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Archiv für die Kategorie „FC Bayern München“

BVB-Chaoten attackieren Polizei vor Pokal-Finale

Vor dem DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (20 Uhr) sind in der Berliner Innenstadt mehrere Dortmunder Chaoten festgenommen worden.

Eine Polizeisprecherin berichtete am Samstag, dass angetrunkene Anhänger des deutschen Fußball-Meisters an der Gedächtniskirche mit Flaschen und Steinen geworfen hätten. Einige Polizisten wurden verletzt, einer der Beamten musste seinen Dienst beenden.

Über die genaue Zahl der Verletzten wurde zunächst allerdings ebenso wenig bekannt wie über die Zahl der festgenommenen Fans. Offen war am Nachmittag auch noch, ob die betroffenen BVB-Anhänger das abendliche Endspiel gegen den FC Bayern München verpassen werden.
Quelle:berliner-kurier.de

Public Viewing in Dortmund

Am 12.05.2012 um 20:00 Uhr fand in Berlin das DFB-Pokalfinale zwischen den Mannschaften des BVB 09 und des FC Bayern München statt. Anlässlich dieser Begegnung wurden an verschiedenen Plätzen in der Dortmunder Innenstadt Public Viewing Veranstaltungen und Fananziehungspunkte eingerichtet.

Bereits ab 17:30 Uhr sammelten sich erste Fans an den Veranstaltungsorten. In der Spitze befanden sich 8.400 Zuschauer am Friedensplatz und 5.500 Personen am Hansaplatz. An der Reinoldikirche konnten 1.000 Zuschauer festgestellt werden. Die Fananziehungspunkte Alter Markt und Hoeschpark waren während der Spielzeit mit jeweils 100 Personen deutlich geringer besucht. In den Westfalenhallen verfolgten 11.000 BVB Fans das Pokalspiel.

Das Pokalfinalspiel endete mit einem 5:2 Sieg der Dortmunder Mannschaft. Anschließend feierten BVB Fans den Sieg ihrer Mannschaft ausgelassen und überwiegend friedlich in der gesamten Innenstadt. Nach Spielende sammelten sich auf dem Alten Markt in der Spitze 2.500 Personen. Auf dem Borsigplatz und dem Wallring bildete sich ein Autokorso.

Während des Spielverlaufs und der anschließenden Feierlichkeiten wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Es konnten in 24 Fällen Tatverdächtige festgestellt werden, gegen die ein Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.

Gegen 23:30 Uhr waren keine Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet mehr festzustellen. Die Feierlichkeiten in der Innenstadt gingen jedoch noch weit über 00:00 Uhr hinaus.

Bis 01:00 Uhr wurden insgesamt 35 Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Beleidigung und Körperverletzung gefertigt. Es wurden zudem insgesamt 38 Platzverweise ausgesprochen und 9 Personen in Gewahrsam genommen.
Quelle:presseportal.de

Polizeibericht Berlin: Unschöne Szenen rund um das Pokalfinale

Anlässlich des Endspiels zum DFB-Pokal kam es gestern zu mehreren Festnahmen, verletzten Polizeibeamten und anderen Personen sowie zu diversen Straftaten in der City-West und im Umfeld des Olympiastadions in Westend.

Bereits vor dem Spiel hielten sich gegen 13 Uhr 40 etwa 400 Fans von Borussia Dortmund am Hardenbergplatz auf. Teilweise vermummt warfen sie Flaschen und Steine auf die Polizisten, wobei zwei Beamte verletzt wurden. Einer von ihnen musste anschließend seinen Dienst beenden. Bei den Übergriffen wurden Randalierer festgenommen.

Etwa eine Stunde später brannten am mit bis zu 10.000 Dortmunder Anhängern gefüllten Breitscheidplatz diverse pyrotechnische Gegenstände, was zu weiteren vorläufigen Festnahmen führte. Zudem betraten die Fans auch die Fahrbahn und behinderten hierdurch den Fahrzeugverkehr. Dies konnte durch Gefährderansprachen beendet werden.

