Archiv für die Kategorie „Fort.Düsseldorf“
Polizeieinsatz beim Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin
Beim Relegationsrückspiel zwischen der Fortuna aus Düsseldorf und Hertha BSC Berlin setzte die Düsseldorfer Polizei über 1000 Beamtinnen und Beamte ein, um die Sicherheit speziell in der Vor- und Nachspielphase zu gewährleisten. Vorrangiges Ziel war hierbei die sichere An- und Abreise der Fans und die Trennung rivalisierender Fangruppen.
Dies ist in vollem Umfang gelungen. So kam es weder vor, während noch nach dem Spiel zu gravierenden körperlichen Auseinandersetzungen oder Gewalt. Bei der Ankunft der Gästefans mit Sonderzügen der Deutschen Bahn wurden 29 Personen, die bereits mit einem Stadionverbot belegt waren, ausgesondert. Der Zug war mit einer Stunde Verspätung in Düsseldorf angekommen, da es auf der Fahrt auch zu Sachbeschädigungen gekommen war. Trotz eines hochdramatischen Verlaufs und der großen Emotionalisierung beider Fanlager blieb es aus polizeilicher Sicht während des Spiels weitestgehend friedlich.
Leider zündeten auch bei diesem Aufeinandertreffen zweier Fußballmannschaften sowohl einzelne Heimfans als auch Anhänger des Gastes aus Berlin Pyrotechnik in ihren Blöcken und brachten damit sich und andere in Gefahr. Es wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Die Ermittlungen, speziell die Auswertung der Videoaufnahmen im Stadion, sind noch nicht abgeschlossen. Kurz vor dem Ende der Partie positionierten sich unterhalb des Gästeblocks starke Polizeikräfte, um für den Fall eines sogenannten Platzsturms die Fangruppen voneinander fernzuhalten. Dies ist erfolgreich gelungen. Aufgrund einer Vielzahl Düsseldorfer Anhänger, die noch vor dem Abpfiff das Spielfeld eroberten, sah sich der Schiedsrichter gezwungen, das Spiel zu unterbrechen.>>>>Videos
Nach Beratung und Rücksprache, unter anderem mit der Polizei, entschloss sich der Unparteiische die Begegnung nach 20 Minuten wieder aufzunehmen. Die Fans hatten zu diesem Zeitpunkt das Spielfeld wieder soweit verlassen, dass die Sicherheit im Stadion, für Zuschauer, Spieler und Verantwortliche gewährleistet werden konnte.
Nach dem Spiel und dem Freudenjubel der Fans im Stadion, verlagerten sich das Geschehen und damit auch der Polizeieinsatz sukzessiv in Richtung Innenstadt. Durch Verkehrs- und Sperrkonzepte konnten die Menschen- und Verkehrsströme so kanalisiert werden, dass friedliches Feiern möglich war, Straßenverkehrsgefährdungen und chaotische Zustände aber ausblieben. Aufgrund des Starkregens suchten die Fans schnell die Gaststätten in der Altstadt auf oder traten den Heimweg an. Die Polizei zeigte noch bis in die Morgenstunden starke Präsenz, ohne aber wirklich einschreiten zu müssen. Die Bilanz der Nacht:
8 Körperverletzungen
8 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz
1 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
17 Strafanzeigen
8 freiheitsentziehende Maßnahmen
Quelle:presseportal.de
Sonderzug mit aggressiven Hertha-Fans in Hannover umgeleitet
Heute Morgen wurde der Sonderzug aus Düsseldorf mit Hertha-Fans über die Güterumgehungsstrecke Hannover-Linden umgeleitet. Ursprünglich war ein kurzer Aufenthalt mit Personalwechsel im Hauptbahnhof Hannover geplant. Aus Sicherheitsgründen wurde jedoch entschieden, den Zwischenstopp nach Hannover-Linden zu verlegen.
