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Archiv für die Kategorie „Chemnitzer FC“

SSV Jahn Regensburg – Chemnitzer FC

Am Samstag, 21.04.2012 fand um 14.00 Uhr die o.g. Begegnung im Jahnstadion an der Prüfeninger Straße statt. Zu dem Spitzenspiel fanden sich über 8000 Zuschauer, davon ca. 2500 Gästefans ein. Die Gästefans reisten im 8 Bussen, Pkw und Kleinbussen an. Etwa 200 Personen kamen mit dem Zug aus Sachsen.

Bahnreisende sowie die Insassen der Reisebusse wurden jeweils von Polizeikräften in Empfang genommen und zum Stadion geleitet.
Während der Anreise kam es zu zwei Körperverletzungsdelikten. Ein Wachmann wurde gegen 10.00 Uhr in einem Kaufhaus in Bahnhofsnähe von einem bislang unbekannter Gästefans geschlagen. Zwei Polizeibeamte klagten nach dem Wurf eines Blöllers über Knalltraumata. Der Feuerwerkskörper wurde auf dem Weg vom Busparkplatz zum Stadion aus einer Menschenmenge vor die Füße der beiden Beamten geworfen. Ein Verursacher ließ sich nicht feststellen.
Im Stadionumfeld kam es vereinzelt zu verbalen Attacken zwischen gegnerischen Fangruppierungen die jedoch ohne Folgen blieben.
Kurz vor Spielbeginn kam es an den Eingängen Prüfeninger- / Lessingstraße zu massivem Zuschauerandrang. Ein späterer Spielbeginn war wegen der Live-Übertragung des MDR nicht möglich. Eine größere Anzahl überwiegend heimischer Fans, die sich erst kurz vor Spielbeginn am Stadion einfanden, verpassten dadurch die ersten Minuten der Begegnung.

Während des Spiels blieb es, ausgenommen vom Abbrennen von zwei Rauchbomben und eines Böllers im Gästeblock und einer Rauchbombe im heimischen Block, aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig.

Unmittelbar nach Spielende gelang es ca. 30 Gästefans die Absperrungen zu überwinden und Richtung Block der Heimfans zu laufen. Vom Ordnungsdienst und Polizeikräften wurde ein Aufeinandertreffen verhindert und die Gästefans wieder mit Nachdruck zurückgedrängt.
Während dieses Einsatzes bekam ein Polizeibeamter einen Schlag gegen den Helm, wobei er sich leicht am Nacken verletzte. Der Verursacher konnte festgenommen werden.

Während der überwiegende Teil der Jahn-Fans zügig das Stadion verließen, verblieben die Anhänger des Chemnitzer FC größtenteils noch im Stadion, bevor sie sich in Kleingruppen in Richtung Bahnhof bzw. Bus-/ Pkw-Parkplätzen unter Polizeibegleitung in Bewegung setzten.

An einer Tankstelle in Stadionnähe trafen ca. 50 Fans des Chemnitzer FC auf die gleiche Anzahl Regensburg Anhänger. Die Gruppen trafen kurzzeitig aufeinander (Rangeleien), konnten aber durch Polizeikräfte getrennt werden. Dabei kam es zu kurzfristigen Verkehrsstörungen. Ein Beamter wurde verletzt (Bein und Ellbogen), er musste sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben. Täter derzeit unbekannt.

In der Dechbettener Straße wurde ein Fan des Chemnitzer FC wegen Sachbeschädigung (Abreißen eines Waschbeckens im Stadion) festgenommen und nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen.

Der Zug hat den Hauptbahnhof Regensburg um 17.48 Uhr Richtung Chemnitz verlassen.Auch die Abfahrt der übrigen Fans aus Chemnitz verlief störungsfrei.
>>>Video
Quelle:polizei.bayern.de

Drittliga-Spiel in Offenbach unterbrochen

Bild: Drittliga-Spiel in Offenbach unterbrochen. Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden.

Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden.

Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Fußball-Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden. Anhänger der Hessen hatten Feuerzeuge und andere Gegenstände in den Innenraum geworfen und dabei auch den Schiedsrichter-Assistenten an der Seitenlinie gefährdet.

Der Referee schickte die Mannschaften daraufhin für 15 Minuten in die Kabine zurück, ehe der Unparteiische das Match wieder anpfiff. Über etwaige Konsequenzen für Offenbach muss der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entscheiden.
Quelle:donaukurier.de

Fußballspiel am Böllenfalltor – Vereinzelte Scharmützel wurden durch die Polizei schnell beendet

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstagmittag (22.10.2011) das Fußballspiel zwischen den Darmstädter “Lilien” und dem Chemnitzer FC statt. Etwa 6000 Zuschauer besuchten das Spiel, hierunter fanden etwa 500 Fans aus Chemnitz den Weg ans Böllenfalltor. Nach dem Spiel kam es zu einigen unschönen Szenen außerhalb des Stadions, wo es nach gegenseitigen Provokationen sogenannter “Fans” zu vereinzelten Scharmützeln kam. Diese konnten durch die Polizei schnell beendet werden. Vereinzelt mussten Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt werden. Ein Polizeibeamter wurde hierbei leicht verletzt. Jörg Seiderer, Einsatzleiter der Polizei, zeigte sich insgesamt mit dem Einsatz zufrieden. “Gegen Randalierer sind wir konsequent vorgegangen, größere Ausschreitungen konnten wir so zum Glück verhindern”, so Seiderer. Das Spiel endete mit einem Sieg für die Darmstädter Elf.
Quelle:presseportal.de

