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Archiv für die Kategorie „Geldstrafen“

Hannover 96 führt einen Strafenkatalog für die eigenen Fans ein.”Ich habe einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der zehn Punkte umfasst”, sagte Präsident Martin Kind der Tageszeitung “Die Welt”. Geldstrafen für Fehlverhalten sollen demnach künftig höhere Ticketpreise nach sich ziehen.

“Wenn wir zum Beispiel 150.000 Euro zahlen müssen, werden die bei bestimmten Blöcken auf die Eintrittspreise draufgeschlagen”, sagte Kind. Auch die Finanzierung von Fanprojekten könne eingestellt werden, wenn Anhänger Strafen verursachen.

Kind betonte, diese “massiven Preiserhöhungen” nicht zu wollen: “Aber wir weisen darauf hin, was passieren wird, wenn die Spielregeln nicht eingehalten werden.”

Bislang gibt Hannover Verbandsstrafen, die durch das Fehlverhalten von Fans entstehen, an die Verursacher weiter: “Bislang haben wir diese Maßnahme in drei Fällen angewendet. Das tat den Betreffenden schon weh.”
Quelle:sport1.de

Panathinaikos Athen kommen die Ausschreitungen seiner Fans am vergangenen Sonntag im Derby gegen Olympiakos Piräus teuer zu stehen. Dem griechischen Traditionsclub werden in der laufenden Meisterschaft drei und in der kommenden Spielzeit zwei Punkte abgezogen. Außerdem müssen die Athener vier Heimspiele vor leeren Tribünen austragen und eine Geldstrafe von 252.500 Euro zahlen.

Dies beschloss das Disziplinarkomitee des griechischen Fußballverbandes (HFF). Die abgebrochene Partie gegen Piräus wurde mit 0:3 Toren gewertet. Die Partie des Tabellenzweiten Panathinaikos gegen den Ersten Piräus war elf Minuten vor dem Schlusspfiff beim Stand von 1:0 für Olympiakos abgebrochen worden.

Hooligans von Panathinaikos hatten Molotow-Cocktails auf die Zuschauerränge und das Spielfeld geworfen. Im Stadion brannte es an etwa 30 Stellen. Schiedsrichter, Spieler und Betreuer waren daraufhin in die Kabine geflüchtet. Dutzende Fans und Polizisten wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Nach der Verbandsentscheidung führt Olymiakos die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung vor Panathinaikos an. Damit ist die Meisterschaft fünf Spieltage vor Saisonende praktisch entschieden.
Quelle:nordbayern.de

Im Wiener Straflandesgericht ist am Donnerstag der Prozess gegen Rapid-Fans fortgesetzt worden, die im Mai 2009 am Westbahnhof randaliert hatten. Es gab 25 Schuldsprüche, drei Fans müssen ins Gefängnis.

Das Gericht verhängte über die drei jungen Männer, die sich bei den Ereignissen besonders hervorgetan haben sollen, teibedingte Haftstrafen von zehn bzw. neun Monaten, davon jeweils zwei Monate unbedingt. Die übrigen 22 erhielten Bewährungsstrafen zwischen sieben Wochen und zwölf Monaten. in fünf Fällen wurden zusätzlich unbedingte Geldstrafen von 720 bis 3.960 Euro verhängt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Rapid-Fans wollten Austria-Fans „empfangen“

Das Gericht ging davon aus, dass die Angeklagten „wissentlich an einer Zusammenrottung einer Menschenmenge“ teilgenommen hatten, „die darauf abzielte, dass unter ihrem Einfluss Körperverletzungen oder schwere Sachbeschädigungen begangen werden“.

Am 21. Mai 2009 waren insgesamt 165 Rapid-Fans zum Westbahnhof marschiert, um Fans des Wiener Lokalrivalens Austria in Empfang zu nehmen. Dieses Ansinnen enstprang aus „keineswegs freundschaftlicher Gesinnung gegenüber den Anhängern des FK Austria“, hieß es dazu in der Anklageschrift. Die Polizei konnte die Fans am Bahnhof abschirmen. Es kam aber zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
In drei Gruppen vor Gericht

