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Razzia bei Hooligans des 1. FC Kaiserslautern
Im Zuge der Ermittlungen gegen die Hooliganszene des Bundesliga-Absteigers 1. FC Kaiserslautern hat die Polizei am Mittwoch insgesamt 17 Wohnungen durchsucht.
Im Zuge der Ermittlungen gegen die Hooliganszene des Bundesliga-Absteigers 1. FC Kaiserslautern hat die Polizei am Mittwoch insgesamt 17 Wohnungen durchsucht. Das teilten die Mainzer Staatsanwaltschaft und die Polizei in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.
Hintergrund der Razzia war der Überfall von FCK-”Junghooligans” und -Ultras auf heimkehrende Fans des Rivalen FSV Mainz 05 in den späten Abendstunden des 18. März. Am Mainzer Bruchweg war es dabei zu heftigen, tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Parteien gekommen, an denen etwa 100 Personen beteiligt waren. Einige FSV-Fans wurden verletzt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes. Bei den 17 Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 27 Jahren fanden die Beamten am Mittwochmorgen neben Mainzer Fan-Utensilien auch Schreckschusswaffen, Schlagstöcke, Messer und Sturmhauben.
Quelle:welt.de
FCK – Fans randalieren im Zug – Bundespolizei ermittelt
Kaiserslautern; Neustadt an der Weinstraße; Karlsruhe; Ludwigshafen; Bad Bergzabern; Koblenz (ots) – Eine Gruppe von 200 Anhängern des 1. FC Kaiserslautern hat nach dem Auswärtsspiel in Freiburg auf der Zugfahrt von Karlsruhe nach Neustadt an der Weinstraße randaliert. Es wurden mehrere Außen- und Innenscheiben zerstört, Nothämmer entwendet, Feuerlöscher entnommen und entleert. Die Deckenverkleidung und mehrere Sitze wurden zerstört. Die Wände des Triebwagens waren mit Farbe beschmiert. Die Anreise der FCK – Anhänger nach Freiburg verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Nach dem Spielende wurden die insgesamt 290 bahnreisenden Fans zum Bahnhof in Freiburg und dann weiter zum Hauptbahnhof Karlsruhe begleitet. In Karlsruhe verhinderte die reibungslose Zusammenarbeit zwischen, Landes – und Bundespolizei ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Fanlager des Karlsruher SC und des FCK. Für die Weiterreise der Lauterer Fans nach Neustadt wurde extra ein Entlastungszug der Deutschen Bahn AG bereitgestellt. Hier stiegen ausschließlich die FCK Fans, ohne Vermischung mit anderen Fußballanhängern, ein. Zu diesem Zeitpunkt herrschte eine friedlich – fröhliche Stimmung unter den FCK – Fans, so dass auf eine Begleitung durch die Bundespolizei verzichtet wurde. Leider wurden anschließend -ohne Polizeibegleitung im Zug – nicht vorhersehbare Zerstörungen im Zug durch sogenannte “Fans” vorgenommen und somit Straftaten verübt. Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern hat aufgrund der Randale mehrere Strafverfahren eingeleitet.Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 30.000 Euro.
Quelle:presseportal.de
Mainz: Krawalle nach Spiel gegen den FCK – Sechs Busse teils schwer beschädigt
Frust und Aggression bei vielen Lauterer Fans nach der deftigen Derbyniederlage und ein Verkehrsunfall – diese Mischung hat dafür gesorgt, dass unmittelbar nach der Bundesliga-Begegnung Mainz 05 gegen 1. FC Kaiserslautern die Situation auf der Koblenzer Straße kurzfristig außer Kontrolle geriet.
Auf der verstopften Koblenzer Straße leitete eine Autofahrerin, am Steuer ihres VW Polo unterwegs in Richtung Innenstadt, gegen 18 Uhr in Höhe der Einfahrt zur Universität ein abruptes Wendemanöver ein und übersah dabei einen Motorradpolizisten, der die Eskorte der letzten fünf mit FCK-Fans voll besetzten Shuttlebusse auf dem Weg zum Bahnhof anführte. Es kam zur Kollision, der Polizist stürzte und musste später mit einer Verletzung am Fuß ins Krankenhaus gebracht werden.
