>>>Neu!!Jetzt diskutieren im Forum Ultrasblog
Weil er eine Pyro-Fackel in den Gästeblock geworfen hat, ist in der Schweiz ein 24 Jahre alter Fußball-Fan zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.
Der Anhänger des FC Zürich hatte beim Spiel gegen den Lokalrivalen Grasshoppers im Oktober 2011 eine bis zu 1500 Grad heiße Fackel zu den Gästefans geworfen. Das Bezirksgericht in Zürich stellte am Freitag eine skrupel- und rücksichtslose Tat fest. Der 24-Jährige hatte die Tat gestanden. Er wurde bereits mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt.
Quelle:newsticker.sueddeutsche.de
Polizeieinsatz beim Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin
Beim Relegationsrückspiel zwischen der Fortuna aus Düsseldorf und Hertha BSC Berlin setzte die Düsseldorfer Polizei über 1000 Beamtinnen und Beamte ein, um die Sicherheit speziell in der Vor- und Nachspielphase zu gewährleisten. Vorrangiges Ziel war hierbei die sichere An- und Abreise der Fans und die Trennung rivalisierender Fangruppen.
Dies ist in vollem Umfang gelungen. So kam es weder vor, während noch nach dem Spiel zu gravierenden körperlichen Auseinandersetzungen oder Gewalt. Bei der Ankunft der Gästefans mit Sonderzügen der Deutschen Bahn wurden 29 Personen, die bereits mit einem Stadionverbot belegt waren, ausgesondert. Der Zug war mit einer Stunde Verspätung in Düsseldorf angekommen, da es auf der Fahrt auch zu Sachbeschädigungen gekommen war. Trotz eines hochdramatischen Verlaufs und der großen Emotionalisierung beider Fanlager blieb es aus polizeilicher Sicht während des Spiels weitestgehend friedlich.
Leider zündeten auch bei diesem Aufeinandertreffen zweier Fußballmannschaften sowohl einzelne Heimfans als auch Anhänger des Gastes aus Berlin Pyrotechnik in ihren Blöcken und brachten damit sich und andere in Gefahr. Es wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Die Ermittlungen, speziell die Auswertung der Videoaufnahmen im Stadion, sind noch nicht abgeschlossen. Kurz vor dem Ende der Partie positionierten sich unterhalb des Gästeblocks starke Polizeikräfte, um für den Fall eines sogenannten Platzsturms die Fangruppen voneinander fernzuhalten. Dies ist erfolgreich gelungen. Aufgrund einer Vielzahl Düsseldorfer Anhänger, die noch vor dem Abpfiff das Spielfeld eroberten, sah sich der Schiedsrichter gezwungen, das Spiel zu unterbrechen.>>>>Videos
Nach Beratung und Rücksprache, unter anderem mit der Polizei, entschloss sich der Unparteiische die Begegnung nach 20 Minuten wieder aufzunehmen. Die Fans hatten zu diesem Zeitpunkt das Spielfeld wieder soweit verlassen, dass die Sicherheit im Stadion, für Zuschauer, Spieler und Verantwortliche gewährleistet werden konnte.
Nach dem Spiel und dem Freudenjubel der Fans im Stadion, verlagerten sich das Geschehen und damit auch der Polizeieinsatz sukzessiv in Richtung Innenstadt. Durch Verkehrs- und Sperrkonzepte konnten die Menschen- und Verkehrsströme so kanalisiert werden, dass friedliches Feiern möglich war, Straßenverkehrsgefährdungen und chaotische Zustände aber ausblieben. Aufgrund des Starkregens suchten die Fans schnell die Gaststätten in der Altstadt auf oder traten den Heimweg an. Die Polizei zeigte noch bis in die Morgenstunden starke Präsenz, ohne aber wirklich einschreiten zu müssen. Die Bilanz der Nacht:
8 Körperverletzungen
8 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz
1 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
17 Strafanzeigen
8 freiheitsentziehende Maßnahmen
Quelle:presseportal.de
Sonderzug mit aggressiven Hertha-Fans in Hannover umgeleitet
Heute Morgen wurde der Sonderzug aus Düsseldorf mit Hertha-Fans über die Güterumgehungsstrecke Hannover-Linden umgeleitet. Ursprünglich war ein kurzer Aufenthalt mit Personalwechsel im Hauptbahnhof Hannover geplant. Aus Sicherheitsgründen wurde jedoch entschieden, den Zwischenstopp nach Hannover-Linden zu verlegen.