Als gegen 16 Uhr 30 ein mit Anhängern des FC Bayern München besetzter Bus den Breitscheidplatz passierte und anschließend im Stau stand, wurde er von gegnerischen Fans mit Pyrotechnik, Getränkebechern und -dosen beworfen. Hierbei wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auch das Fahrzeug wurde nach den bisherigen Erkenntnissen nicht beschädigt. Unter dem Schutz von Polizisten konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen.

Während des Spiels kam es in beiden Fanblöcken zum Abbrennen von Pyrotechnik, was zu weiteren Festnahmen führte.

Als gegen 23 Uhr Dortmunder Fans in der Jesse-Owens-Allee mehrere Busse mit Münchner Sympathisanten an der Abfahrt hinderten, beruhigten Polizisten die Situation und nahmen erneut Störer fest.

Gegen 23 Uhr 15 erreichte eine Vielzahl von Dortmunder Anhängern den Breitscheidplatz. Die jubelnde Menge trat dabei auch auf die Fahrbahn, die daraufhin für rund 30 Minuten gesperrt wurde.

Darüber hinaus versammelten sich gegen 21 Uhr anlässlich des letzten Spieltages der türkischen Fußballliga rund 600 Anhänger von Galatasary Istanbul, um am Breitscheidplatz den gewonnenen Meistertitel ihrer Mannschaft zu feiern. Dabei wurden auch so genannte Polenböller gezündet und Polizisten mit Laserpointern geblendet. Für rund zwei Stunden wurde die Tauentzienstraße zwischen Wittenbergplatz und Rankestraße gesperrt. Kurz nach 23 Uhr beendeten die Jubelnden, die mittlerweile zum Hardenbergplatz gelaufen waren, ihre Feierlichkeiten, so dass auch die Straßensperrung wieder aufgehoben wurde.

Bei den diversen Vorkommnissen kam es nach dem derzeitigen Stand zu insgesamt 88 Festnahmen. Es wurden 81 Strafanzeigen – überwiegend wegen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz – gefertigt. Sechs der rund 940 im Einsatz befindlichen Polizisten sowie neun weitere Personen wurden verletzt.
Quelle:berlin.de

Am Samstagabend (31.03.2012) kam es wenige Stunden nach Beendigung des Bundesliga-Fußballspiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayern München auf einem Rastplatz der BAB 3 zu einer Auseinandersetzung zwischen Fans beider Vereine. Dabei wurde ein Mobiltelefon geraubt.

Gegen 19:00 Uhr hielt sich eine Gruppe oberfränkischer Fans des FC Bayern München auf dem Parkplatz “Weißer Graben” der BAB 3 in Fahrtrichtung Würzburg auf. Als kurz darauf ein mit Fans des 1. FC Nürnberg voll besetzter Omnibus auf den Parkplatz einfuhr, kam es zunächst zu verbalen Provokationen. Im weiteren Verlauf jedoch entwickelte sich eine Schlägerei zwischen Teilen der “Bayern- und Clubfans”.

Ein 22-Jähriger aus der Gruppe der Bayernanhänger nahm die Situation auf seinem Mobiltelefon (iPhone) auf, wurde dabei aber von den Angreifern bemerkt und massiv bedrängt. Dabei raubte ihm ein Unbekannter aus der aus mehreren Personen bestehenden Gruppe das Telefon. Danach stiegen die Angreifer in den Bus ein. Unmittelbar danach fuhr der Bus weiter.

Verständigten Einheiten der Polizei gelang es, den “Fanbus” bei Hemhofen anzuhalten. Von den noch anwesenden Fahrgästen wurden die Personalien festgestellt. Die Suche nach dem geraubten Mobiltelefon verlief jedoch negativ.

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, hatten rund 15 Personen bei Adelsdorf (Lkrs. Erlangen/Höchstadt) den Bus verlassen. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen zur Feststellung der Personalien noch an.

