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Archiv für die Kategorie „Darmstadt 98“

Erfolgreiche Polizeitaktik – Kaum Störungen anlässlich Fußballspiel SV Darmstadt 98 – 1. FC Saarbrücken (1:0)

Kaum Störungen gab es aus polizeilicher Sicht anlässlich des Fußballspiels der 3. Liga zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem 1. FC Saarbrücken. Die Polizei hatte sich im Vorfeld des Spiels sehr gut auf mögliche Szenarien rivalisierender Fangruppen eingestellt. So konnten etwa siebzig Anhänger der Gastmannschaft, die einen anderen als den geplanen Weg zum Stadion gewählt hatten, schon kurz nach ihrer Zuganreise über Darmstadt-Eberstadt von den Einsatzkräften in Empfang genommen werden und letztlich ohne größere Vorfälle sicher bis zum Stadion begleitet werden. Unter den anreisenden Fans wurde eine Person mit einem Stadionverbot erkannt und am Betreten des Stadions gehindert. Nach Spielende kam es im Gästeblock aufgrund der Leistung der eigenen Mannschaft zu Unmutsäußerungen, die in das Werfen von Trinkbechern und Fahnenstangen mündeten. Bei dem daraus resultierenden Polizeieinsatz im Fanblock wurden Polizeibeamte von einzelnen Personen angegriffen und beleidigt. Dabei kam es zu einem kurzen Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz der Polizei, die aber die Lage schnell wieder beruhigen konnte. Gegen drei der Angreifer wurden Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz erstattet. Bei der Abreise kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen. Bemerkenswert ist, dass es in gesamten Stadionbereich zu keinerlei Einsatz von Pyrotechnik kam. Dies führt die Polizei insbesondere auf die wirkungsvollen Einlasskontrollen zurück. Das Spiel wurde von insgesamt 6.500 Zuschauern besucht, darunter etwa 900 Anhänger der Gästemannschaft.

Positive Bilanz der Polizei beim Fußballspiel am Böllenfalltor/ Spiel stand im Mittelpunkt/ nur wenige Gästefans benahmen sich daneben

Ein ruhiger Spielverlauf und ein nahezu reibungsloser Einsatz war die die positive Bilanz, den die Polizei am Freitagabend (4.11.) nach dem Fußballspiel der Darmstädter Lilien gegen die Elf aus Jena am Böllenfalltor zog. Nahezu reibungslos deshalb, weil einzelne unbelehrbare Fans der Gäste gleich zu Beginn der Partie einige Bengalische Feuer in ihrem Block entfacht hatten. Es kamen dabei keine Personen zu Schaden. Die Unruhestifter konnten von der Polizei zwischenzeitlich identifiziert werden. Sie haben sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu verantworten. Die Darmstädter Fans konzentrierten sich währenddessen auf das Fußballgeschehen. Insgesamt ging das konsequent verfolgte Konzept der Polizei hinsichtlich der Trennung der beiden Fangruppen voll auf. Zum Ergebnis des Spiels ist zu vermelden: Der SV Darmstadt 98 gewann mit 3:0 Toren gegen Carl Zeiss Jena.
Quelle:presseportal.de

Fußballspiel am Böllenfalltor – Vereinzelte Scharmützel wurden durch die Polizei schnell beendet

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstagmittag (22.10.2011) das Fußballspiel zwischen den Darmstädter “Lilien” und dem Chemnitzer FC statt. Etwa 6000 Zuschauer besuchten das Spiel, hierunter fanden etwa 500 Fans aus Chemnitz den Weg ans Böllenfalltor. Nach dem Spiel kam es zu einigen unschönen Szenen außerhalb des Stadions, wo es nach gegenseitigen Provokationen sogenannter “Fans” zu vereinzelten Scharmützeln kam. Diese konnten durch die Polizei schnell beendet werden. Vereinzelt mussten Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt werden. Ein Polizeibeamter wurde hierbei leicht verletzt. Jörg Seiderer, Einsatzleiter der Polizei, zeigte sich insgesamt mit dem Einsatz zufrieden. “Gegen Randalierer sind wir konsequent vorgegangen, größere Ausschreitungen konnten wir so zum Glück verhindern”, so Seiderer. Das Spiel endete mit einem Sieg für die Darmstädter Elf.
Quelle:presseportal.de