Hintergrund der Maßnahme war das aggressive Verhalten der rund 800 Fußballanhänger während der Rückreise. In Hamm musste der Sonderzug eine Zwangspause von vier Stunden einlegen. Die Fußballchaoten hatten einen Wagen völlig zerlegt und einen weiteren stark beschädigt. Scheiben wurden herausgetreten und das Inventar zertrümmert. Ein Wagen musste abgehängt werden.
Am Bahnhof Linden blieb die Lage weitgehend ruhig. Es wurden vereinzelt Gegenstände aus dem Zug geworfen. Um 6.40 Uhr setzte der Sonderzug seine Fahrt Richtung Berlin fort, parallel begleitet von Einsatzkräften der Bundespolizei.
Bereits gestern Nachmittag während der Anreise hatte der Sonderzug einen kurzen Aufenthalt im Hauptbahnhof Hannover. Die Hertha-Fans verhielten sich dabei sehr aggressiv. Reisende auf dem Bahnsteig wurden mit Bierflaschen und Dosen beworfen. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Quelle:presseportal.de
Am Samstagnachmittag (12.05.2012, 14:00 Uhr) fand im e@syCredit Stadion vor rund 870 Zuschauern das Fußballspiel des 1. FC Nürnberg II gegen SV Stuttgarter Kickers der Regionalliga Süd statt. Vor und insbesondere nach dem Spiel kam es zu Störungen, die ein Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte erforderten.
Die Anreise der ca. 500 Gästefans erfolgte überwiegend mit einem Zug der Deutschen Bahn. Auf dem Weg zum Stadiongelände kam es bereits zum massiven Abbrennen von Pyrotechnik.
Nachdem es während des Spielverlaufs zunächst zu keinen weiteren Störungen kam, versuchten ca. 150 Gästefans etwa 40 Minuten nach Spielende durch ein Paniktor in den Stadioninnenraum zu gelangen. Beim Versuch die Fans zurückzudrängen wurden zwei Ordner des Sicherheitsdienstes von zwei Fans getreten bzw. mit einer Stange geschlagen und verletzt.
Während der eine noch unmittelbar im Stadioninnenraum festgenommen werden konnte, gelang dem zweiten zunächst die Flucht. Von Ordnern identifiziert, sollte er noch vor dem Verlassen des Stadionbereiches festgenommen werden. Dabei kam es zur Solidarisierung durch mehrere Gästefans, die wiederum die Polizeikräfte tätlich angriffen und so die Flucht des Festzunehmenden ermöglichten. Beim Zurückdrängen, bei dem unmittelbarerer Zwang auch in Form des Einsatzstockes zur Anwendung kam, erlitten zwei dieser Gästefans Verletzungen, die vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Bei dieser Aktion zogen sich auch drei Polizeibeamte leichte Verletzungen zu.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet dazu auch vorhandenes Videomaterial aus.
Quelle:presseportal.de
Ausschreitungen nach KSC-Abstieg – 76 Verletzte
Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die 3. Fußball-Liga ist es zu heftigen Ausschreitungen im Wildparkstadion gekommen. Vor dem Stadion versuchten rund 300 KSC-Anhänger, die Regensburger Fans zu attackieren. Als die Polizei die Karlsruher zurückdrängte, griffen diese mit Flaschen, Pflastersteinen und Holzknüppeln an.
Zeitgleich versammelten sich rund 150 schwarz Vermummte auf dem Stadiongelände. Ihnen gelang es, Absperrzäune zu dem Bereich nieder zu reißen, in dem sich die Spielerkabinen und die Geschäftsstelle des KSC befinden.