30 verletzte CFC-Fans nach Polizei-Attacke in Zwickau

Nach den schlimmen Übergriffen der Berliner Polizei im September 2009 auf Anhänger des CFC ist es am vorigen Samstag nach der Partie im Westsachsenstadion erneut zu einer üblen Polizeiattacke gegen Chemnitzer Fans gekommen. Auf dem Rückweg aus dem Stadion zum Bahnhof wurde ein Teil der Zugfahrer zur Zielscheibe der im Bahnhof anwesenden Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE). Drei von ingesamt fünf Shuttle-Bussen waren bereits am Zwickauer Bahnhof angekommen und hatten ihre Insassen am Zug abgeliefert. Doch bei der Ankunft der letzten beiden Busse klappte die Organisation nicht und ca. 150 CFC-Fans liefen über den Haupteingang in die Bahnhofshalle. Ein Kiosk wurde ausgiebig genutzt, um für die Rückfahrt noch etwas einzukaufen. Dies dauerte den anwesenden Beamten irgendwann zu lange und man schickte die Fans zum Zug. In diesem Moment bekam wohl auch – so schildern es die Augenzeugen – die BFE den Befehl, die Bahnhofshalle zu räumen, sprich, die Fans zum Zug zu jagen.

Dabei wurde eine Brutalität an den Tag gelegt, die selbst erfahrene Auswärtsfahrer erschreckte. Selbst die anwesende Fanbeauftragte des CFC, Peggy Schellenberger, wurde zum Opfer der Gewalt. Sie wurde mit dem Kopf gegen einen Automaten gestoßen, zog sich dabei eine Schädelprellung und Gehirnerschütterung zu. Ein Fan, der nur seine Fahne vom Boden aufheben wollte, wurde zusammengeknüppelt. Ein weiblicher Fan, der sich in der Herrentoilette Pfefferspray aus den Augen waschen wollte, wurde aus der Toilette gezerrt und zum Zug geschubst. Bevor sie dort ankam, wurde sie erneut mit Pfefferspray attackiert. Andere Fans erwischte es noch schlimmer – zwei blieben nach dem “Einsatz” am Boden liegen und wurden unter Schlägen und Tritten von ihren Freunden aufgehoben und zum Zug geschleppt. Ein BFE-Beamter wurde dabei gesehen, wie er in Kung-Fu-Manier per Fuß einen Fan zu Fall brachte. Die Bilanz des brutalen Einsatzes: Rund 30 verletzte CFC-Fans und – was besonders zu Denken geben sollte – hunderte von jungen Menschen, die sich jetzt etliche Fragen zu Sinn und Zweck der deutschen Polizei stellen.

Bereits morgen tagt der Fanarbeitskreis im Fanprojekt, wo diese Vorfälle ausführlich besprochen und über das weitere Vorgehen beraten wird. Wer Angaben zum Geschehen machen kann, oder sogar Fotos und Videomaterial von den Übergiffen hat, wird gebeten, sich unter dieser Email-Adresse zu melden: zwickauberichte@yahoo.de
Quelle:cfc-fanpage.de

Die Chemnitzer Morgenpost hat bereits in ihrer heutigen Ausgabe auf die Vorfälle reagiert und folgenden Bericht veröffentlicht:

Elite-Polizei verletzte Fan-Chefin

[..] Tumulte nach dem Fussball: Rund 35 Polizisten prügelten auf dem Zwickauer Bahnhof auf 150 Fans des CFC ein – behaupten Augenzeugen. “Es gab 30 Verletzte”, sagt CFC-Fanbeauftragte Peggy Schellenberger, die selber unter den Opfern ist: “Ein Polizist schleuderte mich gegen einen Automaten. Ich erlitt eine Schädelprellung, musste zum Arzt!”

[..] Danach sollten 350 CFC-Fans direkt zum Zug geschleust werden. Doch etwa 150 gelangten in die Bahnhofshalle. Ronny Licht (34), Sprecher der CFC-Ultras: “Plötzlich schubsten Elitebeamte der Beweissicherungs- und Festnahme-Einheiten Chemnitz und Dresden die Fans in den Tunnel zum Bahnsteig. Die Bamten schlugen mit Fäusten zu, traten, sprühten Pfefferspray. Es gab eine Panik!”

Peggy Schellenberger war als Fanbeauftragte auch im Auftrag von Uwe Reißmann (54) – Chemnitzer Polizeipräsident und CFC-Aufsichtsrat – dabei: “Ein Rambo-Beamter schleuderte mich mit dem Kopf gegen einen Automaten.” Sie ist wütend: “Die Polizisten haben mit ihren Schlägen das Vertrauen der Fans zerstört.” Polizeisprecher Marcus Schubert (34) wies die Vorwürfe zurück: “Als die Fans aufgefordert wurden, zum Zug zu gehen, flogen Flaschen.” [..] Zwei Polizisten seien verletzt. Acht Fans erstatteten Anzeige.

