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Archiv für Januar 2012

Drittliga-Spiel in Offenbach unterbrochen

Bild: Drittliga-Spiel in Offenbach unterbrochen. Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden.

Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden.

Wegen Ausschreitungen einheimischer Rowdys ist die Begegnung der 3. Fußball-Liga zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC am Samstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden. Anhänger der Hessen hatten Feuerzeuge und andere Gegenstände in den Innenraum geworfen und dabei auch den Schiedsrichter-Assistenten an der Seitenlinie gefährdet.

Der Referee schickte die Mannschaften daraufhin für 15 Minuten in die Kabine zurück, ehe der Unparteiische das Match wieder anpfiff. Über etwaige Konsequenzen für Offenbach muss der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entscheiden.
Quelle:donaukurier.de

Kroatische Fans bei Abreise attackiert

Nachdem ihre Mannschaft ins Halbfinale vorgestoßen war, wurden kroatische Fans in einem Vorort von Novi Sad von einer Gruppe von 30 bis 50 Hooligans angegriffen.

Sechs Personen sind in Novi Sad nach einem Angriff auf eine Gruppe kroatischer Schlachtenbummler bei der Handball-Europameisterschaft der Männer am Dienstagabend festgenommen worden. Dies teilte der serbische Polizeidirektor Milorad Veljovic am Mittwoch unter dem Hinweis mit, dass sich die Fahndung nach weiteren Angreifern fortsetze. Zu einem Angriff auf kroatische Fans kam es auch in der Kleinstadt Ruma unweit der Grenze zu Kroatien, wo ein Kombiwagen in Brand gesetzt wurde. Eine Person erlitt eine Stichwunde.

Zu den Übergriffen war es gekommen, nachdem die kroatische Mannschaft mit einem 29:22-Sieg gegen Frankreich ins Halbfinale vorgestoßen war. Laut Belgrader Medienberichten wurden die Fans zuerst in einem Vorort von Novi Sad von einer Gruppe von 30 bis 50 Hooligans angegriffen. Diese hätten nach dem Stoppen der Wagenkolonne Fensterscheiben zerschlagen.

Polizeidirektor Veljovic appellierte an ausländische Schlachtenbummler, sich gleich bei der Einreise als solche erkennen zu geben. Damit würden sie von der Polizei jeden möglichen Schutz erhalten.
Quelle:diepresse.com

Fußballbegegnungen Bremen gegen Erfurt und Wolfsburg gegen Köln Schlagstockeinsatz und Pfefferspray im Hauptbahnhof Hannover Hauptbahnhof Hannover am 21.01.2012 gegen 19:30 Uhr

Wie nahezu an jedem Wochenende ist der Hauptbahnhof in Hannover wieder Dreh- und Angelpunkt für diverse durchreisende Fußballfangruppen gewesen. Allein für diesen Anlass mit ca. 1.300 Fans waren in Hannover knapp 60 Beamte zusätzlich im Einsatz.

Neben dem Wurf von Böllern und Glasflaschen kam es am Abend zu körperlichen Auseinandersetzungen verschiedener Kleingruppen zwischen Fans aus Köln und Erfurt. Auch verschiedene Sachbeschädigungen gehen auf das Konto dieser Täter. Diese etwa hundert, zumeist alkoholisierten, Problemfans konnte die Bundespolizei erfolgreich trennen.

Dennoch musste der Schlagstock und Pfefferspray eingesetzt und einigen Straftätern die Handschellen angelegt werden. Insgesamt nahm die Bundespolizei 7 Randalierer wegen Landfriedensbruchs in Zusammenhang mit dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorläufig fest. Alle sieben Tatverdächtigen sind der Polizei bereits als “Gewalttäter Sport” hinlänglich bekannt.

Fazit dieses Einsatzes: Verletzungen bei fünf Polizeibeamten, zu deren weiterer Dienstfähigkeit noch keine abschließende Aussage getroffen werden kann.
Quelle:presseportal.de

Im Wiener Straflandesgericht ist am Donnerstag der Prozess gegen Rapid-Fans fortgesetzt worden, die im Mai 2009 am Westbahnhof randaliert hatten. Es gab 25 Schuldsprüche, drei Fans müssen ins Gefängnis.

