Archiv für die Kategorie „Eintr.Frankfurt“
Polizeipräsenz verhindert große Auseinandersetzung der Fanlager beim Spiel des KSC gegen Frankfurt
Am Rande der Begegnung des Karlsruher SC mit der Frankfurter Eintracht kam es am Sonntag nicht zuletzt dank der starken Polizeipräsenz zu kleineren Auseinandersetzungen der Fanlager.
Bereits am Vormittag reisten etwa 1.400 Frankfurter Fans mit Regelzügen und gegen 11.15 Uhr in einem Entlastungszug weitere 1.000 Anhänger an. Diese wurden von starken Polizeikräften der Bundes- und Landespolizei in Empfang genommen und mit Sonderbussen zum Stadion verbracht.
Trotz der per Allgemeinverfügung der Stadt Karlsruhe erlassenen Glasflaschen- und Alkoholverbote führten viele Unverbesserliche Bierflaschen mit, die sie vor dem Betreten der Shuttlebusse entsorgen mussten. Auch wurden vereinzelt Böller und Rauchpulver am Südeingang gezündet. Die Shuttle-Busse blieben auf ihrem Weg zum Wildpark – entgegen der Begegnung im Februar 2009 – unbeschadet.
Insgesamt gesehen verhielten sich die Problemfans weitestgehend angemessen, sodass der Transfer zum Stadion in der Folge planmäßig ablief. Lediglich 15 mit Frankfurter Meldeauflagen belegte Hooligans mussten sofort wieder die Heimreise antreten.
Die Karlsruher Fanszene traf sich unterdessen zum „Nausdabbe“ auf dem Karlsruher Marktplatz. Bis gegen 11 Uhr hatten sich etwa 1000 Personen zusammengefunden, die sich dann gemeinsam auf den Weg zum Stadion machten. Eine kleinere Gruppe wollte sich währenddessen in Richtung Birkenparkplatz durch den Wald zum verfeindeten Fanlager aufmachen und musste von den begleitenden Polizeikräften wieder auf den vorgegebenen Weg gebracht werden.
Noch in der Vorspielphase kam es beim Adenauerring zwischen dem für Gästefans freigehaltenen Eingang Ost und dem Eingang Mitte wiederholt zu Provokationen mit kleineren Raufereien, die von den der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray eingedämmt werden mussten. Unmittelbar vor dem Anpfiff brannten die Hooligans in der Gästefankurve zahlreiche Bengalfeuer, Böller und Rauchpulver ab und warfen die brennenden Gegenstände in Richtung der Ordner. Durch großes Glück wurde hierbei niemand verletzt.>>>Videos
Im weiteren Verlauf blieb die Fangemeinde sowohl während des Spiels als auch in der Nachspielphase relativ entspannt. So verließen die Gästefans relativ zügig das Stadion, um in Frankfurt an der am Abend stattfindenden Aufstiegsfeier teilnehmen zu können. Lediglich einige Problemfans beider Seiten hielten sich nach dem Spiel noch einige Zeit an den Gitterabsperrungen in Höhe des Eingangs Mitte auf.
Sie tauschten Provokationen aus; zu weiteren Ausschreitungen kam es aber dank der starken Polizeipräsenz nicht. In einer Straßenbahn der Linie 4 kam es auf dem Weg zum Bahnhof zu einer kleineren Auseinandersetzung ohne Personen- und Sachschäden.
Insgesamt wurden drei Polizeibeamte durch ein Knalltrauma und ein Beamter durch eine Pfeffersprayattacke eines Hooligans leicht verletzt. Von den Gästefans kamen neun Personen insbesondere wegen Beleidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigen in Gewahrsam, während von der Heimfanseite vier Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurden.
