Archiv für die Kategorie „Halleschen FC“
Fußballspiel SV Meppen gegen den Halleschen FC verlief überwiegend friedlich
Das Fußballspiel in Meppen am Samstag zwischen dem SV Meppen und dem Halleschen FC verlief aus Sicht der Polizei überwiegend friedlich. Insgesamt etwa 2000 Fans, darunter etwa 570 angereist aus Halle verfolgten das Spiel.
Etwa 170 Fans, darunter viele Problemfans der Ultraszene, reisten mit den Regionalverbindungen der Bundesbahn an und erreichten teils alkoholisiert den Bahnhof in Meppen. Auf dem Weg zum Stadion erfolgte eine Begleitung des Fanmarsches durch Polizeikräfte. Dabei kam es lediglich im Verlauf der Lathener Straße zu verbalen Auseinandersetzungen mit dort stehenden Meppener Fans.
Weiterhin reisten 400 Fans mit Bussen und privaten Autos an und erreichten ohne besondere Vorkommnisse das Stadion. Während des Spiels kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, wobei sich sowohl die Fans aus Halle als auch die Fans aus Meppen auf das Spiel konzentrierten und ihre Mannschaften unterstützen.
Während der Abfahrt der Zugreisenden kam es im Bereich der Tankstelle an der Lathener Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen Meppener und Hallenser Fans. Die Polizeikräfte mussten Pfefferspray einsetzen, wodurch sechs Meppener Fans leicht verletzt wurden. Insgesamt wurden acht Identitätsfeststellungen durchgeführt. Die bahnreisenden Fans verließen mit dem Zug gegen 16.50 Uhr den Meppener Bahnhof und wurden von Polizeikräften begleitet. Zwölf Strafverfahren wurden von der Polizei eingeleitet, zwei wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, neun wegen Beleidigung und eines wegen einer versuchten Körperverletzung.
Quelle:presseportal.de
Polizei musste Fußballfans auseinanderhalten
Beim Fußballderby zwischen dem 1.FC Magdeburg und dem HFC waren am Sonntag mehrere Hundertschaften der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt im Einsatz. Im Vorfeld des Spiels wurde gegen 19 Fans ein Stadionverbot ausgesprochen. Es kam auch zu mehreren Gewahrsamnahmen. Das Spiel selbst verlief allerdings störungsfrei.
Nach dem Spielende versuchten rund 100 Magdeburger Fans über die Zäune zu den Anhängern des HFC zu gelangen. Die Einsatzkräfte der Polizei verhinderten ein Aufeinandertreffen der Fans. Im weiteren Verlauf wurden aus dem Magdeburger Fanblock Gegenstände wie Sitzschalen und Absperrgitter auf die Polisten geworfen. Aus dem HFC-Block wurden pyrotechnische Gegenstände in Richtung der Kollegen abgefeuert. Mit Pfefferspray brachte die Polizei die aufgebrachten Fans wieder unter Kontrolle. Die Begleitung der HFC-Fans zur bereitgestellten Bahn verlief dann ohne weitere Zwischenfälle. Das Fußballspiel wurde insgesamt 11.861 Zuschauenr besucht, darunter waren 2.200 Zuschauer aus Halle.
Quelle:magdeburgersonntag.info
>>>Video
Festnahmen anlässlich eines Fußballspiels
Im Umfeld eines Fußballspiels der Regionalliga Nord wurden gestern Nachmittag in Moabit mehrere Personen festgenommen. Bei der Anreise der Gästefans kam es im Hauptbahnhof zu Faustschlägen und Fußtritten gegen die Polizisten. Dabei wurden drei Beamte verletzt, die aber ihren Dienst fortsetzen konnten. Die um 13 Uhr 30 startende Partie im Poststadion in der Lehrter Straße verlief bis auf vereinzelte polizeifeindliche Parolen ohne Störungen. Bei der Begleitung zurück zum Bahnhof und bei der Abfahrt der Gästefans kam es erneut zu Rangeleien mit den Beamten. Insgesamt wurden sechs Personen festgenommen und zehn Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
Quelle:berlin.de
Hallo hier mal ein Bericht von der Coesa Per Sempre Seite.
Endlich Sonntag, endlich Chemie Halle auswärts nach einer gefühlten Ewigkeit.
