostock mehrheitlich mit der Bahn angereisten Fans begaben sich derweil wieder auf den Weg zum Bahnhof. Die Stimmung sei nach der Auswärtsniederlage ihrer Mannschaft betrübt, aber nicht aggressiv, sagte die Sprecherin.
Eine Demonstrationszug von rund 1.700 Anhängern des Rostocker Vereins in Hamburg war vor dem Spiel nach Polizeiangaben friedlich verlaufen. Der Protest richtete sich dagegen, dass wegen Randale beider Fangruppen in der Vergangenheit keine Tickets an Rostocker Fans ausgegeben werden durften.
Die Hamburger Polizei war mit 1.500 Mann im Einsatz, um insbesondere ein Zusammentreffen zwischen Anhängern der Mannschaften zu verhindern. Die Anreise der Rostocker Fans am Morgen war ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. Lediglich aus einer kleinen Gruppe heraus sei im Hamburger Hauptbahnhof Pyrotechnik gezündet worden.
„Gerechnet haben wir mit anderen Auswirkungen“, sagte ein Polizeisprecher im Anschluss. „Jetzt freuen wir uns, dass alles so friedlich gelaufen ist.“ Rund 1700 Rostocker waren vom Bahnhof Hamburg-Altona aus durch die Stadt gezogen. 310 von ihnen gelten als gewaltbereit. Die Hansa-Fans hatten gegen eine Kartensperre für das Spiel demonstriert.
Unter den 1500 Beamten aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vor Ort waren auch Spezialkräfte, wie etwa Sprengstoffexperten. Zudem waren mehrere Wasserwerfer in Stellung gebracht worden.
Lediglich zwei Festnahmen habe es gegeben, sagte der Polizeisprecher: Ein Hansa-Fan habe in der Bahn mit einer Dose nach einem Hamburger Fußballfan geworfen. Ein zweites Mal griff die Polizei ein, als ein Demonstrant während des Protestmarsches einen Böller zündete.
+++ Hansa-Fans haben mit Demonstrationsmarsch begonnen +++
+++ Noch alles ruhig: Rostock-Fans treffen sich in Altona +++
Einige der Fußball-Fans riefen: „Auf, auf in den Krieg“ oder hielten Plakate mit Slogans wie „Ganz HH hat Angst vorm FCH“ und „Hier stirbt der Fußball“ hoch. Die Veranstalter hatten auf dem rund zweistündigen Protestmarsch immer wieder zu friedlichen Demonstrationen aufgerufen.
Vor dem Anpfiff des Zweitliga-Spiels versammelten sich zudem rund 800 sogenannte Ultra-Fans des Hamburger Vereins vor dem Millerntor-Stadion. Sicherheitskräfte hatten befürchtet, dass die beiden verfeindeten Fangruppen dort aufeinandertreffen und es zu Krawallen kommt. Die Umgebung um das Millerntor-Stadion war vorsichtshalber den ganzen Tag über zum Gefahrengebiet erklärt worden.
Quelle:abendblatt.de
Der FC St. Pauli darf für das Zweitligaspiel gegen Hansa Rostock weiter keine Gästekarten verkaufen.
Dies bestätigte das Hamburger Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren und unterstrich damit eine Verfügung der Hamburger Polizei.
Selbst ein massiver Einsatz von Polizeikräften bei der Fanüberwachung vor, während und nach dem Spiel könne voraussichtlich gewalttätige Ausschreitungen der rivalisierenden Gruppen nicht verhindern, begründete das Gericht seine Entscheidung.
Gegen das Urteil kann der Klub Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen. “Es liegt im Bereich des Möglichen, dass wir in die nächste Instanz gehen. Es ist ein einschneidendes Urteil für den deutschen Fußball”, sagte Medienleiter Christian Bönig.
Die Polizei hatte dem FC St. Pauli untersagt, etwa 2.500 Karten für das Spiel am 22. April gegen Hansa Rostock an den Gastverein abzugeben, der Klub hatte dagegen Widerspruch eingelegt.