Das Gericht verhängte über die drei jungen Männer, die sich bei den Ereignissen besonders hervorgetan haben sollen, teibedingte Haftstrafen von zehn bzw. neun Monaten, davon jeweils zwei Monate unbedingt. Die übrigen 22 erhielten Bewährungsstrafen zwischen sieben Wochen und zwölf Monaten. in fünf Fällen wurden zusätzlich unbedingte Geldstrafen von 720 bis 3.960 Euro verhängt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Rapid-Fans wollten Austria-Fans „empfangen“

Das Gericht ging davon aus, dass die Angeklagten „wissentlich an einer Zusammenrottung einer Menschenmenge“ teilgenommen hatten, „die darauf abzielte, dass unter ihrem Einfluss Körperverletzungen oder schwere Sachbeschädigungen begangen werden“.

Am 21. Mai 2009 waren insgesamt 165 Rapid-Fans zum Westbahnhof marschiert, um Fans des Wiener Lokalrivalens Austria in Empfang zu nehmen. Dieses Ansinnen enstprang aus „keineswegs freundschaftlicher Gesinnung gegenüber den Anhängern des FK Austria“, hieß es dazu in der Anklageschrift. Die Polizei konnte die Fans am Bahnhof abschirmen. Es kam aber zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
In drei Gruppen vor Gericht

Ausgeforscht werden konnte nur ein Teil der Rapid-Fans. Insgeamt 85 landeten vor Gericht. In drei separaten Gruppen stehen sie vor Gericht. Die erste Gruppe, bestehend aus 29 Fans, wurde am vergangenen Freitag abgeurteilt. Die dritte Gruppe soll am kommenden Donnerstag vor Gericht stehen – mehr dazu in 32 Rapid-Fans schuldig gesprochen.
Quelle:wien.orf.at

Ein italienischer Fußball-Fan ist am Donnerstag beim Pokal-Achtelfinale zwischen Inter Mailand und dem FC Genua schwer verletzt worden und kämpft im Krankenhaus um sein Leben.

Ein italienischer Fußball-Fan ist am Donnerstagabend beim Pokal-Achtelfinale zwischen Inter Mailand und dem FC Genua (2:1) schwer verletzt worden und kämpft im Krankenhaus um sein Leben. Der offenbar betrunkene 38-Jährige war auf Polizisten losgegangen, die ihn vor dem Match im Giuseppe-Meazza-Stadion identifizieren wollten.

Bei der Auseinandersetzung rutschte der Mann aus und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster, berichtete die Polizei. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, sein Zustand sei besorgniserregend, berichteten italienische Medien.

Die Angehörigen glauben jedoch nicht der Version der Polizei. „Wir wollen begreifen, was passiert ist und warum mein Bruder so schwer verletzt worden ist“, sagte der Bruder des Tifoso.

Der Vorfall überschattete das Pokalspiel. Inter-Trainer Claudio Ranieri zeigte sich bestürzt. „Gewalt ist nicht tolerierbar. Man müsste ins Stadion mit der Sicherheit gehen können, mit der man ins Kino oder ins Theater geht“, so Ranieri.
Quelle:focus.de

Der 1. FC Nürnberg muss Sicherheitskonzeption anpassen. Zaunanlage in der Nordkurve wird aus Sicherheitsgründen vorläufig und teilweise zurückgebaut.

Aufgrund der Ereignisse nach Spielende beim DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die SpVgg Greuther Fürth am Dienstag, 20.12.11, ist der 1. FC Nürnberg als Veranstalter der Club-Heimspiele gefordert, die Sicherheitskonzeption für Club-Heimspiele im easyCredit-Stadion zu überdenken. Seitens der Behörden der Stadt Nürnberg wurde dem Verein mitgeteilt, dass diese Anpassung der Sicherheitskonzeption als sofort umzusetzende Maßnahme einen vorläufigen und teilweisen Rückbau der Zaunanlage in der Nordkurve des easyCredit-Stadions beinhaltet.