Dutzende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Als die Polizei die Randalierer zurückdrängte, feuerten diese Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf die Beamten. Einige KSC-Spieler versuchten erfolglos, die Angreifer zu beruhigen.
Rund zwei Stunden nach Abpfiff hatte sich die Lage entspannt. Auch dann erst konnte der Bus der aufgestiegenen Regensburger Mannschaft seine Heimreise antreten. Insgesamt wurden 76 Personen verletzt, darunter 18 Polizisten. 110 Menschen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Quelle:swr.de
Krawalle nach KSC-Abstieg
Nach dem Abstieg des Karlsruher SC aus der Zweiten Bundesliga ist es am Montagabend und Dienstagmorgen zu schweren Ausschreitungen rund um das Wildparkstadion gekommen.Dabei wurden nach Angaben der Polizei insgesamt 76 Personen verletzt, davon 18 Beamte. 73 Verletzte mussten vor Ort von Sanitätern behandelt werden.
109 Krawallmacher wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen und nach der Feststellung der Personalien mit einem Platzverweis wieder entlassen. Es kam auch zu vereinzelten Festnahmen.Den Festgenommenen drohen Anzeigen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.Der Einsatz der Polizei, die mit 200 Beamten im Einsatz war, endete erst um 3 Uhr am Dienstagmorgen.
Die Polizei, die während des Einsatzes mit Prügeln, Plastikständern, Pflastersteinen sowie Flaschen beworfen wurde, setzte Pfefferspray und Hiebwaffen gegen die Randalierer ein.Abseits der Ausschreitungen wurde eine Frau schwer verletzt. Sie stürzte aus noch ungeklärten Umständen drei Meter in die Tiefe und erlitt Rückenverletzungen.
Nach dem 2:2 der Karlsruher im Relegations-Rückspiel gegen Jahn Regensburg, durch das die Badener zum zweiten Mal nach 2000 in die Dritte Liga abgestiegen sind, war es gleich an mehreren Stellen am Stadion zu Krawallen gekommen.Zunächst wurde im Karlsruher Fanblock Pyrotechnik gezündet, dann stürmten KSC-Anhänger den Platz. Die Polizei konnte die sogenannten Fans allerdings relativ zügig zurückdrängen.
Anschließend griffen rund 300 gewaltbereite Karlsruher vor dem Stadion die Regensburger Fans an. Auch in diesem Fall musste die Polizei massiv einschreiten.
Gleichzeitig belagerten 300 bis 500 Randalierer, die zum Teil vermummt waren, die Geschäftstelle sowie die Spieler- und Medienbereiche in der Haupttribüne.150 Krawallmacher brachen dabei ein Tor auf stürmten den Platz vor der Tribüne. Als die Polizei einschritt, flogen Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse in Richtung der Beamten.Erst als KSC-Manager Oliver Kreuzer und mehrere Profis das Gespräch suchten, beruhigte sich die Lage.
Gewaltbereite Fans lösten Großeinsatz der Polizei aus
Die Polizei musste am Mittwoch, 09.05.2012, ein Großaufgebot an Einsatzkräften zum Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Ahlen und der Beckumer Spielvereinigung aufbieten, um größere Ausschreitungen zu verhindern. Wegen der aufgeheizten Stimmung und Aggressionspotential, besonders bei den Ahlener Fans, wurden während des laufenden Spiels weitere Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Münster angefordert. Im Vorfeld des Spiels waren vier Personen in Gewahrsam genommen worden, währenddessen weitere vier Personen.