Quelle:sport1.de
Festnahmen nach Randalen bei Rostock-Spiel
Rund um die Heimpleite des TSV 1860 gegen Ligaschlusslicht Hansa Rostock kam es in der Innenstadt und der Arena zu Randalen und Schlägereien. Es gab zahlreiche Festnahmen.
Schon im Vorfeld der Partie gab es Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern. In der Nacht zum Samstag lieferten sich mehrere Fans gegen 01:00 Uhr im Sperrengeschoss am Marienplatz zunächst verbale, dann auch körperliche Angriffe. Es kam zu einer wüsten Schlägerei. Die Polizei konnte die Gruppierungen trennen, zwei Personen wurden dabei nicht erlaubte pyrotechnische Gegenstände abgenommen.
Unmittelbar vor dem Spiel Begegnung des TSV 1860 gegen Hansa Rostock (0:1) kam es dann im Umfeld der Allianz Arena wiederum zu einer Schlägerei, bei der etwa 50 Personen involviert waren. Hierbei wurden 9 Gast- und 6 Heimultras festgenommen, der Rest verschwand in alle Himmelsrichtungen. Während des Spiels wurden schließlich 22 Angehörige der Münchner Ultra-Gruppierung Cosa Nostra in ihrem Block von USK-Kräften vorläufig festgenommen, vier von Ihnen stehen unter dem dringendem Tatverdacht des Landfriedensbruches.
Nach dem Spiel versuchten Rostocker Fans das Spielfeld zu stürmen, sie brachen ein Zugangstor zum Rasen auf. Die Polizei konnte jedoch den Sturm verhindern. Eine erneute Auseinandersetzung zwischen den Anhängern nach dem Spiel auf dem Busparkplatz Süd konnte nur durch den raschen Einsatz der Polizei verhindert werden.
Quelle:merkur-online.de
Bilanz der Zweitliga Fußballbundesligapartie TSV 1860 München gegen den FC Hansa Rostock
Am 31.03.2012 fand die Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Hansa Rostock vor ca. 18.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena statt. Schon im Vorfeld kam es zu Fanausschreitungen zwischen den Gruppierungen. Gegen 01:00 Uhr kam es zu einem verbalen Streit zwischen den Anhängergruppen im Sperrengeschoss Marienplatz. Die Fans schlugen und traten aufeinander ein. Dabei kam es zu leichteren Verletzungen. Im Rahmen der polizeilichen Sofortmaßnahmen konnte ein Großteil der Fans angetroffen werden. In diesem Rahmen konnten auch bei zwei Fans nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände aufgefunden werden.
Vor dem Spiel kam es im Umfeld der Allianz Arena zu einer körperlichen Auseinandersetzung wiederum zwischen den Anhängern beider Fanlager. Ca. 50 Beteiligte gingen aufeinander los und es kam zu einer kurzen Auseinandersetzung. Anschließend entfernten sich die Fans in verschiedene Richtungen. Die Polizei konnte 9 Gast- und 6 Heimultras festnehmen. Weitere 22 Angehörige der Cosa Nostra wurden während des Spiels in ihrem Block von USK-Kräften vorläufig festgenommen. Von 18 Personen wurden die Personalien erhoben, bei 4 Personen erhärtete sich der Verdacht der Beteiligung an dem Landfriedensbruch. Nach dem Spiel versuchten einige Rostocker Fans auf das Spielfeld zu gelangen. Sie hatten bereits eine Zugangstüre auf bislang unbekannte Weise geöffnet. Durch die eingesetzten Kräfte der Polizei konnte ein Betreten des Rasens verhindert werden.
Eine erneute Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen an einem Parkplatz vor dem Stadion konnte nur aufgrund des raschen Einschreitens von Polizeieinsatzkräften verhindert werden.
Quelle:polizei.bayern.de
Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt – Polizeibericht
Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei heute das Fußballspiel zwischen Hansa Rostock und Eintracht Frankfurt ab
Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am heutigen Tag das Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen dem F.C. Hansa Rostock und der Eintracht Frankfurt abgesichert.