Schlägerei zwischen Fußballfans auf Autobahnrastanlage

Auf der Rastanlage Hohenlohe-Süd bei Neuenstein kam es bereits am Samstag zu einer Auseinandersetzung zwischen Fans der Mannschaften des SV Waldhof Mannheim und des SV Darmstadt 98.

Wie die Polizei Künzelsau am Montag mitteilte, hatte ein Bus mit Darmstädter Fans auf der Fahrt zum Spiel in Heidenheim gegen 11 Uhr an der Raststätte eine Pause eingelegt, als ein weiterer Bus mit Mannheimer-Fans ebenfalls dort Rast einlegen wollte. Die Mannheimer waren auf dem Weg zu einem Spiel ihrer Mannschaft in Fürth. Als die Mannheimer den Bus mit gegnerischen Fans entdeckten, kam es offensichtlich bereits im Fahrzeug zu ersten Tumulten. Nachdem der Bus gestoppt hatte, rannten etwa 20 bis 30 Mannheimer in Richtung der Darmstädter Fans und gingen sofort auf diese los.

Sieben Leichtverletzte

Bei der anschließenden kurzen Schlägerei entwendeten die Angreifer zudem diverse Fanartikel der Darmstädter sowie eine größere gegnerische Fahne. Danach rannten die Mannheimer wieder zu ihrem Bus, der daraufhin die Rastanlage verließ. Zurück blieben sieben leicht verletzte Darmstädter sowie sechs bestohlene Fans.

Die alarmierten Polizeikräfte aus Schwäbisch Hall und Künzelsau wurden von angeforderten Fußballeinsatzkräften der Bereitschaftspolizei aus Baden-Württemberg und Bayern unterstützt.

Rückfahrt statt Fußballspiel

Der Mannheimer Bus wurde auf dem Parkplatz Reusenberg gestoppt. Nachdem die Personalien aller Insassen erhoben wurden, war die Weiterfahrt zu dem Spiel vorzeitig beendet. Die Mannheimer Fans mussten stattdessen unter Polizeibegleitung die Rückfahrt an ihrem Heimatort antreten.

Die Darmstädter Fans konnten nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Feststellungen die Fahrt zum Spiel ihrer Mannschaft fortsetzen.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Landfriedensbruch wurden von der Kriminalpolizei Künzelsau übernommen.
>>>stimme.de

Darmstadt 98 – Kickers Offenbach weitgehend problemlos

Strahlender Sonnenschein, rund 15.000 Besucher im Stadion am Böllenfalltor. Viel Verkehr in der Stadt, auch aufgrund des parallel zum Fußballspiel stattfindenden verkaufsoffenen Sonntags und der Darmstädter Herbstmesse. Am Ende ein torloses Unentschieden zwischen den Hauptakteuren auf dem Rasen und ein weitgehend ohne Zwischenfälle verlaufender Polizeieinsatz. Das ist die Bilanz der Polizei anlässlich des mit Spannung erwarteten Hessen-Derbys zwischen dem SV 98 Darmstadt und Kickers Offenbach. Gegen 11.40 Uhr war am Südbahnhof ein Entlastungszug mit rund eintausend Anhängern der Offenbacher Kickers eingetroffen. Die Fans wurden auf ihrem Marschweg zum Stadion und zurück zum Bahnhof über die Rüdesheimer Straße – Landskronstraße – Klappacher Straße – Böllenfalltor- und Atzwinkelweg von Einsatzkräften der Polizei begleitet. Fans aus beiden Lagern mussten sich strengen Sicherheitskontrollen durch die vom Verein eingesetzten Ordner unterziehen. Dennoch konnte das Spiel pünktlich um 14 Uhr angepfiffen werden. Auf dem Weg zum Stadion und im Stadion selbst wurde in der Menge vereinzelt Pyrotechnik anzündet. Zwei OFC-Fans wurden nach Beleidigungen von Polizeibeamten festgenommen. Gegen sie wurde Strafanzeige erstattet. Ein Steinwurf auf Einsatzkräfte aus dem Pulk der Marschierer blieb glücklicherweise ohne Folgen. Zu einem Aufeinandertreffen einzelner rivalisierender Anhänger beider Fanlager und gegenseitigen Flaschenwürfen kam es während des Abmarschs der OFC-Fans an der Klappacher Straße / Landskronsraße. Die Polizei hatte die Lage schnell im Griff und trennte die beiden Fan-Lager, auch unter kurzfristigem Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray. Über Verletzte ist zurzeit nichts bekannt. Drei junge Männer wurden unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs angezeigt, ein Verfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Gegen 17.20 Uhr verließ der Entlastungszug nach Offenbach den Südbahnhof.