Insgesamt zieht Einsatzleiter Fritz Rüffel eine positive Bilanz: „Der Personalansatz mit über 900 Beamten der Landespolizei und mit rund 500 Bundespolizisten war angesichts des großen Gewaltpotentials und der schwierigen örtlichen Gegebenheiten zur Vermeidung einer Eskalation angemessen und dringend nötig. Allen Einsatzkräften sage ich auf diesem Weg meinen herzlichen Dank. Darüber hinaus danke ich aber auch besonders den Heimfans, die sich sehr diszipliniert an die Ratschläge der Polizei gehalten haben.“
Quelle:pz-news.de
Ausschreitungen nach dem letzten Heimspiel der Eintracht
Im Anschluss an das letzte Heimspiel der Saison des Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt gegen 1860 München (0:2) ist es zu Ausschreitungen gekommen. Einige gewaltbereite Fans versuchten, sich Zugang zum Gäste-Block zu verschaffen. Dort bildete die Polizei eine Blockade.
Im Anschluss an das letzte Heimspiel der Saison des Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt gegen 1860 München (0:2) ist es zu Ausschreitungen gekommen. Nach dem Abpfiff stürmten die Anhänger der Hessen den Rasen der Frankfurter Arena. Dabei versuchten sich einige gewaltbereite Fans, Zugang zum Gäste-Block zu verschaffen. Zudem folgen Wurfgeschosse in Richtung Polizei und 1860-Fans. Die Polizei bildete vor den Gäste-Fans eine Blockade und ging teilweise mit Wasserwerfer gegen die Hooligans vor.
Quelle:derwesten.de
Trotz des Verbots durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) werden offenbar rund 1000 Fans den Zweitligisten Eintracht Frankfurt zum Gastspiel am Montag bei Union Berlin begleiten. Die Berliner Anhänger haben sich im Vorfeld der brisanten Partie mit den Eintracht-Fans verbündet und offenbar Tickets für die vom DFB ausgeschlossenen Gäste organisiert.
Frankfurts Anhänger bedankten sich bereits für die „geile Soli-Aktion“ bei den Union-Fans. Nichtsdestotrotz versuchte der Eintracht-Vorstand am Wochenende erneut, mit Hilfe eines Appells die Reise der eigenen Fans nach Berlin zu verhindern. „Wer nach Berlin fährt, um dort das Spiel im Stadion zu sehen, dem raten wir nachdrücklich davon ab.“
Die Hessen waren für das Abfeuern von Pyrotechnik beim Spiel bei Fortuna Düsseldorf am 13. Februar vom DFB-Sportgericht mit einer Fan-Sperre für das Gastspiel in Berlin belegt worden.
Quelle:express.de
Ausschreitungen in Frankfurt
Nach dem Fußball-Zweitligaduell zwischen Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden (3:0) ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nachdem die rund 500 Dynamo-Fans von Sicherheitsbeamten aus dem Stadion geführt worden waren, spielten sich Jagdszenen ab – es wurden Flaschen und Feuerwerkskörper geworfen. Dies bestätigte Polizeisprecher Manfred Füllhardt.
Vermummte Eintracht-Anhänger hatten den Dresdnern aufgelauert, um diese und Polizeikräfte anzugreifen. Dabei wurden Scheiben eines Polizeiautos eingeschlagen, es kam zu mindestens einer Festnahme. Verletzte soll es nicht gegeben haben. Bei einem anderen Zwischenfall wurde eine S-Bahn mit Dynamo-Fans mit Steinen beworfen.
Trotz Verbots des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und eindringlichen Appells von Zweitligist Dynamo Dresden waren rund 500 Dynamo-Fans zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt gereist und hatten sich sogar Zugang zum Stadion verschafft. Die Anhänger, die sich erst im Stadion als Dynamo-Fans outeten, postierten sich neben den gesperrten Gästeblock.
Quelle:Sportschau.de
Auseinandersetzungen nach Fußballspiel Eintracht-Dynamo Dresden
Obwohl es Dresdner Dynamo Fans durch ein Urteil des Deutschen Fußballbundes untersagt worden war, dem Spiel ihrer Mannschaft bei Eintracht Frankfurt am 16. März 2012 beizuwohnen, war es etwa 400 Personen aus Dresden gelungen, unerkannt ins Stadion zu gelangen. Wie dann später festgestellt werden konnte, hatten sie hierzu auch Frankfurter Fanutensilien wie Schals, Fahnen und sogar Trikots benutzt.
