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Archiv für die Kategorie „EM-Qualifikation“

73 Festnahmen bei Serbien-Spiel

Am Rande des EM-Qualifikationsspiels zwischen Estland und Serbien (1:1) ist es in Tallinn zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Hooligans und der Polizei gekommen. Wie der estnische Polizeichef Einar Lillo der Nachrichtenagentur “Baltic News Service” bestätigte, wurden 73 serbische Anhänger infolge der Krawalle inhaftiert. Für die Begegnung in Tallinn hatte die UEFA lediglich eine 70 Mann starke Delegation des serbischen Verbands zugelassen. Laut Lillo seien unter den Inhaftierten allerdings auch Personen mit einer offiziellen Einladung der serbischen Reisegruppe gewesen.
Quelle:zdf.de

Vier serbische Hooligans in Genua verurteilt

Vier serbische Hooligans, die sich am 12. Oktober 2010 für schwere Ausschreitungen rund um das EM-Qualifikationsmatch Italiens gegen Serbien in Genua verantwortlich gemacht haben, sind am Mittwoch zu Haftstrafen zwischen 22 und 24 Monaten verurteilt worden. Die von einem Gericht in Genua gefällten Strafen wurde mit der Ausweisung der Randalierer im Alter zwischen 24 und 30 Jahren ersetzt.

Den vier Serben, die sich seit den Ausschreitungen in Untersuchungshaft befanden, waren Verletzungen und Widerstand gegen die Polizei vorgeworfen worden. Sie werden fünf Jahre lang nicht mehr nach Italien zurückkehren können, beschloss das Gericht. Nach den Krawallen waren weitere vier serbische Hooligans in Genua festgenommen worden. Der Prozess gegen sie beginnt erst im März.

Nach den Ausschreitungen serbischer Fans hatte die UEFA strenge Strafen verhängt. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union wertete die nach sechs Minuten abgebrochene Partie mit 3:0 für Italien. Außerdem musste der serbische Verband 120.000 Euro Strafe zahlen und ein Spiel vor leeren Rängen austragen. Sollte es innerhalb einer Bewährungszeit von zwei Jahren zu erneuten Ausschreitungen serbischer Fans kommen, muss Serbien ein weiteres Mal ohne Publikum antreten.
Quelle:sport1.de

Fan-Krawalle in Genua: 16 Verletzte, 17 Festnahmen
Bei den Fan-Krawallen am Rande des abgebrochenen EM-Qualifikationsspiels zwischen Italien und Serbien sind 16 Menschen, darunter ein Polizist, verletzt worden.Wie die italienische Polizei in einer ersten Bilanz weiter mitteilte, wurden bei den Ausschreitungen am 12. Oktober insgesamt 17 serbische Randalierer festgenommen. Am Morgen danach sei die Situation unter Kontrolle gewesen. 35 Krawallmacher wurden angezeigt, von 138 Tätern die Personalien aufgenommen.

Unterdessen hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Voraussichtlich am 28. Oktober wird die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA über mögliche Sanktionen entscheiden. Diese reichen von einer Geldstrafe über ein Stadionverbot bis zum Ausschluss aus laufenden oder künftigen Wettbewerben, teilte die UEFA mit.
Serbiens Innenminister sagte der italienischen Polizei seine volle Unterstützung zu. Sportministerin Snezana Markovic-Samardzic verurteilte die Tat. «Eine Gruppe von Menschen, die sich serbische Anhänger nennen, haben nicht nur sich selbst, sondern ganz Serbien beschämt», erklärte sie, «Bilder der Gewalt in Genua werden um die Welt gehen und den Ruf des serbischen Sports schädigen, der mit viel Mühe und Arbeit aufgebaut wurde.»

Auch der mutmaßliche Anführer der Hooligans wurde verhaftet. Die Beamten identifizierten den 28-Jährigen anhand seiner auffälligen Tätowierungen, die auf den Fernsehbildern zu erkennen waren. Nach Angaben der italienischen Behörden soll er sich Ivan nennen und Chef eines Fan-Clubs des serbischen Hauptstadtclubs Roter Stern Belgrad sein.
Der Mann hatte die Randale im Stadio Marassi angeführt. Er selbst zerschnitt in einem mit 1600 serbischen Fans besetzten Tribünenabschnitt Sicherheitsnetze und warf Feuerwerkskörper auf das Spielfeld. Auch Italiens Torhüter Francesco Viviano wurde mit Leuchtraketen beworfen. Schiedsrichter Craig Thomson brach die wegen Ausschreitungen bereits mit 35-minütiger Verspätung angepfiffene Partie daraufhin in der 7. Minute ab.
Nach dem Abbruch gingen die Ausschreitungen weiter. Die Einsatzkräfte wurden mit Steinen und Flaschen beworfen. Zudem wurden die Beamten mit Tränengas beschossen.
Quelle:www.weltfussball.de

