Archiv für die Kategorie „FC Zürich“
Weil er eine Pyro-Fackel in den Gästeblock geworfen hat, ist in der Schweiz ein 24 Jahre alter Fußball-Fan zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.
Der Anhänger des FC Zürich hatte beim Spiel gegen den Lokalrivalen Grasshoppers im Oktober 2011 eine bis zu 1500 Grad heiße Fackel zu den Gästefans geworfen. Das Bezirksgericht in Zürich stellte am Freitag eine skrupel- und rücksichtslose Tat fest. Der 24-Jährige hatte die Tat gestanden. Er wurde bereits mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de
Konsequenter Polizeieinsatz verhindert ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden FCZ und FCB Fans
Ein Grossaufgebot von Stadt- und Kantonspolizei Zürich verhinderte beim Anmarsch ein Aufeinandertreffen zwischen den Anhängern der beiden Clubs. Es wurden vereinzelt Wegweisungen wegen bestehenden Stadionverboten ausgesprochen. Bis zum Spielbeginn kam es zu keinen grösseren Auseinandersetzungen.
Die Stadtpolizei Zürich signalisierte den Fans des FC Basel bereits vor einigen Tagen, dass ein Fanmarsch vom Bahnhof Zürich-Altstetten ohne Pyros, Vermummungen und Sachbeschädigungen toleriert werde. Trotzdem reiste eine Vielzahl Basler Fans mit rund 150 privaten Fahrzeugen in einem Konvoi nach Zürich und stellten diese im Kreis 5 ab. Anschliessend formierten sich die rund 300-400 Fans und marschierten teilweise vermummt via Duttweilerstrasse in Richtung Stadion Letzigrund. Auf der Duttweilerbrücke wurden sie von Polizeikräften eingekesselt. Während 50 Minuten weigerten sie sich, sich einer Personenkontrolle zu unterziehen. Erst nachdem ihnen ein Ultimatum mit Androhung einer Verzeigung wegen Hinderung einer Amtshandlung gestellt wurde, löste sich der Widerstand. Bei den anschliessenden Personenkontrollen wurden einzelne Wegweisungen wegen bestehenden Stadionverboten ausgesprochen. Die Fans begaben sich anschliessend ohne weitere Probleme zum Stadion.
Gegen 13:30 Uhr besammelten sich rund 500 Fans des FC Zürich auf dem Helvetiaplatz. Nach reichlichem Alkoholkonsum marschierten die Anhänger ebenfalls teilweise vermummt auf der Hohlstrasse in Richtung Fussballstadion Letzigrund. Dank dem schnellen und konsequenten Eingreifen der Stadt- und Kantonspolizei Zürich konnten die beiden Fanmärsche kurz vor dem Aufeinandertreffen angehalten werden. Die Zürcher Fans protestierten, indem sie einen rund 20-minütigen Sitzstreik organisierten. Sie weigerten sich anfänglich via Eichbühlstrasse zum Stadion zu gehen. Der Polizei gelang es schlussendlich, die Zürcher Fans zum Stadion umzuleiten. Dort rissen sie den Sichtschutz des Sicherheitszaunes bei der Baslerstrasse nieder und konnten nur durch einen Einsatz eines Wasserwerfers zurückgebunden werden. In der Zwischenzeit kamen auch noch rund 220 Basler Anhänger mit dem Extrazug in Zürich-Altstetten an. Diese marschierten via Hohlstrasse zur Baslerstrasse. Dort weigerten sie sich aber, in das Stadion zu gehen. Sie wollten auf die auf der Duttweilerbrücke eingekesselten Anhänger des FCB warten. Kurz vor dem Spiel beruhigte sich die Situation. Trotzdem weigerten sich nun die Basler Fans das Stadion zu betreten. Auch die Anhänger des FC Zürich protestierten und verliessen danach das Stadion, so dass das Spiel fast vor leeren Rängen stattfand. Vor dem Stadion wurden auch zivile Polizisten und ein Staatsanwalt attackiert. Auch an der Badenerstrasse war es im Vorfeld des Spiels zu einigen kleinen Scharmützeln zwischen der Polizei und einzelnen FCZ Fans gekommen.