Dieses Jahr hieß das Ziel des 1.Auswärtsspiels: Berlin.
Die Vorzeichen für eine lockere, lustige Auswärtsfahrt standen eigentlich nicht schlecht, da man auch eine gute Zugfahrerzahl von 150 HFCern zu verzeichnen hatte.
Die Hinfahrt verlief entspannt, das war aber auch das einzige positive am ganzen Tag.
Denn in Berlin angekommen, wurde man von zahlreichen aggressiven Bullen empfangen, wie man es leider schon in Berlin gewohnt ist.
Prompt kam es dann zu den ersten Festnahmen, wobei ein HFCer fest genommen wurde, weil er anstatt einer Treppe die Rolltreppe benutzte, auf welcher man aber komischerweise 10 Minuten später trotzdem fahren durfte.
Mit jeder Menge Wut im Bauch ging es dann kurzen Weges zum beschaulichen Poststadion.
Am Ground angekommen entschied man sich in der 1.Halbzeit ganz normal auf dem Sitzplatz Fussball zu gucken und alle Zaunfahnen nicht aufzuhängen, womit auch nahezu alle anwesenden Fanclubs einverstanden waren. (Danke nochmal!)
Auch die kleine geplante Choreo präsentierte man in der 1.Halbzeit nicht.
Das Spiel welches zuvor immer mehr zur Nebensache wurde, war für Regionalligaverhältnisse bis auf das Führungstor unserer Jungs ziemlich langweilig.
Dann war endlich Halbzeit und der Zaun wurde behangen und die Choreo vorbereitet, welche leider nicht das gewünschte Bild ergab.
Nun hieß es Chemie Halle lautstark nach vorne zu peitschen und 150 motivierte HFCer supporteten in der 2. Halbzeit durchgängig und erreichten teilweise einen recht hohen Geräuschpegel.
Der HFC konnte am Ende als Sieger vom Platz gehen und bedankte sich bei den 500 eingekesselten Hallensern.
Der Rückweg zum HBF war dann die Ruhe vor dem Sturm, denn als man sich weigerte den Zug zu betreten und auf die Festgenommenen zu warten, eskalierte die Situation dann völlig.
Alle Fans wurden in den Zug geprügelt und mit den Knüppeln bearbeitet, wo man auch vor Behinderten keinen Halt machte!!! A.C.A.B.
Letztendlich schaffte man es sogar jemanden krankenhausreif zu prügeln und das die Cops nunmal anders ticken, zeigten sie dann nochmal im Zug als sie kurzzeitig noch Pfefferspray einsetzten.
Krass außerdem, dass in Berlin ja mittlerweile Kennzeichnungspflicht besteht und die Bullen einfach ihre Nummern abrissen und auf die Fans einprügelten.
Im Zug dann selber bekam man angedroht, dass wenn man aufsteht sofort aufs Maul bekommt.
Auf der verspäteten Rückfahrt gab es dann keine weiteren Vorkommnisse.Fazit: Die Berliner Polizei zeigte wieder einmal, dass sie zu keinem Zeitpunkt deeskalierend wirken wollte, sondern nur auf Eskalation aus war. Außerdem war sie nur auf sinnloses Provozieren von Fans aus sind und hat die ganze Zeit darauf wartet, jemanden aufgrund von Lappalien festnehmen zu können und daraufhin Gewalt einzusetzen. Siegesstimmung kam traurigerweise zu keinem Zeitpunkt auf.
— All Cops Are Bastards —
HFC-Spiel: Polizei zieht positives Fazit
Am Rande des DFB-Pokalspiels gab es keine größeren Zwischenfälle.
“Ausnahmezustand”, so wurde bundesweit vor dem DFB-Pokalspiel zwischen dem Halleschen FC und Eintracht Frankfurt gewarnt. Ein Risikospiel, für das es scheinbar zunächst kein Stadion gab. Von einem “Spiel das keiner will”, las man da in mancher Zeitung.
Am Samstag war es nun so weit. Rund 1.000 Polizisten waren vor Ort, darunter die Bundespolizei und auch Kräfte der hessischen und niedersächsischen Landespolizei. Ein logistischer Aufwand im hohen sechsstelligen Bereich. Doch die befürchteten Krawalle blieben aus, das Spiel im Stadion im Bildungszentrum in Halle-Neustadt endete friedlich, wenn auch mit einer Niederlage des HFC. 257 Frankfurter Fans und 2.500 Hallenser verfolgten die Partie. Die Eintracht-Fans kamen mit Bussen, wurden durch den Hintereingang ins Stadion gebracht und verließen die Saalestadt unmittelbar nach Spielende wieder in Richtung Autobahn.