Darüber hinaus erreichten den 1. FC Nürnberg in den vergangenen Wochen unzählige Schreiben von Fans, seinen Mitgliedern, Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern von 1. FCN-Fan-Clubs, die ihr deutliches Unverständnis über die Vorkommnisse äußerten und ein gemeinsames Handeln der Verantwortlichen forderten, um künftig Ereignisse dieser Art auszuschließen. Es bestand breiter Konsens zwischen dem 1. FC Nürnberg, den Behörden der Stadt Nürnberg, der Betreibergesellschaft des easyCredit-Stadions und Polizei, alle Vorkehrungen zu treffen, um Ereignissen dieser Art entgegen zu wirken und dem Ansehen des Vereins keinen weiteren Schaden zuzufügen. Gleichzeitig steht der 1. FC Nürnberg weiterhin im Dialog mit dem DFB, um das Strafmaß für die Vorkommnisse in Grenzen zu halten.

Abbau in den Blöcken 7, 9 und 11

Der 1. FC Nürnberg hatte im Januar 2009 mit einem Ausnahmeantrag die Zaunanlage im easyCredit-Stadion vor dem Stehplatzbereich in der Nordkurve abgebaut. Die Rückbau-Maßnahme führte zu einer Optimierung der Sicht für alle Fans im Stehplatzbereich. Klare Vorgabe der Bauordnungsbehörde war es damals, dass seitens der Club-Fans ein vernünftiger Umgang mit dem Zugeständnis gewährleistet wird. Der mit dem Rückbau verbundene Vertrauensvorschuss sollte durch ein angemessenes Verhalten, der einen Zutritt zum Innenraum unbedingt ausschließt, seitens der Fans gerechtfertigt werden.

Mit den Vorkommnissen nach dem DFB-Pokal-Achtelfinale sehen alle Beteiligten die damals vereinbarten Auflagen von Teilen der Fanszene als nicht erfüllt an. Dies führte nun dazu, die damals getroffene Absprache des Rückbaus der Zaunanlage zu widerrufen. Diese Maßnahme greift, bis eine nachhaltige Anpassung der Sicherheitskonzeption durch die Entscheidungsträger, zu denen neben dem 1. FC Nürnberg, den Sicherheitsbehörden der Stadt Nürnberg und der Polizei auch der örtliche Ausschuss Sport & Sicherheit gehört, erfolgt ist. Robert Pollack, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Nürnberg erläutert: „Es ist ein Grundverständnis unter allen Beteiligten, dass alle Zuschauer, Gäste und Clubfans, die Gewissheit haben müssen, ein Clubspiel ohne Befürchtungen um Ausschreitungen und ihre Sicherheit besuchen zu können. Der 1. FCN hat deshalb immer nach sicherheitsrelevanten Vorkommnissen die Abstimmung mit Polizei und Stadt gesucht, um auf solche Vorkommnisse mit den erforderlichen Maßnahmen zu reagieren.“

Umsetzung zum Rückrunden-Auftakt

Der Rückbau der Zaunanlage kommt erstmalig wieder am Samstag, 21.01.12, zum Heimspiel gegen Hertha BSC zum Tragen. In gemeinsamen Gesprächen zwischen 1. FC Nürnberg, Polizei und Sicherheitsbehörden der Stadt Nürnberg wurde festgelegt, dass nicht die komplette Nordkurve von der Wiedererrichtung der Zäune betroffen ist, sondern lediglich die Blöcke 7, 9 und 11. Das easyCredit-Stadion wird damit in Teilen der Nordkurve in den ursprünglich baurechtlich genehmigten Zustand, der bis zum Jahre 2009 Gültigkeit besaß, zurück versetzt. Die Zaunanlage vor Stehplatzblöcken stellt eine normale Sicherheitsvorkehrung für Veranstaltungen im Rahmen der Versammlungsstättenverordnung dar.
Quelle:fcn.de

Beim Berliner Fankongress wird engagiert diskutiert. Das Thema Pyrotechnik haben die Verbände allerdings zuvor für tabu erklärt. Und die Polizei lässt sich als Gesprächspartner gar nicht erst blicken.

Als Umar Fredricks am Sonntagmorgen über den Fanalltag in Schottland berichtete, huschte ein Lächeln über das Gesicht vieler deutscher Fans. Als Celtic-Fan sei man oftmals Opfer von „Repression und merkwürdigen Polizeieinsätzen“ berichtete er. Und schloss mit einer anschaulichen Anekdote: „Kürzlich traf die Polizei in einer öffentlichen Toilette einen Betrunkenen an, der dort eingeschlafen war. Der bekam dann ein Stadionverbot für den Celtic Park.“

Der selig schlafende Trunkenbold dürfte es verkraftet haben: Er interessierte sich überhaupt nicht für Fußball.