Die Anreise der ca. 1400 Gästefans zur DKB-Arena verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Etwa 350 Fans aus Frankfurt erreichten schon in den Morgenstunden die Hansestadt Rostock. Diese Fans bestiegen in Warnemünde zwei Fahrgastschiffe und fuhren in den Stadthafen. Durch das schnelle Handeln der Polizei konnte verhindert werden, dass diese dort auf ca. 200 Fans der Problemfanszene des F.C. Hansa Rostocks trafen.
Die Gästefans wurden ohne Vorkommnisse in die DKB-Arena begleitet.
Während und nach dem Spiel kam zu keinen polizeilich relevanten Vorfällen. Dem konsequenten Auftreten der 1000 Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass im gesamten Einsatzverlauf ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen verhindert werden konnte.
Einen gewalttätigen Vorfall gab es bereits in der Nacht vor dem Zweitligaspiel.
Sieben Fans der Eintracht, die vorzeitig angereist waren, wurden am 10.03.2012 gegen 23:00 Uhr auf einem Parkplatz in Warnemünde durch eine 15-köpfige Gruppe angegriffen.
Mit Steinen und Flaschen attackierten die vermummten Personen die Frankfurter, die daraufhin in ihrem Transporter flüchteten. Mit drei Fahrzeugen verfolgten die Angreifer die flüchtenden Eintrachtfans. Bei einem verkehrsbedingten Ampelstopp wurde das Fahrzeug von den Vermummten umstellt und erneut mit Flaschen beworfen. Als der Kleintransporter dann über die Stadtautobahn in Richtung Stadt weiterfuhr, versuchte eines der Verfolgerfahrzeuge den T4 auszubremsen und von der Straße abzudrängen.
Die über Notruf alarmierte Polizei konnte eines der Angreiferfahrzeuge stoppen. Die sechs Insassen wurden vorläufig festgenommen. Dabei handelt es sich um Rostocker im Alter zwischen 17 und 27 Jahren, die alle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind und alle der gewalttätigen Fußballfanszene des F.C. Hansa Rostock zugerechnet werden. In dem Fahrzeug fanden die Polizeibeamten u.a. Vermummungsgegenstände.
Gegen die sechs vorläufig Festgenommenen wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Im Rahmen dieser Verfahren wurden bei allen sechs mutmaßlichen Tatverdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Quelle:rostock-heute.de
VfL Bochum 1848 vs. Hansa Rostock – aufgeheizte Stimmung trotz frostiger Temperaturen!
Trotz frostiger Temperaturen zeigten sich etliche Fußballanhänger bei dem heutigen Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum 1848 und Hansa Rostock in sehr aufgeheizte Stimmung. Dies wurde am heutigen 5.2.2012 bereits vor dem Anpfiff (13:30 Uhr) deutlich. Schon auf dem Fußmarsch vom Bochumer Hauptbahnhof zum Stadion agierten etliche Rostocker Problemfans sehr aggressiv. Sie bewarfen die begleitenden Polizeibeamten mit Stöcken und anderen Gegenständen. Auf diesem Weg kam es auch zu einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der beiden gegnerischen Lager. Eine Eskalation konnte durch die Polizei mittels Einsatzes von Pfefferspray und Mehrzweckschlagstock verhindert werden. Beim Einlass in die Westkurve zeigten sich die Rostocker wenig geduldig. Etliche Aggressoren versuchten, die Absperrungen der Eingänge zu überrennen. Auch hier war der Einsatz von Pfeffergas erforderlich, um die Lage zu bereinigen. Das weitere Spiel verlief dann weitgehend störungsfrei. Auch auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es eine sehr aufgeheizte Stimmung. Vereinzelt musste Reizgas eingesetzt werden, um das Aufeinandertreffen der gegnerischen Fans zu unterbinden und Straftaten aus der aufgebrachten Menge zu verhindern. Insgesamt wurden 42 Personen leicht verletzt, davon fünf Polizisten und neun Sicherheitskräfte. 19 Personen wurden in polizeiliches Gewahrsam genommen. Es wurden diverse Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruch, Gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Gegen 17:10 Uhr verließ dann der Sonderzug den Bochumer Hauptbahnhof in Richtung Rostock und der Spuk fand sein Ende.
