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Archiv für die Kategorie „Borussia Mönchengladbach“

Rund ums Derby bleibt es ruhig

Vor und nach dem brisanten Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (3:0) ist es zwischen den rivalisierenden Fanlagern ruhig geglieben. “Unser Konzept ist voll aufgegangen”, sagte Polizeisprecher Peter Spiertz auf Nachfrage.

Im Vorfeld hatte die Polizei im Dialog mit den Borussia-Fans den Einsatz transparent gemacht. “Unser Ziel war es, die Fanströme zu trennen, damit es nicht zu Provokationen und Auseinandersetzungen kommen kann”, sagte Spiertz. Das habe sowohl bei der An- als auch der Abreise funktioniert.

Am Bahnhof Rheydt wurde bei der Ankunft eines Zuges Pyros gezündet, so dass ein Durchgang verqualmt wurde. “Wir haben Videoaufnahmen und Fotos, die zur Identifizierung geeignet sind”, erklärt Spiertz. Gleiches würde für die Zündeleien während des Spiels im Kölner Block gelten, da man auf eine sehr gute Video-Anlage zurückgreifen könne: “Die Verfahren sind schon eingeleitet und es drohen bundesweite Stadionverbote.”

Einige Kölner hatten sich im Vorfeld besorgt gezeigt, ob es nach dem Angriff auf einen Gladbacher Fanbus zu einer Rache-Aktion kommen könnte. “Doch die ganze Anreise auch aus Köln verlief völlig unproblematisch. Wir hoffen, dass es auch anschließend so bleibt”, hatte Spiertz kurz nach dem Anpfiff um 15.30 Uhr gesagt.

Das Konzept der Polizei ging auch nach Abpfiff auf, das Flaschen- und Glasverbot griff und verhinderte mögliche Schnittverletzungen. “Da zahlreiche Kölner Fans schon vor dem Schlusspfiff das Stadion verließen, konnte wir mit dem Shuttle schon früher starten”, sagte Spiertz. Da die Gladbacher noch ihre Mannschaft feierten, sank so auch die Chance, dass die Rivalen aufeinandertreffen hätten können. “Wir sind wirklich sehr zufrieden”, betont der Polizeisprecher.
Quelle:rp-online.de

Medien: Angriff auf Gladbach-Fans

Hooligans des 1. FC Köln haben offenbar erneut einen Bus mit Anhängern des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach angegriffen.Der Bus eines belgischen Fanclubs wurde am Sonntagabend nach dem rheinischen Derby (3:0) von zwei Fahrzeugen ausgebremst und von vermummten belgischen Köln-Fans mit bengalischen Feuern und Steinen attackiert. Das berichtet die belgische Tageszeitung “Grenz-Echo”.Der Vorfall ereignete sich an einem Kreisverkehr im Hohen Venn.

“Unser Bus wurde von zwei Fahrzeugen überholt. Als wir uns einem Kreisverkehr näherten, parkten sie direkt hinter diesem. Die etwa vier bis sechs Insassen entstiegen ihren Fahrzeugen. Sie waren vermummt”, sagte ein Augenzeuge. Als sich der Bus im Kreisverkehr befand, habe ein Köln-Fan einen Bengalo direkt auf die Vorderscheibe des Busses geworfen, später seien Rauchbomben und Steine geflogen.

Schon Anfang März hatten auf der Autobahn A3 mehrere Fahrzeuge mit gewaltbereiten Kölner Anhängern versucht, einen Bus mit Gladbach-Fans auszubremsen. Auf dem Rastplatz Siegburg-Ost griffen dann vermummte Personen den Bus an, woraufhin der Busfahrer die Flucht in Richtung Köln ergriff.

