Archiv für die Kategorie „Bor.Dortmund“
BVB-Chaoten attackieren Polizei vor Pokal-Finale
Vor dem DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (20 Uhr) sind in der Berliner Innenstadt mehrere Dortmunder Chaoten festgenommen worden.
Eine Polizeisprecherin berichtete am Samstag, dass angetrunkene Anhänger des deutschen Fußball-Meisters an der Gedächtniskirche mit Flaschen und Steinen geworfen hätten. Einige Polizisten wurden verletzt, einer der Beamten musste seinen Dienst beenden.
Über die genaue Zahl der Verletzten wurde zunächst allerdings ebenso wenig bekannt wie über die Zahl der festgenommenen Fans. Offen war am Nachmittag auch noch, ob die betroffenen BVB-Anhänger das abendliche Endspiel gegen den FC Bayern München verpassen werden.
Quelle:berliner-kurier.de
Public Viewing in Dortmund
Am 12.05.2012 um 20:00 Uhr fand in Berlin das DFB-Pokalfinale zwischen den Mannschaften des BVB 09 und des FC Bayern München statt. Anlässlich dieser Begegnung wurden an verschiedenen Plätzen in der Dortmunder Innenstadt Public Viewing Veranstaltungen und Fananziehungspunkte eingerichtet.
Bereits ab 17:30 Uhr sammelten sich erste Fans an den Veranstaltungsorten. In der Spitze befanden sich 8.400 Zuschauer am Friedensplatz und 5.500 Personen am Hansaplatz. An der Reinoldikirche konnten 1.000 Zuschauer festgestellt werden. Die Fananziehungspunkte Alter Markt und Hoeschpark waren während der Spielzeit mit jeweils 100 Personen deutlich geringer besucht. In den Westfalenhallen verfolgten 11.000 BVB Fans das Pokalspiel.
Das Pokalfinalspiel endete mit einem 5:2 Sieg der Dortmunder Mannschaft. Anschließend feierten BVB Fans den Sieg ihrer Mannschaft ausgelassen und überwiegend friedlich in der gesamten Innenstadt. Nach Spielende sammelten sich auf dem Alten Markt in der Spitze 2.500 Personen. Auf dem Borsigplatz und dem Wallring bildete sich ein Autokorso.
Während des Spielverlaufs und der anschließenden Feierlichkeiten wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Es konnten in 24 Fällen Tatverdächtige festgestellt werden, gegen die ein Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.
Gegen 23:30 Uhr waren keine Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet mehr festzustellen. Die Feierlichkeiten in der Innenstadt gingen jedoch noch weit über 00:00 Uhr hinaus.
Bis 01:00 Uhr wurden insgesamt 35 Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Beleidigung und Körperverletzung gefertigt. Es wurden zudem insgesamt 38 Platzverweise ausgesprochen und 9 Personen in Gewahrsam genommen.
Quelle:presseportal.de
Polizeibericht Berlin: Unschöne Szenen rund um das Pokalfinale
Anlässlich des Endspiels zum DFB-Pokal kam es gestern zu mehreren Festnahmen, verletzten Polizeibeamten und anderen Personen sowie zu diversen Straftaten in der City-West und im Umfeld des Olympiastadions in Westend.
Bereits vor dem Spiel hielten sich gegen 13 Uhr 40 etwa 400 Fans von Borussia Dortmund am Hardenbergplatz auf. Teilweise vermummt warfen sie Flaschen und Steine auf die Polizisten, wobei zwei Beamte verletzt wurden. Einer von ihnen musste anschließend seinen Dienst beenden. Bei den Übergriffen wurden Randalierer festgenommen.
Etwa eine Stunde später brannten am mit bis zu 10.000 Dortmunder Anhängern gefüllten Breitscheidplatz diverse pyrotechnische Gegenstände, was zu weiteren vorläufigen Festnahmen führte. Zudem betraten die Fans auch die Fahrbahn und behinderten hierdurch den Fahrzeugverkehr. Dies konnte durch Gefährderansprachen beendet werden.
