Archiv für die Kategorie „Einreiseverbote/Stadionverbote“
Weil er eine Pyro-Fackel in den Gästeblock geworfen hat, ist in der Schweiz ein 24 Jahre alter Fußball-Fan zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.
Der Anhänger des FC Zürich hatte beim Spiel gegen den Lokalrivalen Grasshoppers im Oktober 2011 eine bis zu 1500 Grad heiße Fackel zu den Gästefans geworfen. Das Bezirksgericht in Zürich stellte am Freitag eine skrupel- und rücksichtslose Tat fest. Der 24-Jährige hatte die Tat gestanden. Er wurde bereits mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de
Nach einem Gespräch mit der Ultra-Gruppierung, die für das beleidigende und homophobe Transparent verantwortlich war, das beim Spiel gegen Werder Bremen auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks gezeigt wurde, hat Borussia Dortmund die Verantwortlichen mit der Höchststrafe von drei Jahren Stadionverbot belegt.
In einer Diskussion mit dem Vorsitzenden der BVB-Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, zeigte sich die Gruppierung einsichtig und entschuldigte sich öffentlich für ihr Fehlverhalten.
“Wir haben in diesem Gespräch einmal mehr sehr deutlich gemacht”, erklärte Watzke, “dass Borussia Dortmund für Toleranz, Weltoffenheit und respektvollen Umgang mit jedermann steht. Wir verurteilen Gewalt und Rassismus und setzen uns dafür ein, dass in unserer Gesellschaft Miteinander statt Gegeneinander praktiziert wird.”
Quelle:sport1.de
Polizei sichert Fußballspiel ab
Im Zusammenhang mit dem Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen der SG Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München führte die Polizeidirektion Dresden gemeinsam mit der Bundespolizei heute einen Polizeieinsatz durch.
Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen am Rande der Fußballbegegnung.
Das Einsatzkonzept der Dresdner Polizei hat sich bewährt. Es basierte neben Präsenz und Deeskalation auf einer strikten Trennung der beiden Fan-Lager. Das Konzept wurde bereits bei der Anreise der Fußballfans umgesetzt. So sind rund 400 bayrischen Fans, welche mit dem Zug anreisten, mit Shuttlebussen vom Hauptbahnhof zum Stadion gebracht worden. Die Busse wurden von der Polizei begleitet. Ebenso gestaltete sich die Heimreise der Fans aus Bayern. Damit fand ein friedlicher und sportbetonter Fußballtag sein Ende.
Gegen sieben bayrische Fußballfans lag ein bundesweites Stadionverbot vor. Sie wurden nicht in das Stadion gelassen.
Es waren rund 600 Beamte im Einsatz.
Quelle:polizei.sachsen.de
Mit verschiedenen Verboten gehen der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg sowie die Polizei und die Stadt Wolfsburger gegen 13 Hooligans vor. Der Verein verhängte für die gewaltbereiten Anhänger ein Hausverbot für alle Wolfsburger Stadionanlagen. Die Behörden erließen ein Betretungsverbot von bestimmten Bereichen der Stadt bei Heimspielen sowie Meldeauflagen für Auswärtsspiele. Auslöser für das strenge Vorgehen ist nach VfL-Angaben ein Vorfall vom 4. Februar, bei dem ein unbeteiligter Jugendlicher schwer verletzt wurde. Mehr als vier Stunden nach Abpfiff des VfL-Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach gab es eine Schlägerei am Bahnhof mit Fans von Hannover 96, die sich auf dem Rückweg von Berlin befanden. Beteiligt waren rund 100 Personen. Davor hatte es bereits mehrere Vorfälle gegeben.
Quelle:sportal.de
Polizei in Hannover stoppt 107 Kölner Hooligans
Die Polizei in Hannover hat vor dem Spiel der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln (4:1) ingesamt 107 Hooligans in zwei Bussen gestoppt.
Die Polizei in Hannover hat vor dem Spiel der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln (4:1) ingesamt 107 Hooligans in zwei Bussen gestoppt. Unter den Anhängern der Geißböcke befanden sich 32 bereits registrierte “Gewalttäter Sport”, fünf von ihnen hatten bereits ein bundesweites Stadionverbot. Einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung und des Express bestätigte Thorsten Schiewe, Pressesprecher der Polizei Hannover, am Montag dem Sport-Informations-Dienst (SID).
“Im Vorfeld hatten wir durch den guten Kontakt mit unseren Kollegen in Erfahrung gebracht, dass es Anhaltspunkte gab, die auf eine Auseinandersetzung hindeuteten. Deshalb haben wir die Busse gestoppt und den Personen untersagt, die Stadtgrenze von Hannover zu überschreiten”, sagte Schiewe.