In Mönchengladbach blieb es rund um das Derby dagegen ruhig. Die Begegnung sei “aus polizeilicher Sicht problemlos” verlaufen, teilte die Polizei mit.
Während des Spiels war im Block der Gäste-Fans einzig mehrfach Pyrotechnik gezündet worden. “Der Polizei gelang es mit Unterstützung der Videoanlage beweiskräftige Aufnahmen herzustellen. Gegen die Verantwortlichen werden Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet”, hieß es.
Quelle:sport1.de

Kölner Hooligans greifen Borussia-Fans an

Auf dem Rückweg von Nürnberg ist ein Bus mit Borussia-Anhängern von Kölner Hooligans angegriffen worden. Auf einem Rastplatz an der A 3 schlugen vermummte Kölner mit Schlagstöcken auf den Bus ein. Es war um 23.25 Uhr, als es auf dem Rastplatz Siegburg-Ost zur Eskalation kam.
Gewaltbereite Anhänger des 1. FC Köln rannten bewaffnet auf einen Bus mit Borussia-Fans zu. Wie Lutz Flaßnöcker, Sprecher der Kölner Polizei mitteilte, schlugen die FC-Anhänger die Scheiben des Busses ein. Weil die Situation immer gefährlicher wurde, startete der Busfahrer durch.

Die Kölner Polizei hat eine Ermittlungskommission eingerichtet. Denn schon vor dem Angriff auf dem Rastplatz wurden die Borussia-Anhänger genötigt. Die Fans aus Mönchengladbach waren auf dem Rückweg von Auswärtsspiel in Nürnberg, die Kölner kamen vom Hoffenheim-Spiel.

Wie der Polizeisprecher sagte, haben die Kölner Hooligans, die in mehreren Fahrzeugen auf der Autobahn unterwegs waren, den Bus bedrängt. Der genötigte Busfahrer musste mehrfach auf den Seitenstreifen ausweichen. Aus Not und zum Schutz der Insassen soll er sich nach bisherigen Ermittlungen entschlossen haben, auf dem Rastplatz Siegburg-Ost zu fahren. Die Kölner folgten, stoppten ihre Fahrzeuge und griffen mit Schlagstöcken an. Die alarmierte Polizei konnte ein Kölner Fahrzeug mit neun Hooligans stoppen.
Quelle:rp-online.de

FC-Hooligans attackieren Gladbach-Fans auf A3

Einige gewaltbereite Anhänger des 1. FC Köln haben am Sonntagabend wieder die gesamte Fanschar in Verruf gebracht: Die FC-Hools attackierten auf der Autobahn A3 Anhänger des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach!

Zunächst hatten offenbar mehrere Fahrzeuge mit FC-Anhängern versucht, einen Bus mit Gladbach-Fans auszubremsen. Auf dem Rastplatz Siegburg-Ost griffen laut Polizei dann vermummte Personen den Bus an, woraufhin der Busfahrer die Flucht in Richtung Köln ergriff. Dabei sollen unter anderem rot-weiß angemalte Pflastersteine in Richtung Bus geflogen sein.

„Es ist zu massiven Übergriffen gekommen. Wir haben einen Kleinbus mit Kölner Fans gestoppt und die Personalien festgestellt. Jetzt ermitteln wir unter anderem wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Nötigung“, sagte der Sprecher der Kölner Polizei, Lutz Flassnöcker.

Zu Verletzungen sei es nicht gekommen, äußerte der Sprecher. Die Gladbach-Fans befanden sich auf der Rückreise vom Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (0:1). Die Kölner hatten am Sonntag in Hoffenheim (1:1) gespielt.
Quelle:express.de

Pressemitteilung der Polizei Köln und der Bundespolizei

Das Einsatzkonzept der Polizei Köln und Bundespolizei beim Fußballspiel 1.FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (25. November) ist aufgegangen. 50.000 Fans erlebten im RheinEnergieStadion ein weitgehend friedliches Derby.

Mehrere Hundert ab 17.40 Uhr am Ehrenfelder Bahnhof ankommende Problemfans aus Mönchengladbach wurden bereits dort von Polizeikräften in Empfang genommen. Die An- und Abreise von etwa 1300 Gastfans sowie der 1800 Heimfans mit Zügen der Deutschen Bahn AG zu dieser Begegnung verlief ohne größere Vorkommnisse. Durch die Betätigung der Notbremse in einem Zug verzögerte sich die Anreise der Gästefans allerdings um etwa 45 Minuten. Die Fans stiegen am Bahnhof Ehrenfeld in Sonderbahnen der Kölner Verkehrsbetriebe um.