Manch Frankfurter ohne Ticket hatte es da doch etwas unbequemer. Nach Angaben von Polizeisprecherin Anja Koppsieker waren rund 200 Frankfurter Ultra-Fans mit dem Zug nach Halle gereist, hatten aber keine Eintrittskarte fürs Stadion. Sie wurden nicht in die Stadt gelassen. Doch eskalieren sollte die Situation auch nicht. Deshalb durften die Frankfurter das Spiel auf dem Ernst-Kamieth-Platz per Radio verfolgen
“Im Bereich des Stadions kam es vor, während und nach dem Spiel zu keinen größeren Zwischenfällen”, so Anja Koppsieker. Fünf Fußballfans seien kurzzeitig in Gewahrsam genommen wurden. Dabei handelte es sich um Rangeleien unter Angetrunkenen, die getrennt wurden sowie um Beleidigungen – dem Stinkefinger gegen Beamte.
Zufrieden mit dem Verlauf des Fußballtages zeigte sich Innendezernent Bernd Wiegand. Die umfangreichen Maßnahmen und Absprachen im Vorfeld hätten sich bezahlt gemacht, sagte er auf Nachfrage von HalleForum.de. “Ich bin froh, dass alles so gelaufen ist.” Wiegand bedankte sich bei Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdienst sowie dem HFC für die gute Arbeit im Vorfeld und während des Spiels.
Ein gutes Geschäft machte indes die Tankstelle neben dem Stadion. Knapp 300 Fußball-Fans verfolgten das Spiel vor dem Stadion und deckten sich vor allem mit “Sternburger”-Bier ein.
Quelle:halleforum.de
Gästefans randalieren im Burger-Restaurant – 36 Festnahmen
Aus Sicht der Polizei verlief das Spiel ruhig. Auch nach dem Spiel kam es zu keinen polizeirelevanten Zwischenfällen. Der bereitgehaltene Shuttlebus wurde für die Rückfahrt zum Lübecker Hauptbahnhof durch die Gästefans angenommen.
Allerdings kam es im Vorfeld zu 36 Gewahrsamnahmen. Gegen 12.30 Uhr hielten sich zunächst 15 Gästefans in einem Schnellrestaurant im Bereich der Lohmühle auf. Als diese Gruppe dann auf 36 Personen wuchs, kam es zu Belästigungen von anderen anwesenden Gästen. Der Geschäftsführer sprach ein Hausverbot aus, welchem man nicht nachkam. Er bat die Polizei um Hilfe.
Als die Einsätzkräfte das Hausverbot wiederholten, wurden sie mit Bierbechern beworfen und bepöbelt. Zwei Widerstandshandlungen und Sachbeschädigungen führten dann dazu, dass alle 36 Gästefans in Polizeigewahrsam genommen wurden. Sie erwarten jetzt Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Zwei Ermittlungs-verfahren wegen Widerstands werden eingeleitet.
Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz an der Schulter leicht verletzt. Er bleibt weiterhin dienstfähig. Ein Störer musste nach Pfeffersprayeinsatz behandelt werden.
Zum Zeitpunkt der Rückreise wurden die 36 Personen aus dem Gewahrsam entlassen.
Quelle:ln-online.de
22-Jähriger stellt sich nach Öffentlichkeitsfahndung wegen Fußballrandale
Nach der am Dienstag veröffentlichten Fahndung wegen der Fußballrandale im Mai vergangenen Jahres in Halle hat sich ein Tatverdächtiger am Donnerstag der Polizei gestellt. Der 22-Jährige aus Halle sei zuvor nicht polizeilich in Erscheinung getreten, teilte die Polizei in Halle mit. Nach sieben weiteren Männern werde weiterhin gefahndet.
Bei der Begegnung am 22. Mai vergangenen Jahres zwischen dem Halleschen FC und Hannover 96 II wurden nach dem Spiel vor dem Stadion in Halle Polizeibeamte angegriffen, die die Abreise der Gästefans sichern sollten. Dabei wurden Polizeiangaben zufolge Steine, Flaschen und Hölzer auf die Polizisten geworfen, von denen sechs verletzt wurden. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch.
