Archiv für die Kategorie „Eintracht Trier“
Fußballfans randalieren und greifen Polizisten an
Am gestrigen Abend (21. April) haben Fußballfans des Vereins Eintracht Trier auf ihrer Heimreise aus Wuppertal einen Rastplatz an der Autobahn 1 verwüstet. Als die Polizei den Bus später stoppt, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen.
Gegen 18.30 Uhr meldete ein Autofahrer über Notruf der Polizei randalierende Fußballfans auf dem Rastplatz “Oberste Heide” nähe Weilerswist. Diese beschädigten das dortige Toilettenhaus und rissen Absperrpfosten aus der Verankerung. Anschließend setzten die Randalierer ihre Heimreise in einem Omnibus fort. Polizisten entdeckten den Bus wenig später auf der Autobahn 1 in Höhe der Ortslage Nettersheim. Sie stoppten das Fahrzeug auf dem Rastplatz “Engelgau”. Den Fahrer wiesen sie an, die Türen geschlossen zu halten bis weitere Polizeikräfte eingetroffen seien. Eine Gruppe von mehr als zehn Personen öffnete allerdings von innen gewaltsam die Türen und stürmte mit Flaschenwürfen auf die Beamten los. Diese setzten sich mit Pfefferspray und einem Warnschuss zur Wehr. Erst mit dem Einsatz starker Polizeikräfte konnte die Situation beruhigt werden. Im Fanbus mitreisende Kinder und Jugendlichen wurden mit einem Wagen des Deutschen Roten Kreuzes zur Polizeiwache Euskirchen verbracht und dort den Erziehungsberechtigten übergeben. Für die friedlichen Fans wurde ein Ersatzbus bestellt, der die angetretene Heimfahrt fortsetzte. Bei den Tatverdächtigen führte die Polizei Personalienfeststellungen durch. Aufgrund mangelnder Haftgründe wurden alle Personen anschließend entlassen.
Bilanz des Angriffs – drei leichtverletzte Polizeibeamte und erheblicher Sachschaden.Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstandes und des schweren Landfriedensbruches dauern an.
Quelle:presseportal.de
Fußballderby Eintracht Trier gegen TuS Koblenz am 23.03.2012 im Moselstadion
Das Abend-Fußballspiel, das rund 2.300 Zuschauer im Moselstadion Trier besuchten, endete bei schönem Fußballwetter bekanntermaßen unentschieden (0:0).
Die Vorspielphase war leider von Begleiterscheinungen bestimmt, die die Polizei dauerhaft in Anspruch genommen hatte. Offenkundig hatten sich eine große Anzahl von Fußballanhängern der verfeindeten beiden Lager mit jeweiligen Unterstützern anderer Vereine im Bereich der Porta Nigra verabredet, um eine körperliche Auseinandersetzung auszutragen. Durch frühzeitiges Erkennen von verdächtigen Personenbewegungen und schnellen Polizeieinsatz wurde eine größere Auseinandersetzung an dieser Stelle verhindert.
Nicht verhindert werden konnte das Entstehen eines kurzen gewalttätigen Konfliktes im Bereich Margarethengäßchen/Nordallee, an dem mehrere Dutzend Personen aus der Trierer Anhängerschaft und aus dem Koblenzer Lager beteiligt waren. Durch massiven Polizeieinsatz konnten die Lager getrennt und weitere Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen verhindert werden. Im Bereich Engelstraße wurde eine rund fünfzigköpfige Gruppe der Trierer Anhängerschaft, die den Geschehnissen zugeordnet wurde, festgehalten und kontrolliert. Hiervon wurden zehn Personen zur Verhinderung von Straftaten zeitweise in Gewahrsam genommen. Bei der Kontrolle wurden u. a. Sturmhauben sowie am Kontrollort weggeworfene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Der Rest der Trierer Personengruppe wurde durch die Polizei in das Moselstadion begleitet.
In der Anfangsphase des Fußballspiels wurde im Koblenzer Block ein Böller gezündet. Hierzu wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Während des Spiels kam es unmittelbar nach der Halbzeit im Trierer Block und im Gästeblock zum Zünden/Abbrennen von Pyrotechnik. Aus dem Koblenzer Block wurden Leuchtkörper auf das Spielfeld geschossen, weswegen das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Die Ermittlungen wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und versuchter gefährlicher Körperverletzung sind aufgenommen. Nach dem Spiel kam es nicht mehr zu nennenswerten Vorkommnissen.
