Archiv für die Kategorie „Bayer Leverkusen“
Fußball-Fans randalieren in der Stadt
Anhänger der Bundesliga-Clubs von Nürnberg und Köln haben am Wochenende in Leverkusen randaliert. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen die Fans.
Randalierende Fußballfans haben am Wochenende mehrere Personen verletzt. Anhänger des 1. FC Nürnberg randalierten am Samstagabend in der Gaststätte Jägerhof in Schlebusch. Wegen der Sperrung der Autobahn 3 fuhren mehrere Reisebusse mit Anhängern des Clubs auf dem Rückweg vom Auswärtsspiel in Mönchengladbach durch Leverkusener Stadtgebiet. Gegen 20 Uhr hielten laut Polizei vier Busse vor der Gaststätte an der Mülheimer Straße, wo Bayer-04-Fans die Fernsehübertragung der Partie gegen den FC Bayern München verfolgten.
Mehrere Personen versuchten die Kneipe zu stürmen. Den Gästen gelang es, Fenster und Türen von innen zu verriegeln, dabei ging eine Scheibe zu Bruch. Auch im benachbarten Imbiss traten die Randalierer ein Fenster ein. Zwei Personen wurden verletzt.
Die Nürnberger setzten ihre Heimreise anschließend fort. Die Polizei, der eine Anzeige wegen Landfriedensbruchs vorliegt, ermittelt nun unter den Ultra-Fans des Bundesligavereins.
Einen weiteren Vorfall gab es am Sonntagmorgen gegen 4.45 Uhr unter der Stelzenbrücke in Küppersteg. Dort wurden Bayer-04-Fans, die mit einem Bus vom Auswärtsspiel in München zurückgekehrt waren, von einer Gruppe Randalierer angegriffen. Auch bei diesem Vorfall gab es Verletzte. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Angreifern um Fans des 1. FC Köln handelt und hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Quelle:ksta.de
Attacke durch Kölner Chaoten – Angriff auf Bayer-Bus
Der Sieg im Derby gegen Leverkusen reichte einigen Kölner Chaoten offenbar nicht. Rund 50 Gewalttäter aus der Domstadt wollten am frühen Sonntagmorgen Anhänger von Bayer nach der Rückreise aus München attackieren. Die Bilanz ist düster.
Gewalttätige Fußball-Chaoten aus Köln und Leverkusen haben sich am Wochenende erneut gehörig danebenbenommen und für größere Polizeieinsätze gesorgt. Bilanz: zwei verletzte Busfahrer, eine verwüstete Kneipe in Leverkusen, eine versuchte Gefangenenbefreiung in Köln und viele Strafanzeigen.
Der Sieg im Derby gegen Leverkusen reichte einigen Kölner „Fans“ offenbar nicht. Rund 50 Gewalttäter aus der Domstadt wollten am frühen Sonntagmorgen Anhänger von Bayer nach der Rückreise aus München attackieren. Wie die Rundschau erfuhr, gingen die Angreifer auf einen Bus mit „normalen Familienvätern“ los. Eigentlich hatten es die FC-Chaoten auf einen Bus mit gewaltbereiten Leverkusener Fans abgesehen, der jedoch erst zehn Minuten später ankam. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Busfahrer verletzt. „Sie beschützten die Familienväter vor den brutalen Angreifern“, sagte ein leitender Polizist.
Nur mit dem Einsatz von Pfefferspray konnte die Kölner Polizei nach dem Spiel gegen Hoffenheim eine Gefangenenbefreiung verhindern. 80 Ultras gingen auf die Beamten los – schlugen und traten zu. Vorher hatten Einsatzkräfte in Absprache mit dem FC die Personalien von fünf polizeibekannten Straftätern aufgenommen.