Die 49-jährige Polo-Fahrerin erlitt eine Nasenbeinfraktur. Wegen des Unfalls kamen die Busse zum Stehen und stauten sich, daraufhin zertrümmerten mehrere FCK-Fans mit Nothämmern von innen die Fensterscheiben, etwa 150 stiegen durch die entglasten Fensteröffnungen aus. Polizeiangaben zufolge waren sie zuvor von vorbeikommenden Mainzer Anhängern provoziert worden. Daraufhin kam es im Bereich der Koblenzer Straße auch zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen.
Die Lage sei erst durch eine rasch herangeführte Beweis- und Festnahmeeinheit und unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht worden, sagte Colausich. Nachdem die Streithähne getrennt, die meisten Lauterer in die Busse zurückgedrängt waren, konnten diese die Fahrt zum Bahnhof fortsetzen, dabei flogen beim Passieren der Unfallstelle aus den Fensteröffnungen der Busse Nothämmer auf den am Boden liegenden verletzten Motorradpolizisten und den behandelnden Notarzt. Ein dabeistehender Polizeibeamter wurde am Fuß getroffen. Einige Lauterer setzten nach dem Handgemenge ihren Weg in Richtung Hauptbahnhof/Innenstadt zu Fuß fort, verhielten sich aber in der Folge unauffällig.
Weil die Koblenzer Straße wegen des Unfalls bis etwa 19 Uhr gesperrt war, blieb der Polizei nichts anderes übrig, als den Verkehr in Richtung Innenstadt über Bretzenheim umzuleiten.
Insgesamt wurden laut Polizei sechs Gelenkbusse der Mainzer Verkehrsgesellschaft, die als Shuttlebusse FCK Fans vom Hauptbahnhof zum Stadion und nach dem Spiel wieder zurück transportierten, zum Teil schwer beschädigt. Zwei fielen schon mittags aus, weil sie dem Ansturm der Lauterer Fans aus der Nordsperre des Hauptbahnhofes nicht standhielten.
Die Mainzer Polizei hatte am Derbytag 430 Beamte im Einsatz. Die Bundespolizei setzte weitere rund 400 Beamte ein zur Begleitung und Absicherung der zwei Sonderzüge von Neustadt/Weinstraße und Kaiserslautern nach Mainz und zurück, die mit insgesamt knapp 1.000 Pfälzer Fans besetzt waren. Zu den Aufgaben der Bundespolizisten gehörte es auch, das Glas- und Getränkedosenverbot zu überwachen, das für beide Sonderzüge verfügt worden war. Die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei habe hervorragend geklappt, lobte Colausich.
Eine größere Polizeieinheit ist noch bis in die Nacht hinein in Mainz unterwegs, um Mainzer und Lauterer Fans im Auge zu behalten, die nach dem Spiel den Weg in die Innenstadt eingeschlagen haben.
Quelle:wormser-zeitung.de
Ermittlungen gegen Fußballfans nach Ausschreitungen am 05. März stehen vor dem Abschluss.
Nachdem es beim DFB-Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern am 26. Oktober wieder zu Ausschreitungen mit insgesamt acht verletzten Polizeibeamten kam, stehen die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main und der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main zu den Vorfällen beim vorletzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine am 05. März 2011 vor dem Abschluss.
Nach massiven Ausschreitungen beim Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1 FC Kaiserslautern am 05. März 2011 am Bahnhof Stadion hatte die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main eine gesonderte Ermittlungsgruppe unter der Bezeichnung “EG Reflex” gebildet.