Die polizeiliche Bilanz des Spieltages ist der Verdacht des Landfriedensbruchs, der mehrfachen gefährlichen Körperverletzung, Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und das Versammlungsgesetz.
Die Polizei sucht Zeugen der Ereignisse, die sachdienliche Hinweise zur Tataufklärung für die verschiedenen Vorfälle beitragen können (Telefon 0651/9779-3200 oder E-Mail: pitrier@polizei.rlp.de).
Quelle:polizei.rlp.de
Der geplante Ausflug von 16 Trierer Fußballfans zum Spiel in Mainz, endete am Samstagmittag für alle früher als geplant. Bereits beim Umsteigen im Hauptbahnhof Koblenz, gegen 09.45 Uhr, zündeten die Trierer mehrfach Pyrotechnik (Böller) und verletzten hierbei eine unbeteiligte 21-jährige Reisende. Die Frau erlitt durch den unmittelbar neben ihr explodierenden Böller einen gehörigen Schreck und klagte danach über Ohrenschmerzen. Erst auf der Weiterfahrt nach Mainz, konnte ein 19- jähriger Trierer Fan, gegen den ein bundesweites Stadionverbot besteht, als dringend Tatverdächtiger ermittelt werden. Gegen ihn hat die Bundespolizei inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Da weitere Straftaten aus dieser Gruppe heraus nicht auszuschließen waren, wurden die Personalien aller nach Ankunft im Hauptbahnhof Mainz festgestellt. Gleichzeit wurde durch das Polizeipräsidium Mainz entschieden, gegen diese Gruppe ein Betretungsverbot für die Stadt Mainz zu erlassen, worauf die Fans aus Trier, unter Begleitung von Beamten der Bundespolizei, sofort wieder ihre Rückreise nach Trier antraten.
Quelle:presseportal.de
DFB-Pokalspiel SV Eintracht Trier 05 e. V. gegen den FC St. Pauli 1910
Anlässlich der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/2012 empfing der SV Eintracht Trier 05 heute den Zweitligisten FC St. Pauli 1910 im Moselstadion Trier. Das Spiel endete bekanntermaßen 2:1. Insgesamt begleiteten ca. 2.200 auswärtige Fans „ihre“ Mannschaft aus Hamburg. Die offizielle Zuschauerzahl im Moselstadion betrug 8.457 Personen.
Das Stadtbild wurde seit dem Vormittag durch Hunderte St. Pauli-Fans gekennzeichnet, die bereits kurz nach 09.00 Uhr mit einem Sonderzug aus Hamburg in Trier eintrafen. Der Innenstadtbereich war durch hohe polizeiliche Präsenz gekennzeichnet. Die Fans aus St. Pauli, die sich an vielen Stellen der Fußgängerzone in kleineren und größeren Gruppen aufhielten, unterschieden sich – außer fantypischem Erscheinungsbild und vereinzelten Gesängen – insgesamt kaum von den übrigen Touristen der Stadt Trier und zeigten sich als fußballorientierte Gäste.
Gegen 12.20 Uhr erreichte eine größere Gruppe aus dem Trierer Fanlager die Fleischstraße, wo es beim Zusammentreffen mit einer Personengruppe der Hamburger Anhängerschaft – ohne erkennbaren Anlass – zu einer kurzfristigen körperlichen Auseinandersetzung kam. Die beiden Gruppen wurden unmittelbar durch Polizeikräfte getrennt und anschließend auf unterschiedlichen Wegen bis zum Stadion begleitet. Eindeutige Zuordnungen von Tathandlungen waren nicht möglich. Unbeteiligte waren nach bisherigem Kenntnisstand nicht betroffen.
Das DFB-Pokalspiel verlief aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Nach dem Spiel wurden die bahnreisenden Hamburger Fans durch starke Polizeikräfte auf dem Weg zum Hauptbahnhof begleitet, wo es bis zur Abfahrt des Sonderzuges gegen 19.35 Uhr nicht zu besonderen Ereignissen kam. In der Kloschinskystraße wurden vereinzelt abwandernde St. Pauli-Fans von Unbekannten attackiert. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation wieder beruhigt. Im weiteren Verlauf der Nachspielsphase sind keine weiteren Vorkommnisse festgestellt worden.