Die Polizei hatte sich seit Wochen intensiv auf das mit 15.000 Besuchern ausverkaufte und mit Spannung erwartete Fußball-Hessen-Derby vorbereitet. In Abstimmung mit Verantwortlichen von DFB, Verein und Wissenschaftsstadt Darmstadt war man sich im Rahmen der Sicherheitsgespräche von Anfang an einig, dass ein besonderes Augenmerk der strikten Trennung rivalisierender Fangruppen und einer genauen Einlasskontrolle gelten müsse.
Quelle:presseportal.de

Randale bei Darmstadt-Spiel

Während der Drittligapartie zwischen Erfurt und dem SV Darmstadt 98 hat es am Samstag heftige Ausschreitungen gegeben. Bei der Randale im Stadion gab es insgesamt 55 Verletzte.

Halbzeit im Erfurter Steigerwaldstadion: Es steht 1:0 für Erfurt, die Gäste- und Heimfans liefern sich nach Polizeiangaben eine Massenschlägerei. Fans beider Lagen hatten Absperrungen überstiegen und gingen hinter den Fanblöcken aufeinander los. “Die beiden Gruppen konnten nur durch massiven Polizeieinsatz getrennt werden”, sagte ein Polizeisprecher am Samstagabend zu hr-online. Mit Tränengas wurden die Fans in ihre Blöcke zurückgedrängt.

Bei den Ausschreitungen wurden 55 Polizisten, Rettungskräfte und Stadionmitarbeiter vor allem durch Stein- und Flaschenwürfe leicht verletzt. Das teilte die Polizei auf Nachfrage mit.

Nach dem Abpfiff wurden die “Lilien”-Fans von den Beamten aus dem Stadion eskortiert. Ursprünglich wollte die Polizei einen Darmstädter Fanbus auf der Rückreise stoppen und die Identitäten feststellen. “Davon haben wir jedoch Abstand genommen”, so der Polizeisprecher. In ihrer Gemütslage hätten die Fans womöglich “die Raststätte zerlegt”.

Die “Lilien” wollten sich am Abend auf Nachfrage von hr-online noch nicht zu den Ereignissen äußern. Geschäftsführer Michael Weilguny kündigte aber an, zeitnah Stellung nehmen zu wollen. Das Spiel wurde ohne Unterbrechung fortgesetzt, Erfurt siegte am Ende mit 2:0.
Quelle:hr-online.de

Darmstädter Fans randalieren in Erfurt
Während des Drittliga-Spiels Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Darmstadt 98 ist es am Sonnabend zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Bei der Randale im Steigerwaldstadion gab es insgesamt 28 Verletzte.