Quelle:stadt-zuerich.ch
Drama bei FCZ-Fans vor Spiel gegen Lazio
Skandal im Stadio Olimpico. Einem FCZ-Chaoten geht eine Petarde in der Hand los. Er sprengt sich drei Finger ab, verletzt seinen Nachbarn schwer und fügt mehreren Personen Ohrenschäden und Verbrennungen zu.
Gestern um 18.58 Uhr passiert das Unfassbare: Während Captain Silvan Aegerter seinen FCZ zum Europa-League-Knaller gegen Lazio Rom auf den Rasen führt, brennen die FCZ-Anhänger in ihrem Sektor ein Feuerwerk ab.
Die Fans sind unter einer Rauchdecke versteckt, kaum mehr zu erkennen. Es brennt. Die Lazio-Fans schreien: «Vaffanculo Zurigo!» Diese antworten mit Knallkörpern. Lassen im Abstand von rund 10 Sekunden vier «Böller» ab. Ohrenbetäubend laut! Neutrale Zuschauer reiben sich ungläubig die Augen, fragen sich: «Wie bringen diese Leute solche Petarden ins Stadion?»
Das Ganze dauert gut eine Minute und hat fatale Folgen. Einer der Feuerwerkskörper geht zu früh ab und explodiert in der Hand eines Chaoten. Mit einer solchen Wucht, dass es dem Zürcher die Hand zerfetzt. Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger sprengt es weg. Sanitäter vor Ort versuchen danach, die Blutung zu stoppen – es gelingt ihnen mehr schlecht denn recht.
Die Person, die neben dem Petardenwerfer steht, erleidet schwerste Verbrennungen am Unterarm.
Nur einen Monat nach dem Skandal-Derby im Letzigrund, als FCZ-Chaoten Petarden in den GC-Fanblock warfen, jetzt der nächste Skandal. In einem europäischen Wettbewerb.
Nur diesmal verletzen die Zürcher Krawallbrüder sich selber. Und schädigen einmal mehr den FCZ. Sportchef Fredy Bickel nervt sich gewaltig: «Es ist ja abartig. Dass man immer wieder so eine Scheisse baut. Einfach unverständlich! Wie weich muss man sein, dass man so unbelehrbar ist!»
Der FCZ wird für diese riesengrosse Dummheit einzelner Chaoten mit Sicherheit von der Uefa zur Kasse gebeten. «Pyros sind ungefährlich, wir haben alles im Griff»: Dieses Haupt-argument der Fans gegen ein Pyro-Verbot tönt spätestens seit gestern wie blanker Hohn.
Quelle:blick.ch
FCZ reagiert: Keine Fans beim Spiel in Lissabon!
Die schrecklichen Ereignisse im FCZ-Fanblock rund um die Explosion einer Petarde in Rom haben bereits erste Konsequenzen.
Der FCZ zeigt sich «schockiert über die Vorkommnisse im Römer Olympiastadion». Sportchef Fredy Bickel nervt sich grausam: «Es ist ja abartig, dass man immer wieder so eine Scheisse baut. Einfach unverständlich!»
Den Skandal von Rom verurteilt der FCZ aufs Schärfste, wie der Klub in einer Mitteilung schreibt. Dass unschuldige Personen davon betroffen und verletzt worden seien, sei inakzeptabel.
Die Zürcher würden alles daran setzen, dass die fehlbaren Fans zur Rechenschaft gezogen werden und haben bereits eine erste Massnahme beschlossen.
Für das letzte Auswärtsspiel der Europa League am 1. Dezember in Lissabon bei Sporting wird der FCZ auf das Gästeticket-Kontingent verzichten und keine Tickets an seine Fans abgeben. Zudem werden weitere Massnahmen diskutiert.
Quelle:blick.ch
Ein trauriger Moment für den Zürcher Fussball: Das Derby zwischen GC und dem FCZ musste wegen Fanausschreitungen abgebrochen werden.