Etwa 100 Fans aus dem Ahlener Lager hatten sich vor dem Spiel auf dem Dr. Paul-Rosenbaum-Platz versammelt. Sie wurden auf dem Weg zum Stadion von Polizeikräften begleitet. Dabei verhielten sie sich schon aggressiv, besonders weil ihnen ein kleiner Umweg auferlegt wurde. Ein Aufeinandertreffen mit rivalisierenden Fans sollte dadurch verhindert werden. Auf dem Südberg gab es eine Rangelei zwischen einem Fan und einem Polizeibeamten der Einsatzhundertschaft. In deren Verlauf sprang dem Beamten ein anderer Fan mit Wucht in den Rücken. Der Polizeibeamte wurde dabei leicht verletzt. Auf dem weiteren Weg zum Stadion wurden drei junge Männer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren in Gewahrsam genommen, um Straftaten zu verhindern. Ein 28-Jähriger wurde stark alkoholisiert in Gewahrsam genommen.
Gleichzeitig reisten die erwarteten Fans aus Beckum mit einem Bus und deren befreundete Fangruppen aus Münster an. Sie wurden ins Stadion begleitet. Das Spiel begann mit einer Verzögerung von etwa 15 Minuten. Vor den Kassenbereichen der Ahlener Fans hatten sich Schlangen gebildet. Die durch den Verein eingesetzten Sicherheitskräfte konnten die Einlasskontrollen nicht zeitgerecht durchführen.
Während des Spiels wurden vier pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, in drei Fällen waren es so genannte bengalische Feuer. Ein Gegenstand wurde im Ahlener Block abgebrannt, drei im Block der Beckumer und Münsteraner Fangruppen. Wegen des hohen Gefährdungspotentials dieser Gegenstände ist das Abbrennen strafbar. In allen vier Fällen wurden die Verursacher ermittelt und noch während des Spiels in Gewahrsam genommen. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Inzwischen hatte die polizeiliche Einsatzleitung zur Verhinderung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten weitere Hundertschaftskräfte angefordert. Zu dem bis dahin eingesetzten Zug kam ein weiterer, der in Münster in Bereitschaft gelegen hatte. Mit diesen verstärkten Einsatzkräften wurden weitere Ausschreitungen verhindert. Einzelne Fangruppen wurden zu ihren Wohnorten in Beckum und Münster begleitet.
Quelle:presseportal.de
Fußballspiele HSV-DA und St.Pauli-BSV – ruhiger Verlauf in Drochtersen – Fangruppe hält Polizei in Buxtehude auf Trapp – bei Auseinandersetzung fünf Beamte verletzt
Am gestrigen frühen Abend fanden im Landkreis zeitgleich zwei Freundschaftsspiele zwischen örtlichen Vereinen und Clubs aus der 1. Und 2. Bundesliga statt.
In Drochtersen spielte der SV Drochtersen-Assel (DA) gegen die Mannschaft des HSV. Hier verlief sowohl das Spiel wie auch die An- und Abfahrt der Zuschauer störungsfrei. Die vom Verein eingesetzten Security-Mitarbeiter und die Polizei brauchten nicht eingreifen. Das Spiel vor ca. 4.000 Zuschauern endete mit 2:1 für den HSV.
Drei angetrunkene Fußballfans aus Bremervörde wurden nach Meldung von aufmerksamen Zeugen in der Schulstraße angetroffen und Kontrolliert, sie hatten hier zuvor einen Blumentopf aus einem Vorgarten auf den Parkplatz der Elbmarschenschule geworfen und müssen nun für den entstandenen Schaden aufkommen.
Nicht so entspannt ging es in Buxtehude zu. Hier hatten sich kurz vor Anpfiff ca. 50 Fans des FC. St. Pauli an den Ordner des Veranstalters vorbei auf das Gelände des Jahnstadions gedrängt ohne den geforderten Eintritt zu entrichten. Um eine Eskalation zu verhindern, wurde dies vom Veranstalter dann aber toleriert.
Nach dem Spiel vor ca. 3.000 Zuschauern, dass 4:1 für St. Pauli endete, zog die Gruppe dann begleitet durch die Polizei auf der Fahrbahn durch die Bahnhofstraße und die Harburger Straße bis zur Kreuzung der Konrad-Adenauer-Allee. Von dort aus ging es dann wieder zurück in Richtung Bahnhof, diesmal allerdings auf dem Gehweg.