Hintergrund der Maßnahme war das aggressive Verhalten der rund 800 Fußballanhänger während der Rückreise. In Hamm musste der Sonderzug eine Zwangspause von vier Stunden einlegen. Die Fußballchaoten hatten einen Wagen völlig zerlegt und einen weiteren stark beschädigt. Scheiben wurden herausgetreten und das Inventar zertrümmert. Ein Wagen musste abgehängt werden.
Am Bahnhof Linden blieb die Lage weitgehend ruhig. Es wurden vereinzelt Gegenstände aus dem Zug geworfen. Um 6.40 Uhr setzte der Sonderzug seine Fahrt Richtung Berlin fort, parallel begleitet von Einsatzkräften der Bundespolizei.
Bereits gestern Nachmittag während der Anreise hatte der Sonderzug einen kurzen Aufenthalt im Hauptbahnhof Hannover. Die Hertha-Fans verhielten sich dabei sehr aggressiv. Reisende auf dem Bahnsteig wurden mit Bierflaschen und Dosen beworfen. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Quelle:presseportal.de
Löwen-Hooligans verprügeln Düsseldorf Ultra
Am Marienplatz kam es am Samstag gegen 22.30 Uhr zu einem Aufeinandertreffen von sechs bis sieben Düsseldorf-Fans mit etwa 30 bis 40 Fans des TSV 1860 München. Zwischen den beiden Gruppierungen kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen, im Verlauf derer ein 19-jähriger Düsseldorfer verletzt wurde. Er erlitt einen Jochbeinbruch und eine Gehirnerschütterung und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Alle Beteiligten sind laut Mitteilung der Polizei gewaltbereiten Ultragruppierungen zuzurechnen. Sie waren zum Teil auch vermummt. Zwei Personen aus dem Bereich der 1860-Gruppierung konnten im Anschluss durch Polizeibeamte festgenommen werden. Gegen sie wird nun wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ein weiterer Täter konnte am Spieltag, Sonntag, 19.2.2012, festgenommen werden.
Am Spieltag reisten weitere gewaltbereite Ultrafans von Fortuna Düsseldorf an. Sie fuhren nicht wie beabsichtigt zum Stadion, sondern direkt in die Münchner Innenstadt. Durch starke Polizeikräfte konnte hier jedoch eine weitere Eskalation verhindert werden. Auch während und nach dem Spiel waren starke polizeiliche Einsatzkräfte eingesetzt und es kam zu keinen weiteren Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppierungen.
Quelle:region-muenchen.de
Vor dem Topspiel: Randale in Arena und Altstadt
Eine nervöse Spannung lag am Nachmittag über der Altstadt. Die Polizei war in Hundertschaft-Stärke angerückt, aus Furcht vor Fan-Randale zwischen Fortunen und Frankfurtern. Eine Befürchtung, die sich als nur allzu begründet herausstellte…
Die Polizeipräsenz in der Altstadt war eindrucksvoll: Am Bolker Stern standen sie, an der Ecke Bolkerstraße/Schneider-Wibbel-Gasse, vor dem Rathaus, auf dem Burgplatz. Die Altstadt war gestern Nachmittag wohl der sicherste Ort der Stadt – die Polizei hatte mächtig aufgefahren.
Das brisante Zweitligaspiel zwischen der Fortuna und Eintracht Frankfurt hatte diese Sicherheitsvorkehrungen aus Sicht der Polizei nötig gemacht.
Und so gab es vor dem Spiel nur vereinzelt Gerangel und Festnahmen von Randalierern. Doch je näher der Anpfiff kam, umso mehr heizte die Stimmung sich auf. Vor dem Stadion gelang es nicht – wie geplant – die Fangruppen zu trennen. Und prompt setzte es Prügel. Auch in der Arena ging das weiter: Im Block 131 gingen 50 bis 60 Kontrahenten aufeinander los.(Videos)
Und als Schiedsrichter Dr. Felix Brych endlich anpfeifen wollte, ging gar nichts mehr: Wie erwartet wurden im Gäste-Block Feuerwerkskörper gezündet. Flammen loderten empor. Und dichter weißer Rauch lag Minuten lang wie eine gigantische Wolke über dem Spielfeld. Erst als der abgezogen war, konnte das Spiel beginnen.