Ein unschöner Moment der Zürcher Fussballgeschichte: Das 226. Derby zwischen den Grasshoppers und dem FC Zürich musste nach 77 Minuten beim Stand von 2:1 für GC wegen Ausschreitungen abgebrochen werden.>>>Video
Zuerst wurde die Partie nur für fünf Minuten unterbrochen. Die Situation verbesserte sich aber nicht, weswegen das Spiel in Absprache mit den Sicherheitsverantwortlichen nicht mehr weitergeführt wurde. Der Schiedsrichter Sascha Kever begründete seinen Entscheid gegenüber dem Schweizer Fernsehen wie folgt: «Die Sicherheit war nicht mehr gewährleitet.»
Dieser Entscheid wurde sowohl von Seiten des FCZ als auch von Seiten GCs für richtig gehalten. «Ich hatte Bedenken für die Sicherheit der Zuschauer, deswegen kann ich den Entscheid zum Spielabbruch nachvollziehem», sagte Freddy Bickel in einer ersten Stellungsnahme gegenüber «Teleclub». GC-Präsident Roland Leutwiler pflichtete Bickel in der Folge zu und bezeichnete die Vorfälle «als der Stadt Zürich, den beiden Klubs und auch den friedlichen Fans unwürdig». Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte GC mit 2:1.
An der folgenden Pressekonferenz hiess es, dass das Ganze wie folgt abgelaufen sei: GC-Fans hielten in ihrem Sektor verschmierte FCZ-Fahnen hoch und zündeten diese an. In der Folge brachen rund 50 vermummte FCZ-Fans aus der Südkurve aus und kämpften sich auf der Tribüne und auch über die Rennbahn in Richtung GC-Sektor durch, auch GC-Fans überschritten die Abschranken. Sofort versuchten die Sicherheitskräfte, die Situation in den Griff zu bekommen. Es sollen zudem Fackeln hin und her geflogen sein. In der Folge brach auf den Zuschauerrängen Panik aus. Kein Wunder, solche Petarden können bis zu 1000 Grad heiss werden.
Der Vorfall wird nun von der Disziplinarkommission der Axpo Super League untersucht werden. Sie wird entscheiden, welche Konsequenzen diese Ausschreitungen haben werden. Wie die Partie gewertet wird, ist offen. Möglich ist eine Wiederholung der Partie, ein zu Ende spielen der restlichen 13 Minuten, aber auch eine Forfait-Niederlage für eines der beiden Teams.
Nach den Vorfällen im Stadion soll es auch ausserhalb des Letzigrunds zu Scharmützeln zwischen den unterschiedlichen Fangruppierungen gekommen sein.>>>Video
Quelle:20min.ch
Polizei verhindert Ausschreitungen nach Spielabbruch
Das Fussballspiel GC – FC Zürich vom Sonntag, 2. Oktober 2011 wurde wegen Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppen im Stadion abgebrochen. In der Folge konnte die Stadtpolizei Zürich dank konsequentem Handeln Zusammenstösse zwischen rivalisierenden Fangruppen ausserhalb des Stadions verhindern. Insgesamt wurden sechs Personen leicht verletzt. Vier Personen wurden festgenommen.
Der Anmarsch des Publikums vor dem Super-League-Spiel GC – FC Zürich verlief friedlich und problemlos. Während der zweiten Halbzeit kam es innerhalb des Stadion Letzigrund zwischen den beiden Fangruppen zuerst zu gegenseitigen Provokationen und anschliessend zu Auseinandersetzungen. Dabei wurden offenbar auch brennende Gegenstände eingesetzt. Der Schiedsrichter brach das Spiel wegen den Vorfällen aus Sicherheitsgründen in der 77. Minute ab. Die rivalisierenden Fans wollten ihre Scharmützel in der Folge in die Umgebung des Stadions verlagern. Aufgrund der starken Präsenz und konsequenter Trennung der Fangruppen ausserhalb des Stadions verhinderte die Stadtpolizei Zürich weitere Ausschreitungen. Im Kreis 5 suchten im Verlauf des Abends rund 100 Risikofans des FCZ nochmals die Konfrontation mit gegnerischen Fangruppen, was die Polizei aber wiederum unterbinden konnte. Erst nach 20:45 Uhr beruhigte sich die Lage. Bei den Ausschreitungen im Stadion zogen sich sechs Fussballfans leichte Verletzungen zu, welche ambulant behandelt werden konnten. Insgesamt verhaftete die Stadtpolizei Zürich vier Personen. Ein 28-jähriger Schweizer wird wegen Körperverletzung der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. Drei weitere Männer wurden nach einer Überprüfung wieder entlassen.