Quelle:presseportal.de
Ausschreitungen vor dem Spiel Bochum gegen Rostock
Vor dem Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock gab es Ausschreitungen, wie die Polizei bestätigte. Die Polizisten mussten offenbar Tränengas einsetzen. Wegen eines Unfalls im Rostocker Sonderzug hätte das Spiel wohl beinahe später angepfiffen werden müssen.
Das Fußball-Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock am Sonntag wurde von Ausschreitungen überschattet. Die Polizei musste vor dem Stadion Tränengas einsetzen, um die Hooligans unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei bestätigte, dass es Ausschreitungen gegeben habe, nannte aber zunächst keine Details. Ob es zu Festnahmen oder Verletzten gekommen ist, konnte auch von Vereinsseite zunächst nicht bestätigt werden.
Die Rostocker Fans wurden nach der Ankunft des Sonderzuges bei ihrem Spaziergang vom Hauptbahnhof Richtung Stadion von der Polizei begleitet – auch von einem sogenannten “Begleit-Hubschrauber”. Der DFB hatte das Spiel gemäß § 32 der „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen“ als eine Partie mit erhöhtem Risiko eingestuft. Diese Einstufung führte unter anderem dazu, dass im Gästebereich der Verkauf sowie der Verzehr von Alkohol nicht gestattet waren.
Ein kurioser Unfall im Sonderzug der Gäste aus Rostock hätte beinahe für einen späteren Anpfiff gesorgt. Nach Informationen von RevierSport tanzten Fans des FC Hansa im Sambawagen auf den Tischen und rissen dabei einen Behälter mit heißen Würstchen um. Das kochend heiße Wasser, dass sich im Topf befand, traf einen Anhänger und fügte ihm schwere Verbrennungen zu. Der verletzte Zuschauer musste umgehend von einem Notarzt behandelt werden, weshalb der Zug stoppte. Die Begegnung sollte danach ursprünglich erst um 14 Uhr angepfiffen werden. Die Verzögerung erwies sich allerdings als weniger schlimm und so konnte die Partie pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen werden.
Quelle:derwesten.de
Landfriedensbruch durch Anhänger des FC Hansa Rostock?
Vermummte Personen stürmten Lokal in Warnemünde und griffen Anhänger von Dynamo Dresden an
Am 17.12.2011 stürmten gegen 19:15 Uhr ca. 20 vermummte Personen in ein Lokal in Warnemünde. Dabei trugen sie Sturmhauben, die regelmäßig in der Rostocker Problemfanszene Verwendung finden. Im Lokal griffen die Täter mit vorgefundenem Geschirr und zwei Stühlen neun Anhänger der SG Dynamo Dresden an. Durch Tritte in den Rücken wurde ein Dresdner Anhänger verletzt. Im Anschluss flüchteten die Täter über die Fußgängerbrücke in den Stadtkern von Warnemünde. Unverzüglich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Angreifern blieben erfolglos.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu den Angreifern machen können, informieren die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder über die Internetwache www.polizei.mvnet.de
Quelle:rostock-heute.de
Schläger nach Körperverletzung ermittelt Bad Fallingbostel
Aus einer Gruppe von Fans des Fußballvereins Hansa Rostock heraus wurde am Freitagmittag ein 40 Jahre alter Hamburger angegriffen. Das Opfer erlitt blutende Kopfplatzwunden, die ambulant versorgt worden sind. Der Mann hatte beobachtet, wie auf dem Autobahnparkplatz Steinbach von Angehörigen der Fangruppe Sticker ihres Vereins an ein Toilettenhäuschen geklebt worden waren. Das spätere Opfer hatte die Fußballanhänger aufgefordert, dies zu unterlassen. Daraufhin wurde er mit Faustschlägen traktiert. Die gute Täterbeschreibung ermöglichte es der Polizei, die Fan-Gruppe vor dem Spiel des FC Hansa Rostock in Paderborn festzustellen und den Schläger zu identifizieren. Er ist 21 Jahre alte und wohnt in Groß Laasch. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:presseportal.de
Entschlossen gegen aggressive Fußballfans: Bundespolizei nimmt 134 Rostock-Fans in Gewahrsam
Auf dem Weg zum Fußballspiel in Fürth mussten in der Nacht zum Samstag 120 bahnreisende Anhänger des FC Hansa Rostock bereits in Berlin wieder umkehren. Auch 14 Hansa-Anhänger, die in Berlin wohnen und zusteigen wollten, mussten zu Hause bleiben. Massive Rechtsverstöße hatten dazu geführt, dass die Einsatzleitung der Bundespolizei die vorzeitige Heimreise anordnete.