Quelle: Chemnitzer Morgenpost vom Montag, den 28.03.11

Polizei verhindert Ausschreitungen während und nach dem Regionalligaspiel 1.FC M – Chemnitzer FC – Fünf Beamte leicht verletzt

Nur durch den Einsatz starker Polizeikräfte konnten am heutigen Sonntagnachmittag Übergriffe von Teilen sogenannter FCM-Fans auf Chemnitzer Anhänger verhindert werden. Offensichtlich frustriert über die hohe Niederlage versuchten zunächst kurz vor Spielende ca. 300 FCM-Fans über die Stadionränge an den mit ca. 650 besetzten Chemnitzer Fanblock zu gelangen. Der schnelle Einsatz von Polizei und Security verhinderte ein Aufeinandertreffen beider Fangruppen. Nach Spielende setzten rund 500 sogenannte FCM-Anhänger ihre Versuche im Stadionumlauf fort, an die Chemnitzer heranzukommen, was wiederum nur durch den massiven Einsatz von Polizeibeamten und Security-Leuten unterbunden werden konnte. Dabei wurden die Beamten teils körperlich angegriffen und mit Gegenständen beworfen, so dass diese zeitweilig Schlagstock und Pfefferspray zur Abwehr der Attacken einsetzen mussten. Insgesamt wurden bei den Angriffen der Fußballrowdys fünf Beamte leicht verletzt. Im weiteren Verlauf bewarfen Magdeburger nach Spielende eine zur Abfahrt bereit stehende und mit CFC-Fans besetzte Straßenbahn im Bereich „Käseglocke“.

Bereits vor dem Spiel musste die Polizei gegen ca. 40 Magdeburger im Bereich des Deutsche Bahn Haltepunktes „Herrenkrug“ Platzverweise aussprechen, die offenbar die dortige Zuganreise von CFC-Anhängern stören wollten. Von diesen Personen wurden die Identitäten festgestellt.Die Polizei ermittelt jetzt wegen schweren Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Quelle:www.asp.sachsen-anhalt.de

FCM will Randalierer bestrafen

Die Chefetage des 1. FC Magdeburg ist entsetzt. Nicht nur die 1:6-Heimpleite in der Fußball-Regionalliga gegen Chemnitz, die höchste der Vereinsgeschichte, war den Verantwortlichen übel aufgestoßen, sondern auch die Szenen, die sich danach in der Arena und den Straßen abspielten. Etwa 500 wütende Randalierer hatten nach dem Spiel am Sonntag versucht, im Stadion den Block der CFC-Fans zu stürmen. Sie wollten dort Schlägereien anzetteln, wurden aber von den Sicherheitskräften mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurückgedrängt. “Zum Glück haben die Ordnungskräfte und die Polizei eine Eskalation verhindert. Sie hatten die Situation im Griff”, sagt Rüdiger Bartsch, der Manager des FCM. “Leider Gottes gab es dann auch Vorfälle außerhalb des Stadions. Darüber müssen wir uns allerdings noch genauer informieren”, so Bartsch gestern.

Die Polizeidirektion Nord gab bekannt: Etwa 50 FCM-Chaoten hatten eine Straßenbahn, die gefüllt mit Chemnitzer Anhängern auf dem Weg zum Bahnhof war, angegriffen und mit Steinen beworfen. Doch auch hier klärten Beamte die Situation schnell. Allerdings: fünf Polizisten erlitten Verletzungen, Scheiben an der Bahn waren zu Bruch gegangen. Nun wird gegen die Randalierer wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Der Klub will die Rädelsführer ausfindig machen. “Dann werden wir sie hart bestrafen”, so Bartsch, der sich von den Attacken überrascht zeigt. “In letzter Zeit sind wir von derartigen Ausfällen verschont geblieben.”

Gleichzeitig beschäftigt den Verein die prekäre sportliche Situation. Der 1. FC Magdeburg steht nur noch einen Platz vor den Abstiegsrängen. “Wir wollen ganz schnell da unten raus”, so Bartsch. Die Chancen dafür stehen nach seiner Rechnung gut. “Wir spielen am Mittwoch in Havelse. Danach heißen die Gegner Türkiyemspor und Braunschweig. Da sollten wir punkten”, so Bartsch. Trainer Ruud Kaiser muss derweil nicht um seinen Job fürchten. “Er steht nicht zur Disposition”, sagt der Manager.

Das vierte Spiel der Serie ist die Partie in Leipzig gegen den alten Rivalen Hallescher FC. Die Polizei ist schon jetzt vorbereitet. Nach dem Einsatz rings um die Castor-Transporte nach Gorleben konzentrieren sich Kräfte der Bereitschaftspolizei dann auf diese hochbrisante Partie am 24. November.
Quelle:www.mz-web.de

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