Der angegriffene 22-Jährige wurde bei der Attacke leicht verletzt und gibt sich in ärztliche Behandlung.

Der unbekannte Räuber wird wie nachfolgend beschrieben:Ca. 25 – 28 Jahre alt, ca. 190 cm groß, schwarze, nach oben gegelte Haare; bekleidet mit dunklem Kapuzenpullover.

Die Kriminalpolizei Erlangen führt die Ermittlungen zurzeit noch gegen unbekannt wegen des Verdachts des Raubes.
Quelle:presseportal.de

Am Freitagabend war in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr eine Versammlung zum Thema “Freiheit für Ultras” der Gruppierung „Banda di Amici“ angemeldet. Daran nahmen rund 400 Personen teil. Der Aufzug setzte sich gegen 19:45 Uhr ausgehend vom Aufseßplatz in Richtung Jakobsplatz in Bewegung. Neben teilweise lautstarken Beleidigungen gegenüber der Polizei wurden aus der Kundgebung heraus auch mehrfach Feuerwerkskörper und Nebelkerzen gezündet. Eine Person warf einen Böller vor die Füße der Einsatzkräfte. Verletzt wurde hierbei niemand. Der Tatverdächtige konnte nach Beendigung der Kundgebung festgenommen werden, und es erfolgte Strafanzeige.

Auch führten die Versammlungsteilnehmer entgegen des Auflagenbescheides Glasflaschen mit und zerbrachen diese teilweise auf der Fahrbahn.

Trotz ständiger Provokationen gegenüber den eingesetzten Polizeikräften wirkte die Polizeieinsatzleitung ständig deeskalierend auf die Menge ein. Der Aufzug wurde vom Versammlungsleiter gegen 22:30 Uhr für beendet erklärt. Gegen die beiden Versammlungsleiter wird ermittelt, weil sie mehrere Auflagen nicht eingehalten hatten.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt war die Bundesligabegegnung 1. FC Nürnberg und Bayern München. Bereits vor dem Spiel, gegen 15:00 Uhr, mussten in der Nürnberger Innenstadt 26 Personen, die heimischen Fangruppen zuzuordnen sind, in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Es bestand der begründete Verdacht einer bevorstehenden Schlägerei mit Gästefans. Weitere kleinere Auseinandersetzungen verbaler und körperlicher Art bekam die Polizei schnell in den Griff und unterband sie bereits im Vorfeld. Im Gästeblock kam es während des Spiels immer wieder zu Rauchentwicklungen. Hierzu werden die im Stadion gefertigten Videoaufnahmen ausgewertet. Die Einsatzkräfte vor Ort achteten zudem auf eine strikte Fantrennung.
Quelle:polizei.bayern.de

Polizeilicher Verlaufsbericht des Bundesligafußballspiels FC Bayern München : Borussia Dortmund

Die Fans von Borussia Dortmund reisten mit Sonderzügen und Bussen an, hierbei kam es zu keinen Störungen.
Bei der Anfahrt kam es zum Ausfall einer U-Bahn wegen Defekts am U-Bahnhof Kieferngarten. Aus diesem Anlass gingen ca. 120 Fans zu Fuß weiter in Richtung Bauernfeindstr./Werner-Heisenberg-Allee. Sie wurden dann von den Einsatzkräften vor dem Parkhaus Fröttmaning zur Esplanade geführt, um einen unmittelbaren Kontakt zum Streetworkbus zu verhindern.
In der Innenstadt kam es am Marienplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Dortmunder-Anhängern und einem Bayern-Fan, wobei dieser verletzt wurde. Die Dortmunder-Fans wurden festgenommen.
Am Gästeeingang des Stadions kam es zur Festnahme eines 23-jährigen Schweizers, da er versuchte, sich über ein Feuerwehrtor unberechtigt Zutritt zu verschaffen. Während des Anmarsches zur Arena wurden durch unbekannte Täter am Busparkplatz Süd zwei pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, auf der Esplanade einer.
Die Spielphase selbst verlief störungsfrei.
Nach dem Spiel wurde einem Dortmunder-Anhänger außerhalb der Arena ein Fanschal von mehreren Bayern-Fans geraubt. Ein Täter konnte jedoch kurz darauf von Einsatzkräften festgenommen werden. Zwei weitere Dortmunder-Fans wurden nach einer Körperverletzung eines Bayern-Fans festgenommen. Der weitere Abmarsch verlief geordnet und ohne Störungen.
Am Einsatz waren 302 Beamte beteiligt.
Quelle:polizei.bayern.de