„Ein Ärgernis, dagegen kämpfen wir weiter“, schimpfte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen, ein gebürtiger Düsseldorfer. Fortuna-Manager Wolf Werner: „Unzumutbar, ein Spiel so zu beginnen.“
Nach dem 1:1 zündeten frustrierte Frankfurter erneut Bengalos und Böller. Hunderte Polizisten blieben auch nach dem Spiel in Alarmbereitschaft.
Quelle:express.de
Fortuna Düsseldorf empfängt Eintracht Frankfurt – Polizei bereitet sich auf Problemgruppen vor
Am kommenden Montag empfängt Fortuna Düsseldorf im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt. Diese Begegnung wird als Problemspiel eingestuft. Bereits in der Vorspielphase rechnet die Polizei mit einer großen Anzahl auch gewaltbereiter Anhänger im Stadtgebiet Düsseldorf. In einem Pressegespräch informierten heute Mittag der Einsatzleiter, Polizeidirektor Hans-Joachim Kensbock-Rieso, und der Sicherheitsbeauftragte von Fortuna Düsseldorf, Sven Mühlenbeck, die Medien über die besondere Brisanz dieses Spiels und die gemeinsamen Vorbereitungen.
“Das bevorstehende Spiel wird von allen beteiligten Institutionen als Risikospiel eingestuft. Das Verhältnis der beiden Anhängergruppen muss als feindlich bezeichnet werden, so dass wir uns auf Auseinandersetzungen einstellen werden” so Kensbock-Rieso in seiner Einleitung. “Wir erwarten bereits im Vorfeld der Partie eine große Zahl auch gewaltbereiter Anhänger. Wie werden schon in der frühen Vorspielphase, beispielsweise in der Altstadt, auf eine räumliche Trennung beider Lager hinarbeiten. Das bedarf jedoch einer starken polizeilichen Präsenz und eines kooperativen Verhaltens der Fans” ergänzte der Einsatzleiter.
“Um von vorn herein, die richtigen Zeichen zu setzen und bekannte “Problemfans” vom Spiel auszuschließen haben wir gegen rund 30 Rädelsführer der Frankfurter Hooliganszene Betretungsverbote für das Düsseldorfer Stadtgebiet ausgesprochen. Diese werden wir im Antreffungsfall konsequent durchsetzen. Es sind aber auch durch die szenekundigen Beamten Gefährderansprachen mit Düsseldorfer Anhängern durchgeführt worden. Unser Bestreben ist es, den sportinteressierten Anhängern beider Lager einen schönen und vor allem sicheren Fußballabend zu gewährleisten. Dies bedeutet allerdings auch, dass wir gegen gewaltbereite und gewalttätige Personen konsequent vorgehen werden, damit die wirklichen Fußballfans friedlich feiern und das Fußballbundesligaspiel genießen können. Dazu werden wir schon bei aufkeimenden Streitigkeiten sofort einschreiten.
Unsere Bitte gilt daher den Besuchern der Düsseldorfer Altstadt und den friedlichen Fußballfans, sich eindeutig und räumlich von Randale und Straftätern zu distanzieren. Helfen Sie uns, zwischen Sportsfreunden und denen, die den Sport nur als Bühne für Aggressionen und Auseinandersetzungen missbrauchen, zu unterscheiden”.
Auch Sven Mühlenbeck, Veranstaltungsleiter der Fortuna, wies darauf hin, dass die Begegnung nicht nur eine sportliche Herausforderung als Spitzenspiel der 2. Fußballbundesliga darstellt, sondern auch die Sicherheitsvorbereitungen des Vereins seit Wochen auf Hochtouren laufen. “Wir werden mit über 750 Ordnern im Einsatz sein und auf konsequente Fantrennung großen Wert legen”, so Mühlenbeck.
Quelle:presseportal.de
Randale durch Paderborner Fans
Fußballfans des SC Paderborn haben am Freitagabend nach dem Sieg ihrer Elf gegen Fortuna Düsseldorf in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt randaliert.