Auf dem Weg ins Frankenland gerieten Nürnberger Fans in Leverkusen in eine Schlägerei. Nach dem Spiel gegen Mönchengladbach fuhren die Nürnberger wegen der A 3-Sperrung von der Autobahn ab und wollten in Leverkusen ein Bier trinken. Doch in der Gaststätte saßen Leverkusener „Hooligans“, und kurze Zeit später flogen Fäuste, Tische und Stühle.
Quelle:rundschau-online.de
Krawalle rund ums Stadion
Nach dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund ist es am Samstagabend auf der Bismarckstraße zu schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern der Werkself und der Polizei gekommen.
Dabei wurde ein Beamter verletzt. Mehrere Fans klagten nach Einsatz von Reizgas über Atemwegsprobleme. Schwer getroffen zeigten sich auch gestern noch Verantwortliche des Vereins Nordkurve, rund um deren Gaststätte “Stadioneck” sich ein Großteil der Vorfälle abgespielt hatte. “Dazu hätte es aber gar nicht kommen müssen”, kritisiert der zweite Vorsitzende des Vereins, Andreas Eckert, das Vorgehen der Polizei. Die trieb demnach nach einer einige Meter entfernten Auseinandersetzung zwischen Problemfans aus Leverkusen und Dortmund die beteiligten Anhänger der Werkself Richtung “Stadioneck. “Dort gehörte der Ärger aber gar nicht hin, weil die Probleme ihren Auslöser nicht hier hatten”, betont Eckert.
Dass im Verlauf der Auseinandersetzungen ein Beamter durch einen Flaschenwurf am Kopf verletzt wurde und auch Steine flogen, kritisiert er aufs Schärfste. “Das ist absolut zu verurteilen. Wie die Polizei reagiert hat, war aber völlig überzogen und in keinster Weise gerechtfertigt”, meint das Vorstandsmitglied des Vereins Nordkurve. Denn plötzlich rückte die Polizei Augenzeugen zufolge massiv vor, drängte auch viele normale Fans – darunter Frauen und Kinder – vor und in die Gaststätte.
Dabei kamen Schlagstöcke zum Einsatz (auch gegen Nordkurven-Vertreter, die ganz offensichtlich schlichten wollten), Außeneinrichtung des Lokals (u.a. ein Pavillon) wurde zerstört, und Reizgas wurde drinnen wie draußen versprüht (auch auf Kinder und Frauen). Eine Frau, die unter Asthma leidet, erklärte später: “Ich hatte Angst, zu ersticken.”
Quelle:rp-online.de
Polizei erkennt kein Fehlverhalten
Nach der Schlägerei an der Kneipe “Stadioneck” nach dem Fußballspiel von Bayer 04 gegen Dortmund äußert sich jetzt auch die Polizei. Im Gegensatz zur Faninitiative Nordkurve 12 kann die Polizei derzeit kein Fehlverhalten erkennen.
Sie sagt, die Gewalt war gegen Polizisten gerichtet. Die Polizei wertet jetzt Video-Beweismaterial aus. Erst hatte es eine Schlägerei zwischen rund 300 Leverkusen-Fans und BVB-Fans gegeben. Sechs Polizisten waren zu der Zeit da. Dass es nicht mehr waren, begründet die Polizei damit, dass es vor der Kneipe noch nie derartige Probleme gegeben habe. Als dann Verstärkung ankam, habe sich die Gewalt gegen die Polizisten gerichtet. Einer von ihnen erlitt einen Schädelbasisbruch.
Die Polizei ermittelt jetzt gegen 25 Personen unter anderem wegen Landfriedensbruchs. Die Beamten wollen jetzt schnell das Gespräch mit der Faninitiative Nordkurve 12 suchen, die die Kneipe betreibt, um zu klären, wie es zu der Situation gekommen ist und wie ähnliches in Zukunft vermieden werden kann.
Die Faninitiative wirft der Polizei ein unangemessen hartes Vorgehen vor. Unter anderem will sie Strafanzeige gegen die Beamten erstatten und fordert alle unbeteiligten Betroffenen auf, sich anzuschließen.