Statt nach Ankunft am Berliner Hauptbahnhof gegen 23:35 Uhr den 45-minütigen Zwischenhalt für Raucherpausen oder Einkäufe zu nutzen, raubten zwei Rostocker auf dem Bahnhofsvorplatz Anhängern des Vereins Hertha BSC deren Fußballschals. Berliner Polizisten nahmen beide Täter fest.
Beim Zustieg in den zur Weiterfahrt bereitstehenden Zug drohten die verbliebenen Fans gegenüber Polizeibeamten Ausschreitungen an, sollten ihre zwei “Kameraden” nicht bald freikommen. Außerdem wollten sie noch auf weitere 60 Fans warten, deren Ankunft in Berlin sich aber wegen einer Streckensperrung bei Bernau erheblich verzögerte.
Als der RE 18523 losfahren wollte, zogen Fans die Notbremse. Nach weiteren zehn Minuten hatte das Zugpersonal die Bremse gelöst. Der Zug setzte sich in Bewegung, wurde jedoch abermals nach nur einem Meter per Notbremse zum Stehen gebracht. Daraufhin holte die Bundespolizei die Fans aus dem Zug. Mit 90 Minuten Verspätung konnte der Regionalexpress – diesmal ohne Fußballfans – endlich seine Fahrt fortsetzen.
Die zurückgebliebenen Fans griffen bei der anschließenden Identitätsfeststellung mehrfach Polizeibeamte an, warfen Glasflaschen und stimmten polizeifeindliche Sprechgesänge an.
Dieses aggressive Verhalten und weil für den verbleibenden Reiseweg die Begehung weiterer Straftaten zu befürchten war, entschied sich die Bundespolizei, die etwa 120 Fans mit dem erstmöglichen Zug um 6:57 Uhr zurück nach Rostock zu bringen.
Verletzt wurde keiner der über 100 eingesetzten Bundespolizeibeamten. Mehrere Straftaten hat die Bundespolizei zur Anzeige gebracht, darunter Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Ermittlungen dauern an. Gegenwärtig wird das vorhandene Videomaterial ausgewertet.
Quelle:presseportal.de
Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Sicherheit
Nach den Geschehnissen beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 19. November 2011, hat der F.C. Hansa Rostock in seiner Stellungnahme öffentlich um Hilfe gebeten.
Der Vorstand wandte sich an Politik und Polizei, um darauf hinzuwirken, dass sich in Zukunft Vertreter aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen regelmäßig zu einer „Task-Force“ zusammenfinden, um dieser ernstzunehmenden Problematik entgegenzuwirken.
Beim ersten Treffen tauschten sich heute der Vorstand des F.C. Hansa mit Innenminister Lorenz Caffier und Thomas Laum, Polizeipräsident des Präsidiums Rostock, aus und verständigten sich auf konkrete Ziele:
„Ich möchte darauf hinwirken, dass Staatsanwaltschaft und Justiz eine schnellere Abwicklung der Strafanträge und härtere Bestrafung sicherstellen. Wir werden unsere Arbeit im präventiven und repressiven Bereich verstärken“, bestätigte Minister Lorenz Caffier.