Nach Angaben der Polizei beschädigten die Anhänger des heimischen Fußball-Zweitligisten zunächst einen Shuttle-Bus. Anschließend traf die Gruppe auf Fortuna-Fans. Es kam zu heftigen Wortwechseln, die in einer Schlägerei endeten. Einsatzkräfte der Polizei trennten die Gruppen. Nach Einschätzung der Beamten waren etwa 180 Paderborn-Fans und 25 Fortuna-Anhänger aufeinander losgegangen. Bei dem Einsatz wurden vier Polizisten leicht verletzt. Ein Fan des SC Paderborn bekam eine Ladung Pfefferspray ab und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle:westfalen-blatt.de
Schlägerei in Düsseldorf nach Paderborner Sieg
Sieben Fußball-Fans verletzt
In Düsseldorf ist es am Freitagabend zu einer Schlägerei zwischen Düsseldorfer und Paderborner Fußballfans gekommen.Nach dem 3:2-Sieg des SC Paderborn prügelten sich etwa 25 Fortuna-Fans und Paderborner Anhänger. Sieben Verletzte mussten behandelt werden. Darunter war auch ein Paderborner Fan. Die Polizei zeigte drei Paderborner Fans an. Fünf an der Schlägerei Beteiligte verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam.
Quelle:nw-news.de
Chaoten aus Duisburg feuerten Raketen auf Fortuna-Fans
Die tolle Stimmung beim Straßenbahn-Derby zwischen dem MSV und Fortuna (0:2) wurde durch brandgefährliche Angriffe einiger Chaoten getrübt: Sie schossen Leuchtraketen auf die Anhänger aus Düsseldorf. Der MSV spricht von „nicht zu entschuldigenden Attentaten“, die Polizei ermittelt.
Die Szenen in der MSV-Arena erinnerten an die traurigen Zwischenfälle im Zweitliga-Nordderby vor zwei Wochen: In Rostock waren es Hansa-Chaoten, die Feuerwerkskörper in den Gästeblock der St. Pauli-Fans feuerten. Beim „Straßenbahn-Derby“ zwischen dem MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf (0:2) haben am Montagabend Besucher der Westtribüne vor den Augen der Polizei mit drei Leuchtraketen auf Fortuna-Fans gezielt, die auf der Südtribüne feierten: die erste landete unmittelbar neben Schiedsrichter-Assistent Georg Schalk, die zweite blieb unter dem Stadiondach hängen, die dritte schließlich landete auf der Südtribüne. Nur durch Zufall wurde offenbar niemand durch die Geschosse verletzt.
Acht Stadionverbote gegen polizeibekannte Hooligans
Durch „nichts zu entschuldigende Attentate“ nennt MSV-Sprecher Martin Haltermann die versuchten Körperverletzungen durch die Chaoten im Block 1 der Westtribüne. Dort, weit entfernt von der Nordtribüne der Zebra-Fans, haben Duisburger Hooligans ihr Quartier. Die gewaltbereite und polizeibekannte Gruppierung ist seit 30 Jahren auffällig, war beim Aufeinandertreffen gegen den „Hass-Gegner“ aus Düsseldorf stark vertreten. Ob ihr die Feuerwerks-Schützen angehören, kann die Polizei zwar noch nicht bestätigen: „Wir sind aber zuversichtlich, die Täter mit Hilfe unserer Videoaufnahmen zu ermitteln“, sagt Polizeisprecher Ramon van der Maat.