Gegen 22:00 h traf die Gruppe in Höhe Marktkauf auf eine Gruppe von fünf alkoholisierten HSV-Fans und es kam zu einem Handgemenge, welches durch das rasche Eingreifen der Polizei beendet werden konnte. Die eingesetzten Beamten wurden mit Flaschen beworfen und mussten Pfefferspray einsetzen. Bei der Auseinandersetzung wurden fünf Beamtinnen und Beamte verletzt und konnten nach Einsatzende und ambulanter Versorgung im Elbeklinikum bis auf einen Polizisten allerdings ihren Dienst fortsetzen. Bei den Fangruppen wurden keine Verletzungen bekannt.
Die Gruppen konnten schließlich voneinander getrennt werden. Nach entsprechenden Platzverweisen verließ die St.Pauli-Truppe gegen 22:15 h mit der S-Bahn die Stadt in Richtung Hamburg. Die HSV-Fans gingen zu Fuß in Richtung Innenstadt ohne dabei weiter auffällig zu werden.
In Buxtehude mussten 35 Polizeibeamte und zwei Diensthunde eingesetzt werden, in Drochtersen reichten 5 Beamte für den Polizeieinsatz aus.
Quelle:presseportal.de
Wegen eines Fußballspiels (Meisterschaft der türkischen Liga) trafen sich am Samstag, den 12.05.2012, ab etwa 16.00 Uhr, mehrere Fußballfans der Vereine Fenerbahce und Galatasaray in unterschiedlichen Lokalen an der Friedrichstraße in Wuppertal.
Nach dem Schlusspfiff (0:0) versammelten sich ca. 200 Anhänger von Fenerbahce und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen mit etwa 150 Galatasaray-Fans, die den Meistertitel feierten. Ein Fußballfan (23 Jahre) des WSV, der sich unter den Fenerbahce-Fans befand, zerschlug eine Schaufensterscheibe und wurde festgenommen.
Durch ein großes Aufgebot an Polizeikräften konnte verhindert werden, dass die beiden Gruppierungen aufeinander trafen. Während sich die Fans zum Teil in mehreren Gruppen entfernten, nahm die Polizei in einem Parkhaus an der Grabenstraße neun Personen (darunter zwei Jugendliche) fest, die ausgesprochenen Platzverweisen nicht nachkamen. Ein Großteil der Fußballfans wurde durch die Einsatzkräfte zum Bahnhof geleitet, wo sie ihre Heimreise antraten.
Zudem traf man dort auf weitere Fans des WSV, denen ebenfalls Platzverweise ausgesprochen wurden. Weil die Gruppe von 9 Leuten später erneut in der Innenstadt auftauchte, nahmen die eingesetzten Polizisten sie in Gewahrsam. Die beiden Jugendlichen übergab man in die Obhut Erziehungsberechtigter; die übrigen Fans wurden sukzessive aus dem Gewahrsam entlassen. Den 23-Jährigen erwartet eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.
Quelle:presseportal.de
BVB-Chaoten attackieren Polizei vor Pokal-Finale
Vor dem DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (20 Uhr) sind in der Berliner Innenstadt mehrere Dortmunder Chaoten festgenommen worden.
Eine Polizeisprecherin berichtete am Samstag, dass angetrunkene Anhänger des deutschen Fußball-Meisters an der Gedächtniskirche mit Flaschen und Steinen geworfen hätten. Einige Polizisten wurden verletzt, einer der Beamten musste seinen Dienst beenden.
Über die genaue Zahl der Verletzten wurde zunächst allerdings ebenso wenig bekannt wie über die Zahl der festgenommenen Fans. Offen war am Nachmittag auch noch, ob die betroffenen BVB-Anhänger das abendliche Endspiel gegen den FC Bayern München verpassen werden.
Quelle:berliner-kurier.de
Public Viewing in Dortmund
Am 12.05.2012 um 20:00 Uhr fand in Berlin das DFB-Pokalfinale zwischen den Mannschaften des BVB 09 und des FC Bayern München statt. Anlässlich dieser Begegnung wurden an verschiedenen Plätzen in der Dortmunder Innenstadt Public Viewing Veranstaltungen und Fananziehungspunkte eingerichtet.
