Archiv für die Kategorie „1.FC Magdeburg“
Fußballfans aus Magdeburg sorgten am Samstag für einen größeren Polizeieinsatz in Rheine. Ca. 250 Fans waren mit der Bahn von Sachsen-Anhalt nach Meppen unterwegs, wo das Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem SV Meppen und dem 1. FC Magdeburg stattfand. Während der Anreise kam es um die Mittagszeit zu einem ca. 45-minütigen Zwischenstopp in Rheine, den eine große Gruppe der Fans zu einer Stippvisite der Rheinenser Innenstadt nutzte. Ohne strafrechtlich relevante Vorfälle begaben sich die Fans mit lauten Gesängen und unter Polizeibegleitung gegen 12:30 Uhr zurück zum Bahnhof, um die Weiterreise anzutreten. Mit einem 2:0 Auswärtssieg in der Tasche traten die Magdeburger Fans nach dem Spiel die Heimreise an. Auch hier legten sie einen Zwischenstopp in Rheine ein, der ebenfalls völlig unproblematisch verlief.
Quelle:presseportal.de
Der Fußball in Sachsen-Anhalt wird wieder von einem schlimmen Vorfall erschüttert. Vor dem Prestige-Duell in der Fußball-Regionalliga zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC, das am Sonntag vor 11 861 Zuschauern 0:0 endete, ist der frühere Magdeburger Kapitän Daniel Bauer Opfer eines Überfalls geworden.
In der Nacht von Freitag auf Sonnabend wurde Bauer von fünf vermummten Personen in seiner Wohnung heimgesucht und bedroht. “Das ist nur die Vorwarnung. Wenn sich gegen Halle nichts tut, kommen wir wieder”, sollen die Täter Bauers Freundin gedroht haben. Der frühere FCM-Kapitän zog sofort die Konsequenzen und verließ fluchtartig mit seiner Freundin die Stadt. Er hält sich an einem unbekannten Ort auf. Magdeburgs sportlicher Leiter Detlef Ullrich bestätigte den Vorfall am Sonntag. “Ich hatte noch keinen Kontakt mit ihm”, sagt er. “Diese schlimme Sache hat uns alle völlig überrascht, und wir gehen das Problem ab morgen offensiv an.” Zunächst habe die Durchführung des Derbys im Mittelpunkt gestanden. Die Zeit sei zu kurz gewesen. “Aber wir wollten Daniel Bauer ein paar Tage Zeit geben, um die Situation zu verarbeiten.”
Völlig geschockt reagierte am Sonntag der Präsident des Landes-Fußballverbandes, Werner Georg. “Es gibt einige gewalttätige Tendenzen im Lizenzbereich, die jetzt auch in den unteren Ligen Einzug halten. Aber was in diesem konkreten Fall passiert ist, ist höchst kriminell”, sagte Georg. “Wenn die Täter ausfindig gemacht werden, dann muss auch einmal mit extremen Strafen eine Grenze gezogen werden.”
Angesichts der kriminellen Vorgänge im Vorfeld geriet der Sport auf dem Rasen am Sonntag fast zur Nebensache. Für den 1. FC Magdeburg ein Fortgang der sportlichen Talfahrt. Das Team ist Drittletzter der Regionalliga. Die Spieler wollten sich zum Übergriff auf Bauer am Sonntag nicht äußern. Peter Hackenberg, der neue Kapitän, meinte: “Keiner kann sich in einen anderen Menschen, dem dies passiert ist, hineinversetzen.”
Quelle:mz-web.de
Polizei musste Fußballfans auseinanderhalten
Beim Fußballderby zwischen dem 1.FC Magdeburg und dem HFC waren am Sonntag mehrere Hundertschaften der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt im Einsatz. Im Vorfeld des Spiels wurde gegen 19 Fans ein Stadionverbot ausgesprochen. Es kam auch zu mehreren Gewahrsamnahmen. Das Spiel selbst verlief allerdings störungsfrei.
Nach dem Spielende versuchten rund 100 Magdeburger Fans über die Zäune zu den Anhängern des HFC zu gelangen. Die Einsatzkräfte der Polizei verhinderten ein Aufeinandertreffen der Fans. Im weiteren Verlauf wurden aus dem Magdeburger Fanblock Gegenstände wie Sitzschalen und Absperrgitter auf die Polisten geworfen. Aus dem HFC-Block wurden pyrotechnische Gegenstände in Richtung der Kollegen abgefeuert. Mit Pfefferspray brachte die Polizei die aufgebrachten Fans wieder unter Kontrolle. Die Begleitung der HFC-Fans zur bereitgestellten Bahn verlief dann ohne weitere Zwischenfälle. Das Fußballspiel wurde insgesamt 11.861 Zuschauenr besucht, darunter waren 2.200 Zuschauer aus Halle.
