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20 vermeintliche MSV-Fans wollten mit Gewalt ins DJäzz

Am Freitagabend nach dem MSV-Spiel gegen St. Pauli prügelten sich etwa 20 MSV-Anhänger mit Türstehern und drei Gästen vor dem DJäzz im Dellviertel. Es gab drei Leichtverletzte. Die Horde hatte offenbar versucht in das Lokal zu gelangen, weil dort auch St. Pauli-Fans feierten. Eine Zeugin hatte die Polizei verständigt, die mit fünf Streifenwagen anrückte. Im Nahbereich konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. Die beiden 25 und 28 Jahre alten Duisburger mussten mit zur Blutprobe.
Quelle:presseportal.de

Ein 22 Jahre alter Fußball-Fan des Hamburger SV ist vom Amtsgericht Altona zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.

Der Mann hatte drei Rauchbomben im Stadion versteckt und sei deshalb «wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung» in Tateinheit mit einem Verstoß gegen das Sprengstoff-Gesetz verurteilt worden», erklärte der Gerichtssprecher weiter.

Die vom Angeklagten gebastelten und mit einer Zeitschaltuhr versehenen Sprengsätze sollten kurz vor Beginn des Bundesliga-Derbys zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli am 6. Februar 2011 explodieren. Zum Glück für die St. Pauli-Fans waren sie jedoch noch rechtzeitig von einem Stadion-Mitarbeiter entdeckt worden, der daraufhin umgehend die Polizei informierte. Laut Staatsanwaltschaft hätte «jeder Rauchkörper gereicht, um mehrere Personen zu verletzen».
Quelle:weltfussball.de

Doppelte Niederlage für Anhänger des 1. FC Köln – Fahrtausschluss aus ICE in Würzburg

Würzburg (ots) – Sechs Fußballfans des 1. FC Köln haben am Samstagabend (18. Februar), nach dem verlorenen Spiel ihrer Mannschaft gegen den Club, auf ihrer Heimreise die zweite Niederlage des Tages erlitten. Sie benahmen sich im ICE dermaßen daneben, dass sie in Würzburg aus dem Zug verwiesen wurden.

Der Zugchef eines ICE bat am Samstagabend die Würzburger Bundespolizei zur Durchsetzung des Fahrtausschlusses mehrerer betrunkener Männer um Hilfe. Diese würden im Zug große Mengen Alkohol konsumieren und lautstark andere Reisende sowie das Bahnpersonal bepöbeln und belästigen. Die Fahrt mit dem ICE sollte für die Herren jetzt in Würzburg enden.

Bei den sechs Unruhestiftern handelte es sich um Anhänger des Fußballvereins 1. FC Köln, die sich nach dem Spiel ihrer Mannschaft in Nürnberg auf ihrer Heimreise befanden. Anscheinend war ihnen die Niederlage ihres Vereins nicht bekommen.

Bei Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Würzburg empfingen mehrere Streifen der Landes- und Bundespolizei die Fans. Der Aufforderung den Zug zu verlassen kamen die Männer widerwillig nach. Unter ihnen befand sich auch ein polizeibekannter sogenannter “Gewalttäter Sport”.

In Würzburg mussten die Männer eine unfreiwillige Pause einlegen und durften, nachdem sie sich beruhigt und Besserung versprochen hatten, mit dem nächsten Zug ihre Reise fortsetzen.
Quelle:presseportal.de

Randale im Hevener Jugendheim nach Fußballspiel

Am Freitag, dem 17.02.2012 kam es gegen 21:30 Uhr in einem Jugendheim auf dem Hellweg in Witten-Heven zu einer Schlägerei einer größeren Personengruppe, wobei auch Mobiliar zu Bruch ging. Vorausgegangen war ein Spiel der Fußball-Westfalenliga TUS Heven gegen Wattenscheid 09. Nach dem Spiel versuchten Wattenscheider Fans das Jugendheim auf dem Hellweg zu stürmen, in dem sich Hevener Fans aufhielten. Hier kam es dann zu den erwähnten Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Anschließend flüchteten die Täter in die nahegelegene Straßenbahnlinie 310. Aufgrund von Zeugenaussagen gelang es der herbeigerufenen Polizei die Straßenbahnlinie zu stoppen und 6 Tatverdächtige im Alter von 20 bis 40 Jahren zu identifizieren. Nach ersten Ermittlungen wurde diese Randale durch einem 21jährigen polizeibekannten Wattenscheider Fan angezettelt. Gegen alle Wattenscheider Fans wurde ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Bei einem 15jährigen Wittener Fan wurde obendrein im Zuge der Fahndungsmaßnahmen noch ein Schlagring sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Polizei war mit insgesamt 17 Beamten – darunter auch ein Diensthundeführer mit Diensthund – vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 600,- Euro. Die Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat Witten weitergeführt.
Quelle:presseportal.de