Als gegen 16 Uhr 30 ein mit Anhängern des FC Bayern München besetzter Bus den Breitscheidplatz passierte und anschließend im Stau stand, wurde er von gegnerischen Fans mit Pyrotechnik, Getränkebechern und -dosen beworfen. Hierbei wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auch das Fahrzeug wurde nach den bisherigen Erkenntnissen nicht beschädigt. Unter dem Schutz von Polizisten konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen.
Während des Spiels kam es in beiden Fanblöcken zum Abbrennen von Pyrotechnik, was zu weiteren Festnahmen führte.
Als gegen 23 Uhr Dortmunder Fans in der Jesse-Owens-Allee mehrere Busse mit Münchner Sympathisanten an der Abfahrt hinderten, beruhigten Polizisten die Situation und nahmen erneut Störer fest.
Gegen 23 Uhr 15 erreichte eine Vielzahl von Dortmunder Anhängern den Breitscheidplatz. Die jubelnde Menge trat dabei auch auf die Fahrbahn, die daraufhin für rund 30 Minuten gesperrt wurde.
Darüber hinaus versammelten sich gegen 21 Uhr anlässlich des letzten Spieltages der türkischen Fußballliga rund 600 Anhänger von Galatasary Istanbul, um am Breitscheidplatz den gewonnenen Meistertitel ihrer Mannschaft zu feiern. Dabei wurden auch so genannte Polenböller gezündet und Polizisten mit Laserpointern geblendet. Für rund zwei Stunden wurde die Tauentzienstraße zwischen Wittenbergplatz und Rankestraße gesperrt. Kurz nach 23 Uhr beendeten die Jubelnden, die mittlerweile zum Hardenbergplatz gelaufen waren, ihre Feierlichkeiten, so dass auch die Straßensperrung wieder aufgehoben wurde.
Bei den diversen Vorkommnissen kam es nach dem derzeitigen Stand zu insgesamt 88 Festnahmen. Es wurden 81 Strafanzeigen – überwiegend wegen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz – gefertigt. Sechs der rund 940 im Einsatz befindlichen Polizisten sowie neun weitere Personen wurden verletzt.
Quelle:berlin.de
Das Ruhrderby und der Polizeieinsatz
Zum Spielbeginn kann gesagt werden, dass die so genannte Vorspielphase für die besonderen Verhältnisse des Ruhrderbys unspektakulär verlief.
Das traditionell feindschaftliche Verhältnis der beiden Fanlager wurde zwar emotional gepflegt, zu vielen nennenswerten Auseinandersetzungen ist es nicht gekommen.
Kurz nach 14 Uhr versuchte eine größere Gruppe vermummter Schalker, mit den Gästen aneinander zu geraten. Nach kurzem gezielten Polizeieinsatz war die Situation entschärft. BvB-Anhänger zerschlugen zudem eine der Trennwände. Die Ermittlungen hierzu sind aufgenommen.
Quelle:presseportal.de
Derby: “Ein paar Scharmützel”
Rund um das 140. Revier-Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund ist es weitgehend ruhig geblieben.
“Die Fans haben sich im Großen und Ganzen vorbildlich verhalten”, sagte der Gelsenkirchener Polizeisprecher Konrad Kordts nach dem 2:1-Sieg des BVB in der Schalker Arena: “Es gab ein paar Scharmützel, aber keine nennenswerten Auseinandersetzungen körperlicher Art. Die Fäuste sind in der Tasche geblieben.”
Lediglich zwei Personen seien vorläufig festgenommen worden.
Zu Sachschaden kam es im Dortmunder Block im Stadion, eine Plexiglasscheibe ging zu Bruch. Vor dem Spiel wurde auf den Weg, den die Gästefans in die Arena nehmen, “ein Beutel mit roter Flüssigkeit, wohl Schweineblut geworfen”, so Kordts.
Insgesamt sei es “aus polizeilicher Sicht ein sehr ruhiges Derby” gewesen. Rund um das Hinspiel am 26. November war es in Dortmund zu Ausschreitungen gekommen, mehr als 30 Personen waren von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.