Quelle:nachrichten.t-online.de
Es ging hoch her in der Kabine des VfL 96. Zehn Spieler, gespalten in zwei Lager. Eine heiße Diskussion. Eigentlich sollte es wenige Minuten später beim Köthener Hallenfußball-Turnier gegen den Ortsrivalen Hallescher FC gehen. Doch das Team diskutierte. Antreten oder nicht? “Wir haben schließlich abgestimmt”, berichtet Kapitän Tobias Weber. “Und wir entschieden, weiter mitzuspielen.”
Man darf die Entscheidung als besonnene Reaktion der VfL-Spieler einordnen. Mehr noch: Es war eine Geste des Fairplay, die das Turnier in Köthen am Freitagabend nicht endgültig platzen ließ. Denn ihren Eklat hatte die Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt längst. Weil wieder einmal Anhänger des Halleschen FC aus der Rolle gefallen waren. Und das in einer ungeheuerlichen Qualität. Denn im Mittelpunkt der Attacken standen VfL-Spieler und der auf Krücken humpelnde Trainer Thomas Diedrich.
Was war geschehen? Wenige Minuten vor dem Anpfiff führte Tobias Weber seine VfL-er in die Halle. Dazu mussten sie durch den Vorraum, in dem sich auch der Getränke-Ausschank für die Zuschauer befanden. Was zunächst als ganz normaler Weg begann, wurde für den 96-Kapitän und seine Teamkameraden zum Spießrutenlauf. “Erst pöbelten uns einige HFC-Fans böse an. Dann wurde ich am Trikot gezogen und herumgeschubst, unser Trainer sogar angespuckt”, erinnert sich Weber.
HFC-Präsident Michael Schädlich reagierte geschockt, als er von den Vorfällen erfuhr, bei denen auch ein VfL-Fan bei einer Rangelei geschlagen wurde. Er entschuldigte sich zuerst bei Spielern und Trainer des VfL. “Das sind nicht unsere Anhänger. Diese Leute haben auch das Recht verwirkt, dass wir uns noch über inhaltliche Dinge mit ihnen auseinandersetzen”, sagte Schädlich am Montag. “Diese Randalierer haben sich nach außen aber mit unserem Klub identifiziert. Da gebietet es der Anstand, dass ich mich beim sportlichen Gegner entschuldige.”
Auch am Montag im Gespräch mit der MZ war VfL-Trainer Diedrich noch immer entsetzt über die Ereignisse von Köthen. “Es gab zwar keine Randale wie in großen Stadien. Aber ein kleiner Teil von sogenannten Fans hat den Sport wieder einmal beschädigt. Zumal Spieler und Anhänger von HFC und VfL gleichermaßen die Stadt Halle repräsentieren.” Während der Partie zwischen den Ortskontrahenten flogen aus dem HFC-Block Bananen auf das Spielfeld. “Die wurden zwar weggekehrt, allerdings machten die Reste den Untergrund schmierig und damit gefährlich”, so Diedrich. Mehrere Spieler – sowohl vom HFC als auch vom VfL – rutschten weg. Die 96er Sascha Rohde und Jannick Hempowicz fielen aus. Rohde verletzte sich sogar am Meniskus.
Eines wollte der VfL-Trainer allerdings klarstellen: “Spieler und Trainer des HFC haben sich vorbildlich verhalten und versucht, beruhigend einzuwirken. Die Entschuldigung von HFC-Präsident Michael Schädlich und Manager Ralph Kühne ist angekommen.”
Ungeachtet dessen kündigte der beim HFC für die Verhängung von Stadionverboten zuständige Richter Andre Stelzner eine Prüfung der Vorfälle an. Und Schädlich bestätigt: “Wenn wir konkrete Anhaltspunkte finden, werden wir unseren Weg konsequent weitergehen und diese Leute ausschließen.”
