Archiv für die Kategorie „Alemannia Aachen“
Polizeieinsatz: Aachener Rowdys aus Bad verwiesen – Fußballfans randalieren im Bellamar
Ebenso unerwarteten wie unangenehmen Besuch bekam das Bellamar am Samstagmorgen: Eine ganze Menge – die Schätzungen gehen von 60 bis 100 Personen – von Fans des Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen hatte sich das Schwetzinger Freizeitbad als Zwischenstation auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim Karlsruher SC auserkoren. Schon kurz nach der Öffnung um 7 Uhr fiel die Horde im Bellamar ein und sorgte für Aufruhr.
“Die haben nicht nur rumgegrölt, gepöbelt und die Hosen runtergelassen, die sind auch vom Turm mit den Liegestühlen ins Schwimmerbecken gesprungen”, erzählte eine Besucherin, die es vorzog, lieber nicht zu schwimmen.
Als die Lage weiter zu eskalieren drohte, rief das Personal die Polizei. Bis dahin hatten die Gäste aus Aachen auch noch Badegäste belästigt, die Bademeister beleidigt, die Sauna durcheinandergebracht und begonnen, Sachen zu beschädigen. Negativer Höhepunkt war, dass mehrere Personen ihre Notdurft in den Umkleiden verrichteten.
Die eiligst aus mehreren Revieren zusammengezogenen Polizeikräfte – insgesamt 19 Mann einschließlich Hundeführer – sorgten schließlich dafür, dass die Aachener Fangruppe der Aufforderung, das Bad umgehend zu verlassen, auch zügig nachkam und mit ihren Bussen nach Karlsruhe weiterfuhren, wo am Nachmittag das Spiel ausgetragen wurde. Nach Auskunft des Bellamar kam es zu keinen nennenswerten Sachschäden.
Quelle:morgenweb.de
Polizei nimmt jetzt die «Karlsbande» ins Visier
Die Polizei hat am Dienstag angekündigt, den Alemannia-Fanclub «Karlsbande» wieder «stärker in den Fokus» zu nehmen.
Nach dem Heimspiel der Alemannia gegen Fürth war es am vergangenen Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Mannschaften gekommen. Für die Übergriffe auf rund 30 Fürther Fans werden von der Polizei Mitglieder der «Karlsbande» verantwortlich gemacht. Ordner waren dazwischengegangen und hatten Schlimmeres verhindert. Eine Ordnungskraft wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Polizei und Alemannia stünden in engem Kontakt mit nahezu allen Fangruppierungen, so Polizeipressesprecher Paul Kemen am Dienstag. Bislang sei dies eine weitgehend vertrauensvolle Grundlage, um gewalttätige Auseinandersetzungen – ausgehend von Alemannia-Fans – zu vermeiden. Mit dem Anzetteln der Randale am vergangenen Sonntag sei dieses Bestreben von Mitgliedern der sogenannten «Karlsbande» konterkariert worden, so Kemen.
Quelle:az-web.de
Randale nach Alemannia-Spiel
Für die Polizei war nach dem Schlusspfiff der gestrigen Partie zwischen Alemannia Aachen gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth noch lange nicht Schluss. Ein Fanbus der Gäste hatte eine Reifenpanne und konnte das Stadiongelände nicht verlassen. Rund 50 Fürther hingen fest. Was offenbar etwa 30 «Fans» der Alemannia nutzten, um eine Schlägerei anzufangen. Als die Polizei eintraf, waren die Aachener allerdings schon über alle Berge. Mit einem größeren Aufgebot an Kräften sicherte die Polizei anschließend die Reparatur an dem Bus und geleitete ihn letztlich kurz nach 19 Uhr bis zur Autobahn.
Quelle:az-web.de
Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Alemannia-Fans
Alemannia Aachen hat mit völligem Unverständnis auf einen Polizeieinsatz in der Halbzeit des Spiels beim SC Paderborn reagiert.
Laut Verein kam es zu einem massiven Einsatz im Aachener Fan-Block, weil zwei Fahnen aus Sicht der Polizei an einer nicht zulässigen Stelle aufgehängt waren. Es seien Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt worden, ohne dass vorher mit den Fans oder den anwesenden Fanbeauftragten gesprochen worden sei.
Mehrere Aachener Fans mussten offenbar wegen Augenreizungen im Krankenhaus behandelt werden. Zu den Verletzten zählen laut Alemannia auch Kinder und Jugendliche. «Während unserer Bemühungen, mit dem umsichtigen Paderborner Ordnungsdienst eine Lösung zu finden, begann die Polizei mit einem aggressiven Einsatz», berichtet auch Lutz van Hasselt, Fanbeauftragter der Alemannia. Auch mitgereiste szenekundige Beamten aus Aachen hätten ihr Unverständnis für den Einsatz gezeigt und einen eigenen Bericht zu den Geschehnissen angekündigt.
Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer wurde im Stadion Augenzeuge der Geschehnisse. «Von Seiten des Vereins halte ich einen Einsatz mit solch drastischen Mitteln gegen unsere friedlichen Fans für völlig unverständlich. Es lag keine Straftat vor, sowohl unsere Fanbeauftragten als auch das Fanprojekt hätten zur Deeskalation beitragen können. Ich kann nur hoffen, dass unsere verletzten Fans bald wieder wohlauf sind», erklärte Kraemer.