Quelle:stadt-zuerich.ch
Zahlreiche Festnahmen von Züricher Ultra-Fans beim Champions-League-Spiel FC Bayern München gegen FC Zürich
Viel Arbeit hatten die eingesetzten Polizeibeamten beim gestrigen Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Zürich in der Allianz-Arena.
Die sogenannte Ultra-Szene des FC Zürich traf sich am Spieltag bereits gegen 13.30 Uhr vor deren Heimstation um anschließend in einem großen Konvoi, bestehend aus 120 Pkw, 20 Kleinbussen und 2 Reisebussen nach München zu fahren. Die gesamte Züricher Ultra-Szene befand sich in diesem Konvoi. Bereits bei der Grenzkontrolle fielen den Polizeibeamten einschlägig bekannte Züricher Fans auf, die sämtlich alkoholisiert waren und die Beamten bespuckten.
Bei den Einlasskontrollen durch den Ordnungsdienst und den Einsatzkräften wurden bei 17 Gastfans Betäubungsmittel wie Haschisch, Marihuana, Amphetamine und Kokain festgestellt. Die Personen wurden festgenommen. Drei weitere Gastfans aus Zürich wurden wegen Beleidigung angezeigt. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift „ACAB“, beziehungsweise hatten sich diesen Schriftzug sogar eintätowiert. Zwei weitere Züricher wurden festgenommen, wobei einer der Täter sogar nach den Polizeibeamten trat und Widerstand leistete.
Im Bereich des Gästeblocks kam es, beim Auflaufen der Mannschaften, zum Abbrennen von Bengalischen Fackeln. Insgesamt mussten 32 Personen wegen des Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte festgenommen werden. Bei allen Festgenommenen handelt es sich um Schweizer Gastfans. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Festgenommenen wieder entlassen.
Quelle:polizei.bayern.de
Züricher Ultras Fans randalieren beim CL-Spiel
Beim Champions League-Spiel des FC Bayern gegen den FC Zürich gab es zahlreiche Festnahmen von schweizer Fans. Insgesamt 32 Personen wurden festgenommen.
Gegen 13.30 Uhr war die Ultra-Szene des FC Zürich mit 120 Pkw, 20 Kleinbussen und 2 Reisebussen in einem Konvoi nach München angereist. Bereits an der Grenze wurden Zöllner von den alkoholisierten Fans bespuckt.
Beim Einlass in die Allianz-Arena wurden 17 Fans wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln (Haschisch, Marihuana, Amphetamine, Kokain) festgenommen. Drei weitere Gastfans wurden wegen Beamtenbeleidigung festgenommen. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift “ACAB” (All cops are bastards), beziehungsweise hatten den Schriftzug tattoowiert.
Als zwei weitere Fans festgenommen werden sollten, trat einer der Beiden den Polizeibeamten und leistete Widerstand. Außerdem kam es im Bereich des Gästeblocks, beim Auflaufen der Mannschaften, zum Abbrennen von Bengalischen Fackeln.
Insgesamt mussten 32 Personen wegen des Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte festgenommen werden. Bei allen Festgenommenen handelt es sich um Schweizer Gastfans. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Festgenommenen wieder entlassen.
Quelle:abendzeitung-muenchen.de
Festnahmen vor Champions League-Qualifikationsspiel
Am Mittwochabend, 3. August 2011, fand in Zürich ein Qualifikationsrundenspiel der UEFA Champions League zwischen dem FC Zürich und dem FC Lüttich statt. Die Stadtpolizei Zürich nahm bereits vor dem Spiel 32 gewaltsuchende Zürcher Risikofans in Gewahrsam. Durch diese Massnahme und eine konsequente Trennung der beiden Fanlager konnten Ausschreitungen verhindert werden. Der Abmarsch und die Rückreise der Fussballfans nach dem Spiel verliefen problemlos.