Gleich nach Spielbeginn sammelten sich die Anhänger von Dynamo Dresden, vor allem aus der Ostkurve kommend, neben dem leeren Gästeblock. In Absprache mit dem Veranstalter wurde dann während des Spielverlaufs auf offene Maßnahmen verzichtet, um die Situation nicht unnötig zu eskalieren. Gleichwohl wurden Beweissicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei konnte die Mehrzahl der Dresdner Fans identifiziert werden.Während des gesamten Spielverlaufes kam es zu keinen Störungen.
Um nach dem Spiel ein Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen zu vermeiden, wurde die Dresdner Fanschar noch etwa eine Stunde im Gästeblock zurückgehalten. Bei der Begleitung von etwa 200 Dresdenfans zum Bahnhof Stadion kam es dann doch zum Zusammentreffen der beiden Problemgruppen. Frankfurtfans griffen die Dresdner an, dabei wurden auch Flaschen und pyrotechnische Gegenstände auf die Einsatzkräfte geworfen. Bei einem Funkstreifenwagen wurden drei Scheiben zerstört. Während die Eintrachtler konsequent auf den Parkplatz Gleisdreieck zurückgedrängt werden konnten, wurden die Dynamofans weiter zum Bahnhof begleitet. Im Ergebnis dieser Auseinandersetzung bleiben 14 Festnahmen und drei verletzte Polizeibeamte festzuhalten.
Während die eine Hälfte sich nun in Richtung Flughafen entfernte, fuhr die andere Hälfte mit der S-Bahn in Richtung Innenstadt. Hier kam es dann an der Station Niederrad nochmals zu einem Angriff durch Eintrachtfans, die, nachdem sie Dynamofans in der S-Bahn erkannten, den Zug angriffen. Eine Auseinandersetzung mit den Dresdnern konnte jedoch durch die Polizei unterbunden werden, der Zug konnte mit etwas Verspätung seine Fahrt fortsetzen. Weitere Zwischenfälle während der späten Abendstunden wurden nicht mehr bekannt.
Quelle:presseportal.de
Dresden-Anhänger tarnten sich als Frankfurt-Fans
14 Festnahmen und drei verletzte Polizeibeamte sind die traurige Bilanz der schweren Ausschreitungen nach dem Zweitligaduell am Freitagabend zwischen Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden (3:0). Dies gab die Frankfurter Polizei bekannt.
Laut Polizeibericht war es bei der Begleitung von etwa 200 Dresden-Fans an der Haltestelle am Stadion zum Zusammentreffen von Problemgruppen aus beiden Lagern gekommen. Frankfurter Anhänger griffen demnach die Dresdner an, dabei wurden auch Flaschen und pyrotechnische Gegenstände auf die Einsatzkräfte geworfen. Bei einem Funkstreifenwagen wurden Scheiben zerstört.
Während die Eintrachtler konsequent auf den Parkplatz Gleisdreieck zurückgedrängt worden seien, wurden die Dynamo-Fans den Angaben zufolge weiter zum Bahnhof begleitet. An der Station Niederrad sei es dann nochmals zu einem Angriff durch Eintracht-Anhänger gekommen, die eine mit Dresdner Anhängern besetzte S-Bahn angriffen.
Trotz des Stadionverbots, das der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach den massiven Ausschreitungen von Dresdner Chaoten im Pokalspiel bei Borussia Dortmund am 25. Oktober (0:2) verhängt hatte, waren etwa 400 Dynamo-Anhänger Fans zum Auswärtsspiel in Frankfurt gereist und hatten sich dort unerlaubt Zugang zum Stadion verschaffen können, um ihre Mannschaft anzufeuern. Dazu hatten sie auch Frankfurter Fanutensilien wie Schals, Fahnen und sogar Trikots als Tarnung benutzt. Gleich nach Spielbeginn sammelten sich die Dynamo-Anhänger dann neben dem gesperrten Gästeblock.
Dynamo wehrte sich am Folgetag allerdings gegen die Darstellung, für die Anhängerschaft habe ein Anreiseverbot zum Spiel in Frankfurt bestanden, und somit hätten die Dresdner selbst Schuld daran, dass es zu Ausschreitungen gekommen sei. „Weder wir als Verein noch irgendwer können es einem Menschen verbieten, von A nach B zu reisen”, sagte Dynamo-Sprecher Enrico Bach der Nachrichtenagentur dpa. „Wir haben von unserer Seite alles getan, um die vom DFB verhängte Bestrafung einzuhalten”, sagte Bach.