Doch auch das gewährt eben keine endgültige Sicherheit. In diversen Internetforen beschweren sich längst die echten HFC-Fans darüber, dass Randalierern mit Stadionverbot Einlass gewährt wurde. Sowohl der HFC-Sicherheitsbeauftragte als auch szenekundige Polizeibeamte seien nicht tätig geworden, um diese Leute auszuschließen. “Wir haben zu unserem eigenen Turnier in der Brandbergehalle in Absprache mit Polizei und Stadt einige Anhänger mit Stadionverbot zugelassen. Wir wollen ja auch die Chance zur Bewährung geben”, sagt Schädlich. “Diese Regelung galt aber nicht für Köthen, weil wir dort kein Hausrecht hatten.” Für den Achtligisten Germania Köthen ist eine Überprüfung von Zuschauern aber schlicht unmöglich, denn vom HFC ausgesprochene Stadionverbote gelten nur für die obersten vier Fußball-Ligen.
Beim Turnierveranstalter in Köthen gibt es inzwischen erste Überlegungen, den HFC nicht mehr einzuladen.
Quelle:www.mz-web.de
Gericht verhandelt erneut wegen Fußball-Randale
Eineinhalb Jahre nach schweren Ausschreitungen am Rande eines Fußballspiels in Halle muss sich am Donnerstag (16.12.10) einer der mutmaßlichen Rädelsführer vor dem Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 32 Jahre alten Mann besonders schweren Landfriedensbruch vor. Der Hallenser soll am 7. Juni 2009 nach einem Spiel des Halleschen FC gegen den VFC Plauen an der Spitze einer Menschenmenge andere Beteiligte zu Gewalttätigkeiten aufgefordert haben. Zudem soll er mehrere Kanthölzer in Richtung des gegnerischen Fanblocks aus Plauen und gegen die dort eingesetzten Polizisten geworfen haben.
«Bei besonders schwerem Landfriedensbruch droht eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren», sagte ein Gerichtssprecher.
Das Amtsgericht Halle habe bisher in fünf Strafverfahren Randalierer verurteilt. Gegen die Beteiligten wurden Freiheitsstrafen auf Bewährung zwischen sechs Monaten und einen Jahr verhängt. Ferner wurden einigen Verurteilten Geldbußen und Arbeitsstunden auferlegt. «Einige Verfahren sind noch anhängig, bis mindestens Anfang nächsten Jahres gibt es Termine», sagte der Gerichtssprecher. Bei den Krawallen von bis zu 200 Fans waren laut Polizei 18 Beamte verletzt worden.
Quelle:www.mz-web.de
Das Amtsgericht Halle hat am Donnerstag vier gewalttätige Fußballfans verurteilt, weil sie gegnerische Anhänger und Polizisten angegriffen haben. Das Gericht befand die Männer zwischen 20 und 21 Jahren des besonders schweren Landfriedensbruchs schuldig.
Zwei der Verurteilten müssen 100 bzw. 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die beiden anderen müssen 500 bzw. 600 Euro Strafe an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Zudem dürfen alle vier Männer zwei Jahre lang bundesweit kein Fußballstadion betreten. Nach Angaben eines Gerichtssprechers haben alle Angeklagten gestanden. Das Urteil ist rechtskräftig.
Die vier Fans des Halleschen FC hatten im Juni 2009 bei einem Regionalligaspiel des Vereins gegen den VFC Plauen Gästefans angegriffen. Außerdem bewarfen sie Polizeibeamte mit Kanthölzern. 18 Beamte wurden verletzt. Nach den Tätern wurde später auch öffentlich gefahndet. Zwei der Angeklagten waren laut Gericht bei den Ausschreitungen vermummt.
Bereits Anfang des Monats waren zwei Randalierer nach den Ausschreitungen bei dem Spiel verurteilt worden. Das Amtsgericht Halle sprach die 26 und 29 Jahre alten Männer ebenfalls des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall schuldig und legte als Strafe jeweils sechs Monate Haft auf Bewährung fest. Außerdem wurden die beiden Männer zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Weitere Klagen geplant
Die Justiz bereitet derzeit gegen 40 weitere beteiligte Fußballfans Anklagen vor. In den kommenden Monaten sind mehrere Prozesse geplant. Gerichtsverhandlungen soll es auch wegen der Krawalle vom September 2009 geben, als Randalierer nach dem Spiel Hallescher FC gegen den 1. FC Magdeburg Polizisten in einen Hinterhalt gelockt, angegriffen und verletzt hatten.
Quelle:www.mdr.de