Aus Angst vor Krawallen ist in der griechischen Super League das für Samstag angesetzte Spiel zwischen AEK Athen und OF Iraklion abgesagt worden.

Sport-Generalsekretär Panos Bitsaxis fällte die Entscheidung auf Anraten der Polizei, die Ausschreitungen von aufgebrachten Fans befürchtete, da der finanziell angeschlagene Klub AEK wegen nicht gezahlter Steuern keine Tickets ausstellen durfte. Die Polizei vermutete, dass sich die Anhänger gewaltsam Zutritt ins Stadion verschaffen würden.

Nach Medienberichten ließ der Verein am Freitag eine Frist zur Steuer-Nachzahlung von 200.000 Euro verstreichen.
Quelle:sport1.de

Die RSH rät: Umlegung von Verbandsstrafen anwaltlich prüfen lassen

Mit Bedauern hat die RSH zur Kenntnis genommen, dass sich ein junger Mann aus Franken einen Tag nach der Ankündigung, dass sein Verein eine Verbandsstrafe des DFB voll auf ihn umlegen werde, das Leben genommen hat. Medienberichten zufolge hat der Fußballfan bei einem DFB-Pokalspiel eine Leuchtrakete auf das Feld geschossen, weshalb sein Verein vom DFB eine Strafe von 10.000 Euro erhalten haben soll. Offensichtlich hat der Verein darauf hin verkündet, er werde den „Störer“ in Regress nehmen.

Ob das überhaupt möglich ist, ist allerdings höchstrichterlich bis dato nicht geklärt. Unsere Juristen vertreten hier einen eindeutigen Standpunkt: Die Umlegung einer Verbandsstrafe auf den Störer ist völlig systemwidrig und daher nicht rechtmäßig. Zur Begründung kann man für den Laien verständlich darauf hinweisen, dass es nicht Sinn und Zweck der durch den DFB verhängten Strafe ist, dass sich der Verein beim Störer schadlos halten kann.

Da stellt sich schon die Frage, inwiefern dem Verein ein „Schaden“ entsteht, wenn dieser sich vertraglich auf Regelungen verpflichtet, die ihn unter bestimmten Umständen zu Zahlungen verpflichten. Der DFB verhängt die Strafen deshalb, weil der Verein „künftig besser aufpassen“ soll, nicht damit der Verein sich um Regress bemühen muss.

Man stelle sich nur einmal vor, ein Verein, dem eine solche Strafe droht, weiß, dass er sich das Geld vom Störer wieder holen kann. Er lässt sich daraufhin von einem mittelmäßig erfolgreichen Anwalt vor dem Sportgericht vertreten. Warum eigentlich? Er kann sich doch, egal welche Höhe die Strafe umfasst, diese eh wieder holen. Bleibt nur das Risiko, dass derjenige nichts hat. Der Anwalt also fährt nach FFM und steht dort vor dem Gericht. Mit welcher Motivation soll er denn für eine geringere Strafe kämpfen? Oder wird er sich – weil er sich beim DFB seit langem auskennt und den „Flurfunk“ zu deuten weiß – sofort auf eine Strafe einlassen?

In letzter Konsequenz bleiben diese „Verfahrensfehler“ oder taktischen Fehler am Störer hängen. Das könnte man jetzt mit einigem Recht mit einem „Na und?“ quittieren. Die RSH muss aber auch Personen helfen, die sich mehr oder weniger schuldhaft daneben benommen haben.

Wir können und wollen nicht dulden, dass Privatpersonen aufgrund eines mitunter nun wirklich harmlosen Fehlverhaltens ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt werden.