Rund 1’600 belgische Fussballfans, darunter auch einige Risikofans, reisten bereits am Nachmittag nach Zürich und hielten sich vor dem Spiel in der Innenstadt auf. Dabei verhielten sie sich lautstark aber, wohl auch wegen der grossen Polizeipräsenz, weitgehend friedlich. Ein belgischer Fussballfan musste jedoch festgenommen werden, weil er einen pyrotechnischen Gegenstand zündetet und eine verbotene Waffe auf sich trug. Kurz nach 18.00 Uhr wollten die Fans zu Fuss ins Letzigrundstadion gehen. Dies konnte aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen werden. Schliesslich liessen sich die Fans nach einen kurzen Marsch von Niederdorf bis an den Löwenplatz dazu bewegen, die bereitgestellten VBZ-Busse zu benutzen.
Zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr konnten an verschiedenen Orten rund um das Stadion einzelne Gruppen von Zürcher Risikofans ausgemacht werden. Diese insgesamt 32 gewaltbereiten Fussballfans wurden aus Sicherheitsgründen kontrolliert und präventiv in Polizeigewahrsam genommen.
Der weitere Aufmarsch der Fans verlief dank dieser Massnahme und einer konsequenten Trennung der Fanlager, problemlos. Auch der Abmarsch und die Heimreise der Fussballfans nach dem Spiel verliefen friedlich. Die in Gewahrsam genommenen Personen wurden nach dem Spiel wieder entlassen.
Quelle:stadt-zuerich.ch
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und GC ist es vor dem Letzigrundstadion zu einigen Ausschreitungen zwischen Fan-Gruppen gekommen. Eine Person wurde verhaftet, drei Personen wurden von der Polizei weggewiesen.
Bereits vor dem Spiel seien Aggressionen spürbar gewesen, sagte Michael Wirz, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Nach dem vom FC Zürich verlorenen Spiel habe es dann vor dem Letzigrundstadion Scharmützel zwischen den Fan- Gruppen gegeben.
Dank einem grösseren Aufgebot der Polizei sei es gelungen, grössere Ausschreitungen zu verhindern. Um die Fan-Gruppen auseinander zu halten, wurden Wasserwerfer und Pfefferspray eingesetzt. Verletzt wurde niemand, wie Wirz sagte.
Am vergangenen Mittwoch hatten randalierende Fans des FC Basel im Letzigrund einen Schaden von gegen 200 000 Franken angerichtet. Kurz vor dem Anpfiff waren etwa 1500 Fans des FC Basel den Gäste-Eingang eingedrungen und so ohne Sicherheitskontrolle ins Stadion gelangt. Im Stadioninneren plünderten die Basler dann Essensstände und beschädigten WC-Anlagen.
Quelle:20min.ch
Fussballspiel FCZ-FCB – Massive Sachschäden im Stadion
Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel am 11. Mai 2011 kam es innerhalb des Stadions zu Ausschreitungen von Basler Fans. Dabei entstand Sachschaden von rund 150’000 Franken. Die Stadtpolizei Zürich hat Ermittlungen aufgenommen.
Dank einem grösseren Polizeiaufgebot der Stadt- und Kantonspolizei Zürich und einer konsequenten Trennung der Fanlager konnten Ausschreitungen vor und nach dem Spiel rund um das Stadion Letzigrund weitestgehend verhindert werden. Innerhalb des Stadions kam es jedoch vor dem Spiel zu Auseinandersetzungen. Dabei verursachten die äusserst aggressiven Basler Fussballfans massive Sachschäden an Stadioninventar und Verpflegungsständen. Die Schadenssumme wird auf rund 150 000 Franken geschätzt, das Stadionmanagement hat Strafanzeige eingereicht. Die Stadtpolizei Zürich hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden die Stadionbetreiber der Polizei umfangreiches Video- und Fotomaterial übergeben. Eine erste Sichtung der Aufnahmen zeigte, dass es sich dabei um vielversprechende Beweismittel handelt.