Quelle:radioleverkusen.de
Polizist erlitt Schädelbruch
Kurz vor 21 Uhr am Samstag kam es nach dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund zu Fan-Krawallen (wir berichteten). Wie heftig die Krawalle waren, das stellte sich am Montag heraus: Ein Polizist (33), der bei der Schlägerei verfeindeter “Fußball-Fans” im Einsatz war, liegt mit einem Schädelbruch in einer Spezialklinik.
Polizeisprecher André Faßbender erklärt: “250 bis 300 Fans standen vor dem Stadioneck an der Ecke Bismarckstraße/Karl-Marx-Straße. Weil sich dieses Lokal in der Vergangenheit sehr bewährt hat, von dort keine Krawalle ausgingen, hatten wir auch nur sechs Kollegen vor Ort.” Auf der gegenüberliegenden Seite seien mehrere angetrunkene Borussen-Fans entlanggegangen. Über die Straße hinweg wurden Provokationen gebrüllt – wer anfing, ist ungeklärt.
Als 25 Leverkusen-Anhänger zu den Dortmundern herübergingen und die Gruppe anfing, sich zu prügeln, seien die sechs Polizisten dazugestoßen. “Plötzlich rotteten sich die 30 Mann zusammen und gingen gemeinsam auf die Einsatzkräfte los”, berichtet Faßbender. Den Beamten sei nichts anderes übriggeblieben, als sich mit Pfefferspray zu wehren und Verstärkung zu rufen.
Immer wieder seien Flaschen, Steine und auch Holzbalken auf die Polizisten geschmissen worden. “Bei der Verstärkung war auch eine Beweissicherungseinheit, die das Ganze gefilmt hat”, erklärt der Sprecher. So konnten mehrere Randalierer namentlich identifiziert werden. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Ein Problem sei gewesen, dass sich der prügelnde Pulk immer wieder in der Masse von fast 300 Fans vor dem Stadioneck versteckt habe, erklärte Faßbender. Da sich diese “Fans” durch die Präsenz der Beamten provoziert fühlten, habe man sich irgendwann zurückgezogen.
Dass die Polizei unverhältnismäßig hart vorgegangen sei oder gar Kinder und Frauen mit Reizgas besprüht habe, dafür gebe es bisher keine Hinweise. “Aber die Auswertung der Videos läuft und auch in dieser Richtung sind Ermittlungen nicht ausgeschlossen.”
Glaubhafte Zeugen berichteten auch gestern unserer Redaktion, dass Fans, die schlichten wollten, von Polizisten von hinten auf Kopf und Rücken geschlagen wurden. Zudem wurde auf unbeteiligte Fans, die in dem Kneipenraum Schutz suchten, mit Pfefferspray gezielt.
Der Verein “Nordkurve” will Strafanzeige gegen die Polizei und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Einsatzleiter stellen. Die Krawall-Fans erwartet vermutlich ein Stadionverbot, sagte Bayer 04-Pressesprecher Meinolf Sprink.
Quelle:rp-online.de
“Rheinisches Derby” verlief friedlich
Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Köln und Bundespolizei Das mit den Sicherheitspartnern Bundespolizei, Stadt Köln, den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und dem 1. FC Köln abgestimmte Einsatzkonzept der Polizei Köln ist beim heutigen Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen erneut voll aufgegangen. Dabei wurde auf Kommunikation gesetzt, um Provokationen und Eskalationen zu vermeiden. So erlebten etwa 50.000 Fußballbegeisterte am Samstagnachmittag (30. April) im RheinEnergieStadion ein spannendes und vor allem friedliches Derby. Die Anreise- und Abreisephase der etwa 2.500 Leverkusener Fans sowie der etwa 8.000 Fans des 1. FC Köln im öffentlichen Personennahverkehr verliefen weitestgehend unproblematisch. Ein Bundespolizist erlitt jedoch bei der Ankunft einer S-Bahn am Hauptbahnhof Köln ein Knalltrauma, als Pyrotechnik in Form eines Böllers gezündet wurde. Der Beamte musste in einem Kölner Krankenhaus ambulant behandelt werden. Es wurde eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.