Quelle:az-web.de
Harte Strafen für serbische Hooligans
In Serbien sind 14 Hooligans des Fußball-Erstligisten Partizan Belgrad im Zusammenhang mit einem Mord an einem französischen Fan zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht befand zwölf Angeklagte des Mordes für schuldig, zwei andere des gewalttätigen Verhaltens. Die Strafen reichen von 4 bis zu 35 Jahren Gefängnis. Der Franzose Brice Taton war vor dem Europa-League-Spiel des FC Toulouse bei Partizan am 17.September 2009 überfallen und mit Baseballschlägern verprügelt worden. Er starb zwölf Stunden später im Krankenhaus.
Randale am Tivoli, Angst bei Anwohnern
Es war eigentlich nur ein Fußballspiel zwischen zwei Fünftligisten. Doch wenn die Gegner Alemannia Aachen – hier die «Reserve» – und Rot-Weiß Essen heißen, dann droht Ungemach. Das, weil es seit Jahrzehnten eine regelrechte Feindschaft so genannter Fans beider Vereine untereinander gibt.
Und so war es auch am vergangenen Samstag, als die Essener zu Gast am Tivoli waren. Nach dem Spiel ging es mächtig zur Sache – insbesondere die Aachen-«Fans» versuchten gezielt, Randale anzuzetteln. Dabei kam es auch zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Anwohner berichten, massiv angepöbelt und verängstigt worden zu sein. Selbst Kinder wurden offenbar beschimpft. Allein: Von alledem berichtete die Polizei zunächst nichts. Erst auf Anfrage äußerte sich die Behörde zu den Vorgängen sowie zu Vorwürfen, die Lage unterschätzt zu haben.
Letzteren Vorwurf weist Behördensprecher Karl J. Völker zurück. Die Polizei sei im Hinblick auf die Brisanz der Begegnung mit starken Kräften vor Ort gewesen. Vor dem Spiel habe man die «Fan»-Gruppen erfolgreich voneinander getrennt.
Aber auch schon zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung offenbar gereizt, denn laut Polizei warf ein Aachen-«Fan» eine Flasche in Richtung der Polizei und beschädigte dabei ein Auto. Es gab eine Strafanzeige, der Übeltäter allerdings ist unbekannt.
Wegen der befürchteten Randale fand das Spiel im neuen Stadion und nicht – wie sonst bei der zweiten Mannschaft – am alten Tivoli statt. Nach dem Spiel lief die Situation dennoch aus dem Ruder. So hatten sich plötzlich rund 100 gewaltbereite Personen an der Ecke Soerser Weg/Merowinger Straße im Bereich der Kirche St. Andreas versammelt. Laut Polizei handelte es sich um Personen, die den «Ultras» – einer bereits häufiger durch Gewalt aufgefallenen «Fan»-Gruppierung – zugeordnet werden. Aber es seien auch zahlreiche der Polizei unbekannte Kinder und Jugendliche dabei gewesen. Viele trugen schwarze Kleidung, Kapuzenshirts und Schals, um sich zu vermummen. Das führte auch zu mehreren Anrufen besorgter Anwohner bei der Polizei.
Schließlich bogen fünf Essener Privatbusse in den Soerser Weg ein und fuhren Richtung Merowinger Straße. Die Aachener «Fans» stürmten auf die Busse zu. Laut Polizei versuchten einige Personen, Steine auf Beamte wie auch auf die Busse zu werfen. Die dort eingesetzten Polizisten – darunter Hundeführer – seien unverzüglich eingeschritten, betont Völker. Ein Steinewerfer sei festgenommen worden, ein «Fan» sei von einem Polizeihund gebissen worden. Die Essener Busse seien anschließend zur Autobahn geleitet worden.
Trotz alledem zieht die Polizei das Fazit, dass ihr «Konzept der Trennung der Fangruppen und der Verhinderung von Auseinandersetzungen in Form von Massenschlägereien vor, während und nach dem Spiel voll aufging». Die Versuche der Aachener «Fans», sich mit den Essenern eine Auseinandersetzung zu liefern, «schlugen jedes Mal fehl».
Neu für die Polizei war nach eigenem Bekunden das Verhalten der Aachener «Fan»-Gruppen, «durch das Wohngebiet von hinten an die gegnerischen Fans zu gelangen». Das habe man «in dieser geballten Form bei keinen vergleichbaren Einsätzen beobachten» können.
Polizeipräsident Klaus Oelze bekundet, «das Unwohlsein der dort wohnenden Menschen sehr wohl nachvollziehen» zu können. Die Aachener Polizei werde das «beschriebene Verhalten der Aachener Fan-Gruppierungen» bei zukünftigen Einsetzen in ihre Einsatzplanung mit einbeziehen.
Quelle:www.az-web.de
Alemannia Hools jagen RWE Fans
Nach Berichten der „Aachener Nachrichten“ haben Hooligans von Alemannia Aachen nach dem Spiel gegen Rot-Weiss Essen Fans aus der Ruhrmetropole angegriffen.
Laut dem Zeitungsbericht wurden zwei Hooligans festgenommen. „Aachener Hooligans sollen dabei Jagd auf gegnerische Fußballfans gemacht haben. Auch Steine flogen. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, mussten starke Kräfte gegen die Randalierer vorgehen“, so die Zeitung in ihrem Bericht.
Rund 100 maskierte Hooligans sollen durch ein Wohngebiet unmittelbar am neuen Tivoli gezogen sein und hattensich auf die Suche nach RWE Fans gemacht.
„Wir hatten starke Polizeikräfte vor Ort, die die Gruppen getrennt halten konnten“, beschwichtigt Aachens Polizeisprecher Karl Völker.
Hooligans aus Aachen sind in den letzten Jahren mehrfach bei Spielen der Alemannia Reserve in Erscheinung getreten. Besonders bei Spielen in Krefeld-Uerdingen und bei der SSVg Velbert.
Quelle:www.amateurkick.de