Quelle:sport1.de
Nach einem Gespräch mit der Ultra-Gruppierung, die für das beleidigende und homophobe Transparent verantwortlich war, das beim Spiel gegen Werder Bremen auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks gezeigt wurde, hat Borussia Dortmund die Verantwortlichen mit der Höchststrafe von drei Jahren Stadionverbot belegt.
In einer Diskussion mit dem Vorsitzenden der BVB-Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, zeigte sich die Gruppierung einsichtig und entschuldigte sich öffentlich für ihr Fehlverhalten.
“Wir haben in diesem Gespräch einmal mehr sehr deutlich gemacht”, erklärte Watzke, “dass Borussia Dortmund für Toleranz, Weltoffenheit und respektvollen Umgang mit jedermann steht. Wir verurteilen Gewalt und Rassismus und setzen uns dafür ein, dass in unserer Gesellschaft Miteinander statt Gegeneinander praktiziert wird.”
Quelle:sport1.de
Einige Anhänger des Deutschen Meisters Borussia Dortmund sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unangenehm aufgefallen.
Wie die bayerische Polizei mitteilte, kam es im Anschluss an das DFB-Pokalspiel zwischen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth und Borussia Dortmund (0:1) an der Rastanlage Spessart-Nord an der Autobahn A3 zu Plünderungen sowie Randale durch sogenannte Dortmunder Fans.
Nach Polizeiangaben steuerten insgesamt drei Busse die Rastanlage an.
Während sich die meisten der etwa 150 Insassen gesittet verhielten, nutzten einige den Trubel aus, um sich unerkannt in der Masse sämtliche Taschen mit Süßigkeiten, Alkohol und Musik-CDs vollzustopfen. Zudem wurde eine Truhe mit Speiseeis ausgeräumt.
Die vom Rasthauspersonal herbeigerufenen Polizei traf nur noch einen der Busse an, die beiden anderen waren schon weitergefahren.
Im Zuge einer Fahndung gelang es, einen von ihnen noch auf bayerischem Gebiet bei Kleinostheim einzuholen und anzuhalten. Der zweite Bus wurde kurz darauf von hessischen Kollegen auf der A45 gestoppt.
Bei der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten von zahlreichen Businsassen die Personalien fest. Hierbei waren auch insbesondere die mitreisenden Fan-Beauftragten des Vereins in der Pflicht. Diebesgut konnte in der Nacht in den Bussen nicht mehr aufgefunden werden.
Quelle:sport1.de
38 Verstöße gegen Sprengstoffgesetz bei Freiburg-Spiel
Minutenlang ist die Südtribüne in Nebel gehüllt, die Polizei spricht von noch nie dagewesenen Ausmaßen: Dortmund-Fans brennen beim Spiel gegen den SC Freiburg Dutzende Bengalos und Fackeln ab. Die Ermittlungen laufen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten BVB-Anhänger 36 sogenannte Bengalonebeltöpfe und Seenotrettungsfackeln. Die Südtribüne war minutenlang in Rauch gehüllt. “In dieser Heftigkeit hatten wir das in Freiburg noch nie”, berichtet am Abend Polizeieinsatzleiter Gabriel Winterer. Die Ermittler zählten insgesamt 38 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.
Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz laufen. Die Täter hatten sich vermummt, was die Ermittlungen erschwert. Offen ist auch, wie die BVB-Fans die Pyrotechnik an der Sicherheitskontrolle vorbei ins Stadion schmuggeln konnten. Auch sonst war das letzte Badenova-Stadion-Spiel für die Polizei wenig erfreulich: Registriert wurden Körperverletzungen, Betrunkene, Beleidigungen, ein Diebstahl von Fanutensilien und Sachbeschädigungen. So sind an einem Dortmunder Bus die Scheiben eingeworfen worden.
Durch die massive Rauchentwicklung könnten Stadionbesucher in ihrer Gesundheit beeinträchtigt worden sein, sagte ein Polizeisprecher. Geschädigte sollten sich bei der Polizei melden.