Kurz vor der Einfahrt des Sonderzuges aus Kaiserslautern in den Bahnhof Stadion hatten damals unbekannte Täter die Notbremse gezogen, worauf der Zug etwa in Höhe der Commerzbankarena auf freier Strecke zum Stehen kam. Dies hatten Frankfurter Fans genutzt, um den Zug mit Steinen, Flaschen, Feuerwerksraketen und anderer Pyrotechnik anzugreifen. Die Fans aus Kaiserlautern erwiderten diese Angriffe ebenfalls mit Flaschenwürfen, Leuchtraketen und Böllern. Als die Fans aus Kaiserlautern den Zug verlassen hatten und von Einsatzkräften vom Bahnsteig zum Bahnhofsvorplatz geführt wurden, kam es dort zu weiteren Angriffen aus den Reihen der Frankfurter Fans.
Aufgrund dieser Vorfälle hatte die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gegen insgesamt 120 Personen Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Landfriedensbruch eingeleitet.
Im Rahmen der langwierigen Ermittlungen konnten 49 Personen identifiziert werden. Gegen 20 Personen wurden inzwischen durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt Strafbefehle beantragt und von den zuständigen Gerichten erlassen, wobei mittlerweile 13 dieser Verfahren mit Geld- und teilweise Bewährungsstrafen rechtskräftig abgeschlossen sind. Weitere vier Beschuldigte wurden angeklagt, gegen 14 Personen wurde das Verfahren – teils gegen Zahlung einer Geldauflage – eingestellt.
Weiterhin unbekannt ist die Identität von insgesamt 71 Personen an deren Identifizierung die Ermittler weiterhin intensiv arbeiten.
Quelle:presseportal.de
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, der vor dem DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern am 26. Oktober einen Beamten der Bundespolizei durch einen Steinwurf schwer verletzt hatte.
Bei Ausschreitungen von Frankfurter Fans, welche sich vor der Commerzbank-Arena gezielt gegen dort eingesetzte Polizeibeamte richteten, wurde ein Beamter der Bundespolizei durch einen Steinwurf verletzt.
Aus dem Hinterhalt heraus hatte der Täter einen 1,7 Kilogramm schweren Stein von hinten auf den Beamten geschleudert. Der Stein riss beim Aufschlag den Nackenschutz des Schutzhelmes aus der Verankerung und fügte dem Beamten Verletzungen im Nackenbereich zu. Nach dem hinterhältigen Angriff musste er sofort in die Uni-Kliniken Frankfurt am Main eingeliefert werden. Der Beamte ist noch immer dienstunfähig.
Zu den laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der Bundespolizei können Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, unter der Telefonnummer 069/3400 6953 direkt der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gemeldet werden.
Quelle:presseportal.de
Bilanz der Bundespolizei nach dem DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Kaiserlautern
Anlässlich des DFB-Pokalspieles am Mittwochabend in der Commerzbankarena in Frankfurt am Main hatte die Bundespolizei über 500 Einsatzkräfte eingesetzt. Zu diesem Spiel reisten rund 15 000 Fans mit dem ÖPNV bzw. Entlastungszügen der DB AG und damit im Verantwortungsbereich der Bundespolizei an- und ab.
Aus Sicherheitsgründen wurde im Vorfeld für den Sonderzug aus Kaiserslautern ein Glasflaschen- und Dosenverbot erteilt.
Um die Einhaltung zu überwachen wurden insgesamt etwa 800 Personen durchsucht. Hierbei konnten die Beamten bei elf Fans pyrotechnische Gegenstände finden und sicherstellen. Gegen einen Fan wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet, nachdem bei ihm ein Messer gefunden wurde, welches gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstößt. Aufgrund der Durchsuchungen und des verspäteten Eintreffens einer größeren Fangruppe, konnte der Zug erst mit etwa 20 Minuten Verspätung unter Begleitung der Bundespolizei, in Kaiserslautern abfahren.
Bei Ankunft des Sonderzuges im Bahnhof Stadion hatte die Bundespolizei gemeinsam mit Einsatzkräften der Hessischen Landespolizei bereits den gesamten Bahnhofsbereich großräumig abgesperrt. Hierdurch konnten die beiden Fanlager konsequent getrennt und Ausschreitungen so verhindert werden. Trotz dieser Absperrungen wurden von beiden Seiten Böller und Leuchtfackeln gezündet. Durch die Bundespolizei wurde hierbei von insgesamt 26 Personen die Identität festgestellt.