Quelle:stadt-zuerich.ch
Am Mittwochabend ist es nach dem Cupspiel BSC Young Boys gegen FC Zürich zu Ausschreitungen zwischen den beiden Fan-Gruppierungen gekommen. Die Kantonspolizei Bern musste rund um das Stade de Suisse mehrmals einschreiten. Es kam zu elf Anhaltungen.
Bereits vor dem Cupspiel zwischen dem BSC Young Boys gegen FC Zürich kam es am Mittwochabend, 2. März 2011, zu einer Sachbeschädigung an einem Ticketing-Schalter. Dabei ging eine Scheibe zu Bruch und ein Unbeteiligter zog sich leichte Verletzungen zu. Auch während dem Match war die Stimmung bei den Fans im Stade de Suisse angeheizt. Es kam zu heftigen Provokationen und in den Fansektoren wurde massiv Pyrotechnika gezündet. Im Anschluss an das Cupspiel verliefen der Fanrückhalt und der Abmarsch der Gästefans über die Sempachstrasse zunächst friedlich. Als YB-Fans jedoch über die Winkelriedstrasse den Weg zur Sempachstrasse und die Konfrontation mit den gegnerischen Fans suchten, sah sich die Kantonspolizei Bern angesichts der hohen Gewaltbereitschaft gezwungen, den Wasserwerfer einzusetzen. Anschliessend kam es im Bereich des S-Bahnhofs Wankdorf zu Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppierungen. Die Kantonspolizei Bern setzte Reizstoff und Gummischrot ein, um die Fans zu trennen. Nachdem die Anhänger des FC Zürichs den Extrazug bestiegen hatten und der Zug den Bahnhof verliess, bewarfen die YB-Fans die Polizeikräfte mit Steinen. Wiederum konnte die Situation nur mit einem Mitteleinsatz beruhigt werden.
Dank des neuen Sicherheitszauns sowie dem grossen Polizeiaufgebot konnten grössere Konfrontationen zwischen den Fan-Gruppierungen verhindert werden. Unter anderem auf Grund von Videoaufnahmen wurden elf YB-Fans angehalten, befragt und anschliessend wieder auf freien Fuss gesetzt. Sie werden mit Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, Hinderung einer Amtshandlung oder Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen müssen.
Quelle:police.be.ch
Abkühlung für hitzige YB-Fans
Sicherheitszaun, riesiges Polizeiaufgebot und Fan-Rückhalt im Stadion. Alles nützte nichts. Nach dem Cupspiel gegen den FCZ (3:4 nV.) kam es beim Wankdorf zu Ausschreitungen.
Schon vor dem Cupspiel ging die Scheibe eines Ticket-Schalters zu Bruch. Ein Unbeteiligter verletzte sich dabei leicht. Während des Spiels herrschte eine aufgeheizte Stimmung. Nachdem Schiedsrichter Massimo Busacca den Match ohne eine einzige Sekunde Nachspielzeit abpfiff, brannten bei einigen Fans die Sicherungen durch.
Etwa 30 Chaoten aus dem YB-Umfeld hatten ihre Emotionen auch ausserhalb des Stadions nicht im Griff. Sie warteten, bis die FCZ-Anhänger etwa eine halbe Stunde nach Apfiff ihren Sektor verlassen konnten.
Sicherheitszaun schirmt FCZ-Fans ab
Die Polizei setzte wie schon beim letzten Spiel gegen den FCZ den mobilen Sicherheitszaun bis zum Bahnhof Wankdorf ein. So konnte sie Zusammenstösse zwischen den Fan-Gruppen verhindern. «Dank dieses Zaunes sollen in Zukunft während YB-Spielen weniger Polizisten im Einsatz stehen», sagte Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause vor dem letzten Match.
Das Polizeiaufgebot am Mittwochabend war aber trotz Zaun riesig. Die Polizei riegelte das Gebiet zwischen Stadion und Bahnhof Wankdorf grossräumig ab. Die Zürcher Fans verliessen das Stadion kurz nach 23 Uhr ruhig und marschierten zum Extrazug.