Zumal sich die Randalierer auch nicht davon abhalten ließen, dass direkt neben ihnen auf der Südtribüne eine Hundertschaft der Polizei Platz saß. Eine sichtbare Reaktion der Beamten blieb nach den Angriffen allerdings aus. Nur einige Ordner zeigten vor Ort Präsenz. Van der Maat verweist auf die Pflichten des MSV: „Der Veranstalter ist im Stadion zuständig und hat dafür zu sorgen, dass erst gar keine Pyrotechnik ins Stadion kommt. Wir sind erst zuständig, wenn es zu Straftaten kommt.“
Die Meidericher selbst wissen freilich um die „Problem-Gruppe in Block 1“ (van der Maart), wollen sich aber keinesfalls Tatenlosigkeit vorwerfen lassen: „Wir sind im Gespräch mit einigen Mitgliedern dieser Fraktion, andere aber lehnen Gespräche mit uns ab“, erklärt Martin Haltermann. Gewalt im eigenen Stadion aber dulde der Verein „keinesfalls“. Zum Beleg führt der MSV-Sprecher acht Stadionverbote gegen „Besucher aus diesen Kreisen“ allein in dieser Saison an. Sollte die Polizei die Täter vom Montagabend überführen, werde der Verein diese „selbstverständlich“ aus der Arena verbannen – und sie zur Kasse bitten: „Wir werden mit allen rechtlichen Mitteln versuchen, eine mögliche Geldstrafe des DFB auf die Verantwortlichen zu übertragen.“
Pyro-Show trotz dreier Sprengstoffspürhunde
Allerdings zündeten auch einige der etwa 8000 aus Düsseldorf angereisten Fans wieder reichlich Pyrotechnik auf den Rängen. Ein „Bengalo“ landete vor dem Anpfiff sogar in der Nähe der Eckfahne vor dem Gäste-Block auf dem Rasen. Den Preis dafür wird wohl wieder der Verein zahlen müssen. Fortuna hatte dem DFB erst kürzlich 8000 Euro für die verbotene Pyro-Show einiger Fans in Braunschweig und Berlin zahlen müssen.
Der MSV, betont Haltermann, habe gleichwohl alles Mögliche unternommen, um das zu verhindern: „Wir haben extra drei Sprengstoffhunde angefordert und auch etliche Feuerwerkskörper aussortiert.“ Gegen die „kriminelle Energie einiger Schmuggler“ aber könne auch der Sicherheitsdienst Pape & Grunau mitunter nichts mehr ausrichten.
Darüber hinaus dementierte Haltermann nach Rücksprache mit dem Sicherheitschef der Arena Gerüchte, wonach die Ordner einen Großteil der Fortuna-Anhänger gar nicht mehr kontrolliert haben sollen. Dadurch sei es, so berichten zumindest einige Düsseldorfer, am Eingang Süd-Ost zu einem heftigen Gedränge und sogar zu „Rippenbrüchen“ gekommen. „Beides bestätigt unsere Security nicht“, sagt Haltermann jedoch. Der Einlass sei im Gegenteil „sehr geordnet“ verlaufen.
Acht Festnahmen und Zerstörungswut in der U 79
Einen „vergleichsweise ruhigen Abend“ vermeldet die Polizei, für die jedes „Straßenbahn-Derby“ ein „Problem-Spiel“ ist. So waren auch am Montag wieder mehrere Hundertschaften im Einsatz. Die Bilanz: „nur“ acht Festnahmen, zehn Strafanzeigen.
Fans aus beiden Lagern waren bereits vor dem Spiel festgenommen worden, weil sie Feuerwerkskörper gezündet hatten. Am Treffpunkt des FC Taxi (Wacholderstraße) brannten nach dem Abpfiff einige Duisburger erneut Pyrotechnik ab. „Das konnten wir aber schnell und ohne weitere Konflikte beenden“, berichtet Polizeisprecher van der Maat. Ihm lagen am Dienstagmorgen zudem erneut Sachbeschädigungen in Bahnen der zwischen Düsseldorf und Duisburg verkehrenden Linie U 79 vor. Darin fährt traditionell ein Großteil der 1895-Anhänger zum Derby in die Nachbarstadt.
Weder MSV- noch Polizeisprecher konnten indes beantworten, was es mit einem Handgemenge nach der Partie auf sich hatte. Die Auseinandersetzung sorgte kurzzeitig für Unruhe – allerdings im VIP-Bereich.