Im Verlauf der Aachener Straße wurden die eingesetzten Beamten noch vor Eintreffen der Straßenbahnen von Kölner Fans mit Glasflaschen und Plastikbechern beworfen. Nahe dem Militärring wurden während der Durchfahrt der Gästefans mehrere Böller und Bengalos gezündet. Auf den Vorwiesen wurden mit Bussen eintreffende Mönchengladbacher Fans von Kölnern attackiert. Hier mussten eingesetzte Polizeikräfte kurzfristig Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Die rivalisierenden Gruppen wurden von Polizeireitern schnell voneinander getrennt.

Kurz vor dem Erreichen des Stadions traten Borussen von innen eine Fensterscheibe einer KVB-Bahn heraus. Als Folge von Sachbeschädigungen in den Entlastungszügen der Deutsche Bahn bereits auf dem Weg in die Domstadt konnte ein Wagen für die Rückfahrt nicht mehr von den Gastfans genutzt werden.

Auch nach dem Spielende gelang es den eingesetzten Kräften weitgehend die Fangruppen von vorneherein zu trennen. Die zurückreisenden Mönchengladbacher Problemfans wurden wiederum durch Polizeikräfte nach Ehrenfeld zurückbegleitet.

Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes 15 Personen in Gewahrsam genommen. Gegen 20 Fans mussten die Beamten Strafanzeigen vorlegen, unter anderem wegen Sachbeschädigung und Körperverletzungsdelikten. Ein Problemfan ließ es sich nicht nehmen, im Stadion einen Böller zu zünden. Ihm droht nun ein mehrjähriges Stadionverbot.

Aus Sicht der Polizei Köln verlief der Einsatz in Köln – auch gemessen an früheren gleichgelagerten Begegnungen – positiv, wozu auch die gute Zusammenarbeit mit Bundespolizei, dem 1. FC Köln und der KVB beigetragen hat. Gegen 1 Uhr erfolgte das Einsatzende.
Quelle:presseportal.de

Flaschen geworfen – Zehn Hooligans in Gewahrsam

Ausnahmezustand rund ums Stadion. Ein riesiges Polizeiaufgebot hatte alle Mühe, die verfeindeten Fans auseinanderzuhalten.

Einige Male kam es zu kleinen Scharmützeln auf den Vorwiesen. So wurde ein Gladbacher (40) dort von gut einem Dutzend Kölnern traktiert. Neun Hooligans wurden festgenommen, als sie die Bahnen mit Borussia-Fans mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beschossen. Ein Fohlen-Anhänger kam wegen Beamtenbeleidigung in Gewahrsam.

In Großen und Ganzen hatten die Ordnungskräfte die Situation aber im Griff, auch wenn die Pyro-Spürhunde nicht alle Feuerwerkskörper erschnüffelten und die Gäste in ihrem Block einige Böller zünden konnten.

Die Polizei setzte Reizgas und Hunde ein. Über Verletzte gab es keine Aussagen.
Quelle:express.de

Fussballrowdys
Polizei hielt die Lager in Schach

Pyrotechnik, Schlachtgesänge und zahlreiche Mittelfinger: Die Kontakte der verfeindeten Fangruppen des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach verliefen emotionsgeladen. 14 randalierende Fans wurden in Gewahrsam genommen.

Mehrere Hundertschaften der Polizei haben vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach die Fans beider Lager in Schach gehalten und so gut es ging voneinander getrennt. Die Mönchengladbach-Anhänger wurden vom Bahnhof Ehrenfeld aus in Sonderzügen von der Polizei eskortiert und direkt ins Stadion gebracht.