Bereits ab 17:30 Uhr sammelten sich erste Fans an den Veranstaltungsorten. In der Spitze befanden sich 8.400 Zuschauer am Friedensplatz und 5.500 Personen am Hansaplatz. An der Reinoldikirche konnten 1.000 Zuschauer festgestellt werden. Die Fananziehungspunkte Alter Markt und Hoeschpark waren während der Spielzeit mit jeweils 100 Personen deutlich geringer besucht. In den Westfalenhallen verfolgten 11.000 BVB Fans das Pokalspiel.
Das Pokalfinalspiel endete mit einem 5:2 Sieg der Dortmunder Mannschaft. Anschließend feierten BVB Fans den Sieg ihrer Mannschaft ausgelassen und überwiegend friedlich in der gesamten Innenstadt. Nach Spielende sammelten sich auf dem Alten Markt in der Spitze 2.500 Personen. Auf dem Borsigplatz und dem Wallring bildete sich ein Autokorso.
Während des Spielverlaufs und der anschließenden Feierlichkeiten wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Es konnten in 24 Fällen Tatverdächtige festgestellt werden, gegen die ein Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.
Gegen 23:30 Uhr waren keine Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet mehr festzustellen. Die Feierlichkeiten in der Innenstadt gingen jedoch noch weit über 00:00 Uhr hinaus.
Bis 01:00 Uhr wurden insgesamt 35 Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Beleidigung und Körperverletzung gefertigt. Es wurden zudem insgesamt 38 Platzverweise ausgesprochen und 9 Personen in Gewahrsam genommen.
Quelle:presseportal.de
Polizeibericht Berlin: Unschöne Szenen rund um das Pokalfinale
Anlässlich des Endspiels zum DFB-Pokal kam es gestern zu mehreren Festnahmen, verletzten Polizeibeamten und anderen Personen sowie zu diversen Straftaten in der City-West und im Umfeld des Olympiastadions in Westend.
Bereits vor dem Spiel hielten sich gegen 13 Uhr 40 etwa 400 Fans von Borussia Dortmund am Hardenbergplatz auf. Teilweise vermummt warfen sie Flaschen und Steine auf die Polizisten, wobei zwei Beamte verletzt wurden. Einer von ihnen musste anschließend seinen Dienst beenden. Bei den Übergriffen wurden Randalierer festgenommen.
Etwa eine Stunde später brannten am mit bis zu 10.000 Dortmunder Anhängern gefüllten Breitscheidplatz diverse pyrotechnische Gegenstände, was zu weiteren vorläufigen Festnahmen führte. Zudem betraten die Fans auch die Fahrbahn und behinderten hierdurch den Fahrzeugverkehr. Dies konnte durch Gefährderansprachen beendet werden.
Als gegen 16 Uhr 30 ein mit Anhängern des FC Bayern München besetzter Bus den Breitscheidplatz passierte und anschließend im Stau stand, wurde er von gegnerischen Fans mit Pyrotechnik, Getränkebechern und -dosen beworfen. Hierbei wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auch das Fahrzeug wurde nach den bisherigen Erkenntnissen nicht beschädigt. Unter dem Schutz von Polizisten konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen.
Während des Spiels kam es in beiden Fanblöcken zum Abbrennen von Pyrotechnik, was zu weiteren Festnahmen führte.
Als gegen 23 Uhr Dortmunder Fans in der Jesse-Owens-Allee mehrere Busse mit Münchner Sympathisanten an der Abfahrt hinderten, beruhigten Polizisten die Situation und nahmen erneut Störer fest.
Gegen 23 Uhr 15 erreichte eine Vielzahl von Dortmunder Anhängern den Breitscheidplatz. Die jubelnde Menge trat dabei auch auf die Fahrbahn, die daraufhin für rund 30 Minuten gesperrt wurde.