Etwa 1.000 Fans aus Leverkusen wurden in einem Fußmarsch von Polizeikräften zum Neumarkt begleitet, wo sie die Sonderbahnen der KVB bestiegen. Während des Marsches wurde ein bengalisches Feuer abgebrannt. Auch hier wurde eine Strafanzeige gefertigt. Auf der Fahrt zum Stadion wurden die Begleitkräfte von etwa 40 Kölner Prolemfans angegriffen, die Lage konnte jedoch schnell beruhigt werden.
Auf den Vorwiesen wurden neun Kölner Fans von Polizeikräften davon abgehalten, unter Umgehung der Absperrung zu die Leverkusener Fans zu gelangen.
Unter Beteiligung der Sicherheitsbeauftragten beider Vereine, der Fanbeauftragten aus Leverkusen, der beauftragten Wachdienste und der Polizei fand vor dem Spiel ein Kurvengespräch statt, das von einem Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) begleitet wurde.
Nachdem mit Beginn des Spiels im Gästeblock mehrere bengalische Feuer gezündet wurden, war im weiteren Verlauf kein polizeiliches Einschreiten erforderlich. Nach dem Spiel wurden die Leverkusener Anhänger unter starker polizeilicher Begleitung zu den KVB-Sonderstraßenbahnen gebracht und von dort zum Deutzer Bahnhof begleitet.
Das erlassene Verbot über die Mitnahme von Glasflaschen und Glasbehältnissen für die entsprechenden Bahnhöfe und Haltepunkte in den Stadtgebieten Leverkusen und Köln sowie für die Entlastungs- und Regelzugverbindungen wurde weitestgehend eingehalten. In etwa 20 Fällen entsorgten die Fans auf Aufforderung der Bundespolizei ihre Glasflaschen in Müllcontainer. Es wurden keine Flaschenwürfe im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei registriert. Ebenso wurden keine Leverkusener Fans mit Betretungs- und Aufenthaltsverboten auf den Bahnanlagen in Leverkusen und Köln angetroffen.
Im Verlauf des Einsatzes wurde lediglich eine Person vorläufig festgenommen, acht Krawallmacher wurden in Gewahrsam genommen. Die eingesetzten Polizeibeamten fertigten sechs Strafanzeigen.
Quelle:presseportal.de
Besonnenheit ist jetzt gefragt
“Ich fordere alle Beteiligten auf, jetzt mit größter Besonnenheit die nächsten Schritte zu gehen”, so Bernd Denninger vom Polizeipräsidium Südosthessen, nachdem am Samstag eine Auseinadersetzung von Fangruppierungen in Offenbach zwei Schwerverletzte gefordert hatte. “Über Jahre konnten die hiesige Polizei und die Fans der Offenbacher Kickers ein Verhältnis aufbauen, das eine stabile Grundlage für ein gutes Miteinander darstellte. Zusammen mit dem Verein, dem Fanbeauftragten und dem Fanprojekt haben wir einen Weg gefunden, der für alle gangbar war – dies dürfen wir jetzt nicht kaputt machen!” Auslöser der Forderung war eine Auseinandersetzung am vergangenen Samstag. Eine Gruppe von etwa 25 Hooligans, die der Anhängerschaft der Frankfurter Eintracht zuzuordnen sind, sollen eine Gaststätte aufgesucht haben, in der sich schon traditionsgemäß Leverkusener und Offenbacher Fans getroffen hatten. Als diese gegen 13.40 Uhr das Lokal verlassen hatten, sei es zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf auch Glasflaschen geworfen wurden. Ferner seinen Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden. Im Laufe der Konfrontation erlitt ein 