Auf der Vorwiese trennten Absperrungen die beiden Fan-Gruppen. Die ersten Kontakte waren emotionsgeladen: Vor den FC-Fan-Kneipen auf der Aachener Straße wurden die Gladbacher Fans in den Bahnen von den Kölnern auf der Straße mit Schlachtgesängen, ein wenig Pyrotechnik und unzähligen ausgestreckten Mittelfingern begrüßt. Die Gladbacher rasteten ihrerseits in den Zügen aus – eine Scheibe ging dabei zu Bruch.

Das Flaschenverbot, das rund ums Stadion gilt, bewährte sich laut Polizeisprecher Christoph Gilles. “Das sah vor zwei Jahren anders aus”, sagte er.

Damals flogen Flaschen und Steine auf eine mit Gladbacher Fans besetzte Bahn. Am Freitagabend waren es nur Plastikbecher. 14 randalierende Fans wurden in Gewahrsam genommen, bis auf eine Schlägerei vor dem Stadion ist es vor und nach dem Spiel relativ ruhig abgelaufen.

Aus Sicherheitsgründen wurde eine Fahrspur in Richtung Stadion gesperrt, später zeitweise alle Spuren. Es kam zu langen Staus im Kölner Westen.
Quelle:Ksta.de

FC Bayern-Fans gehen auf Borussia Mönchengladbach-Fans und Polizeibeamte los

Am Sonntag, 07.08.2011, gegen 19.45 Uhr, kam es nach dem Fußballspiel des FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena auf Höhe des Parkhauses Fröttmaning zu einem Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen. Nach zunächst verbalen Provokationen gingen zwei FC Bayern-Fans auf zwei Borussia Mönchengladbach-Fans los. Dabei traten sie u. a. mit den Füßen gegen den Körper.

Als zwei Polizeibeamte einen der Täter festnehmen konnten und zum Dienstwagen brachten, formierte sich eine Gruppe von ca. 20 FC Bayern-Fans aggressiv gegen die Beamten. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray ein. Der Festgenommene nutzte die Gelegenheit zur Flucht aus dem Polizeigewahrsam. Auch die Angreifer konnten unerkannt flüchten. Ob sie durch das Pfefferspray verletzt wurden, konnte daher nicht mehr festgestellt werden.

Die Gladbacher Fans im Alter von 20 und 24 Jahren wurden leicht verletzt.
Quelle:polizei.bayern.de

Jetzt im Forum diskutieren über die Ereignisse!!!

Am Samstag, gegen 20.30 Uhr, kam es an der Rast- und Tankanlage Strängenbach in unmittelbarer Nähe der Autobahnabfahrt Hamm-Uentrop zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der vier Personen verletzt wurden. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatten Fans von Borussia Mönchengladbach, die mit einem Reisebus unterwegs waren und am Autohof eine Pause machten, einen Dortmundfan (mit Trikot) und dessen Begleiter angegriffen. Drei Personen befanden sich in einem Hyundai und wollten gerade das Gelände verlassen, als etwa 10-15 Personen sich um dieses Auto gruppierten. Sie hinderten die Fahrerin an der Weiterfahrt und schaukelten den Wagen auf. Als der 38-jährige Dortmundfan (aus Soest) vom Beifahrersitz ausstieg, wurde er sofort geschlagen und getreten. Die 20-jährige Fahrerin und der 22-jährige Mitfahrer wurden anschließend ebenfalls angegriffen. Als dann die 62-jährige Mutter des Dortmundfans, die im eigenen Auto hinter dem Huyndai stand, eingreifen wollte, versuchten die Randalieren deren Smart umzuwerfen. Die Frau wurde dann ebenfalls geschlagen und getreten. Der Soester und seine Mutter erlitten schwere Verletzungen und mussten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Hamm eingeliefert werden. Die beiden Begleiter konnten nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatten der Bus mit den Tätern den Rasthof wieder verlassen. Allerdings hatten Zeugen sich das Kennzeichen gemerkt und dies den Einsatzkräften mitgeteilt. Der Bus konnte am Abend in Mönchengladbach angehalten werden. Die Polizei stellte die Personalien der Insassen fest, unter denen auch die Täter sein dürften. Ermittelt wird jetzt wegen Landfriedensbruch und Gefährlicher Körperverletzung.
Quelle:presseportal.de