In den Bussen wurden Messer, Pfeffersprays und Gesichtsmasken gefunden. Nach dreistündigen Kontrollen wurden die Busse mit den Insassen nach Köln eskortiert. Ultras des 1. FC Köln, vor allem die Gruppierung “Wilde Horde”, hatten zuletzt vermehrt für negative Schlagzeilen gesorgt.
Bei einer Razzia in Wohnungen und Quartieren der “Wilden Horde” hatte die Polizei vergangenen Donnerstag ein ganzes Arsenal verbotener und verdächtiger Gegenstände sichergestellt. Die Justiz reagierte mit der Aktion auf die jüngste Welle der Fangewalt und erfüllte eine Forderung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der ein umgehendes und hartes Handeln verlangt hatte. Anlass der konzertierten Aktion war der Verdacht, dass einige Wilde-Horde-Mitglieder an dem Angriff von Hooligans des 10. FC Köln auf einen Fanbus von Borussia Mönchengladbach am 4. März beteiligt gewesen sind.
Quelle:derwesten.de
Beim Thema Stadionverbote gegen Randalierer geht der Fußball-Zweitligist VfL Bochum neue Wege gehen. Der Club stellte sein Konzept vor, wonach künftig nicht mehr der Verein, sondern eine unabhängige Kommission über mögliche Stadionverbote gegen Fans entscheiden soll.
«Damit wollen wir größere Transparenz und ein möglichst faires Verfahren bewirken», sagte VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken. Die unabhängige Kommission, der unter anderen ein Jugendrichter, ein Jugendamtsmitarbeiter und ein ehemaliger Polizist angehören, sollen künftig von Fall zu Fall über mögliche Sanktionen gegen randalierende Fans entscheiden. Beschuldigte sollen zunächst persönlich vor der Kommission vorsprechen können. Künftig könne es statt pauschaler Stadionverbote auch Sozialstunden als mögliche Strafen geben. Der VfL Bochum betritt damit nach eigenen Angaben Neuland im deutschen Fußball.
Quelle:weltfussball.de
Freitag gab es ein Treffen von KFC Uerdingen, Stadt und Polizei, um die Ausschreitungen beim Siegen-Spiel zu analysieren. Wichtigstes Ergebnis: Es gibt 20 Stadionverbote. Weitere sollen folgen.
Der KFC Uerdingen wird 20 Anhängern ein Stadionverbot erteilen. “Wir haben dem Verein eine Liste mit 20 Namen zur Verfügung gestellt”, erklärte Polizeisprecher Wolfgang Weidner. “Dabei handelt es sich um die Personen, gegen die die Polizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermitteln.”
Nach dem verloren gegangenen Spiel gegen die Sportfreunde Siegen vor einer Woche war es rund ums Grotenburg-Stadion zu erheblichen gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden sechs Polizisten verletzt und Vorgärten der Anwohner verwüstet. Uerdinger Fans hatten mit Pflastersteinen auf fahrende Autos geworfen, dabei erheblichen Sachschaden angerichtet. Die Polizei nahm fast zwei Dutzend Personen vorläufig fest.
Wie der Polizeisprecher gestern auf Anfrage bestätigte, handelt es sich bei den 20 Personen, denen der KFC Uerdingen ein Stadionverbot aussprechen wird, um langjährige Anhänger des Vereins. Voraussichtlich sollen weitere Stadionverbote folgen. “Wir werten zurzeit die Videoaufnahmen aus, die unsere Beamten von den Krawallen gemacht haben.” Bei der Identifizierung sei der KFC behilflich. “Wir sind sehr zuversichtlich, dass es uns gelingt, die Täter zu identifizieren”, erklärte der Polizeisprecher. Gegen sie werde wegen Landfriedensbruchs ermittelt.
Zu dem Gespräch hatte KFC-Präsident Agissilaos Kourkoudialos (“Lakis”) eingeladen. Beteiligt waren unter anderem Vertreter des Polizeidezernates Gefahrenabwehr, der Leiter des Sport- und Bäderamtes, die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz.
Der KFC-Präsident kündigte an, dass der Verein sehr bald das Gespräch mit den Fangruppierungen suchen werde. Der massive Gewaltausbruch habe nicht nur den KFC, sondern auch Polizei und Stadt überrascht. “Diese Ausschreitungen haben unserem Verein massiv geschadet. Es ist ein Imageschaden entstanden, im schlimmsten Fall drohen Sponsoren damit, wegzugehen”, sagte Lakis. “Das müssen wir unseren Anhängern verständlich machen. 99,5 Prozent wissen das jetzt schon. Und von den anderen distanzieren wir uns. Das sind nicht unsere Fans. So etwas darf sich nie mehr wiederholen.”