Nachdem die Fans aus Kaiserslautern von starken Einsatzkräften zum Stadion geführt wurden, kam es im Bereich der Wintersporthalle zu massiven Angriffen von Frankfurter Fans auf Einsatzkräfte der Polizei.
Hierbei wurde auch ein Beamter einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Bundespolizei, welche zur Unterstützung der Hessischen Landespolizei dort eingesetzt waren, durch einen Steinwurf schwer verletzt.
Ein noch unbekannter Täter hatte aus einer Gruppe heraus einen faustgroßen schweren Stein auf den Beamten geworfen. Der Stein traf den Beamten von hinten heftig im Nackenbereich, riss den Nackenschutz des Schutzhelmes ab und verletzte den Beamten so schwer, dass er sofort mit einem Rettungswagen in die Uni-Kliniken Frankfurt am Main gebracht werden musste. Dort wurde eine Verletzung im Nackenwirbelbereich festgestellt.
Nach Spielende wurden die Fans aus Kaiserslautern wiederum von starken Einsatzkräften der Polizei vom Stadion zum Bahnhof geführt. Um eine großräumige Absperrung des Bahnhofsbereiches durchzusetzen, mussten durch die Bundespolizei gegen 50 Frankfurter Fans Platzverweise erteilt werden. So gelang es die Fans aus Kaiserlautern ohne größere Zwischenfälle zum Zug zu bringen, der um 00.40 Uhr im Bahnhof Stadion abfuhr.
Gegen 23.00 Uhr kam es am Bahnsteig von Gleis 4 zu einem Unfall, als ein Frankfurter Fan beim Einstieg in einen Zug zwischen Bahnsteigkante und den stehenden Zug geriet und sich hierbei Verletzungen an Armen und Beinen zuzog. Nachdem er von Beamten der Bundespolizei geborgen werden konnte, wurde er mit einem Rettungswagen in ein Frankfurter Krankenhaus gebracht.
Die weitere Rückreise der Fans aus Kaiserslautern auf dem Gebiet der Bahn verlief reibungslos.Inzwischen hat die Bundespolizei insgesamt 26 Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle:presseportal.de
Pokalspiel begleitet von Auseinandersetzungen
Im Rahmen des Fußballspiels um den DFB-Vereinspokal zwischen den beiden Mannschaften der SG Eintracht Frankfurt und des 1.FC Kaiserslautern am Mittwochabend, 20.30 Uhr, in der Commerzbank-Arena Frankfurt kam es vor allem vor dem Spiel zu mehreren Auseinandersetzungen.
Bereits im Vorfeld des Spiels kam es zu einem Aufeinandertreffen zwischen den rivalisierenden Fangruppen. Als durch die Polizei die Anhänger des 1. FCK zum Stadion gebrachten wurden, wurden sie seitens der Frankfurter Fans mit Gegenständen und Pyrotechnik beworfen, was die Gästefans in gleicher Weise beantworteten. Hier kam es dann seitens der Polizei zum Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray.
Im weiteren Verlauf fand in Höhe der Wintersporthalle eine Auseinandersetzung zwischen den Eintrachtfans und den Einsatzbeamten, darunter auch Polizeireiter statt. Hierbei mussten die Beamten nach gezielten Angriffen die aufgebrachten Fans unter Anwendung von Schlagstock und Pfefferspray zurückdrängen um die Lage zu beruhigen.
Schließlich konnten die Gästefans in Begleitung der Ordnungskräfte in ihren Block gebracht werden, auch wenn einige Heimfans versuchten, erneut zu stören.
Während die Frankfurter Fans eine Großchoreographie aufzogen, kam es im Bereich des Gästeblocks erneut zu vereinzeltem Gerangel mit den Ordnern und Polizei (siehe Video). Nachdem aus dem Block mehrere Bengalos gezündet wurden konnten die Einsatzkräfte die Lage wieder beruhigen. Bis zum Ende der Verlängerung blieb das von starken Emotionen getragene Spiel seitens der Fans ohne Auseinandersetzungen.