Quelle:badische-zeitung.de
Gäste der Ultra-Kneipe Lenzstube attackieren Polizisten – Stadt denkt an Gewerbe-Verbot
Gäste der Ultra-Kneipe Lenzstube haben in der Nacht zu Sonntag Polizisten attackiert und mit Flaschen beworfen. Die Polizei räumte die Gaststätte, in der 100 BVB-Fans den Derbysieg feierten. Die Polizei rätselt noch über den genauen Ablauf der Eskalation. Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund bestellte derweil den Wirt zum Rapport. Auch ein Gewerbeverbot steht zur Debatte.
In der Nacht zu Sonntag sind Polizisten vor der Ultra-Kneipe Lenzstube von einer Gruppe Betrunkener attackiert und mit Flaschen beworfen worden. Die Lenzstube ist das Hauptquartier der größten Dortmunder Ultra-Gruppierung “The Unity”. Wie es konkret zu der Eskalation gegen 1 Uhr nachts kam, ist derzeit unklar. Die Polizei ermittelt noch und hält sich mit Aussagen zurück. Fest steht: Das Ordnungsamt Dortmund hat im Umfeld der Lenzstube genug gesehen – und bestellt den Betreiber der BVB-Fankneipe zum Rapport, wie Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch auf Nachfrage bestätigt. Auch ein mögliches Gewerbe-Verbot steht im Raum.
Die Chronologie der Nacht zu Sonntag lässt sich noch nicht genau aufschlüsseln. Die Dortmunder Polizei ist zunächst nach eigenen Angaben wegen Krawallen in eine Wohnung in der Hohen Straße ausgerückt. Mehrere Personen flüchteten bei diesem Einsatz wegen mutmaßlicher Körperverletzung vor der Polizei auf die Straße. Als die Beamten einen gewaltbereiten Tatverdächtigen festnehmen konnten, wurden sie von mehreren Betrunkenen attackiert und mit Flaschen und Steinen beworfen. Die Polizisten blieben unverletzt. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.
Fans berichten von “Polizeikessel”
Die Angreifer flüchteten dann in die Kneipe Lenzstube. Rund 100 BVB-Fans feierten dort den 2:0-Derbysieg gegen Revierrivale Schalke. Doch die Euphorie hielt sich offenbar in Grenzen. In Fan-Foren wird von einem “Polizeikessel” um die Ultra-Kneipe berichtet. Die Polizei räumte die Gaststätte, um die Flüchtigen aufzuspüren. Ob Polizeibeamte auch innerhalb der Kneipe attackiert worden sind, kommentierte die Polizei nicht.
Nach der Räumung nahm die Polizei von allen Gästen die Personalien auf. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Die Polizei steht erst am Anfang der Ermittlungen.
Betreiber muss berichten
Im Umfeld der Lenzstube kam es in der Vergangenheit öfter zu Poizeieinsätzen. Das Ordnungsamt will deshalb nach dem jüngsten Vorfall vom Betreiber wissen, “was schief läuft”, bestätigte Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch gegenüber DerWesten. Es werde ein Krisengespräch im Ordnungsamt geben. “Das letzte Mittel ist ein so genanntes Gewerbeuntersagungsverfahren”, so Skupsch. Die Gewerbeordnung biete eine Menge an rechtlichen Möglichkeiten, den Betrieb der Lenzstube einzustellen. “Wir setzen zunächst auf Konsens, aber dann auch auf andere Maßnahmen als nur Verwarnungsgelder.”
Im Mai 2009 hatten mehrere BVB-Fans gegenüber der Lenzstube einen Deutsch-Türken attackiert. “The Unity” verurteilte damals die Prügelei. Ganz deutlich distanziere man sich von von rassistischem oder gar neofaschistischem Gedankengut, hieß es.