Quelle:rp-online.de
Der BFC Dynamo ist bemüht, die Aufarbeitung der Krawalle vom DFB-Pokalspiel gegen Kaiserslautern voranzutreiben und geht entschlossen gegen die Schläger vor.
Es tut sich einiges beim BFC Dynamo. In erster Linie läuft weiterhin die Aufarbeitung der Krawalle nach dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Wie der Verein jetzt bekannt gab, ist die Zusammenarbeit mit der umstrittenen Sicherheitsfirma gekündigt worden. Diese war nach den Ausschreitungen schwer in die Kritik geraten.Gegen die Schläger geht der Verein auch selbst vor.
Nachdem die Polizei erste Ermittlungserfolge mit Hilfe von veröffentlichten Fotos erzielt hatte, verhängte der BFC nun Stadionverbote gegen zwei identifizierte Randalierer. Diese gelten zunächst nur auf Ebene des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV), der Verein hat aber Antrag auf bundesweite Geltung gestellt. Weitere Stadionverbote werden laut Pressesprecher Martin Richter folgen, sobald die Staatsanwaltschaft neue Namen bekannt gibt. Darüber hinaus geht der Klub auch zivilrechtlich gegen die Täter vor und will Schadensersatz einklagen. Die bislang identifizierten Täter waren dem Verein laut Richter vorher nicht bekannt, seien aber Berliner.
Neben einer Strafe von 12.000 Euro hat das DFB-Sportgericht dem Oberliga-Klub auch zwei Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit verordnet, was weitere Einbußen bedeutet. Bei Dynamo schätzt man die wegfallenden Zuschauer-Einnahmen für diese beiden Spiele auf 30.000 bis 50.000 Euro. Deswegen sollen die Randalierer zur Kasse gebeten werden.
Dennoch fiel das DFB-Urteil milder aus als bei Dynamo zunächst befürchtet wurde. Der Berliner Fußballverband (BFV) teilte hingegen mit, dass er auf weitere Bestrafungen seinerseits verzichte „da es sich bei den Vorkommnissen um eine Veranstaltung des DFB handelte.“ Außerdem sei die Tatsache, dass sich der Verein deutlich von den Ausschreitungen distanzierte und Strafanzeige gestellt hat, strafmildernd zu werten. Ein Ausschluss vom Berliner Pilsner-Pokal, der zwischenzeitlich im Raum stand, ist somit vom Tisch. Nichtsdestotrotz werden fortan alle Berlin- Pokalspiele mit Beteiligung von Dynamo in die Kategorie „erhöhtes Risiko“ eingestuft, was verschärfte Sicherheitsmaßnahmen und die Erarbeitung eines individuellen Sicherheitskonzepts vor jedem Spiel erforderlich macht. Zur Begründung gab das Präsidium des BFV an, es könne „nicht außer Acht lassen, dass die Zuschauer des BFC Dynamo wiederholt bei Pokalspielen ihres Vereins negativ aufgefallen sind.“ Bereits ein Jahr zuvor hatten Anhänger des Klubs nach dem Berliner Pokalfinale gegen Berlin Ankaraspor das Spielfeld gestürmt.
Quelle:tagesspiegel.de
Stadionverbote nach Randalen bei FAK Amateure gegen LASK
Nachdem es im Cup-Spiel der FAK Amateure gegen LASK (0:5) zu Randalen gekommen sein soll, haben die Wiener drei Stadionverbote verhängt.
Die Wiener Austria verhängt gegen drei seiner “Fans” Stadionverbote. Vier weitere sollen folgen.Grund dafür sind Randale nach dem Cup-Spiel zwischen den FAK Amateuren und dem LASK (0:5). Einige Veilchen-”Anhänger” stürmten den Athletiker-Sektor und begannen eine Schlägerei. Geschehen konnte dies laut dem Linzer Blog “seit1908.at”, da der Ordner-Dienst versagte und keine Polizisten anwesend waren.Ein Linz-Fan musste ins Spital gebracht werden. Das Match fand vor nur 250 Zuschauern statt.
Quelle:relevant.at
Stadionverbot für Fäkalien-Werfer
Bundesligist 1. FC Köln hat drei der Anhänger identifiziert, die beim Auswärtsspiel am vergangenen Samstag bei Pokalsieger Schalke 04 (1:5) mit Urin und Fäkalien gefüllte Becher auf die umliegenden Fanblöcke geworfen hatten. Es wurde ein auf die Höchstdauer von drei Jahren geltendes bundesweites Stadionverbot ausgesprochen. Das Trio wurde aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen überführt. Laut Darstellung des Klubs werde gegen weitere Personen ermittelt. “Wir haben deutlich gemacht, dass wir solches Verhalten nicht tolerieren und scharf verurteilen”, sagte der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel.