Quelle:magdeburgersonntag.info
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Auseinandersetzungen von Fußballfans im Bahnhof Uelzen
Fußballfans des 1. FC Magdeburg und FC St. Pauli haben heute im Bahnhof Uelzen randaliert. Dabei griffen sie Bundespolizisten an. Ein Beamter wurde verletzt.
Die Angriffe ereigneten sich um 07:55 Uhr noch vor der eigentlichen Anreisephase zu den Fußballspielen Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli und FC St. Pauli II – FC Magdeburg. Wegen der frühen Anreise beider Fangruppierungen mit einem unvermeidbaren Zusammentreffen in Uelzen mehrere Stunden vor den Spielen kann nach ersten Ermittlungen eine sogenannte “Verabredung” zum Aufeinandertreffen nicht ausgeschlossen werden. Denn auch die Hamburger Fans auf dem Weg nach Braunschweig hätten ursprünglich erst um 09:56 Uhr im Hamburg Hauptbahnhof abfahren sollen. Noch ist unklar, wo die Gruppen in die Züge eingestiegen sind.
In der Folge wurde erst kurz vor dem Eintreffen des Magdeburger RE 17702 in Uelzen um 07:51 Uhr bekannt, dass sich rund 50 Magdeburger Fans im Zug befanden. Sie wollten in Uelzen “umsteigen”. Nur vier Minuten später trafen rund 200 St. Pauli-Fans mit dem Metronom 82143 aus Hamburg in Uelzen ein. Dort mussten sie in den Zug nach Braunschweig umsteigen. Die Magdeburger Fans hätten dann in den Zug nach Hamburg einsteigen müssen, aus dem die Hamburger Fans gerade ausstiegen.
Beim Aufeinandertreffen der Fangruppierungen kam es sofort zu verbalen Provokationen beider Lager. Viele Fans vermummten sich. Es folgten Flaschenwürfe, Schläge und Tritte. Sechs Bundespolizisten gerieten zwischen die Fronten und wurden selbst attackiert. Dabei wurde ein Beamter am Knie und im Gesicht leicht verletzt. Er wurde ärztlich behandelt. Drei Streifen der Polizei Uelzen eilten zu Hilfe, brauchten aber nicht mehr eingreifen. Kurz darauf trennten sich die Gruppen und fuhren weiter nach Braunschweig und Hamburg.
Unterdessen wurde aus den Reihen der Fans bekannt, dass es ohne das beherzte Eingreifen der sechs Bundespolizisten zu weitaus massiveren Ausschreitungen gekommen wäre.
Die Ermittlungen wegen diverser gefährlicher Körperverletzungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.
Quelle:presseportal.de
Polizei verhindert Ausschreitungen während und nach dem Regionalligaspiel 1.FC M – Chemnitzer FC – Fünf Beamte leicht verletzt
Nur durch den Einsatz starker Polizeikräfte konnten am heutigen Sonntagnachmittag Übergriffe von Teilen sogenannter FCM-Fans auf Chemnitzer Anhänger verhindert werden. Offensichtlich frustriert über die hohe Niederlage versuchten zunächst kurz vor Spielende ca. 300 FCM-Fans über die Stadionränge an den mit ca. 650 besetzten Chemnitzer Fanblock zu gelangen. Der schnelle Einsatz von Polizei und Security verhinderte ein Aufeinandertreffen beider Fangruppen. Nach Spielende setzten rund 500 sogenannte FCM-Anhänger ihre Versuche im Stadionumlauf fort, an die Chemnitzer heranzukommen, was wiederum nur durch den massiven Einsatz von Polizeibeamten und Security-Leuten unterbunden werden konnte. Dabei wurden die Beamten teils körperlich angegriffen und mit Gegenständen beworfen, so dass diese zeitweilig Schlagstock und Pfefferspray zur Abwehr der Attacken einsetzen mussten. Insgesamt wurden bei den Angriffen der Fußballrowdys fünf Beamte leicht verletzt. Im weiteren Verlauf bewarfen Magdeburger nach Spielende eine zur Abfahrt bereit stehende und mit CFC-Fans besetzte Straßenbahn im Bereich „Käseglocke“.