Quelle:derwesten.de
Schalker Fußball-Fan von Dortmunder Fans angegriffen- Vier verletzte Bundespolizisten nach Auseinandersetzungen mit Babelsberger Fans Hannover Hauptbahnhof am 26.11.2011 gegen 08:30 Uhr und 17:30 Uhr
Dortmunder und Schalker Fußballanhänger sind am frühen Vormittag aneinander geraten. An Gleis 2 stürmten die ca. 20 Dortmunder unvermittelt auf die 10 Schalker zu und griffen an. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung ging einer der Schalker nach einem Kopfschlag zu Boden. Noch in der S-Bahn konnte der Täter identifiziert werden. Seine Gruppe stieg daraufhin wieder aus der S-Bahn aus und wollte vor der Wache der Bundespolizei auf ihren Kumpan warten. Unterdessen konnte die Bundespolizei Videoaufzeichnungen auswerten und weitere Tatverdächtige ausmachen. Eine Fahndung im Bahnhofsumfeld mit Unterstützungskräften aus dem Castor-Einsatz führte zur Festnahme von zwei weiteren Tätern, die eigentlich nach dem Spiel wieder nach Hause reisen wollten.
Zu weiteren Körperverletzungen kam es am frühen Abend. Hier hatten Einige aus einer ca. 55 Personen starken Babelsberger Gruppe einen friedlichen Hannover 96 Anhänger geschlagen. Er hatte offenbar zu diesem Zeitpunkt den falschen Schal getragen… Die einschreitenden Beamten der Bundespolizei gingen dazwischen. Sie trennten die Kontrahenten unter Androhung von Schlagstock und Pfefferspray. Die Babelsberger verletzten hierbei vier der Bundespolizisten mit Tritten und Schlägen und skandierten übelste Beleidigungen. Schließlich setzten die Beamten Pfefferspray und Schlagstock ein. Das führte zu Flaschen- und Dosenwürfen gegen die Beamten. Eine junge Polizeischülerin musste in ein Krankenhaus und ist noch nicht wieder dienstfähig.
Der geschädigte Hannoveraner Fan hatte sich unterdessen aufgrund der bedrohlichen Lage vom Bahnsteig entfernt und wird nun als Zeuge dringend von der Bundespolizei gesucht. Er wird gebeten, gern auch telefonisch, sich bei der Bundespolizeiinspektion Hannover unter der Telefon-Nummer 0511 – 30365-0 zu melden.
Lediglich ein Mann aus der Babelsberger Gruppe versuchte zu schlichten und seine Mitreisenden zu beruhigen.
Quelle:presseportal.de
Anmarschphase verlief ohne größere Störungen
Lediglich im Bereich der Haltestelle Signal Iduna Park kam es zu größeren Zusammenstößen beider Fanlager. Dabei wurden Gegenstände wie Dosen, Schirme, Becher, Flaschen geworfen, aber auch Pfefferspray und Pyrotechnik eingesetzt.
Unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gelang es der Polizei, weitere Ausschreitungen zu verhindern. Bei den Auseinandersetzungen wurden mehrere Personen, insbesondere durch das Pfefferspray, verletzt. Die genaue Zahl wird noch ermittelt. Dass die Verletzungen nicht noch massiver gewesen sind ist auch dem Glasverbot zu verdanken. Insgesamt betrachtet zeigte das Verbot die erwünschte Wirkung. Fans, die in der Sperrzone mit Glasflaschen angetroffen und angesprochen wurden, legten diese in bereitgestellte Behältnisse ab. In wenigen Einzelfällen kam es zu Flaschenwürfen im Bereich.
Derzeit befinden sich 28 Personen in Polizeigewahrsam. Die Zahl dürfte sich aber noch erhöhen.Zu größeren Verkehrsstörungen bei der Anreise der ca. 80.000 Fußballanhänger und in der Innenstadt kam es nicht.
Quelle:presseportal.de
Abmarsch nach Revierderby insgesamt unproblematisch
Das Spiel im ausverkauften Stadion (80.720 Zuschauer gesamt, davon 10.000 Schalke-Fans) verlief ohne größere Zwischenfälle. Mehrere tausend Schalker Fans wurden nach Ende des Spieles unter Polizeibegleitung zu den bereitstehenden Sonderzügen und U-Bahnen geleitet.