44-jähriger Leverkusener eine Schulterfraktur, ein 40-jähriger Offenbacher kam mit Kopfplatzwunde und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus; etliche Personen erlitten leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte sowohl in Nähe des Stadions am Bieberer Berg als auch nach Verfolgungen bis in die Stadt insgesamt zwölf Männer festnehmen. Die Festgenommenen sind der Anhängerschaft von Eintracht Frankfurt zuzuordnen und überwiegend schon einschlägig als gewaltbereite Straftäter in Erscheinung getreten. Im Rahmen einer Absuche um den Tatort konnte die Polizei unter anderem Zahnschutzleisten sicherstellen, wie sie regelmäßig von gewaltbereiten Fußballanhängern als Passivbewaffnung benutzt werden. Bezüglich der Berichterstattung in einigen wenigen Medien zeigte sich Abteilungsleiter Denninger verwundert, dass der Einsatz der Polizei offensichtlich falsch interpretiert wurde und stellte den Ablauf dar: “Nachdem die Meldung über eine Schlägerei am Bieberer Berg bei der Einsatzleitstelle der Polizei eingegangen war, rückten sofort mehrere Streifen der Stadtreviere und der Nachbarstationen aus. Als die Beamten am Einsatzort ankamen, rannten überwiegend dunkel gekleidete Männer in alle Himmelsrichtungen davon – eine Schlägerei war erkennbar nicht mehr im Gange. Daher nahmen die Schutzleute sofort die Verfolgung der Flüchtigen auf!” Zum Teil seien einzelne Beamte den Flüchtigen gefolgt und somit selbst ein hohes Risiko eingegangen. Hier nannte Denninger beispielhaft die Verfolgung eines Duos, dass von der Streife zu Fuß durch den Leonhard-Eißnert-Park, den Bierbrauerweg, den dortigen Industriepark bis hin zur Unteren Grenzstraße gehetzt wurde. Dort ließen sich die beiden Verfolgten, augenscheinlich völlig außer Kraft, festnehmen. Einer der beiden war hinreichend polizeilich bekannt und wird als “Gewalttäter Sport” geführt. “Nur durch das beherzte und teils kühne Einschreiten der Beamten, die sofort die Verfolgung der Tatverdächtigen aufnahmen, konnten wir schon in den ersten Minuten nach der Tat mit den Kräften des Polizeipräsidiums Südosthessen elf Personen festnehmen.” Etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Notruf traf eine “BFE-Einheit” mit rund 30 Mann aus Frankfurt ein, mit deren Hilfe dann die Parkanlagen um den Tatort abgesucht wurden. Hierbei konnten nicht nur Beweismittel sichergestellt, sondern durch Unterstützung eines Hubschraubers auch noch eine zwölfte Person festgenommen werden. “Die Polizei wird nun unter Federführung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in Sachen schwerer Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung vorantreiben. Daneben werden wir aber auch weiterhin das Gespräch mit den Fans suchen. Wir möchten verhindern, dass Gedanken der Vergeltung um sich greifen. Die Offenbacher Fanszene sollte sich jetzt keinesfalls auf eine Stufe mit Straftätern stellen, sondern durch besonnenes Verhalten dem Verein Kickers Offenbach die notwendige und faire Unterstützung zukommen lassen. Dann dürfen die Fans auch mit unserer Fairness rechnen – Straftäter werden wir allerdings auch auf Offenbacher Seite schonungslos verfolgen!”