Neben den mehrfachen Appellen an die eigenen Fans, „ihren Verein gemeinsam dabei zu unterstützen, weiteren Schaden zu vermeiden”, gehörte auch eine Live-Übertragung des Spiels im eigenen Stadion zu den ergriffenen Maßnahmen. Rund 4000 Dynamo-Fans hatten dieses Angebot in Anspruch genommen.
Quelle:sportbild.bild.de
Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt – Polizeibericht
Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei heute das Fußballspiel zwischen Hansa Rostock und Eintracht Frankfurt ab
Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am heutigen Tag das Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen dem F.C. Hansa Rostock und der Eintracht Frankfurt abgesichert.
Die Anreise der ca. 1400 Gästefans zur DKB-Arena verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Etwa 350 Fans aus Frankfurt erreichten schon in den Morgenstunden die Hansestadt Rostock. Diese Fans bestiegen in Warnemünde zwei Fahrgastschiffe und fuhren in den Stadthafen. Durch das schnelle Handeln der Polizei konnte verhindert werden, dass diese dort auf ca. 200 Fans der Problemfanszene des F.C. Hansa Rostocks trafen.
Die Gästefans wurden ohne Vorkommnisse in die DKB-Arena begleitet.
Während und nach dem Spiel kam zu keinen polizeilich relevanten Vorfällen. Dem konsequenten Auftreten der 1000 Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass im gesamten Einsatzverlauf ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen verhindert werden konnte.
Einen gewalttätigen Vorfall gab es bereits in der Nacht vor dem Zweitligaspiel.
Sieben Fans der Eintracht, die vorzeitig angereist waren, wurden am 10.03.2012 gegen 23:00 Uhr auf einem Parkplatz in Warnemünde durch eine 15-köpfige Gruppe angegriffen.
Mit Steinen und Flaschen attackierten die vermummten Personen die Frankfurter, die daraufhin in ihrem Transporter flüchteten. Mit drei Fahrzeugen verfolgten die Angreifer die flüchtenden Eintrachtfans. Bei einem verkehrsbedingten Ampelstopp wurde das Fahrzeug von den Vermummten umstellt und erneut mit Flaschen beworfen. Als der Kleintransporter dann über die Stadtautobahn in Richtung Stadt weiterfuhr, versuchte eines der Verfolgerfahrzeuge den T4 auszubremsen und von der Straße abzudrängen.
Die über Notruf alarmierte Polizei konnte eines der Angreiferfahrzeuge stoppen. Die sechs Insassen wurden vorläufig festgenommen. Dabei handelt es sich um Rostocker im Alter zwischen 17 und 27 Jahren, die alle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind und alle der gewalttätigen Fußballfanszene des F.C. Hansa Rostock zugerechnet werden. In dem Fahrzeug fanden die Polizeibeamten u.a. Vermummungsgegenstände.
Gegen die sechs vorläufig Festgenommenen wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Im Rahmen dieser Verfahren wurden bei allen sechs mutmaßlichen Tatverdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Quelle:rostock-heute.de
Teure ARD-Kamera zerstört – Eintracht-Fan (26) verurteilt!
Der Platzsturm von Frankfurter Fans beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln im vergangenen Mai hat ein gerichtliches Nachspiel genommen: Ein Anhänger von Eintracht Frankfurt ist zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er eine 600.000 Euro teure Fernsehkamera der
Das Amtsgericht Frankfurt sprach den 26-Jährigen am Montag der Sachbeschädigung und des Landfriedensbruchs schuldig.
Der Vorfall hatte sich im Mai 2011 in der Frankfurter Commerzbank-Arena abgespielt, als es nach der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln zu Tumulten kam.
Nachdem die Niederlage den Abstieg der Frankfurter besiegelt hatte, stürmten Fans das Spielfeld. Auf verschiedenen Fotos war zu sehen, wie der Angeklagte die teure Hochgeschwindigkeitskamera berührte.