So konnten auch die ersten Erfolge der laufenden Ermittlungsverfahren verkündet werden:
„In Zusammenarbeit mit dem F.C. Hansa Rostock konnten bisher gegen 63 Personen Strafverfahren eingeleitet werden und mit dem Abschießen von Leuchtraketen in den Gästefanblock ein Fall der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgeklärt werden“, so Thomas Laum.
Im Ergebnis haben sich das Innenministerium und der Vorstand verständigt, diese „Task-Force“ einzusetzen.
Davon unabhängig einigte sich der Vorstand des F.C. Hansa Rostock heute auf einen umfassenden Maßnahmenkatalog:
1. Die Südtribüne der DKB-Arena wird mit sofortiger Wirkung geschlossen. Die Jahreskarten im Bereich der Südtribüne haben ab sofort entsprechend Gültigkeit für die Blöcke 27 und 27A.
Hansa-Fans, die bereits Tageskarten für die Hintertortribüne erworben haben, bekommen die Möglichkeit, diese kostenfrei gegen Tickets im Bereich der Nordtribüne umzutauschen. Die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen lassen es zu, dass die Jahreskarten- und Tageskartenbesitzer einen preislich adäquaten Platz in der DKB-Arena zugewiesen bekommen können.
„Ich möchte mich im Namen des F.C. Hansa Rostock ausdrücklich bei den Fans für die vergangenen Geschehnisse entschuldigen. Der im Juni mit der aktiven Fanszene beschlossene Kodex wurde mit Füßen getreten. Die Vorkommnisse haben uns dazu veranlasst, konsequent zu handeln, um die Sicherheit für die Besucher der DKB-Arena zu verbessern.
Wir wollen zudem die unbelehrbaren Straftäter, die dem Verein bewusst Schaden zufügen, ausgrenzen und bitten dabei weiterhin um Unterstützung durch die Rechtsordnung. Wir werden unsere Arbeit im präventiven Bereich noch weiter intensivieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Bernd Hofmann.
2. Der F.C. Hansa Rostock bietet für seine Fans unter der Telefonnummer 0381-444 35 80 eine Hotline (auch per E-Mail: info@ra-klopsch.de oder Fax:0381-444 358 19) an, bei der man (auch anonym) Hinweise zu Straftaten weitergeben kann. Die damit verbundene Rechtsanwaltskanzlei des Vereins muss alle eingehenden Anrufe aufgrund der gesetzlichen Schweigepflicht vertraulich behandeln.
3. Des Weiteren wird ab dem kommenden Kalenderjahr ein personifizierter Kartenvorverkauf für die Auswärtsspiele des F.C. Hansa angestrebt.
4. Bei sicherheitsrelevanten Spielen wird der F.C. Hansa Rostock auf den ständigen Einsatz von Sprengstoffspürhunden setzen.
Quelle:fc-hansa.de
Nach den Ereignissen zum letzten Heimspiel des F.C. Hansa Rostock am 19.11.2011 resümiert die Polizei einen vergleichsweise ruhigen Verlauf des heutigen Bundesligaspiels gegen den 1.FC Union Berlin.
Die Anreise der ca. 2.200 Gästefans zur DKB-Arena verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auf der Fahrt mit Regelzügen nach Rostock sowie in dem eingesetzten Fanzug aus Berlin hatte die Polizei das Mitführen von Glasflaschen und Pyrotechnik untersagt. Aufgrund von Hinweisen, dass Fans des 1. FC Union Berlin dennoch Pyrotechnik in großem Umfang mit sich führen, wurden am Eingang zum Gästefanbereich der DKB-Arena umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Aus diesem Grund wurde die Partie auch mit einer Verspätung von 15 Minuten angepfiffen.
Nach Spielende warfen Anhängern des F.C. Hansa Rostock in der Rostocker Südstadt Steine auf einen Shuttlebus, der Fans des 1. FC Union Berlin zum Hauptbahnhof transportierte. Weitere Vorfälle im Rahmen der Abreise wurden nicht registriert.
Für die vom DFB als Risikospiel eingestufte Begegnung waren 1.400 Beamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundespolizei im Einsatz.
Quelle:presseportal.de