Quelle:Polizeipräsidium Südosthessen
Ein dutzend Festnahmen in Offenbach
Zwölf Frankfurter nahm die Polizei am Samstag fest, die an einer Schlägerei in der Nähe des Bieberer Bergs beteiligt gewesen sein sollen. Dort hatten sich schon traditionsgemäß befreundete Leverkusener und Offenbacher Fußballfans in einer Gaststätte an der Aschaffenburger Straße getroffen. Gegen 13.40 Uhr seien etwa 40 bis 50 Anhänger der Frankfurter Eintracht am Lokal erschienen und hätten die Gäste beim Verlassen der Wirtschaft angegriffen. Es sei zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf Glasflaschen geworfen wurden. Es sollen auch Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden sein. Ein Leverkusener und ein Offenbacher Fan wurden so schwer verletzt, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden müssen, etliche Personen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte in der Nähe des Stadions am Bieberer Berg insgesamt zwölf Männer festnehmen. Die Festgenommenen sind der Anhängerschaft von Eintracht Frankfurt zuzuordnen und überwiegend schon einschlägig als gewaltbereite Fans in Erscheinung getreten. Im Rahmen einer Absuche um den Tatort konnte die Polizei unter anderem Zahnschutzleisten sicherstellen, die regelmäßig von gewaltbereiten Fußballanhängern als Passivbewaffnung benutzt werden. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen schweren Landfriedensbruch und Körperverletzung. Zur Erhellung des Sachverhaltes bittet die Polizei um Zeugenhinweise, die unter der Rufnummer 069/8098-1234 rund um die Uhr entgegengenommen werden.
Polizeipräsidium Südosthessen
Schlägerei auf dem Bieberer Berg
In der Nähe einer Gaststätte auf dem Bieberer Berg haben sich Anhänger der Fußballvereine von Bayer Leverkusen, der Offenbacher Kickers und Eintracht Frankfurt eine wüste Schlägerei geliefert.
Befreundete Fans der Fußballvereine aus Leverkusen und Offenbach haben sich heute zum gemeinsamen Mittagessen in einem Lokal am Wiener Ring getroffen. Mit dem Bus sind rund 50 Leverkusener in Bieber angereist, es gebe schon seit Jahren Freundschaften zwischen den Fußballfans, meint Polizeiführer vom Dienst Henrik Waschk. Das Leverkusener Team ist heute Nachmittag zu Gast gegen Eintracht Frankfurt in der Frankfurter Commerzbankarena.
Rund 50 Frankfurter Hooligans haben davon allerdings Wind bekommen und sich auf den Weg nach Offenbach gemacht: „Die haben dann ein paar der Leverkusener aus dem Lokal geholt und es kam in der Nähe des Lokals zu Schlägereien“, sagt der Polizeiführer.
Die Polizei zog einige Streifenwagen vor Ort zusammen und hatte die Situation schnell im Griff – acht Frankfurter Schläger haben die Beamten festgenommen. Der Rest hat sich aus dem Staub gemacht. „Denen sind wir aber noch auf der Spur“, meint Henrik Waschk. Schwerere Verletzungen habe es nach seinen derzeitigen Erkenntnissen keine gegeben, allerdings seien einige der Beteiligten noch zur Untersuchung im Krankenhaus.
Quelle:op-online.de
Eintracht-Hooligans verprügeln Fans
Anhänger von Eintracht Frankfurt haben am Samstag vor dem Heimspiel gegen Leverkusen eine Kneipe in Offenbach gestürmt und gegnerische Fans verprügelt. Zwei Menschen wurden verletzt. Es gab zwölf Festnahmen.
Nach Angaben der Polizei hatten sich zunächst etwa 50 Fußballfans aus Leverkusen mit Anhängern der Offenbacher Kickers in der Stadion-Gaststätte auf dem Bieberer Berg getroffen. Beide Vereine pflegen eine lange Fan-Freundschaft. Von diesem Treffen erfuhren offenbar auch Fans der Frankfurter Eintracht. Etwa 50 Personen, darunter viele Hooligans, versammelten sich in einem kleinen Wald vor dem Offenbacher Stadion.