Quelle:derwesten.de
Fortuna-Fans sind sauer auf Union-Ordner
Fortunas Fans haben das wahr gemacht, was sie während der Partie gegen Dynamo Dresden bereits auf einem Plakat angekündigt hatten: “Weiter zündeln!”, stand da geschrieben. Kurz vor Beginn der zweiten Halbzeit der Partie bei Union Berlin zündeten sie hinter dem Tor von Keeper Michael Ratajczak mehrere Bomben mit gewaltiger Rauchentwicklung.
Nach wenigen Minuten war der Rauch zwar verflogen, doch die Berliner Ordner sorgten im Anschluss für einen Eklat: Sie stürmten den Block, zettelten eine Schlägerei mit den Fans an und setzten dabei sogar Pfefferspray ein. Einige Fortuna-Anhänger wurden verletzt. Sogar eine Polizistin wurde von einer Ladung Pferfferspray getroffen.
“Das geht gar nicht”, sagt Fortunas Fanbeauftragter Jörg Emgenbroich dazu. “Pfefferspray gehört nicht in die Hände von Ordnern. Die Berliner hätten zuerst den Weg über unsere Ordnungskräfte oder die Fanbetreuung suchen sollen.” Das sehen auch die Ultras so. Wer einen voll besetzten Block stürme, der nehme in Kauf, dass Panik ausbreche, sagt Ultras-Vorsänger Nico Offert.
Die Poliei reagierte schnell und stoppte die Auseinandersetzung, indem sie ebenfalls in den Block marschierte und Ordner und Fans voneinander trennte.
Quelle:rp-online.de
Pokalspiel des KSV Hessen gegen Fortuna Düsseldorf (0:3): 7 Düsseldorfer zeitweise in Polizeigewahrsam, aber insgesamt Lob der Polizei für Fans beider Seiten
Sechs Anhänger des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf hatten sich den Verlauf ihrer Reise aus der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt zum Pokalspiel ihrer Fortunen im Kasseler Auestadion gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel sicher anders vorgestellt. Sie verbrachten die gesamte Zeit des Spiels im Polizeigewahrsam, weil sie rund neunzig Minuten vor dem Anpfiff beim Anmarsch in Stadionnähe die Auseinandersetzung mit KSV-Fans suchten. Mögliche Körperverletzungsdelikte konnten durch Einsatzkräfte der Polizei mit kurzzeitigem Schlagstockeinsatz unterbunden werden. Verletzt wurde niemand. Die sechs Düsseldorfer im Alter von 19 bis 21 Jahren konnten aber mit den übrigen Fans nach Spielende die Rückreise ins Rheinland antreten. Wie auch ein siebter Fan der Fortunen. Er war den Einsatzkräften der Kasseler Polizei in der Halbzeit im Gästeblock vermummt aufgefallen. Er muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz rechnen. Ansonsten verlief sowohl das Spiel als auch die Zeit vor und nach der Begegnung insgesamt sehr diszipliniert, weil sich die überwältigende Zahl der Fans beider Lager an die Anweisungen der Polizei hielten. Für die Kasseler Ordnungshüter war der Fußballeinsatz an diesem Sonntag schon eine besondere Herausforderung, weil Stunden zuvor auch der große Land- und Wasserumzug anlässlich des traditionellen Zisselfestes zu bewältigen waren.
Die Anreise der rund 4.500 Gästefans unter den offiziell 14.800 Besuchern dieses Pokalspiels der 1. Hauptrunde im DFB-Vereinspokal (Anpfiff 17:30 Uhr) im Kasseler Auestadion erfolgte ab etwa 14 Uhr mit 21 Bussen, zwei Regelverbindungen der Deutschen Bahn AG mit Shuttle-Service zum Auestadion sowie individuell mit mehreren Hundert Pkw. Neben den sieben Ingewahrsamnahmen wurde ein Vollstreckungshaftbefehl gegen einen 38-jährigen Fan aus Kassel vollstreckt. Da er die gerichtlich verhängten 40 Tagessätze zu je 25,- Euro wegen Nötigung nicht bezahlen konnte, wurde er in die JVA Kassel eingeliefert. Die Festnahme dieses Mannes hatte nichts mit dem Spiel zu tun, er wurde lediglich von Polizeibeamten in einer Fangruppe erkannt. Angesichts des unter dem Strich reibungslosen Ablaufs fand auch die Leiterin des Polizeieinsatzes, Kriminaloberrätin Beate Theis, im Polizeialltag stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Kassel, lobende Worte für die Fußballanhänger aus Kassel und Düsseldorf: “Von den wenigen Ausnahmen abgesehen war das Verhalten der Fans beider Seiten insgesamt gesehen heute sehr positiv und eine Werbung für den Fußball”. Die letzten Düsseldorfer verließen Kassel mit dem Zug um kurz nach 21 Uhr.