Er soll sie dabei umgeworfen und dadurch das Objektiv beschädigt haben. Die Reparaturkosten betrugen rund 60.000 Euro.
Vor Gericht legte der gelernte Mechatroniker ein Geständnis ab. Er habe die Kamera allerdings nicht beschädigen, sondern nur verhindern wollen, dass er aufgenommen werde, sagte er.
Quelle:berliner-kurier.de
Das Gros der Eintracht-Fans nimmt die Niederlage sportlich hin – Polizei muss nur wenigen Gewalttätern die rote Karte zeigen
Die Paderborner Polizei zeigte sich in einer ersten Bilanz nach dem Zweitligafußballspiel zwischen dem SC Paderborn 07 und Eintracht Frankfurt am Sonntag zufrieden mit dem Fanverhalten. “Die allermeisten Gästefans haben sich vorbildlich verhalten und die Niederlage ihrer Eintracht sportlich fair aufgenommen!”, so Einsatzleiter Polizeidirektor Jürgen Siebel.
Die rund 4500 Gästefans aus Hessen hatten schon vor dem Spiel für eine besondere Vorbereitung auf Seiten der Sicherheitskräfte gesorgt. Entgegen der sonstigen Fangepflogenheiten hatten die Eintrachtfans ihr Auswärtsspiel in der Domstadt zu einem “Europapokalspiel” erkoren. Das bedeutete, dass einige der Gästefans nicht, wie sonst üblich, direkt vom Paderborner Hauptbahnhof mit Shuttlebussen zum Stadion gefahren wurden, sondern zunächst in die Innenstadt marschieren wollten, um vor dem Rathaus für ein Gruppenfoto zusammenzukommen.
Neben der “Europapokalidee” sorgte auch die große Zahl an auswärtigen Fans für den personell größten Polizeieinsatz im Rahmen eines Fußballspieles in Paderborn.
Schon bei der Ankunft am Paderborner Bahnhof war es zum Abfeuern verbotener Pyrotechnik, zum Einsatz von Rauchbomben und Böllern gekommen. Zwei Verdächtige konnten dabei durch Beamte der Bundespolizei festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden.
Weitere Fans gingen direkt nach ihrer Ankunft in Paderborn auf Polizisten los, um die Sicherheitsabsperrungen zu durchbrechen. Polizeibeamte setzten daraufhin Pfefferspray und den Einsatzmehrzweckstock ein, um weitere Aggressionen zu unterbinden. Etwa 600 der mit Zügen angereisten Schlachtenbummler, wanderten zu Fuß zum Rathaus in die Innenstadt, um sich dort für das angekündigte Erinnerungsfoto zu treffen. Die am Bahnhof verbliebenen Fans, wurde mit Shuttlebussen direkt zum Stadion gebracht.
Auch auf dem Weg durch die Innenstadt kam es vereinzelt zu Auseinandersetzungen mit den Ordnungshütern, als gewaltbereite Fans sich nicht an die Anweisungen der Polizei halten wollten.
Die Stadt Paderborn hatte sich ihrerseits auf den Fanmarsch vorbereitet und den Fußballanhängern mit einer an der Rathausfassade aufgehängten “Eintracht Frankfurt”-Fahne einen freundlichen Empfang bereitet.
Vor dem Rathaus hatten bereits mehrere Frankfurtfans, die mit eigenen Autos angereist waren, auf die Zugreisenden gewartet. Während des Aufenthalts auf dem Rathausplatz kam es wiederholt zum Zünden von Böllern und Rauchbomben. Dabei wurde eine Polizeibeamtin durch einen extrem lauten Böller verletzt. Sie wurde mit Verdacht auf ein Knalltrauma in ein Paderborner Krankenhaus gebracht.
Die Fangruppe, die zum Rathaus gepilgert war, wurde anschließend mit Shuttlebussen von der Zentralstation aus zur Energieteam Arena gefahren. Dabei wurde kurz vor Ankunft am Stadion die Scheibe in einem Bus zerstört, so dass die Fußballanhänger die letzten Meter zu Fuß zurücklegen mussten. In zwei weiteren Bussen wurde bei der Anfahrt zum Stadion die Nothalteeinrichtungen aktiviert, so dass die Busse stehen blieben und die Fahrgäste ebenfalls das letzte Stück fußläufig bewältigen mussten.