Nach dem Fußballspiel wurden die Gastfans noch eine knappe Stunde im Block gehalten um ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen den Fans der Siegermannschaft und den Eintrachtanhängern zu vermeiden. Die Gäste wurden dann unter Polizeibegleitung zum Bahnhof zurückeskortiert. Beim Einfahren des Zuges geriet ein Stadionbesucher im Gedränge zwischen den Bahnsteig und den einfahrenden Zug. Mit Verletzungen an Arm und Hand sowie dem Verdacht auf innere Verletzungen wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.
Insgesamt wurden im Rahmen dieses Fußballspiels sieben Beamte leicht und ein Beamter der Bundespolizei nach einem Steinwurf schwer verletzt. Zudem wurde ein Polizeipferd leicht verletzt.
Außerdem mussten neun Heim- und Gastfans festgenommen werden. Die Gründe waren unter anderem Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und das Mitführen von Pyrotechnik.Ein Aufeinandertreffen zwischen rivalisierenden Fangruppierungen nach dem Spiel gab es nicht.
Quelle:presseportal.de
Lage in Frankfurt droht zu eskalieren
Bereits in der ersten Minute des DFB- Pokalspiels zwischen Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt und dem Bundesligisten 1.FC Kaiserslautern drohte die Sicherheitslage zu eskalieren: Nachdem im Block 20 FCK-Fans Pyrotechnik abbrannten und anschließend einen Ordner tätlich angriffen, marschierten zahlreiche Polizeibeamte auf und versuchten die Lage zu beruhigen (siehe Video). Bereits unmittelbar vor Anpfiff des brisanten Südwest-Derbys war es rund um die Frankfurter Arena erneut zu Ausschreitungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen beider Teams sowie der Polizei gekommen.
Bereits im Laufe der Woche hatten Eintracht-Ultras in einem Internet-Blog die Kaiserslauterer als “Schweine aus der Pfalz” verunglimpft und erneute Krawalle damit provoziert.
Quelle:reviersport.de
Krawalle in Frankfurt
Fans werfen Böller und Steine
Randale beim Südwest-Derby: Vor und während des Pokalspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu Ausschreitungen gekommen. Fans beider Lager attackierten sich auf dem Weg zum Stadion. In der Arena musste die Polizei erneut eingreifen.
Vor dem Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu Auseinandersetzungen unter gewalttätigen Fans gekommen. Zwischen dem Frankfurter Bahnhof und dem Stadion seien Fangruppen aufeinandergetroffen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Böller und auch Steine sollen geflogen sein. Ein Polizist sei von einem Gegenstand verletzt worden, sagte die Polizeisprecherin weiter. Wie viele verletzte Fans es bei der Auseinandersetzung gab, wurde nicht bekannt.
In der ersten Minute der Partie drohte die Situation innerhalb des Stadions zu eskalieren: Nachdem FCK-Fans im Gästeblock Pyrotechnik abbrannten und anschließend einen Ordner tätlich angriffen, marschierten zahlreiche Polizeibeamte auf und beruhigten die Lage. Im Laufe der Woche hatten Eintracht-Ultras in einem Internet-Blog die Lauterer verunglimpft und damit die Krawalle provoziert.
Bereits am Dienstag war es beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden zu Ausschreitungen gekommen. Dresdner Fans randalierten im Stadion und attackierten die Polizei. Sieben Personen wurden festgenommen, 15 Personen leicht verletzt.
Quelle:spiegel.de
Nürnberger Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Fangruppen – Gute Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg
Die Nürnberger Polizei hat in Zusammenarbeit mit Kräften der baden-württembergischen Polizei eine offenbar bevorstehende Schlägerei zwischen rivalisierenden Fangruppen verhindert. 15 Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Es wurde bekannt, dass es am 23.10.2011 zu einer Schlägerei zwischen Fangruppen des hiesigen Fußball-Bundesligavereins und einigen aus Stuttgart und Kaiserslautern kommen soll. Die Örtlichkeit jedoch war zunächst noch unbekannt.
