Archiv für die Kategorie „Deutschland“
Warnung vor ukrainischen Hooligans
Ukrainische Hooligans wollen offenbar beim Gastspiel der DFB-Elf am Freitag in Kiew deutsche Fans provozieren. Ukrainische Sicherheitsbehörden hätten entsprechende Warnungen an deutsche Fanbegleiter herausgegeben, sagte ein Berater des ukrainischen Organisationskomitees der Europameisterschaft 2012. Die Ukraine richtet die EM gemeinsam mit Polen aus. In den letzten Monaten wurde in westeuropäischen Medien immer wieder über mögliche Bedrohungen durch Gewalttäter in beiden EM-Gastgeberländern berichtet.
Quellle:zdf.de
Am Dienstag den 06.09.11 spielt das DFB-Team in Danzig, ein Risikospiel. Die Behörden wollen Randale verhindern.Schon bevor die deutsche Elf am Dienstag (20.45 Uhr) in Danzig gegen Polen antritt, sind deutsche und polnische Sicherheitskräfte in höchster Alarmbereitschaft. Der Gastgeber der EM 2012 (zusammen mit der Ukraine) hat seit einigen Jahren ein massives Problem mit gewaltbereiten Fans.
Im Mai kam es am Rande des Pokalfinales zwischen Legia Warschau und Lech Posen zu schweren Ausschreitungen. Hunderte Legia-Anhänger stürmten nach dem Match das Spielfeld, es kam zu Prügeleien mit Fans aus Posen. Sogar eine Kamerafrau wurde von einem Hool angegriffen und von hinten in den Rücken getreten.
Fan-Forscher Gunter Pilz blickt düster in die Zukunft: Natürlich werde es bei der EM Probleme geben, “da braucht man gar nicht zu diskutieren”, so Pilz. Neben Gewalt ist auch Fremdenhass in Polens Stadien ein ernstes Problem. Bei Spielen der ersten Liga Ekstraklasa sind immer wieder Banner oder Plakate mit antisemitischen Aufschriften zu sehen. Die Polizei ist machtlos, weil die Klubs in ihren Arenen Hausrecht haben und nicht selten mit den Unruhestiftern paktieren.
Aber nicht nur in der polnischen Liga ist Gewalt ein gravierendes Problem. Auch bei Länderspielen gab es zuletzt immer wieder Ärger. Vor einem Spiel in Litauen gingen 200 polnische Hools auf die Sicherheitskräfte los, bewarfen sie mit Steinen und Flaschen, zündeten Feuerwerkskörper
Mindestens genauso brisant ist das Spiel gegen Deutschland einzuschätzen. Polnische und deutsche Sicherheitskräfte arbeiten deshalb schon im Vorfeld eng zusammen. Beamte sollen an der deutsch-polnischen Grenze stichprobenartige Kontrollen machen. Damit soll weitgehend verhindert werden, dass aktenkundige Krawallmacher und Hooligans nach Polen einreisen.
Mittlerweile hat Polens Ministerpräsident Donald Tusk das Hooligan-Problem zur Chefsache erklärt. Er hat den Einsatz von Schnellgerichten auf den Weg gebracht, Stadionverbote einfacher und die Nutzung elektronischer Fußfesseln möglich gemacht.
Eine Garantie für Sicherheit ist das aber noch nicht. Die polnischen Behörden werden jedoch alles daran setzen, Krawalle zu verhindern. So kurze Zeit vor der EM kann sich das Land eines nicht leisten: negative Schlagzeilen wegen brutaler Hooligans.
Quelle:bz-berlin.de
Erhöhte Wachsamkeit
Fußballanhänger aus Deutschland sind in der jüngeren Vergangenheit oft negativ aufgefallen. Für die EM in Polen bereitet man sich auf sie vor.Es war einer der Tiefpunkte der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Vor dem Anpfiff des Gruppenspiels zwischen Deutschland und Polen in Klagenfurt hatten sich gut 150 deutsche Fans zusammengerottet und grölten rassistische Sprüche. Sie wurden von der Polizei eingekesselt. 140 Deutsche wurden verhaftet. Vor der Partie der Deutschen heute Abend in Polen rechnet der DFB nicht mit einer Wiederholung derartiger Szenen, obwohl es vor allem bei Spielen in Osteuropa immer wieder zu rassistischen Ausfällen auf den Tribünen gekommen ist.
Dennoch ist man wachsam. Dass dies nötig ist, zeigten die Randale im Umfeld des Qualifikationsspiels der Deutschen in Belgien vor einem Jahr, als an die 700 gewaltbereite Deutsche nach Brüssel gereist waren. 280 von ihnen wurden festgenommen. Nach Danzig reist der DFB nun mit einer Handvoll eigener Ordner an. Auch Vertreter verschiedener Fanprojekte begleiten den DFB-Tross nach Polen.
Von den deutschen Kartenbesitzern gehe keine Bedrohung aus, so der DFB. Über den Fanklub Nationalmannschaft sind exakt 463 Karten verkauft worden. Die Käufer haben nur Gutscheine erhalten und müssen sich in Danzig ausweisen, um an die Tickets für das Spiel zu kommen.
