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Erfolgreiche Polizeitaktik – Kaum Störungen anlässlich Fußballspiel SV Darmstadt 98 – 1. FC Saarbrücken (1:0)
Kaum Störungen gab es aus polizeilicher Sicht anlässlich des Fußballspiels der 3. Liga zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem 1. FC Saarbrücken. Die Polizei hatte sich im Vorfeld des Spiels sehr gut auf mögliche Szenarien rivalisierender Fangruppen eingestellt. So konnten etwa siebzig Anhänger der Gastmannschaft, die einen anderen als den geplanen Weg zum Stadion gewählt hatten, schon kurz nach ihrer Zuganreise über Darmstadt-Eberstadt von den Einsatzkräften in Empfang genommen werden und letztlich ohne größere Vorfälle sicher bis zum Stadion begleitet werden. Unter den anreisenden Fans wurde eine Person mit einem Stadionverbot erkannt und am Betreten des Stadions gehindert. Nach Spielende kam es im Gästeblock aufgrund der Leistung der eigenen Mannschaft zu Unmutsäußerungen, die in das Werfen von Trinkbechern und Fahnenstangen mündeten. Bei dem daraus resultierenden Polizeieinsatz im Fanblock wurden Polizeibeamte von einzelnen Personen angegriffen und beleidigt. Dabei kam es zu einem kurzen Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz der Polizei, die aber die Lage schnell wieder beruhigen konnte. Gegen drei der Angreifer wurden Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz erstattet. Bei der Abreise kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen. Bemerkenswert ist, dass es in gesamten Stadionbereich zu keinerlei Einsatz von Pyrotechnik kam. Dies führt die Polizei insbesondere auf die wirkungsvollen Einlasskontrollen zurück. Das Spiel wurde von insgesamt 6.500 Zuschauern besucht, darunter etwa 900 Anhänger der Gästemannschaft.
Polizei nimmt mehrere Randalierer fest
Nicht nur die Spieler und die Verantwortlichen der TuS Koblenz haben einen unerfreulichen Abend hinter sich.
Während die TuS sich in der immer sportlich fair geführten Auseinandersetzung mit 1:2 dem Gast aus Saarbrücken geschlagen geben musste, verhielt ein Teil der „Gästefans“ sich weniger sportlich und machten so den Abend für die Polizei zu einem mindestens genau so unerfreulichen.
Schon vor Spielbeginn mussten die Einsatzkräfte im Bereich des Schenkendorfplatzes mit einer größeren Anzahl an Beamtinnen und Beamten einschreiten, als eine Gruppe Saarbrücker dort aus ihren PKWs und Kleinbussen, mit denen sie unterwegs in Richtung Stadion waren, unvorhersehbar und plötzlich aus ihren Autos sprangen und Koblenz-Fans angriffen.
Dabei zerstörten sie u. a. Fensterscheiben zweier dort befindlicher Gaststätten, nachdem sie mit Stühlen um sich geworfen hatten.
31 Randalierer wurden festgenommen und in den Polizeigewahrsam des PP Koblenz eingeliefert.
Unmittelbar nach Spielbeginn kam es dann zu weiteren Ausschreitungen am Zugang zum Gästeblock. Rund 80 „Fans“ verweigerten die Kontrolle durch den eingesetzten Ordnerdienst woraufhin ihnen von diesen der Zutritt in den Fanblock verwehrt wurde.
Nach einigem Hin-und Her, als bereits im Block befindliche Fans sich gegenüber den draußen Stehenden solidarisch zeigen und den Block verlassen wollten, versuchten diejenigen, denen der Eintritt vollkommen zurecht verwehrt wurde, die Ordnerreihen gewaltsam zu durchbrechen woraufhin die eingesetzten Polizeibeamten erneut einschreiten mussten.
Eine Gruppe von rund 50 wurde dabei vorübergehend festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und mit Beruhigung der Lage nach Spielende, wurden die Festgenommenen nach und nach wieder entlassen.
Gegen alle wird wegen Landfriedensbruch ermittelt. Entsprechende Strafverfahren werden eingeleitet.
Neben den strafrechtlichen Sanktionen werden auch die zuständigen Fussballgremien die Verhängung entsprechender Maßnahmen gegen jeden einzelnen prüfen.
Nach dem Spiel blieb dann alles ruhig. Die noch im Stadion verbliebenen Fans wurden zu ihren Fahrzeugen begleitet und fuhren ohne erwähnenswerte Vorkommnisse in Richtung Heimat.
Polizeipräsidium Koblenz
Polizei fürchtet Revanche bei Jenaer Gastspiel in Saarbrücken
Die Polizei hat Fußballanhänger, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind, vorm Randalieren beim Spiel des FC Carl Zeiss in Saarbrücken (Samstag, 14 Uhr) gewarnt.
Jena. In Briefen werden sie darauf hingewiesen, dass sie in Gewahrsam genommen werden, falls sie sich nicht ordnungsgemäß verhalten, so Jenas Polizeichef René Treunert.
Nach den Vorfällen vom Hinspiel – Chaoten hatten Steine auf den Fanbus der Gäste geworfen – befürchtet die Polizei des Saarlandes eine Revanche, zu der sich gewaltbereite Gruppen verabredet haben sollen. Der FC Carl Zeiss wird acht eigene Ordner mit ins Saarland schicken. Das Fanprojekt Jena warnt davor, mit Jenaer Autokennzeichen nach Saarbrücken zu fahren.
Quelle:www.tlz.de
Saarbrückener-Fans randalieren nach Sieg
Nach dem Fußballspiel des 1.FC Saarbrücken gegen den VfB Stuttgart II haben mehrere FCS-Fans am Samstagabend vor einer Saarbrücker Kneipe randaliert. Sie pöbelten mehrere Passanten an.
Die von drei Dienststellen anrückenden Polizisten wurden beschimpft und angegriffen. Nach Angaben der Polizei wurden zwei der insgesamt rund 30 Randalierer festgenommen.
Sie müssen nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Dem Rest der Gruppe wurden Platzverweise erteilt. Weil sie in den umliegenden Lokalen keinen Alkohol mehr bekam, löste sich die Gruppe auf.