Beim Warten vor den Einlasskontrollen wurde ein Polizist von einem Eintrachtfan (34) beleidigt. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung, griff er den Beamten an und verletzte ihn dabei leicht. Ein zweiter Zuschauer (23) griff einen Polizisten an, als er nach gefährlichen Gegenständen durchsucht werden sollte. Beide Verdächtige wurden festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. In zwei weiteren Fällen kam es zu Sachbeschädigungen durch Gästefans. Die Polizei leitete gegen alle Verdächtigen Strafverfahren ein.
Während des Spiels kam es zu gefährlichen Situationen, als einzelne Gästefans weitere Böller zündeten und warfen.
Nach dem Spiel wurden die Fans, die mit Zügen nach Paderborn gereist waren, wieder mit Shuttlebussen zum Hauptbahnhof gebracht. Entgegen der Anreise kam es hierbei zu keinen besonderen Vorkommnissen.
Quelle:presseportal.de
Vor dem Topspiel: Randale in Arena und Altstadt
Eine nervöse Spannung lag am Nachmittag über der Altstadt. Die Polizei war in Hundertschaft-Stärke angerückt, aus Furcht vor Fan-Randale zwischen Fortunen und Frankfurtern. Eine Befürchtung, die sich als nur allzu begründet herausstellte…
Die Polizeipräsenz in der Altstadt war eindrucksvoll: Am Bolker Stern standen sie, an der Ecke Bolkerstraße/Schneider-Wibbel-Gasse, vor dem Rathaus, auf dem Burgplatz. Die Altstadt war gestern Nachmittag wohl der sicherste Ort der Stadt – die Polizei hatte mächtig aufgefahren.
Das brisante Zweitligaspiel zwischen der Fortuna und Eintracht Frankfurt hatte diese Sicherheitsvorkehrungen aus Sicht der Polizei nötig gemacht.
Und so gab es vor dem Spiel nur vereinzelt Gerangel und Festnahmen von Randalierern. Doch je näher der Anpfiff kam, umso mehr heizte die Stimmung sich auf. Vor dem Stadion gelang es nicht – wie geplant – die Fangruppen zu trennen. Und prompt setzte es Prügel. Auch in der Arena ging das weiter: Im Block 131 gingen 50 bis 60 Kontrahenten aufeinander los.(Videos)
Und als Schiedsrichter Dr. Felix Brych endlich anpfeifen wollte, ging gar nichts mehr: Wie erwartet wurden im Gäste-Block Feuerwerkskörper gezündet. Flammen loderten empor. Und dichter weißer Rauch lag Minuten lang wie eine gigantische Wolke über dem Spielfeld. Erst als der abgezogen war, konnte das Spiel beginnen.
„Ein Ärgernis, dagegen kämpfen wir weiter“, schimpfte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen, ein gebürtiger Düsseldorfer. Fortuna-Manager Wolf Werner: „Unzumutbar, ein Spiel so zu beginnen.“
Nach dem 1:1 zündeten frustrierte Frankfurter erneut Bengalos und Böller. Hunderte Polizisten blieben auch nach dem Spiel in Alarmbereitschaft.
Quelle:express.de
Fortuna Düsseldorf empfängt Eintracht Frankfurt – Polizei bereitet sich auf Problemgruppen vor
Am kommenden Montag empfängt Fortuna Düsseldorf im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt. Diese Begegnung wird als Problemspiel eingestuft. Bereits in der Vorspielphase rechnet die Polizei mit einer großen Anzahl auch gewaltbereiter Anhänger im Stadtgebiet Düsseldorf. In einem Pressegespräch informierten heute Mittag der Einsatzleiter, Polizeidirektor Hans-Joachim Kensbock-Rieso, und der Sicherheitsbeauftragte von Fortuna Düsseldorf, Sven Mühlenbeck, die Medien über die besondere Brisanz dieses Spiels und die gemeinsamen Vorbereitungen.