Das Pyro-Thema überlagert alles

Stigmatisiert fühlen sich auch die deutschen Fans, die am Wochenende zum ersten von ihnen selbst organisierten Fankongress in Berlin zusammenkamen. Die Anhänger aus fast allen größeren Klubs, die meisten davon aus der Ultraszene, hätten gerne über das Thema Pyrotechnik diskutiert. Doch die Gespräche darüber sind definitiv beendet, wie alle Vertreter von Deutschem Fußball-Bund (DFB) und Deutscher Fußball Liga (DFL) in Berlin noch einmal betonten.„Wir können über alles reden, außer darüber“, betonte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus vor Ort.

Die Erwartung der Organisatoren, dass die Veranstaltung mehr erbringen könnte als den Austausch von konträren Positionen, war damit früh ad acta gelegt – auch, weil andere Forderungen aus der Szene (fanfreundliche Anstoßzeiten, Preispolitik, mehr Bewegungsfreiheit am Spieltag) längst nicht mit der Vehemenz angesprochen wurden wie das offenbar alles überlagernde Pyrothema.

Medien wird undifferenzierte Berichterstattung vorgeworfen

„Wir finden es aber gar nicht so schlimm, dass DFB und DFL hier keine Versprechungen machen“, sagte Johannes Mähling vom Veranstalter „Pro Fans“. Ob die Dialogbereitschaft ernst gemeint sei, zeige sich zudem „ja eher im Alltag als auf Kongressen.“

Immerhin wurde so die Stimmung in einer Szene deutlich, die sich vom offiziellen Fußball offenbar schwer verkannt fühlt – nicht zuletzt von den Medien, denen dutzende Redner Panikmache und Gewaltfaszination vorwarfen. Die meisten jener, die den Medien vorhielten, undifferenziert und einseitig zu berichten, sprachen dabei reichlich undifferenziert über die Medien.

Und: Wer an beiden Tagen zuhörte, konnte den Eindruck gewinnen, als seien Fanausschreitungen wie beim Pokalspiel Dortmund gegen Dresden reine Medienerfindungen.

0,0015 Prozent verletzte Zuschauer

Allerdings gelang es manchem Redner, gut zu dokumentieren, an welchen Stellen die Berichterstattung tatsächlich unsachlich und sensationsheischend ausfiel. So berichtete ein Fan aus Hannover von der medialen Eskalation eines an sich eher „nicht so schlimmen“ Vorfalls. Auf der Rückfahrt von einem Auswärtsspiel habe einer der 500 Zugfahrer am Hannoveraner Bahnhof einen Böller gezündet. Die Pressemeldung der Polizei habe daraufhin „500 Fans“ und „Randale“ thematisiert, woraus wiederum eine Zeitung getitelt habe: „500 Fans randalieren am Bahnhof.“

Matthias Stein, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, präsentierte Zahlen. Nach Angaben der „Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze“ (ZIS), die der Polizei in Nordrhein-Westfalen untergeordnet ist, hätten in der vergangenen Spielzeit siebzehneinhalb Millionen Menschen die Spiele besucht, die laut Polizeiangaben 846 Verletzten stellten einen Anteil von 0,0015 Prozent dar.

Auch der Anstieg im Vergleich zur Vorsaison (plus 62 Verletzte) sei ein reines Medienthema: „Diese Zahl bekomme ich schon durch einen gepflegten Einsatz von Pfefferspray zusammen.“ In die gleiche Kerbe – nach Ansicht der Fans rühren die meisten Verletzungen von überzogenen Polizeieinsätzen her – hieb auch Alexander Bosch von Amnesty International, der ebenfalls die Polizei kritisierte.

Die kommuniziere zu wenig und greife oft zu „einem wahllosen Einsatz von Pfefferspray“. Im Übrigen unterstütze Amnesty seit jeher die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte, um Anzeigen gegen einzelne Beamte überhaupt ernsthaft verfolgen zu können.

Gerne hätte man darauf eine Replik der Polizei gehört – Gewerkschaftsvertreter betonen ja durchaus zu Recht, dass ihnen viele Fans vermummt entgegenträten. Doch die Polizei hatte in Gestalt der ZIS als einzige der eingeladenen Parteien am Tag vor Veranstaltungsbeginn aus „terminlichen Gründen“ abgesagt.