Quelle:polizei.rlp.de
Polizei verhindert Auseinandersetzung rivalisierender Fußballfans
Gerade noch rechtzeitig konnte die Polizei am Samstagnacht, 27. November, eine größere Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußballfans verhindern. Rund 40 Personen hatten sich am Moselstadion versammelt, offenbar um sich zu prügeln. Fußball wurde übrigens an diesem Tage im Moselstadion nicht gespielt.
Kurz vor Mitternacht gingen einige Notrufe besorgter Bürger bei der Polizei ein, die mitteilten, dass sich etwa 40 zumeist junge Männer in der Kloschinskystraße gegenüber stünden und sich anpöbeln würden. Die Personen seien zum Teil vermummt. Als die Polizei mit einem Großaufgebot an Kräften am Einsatzort eintraf, flüchteten die Streithähne.
Im Zuge der anschließenden Fahndung konnten die Beamten mehrere unterschiedliche Personengruppen ausmachen und die Personalien von 16 jungen Männern und einer Frau im Alter zwischen 16 und 29 Jahren feststellen. Darunter befanden sich auch solche Personen, die der Polizei aus früheren gewalttätigen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Fußballspielen bekannt waren und mit bundesweiten Stadionverboten belegt sind.
Zwei junge Männer hatten leichte Verletzungen, die sie sich nach eigenen Angaben aus Unachtsamkeit zugezogen hätten. Den Betroffenen wurden Platzverweise erteilt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hatten sich die rivalisierenden Fans der Fußballclubs aus Schalke, Koblenz und Trier telefonisch am Moselstadion verabredet. Dort sollte es offenbar zu einer so genannten Drittortauseinandersetzung kommen. Nach anfänglichen verbalen Anfeindungen seien die Gruppen „aufeinander losgegangen“, sagte ein Zeuge.
Nur durch die Aufmerksamkeit der Zeugen und das schnelle Eingreifen der Polizei konnte eine größere Auseinandersetzung verhindert werden. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeidirektion Trier
Regionalligaspiel SV Eintracht Trier 05 gegen FC 08 Homburg
Anlässlich des am Samstag, 6. November 2010 um 14.00 Uhr im Moselstadion Trier angepfiffenen Regionalligaspiels des SV Eintracht Trier 05 e. V. gegen den FC 08 Homburg haben sich bei nasser Witterung ca. 2.500 Zuschauer im Moselstadion eingefunden; hierunter ca. 200 Fans aus Homburg. Am Rande der Sportveranstaltung ereigneten sich einige polizeilich relevante Ereignisse: Die Gästefans aus Homburg, die mit der Deutschen Bahn angereist waren, wurden durch polizeiliche Begleitung vom Hauptbahnhof bis in den Gästeblock geleitet; hierbei kam es zu keinen wesentlichen Vorkommnissen. Zeitweise mussten Kreuzungen und Einmündungen gesperrt werden, wodurch kurzfristige Verkehrsbehinderungen unvermeidbar waren.
Vor dem Spiel kam es in der Zeughausstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Heim- und Gästefans, die durch offensives Einschreiten von Polizeikräften (u. a. Diensthundführer) vor Ort und beigezogene Polizisten beendet wurde. Eine größere Auseinandersetzung konnte verhindert werden. Eine Person aus dem Homburger Lager wurde in Gewahrsam genommen. Zu diesem Ereignis wurden drei verletzte Personen bekannt. Im Bereich des Gästeblocks wurden vor dem Spiel pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.