Umfangreiche Aufklärungsmaßnahmen führten am Sonntagmorgen dazu, dass Personen im Stadtgebiet Nürnberg erkannt wurden, die offensichtlich der örtlichen Hooliganszene angehören. Sie fuhren im weiteren Verlauf mit Fahrzeugen auf der BAB 6 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Baden-Württemberg. Die dort zuständigen Behörden wurden von dem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die Einsatzkräfte aus Nürnberg nahmen die Verfolgung auf.
Auf einem Parkplatz an der Ausfahrt Crailsheim – nahe der Ortschaft Satteldorf, unmittelbar neben der BAB 6 – gelang es schließlich, die Fahrzeuge mit Unterstützung der örtlichen Polizei anzuhalten und die Insassen zu überprüfen. Diese stammen aus dem Großraum Nürnberg sowie aus dem Ausland.
In den insgesamt vier Fahrzeugen stellten die mittelfränkischen Polizeieinheiten u.a. Boxhandschuhe, Unterleibsschutz, Protektoren und sechs Messer sicher. Außerdem fanden sich Handgelenksbandagen und Mundschutze. Die sichergestellten Gegenstände erhärteten den Verdacht, dass sich die Gruppe auf eine massive körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatte.Personen, die anderen Fangruppen angehören, wurden nicht festgestellt.
Alle 15 Personen wurden in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Crailsheim gebracht. Dort ordnete ein Richter sowohl die Gewahrsamnahme bis in den späten Abend als auch die Sicherstellung der aufgefundenen Gegenstände an.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung bewaffneter Gruppen werden vom Polizeirevier Crailsheim geführt.
Durch die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Dienststellen konnten gewalttätige Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum verhindert werden.
Quelle:presseportal.de
Hooligans zetteln Schlägerei an
Viel zu tun für die Polizei rund um das Bundesligaspiel – Pyrotechnik: Frau verletzt
Mit ungewohnt gewaltbereiten Fußball-Anhängern hatte es die Polizei am Samstag nach dem Bundesligaspiel des VfL gegen Kaiserslautern zu tun.
Über den Notruf kam die Nachricht, dass sich etwa 50 Hooligans am Schachtweg zusammengerottet hätten. Als die Polizei eintraf, rannten die Unbekannten in verschiedene Richtungen davon.
24 beteiligte Gästefans wurden später in Kneipen und anderswo in der Stadt aufgegriffen. Laut Polizei seien sie als gewaltbereit bekannt, die bundesweites Stadionverbot haben. Die Gruppe hatte sich mit Wolfsburger Fußballanhängern gezielt zu einer Schlägerei im Umfeld der Kneipenmeile Kaufhof verabredet. Laut Polizei habe das Schlimmste wohl verhindert werden können. “Das hatte schon Hooligan-Charakter und ging über das normale Maß hinaus”, sagte Einsatzleiter Uwe Schmiedt. Die Fans seien “konspirativ” in einem Bus bis Westhagen angereist, dann mit Taxen weiter in die Stadt gefahren, sagt Schmiedt.
Die Schläger wurden in einen Bus gesetzt und bis zur Autobahn von Polizei begleitet. Anzeigen wegen Körperverletzungen habe es nicht gegeben.
Auch der restliche Spieltag verlief alles andere als ruhig für die Beamten. Von den 27 000 Fans seien 1700 Gästefans gewesen, davon etwa 100 “Problemfans”. Schon vor dem Spiel waren im Kaufhof 25 als problematisch bekannte Gästefans mit passiver Bewaffnung wie Mundschutz oder Schlaghandschuhen aufgefallen, so Schmiedt.
Zu einem weiteren Zwischenfall kam es nach dem Schlusspfiff. Zehn friedliche FCK-Fans wurden von 15 “durchgeknallten” VfL-Fans verfolgt. Sie flüchteten sich in einen FCK-Fanbus, der bekam dann von der Polizei Geleitschutz.