Die Polizei hatte nach eigenen Angaben einen Fan im Darmstädter Gästeblock festgenommen. Daraufhin forderten die anderen SV-Anhänger dessen Freilassung. Sie griffen Polizei und Rettungsdienstmitarbeiter mit Tritten und Schlägen an. Außerdem flogen Steine. Dabei wurden fünf DRK-Mitarbeiter, fünf Ordner und 18 Beamte verletzt. Auf die Partie hatten die Krawalle zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Auswirkungen. Nach dem Spiel und der Abreise der Gäste stoppte die Polizei auf der Autobahn A4 noch einen Bus mit Darmstädter Fans und stellte deren Identitäten fest.
Quelle:mdr.de

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Großteils ruhiger Fußballnachmittag für die Polizei

Einen wahren Torreigen erlebten am Samstag (13.08.2011) die Besucher des Darmstädter Böllenfalltorstadions. Auch für die Polizei war es ein ruhiger Nachmittag.

Lediglich zwei Zuschauer mussten in Gewahrsam genommen. Beide Männer schlugen deutlich über die Stränge und gingen aggressiv gegenüber den Beamten vor. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Gegen beide Randalierer wurden Strafverfahren eingeleitet. Die mit dem Zug angereisten friedlichen Fans aus Bielefeld legten den Weg zum und vom Stadion zu Fuß zurück. Hierbei wurden sie von der Polizei begleitet. Die kurzzeitigen Straßensperrungen konnten schnell wieder aufgehoben werden. Das Spiel endete mit einem 5:1 Erfolg für die Lilien.
Quelle:presseportal.de

Frankfurt-Innenstadt/Stadien:
Versammlung von Eintrachtanhängern/Fußballspiele

Die Bundespolizei hat heute mit starken Kräften ihr Einsatzziel erreicht und konnte in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Hessen Ausschreitungen im Bereich des Fussballfanreiseverkehrs verhindern.
Insbesondere die strikte Fantrennung durch entsprechende polizeiliche Maßnahmen führte dazu, dass sich die Problemfans beider Lager in Zügen und Bahnhöfen kaum begegneten.

Am frühen Morgen schon konnte die Bundespolizei zusammen mit der Landespolizei am Hauptbahnhof Frankfurt 34 Kölner Problemfans abfangen und in polizeilichen Präventivgewahrsam nehmen. Diese führte unter anderem Betäubungsmittel, Passivbewaffnung (Mundschutz) und Pyrotechnik mit sich.
Gegen 12.45 Uhr liefen ca. 900 Problemfans auf den Frankfurter Hauptbahnhof zu, welche sich zuvor auf dem Römer versammelt hatten. Das vorbereitete Schließkonzept der Bundespolizei führte dazu, dass die gewaltbereiten Fans den Hauptbahnhof nicht betreten konnten und sich dazu entschieden zu Fuß die Commerzbank Arena zu erreichen.

Bei dem Vorbeizug kam es vereinzelt zum Zünden von Pyrotechnik, welches zu Folge hatte, dass zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen erlitten (Knalltrauma).

Der Bahnhof musste für kurze Zeit komplett geschlossen werden, da zeitgleich auch Kölner Fans mit Zügen ankamen.Der Rest der Anreise verlief friedlich und es konnten ca. 15.000 Bahnreisende gezählt werden, welche die Anreise über Bahnhof Frankfurt/M-Stadion nutzten. Hinzu kamen ca. 3000 Kölner Fans.

Bei der Abreisephase wurde zunächst die Landespolizei durch Kräfte der Bundespolizei im Bereich des Stadions, wo es zu Ausschreitungen nach Spielende kam unterstützt.
Nachdem die Situation im Stadion durch Polizeikräfte der Landes- und Bundespolizei unter Kontrolle gebracht war, wurden die Gastfans geschlossen mit massiven Polizeikräften zum Bahnhof Stadion geführt. Diese Aktion erfolgte reibungslos.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch nicht alle Maßnahmen der Bundespolizei abgeschlossen und vereinzelt befinden sich noch alkoholisierte Fans im Bahnhofsbereich und in der Innenstadt.Insgesamt hatte die Bundespolizei über 600 Einsatzkräfte im Einsatz. Hervorzuheben ist die enge und sehr gute Abstimmung und Kooperation mit der Hessischen Polizei, die erneut hervorragend funktioniert hat.Abschließende Zahlen über Festnahmen etc. können erst Morgen bekanntgegeben werden.