Polizeilicher Verlaufsbericht des Bundesligafußballspiels FC Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg

Die Bundesligapartie beschäftigte die Münchner Polizei bereits in der Nacht vor dem Spiel. Um kurz vor Mitternacht fiel eine Gruppe von 150 Anhängern des FC Bayern auf, die sich am Isartorplatz versammelten. Sie zogen dann über die Fußgängerzone bis zum Odeonsplatz. Vor der Feldherrnhalle verweilten sie für kurze Zeit und entfernten sich dann von dort gegen 00.20 Uhr ohne Zwischenfälle.

Am Spieltag selbst kam es zunächst um 12.45 Uhr zu einem Streit zwischen einer Gruppe Bayernfans und Passanten in der Innenstadt. Ein unbekannter Fan schlug einer Person ins Gesicht. Anzeige wurde erstattet.

Gegen eine vorherige Absprache fuhren ca. 60 Fahrzeuge mit etwa 300 Personen als Konvoi von Nürnberg aus nicht zum Parkplatz Garching / Forschungszentrum, sondern zum Parkplatz beim Klinikum Großhadern. Die Fans wurden anschließend von Kräften des Unterstützungskommandos bis zum Stadion begleitet, um ein Aufeinandertreffen mit gegnerischen Fans zu verhindern.

Nürnberger Ultras versuchten am Stadion beim Fanbus des Fanprojekts die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dort standen zu diesem Zeitpunkt ca. 250 Mitglieder der „Schickeria“. Mit starken Polizeikräften konnte dies verhindert werden. Die Problemfans wurden von Polizeifahrzeuge und unter Einsatz von Diensthunden und –pferden zur Allianz Arena geführt.

Parallel dazu wurde auch die „Schickeria“ durch starke Polizeikräfte zum Stadion begleitet.

Die meisten Fans reisten mit ca. 300 Bussen sowie dem ÖPNV und eigenen Fahrzeugen an.

Am Busparkplatz kam es zu einer Auseinandersetzung, in der ein Bayernfan eine Flasche warf und einen Nürnberger leicht verletzte. Auch hier wurde Anzeige erstattet.

Gegen 14.15 Uhr fiel eine Gruppe von ca. 80 schwarzgekleideten Personen beim Park & Ride Parkhaus auf. Sie waren teilweise vermummt und führten Fahnenstangen – jedoch ohne Fahnen – mit sich. Sie marschierten über den Busparkplatz und provozierten Bayernanhänger. Ihre Gewaltbereitschaft zeigten sie durch Schreien und Arme hochreißen.

Zu einer größeren Auseinandersetzung kam es nur deshalb nicht, weil die Bayernfans nicht gewaltbereit waren und die aggressive Gruppe innerhalb kürzester Zeit durch starke Polizeikräfte abgesondert werden konnte. Bei allen 80 Personen wurde die Identität festgestellt. Bis nach dem Spiel wurden sie in Gewahrsam genommen. Unter ihnen befanden sich auch Ultras von 1860.

Im Rahmen von Personenkontrollen wurde ein Polizeibeamter von einem Nürnberger Fan geschlagen. Ein Anhänger des FC Bayern beleidigte einen Polizeibeamten. Anzeigen wurden erstellt.

Während des Spiels versuchte ein unbekannter Nürnberger einen Polizeibeamten zu schlagen. Der Täter entkam unerkannt. Eine Anzeige wurde erstellt.