Ausgeforscht werden konnte nur ein Teil der Rapid-Fans. Insgeamt 85 landeten vor Gericht. In drei separaten Gruppen stehen sie vor Gericht. Die erste Gruppe, bestehend aus 29 Fans, wurde am vergangenen Freitag abgeurteilt. Die dritte Gruppe soll am kommenden Donnerstag vor Gericht stehen – mehr dazu in 32 Rapid-Fans schuldig gesprochen.
Quelle:wien.orf.at

Harte Strafe für Zweitligist Hansa Rostock: Die Hansestädter müssen ihre kommenden zwei Auswärtsspiele in Aue und Düsseldorf vor einem leeren Gästeblock austragen. Dies entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Darüber hinaus müssen die Rostocker dem jeweils gastgebenden Verein 25.000 Euro als Entschädigung für die ausbleibenden Einnahmen aus den Kartenverkäufen zahlen. Grund für die Strafe: Rostocker Fans hatten Feuerwerkskörper bei Hansas Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (1:4) am 16.September in der Halbzeitpause angezündet.

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Drittligist Preußen Münster muss in den beiden nächsten Auswärtsspielen auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Dieses Urteil fällte das DFB-Sportgericht aufgrund der Vorkommnisse während der Partie beim VfL Osnabrück. Außerdem müssen die Münsteraner eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro zahlen. Betroffen sind die Spiele beim SV Wehen Wiesbaden und bei Rot-Weiß Erfurt. In Osnabrück waren durch einen Knallkörper, der beim Einlaufen der Teams aus dem Münsteraner Zuschauerblock geworfen wurde, 43 Personen, darunter 15 Polizeibeamte, verletzt worden.
Quelle:zdf.de

Was dem einen lieb, ist dem anderen oft teuer. Die Fußballfans in der Republik lieben den Einsatz von Bengalischen Feuern. Ihre Klubs wiederum müssen für das Fehlverhalten ihrer Anhänger oft tief in die Tasche greifen.

Fast 300.000 Euro blechten die Erstligisten in der Spielzeit 2010/11. Liga zwei war mit knapp 230.000 Euro kaum weniger dabei. Schauen Sie mal in beiden Tabellen, wie auffällig ihr Lieblingsklub in der abgelaufenen Saison war!

Flitzer, Pyros und Rauchbomben! Knallkörper, Becherwürfe, Platz-Stürme und Prügeleien auf Autobahnraststätten. Die Liste der Missetaten ist lang. Woche für Woche knallt’s! Mit vermeintlicher Selbstironie feierten sich die Fans der Frankfurter Eintracht am 34. Spieltag in Dortmund als „Randalemeister 2010/11“. Ein Titel, den sich in dieser Spielzeit – Überraschung – die Fans des FC Bayern knapp vor Werder Bremens Anhängern sicherten!

Wobei die Hessen schon nicht zu Unrecht berüchtigt sind! Dem „Böse-Buben-Titel“ entging Eintracht nur indirekt, weil sie „freiwillig“ 25.000 Euro an eine karitative Organisation spendete. Zudem wurde sie für den ersten Spieltag der neuen Saison mit einem Fan-Teilausschluss bestraft!

Bundesliga:
FC Bayern 25 500 Euro
Werder Bremen 25 000 Euro
HSV 25 000 Euro
Wolfsburg 23 000 Euro
Dortmund 22 000 Euro
Gladbach 22 000 Euro
Hannover 22 000 Euro
Kaiserslautern 18 000 Euro
Köln 16 000 Euro
Eintr. Frankfurt 16 000 Euro
Stuttgart 13 000 Euro
Nürnberg 13 000 Euro
St. Pauli 13 000 Euro
Schalke 9000 Euro
Freiburg 6000 Euro
Leverkusen 6000 Euro
Mainz 5000 Euro
Hoffenheim 0 Euro

2.Bundesliga:
Cottbus 33 500 Euro
Düsseldorf 31 000 Euro
Hertha 29 500 Euro
Cottbus 33 500 Euro
1.FC Union 20 000 Euro
Duisburg 20 000 Euro
Bochum 15 000 Euro
Oberhausen 12 500 Euro
Aue 12 000 Euro
Osnabrück 11 500 Euro
Aachen 9000 Euro
Karlsruhe 8000 Euro
Paderborn 7000 Euro
1860 München 6000 Euro
Bielefeld 5500 Euro
Ingolstadt 4500 Euro
Fürth 4000 Euro
Augsburg 0 Euro
FSV Frankfurt 0 Euro
Quelle:berliner-kurier.de

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