Quelle:presseportal.de
Polizei trennt Fußball-Fans
Mit einem massiven Aufgebot an Beamten hat die Polizei am Samstagnachmittag Ausschreitungen am Rande des Regionalliga-Fußballspiels Fortuna Düsseldorf II gegen den Wuppertaler SV bereits im Ansatz verhindert. Diese waren im Vorfeld der Partie zum Saisonabschluss befürchtet worden, da die Fangruppen beider Vereine ein traditionell schlechtes Verhältnis zueinander haben.
Tatsächlich blieb es im Paul-Janes-Stadion in Flingern sowie in der Umgebung vor, während und nach dem Spiel ruhig. “Bis auf einige kleinere Delikte gab es keine Auffälligkeiten”, sagte gestern ein Polizeisprecher .
Um potenziellen Randalierern von Beginn an deutlich zu machen, dass Ausschreitungen nicht toleriert werden, hatte die Polizei eine Gruppe Wuppertaler Fans bereits am S-Bahnhof Flingern in Empfang genommen. Dort ermahnten die Beamten die Gäste aus dem Bergischen, umgehend in schon bereitstehende Busse zu steigen. Dadurch sollten gewalttätige Auseinandersetzungen mit Fortuna-Fans von vornherein vermieden werden. Nach einigen Diskussionen fügten sich die Wuppertaler schließlich und stiegen in die Busse zum Flinger Broich ein.
Nach dem Spiel soll es dann allerdings doch noch zu Zusammenstößen gekommen sein: Ein Fortuna-Anhänger hat RP-Informationen zufolge Wuppertaler Fans mit Knallkörpern geworfen.
Polizeieinsätze sind seit Jahren längst nicht mehr nur bei Bundesliga-Begegnungen an der Tagesordnung. Gerade in den unteren Spielklassen tummeln sich zahlreiche angebliche Fußball-Fans, die vor allem an Prügeleien interessiert sind. So stuft die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei inzwischen nicht nur etliche Regional- sondern auch Begegnungen der Niederrheinliga als Hochsicherheitsspiele ein.
Quelle:rp-online.de
Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat mehrere seiner Fans auf Schadenersatz verklagt. Sie sollen bei Auswärtsspielen Knallkörper und Raketen auf das Spielfeld geworfen haben.
Nach einer Begegnung beim SC Paderborn hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine Strafe von 8500 Euro gegen die Fortuna verhängt – diese Summe solle der mutmaßliche Übeltäter dem Verein nun erstatten, erklärte Fortuna-Vorstand Paul Jäger. Der Fall wird vor dem Landgericht Düsseldorf am 27. Mai verhandelt, wie ein Gerichtssprecher bestätigte.
«Der Verein stützt die Klage auf Aussagen von Augenzeugen», sagte Jäger. Der Verein habe noch zwei weitere mutmaßliche Randalierer auf Zahlung von DFB-Strafen verklagt. Sie sollen bei Spielen in Duisburg und Oberhausen Raketen gezündet und aufs Spielfeld geworfen haben. «Die beiden Randalierer sind auf Überwachungsbildern gut zu erkennen», sagte Jäger.
Nach Angaben des DFB in Frankfurt/Main haben bereits mehrere Fußballvereine ähnliche Verfahren gegen Randalierer geführt. Der DFB ermuntere die Clubs ausdrücklich, sich die nach Ausschreitungen verhängten Geldstrafen von den Verursachern zurückzuholen, betonte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de