Insgesamt gab es 35 freiheitsentziehende Maßnahmen, u.a. wegen Körperverletzungen, Widerstand gegen Polizeibeamte und Werfen von Pyrotechnik.
Gegen 18:00 Uhr hatte sich das Stadion geleert und viele Fußballfans waren auf dem Heimweg. Das Sicherheitskonzept der Dortmunder Polizei hat sich auch nach dem Spiel bewährt. Fangruppen beider Seiten wurden durch die Polizei begleitet, so dass größere Auseinandersetzungen vermieden werden konnten.
In der Nachspielphase kam es im Stadtgebiet zum vereinzelten Aufeinandertreffen von Dortmunder und Schalker Fangruppen. Durch konsequentes Einschreiten der Polizei konnten gewalttätige Auseinandersetzungen vermieden werden.
Zurzeit befinden sich noch wenige hundert Fans in der Dortmunder Innenstadt und an den Bahnhöfen.
Mit der Gesamtbilanz des Polizeieinsatzes zeigte sich der Einsatzleiter, Polizeidirektor Peter Andres, zufrieden. “Unsere Einsatzkonzeption, gekoppelt mit dem Glasverbot der Stadt, war erfolgreich und hat mit dazu beigetragen, dass Randalierer das Gesamtbild dieser spannenden Fußballbegegnung nicht trüben konnten.”
Quelle:presseportal.de
Viel Arbeit für die Bundespolizei in Bahnhöfen und Zügen
22.000 Fußballfans nutzten für die Anreise zum Derby zwischen den BVB und S04 den öffentlichen Nahverkehr. Während die Anreise zum Großteil störungsfrei verlief, kam es in der Rückreisephase zu Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen.
Bereits um 12.00h hatten sich ca.1000 Schalker Fans vor dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof versammelt. Hierbei zündeten sie mehrfach Bengalos und Rauchbomben. Durch die starke Rauchentwicklung war der Eingangsbereich minutenlang nicht passierbar.
In Recklinghausen, Bochum und Wanne-Eickel sammelten sich mehrere gewaltbereite Gruppierungen beider Lager, um mit verschiedenen Regelzügen nach Dortmund zu fahren. Erkannte Problemgruppen wurden mit Platzverweisen belegt oder in Gewahrsam genommen. Vereinzelt kam es in der Anreisphase zu kleineren Auseinandersetzungen. Verletzte Personen wurden nicht bekannt.
Das angekündigte Glasflaschenverbot, für die Benutzung der Züge in Richtung Dortmund, wurde von den Fans akzeptiert. Einige Fans ließen Pyrotechnik vor den Kontrollstellen fallen. Die gefährlichen Feuerwerkskörper wurden sichergestellt. Die Abfahrt der mit 1700 Fans besetzten Sonderzüge vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof verspätete sich durch Baumaßnahmen der Bahn, um ca. 40 Minuten.
Während der Rückreisephase kam es an der Haltestelle Signal Iduna Park zu wechselseitigen Körperverletzungen. Im Dortmunder Hauptbahnhof wurde ein Schalker nach Beleidigung und Widerstand vorläufig festgenommen. An mehreren Stellen wurde Pyrotechnik gezündet. Zwei Bundespolizeibeamte wurden nach Knallkörperwurf verletzt.
Erst als die voll besetzten Entlastungszüge mit über 1700 Fans den Dortmunder Hauptbahnhof verlassen hatten beruhigte sich die Lage.
Durch die gute Zusammenarbeit von Landes- und Bundespolizei sowie der Deutschen Bahn und DSW 21 konnten die Reisebewegungen der Dortmunder und Schalker Fußballfans weitgehende Störungsfrei durchgeführt werden.
Quelle:presseportal.de
Fans zertrümmert die Scheiben eines Lokals
Am Samstag (26.11.), gegen 11.00 Uhr, befanden sich etwa 20 Dortmundfans in eine, Lokal auf der Springstraße. Hier stürmten 50 bis 60 Schalkefans das Lokal und zertrümmerten und bedrohten die Dortmundfans. Noch vor Eintreffen der Polizeibeamten entfernten sich die Beschuldigten in Richtung Bahnhofsgebäude und fuhren mit der Bahn in Richtung Gelsenkirchen.
