Archiv für die Kategorie „Energie Cottbus“
Das Ostderby zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden ist ohne die befürchteten Randale in und um das Stadion über die Bühne gegangen.
Wir sind rundum zufrieden, erklärte eine Cottbuser Polizeisprecherin nach dem 2:1-Sieg der Lausitzer zum Start der 2. Fußball-Bundesliga über Neuling Dresden. Außer ein paar Zupfern an Fanschals und kleineren Rangeleien habe es am Freitag keinerlei Vorfälle gegeben. 2500 Fans aus Dresden waren unter den 20 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion der Freundschaft.
«Es war ein friedliches und faires Derby», erklärte am Ende Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz:Insgesamt ist es für die neuen Bundesländer ein gutes Zeichen, dass drumherum alles ruhig war. Auch die Spieler zeigten sich erleichtert. «Es war eine Superstimmung. Natürlich sind wir froh, dass nichts passiert ist», sagte der Cottbuser Torschütze Daniel Adlung.Ich bin froh, so sollte es immer sein, bemerkte Dresdens Neuzugang Cristian Fiel. Das Ostduell war als erstes Hochsicherheitsspiel der neuen Saison eingestuft worden.
Quelle:weltfussball.de
Polizei: 38 Anzeigen nach Ausschreitungen in Aue
Aue Die Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus haben ein Nachspiel: Ein Sprecher der Polizeidirektion Südwestsachsen sagte am Freitag gegenüber der RUNDSCHAU, dass 38 Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, Beleidigung und Verletzung des Sprengmittelgesetzes aufgenommen worden seien. Schiedsrichter Peter Gagelmann hatte das Spiel für zehn Minuten unterbrechen müssen, weil aus dem Gäste-Block der Cottbuser Feuerwerkskörper und Böller geworfen worden waren.
Angesichts von 14 000 Zuschauern sei die Zahl der Anzeigen jedoch im normalen Rahmen, hieß es vonseiten der Polizei.Um welche Fangruppen es sich handelte, konnte von der Polizei dagegen nicht mitgeteilt werden. Am Donnerstag waren Gerüchte aufgekommen, dass sich Randalierer aus anderen Städten unter die Cottbuser gemischt hätten.
>>lr-online.de
Festnahmen nach Angriff auf Regionalzug mit reisenden Fußballfans
Während der Abreise von Fußballfans nach dem gestrigen Fußballspiel zwischen dem FC Energie Cottbus und dem Karlsruher SC kam es zu einem Polizeieinsatz wegen eines Angriffs auf einen Regionalzug. Eine Gruppe von mindestens 20 vermutlichen Anhängern des FC Energie Cottbus griff gegen 23.20 Uhr einen Zug der DB AG an, der mit heimreisenden Gästefans besetzt war.
Während des regulären Zughaltes am Haltepunkt Merzdorf haben die Cottbusser Fußballfans durch Würfe mit Schottersteinen Scheiben und Türen teilweise zerstört, um in den Zug und zu den Gästefans zu gelangen. Sie beschädigten zehn Scheiben der letzten beiden Reisezugwagen und brannten Pyrotechnik ab. Einsatzkräften der Bundespolizei, die die im Zug befindlichen Fußballfans begleiteten, konnten ein Aufeinandertreffen der gegnerischen Fangruppen verhindern. Bei dem Vorfall wurde ein Bundespolizist leicht verletzt.
Durch eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte die Bundespolizei im unmittelbaren Nahbereich des Haltepunktes sechs Personen im Alter von 19 bis 24 Jahre vorläufig festnehmen. Gegen sie wird wegen des Verdachts des besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs und des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen der gemeinschädlichen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Vier der festgenommenen jungen Männer sind bereits als Gewalttäter Sport erfasst. Alle festgenommenen sechs Personen befinden sich derzeit noch im zentralen Gewahrsam des Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße.
Die beiden beschädigten Reisezugwagen mußten abgekoppelt werden. Anschließend konnten die etwa 160 bahnreisenden Gästefans mit etwa 40 Minuten Verzögerung weiterreisen.Unter Beteiligung der Staatsanwaltschaft Cottbus dauern die Ermittlungen an.
Bundespolizeidirektion Berlin
Cottbus (dapd-lbg). Mindestens 20 mutmaßliche Cottbuser Hooligans haben am späten Montagabend einen Regionalzug mit Anhängern des Karlsruher SC angegriffen und beschädigt. Die Gruppe hatte in Cottbus-Merzdorf Schottersteine auf den haltenden Zug geworfen, um zu den etwa 160 Karlruher Fans zu gelangen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Mitfahrende Einsatzkräfte konnten dies verhindern. Sechs Männer im Alter zwischen 19 und 24 Jahren wurden von der Bundespolizei festgenommen.
Gegen sie werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt, hieß es. Vier von ihnen sind bereits als “Gewalttäter Sport” polizeibekannt.
Die Karlsruher Fans waren auf der Heimreise, nachdem sie in Cottbus ein Spiel ihres Vereins in der 2. Fußballbundesliga besucht hatten. Sie konnten unverletzt mit Verzögerung ihre Reise fortsetzen. Ein Bundespolizist wurde leicht verletzt. Zwei beschädigte Waggons mussten abgekoppelt werden.
dapd/twi/iha
© ddp