Wie viele Anhänger ohne offizielles Gästeticket nach Polen reisen wollen, ist unklar. Bei Grenzkontrollen will die Bundespolizei bekannte Gewalttäter aufspüren. Wer noch kein Ticket hat und sich Hoffnungen auf einen Platz im nicht ausverkauften Stadion – von 42.000 Karten wurden 37.000 abgesetzt – macht, dem rät der DFB von einer Anreise ab. Am Spieltag selbst bleiben die Stadionkassen geschlossen.
Quelle:taz.de
Stadionverbote in Bregenz nach Tumulten
Nach den Ausschreitungen im Anschluss an das ÖFB-Cup-Spiel SC Bregenz gegen Austria Lustenau am Samstag wird es Stadionverbote geben. SC Bregenz-Obmann Jürgen Rupp kündigt im Radio-Vorarlberg-Interview ein rigoroses Durchgreifen an.
In Bregenz kam es am Samstag nach dem Match zu heftigen Ausschreitungen. Bregenzer Ultrafans und vermummte ausländische Hooligans verfolgten Austria-Lustenau-Fans. Zwei Personen wurden verletzt.
“Wir werden von der Polizei die Namen der Krawallmacher bekommen und diesen Leuten Stadionverbot erteilen. Es kann auch sein, dass wir jenen Leuten, die diese Randalierer unterstützt haben, auch ein Stadionverbot erteilen”, so Rupp.
Rupp sieht die Hauptschuld nicht bei den bekannten Bregenzer Ultrafans, sondern bei den zugereisten Hooligans aus Deutschland und der Schweiz.
“Unsere Fans sind eigentlich relativ ruhig und haben sich in den letzten Jahren immer relativ ruhig verhalten. Es gab keine Probleme im Stadion“, so Rupp. Probleme gebe es nun, seit Hooligans aus dem Ausland zureisen würden. Diese Leute kenne man nicht persönlich und deshalb bekomme man sie vor dem Stadion nicht zu fassen.
Es brauche eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Polizeistationen, so Rupp.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Heftiger Tumult in Bregenz nach ÖFB-Cup
In Bregenz ist es am Samstagabend nach dem ÖFB-Cup-Spiel zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Bregenzer Ultrafans und vermummte ausländische Hooligans verfolgten Austria Lustenau-Fans. Zwei Personen wurden verletzt.
Der SC Bregenz verlor am Samstagabend 0:2 gegen Austria Lustenau. Bereits während des Spiels kam es zu Ausschreitungen. Die für ihre Aggressivität bekannten Bregenzer Ultrafans zündeten Feuerwerkskörper im Stadion und kassierten dafür bereits einige Anzeigen.
Nach dem Spiel wurde die Aggressivität allerdings auf die Spitze getrieben. 30 Vermummte Ultrafans sowie Hooligans aus Deutschland und der Schweiz verfolgten die Austria Lustenau-Fans im Bregenzer Stadiongelände. 200 Schaulustige, die gerade auf dem Weg zu den Festspielen waren, beobachteten sie dabei.
Ein Lustenauer Fan zog sich einen Cut im Gesicht zu, ein 27-jähriger Götzner wurde gegen 21.30 Uhr mit einer Flasche attackiert und erlitt ebenfalls eine blutende Wunde im Gesicht.
Das Bezirkspolizeikommando Bregenz konnte aber Schlimmeres verhindern, indem sie beide Fangruppen voneinander trennten und die Austria Lustenau-Fans zu ihrem Bus begleiteten.
Quelle:vorarlberg.orf.at
Veranstaltungen um EM-Qualifikationsspiel mit „Happening-Charakter“
Sowohl im Olympiastadion als auch am Kreuzberger Oranienplatz war die Stimmung der türkischen und deutschen Fußballfreunde ausgelassen und friedlich.
Ohne Zwischenfälle verließen die Fans beider Nationalteams nach Abpfiff des Spiels gegen 22 Uhr 30 das Stadion.
Etwa viertausend Fußballanhänger besuchten laut Veranstalter das Fanfest am Oranienplatz. Gegen 20 Uhr wurden hier alle Eingänge aus Sicherheitsgründen geschlossen, da die Zuschauerkapazitäten ausgeschöpft waren. Unmittelbar nach dem Spielende verließen die Zuschauer den Platz.
Ein Autokorso in der City West, der nach den vergangenen Spielen der Nationalmannschaften stattgefunden hatte, blieb diesmal aus.
Die Berliner Polizei hatte im Zusammenhang mit dem Fußballspiel 14 Festnahmen wegen Körperverletzung, unzulässigen Abrennens von Feuerwerkskörpern, Beleidigung sowie Diebstahls zu verzeichnen.Bei den Veranstaltungen rund um das Fußballspiel waren zirka 1200 Polizisten im Einsatz.
Quelle:www.berlin.de
Friedliche Fußballnacht in Berlin
Die Berliner Polizei zog nach dem EM- Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und der Türkei (3:0) im Olympiastadion eine positive Bilanz. Berlin erlebte eine friedliche Fußballnacht. Nach dem Abpfiff seien die Fans beider Nationalteams am späten Freitagabend friedlich nach Hause gegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Es habe kaum nennenswerte Zwischenfälle gegeben. 14 Personen seien unter anderem wegen Körperverletzung und Abbrennens von Feuerwerkskörpern festgenommen worden. Darüber hinaus habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben.