EM Quali:Verletzte bei Krawallen in Genua
20 Personen sind bei Krawallen serbischer Hooligans rund um das abgebrochene EM-Qualifikations-Spiel der Serben beim viermaligen Weltmeister Italien in Genua verletzt worden. Serbiens Verbandspräsident Tomislav Karadzic bezeichnete das Verhalten seiner Landsleute als “Schande” und “Angriff auf unseren Staat”. 17 Personen wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Das Spiel war nach bereits sechs Minuten abgebrochen worden. Die Ereignisse waren außer Kontrolle geraten, nachdem Italiens Torhüter Emiliano Viviano von einem Leuchtgeschoss aus dem Block serbischer Zuschauer getroffen worden war.
Quelle:www.sport-news.ws

Vor dem Qualifikationsspiel zur Fußball- Europameisterschaft 2012 zwischen Italien und Serbien ist es in Genua zu schweren Ausschreitungen gekommen. Serbische Fans warfen wenige Minuten vor dem für 20.50 Uhr geplanten Anstoß am Dienstagabend Feuerwerkskörper und Rauchbomben in den italienischen Zuschauerblock und auf den Rasen des Stadio Marassi. Die Polizei riegelte den Fanblock mit rund 1600 serbischen Fans ab. Einige Anhänger der Serben versuchten die Absperrungen in Richtung Rasen zu durchbrechen. Der Schiedsrichter schickte beide Mannschaft aus Sicherheitsgründen noch vor dem Anpfiff zurück in die Kabinen. Vertreter der Europäischen Fußball-Union UEFA entschieden, das Spiel mit rund einer halben Stunde Verzögerung anzupfeifen. Nach Angaben der Internetausgabe der „Gazzetta dello Sport” und des serbischen Fernsehens soll der Torwart der serbischen Mannschaft von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen worden
sein. Die serbischen Fans hatten bereits nach der Heimniederlage ihres Team gegen Estland (1:3) am vergangenen Freitag in Belgrad randaliert.
Quelle:www.bild.de

Italien-Spiel nach Randalen abgebrochen
Wegen anhaltender Krawalle ist das EM- Qualifikationsspiel Italien gegen Serbien in Genua abgebrochen worden. Nachdem erneut Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen worden waren, schickte Schiedsrichter Craig Thomson (Schottland) nach kurzer Diskussion die Teams in der siebten Spielminute wieder in die Kabine. Das Spiel im Stadio Marassi hatte bereits mit 35-minütiger Verzögerung begonnen, weil es schon vor dem Anpfiff zu Ausschreitungen serbischer Anhänger gekommen war.
Quelle:www.zdf.de
>>Videos

Veranstaltungen um EM-Qualifikationsspiel mit „Happening-Charakter“

Sowohl im Olympiastadion als auch am Kreuzberger Oranienplatz war die Stimmung der türkischen und deutschen Fußballfreunde ausgelassen und friedlich.
Ohne Zwischenfälle verließen die Fans beider Nationalteams nach Abpfiff des Spiels gegen 22 Uhr 30 das Stadion.
Etwa viertausend Fußballanhänger besuchten laut Veranstalter das Fanfest am Oranienplatz. Gegen 20 Uhr wurden hier alle Eingänge aus Sicherheitsgründen geschlossen, da die Zuschauerkapazitäten ausgeschöpft waren. Unmittelbar nach dem Spielende verließen die Zuschauer den Platz.
Ein Autokorso in der City West, der nach den vergangenen Spielen der Nationalmannschaften stattgefunden hatte, blieb diesmal aus.
Die Berliner Polizei hatte im Zusammenhang mit dem Fußballspiel 14 Festnahmen wegen Körperverletzung, unzulässigen Abrennens von Feuerwerkskörpern, Beleidigung sowie Diebstahls zu verzeichnen.Bei den Veranstaltungen rund um das Fußballspiel waren zirka 1200 Polizisten im Einsatz.
Quelle:www.berlin.de

Friedliche Fußballnacht in Berlin

Die Berliner Polizei zog nach dem EM- Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und der Türkei (3:0) im Olympiastadion eine positive Bilanz. Berlin erlebte eine friedliche Fußballnacht. Nach dem Abpfiff seien die Fans beider Nationalteams am späten Freitagabend friedlich nach Hause gegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Es habe kaum nennenswerte Zwischenfälle gegeben. 14 Personen seien unter anderem wegen Körperverletzung und Abbrennens von Feuerwerkskörpern festgenommen worden. Darüber hinaus habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben.

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