Bereits vor dem Spiel musste die Polizei gegen ca. 40 Magdeburger im Bereich des Deutsche Bahn Haltepunktes „Herrenkrug“ Platzverweise aussprechen, die offenbar die dortige Zuganreise von CFC-Anhängern stören wollten. Von diesen Personen wurden die Identitäten festgestellt.Die Polizei ermittelt jetzt wegen schweren Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Quelle:www.asp.sachsen-anhalt.de
FCM will Randalierer bestrafen
Die Chefetage des 1. FC Magdeburg ist entsetzt. Nicht nur die 1:6-Heimpleite in der Fußball-Regionalliga gegen Chemnitz, die höchste der Vereinsgeschichte, war den Verantwortlichen übel aufgestoßen, sondern auch die Szenen, die sich danach in der Arena und den Straßen abspielten. Etwa 500 wütende Randalierer hatten nach dem Spiel am Sonntag versucht, im Stadion den Block der CFC-Fans zu stürmen. Sie wollten dort Schlägereien anzetteln, wurden aber von den Sicherheitskräften mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurückgedrängt. “Zum Glück haben die Ordnungskräfte und die Polizei eine Eskalation verhindert. Sie hatten die Situation im Griff”, sagt Rüdiger Bartsch, der Manager des FCM. “Leider Gottes gab es dann auch Vorfälle außerhalb des Stadions. Darüber müssen wir uns allerdings noch genauer informieren”, so Bartsch gestern.
Die Polizeidirektion Nord gab bekannt: Etwa 50 FCM-Chaoten hatten eine Straßenbahn, die gefüllt mit Chemnitzer Anhängern auf dem Weg zum Bahnhof war, angegriffen und mit Steinen beworfen. Doch auch hier klärten Beamte die Situation schnell. Allerdings: fünf Polizisten erlitten Verletzungen, Scheiben an der Bahn waren zu Bruch gegangen. Nun wird gegen die Randalierer wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Der Klub will die Rädelsführer ausfindig machen. “Dann werden wir sie hart bestrafen”, so Bartsch, der sich von den Attacken überrascht zeigt. “In letzter Zeit sind wir von derartigen Ausfällen verschont geblieben.”
Gleichzeitig beschäftigt den Verein die prekäre sportliche Situation. Der 1. FC Magdeburg steht nur noch einen Platz vor den Abstiegsrängen. “Wir wollen ganz schnell da unten raus”, so Bartsch. Die Chancen dafür stehen nach seiner Rechnung gut. “Wir spielen am Mittwoch in Havelse. Danach heißen die Gegner Türkiyemspor und Braunschweig. Da sollten wir punkten”, so Bartsch. Trainer Ruud Kaiser muss derweil nicht um seinen Job fürchten. “Er steht nicht zur Disposition”, sagt der Manager.
Das vierte Spiel der Serie ist die Partie in Leipzig gegen den alten Rivalen Hallescher FC. Die Polizei ist schon jetzt vorbereitet. Nach dem Einsatz rings um die Castor-Transporte nach Gorleben konzentrieren sich Kräfte der Bereitschaftspolizei dann auf diese hochbrisante Partie am 24. November.
Quelle:www.mz-web.de
Das Amtsgericht Halle hat am Donnerstag vier gewalttätige Fußballfans verurteilt, weil sie gegnerische Anhänger und Polizisten angegriffen haben. Das Gericht befand die Männer zwischen 20 und 21 Jahren des besonders schweren Landfriedensbruchs schuldig.
Zwei der Verurteilten müssen 100 bzw. 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die beiden anderen müssen 500 bzw. 600 Euro Strafe an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Zudem dürfen alle vier Männer zwei Jahre lang bundesweit kein Fußballstadion betreten. Nach Angaben eines Gerichtssprechers haben alle Angeklagten gestanden. Das Urteil ist rechtskräftig.
Die vier Fans des Halleschen FC hatten im Juni 2009 bei einem Regionalligaspiel des Vereins gegen den VFC Plauen Gästefans angegriffen. Außerdem bewarfen sie Polizeibeamte mit Kanthölzern. 18 Beamte wurden verletzt. Nach den Tätern wurde später auch öffentlich gefahndet. Zwei der Angeklagten waren laut Gericht bei den Ausschreitungen vermummt.
Bereits Anfang des Monats waren zwei Randalierer nach den Ausschreitungen bei dem Spiel verurteilt worden. Das Amtsgericht Halle sprach die 26 und 29 Jahre alten Männer ebenfalls des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall schuldig und legte als Strafe jeweils sechs Monate Haft auf Bewährung fest. Außerdem wurden die beiden Männer zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Weitere Klagen geplant
Die Justiz bereitet derzeit gegen 40 weitere beteiligte Fußballfans Anklagen vor. In den kommenden Monaten sind mehrere Prozesse geplant. Gerichtsverhandlungen soll es auch wegen der Krawalle vom September 2009 geben, als Randalierer nach dem Spiel Hallescher FC gegen den 1. FC Magdeburg Polizisten in einen Hinterhalt gelockt, angegriffen und verletzt hatten.
Quelle:www.mdr.de