Bereits Wochen vor dem Rheinischen Derby zwischen der Borussia und dem 1. FC Köln traten alle Beteiligten in einen intensiven Dialog. Es galt Ausschreitungen, wie sie in den Derbys der Saison 2009/2010 geschehen waren, zu verhindern. “Wir haben den Polizeieinsatz und unsere Zielrichtung schon frühzeitig transparent gemacht”, erklärt Gesamteinsatzleiter Polizeidirektor Reinhard Lenzen-Fehrenbacher. “Der ausgesprochen positive Verlauf des Fandialoges hat sich auch auf den Polizeieinsatz ausgewirkt. Wir hatten deutlich weniger Beamte im Einsatz als in der letzten Saison”, so Lenzen-Fehrenbacher weiter.

Bei der Anreise der etwa 7500 Fans des FC-Köln gab es die für dieses Derby typischen Provokationen aus beiden Fan-Lagern. Durch den gezielten Einsatz der Polizei konnten weitere Ausschreitungen verhindert werden. “Nach der NRW-Initiative ‘Sicherheit bei Fußballeinsätzen’ galt es, erkannte Straftäter nicht ins Stadion zu lassen. Dabei ging die Polizei nach dem Prinzip vor ‘soviel Sicherheit wie nötig, so wenig Einschränkungen wie möglich’. Angesichts der Brisanz des Spiels sind wir mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden”, so Reinhard Lenzen-Fehrenbacher.

Insgesamt nahm die Polizei 25 Personen in Gewahrsam. Gründe hierfür waren das Mitführen oder Abbrennen von Pyrotechnik, Sachbeschädigungen oder Körperverletzungsdelikte. Auch das von der Stadt Mönchengladbach verhängte Glas-, Flaschen- und Dosenverbot zeigte Wirkung. Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich die Fans an das Verbot.(Videos Pyro).

Nach dem Spielverlauf verließen viele Kölner Fans das Stadion bereits vor Spielende. In weniger als einer Stunde hatten die letzten Shuttle-Busse den Stadionbereich bereits verlassen.

Die gesamte Abreise verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Polizei Mönchengladbach

Nach der 1:2-Pleite in Wolfsburg rasteten einige Borussia-Chaoten völlig aus und demolierten den Sonderzug.Nach Angaben des Fanprojekts wurden zwei Abteile fast vollständig zerstört. Zudem Seifenspender abgerissen, Abteiltüren ausgehängt und Spiegel zerstört.
Es kam auch zu mehreren Diebstählen. Peinlicher Ekel-Gipfel: Auf zahlreichen Sitzen wurde Erbrochenes und sogar Fäkalien gefunden. Bereits vor der Abfahrt aus der Autostadt war eine Gruppe Gladbacher durch rassistische Gesänge aufgefallen.
Quelle:express.de

Körperverletzungen nach Borussia-Spiel am vergangenen Sonntag

Vier Zuschauer wurden von unbekannter Gruppe angegriffen und geschlagenWie erst jetzt bekannt wurde, kam es nach der Bundesligabegegnung Borussia Mönchengladbach gegen Schalke 04 am vergangenen Sonntag gegen 20:10 Uhr auf dem Parkplatz P6 zu einem Angriff auf vier Gäste der Borussia.

Diese vier Gäste, die anhand ihrer Kleidung nicht als Fans zu erkennen waren, waren auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug auf dem Parkplatz P6.
Dort angekommen, wurden sie in der Dunkelheit von einer größeren Gruppe dunkel gekleideter Männer angegriffen. Einer dieser Männer trug eine Steppweste mit Karomuster. Die Geschädigten wurden hierbei geschlagen und getreten und zogen sich teils schwerere Verletzungen zu.