Nach dem Spiel verließ die Gruppierung „Schickeria“ geschlossen das Stadion und fuhr mit der U-Bahn Richtung Innenstadt. Sie wurden von Polizeikräften begleitet. Zu Zwischenfällen kam es hier nicht.
Die Ultragruppierung aus Nürnberg blieb zunächst ca. 30 Minuten freiwillig im Block. Anschließend wurde sie ca. 20 Minuten im Stadionumgriff angehalten, um einen störungsfreien Abmarsch der „Schickeria“ zu ermöglichen. Danach wurden sie in Richtung U-Bahnhof Fröttmaning begleitet. Kurz vor Erreichen des Bahnhofes setzte sich ein Großteil der ca. 300 Nürnberger auf den Boden und gab bekannt, dass sie erst wieder gehen würden, wenn die in Gewahrsam genommenen Nürnberger entlassen werden. Als gegen 19.00 Uhr der Gewahrsam planmäßig aufgehoben wurde, gingen die Nürnberger zum U-Bahnhof weiter und fuhren von dort aus nach Großhadern zu ihren Fahrzeugen.

Die in Gewahrsam genommenen Personen beschädigten die Wände der Haftzellen durch Schmierschriften und Aufkleber.Am Einsatz waren ca. 360 Beamte beteiligt.
Quelle:polizei.bayern.de

Zwei Bayern-Fans in Neapel verletzt

Zwei Fans des Rekordmeisters Bayern München sind im Vorfeld des Champions-League-Spiels beim SSC Neapel am Dienstagabend von mehreren Personen angegriffen und mit Messerstichen verletzt worden.

Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur “ANSA”. Demnach ereignete sich der Vorfall am Montagabend.

Die Bayern-Anhänger im Alter von 42 und 47 Jahren sind ärztlich versorgt worden und konnten danach das Krankenhaus wieder verlassen.
Quelle:sport1.de

Bayern-Fans mit Messer angegriffen
Zwei weitere Fans des FC Bayern München sind im Vorfeld des Champions-League- Spiels beim SSC Neapel durch Messerstiche verletzt worden. Ein 36-jähriger Bayern-Fan wurde von Unbekannten unweit des Stadions San Paolo mit einem Messer am rechten Knie verletzt. Er musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein weiterer Anhänger der Münchner wurde ebenfalls unweit des Stadion angegriffen. Auch er wurde nur leicht verletzt. Schon am Dienstag waren zwei Bayern- Fans durch Messerstiche verletzt worden. Sie wurden ärztlich versorgt und konnten danach das Krankenhaus wieder verlassen.

FC Bayern-Fans gehen auf Borussia Mönchengladbach-Fans und Polizeibeamte los

Am Sonntag, 07.08.2011, gegen 19.45 Uhr, kam es nach dem Fußballspiel des FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena auf Höhe des Parkhauses Fröttmaning zu einem Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen. Nach zunächst verbalen Provokationen gingen zwei FC Bayern-Fans auf zwei Borussia Mönchengladbach-Fans los. Dabei traten sie u. a. mit den Füßen gegen den Körper.

Als zwei Polizeibeamte einen der Täter festnehmen konnten und zum Dienstwagen brachten, formierte sich eine Gruppe von ca. 20 FC Bayern-Fans aggressiv gegen die Beamten. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray ein. Der Festgenommene nutzte die Gelegenheit zur Flucht aus dem Polizeigewahrsam. Auch die Angreifer konnten unerkannt flüchten. Ob sie durch das Pfefferspray verletzt wurden, konnte daher nicht mehr festgestellt werden.

Die Gladbacher Fans im Alter von 20 und 24 Jahren wurden leicht verletzt.
Quelle:polizei.bayern.de

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Schlägerei vor Geretsrieder Fußballstadion

Während eines Freundschaftsspiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und Racing Santander kam es am Samstagnachmittag, 23.07.11, gegen 16:00 Uhr vor dem Stadion zu einer kurzen Massenschlägerei.