In kleinen Gruppen, so die Polizei, hätten sie dann die Gaststätte gestürmt, gegnerische Fans herausgeholt und verprügelt. Dabei wurden zwei Menschen verletzt: Ein Leverkusener erlitt einen achtfachen Schulterbruch. Ein junger Offenbacher, der ein Leverkusen-Trikot anhatte, trug eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung davon. Beide kamen ins Krankenhaus.
Nach dem Überfall flüchteten die Frankfurter, die Beamten konnten jedoch zwölf von ihnen festnehmen. Sie sind der Polizei bereits als gewaltbereit bekannt. Bei den Fans aus Leverkusen handelt es sich laut Polizei überwiegend um ganz normale, ältere Anhänger des Clubs, Hooligans seien nicht unter ihnen gewesen.
Quelle:hr-online.de
Eintracht-Hooligans verprügeln Leverkusen-Fans
Vor dem Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen schlagen Eintracht-Hooligans zwei Leverkusener Anhänger krankenhausreif. Die Polizei nimmt elf bereits als gewaltbereit bekannte Eintracht-Anhänger vorläufig fest.
Vor dem Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen haben Eintracht-Hooligans am Samstag zwei Leverkusener Anhänger krankenhausreif geschlagen. Die Eintracht-Hooligans zogen mehrere gegnerische Fans aus einem Lokal in Offenbach heraus, dabei erlitt ein Leverkusener einen achtfachen Schulterbruch. Ein junger Offenbacher, der ein Leverkusen-Trikot anhatte, trug eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung davon. Die Polizei nahm elf bereits als gewaltbereit bekannte Eintracht-Anhänger vorläufig fest.
Laut Mitteilung eines Offenbacher Polizeisprechers hatten sich rund 50 mit einem Bus angereiste Bayer-Fans mit befreundeten Anhängern des Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach am frühen Nachmittag zum Essen in einer Gaststätte getroffen. Zum selben Zeitpunkt versammelten sich etwa 40 bis 50 Eintracht-Anhänger in einer Parkanlage nahe des OFC-Stadions und stürmten dann in das Lokal. Bei der Attacke sollen auch Schlagwerkzeuge zum Einsatz gekommen sein.
Quelle:fr-online.de
Der Einsatzleiter der Polizei Köln, Polizeioberrat Hans-Dieter Husfeldt (Leiter der Polizeiinspektion Leverkusen), dankt insbesondere “den besonnenen Fans beider Vereine, die mit toller Stimmung und ohne Randale ein echtes Derby-Fest veranstalteten”. Die Einsatzleitung der Bundespolizei schließt sich diesem Dank an.
Bereits bei der Anreise von 1100 Leverkusener und 3100 Kölner Fans mit der Deutsche Bahn AG zeichnete sich ab, dass es ein verschneiter, aber vor allem friedlicher Derbynachmittag für die cirka 30.000 Zuschauer werden würde. Zwar zündeten einzelne Uneinsichtige Kölner im Bahnhof Leverkusen einige Böller, insgesamt blieb es jedoch friedlich. Hier griff erneut das durch die Bundespolizei verhängte Glasverbot in den Zügen, es kam zu keinerlei Flaschen- oder Dosenwürfen seitens der Problemfans -im Gegensatz zu früheren gleich gelagerten Einsätzen.
Auch der neu strukturierte Buspendelverkehr lief problemlos, so dass die Fans trotz des starken Schneefalls geordnet das Stadion erreichten. Getrennte Anreisewege verhinderten Zusammenstöße rivalisierender Problemgruppen am Stadion von vorne herein.
Nachdem es zum Anpfiff im Block der Kölner Fans noch einmal zum Zünden von Böllern und dem Abbrennen von bengalischem Feuer gekommen war, konzentrierten sich auch die Gäste im Weiteren auf das Anfeuern ihrer Mannschaft und das spannende Spiel.