Quelle:Polizeipräsidium Recklinghausen
Sie traten nach dem Revierderby im Februar einen vermeintlichen Schalke-Fan brutal zusammen – doch ihr Opfer war auch ein BVB-Fan!
Zwei Tage vor der nächsten Derby-Auflage gegen Schalke 04 hat das Dortmunder Amtsgericht am Donnerstag zwei gewaltbereite Ultra-Fans von Borussia Dortmund zu jeweils zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt.
Die Angeklagten (24 und 25) hatten nach dem letzten Heimspiel gegen Schalke im Februar 2011 einen jungen Mann (23) zusammengetreten. Wie sich aus anschließendem SMS-Verkehr ergab, gingen sie davon aus, dass ihr Opfer ein Anhänger der Königsblauen war.
Tatsächlich war der 23-Jährige aber selbst Dortmund-Fan. Er erlitt zahlreiche Platzwunden und eine schwere Gehirnerschütterung.
An dem brutalen Überfall waren noch drei weitere Borussen-Fans beteiligt. Diese konnten bisher nicht identifiziert werden. Die beiden Angeklagten kennen die Namen ihrer Begleiter angeblich nicht.
„Wenn sie uns die Mittäter genannt hätten, wären wir möglicherweise noch zu einer Bewährungsstrafe gekommen“, sagte Richter Rolf Mattern in der Urteilsbegründung. Der Vorsitzende des Schöffengerichts nannte die Tat der beiden Männer einen „feigen und brutalen Überfall“.
Die Angeklagten hätten nach der Partie gegen Schalke (0:0) offensichtlich gezielt nach Gewalt gesucht. „Sie brauchten ein Opfer, einen Grund brauchten sie nicht.“
Mehrere Augenzeugen sagten vor Gericht aus, die Angeklagten hätten mit voller Wucht auf den Kopf ihres Opfers eingetreten: „Das war wie bei einem Fußballer, der einen Ball kickt.“ Die beiden BVB-Ultras haben nun noch die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Dann käme es am Dortmunder Landgericht zu einem neuen Prozess.
Quelle:mopo.de
Polizeilicher Verlaufsbericht des Bundesligafußballspiels FC Bayern München : Borussia Dortmund
Die Fans von Borussia Dortmund reisten mit Sonderzügen und Bussen an, hierbei kam es zu keinen Störungen.
Bei der Anfahrt kam es zum Ausfall einer U-Bahn wegen Defekts am U-Bahnhof Kieferngarten. Aus diesem Anlass gingen ca. 120 Fans zu Fuß weiter in Richtung Bauernfeindstr./Werner-Heisenberg-Allee. Sie wurden dann von den Einsatzkräften vor dem Parkhaus Fröttmaning zur Esplanade geführt, um einen unmittelbaren Kontakt zum Streetworkbus zu verhindern.
In der Innenstadt kam es am Marienplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Dortmunder-Anhängern und einem Bayern-Fan, wobei dieser verletzt wurde. Die Dortmunder-Fans wurden festgenommen.
Am Gästeeingang des Stadions kam es zur Festnahme eines 23-jährigen Schweizers, da er versuchte, sich über ein Feuerwehrtor unberechtigt Zutritt zu verschaffen. Während des Anmarsches zur Arena wurden durch unbekannte Täter am Busparkplatz Süd zwei pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, auf der Esplanade einer.
Die Spielphase selbst verlief störungsfrei.
Nach dem Spiel wurde einem Dortmunder-Anhänger außerhalb der Arena ein Fanschal von mehreren Bayern-Fans geraubt. Ein Täter konnte jedoch kurz darauf von Einsatzkräften festgenommen werden. Zwei weitere Dortmunder-Fans wurden nach einer Körperverletzung eines Bayern-Fans festgenommen. Der weitere Abmarsch verlief geordnet und ohne Störungen.
Am Einsatz waren 302 Beamte beteiligt.
Quelle:polizei.bayern.de