Die von den Schlägern Überfallenen riefen umstehenden Fahrzeugführern zu, sie sollten hupen und Licht anmachen, um die Angreifer zu vertreiben.Bevor es zu einem erneuten Angriff kommen konnte, gelang den Geschädigten die Flucht mit ihrem Pkw vom Parkplatz.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Sie fragt, wer die Auseinandersetzung gesehen hat und Hinweise zu den Angreifern geben kann. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.
Polizei Mönchengladbach

Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach am 27.11.2010 um 18:30 Uhr im Signal Iduna Park

Die Begegnung wurde im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt 79.200 Zuschauern, davon etwa 6.000 aus Mönchengladbach, ausgetragen und endete mit einem 4:1 Sieg für die Dortmunder Mannschaft.

Es wurden sieben Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten erstattet.

Insgesamt wurden acht Personen in Gewahrsam genommen. Dabei handelte es sich um vier Dortmunder und vier Gladbacher Fans.

Zwei U-Bahnen mussten zwischenhalten, da die Weiterfahrt aufgrund des mehrmaligen Betätigens der Nothaltebremse nicht mehr möglich war. Die Bahn wurde daraufhin mit Polizeikräften zum Hauptbahnhof begleitet.

Polizei Dortmund

Einsatzkonzept beim “Rheinischen Derby” erfolgreich

Das mit den Sicherheitspartnern Bundespolizei, Stadt Köln, den Kölner Verkehrsbetrieben und dem 1. FC Köln abgestimmte Einsatzkonzept der Kölner Polizei beim heutigen (13. November) Bundesliga-Derby Köln – Mönchengladbach ist voll aufgegangen. Cirka 50.000 Fußballbegeisterte erlebten am Samstagnachmittag im RheinEnergieStadion ein spannendes und vor allem friedliches Derby.

Intensiv hatte sich im Vorlauf die Polizeiführung mit allen Beteiligten wie auch den Fangruppen beider Vereine ausgetauscht. Denn auch bei hoch emotionalisierten Derbys soll der Sport im Vordergrund stehen. So lag der Erhalt der Fankultur der Polizei besonders am Herzen.

Bereits beim Eintreffen des ersten Entlastungszuges aus Mönchengladbach am Ehrenfelder Bahnhof gegen 13.00 Uhr wurde deutlich, dass das Glasverbot der Bundespolizei in den Zügen der Deutsche Bahn gegriffen hatte. Die Bundespolizei registrierte – im Gegensatz zu früheren gleichgelagerten Einsätzen – keine Flaschen- und Dosenwürfe seitens der Problemfans in ihrem Zuständigkeitsbereich. Insgesamt verlief die Bahnanreise der von Bundespolizeikräften begleiteten etwa 1200 Gastfans und auch der cirka 6000 FC-Fans friedlich und ohne Vorkommnisse.

In KVB-Sonderzügen wurden die Borussen von Ehrenfeld unter Begleitung durch Bereitschaftspolizeikräfte zum RheinEnergieStadion geführt. Im Verlauf der Aachener Straße wurden die Bahnen zwar vereinzelt von Kölner Problemfans mit Flaschen beworfen. Doch auch hier machte sich die weitgehende Einhaltung des Glasflaschenverbots bemerkbar. Es kam zu Sachschäden an den Zügen. In einer Bahn wurde eine Scheibe von den “Fahrgästen” eingedrückt . Einige Böller wurden gezündet. Die Borussia-Fans erreichten jedoch sicher die Haltestelle RheinEnergieStadion. Insbesondere im direkten Stadionumfeld blieb es aufgrund veränderter Besucherführung durch die Polizei bemerkenswert ruhig.Es kam zu zeitweisen Verkehrsstörungen. Das befürchtete “Verkehrschaos im Kölner Westen” blieb jedoch aus.

Auch nach dem Abpfiff und der einsetzenden Abwanderungsbewegung vom Stadion gelang es den eingesetzten Kräften, die rivalisierenden Fangruppen von vorneherein zu trennen. So unproblematisch wie die Anreise stellte sich dann auch die Abreise der zum Bahnhof Ehrenfeld zurückgeleiteten Mönchengladbacher Fans dar. Die letzten Borussen verließen gegen 19.20 Uhr mit einem Entlastungszug die Domstadt.