Die Anreise zum ersten Spiel des Tages zwischen Eintracht Frankfurt II und dem SV Darmstadt 98 zum Volksbankstadion verlief ebenfall problemfrei. Insgesamt befinden sich zurzeit rund 1.600 Fans im Volksbankstadion, davon etwa 1.200 aus Darmstadt. Nach Ende des ersten Spieles des Tages zwischen Eintracht Frankfurt II und dem SV Darmstadt 98 gegen 16.00 Uhr entfernten sich die Anhänger beider Vereine friedlich aus dem Volksbankstadion. Hier kam es zunächst zu keinen Zwischenfällen. Eine Rangelei gab es dann gegen 17.50 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz. Dort trafen etwa 25 SV 98 Anhänger auf Fans von Eintracht Frankfurt. Nach Ende der Rangelei flüchteten die Eintrachtler, die 98er wurden zunächst von der Polizei in Obhut genommen und dann zu ihrem Zug nach Darmstadt begleitet.
Quelle:presseportal.de

Frankfurter Fans stürmen den Rasen
Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage von Eintracht Frankfurt gegen den 1.FC Köln ist es zu Ausschreitungen gekommen. Rund 150 Fans stürmten nach dem Schlusspfiff den Rasen der Frankfurter Commerzbank Arena. Die Spieler des Bundesligisten flüchteten daraufhin in die Kabine. Eine Hundertschaft der Polizei bezog auf dem Spielfeld Stellung, es kam zu ersten Festnahmen. Die Eintracht war durch die Niederlage auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. Schon nach dem 0:3 der Frankfurter in Mainz am vergangenen Samstag hatte es bei der Rückkehr der Mannschaft nach Frankfurt Randale gegeben.>>>Videos
Quelle:zdf.de

Eintracht taumelt Abstieg entgegen
Vor dem Spiel blieb in der Stadt alles friedlich, doch Sekunden nach dem Schlusspfiff kam es im Stadion zu Ausschreitungen. Die schon geflüchteten Spieler kehrten trotzdem noch einmal auf den Rasen zurück.

Rund 150 Fans stürmten nach Spielende auf den Rasen der Frankfurter Commerzbank Arena. Zudem explodierten zahlreiche Feuerwerkskörper. Es flogen Fahnen und andere Gegenstände. Randalierer zerstörten Werbebanden und eine 600.000 Euro teure TV-Kamera.

Die Spieler der Eintracht und aus Köln flüchteten in die Kabinen. Eine Hundertschaft der Polizei stellte sich im Innenraum auf. Es gab sechs Festnahmen. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Nach ersten Angaben der Polizei wurden zehn Fans verletzt. In den Reihen der Polizei gab keine Verletzten. Die Fans hätten nach dem 0:2 die Notausgänge zum Spielfeld geöffnet, sagte ein Polizeisprecher zum hr.

Eintracht-Präsident Peter Fischer versuchte, die Fans zu beruhigen. “Fischer hat die Situation durch Gespräche mit den Ultras gerade noch gerettet. Sonst wäre das hier alles eskaliert”, sagte Vizepräsident Axel Hellmann. Der Vorsitzende des Eintracht-Aufsichtrats Wilhelm Bender meinte: “Das Verhalten der Fans ist einfach nur furchtbar.”

Später kamen auch die Eintracht-Spieler zurück, um mit ihren Anhängern zu sprechen. Dabei entschuldigten sie sich für den Absturz auf einen Abstiegsplatz. Darauf beruhigte sich die Lage. Viele Fans saßen enttäuscht, aber friedlich auf dem Rasen.