Beim Rückmarsch der Homburger Fangruppe, die mit der Bahn angereist war, kam es zu keinen wesentlichen Ereignissen – lediglich im Bereich Zeughausstraße musste durch Polizeikräfte kurzzeitig eine Personengruppe aus dem Trierer Lager abgedrängt werden, um den Marschweg frei zu halten. Die bahnreisenden Homburger Fans sind dann ohne Zwischenfälle gg. 16.55 Uhr über den Hauptbahnhof Trier abgereist. Gegen 16.40 Uhr kam es im Bereich Zeughaus-/ Paulinstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Homburger Anhängern, die in Kleingruppen mit Pkw angereist waren und Mitgliedern der Trierer Fanszene, die frühzeitig erkannt und durch Kräfte vor Ort und herangeführte starke Polizeikräfte beendet wurde. Hierbei waren mehrere Dutzend Personen auf der Straße anwesend; Art und Umfang der tatsächlichen Beteiligung müssen im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt werden. Bislang sind zu diesem Ereignis zwei verletzte Personen bekannt geworden. Im Bereich Zeughaus-/Paulinstraße wurde eine Person (Trierer Lager) nach Widerstand gegen Polizeikräfte in Gewahrsam genommen. 17 Personen (Homburger Lager) erhielten nach Personalienfeststellung und erforderlichen Beweissicherungsmaßnahmen durch die Polizei ein befristetes Aufenthaltsverbot für das Stadtgebiet Trier. Durch den Polizeieinsatz kam es im Bereich Paulinstraße zeitweilig zu erheblichen Verkehrsstörungen.
Quelle:Polizeidirektion Trier
Gewaltsame Auseinandersetzungen
Am Rande des Regionalligaspiels zwischen SV Eintracht Trier 05 und FC 08 Homburg ist es am Samstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei berichtet von insgesamt fünf Verletzten.
Polizei-Einsatzleiter Edmondo Steri bestätigte am Abend entsprechende Informationen von 16vor. Bereits vor dem Anpfiff der Partie war es in der unmittelbaren Umgebung des Moselstadions zu ersten Auseinandersetzungen gekommen. Mehrere Homburger Fans hatte sich aus ihrem Block entfernt und waren auf Trierer Fans gestoßen. Unter den Trierern sollen auch einige gewesen sein, die aufgrund eines gegen sie ausgesprochenen Stadionverbots die Fußballarena nicht betreten dürfen. Als die Fans aufeinander trafen, kam es zu Handgreiflichkeiten. Die Polizei griff mit Diensthunden ein, auch Schlagstöcke kamen zum Einsatz. Man habe die Lage sehr schnell wieder unter Kontrolle gehabt, so Steri. Dennoch gab es mindestens drei Verletzte.
Nach dem für die Saarländer ernüchternden Fußballnachmittag kam es dann zu einem weiteren gewalttätigen Zwischenfall. Während der größte Teil der Homburger Fans bereits von Polizeikräften zum Hauptbahnhof eskortiert worden war, tauchte eine Gruppe mit Fahrzeugen im Bereich der Paulinstraße auf. Auch hier kam es zu Handgreiflichkeiten, die Beamte von Landes- und Bundespolizei sowie Diensthunde unterbinden mussten.
Wie Steri gegenüber 16vor erklärte, wurde gegen 19 Homburger Fans ein Aufenthaltsverbot im Stadtgebiet von Trier ausgesprochen, das noch für die Nacht zum Sonntag gilt. Inzwischen teilte die Polizei mit, dass 17 Saarländer mit einem Aufenthaltsverbot belegt wurden. Bei dem Vorfall wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Die Saarländer wurden festgesetzt und fotografiert, zudem wurden ihre Personalien festgestellt und ein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. Anschließend begleitete eine Polizeieskorte die Fans bis zur saarländischen Landesgrenze.
Quelle:www.16vor.de
Fanbericht:
Vor dem Spiel ca 60 Trierer Ultras von rund 40 Homburger angegriffen. Wegen Überraschungseffekt eher an HOM. Aber keiner gerannt, wie hier schon fälschlicherweise erzählt wurde. Bullen dann ziemlich entschlossen und ne Handvoll Leute festgenommen, die aber aus irgendeinem Grund (zum Glück) freigekommen sind. Trierer gut Pfefferspray abbekommen, einem Trierer wurde ziemlich übel vom Bullenhund das Bein “zerfleischt”…
Im Stadion dann etwas Pyro von HOM, Support eindeutig an Trier gegangen, genauso wie auch das Spiel (3:1).Auf Trierer Seite auch 10 alte Saarbrücker der Saar-Szene am Start.
Nach dem Spiel haben sich die alten Trierer, Saarbrücker und ein paar Ultras in ner Kneipe gesammelt. Ca 30 (gute!) Leute. HOM dann mit Autos unterwegs und irgendwann hats dann richtig gut gescheppert. Schätze HOM ca. 25 Leute. Bullen ziemlich hilflos, ausgeglichenes Ding. Einige Homburger aber gelegen.
Quelle:www.ultras.ws