Zudem haben sechs FCK-Fans in einer Pizzeria die Zeche geprellt. Zwei Gästefans wurden bei Einlasskontrollen mit Drogen erwischt. Außerdem wurden im Gästefanblock mindestens 15 bengalische Feuer gezählt. Eine Frau wurde am Auge verletzt. “Wir haben die Verursacher auf Video, werden sie identifizieren. Der VfL spricht dann Stadionverbote aus, und es gibt Ermittlungen wegen Körperverletzung”, sagt Schmiedt.
Quelle:newsclick.de
Aggressive Fans machen der Polizei Arbeit beim Rheinland-Pfalz-Derby
Ein fast ausverkauftes Fritz-Walter-Stadion, rivalisierende Fangruppen und viele Emotionen auf beiden Seiten, das sind die herausragenden Merkmale des Rheinland-Pfalz-Derbys am Samstagabend zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FSV Mainz 05.
nsgesamt kamen knapp 44.000 Zuschauer auf den Betzenberg – etwa 2.000 Mainz 05-Anhänger begleiteten ihr Team aus der Landeshauptstadt in die Westpfalz – einige machten der Polizei viel Arbeit. Etwa 10.000 Fußballanhänger beider Vereine reisten mit der Deutsch Bahn an – rund 700 Mainzer nutzten einen Entlastungszug. Die Überwachung der Abfahrt in Mainz und die Einhaltung des Mitnahmeverbotes von Glasflaschen und Getränkedosen übernahm die Bundespolizei. Erwähnenswert bleibt in diesem Zusammenhang, dass der Entlastungszug statt der vorgesehenen vier Doppeleinheiten kurzfristig auf drei reduziert wurde. In dem überfüllten Zug kam es zu gesundheitlichen Problemen einzelner Reisender, weshalb in Alsenz ein außerplanmäßiger Halt eingelegt werden musste. Bereits bei der Ankunft der Mainzer in Kaiserslautern war eine hohe Aggressivität auf beiden Seiten feststellbar.
Insgesamt hat die polizeiliche Einsatzkonzeption der kategorischen Fantrennung gegriffen, was im Bereich des Löwenburgkreisels in bewährter Form durch die temporäre Sperrung der Eisenbahnunterführung in der Eisenbahnstraße gewährleistet wurde.
Mit Unterstützung der Bundespolizei wurden die Mainzer vom Hauptbahnhof zum Stadion begleitet. Dabei kam es zu einem kurzzeitigen Aufeinandertreffen mit Gewalt suchenden FCK-Fans, was die Einsatzkräfte aber sofort unterbinden konnte. Auch nach dem Spiel übernahmen starke Einsatzkräfte die Begleitung der Gästefans zum Bahnhof.
Im Stadion fielen einige Unvernünftige im Mainzer Block in der ersten Halbzeit immer wieder durch das Abbrennen von Pyrotechnik negativ auf. Inwieweit die Verursacher identifiziert werden können, muss die Auswertung der Videoaufzeichnungen zeigen.
„Heute haben uns emotionsgeladene und aggressive Fußballanhänger beider Vereine richtig gefordert. Mein Kompliment gilt allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, die konzentriert, besonnen und konsequent agiert haben“, resümierte Einsatzleiter Thomas Brühl. Sein besonderer Dank galt der Bundespolizei für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung. Drei Polizeibeamte und eine –Beamtin erlitten leichte Verletzungen – drei Mainzer Fans erlitten ebenfalls Blessuren. Insgesamt ergaben sich zehn Strafanzeigen wegen verschiedener Delikte.
Was den sportlichen Teil des Samstagabends angeht, hatten die Lauterer Anhänger mehr Grund zum Jubeln. Die „Roten Teufel“ behielten mit 3:1 die Oberhand und landeten ihren ersten „Dreier“ der noch jungen Saison.