Gemessen an mehreren Hundert potentiell gewalttätigen Fans beider Vereine hielten sich somit auch die freiheitsentziehenden Maßnahmen der Polizei in Grenzen. So wurden 7 Personen vorläufig festgenommen. Es wurden 12 Strafanzeigen gefertigt, hauptsächlich wegen des Besitzes oder Abbrennens von Feuerwerk, sowie Körperverletzungsdelikten.
Quelle:Polizeipräsidium Köln
Bericht aus Leverkusener Sicht:
Leverkusen bereits Samstag Abend zusammen mit ~100 Mann in einer Kneipe, mehr als Gerüchte gab es an diesem Abend dann nicht. Scheint wohl paar Kölner gegeben zu haben, die sich am Abend in Stadionnähe haben blicken lassen, aber waren dann auch wieder ganz schnell weg, da überall kleinere Gruppen unterwegs waren. Sonntag Morgen gegen 8 Uhr kam dann die Nachricht, dass Köln auf dem Weg war mit Autos. Gegen 9 Uhr cirka 100 Mann am Konrad-Adenauer-Platz, zu Beginn keine Cops in Sicht, aber wohl schon parat gewesen Team Green, wie man kurze Zeit später sehen sollte. Kölner dann wohl mit mehreren weißen Lieferwagen in der Stadt gewesen und im Kreis gefahren, weil desorientiert und wohl etwas überrascht, dass um diese Uhrzeit schon so ein Haufen gegenüberstand, der mittlerweile nochmal auf ~130 Mann angewachsen ist. Dort alles vertreten über jung und alt, aber deutlich mehr jung! Köln wohl von der Schmier entdeckt worden, so Zivis auch hinter den Lieferwagen her usw. und am Ende nicht erschienen. Grün kurze Zeit später mit 10-15 Manschaftswagen zum Adenauer-Platz, dort schon Anstalten gemacht, den Haufen einzukesseln, sodass die ersten Gruppen sich auf den Weg in die nahe gelegenen Siedlungen machten, um sich von dort aus in andere Richtungen zu bewegen. So wie im letzten Derby im Februar kein großer Haufen unterwegs, nur Splittergruppen. Gab da wohl nichts nennenswertes, da Köln mit viel Polizei gegen 13:10 Uhr in Leverkusen-Mitte ankam. Dort Böller+Pyro auf dem Gleis, dann im Stadion relativ früh schon. Lev immernoch verteilt, aber keine Chance auf ein Rankommen, da Cops sehr gut präsent an dem Tag. Kurz vor Spielbeginn Pyroshow der Kölner, sah gut aus, aber wohl eher schizophren, sich gleichzeitig bei einer Kampagne zur Legalisierung von Pyrotechnik zu engagieren, wenn man die Dinger auf Ordner und das Spielfeld schmeißt. Stimmung auf Seiten der Kölner aus meiner Sicht schwach, teilweise laut (“Come on FC” zB und nach dem Tor!) , aber ansonsten ein schwächerer Auftritt als im Oktober 08′. Spiel 3-2 an Lev, Köln war aber das bessere Team und hätte einen Punkt verdient gehabt, aber egal. Ein Spruchband von Lev “Tipp: Gürtel anlassen, Hose rutscht beim Laufen”. Lev war zwar schon im Vorfeld bekannt, dass dieser Spruch irgendwie bereits nach Köln durchgedrungen war, daher erwartete man eine Antwort, die allerdings erst nach Spielende kam und nicht unmittelbar nach der Präsentation. Spruch der Boyz amüsant, mehr aber nicht. Ansonsten noch ein spontanes Spruchband zurechtgehändelt. Nach dem Spiel dann alles recht entspannt, keine Zusammentreffen, man konnte sich auch relativ frei auf der Bismarckstraße bewegen. Ingesamt genau das, was man von Köln im “kleinen” Derby (lach) erwartet, nämlich nicht allzu viel, außer ein wenig Spektakel mit bunten Lichtern. Ich denke, das fasst den Tag relativ gut zusammen.
autor: unbekannt