„Die Fans reichen die Hände“, konstatierte der Frankfurter Fananwalt Stefan Minden, „doch die greifen ins Leere.“

Das Freundschaftsspiel des Fußball-NRW-Ligisten SV Schermbeck gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Schalke 04 wurde von Randale in und vor dem Stadion überschattet.

“Es gab einige unschöne Szenen”, sagte Michael Benninghoff, Sportlicher Leiter des SVS. Einige unverbesserliche Schalke-Anhänger, die nach Redaktions-Informationen offenbar angetrunken waren, zündeten Knallkörper sowie Pyrotechnik im Stadion und beschädigten eine Verkaufsbude des SV Schermbeck.

Die Polizei, die vom Verein zu Hilfe gerufen wurde, verhängte deswegen drei Platzverweise. Kurz vor der Pause verließen dann gut 40 der 80 Schalke-Anhänger die Anlage. Daraufhin soll es nach Berichten von Augenzeugen vor dem Stadion noch zu einer Schlägerei gekommen sein, bei der ein Schalke-Fan verletzt wurde. Der Vorfall war der Polizei allerdings nicht bekannt.
Quelle:rp-online.de

Bei einem Fußball-Testspiel zwischen VfL Wolfsburg II und Union Berlin II ist es am Wochenende zu Ausschreitungen gekommen. Gegen mindestens 15 Anhänger aus der Hauptstadt wird Anzeige erstattet.

Schwere Krawalle haben das Fußball-Testspiel zwischen VfL Wolfsburg II und Union Berlin II (1:1) überschattet. Während der bundesweite Fan-Kongress am Wochenende in Berlin tagte, lieferten sich am Sonnabend die Ultras beider Vereine heftige Prügeleien. Die Polizei bestätigte am Montag die Vorfälle und kündigte Anzeigen wegen Landfriedensbruchs, Tragens verfassungswidriger Abzeichen und Sachbeschädigung gegen mindestens 15 Berliner Fans an.

„Das nächste Mal müssen wir solche Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren“, sagte Pablo Thiam, Sportlicher Leiter der VfL-Reserve, in den „Wolfsburger Nachrichten“. Die Polizei und die VfL-Verantwortlichen wurden von dem Gewaltausbruch rund um das alte Wolfsburger Stadion am Elsterweg überrascht.

Insgesamt hatten rund 60 Union-Ultras die Zweitliga-Reserve mit der Bahn nach Wolfsburg begleitet. Einige von ihnen grölten Nazi-Lieder in der Innenstadt. „Die waren nur auf Auseinandersetzungen aus“, sagte der Polizei-Einsatzleiter Jens aus dem Bruch in der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“.

Die Situation eskalierte nach dem Abpfiff, als sich in der VfL-Gaststätte Randalierer von beiden Clubs eine schwere Schlägerei lieferten. Erst als die zahlenmäßig unterlegenen Beamten Unterstützung von Polizisten aus anderen Städten erhielten, bekamen die Ordnungshüter die Situation in den Griff.
Quelle:morgenpost.de

Strafanzeigen gegen randalierende Eishockeyfans

Eigentlich gab es keinen Grund zur Randale nach dem gestrigen Sieg der DEG gegen die Krefeld Pinguine. Nach dem 4:1 hätte man eigentlich glücklich und zufrieden wieder ins heimische Düsseldorf fahren können. Aber zwei Fangruppen provozierten sich gegnseitig lautstark nach dem Spiel in der Krefelder Innenstadt und mussten durch starke Polizeikräfte getrennt werden. Die Düsseldorfer Fangruppe musste schließlich sogar zum Krefelder Hauptbahnhof begleitet werden. Im Bahnhof wollte die Gruppen allerdings nicht abfahren, blockierte die elektronischen Türschranken und pöbelte unbeteiligte Zugfahrgäste an. Als schließlich ein Fan die Notbremse zog und sich in seiner Fangruppe verstecken wollte, räumte der Polizeieinsatzleiter den Waggon und stellte die Personalien aller Fans fest. Die Fangruppe wurde schließlich separiert mit einem Bus zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gebracht. Gegen die Straftäter wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.
Quelle:presseportal.de

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