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit fanden sich ca. 30 – 40 Personen vor dem Geretsrieder Fußballstadion ein. Eine Gruppe von 50 – 70 Personen aus dem Nürnberger Fanbereich verließen daraufhin geschlossen das Stadion und lieferten sich nach kurzen verbalen Anfeindungen eine massive Schlägerei, in deren Folge auch Gegenstände wie ein Fahrrad, ein Stuhl und ein Abfallkorb eingesetzt wurden.

Nach Augenzeugenberichten trennten sich die beiden Parteien bereits nach wenigen Minuten und verließen fluchtartig die Örtlichkeit. Nach bisherigen Feststellungen der Polizei wurden nur wenige Personen verletzt, eine medizinische Behandlung abgelehnt.

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro. Die Polizeiinspektion Geretsried hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle:polizei.bayern.de

Bayern-Fans: Ausschreitungen bei Club-Testspiel

Am Rande des Freundschaftsspiels zwischen Racing Santander und dem 1. FC Nürnberg am Samstag in Gertsried ist es zu Ausschreitungen zwischen FC Bayern- und Club-Fans gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, trafen vor dem Spiel Fangruppen aus beiden Lagern aufeinander. Sie bewarfen sich mit Fahrrädern. Da sich die örtliche Polizei nicht in der Lage sah, der Überzahl an randalierenden Fans Einhalt zu gebieten, wurde eine zusätzliche Hundertschaft aus München angefordert. Zusammen mit Beamten aus benachbarten Dienststellen beruhigte die Geretsrieder Polizei schließlich den aufgebrachten Mob.

Nach dem Spiel wurde zunächst eine Straße abgesperrt, um den Mannschaften sowie den Zuschauern des Spiels eine sichere Abfahrt gewährleisten zu können. Währenddessen waren ein Hubschrauber sowie mehrere Hundestaffeln aktiv, um die gewaltbereiten Fans zu suchen. Mithilfe von Kontrollen auf Ausfallstraßen sollten die Krawallos ebenso gefasst werden.

Warum sich bei dem Spiel überhaupt Fans des FC Bayern befanden und wie es zu den Zusammenstößen kam, ist bislang unklar. Das Freundschaftsspiel gewannen die Nürnberger übrigens mit 1:0.
Quelle:merkur-online.de

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1. FC Nürnberg gegen Bayern München – ein Risikospiel. Die Fans sind verfeindet. Kein leichter Nachmittag für Gruppenführer Bastian Christa (32) und seine zehn Kollegen von der Bereitschaftspolizei.