Außerhalb des Stadions blieb es nach dem Spiel ruhig. Es sei gelungen, die Fan-Gruppen zu trennen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei gegen 20 Uhr. “Unser Konzept ist aufgegangen. Inzwischen ist es relativ ruhig.” Auch die Frankfurter Polizei berichtete am Samstagabend, es habe bislang keine weiteren Zwischenfälle gegeben.

Bereits am Vormittag waren 59 Kölner Fans von der Polizei festgesetzt worden. Die Kölner hatten unter anderem Pyrotechnik oder “Passivbewaffnung” im Gepäck. Die Polizei erklärte, sie hätten offenbar Randale gesucht.

Rund 500 Fans der Eintracht hatten dagegen am Vormittag auf dem Frankfurter Römerberg friedlich ihre Unterstützung für die Eintracht deutlich gemacht. Zudem kritisierten die Polizeimaßnahmen gegen sie als überzogen. Sie riefen: “Fußballfans sind keine Verbrecher.”

Die Ultras zogen anschließend zum Hauptbahnhof. Dabei erlitten nach Angaben der Polizei zwei Beamte ein leichtes Knalltrauma, als Böller gezündet wurden. Den Hauptbahnhof sperrte die Polizei am Mittag für etwa zehn Minuten, um ein Aufeinandertreffen zwischen Kölner und Frankfurter Fans zu verhindern. Etwa 900 Eintracht-Anhänger mussten daher zu Fuß in das mehrere Kilometer entfernte Stadion laufen. Nach Auskunft der Bundespolizei gehören diese Fans zu der gewaltbereiten Szene.

Bis Spielbeginn habe es keine Zwischenfälle gegeben, zog die Polizei nach Anpfiff eine erste Bilanz. Nach Schlusspfiff änderte sich die Lage dann. Erst am vergangenen Samstag war es nach der Niederlage der Eintracht gegen Mainz zu Ausschreitungen bei der Rückkehr der Mannschaft gekommen.
Quelle:hr-online.de

Friedliches Fußballspiel in Darmstadt-Polizei zieht positive Bilanz

Das Hessenderby zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem Nachwuchs der Frankfurter Eintracht verlief am Samstagmittag (30.) vor 3500 Zuschauern aus polizeilicher Sicht ohne größere Vorkommnisse. Aus Frankfurt fanden nur etwa 70 Fans den Weg nach Südhessen. Zwei Personen mussten noch vor Spielbeginn von der Polizei ins Gewahrsam genommen werden, da die 17 und 19 Jahre alten Männer bereits erheblich alkoholisiert waren. Dagegen wehrten sich diese und beleidigten zudem die Beamten empfindlich. Gegen beide Personen wurden Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet. Für sie war das Spiel somit noch vor dem Anpfiff vorbei. Das Spiel endete mit einem zwei zu eins Erfolg für die Darmstädter.
Polizeipräsidium Südhessen

Kassel gegen Darmstadt [02.10.10]

Die Regionalligabegegnung zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem SV Darmstadt 98 verlief aus polizeilicher Sicht unproblematisch, aber es gab insbesondere nach dem Spiel alle Hände voll zu tun. Kurz nach Spielende kam es zu gewalttätigen Aktionen von Kasseler und wenigen Darmstädter Fans. Bis dahin konnten die etwa 9.500 ins Auestadion gekommenen Zuschauer einen ruhigen und friedlichen Fußballnachmittag genießen.

Etwa 100 KSV-Fans, die größtenteils als Problemfans gelten, hatten sich nach der Fußballpartie im Bereich einer Gaststätte an der Frankfurter Straße in unmittelbarer Nähe zum Auestadion versammelt. Hier kam es kurzfristig zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Beim Rücktransport der gut 300 “blau-weißen” Fans vom Auestadion zum Hauptbahnhof, der mit vier Bussen der Kasseler Verkehrsgesellschaft erfolgte, kam es zu Sachbeschädigungen an den Bussen.