Gemessen an mehreren Hundert potentiell gewalttätigen Fans beider Kontrahenten hielten sich demzufolge auch die freiheitsentziehenden Maßnahmen der Polizei in Grenzen. So mussten 15 Personen vor allem wegen Körperverletzungsdelikten vorläufig festgenommen werden. 15 weitere Krawallmacher wurden in Gewahrsam genommen. Insgesamt legten die eingesetzten Beamten 18 Strafanzeigen vor.Gegen 20.00 Uhr erfolgte das Einsatzende.
Polizeipräsidium Köln

Sieben Fans festgenommen
Die Unbelehrbaren: Wegen der Rauchbomben (siehe Videos) und aufs Feld stürmender Zuschauer wurde das Derby mit Verspätung angepfiffen.

Die Anhänger beider Mannschaften lieferten sich ein lautstarkes Duell.Die FC-Fans mit den Gladbachfeindlichen Fahnen.Um keine Randale aufkommen zu lassen, wurden die Anhänger schon vor dem Spiel getrennt.

Der FC kassierte im rheinischen Derby eine 0:4-Klatsche von Borussia Mönchengladbach. Um Zoff zwischen den Fans und Randale zu vermeiden, war ein riesiges Polizeiaufgebot in der Stadt – Ärger gab es trotzdem Beamte nahmen vor dem Spiel sieben Fans in Gewahrsam. In einem Stadionbistro waren FC- und Gladbach-Anhänger aufeinandergetroffen, ein Streit brach aus. Die Fans schmissen Flaschen und Gläser, dann kam es zu den Festnahmen.
Nach dem Abpfiff bliebt es zunächst ruhig. Der Rückreise-Verkehr auf der Aachener Straße wurde behindert, weil es direkt vor dem Stadion einen Verkehrs-Crash gegeben hatte. Ausschreitungen von Seiten der Fans blieben aber zunächst aus.
Richtig Ärger hatte es bereits auf der Fahrt zum Stadion gegeben: Gladbacher Fans hatten eine KVB-Bahn auseinandergenommen.

Gladbach-Fans nehmen KVB-Bahn auseinander

Ganz Köln ist eine Festung: Die Stadt ist voller Polizeikräfte. Der Grund: Das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
Die Partie am heutigen Samstag gilt als Garant für Krawalle und Randale am Rande des Sportlichen. Das will die Polizei dieses Jahr verhindern. Deswegen sind die Beamten mit Großaufgeboten in der Stadt unterwegs, versuchen, die Fangruppen aus Mönchengladbach und Köln zu trennen.
Die Folge: Auf der Aachener Straße lief der Verkehr nur einspurig, weil die Polizei die KVB-Bahnen mit den Fans eskortiert. Die Anreise war lange Zeit ruhig – doch in der letzten Straßenbahn mit Gladbacher Fans kam’s dann doch zu hässlichen Szenen: Mehrere Scheiben der Bahn gingen zu Bruch, die KVB brachte die Anhänger daraufhin mit Gelenkbussen zum Stadion.
Die Fans waren im Vorfeld angehalten worden, rechtzeitig anzureisen. Rund 100 Hooligans hatten bereits im Vorfeld Stadionverbot bekommen, bekannte Krawallmacher und gewaltbereite Fans wurden schon vor einigen Tagen angeschrieben.
Die Maßnahmen zeigten Wirkung: Es blieb vor dem Anstoß weitestgehend friedlich in der Stadt. Auf der Aachener Straße grölten die Fans Parolen – mehr allerdings nicht.
Polizei-Sprecherin Martina Kaiser: “Unser Konzept geht voll aus: Die Fangruppen sind getrennt und es läuft alles friedlich ab.” Der Einlass ins Stadion verlief auch gesittet und ohne große Verzögerungen.
Der Polizei spielt dabei auch das Wetter in die Karten: Seit dem Morgen regnet es ununterbrochen in Köln – vielleicht vergeht einem da auch die Lust am Krawall…
Quelle:www.express.de

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