“Das bevorstehende Spiel wird von allen beteiligten Institutionen als Risikospiel eingestuft. Das Verhältnis der beiden Anhängergruppen muss als feindlich bezeichnet werden, so dass wir uns auf Auseinandersetzungen einstellen werden” so Kensbock-Rieso in seiner Einleitung. “Wir erwarten bereits im Vorfeld der Partie eine große Zahl auch gewaltbereiter Anhänger. Wie werden schon in der frühen Vorspielphase, beispielsweise in der Altstadt, auf eine räumliche Trennung beider Lager hinarbeiten. Das bedarf jedoch einer starken polizeilichen Präsenz und eines kooperativen Verhaltens der Fans” ergänzte der Einsatzleiter.
“Um von vorn herein, die richtigen Zeichen zu setzen und bekannte “Problemfans” vom Spiel auszuschließen haben wir gegen rund 30 Rädelsführer der Frankfurter Hooliganszene Betretungsverbote für das Düsseldorfer Stadtgebiet ausgesprochen. Diese werden wir im Antreffungsfall konsequent durchsetzen. Es sind aber auch durch die szenekundigen Beamten Gefährderansprachen mit Düsseldorfer Anhängern durchgeführt worden. Unser Bestreben ist es, den sportinteressierten Anhängern beider Lager einen schönen und vor allem sicheren Fußballabend zu gewährleisten. Dies bedeutet allerdings auch, dass wir gegen gewaltbereite und gewalttätige Personen konsequent vorgehen werden, damit die wirklichen Fußballfans friedlich feiern und das Fußballbundesligaspiel genießen können. Dazu werden wir schon bei aufkeimenden Streitigkeiten sofort einschreiten.
Unsere Bitte gilt daher den Besuchern der Düsseldorfer Altstadt und den friedlichen Fußballfans, sich eindeutig und räumlich von Randale und Straftätern zu distanzieren. Helfen Sie uns, zwischen Sportsfreunden und denen, die den Sport nur als Bühne für Aggressionen und Auseinandersetzungen missbrauchen, zu unterscheiden”.
Auch Sven Mühlenbeck, Veranstaltungsleiter der Fortuna, wies darauf hin, dass die Begegnung nicht nur eine sportliche Herausforderung als Spitzenspiel der 2. Fußballbundesliga darstellt, sondern auch die Sicherheitsvorbereitungen des Vereins seit Wochen auf Hochtouren laufen. “Wir werden mit über 750 Ordnern im Einsatz sein und auf konsequente Fantrennung großen Wert legen”, so Mühlenbeck.
Quelle:presseportal.de
Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig am 05.02.2012
Frankfurt (ots) – Bei dem heutigen Bundesligaspiel der Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig konnten die polizeilichen Einsatzmaßnahmen, wie angekündigt, auch in Absprache mit den beteiligten Fangruppen umgesetzt werden.
Die gesamte Anreisephase verlief weitestgehend unproblematisch. Eine kleine Gruppe von Problemfans aus Braunschweig verließ entgegen der Absprachen schon in der Anreisephase im Stadionnahbereich ihren Bus und traf dann auf eine Frankfurter Problemfangruppe. Hierbei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der zwei Personen aus Braunschweig verletzt wurden. Die Polizei konnte die Situation jedoch zügig beenden und die Personalien der Beteiligten feststellen.
Des Weiteren gab es im Bereich der Zugangskontrollen drei Festnahmen von Gastfans, die sich im Rahmen der Zugangskontrolle dem Ordnungsdienst zu Wehr setzten.
Während des Spiels wurden im Gästeblock ca. zwanzig bengalische Feuer entzündet. Hierbei erlitt eine Frau eine Rauchvergiftung und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. In diesem Zusammenhang konnten nach Spielende eine verdächtige Person festgenommen werden. Auf Basis des kooperativen und kommunikativen Umganges der Polizei mit allen Fußballfans verlief die Spielphase und die Rückreise beider Fangruppierungen weitestgehend störungsfrei.>>(Pyro Video</a>)
Quelle:presseportal.de