Quelle:polizei.rlp.de
Drei Polizisten bei Rheinland-Pfalz-Derby verletzt
Das rheinland-pfälzische Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und FSV Mainz 05 (3:1) wurde von Ausschreitungen begleitet. Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
Das rheinland-pfälzische Derby zwischen den Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und FSV Mainz 05 (3:1) wurde von Ausschreitungen begleitet. Nach Angaben der Polizei wurden dabei drei Beamte leicht verletzt. „Wir hatten viel Arbeit. Es war sehr viel Aggressivität von beiden Seiten im Spiel, es gab die eine oder andere Auseinandersetzung. Insgesamt hat unser Einsatzkonzept aber gegriffen“, sagte ein Polizeisprecher dem SID. Von Festnahmen oder verletzten Fans war der Polizei am Samstagabend nichts bekannt.
Quelle:focus.de
Mainzer Fans sorgten für Randale
Rund ums Stadion am Betzenberg kam es am Samstag zu einigen prekären Situationen, bei denen am Ende sieben Verletzte zurückblieben, wie die Polizei Westpfalz gestern mitteilte. Dabei handelte es sich um drei Mainzer Fans und vier Polizeibeamte. Die Polizei war mit 300 Beamten darum besorgt, das Derby friedlich ablaufen zu lassen. Das gelang den Beamten nach deren eigener Einschätzung ganz gut. Allerdings ist von einem hohen Aggressionspotenzial gerade der Hardcore-Anhänger des FSV Mainz 05 die Rede, die mit Pyrotechnik und Vermummungen für eine hochexplosive und hasserfüllte Stimmung gesorgt hätten. Auch in Mainz kam es nach dem Spiel zu einigen kleineren Vorfällen: So wurde vor der Polizei in der Weißliliengasse an einem Auto mit Kaiserslauterer Kennzeichen die Heckscheibe zerstört. Bereits in der Nacht zum Samstag gab es Rangeleien einiger Fangruppen in der Mainzer Innenstadt.
Quelle:rhein-zeitung.de
Lauterer Fans greifen Bundespolizisten an
Lauterer Fans greifen Bundespolizisten an Situation eskalierte auf der Rückfahrt mit dem Sonderzug in Bingen. Am Sonntag um 02.00 Uhr bewarfen Fans des 1. FC Kaiserslautern am Hauptbahnhof in Bingen Bundespolizisten mit Steinen und Flaschen. Beim Halt des anlässlich der Fußballbegegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern eingesetzten Sonderzuges stürmten plötzlich 250 bis 300 Lauterer Fans aus dem Zug auf den Bahnsteig. Wie sich herausstellte hatten sie eine Gruppe von etwa 30 Mainzer Fans am Bahnhof in Bingen entdeckt. Durch den beherzten Einsatz der Bundespolizisten, die den Sonderzug und die reisenden Fußballfans begleiteten, konnte zunächst eine Auseinandersetzung zwischen den rivalisierenden Fangruppen verhindert werden. Nachdem die Mainzer Fans erneut gesichtet wurden, stürmten die Anhänger des FC Kaiserslautern über die Gleise. Eine gewalttätige Auseinandersetzung wurde nur durch den Einsatz von Pfefferspray seitens der Bundespolizisten unterbunden. Daraufhin wandte sich der Zorn der Kaiserslautern-Fans gegen die Beamten und sie setzten diese, neben unzähligen Beleidigungen, einem Hagel aus Schottersteinen und Flaschen aus. Ein Beamter wurde durch Schottersteine getroffen und am Arm verletzt. Weil der mit 580 Personen besetzte Sonderzug seine Fahrt nach Kaiserslautern fortsetzen musste, stiegen die Fans wieder in den Zug und setzten die Heimreise fort. Die Gefährdung von Gesundheit und körperlicher Unversehrtheit sowie die Respektlosigkeit gegenüber eingesetzten Polizeibeamten werden nicht ohne Folgen bleiben. Durch das Überqueren der Gleise gefährdet man nur sich, sondern bringt auch andere Reisende in Gefahr. Die Bundespolizei wird Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, schweren Landfriedensbruchs und gefährliche Eingriffs in den Bahnverkehr einleiten und andere Maßnahmen, wie zum Beispiel das Stadionverbot, prüfen.