Insgesamt mussten sechs Personen vor bzw. nach der Partie festgenommen werden. Gegen sie wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung, sowie Beamtenbeleidigung und in einem Fall wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelge-setz eingeleitet.

Ursache der Auseinandersetzung von Kasseler Fans mit der Polizei unmittelbar nach Spielende war nach derzeitigem Erkenntnisstand mehrere Darmstädter Fans, die im Bereich einer Gaststätte an der Frankfurter Straße in direkter Nähe zum Auestadion aufgetaucht waren und die Gemüter einiger Kasseler Fans, die sich vor der Gaststätte aufgehalten hatten, erhitzten. Die Wut entlud sich offenbar beim Eintreffen der Polizeikräfte, die zum Schutz der Darmstädter eingeschritten waren, gegen die Polizisten und es kam im weiteren Verlauf zu Rangeleien, in deren Folge ein Kasseler Fan wegen Landfriedensbruch festgenommen wurde. Auf Grund der Einsatzmaßnahmen musste der Verkehr an der Auestadionkreuzung in Richtung Innenstadt über die Ludwig-Mond-Straße umgeleitet werden.

Während dem Rücktransport der Darmstädter Fans, die mit Bussen der KVG nach Spielende zum Hauptbahnhof gebracht worden waren, gingen mehrere Scheiben zu Bruch. Darüber hinaus entstanden weitere Beschädigungen an der Innenverkleidung und den Türen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach erster Schätzung eines KVG-Mitarbeiters auf über 5.000 Euro.

Zwei Kasseler und vier Darmstädter Fans mussten vor bzw. nach dem Spiel festgenommen werden. Bei der Einlasskontrolle vor Spielbeginn förderte die Durchsuchung bei einem “Löwen-Fan” ein kleine Menge Haschisch zu Tage. Gegen ihn wird nun wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Auch ein Darmstädter Fan war bereits vor Spielbeginn auffällig. Der Alkoholisierte beleidigte einen Polizisten und musste zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Nach der Begegnung erfolgten vier weitere Festnahmen. Drei Darmstädter Fans müssen sich nun wegen Körperverletzung, ein KSV-Anhänger wegen Landfriedensbruch verantworten.

Nach Einschätzung von Einsatzleiter Papenfuß ist die Polizeitaktik aufgegangen. “Wir konnten dafür sorgen, dass alle, die aus Liebe zum Fußball ins Auestadion gekommen waren, einen ruhigen und friedlichen Fußballnachmittag erleben konnten. Die Fans, die von Beginn an auf Streit aus waren, wurden rechtzeitig kontrolliert bzw. festgenommen.”

Neben Kräften der nordhessischen Polizei waren auch Einheiten der Hessischen Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Einsatz beteiligt. Den Bereich der Bahnanlagen sicherten Kräfte der Bundespolizei.

Polizeipräsidium Nordhessen

Randale nach KSV-Spiel: Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans

Zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und vermeintlichen Fußballfans kam es am Samstagnachmittag nach der Begegnung KSV Hessen Kassel gegen Darmstadt 98.

Mehrere hundert Polizisten waren im Einsatz, insgesamt wurden sechs Personen festgenommen. Was der genaue Auslöser für die Eskalation nach Spielende auf der Kreuzung am Auestadion und auf der Frankfurter Straße war, darüber konnte die Polizei bislang noch keine genauen Angaben machen. Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner hatten offenbar Kasseler Problemfans Anhänger aus Darmstadt angegriffen. Die Polizei habe die Fans aus Südhessen schützen müssen.
Fotos zu den Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans.

Tumultartige Szenen spielten sich auf der Kreuzung ab. Der Verkehr kam zeitweise zum Erliegen, vermummte Männer liefen über die Straße, die Polizei setzte auch Hunde ein. Vor der Kneipe „zum Rauchfang“ an der Frankfurter Straße standen zahlreiche Kasseler Anhänger, die sich mit der Polizei anlegten. Flaschen wurden geworfen, ein Mann trat gegen ein vorbeifahrende Polizeiauto.