Wasserwerfer kommen zum Einsatz
Als einige YB-Fans über die Winkelriedstrasse den Weg zur Sempachstrasse und die Konfrontation mit den gegnerischen Fans suchten, setzte die Polizei nach einer kurzen Warnung per Megaphon den Wasserwerfer ein.
Anschliessend kam es im Bereich des S-Bahnhofs Wankdorf zu Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppierungen. Die Kantonspolizei Bern setzte Reizstoff und Gummischrot ein, um die Fans zu trennen.
Elf YB-Randalierer vorübergehend verhaftet
Während die rund 30 vermummten YB-Anhänger zuerst die Polizei nur verbal provozierten, flogen später auch Steine. Die Polizei setzte erneut den Wasserwerfer und Gummischrot ein. Die Scharmützel dauerten bis kurz vor Mitternacht. Elf der YB-Randalierer wurden festgenommen!
Diese wurden anschliessend befragt und wieder auf freien Fuss gesetzt. Sie werden mit Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, Hinderung einer Amtshandlung oder Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen müssen.
Quelle:blick.ch
Heute habe ich versucht, wieder mal ein Fussballspiel zu besuchen. Nach einigen Minuten stürmen dort, wo ich stand, Delta-Sicherheitsleute den Sektor und prügeln wie wild um sich. Eine heftige Keilerei beginnt. Leute, die versuchen, die Situation zu schlichten, werden geschlagen oder mit Tränengas attackiert. Niemand weiss, warum die Sicherheitsleute plötzlich von hinten in den Sektor stürmten. Ausser der «Blick», dessen Schreiber zwar nicht dort war, aber trotzdem alles weiss. Der behauptet: Die Fans seien durchgedreht. Eine Erfindung. Ich sprach später lange mit den anwesenden Zürcher und St. Galler Fanpolizisten. Sie sagten alle: «Wir wissen nicht, warum die Delta-Leute plötzlich den Sektor stürmten.» Die St. Galler Fans drängten die Security, die wie eine wild gewordene Rambo-Truppe agierte, zurück. Die Situation eskalierte: Die Sicherheitsangestellten wurden nun auch heftig attackiert – dies, nachdem sie die Situation hatten eskalieren lassen.
Es geht in diesem Fall nicht darum, dass es bei den Fans auch gewalttätige Leute gibt. Heute nicht. Es geht darum, dass man als Matchbesucher sich plötzlich in einer ganz üblen Keilerei wieder fand, die eindeutig vom privaten Sicherheitspersonal ausging. Die anwesenden Polizisten in Zivil hielten die Security nicht vom Zuschlagen ab, dies mit einer Begründung, die rechtlich stimmt: «Wir können nichts machen. Das ist privater Grund.» Einer sagte mir später: «Die Fans sollten Anzeige erstatten. Die Chancen, vor Gericht zu gewinnen, wären gering. Aber es wäre ein Zeichen.»
Als ich nach der Keilerei den Sektor verliess, ergriff mich kurz die Panik, weil ich merkte: Die Polizei wird hier niemanden schützen, auch nicht die Fans vor der wild prügelnden Security. Was, wenn diese noch einmal kommt und schlägt und mit Tränengas um sich sprüht? Nach dem Spiel aber hielt sich die Security zurück, die Polizisten in Zivil hatten vermittelt. Die Fans zogen ab. Blick schreibt später: «FCSG-Fans drehen durch.» Eine Verdrehung der Tatsachen. Im besten Fall könnte man sagen: Die Fans drehten durch, nachdem mit Schlagstöcken und Tränengas bewaffnete Hooligans namens Delta ihren Sektor gestürmt hatten. Die Delta-Security verfolgt offensichtlich keine Deeskalationsstrategie, sondern eine Eskalationsstrategie. Bezeichnend, dass niemandem, auch nicht der Polizei, klar war, warum der Sturm des Sektors stattgefunden hatte. Zehn Minuten vorher war zwar vereinzelt Feuerwerk gezündet worden (zwei sogenannte Pyro-Fackeln), dies jedoch in einem völlig anderen Bereich des Sektors als dort, wo die Security stürmte und zuschlug.
Quelle:nationofswine.ch
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