Fußball von ganz unten. Nürnberg gegen Bayern mit drei Promille. Mit Provozieren. Mit Gewalt. Fußball kaputt, wie ihn Bastian Christa erlebt. Der 32-Jährige aus Hallstadt bei Bamberg ist Gruppenführer bei der Nürnberger Bereitschaftspolizei, Clubfan. Seit 9 Uhr im Einsatz beim Derby.
Ein Risikospiel. Wegen der Fans. Die Polizei hält sie auseinander, damit es zu keiner Schlägerei kommt. Lotst sie auf zwei Wegen zum Stadion. Christa kümmert sich mit zehn fränkischen Kollegen zwischen 19 und 28 Jahren um die Nürnberger “Ultras”, Fans der Kategorie B und C – also alkoholisiert und gewaltbereit. “Intensives Publikum” in der Polizeisprache. Schon morgens durchkämmt Christa ihre Blöcke nach Waffen oder Wurfgeschossen. Willkommen sind sie nicht im “Wohnzimmer” der Eingefleischten. Da liegt ein Teppichmesser. Eigentlich müssten sie es mitnehmen, aber die Fans werden es nach dem Spiel brauchen, um die Banner abzuschneiden. “Leg es runter”, sagt Christa zu einem Fan, “und mach keine Dummheiten. Ich vertrau dir.” Das ist seine Aufgabe heute: abwägen und Ruhe bewahren. Nach sechs Tagen im Dauereinsatz bei Fußballspielen, Demos und anderen Veranstaltungen.
Da ist Peter, 36 Jahre alt, Typ Büroangestellter. Bei der Kartenkontrolle habe er “schief geschaut”, sagt ein Polizist, deshalb habe er ihn rausgezogen. Jetzt macht Peter auf stur. “Mach halt den Alko-Test”, fleht sein Freund. Seine Freundin auch. Peter will nicht, wird rotzig. Er sei doch friedlich. Habe natürlich etwas getrunken, ein paar Bier. Er redet völlig klar. Christa erzählt was von Sicherheit. Leute mit mehr als 0,8 Promille darf er nicht ins Stadion lassen. Peter zündet sich eine an. Will immer noch nicht blasen. “Dann ist das Spiel für Sie heute gelaufen”, sagt Christa. Peter pustet: 2,56 Promille, um 13.30 Uhr. Der Freund staunt, die Freundin staunt, nimmt ihr Kind und geht einfach. Das erste Hausverbot, das Christa heute ausspricht, es wird noch “Abweisungen ohne Ende” geben.
Nicht bei allen, die überm Wert liegen. Man sei ja nicht in der Oper. Einen Mann, ruhig, aber gezeichnet vom Alkohol, lässt er rein – mit 1,1 Promille. “Aber 2,5 Promille – eine schlechte Verhandlungsbasis.” Nebendran lässt einer seiner Kollegen einen Fan auf dem Strich laufen. Klappt noch ganz gut. Ein anderer Polizist verhandelt mit einem 20-Jährigen. Nach einer Flasche Wodka bringt der es auf 2,2 Promille. Eine Eintrittskarte hat er auch nicht, angeblich verloren. Hinten im Schatten ist ein anderer Fan verzweifelt. Auch er kann das Spiel nicht sehen. 3,3 Promille. Der Spitzenreiter heute.
Auch bei den Bayern-Fans am anderen Eingang sieht es nicht besser aus. Promillezahlen jenseits von Gut und Böse. “Gäste abweisen ist noch schlimmer”, sagt Polizist Stefan Hüpner (25). Ein Fußballtrainer aus München wedelt mit seinem Ausweis und will für seinen betrunkenen jugendlichen Spieler, 1,3 Promille, bürgen. Er habe nicht mitbekommen, wie der sich im Bus zugeschüttet habe. Er bittet den Polizisten, Nachsicht zu üben. Die lange Fahrt, der Junge sei friedlich. Bitte! Er darf rein. Einen 20-Jährigen in Lederhosen hat eine Polizistin rausgeschickt, weil er auf mehr als zwei Promille kommt. Fast hundert Euro hat er bezahlt, um das Spiel zu sehen. Die Polizisten wissen: Jetzt könnte er erst recht draußen vor dem Stadion randalieren.
Sie wissen auch: Bei mehr als 48 000 Zuschauern schaffen sie nur die Spitze des Eisberges. Jeden können sie nicht kontrollieren, noch nicht mal jeden Verdächtigen. Und es sind “nur” etwa 500 Beamte im Einsatz
Die Ultras kommen kurz vorm Spiel in einem dichten Pulk, Hochbetrieb für die Polizisten. Taschen durchsuchen, Alko-Tests und die Suche nach rechtsradikalen Tätowierungen und Zeichen. Und immer die gleichen Sprüche der Fans: Ich hab nur ein Bier! Was wollt ihr schon wieder? Auch von den Polizisten: “Sind sie mit unseren Maßnahmen nicht einverstanden, können sie das Stadion wieder verlassen.” “Entweder sie blasen oder sie können das Spiel abschreiben.” Nicola Kutz (23) bleibt ruhig: “Es hat keinen Sinn, sich aufzuregen”, sagt der Polizist. Viele legten es drauf an, dass der Polizist einen Fehler mache.
Dann ein Funkspruch. Schlägerei vorm Eingang. Die zehn Polizisten stürmen durch die Fans, springen über die Einlassgitter. Draußen steht ein Bayern-Fan, etwa 20 Jahre alt. Schwammiger Blick, schwammiger Oberkörper, ohne T-Shirt. Das hätten ihm Clubfans abgenommen, jammert er. Zu zehnt seien sie auf ihn losgegangen. Was er vor dem Eingang der Clubfans gemacht hat, kann er nicht erklären. “Typisches Derby-Scharmützel”, sagt Christa. Daten aufnehmen, mehr kann er nicht machen.
Das Spiel beginnt. Keiner der Polizisten hat mitbekommen, wie und wann das erste Tor gefallen ist. Aber jetzt ist es ruhiger, ab und zu werfen sie einen Blick aufs Spielfeld. Sie können nicht überall stehen – “sonst gibt’s eine Bierdusche”, sagt ein Kollege. Also stellen sie sich hinter den Ultra-Fanblock. Ein Block voller Emotionen und Leidenschaft, leider auch voller Alkohol und Gewaltbereitschaft. Während des Spiels wanken Fans aus den Blöcken, die es unbemerkt durch die Kontrolle geschafft haben. Manche hält es kaum auf den Beinen. Christa lacht und es klingt ein bisschen verzweifelt. Er weiß, wie viel Herzblut in dem Block fließt. “Das ist ihr Leben.” Seines nicht. Aber auch er wird jubeln, wenn der Club den Ausgleich schafft.
Halbzeitpause. Patrouille, “schlaue Gespräche” mit Betrunkenen und eine Rangelei unter schwarz uniformierten Clubfans. Einer (1,7 Promille – “Nur ein Bier”) schlägt dem anderen (2,1 Promille) ins Gesicht. Der geht zu Boden. “Der hat mich am Bart gezogen”, sagt der 29-jährige Schläger. Dass er den anderen bedrängt hat, sagt er nicht. Beide landen auf der Stadionwache. Für beide ist das Derby gelaufen.
In der 85. Minute ist das Spiel für die Polizisten zu Ende. Sie gehen vors Stadion, vorbei an etlichen Bierleichen, die in der Sonne liegen. Draußen treffen sie einen Bekannten. Den jungen Bayern-Fan, dem man das T-Shirt geraubt hat. Schon wieder steht er mit Gleichgesinnten vorm Nürnberger Fanblock. “Wir warten auf jemanden”, sagt er und meint: “Wir provozieren.” Sagt aber: “Wir wollen nicht provozieren.” Bastian Christa schickt ihn weg. Er solle woanders warten.
“Ihr seid unser Schutz”, brüllt der Fan, “ihr werdet vom Staat bezahlt.” Einer der Polizisten murmelt: “Dem würd’ ich’s gönnen, wenn er …”
Quelle:infranken.de