Auch Darmstädter Fans randalierten nach Spielende. Die Südhessen waren mit Bussen zum Hauptbahnhof gebracht worden. In den Fahrzeugen hätten sie Scheiben eingeschlagen, sagt Polizeisprecher Werner. Dabei sei bis zum Ende des Spiels, das der KSV mit 1: 0 gewonnen hat, „alles im grünen Bereich gewesen“, so Werner. Bis dahin habe es keine größeren Zwischenfälle gegeben.

Diese Auseinandersetzung überschattete die gute Atmosphäre im Auestadion, wo 9500 Zuschauer die Partie am Nachmittag verfolgten und die Löwen anfeuerten. Kasseler und Darmstädter Fans sangen die üblichen Lieder, in denen sie ihre gegenseitige Abneigung zum Ausdruck brachten. Dass Kasseler und Darmstädter Fußballfans nie gute Freunde werden, zeigt eine Aktion, die in der Nacht zum Samstag passierte. Unbekannte hatten in den Gästeblock des Auestadions Tierkot geworfen. Die Polizei geht davon aus, dass der Kot von Schafen stammte.

Die Feuerwehr musste am Samstagmorgen den Block reinigen, damit die Darmstädter nicht im Mist stehen mussten. „Das war offenbar eine kleine Racheaktion“, kommentierte KSV-Fanbeauftragter Markus Lämmer den Vorfall. Im vergangenen Jahr seien die Handläufe im Gästeblock im Darmstädter Stadion mit Fett eingeschmiert gewesen. Die KSV-Fans hätten sich dort ihre Kleidung versaut.
Quelle:www.hna.de

Sechs Festnahmen nach Derby

Nach dem Derby zwischen Hessen Kassel und Darmstadt 98 ist es am Samstag zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans gekommen. Es gab sechs Festnahmen.

Die Polizei nahm vor und nach dem Spiel mit 9.500 Zuschauern im Auestadion insgesamt zwei Kasseler und vier Darmstädter Fans fest. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt, in einem Fall auch wegen Rauschgiftbesitzes.

Zur größten Eskalation war es nach Ende des von Kassel mit 1:0 gewonnen Spiels gekommen. Nach Angaben der Polizei lieferten sich Anhänger des KSV Kassel nahe einer Gaststätte Auseinandersetzungen mit der Polizei. Hier hätten sich insgesamt 100 “Problemfans” versammelt, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Beamten setzten Schlagstöcke und Hunde ein.

Auslöser der gewalttätigen Aktionen sei das Auftauchen einiger Darmstadt-Fans gewesen, sagte ein Polizei-Sprecher. Die Wut der KSV-Fans habe sich dann gegen die Polizei gerichtet, die zum Schutz der Darmstädter eingeschritten sei. Zudem beschädigten Fans aus Darmstadt vier Busse der Kasseler Verkehrsgesellschaft. Der Schaden wurde auf 5.000 Euro beziffert.

Die Polizei hatte die Begegnung bereits im Vorfeld als “Risikospiel” eingestuft. Erwartet worden waren rund 150 Problemfans aus dem Lager von Hessen Kassel und bis zu 70 gewaltbereite Fans aus Darmstadt. Rund um das Auestadion galten besondere Sicherheitsmaßnahmen. Unter anderem waren Parkplätze und Durchgänge gesperrt worden, um ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fans zu verhindern.

Insgesamt sei die Einsatztaktik der Polizei aufgegangen, sagte Einsatzleiter Uwe Papenfuß trotz der Randale. Alle, die aus Liebe zum Fußball ins Stadion gekommen seien, hätten einen ruhigen und friedlichen Nachmittag erlebt, sagte er. Die Polizei hatte für den Einsatz auch Kräfte der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Frankfurt nach Kassel verlegt.
Quelle:www.hr-online.de

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