Darüber hinaus versammelten sich gegen 21 Uhr anlässlich des letzten Spieltages der türkischen Fußballliga rund 600 Anhänger von Galatasary Istanbul, um am Breitscheidplatz den gewonnenen Meistertitel ihrer Mannschaft zu feiern. Dabei wurden auch so genannte Polenböller gezündet und Polizisten mit Laserpointern geblendet. Für rund zwei Stunden wurde die Tauentzienstraße zwischen Wittenbergplatz und Rankestraße gesperrt. Kurz nach 23 Uhr beendeten die Jubelnden, die mittlerweile zum Hardenbergplatz gelaufen waren, ihre Feierlichkeiten, so dass auch die Straßensperrung wieder aufgehoben wurde.
Bei den diversen Vorkommnissen kam es nach dem derzeitigen Stand zu insgesamt 88 Festnahmen. Es wurden 81 Strafanzeigen – überwiegend wegen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz – gefertigt. Sechs der rund 940 im Einsatz befindlichen Polizisten sowie neun weitere Personen wurden verletzt.
Quelle:berlin.de
Werder-Fan nicht mehr in akuter Lebensgefahr – Fünf neue Verdächtige nach Attacke in U-Haft
Endlich Erleichterung auf der Intensivstation im Bielefelder Krankenhaus: Der 26-jährige Werder-Bremen-Fan, der am Samstag von Hooligans halb tot geschlagen worden ist, ist heute Mittag aus dem Koma erwacht und atmet seitdem selbstständig.
Nach dem brutalen Angriff von Bielefelder Hooligans* auf Fans des Fußball-Drittligisten Werder Bremen II hat die Polizei zudem am frühen Donnerstagmorgen sieben Tatverdächtige festgenommen. Von diesen haben die Beamten mittlerweile zwei wieder entlassen. Fünf befinden sich derzeit in U-Haft. Insgesamt ermittelte die eigens eingerichtete Mordkommission 13 Tatverdächtige.
Nach Angaben des zuständigen Staatsanwalts Veit Walter wurden die Haftbefehle wegen Beihilfe zum versuchten Mord beim Amtsgericht Bielefeld erwirkt. Die beiden Hauptverdächtigen (20 und 21 Jahre alt), die bereits seit dem Wochenende in Untersuchungshaft sitzen (die NW berichtete), dürften damit nun mit einer Anklage wegen versuchten Mordes rechnen. Sie waren ursprünglich wegen versuchten Totschlags verhaftet worden.
Quelle:nw-news.de
96-Fans und Schalker prügeln sich am Bahnhof
Schläge, fliegende Bierflaschen, eine zerstörte Scheibe: Der letzte Bundesligaspieltag der Saison ist mit Randale am Bahnhof Springe zuende gegangen. Dort trafen alkoholisierte Fans von Schalke 04 und von Hannover 96 aufeinander.
Zu handfesten Streitereien ist es laut Polizei am Sonnabend unter alkoholisierten Fußballfans am Springer Bahnhof gekommen. Zunächst bepöbelten sich gegen 21 Uhr 16 Hannover-96-Anhängern aus dem Raum Springe und etwa 20 Schalke-Fans aus dem Raum Bad Pyrmont in der S-Bahnlinie 5. Dabei soll auch eine Scheibe des Zugs eingeschlagen worden sein.
Als die S-Bahn am Springer Bahnhof einfuhr, eskalierte die Situation: Einem Sprecher der Bundespolizei zufolge flogen Flaschen. Es kam zu Prügeleien und weiteren Sachbeschädigungen. 30 Beamte der Bundes- und Landespolizei waren im Einsatz und nahmen unter anderem die Personalien der Randalierer auf. Einige Fans sollen am in ein Taxi gestiegen sein, um zu flüchten. Die Polizei konnte sie jedoch stoppen.
Die S-Bahn konnte ihre Fahrt in Richtung Hameln erst mit einer Stunde Verspätung wieder fortsetzen.
Quelle:haz.de