Polizeieinsatz bei Junioren- Fußballspiel
Am 16.03.2011 fand ein Junioren-Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und dem TSV 1860 München im Grünwalder Stadion statt. Im Gegensatz zu den bisherigen U19-Begegnungen befanden sich unter den knapp 800 Zu-schauern Problemfans beider Vereine. Nach Spielende kam es im Sperrengeschoß des U-Bahnhofes Wettersteinplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen gewaltbereiten Personen beider Fanlager, die durch eingesetzte Aufklärungs-streifen unter Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray been-det wurde. Zur Lagebewältigung mussten durch die Einsatz-zentrale alle verfügbaren Polizeistreifen und geschlossenen Einheiten der umliegenden Polizeidienststellen zusammenge-zogen werden.
Dennoch versuchten Anhänger des TSV 1860 München, eine am Bahnsteig befindliche Gruppe Bayern-Fans erneut zu atta-ckieren. Dies musste wieder unter Einsatz des Schlagstocks verhindert werden. Es wurden von 25 Personen die Personalien festgestellt. Die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch erfolgen nach Auswertung von Zeugen-aussagen. Von den festgestellten Personen sind mehrere be-reits einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten.
Für einige Minuten musste in diesem Zusammenhang der U-Bahnverkehr eingestellt werden.
Quelle:polizei.bayern.de

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