Betroffene sollten sich nach unserer Auffassung auf jeden Fall kompetenten Rechtsrat suchen, jeder Fall ist anders und pauschale Ratschläge können wir nicht geben!
Quelle:rot-schwarze-hilfe.de

Konzept der Polizei beim Europapokal-Spiel geht auf! Polizei verhindert Ausschreitungen

Mit starken Kräften hat die Polizei heute Abend in Hannover drohende Ausschreitungen gewaltbereiter Fußballfans verhindert. Da das Spiel zwischen Hannover 96 und FC Brügge von Anfang an als Risikospiel eingestuft worden ist, war die Polizei schon seit dem Nachmittag mit mehreren Hundertschaften im Stadtgebiet unterwegs. Das Einsatzkonzept ist zumindest bis Spielende aufgegangen. Ein Aufeinanderprallen von Fans beider Lager konnte verhindert werden. Bis 23 Uhr wurde niemand verletzt, drei hannoversche Fußballrowdys wurden in Gewahrsam genommen. Dies ist lediglich eine vorläufige Bilanz des Abends.

Bereits gegen 13:00 Uhr hatten die ersten belgischen Fußballfans mit Bussen die Landeshauptstadt erreicht. Danach zog es die mehrere hundert Belgier erst einmal in die Innenstadt. Hier stimmten sie sich auf das bevorstehende Spiel am Abend ein. Ebenfalls am Nachmittag trafen sich bis zu 400 hannoversche sogenannte “Problemfans” in ihren Stammlokalen in der City. Gegen Abend, als es dann für beide Gruppen in Richtung Stadion gehen sollte, kam es kurzzeitig zu kleineren Rangeleien mit der Polizei, als 40 hannoversche Fußball-Rowdys eine Polizeikette, die die rivalisierenden Fangruppen auseinander halten sollte, durchbrachen und in Richtung der belgischen Fans zum Marstall liefen. Eine drohende Auseinandersetzung am Marstall konnte mit starken Kräften verhindert werden. Die Polizei setzte vereinzelt Schlagstock und Reizstoff gegen prügelnde belgische Fußballfans ein. Bei der Aktion wurden durch Flaschenwürfe einige Privatfahrzeuge, die auf dem Parkplatz “Am Marstall” abgestellt waren, beschädigt. Verletzte waren nicht zu beklagen. Das alles geschah etwa zwei Stunden vor Spielbeginn. Als ein Wasserwerfer in Stellung gebracht wurde und die belgischen Fanbeauftragten über Lautsprecher zu ihren Landleuten sprachen, konnten die Randalierer nach etwa 30 Minuten auf die ursprünglich von der Polizei angedachte Marschroute geführt werden. Zuvor waren drei hannoveraner Hooligans zu einem Treffpunkt der Belgier gelangt und hatten dort angekündigt, den Aufzug zum Stadion angreifen zu wollen. Die drei Unruhestifter wurden in Gewahrsam genommen. Alle drei sind der Polizei als “Gewalttäter Sport” bekannt. Auf dem Weg ins Stadion zerstörten belgische Fans die Schaufensterscheibe eines Cafes an der Ritter-Brüning-Straße. Während des Spiel und im Stadion verlief alles weitestgehend geordnet. Während des Einsatzes informierte die Polizei Hannover interessierte Fußballfreunde über ihre neu erstelle Facebook-Seite “Polizei Hannover aktuell”. Dieser Account konnte innerhalb von zwei Tagen einen Fanzuwachs von null auf mehr als 3 500 erzielen. Die Facebook-Fans wurden direkt aus der Einsatzzentrale der Polizei aktuell über Geschehnisse in der Innenstadt informiert. Damit will die Polizeidirektion Hannover ihr Handeln für die Bürger transparent machen und eine aktive Kommunikation mit den Fans zulassen. Dieses Instrument wurde erstmals eingesetzt, die Reaktionen der Nutzer waren zum größten Teil positiv. Sehr erfreulich war auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen der belgischen Polizei.
Quelle:presseportal.de

Die italienische Polizei hat am Donnerstag elf Hooligans des SSC Neapel verhaftet. Sie werden für Gewaltexzesse und Ausschreitungen bei mehreren Spielen in den vergangenen Jahren verantwortlich gemacht.

Unter anderem sollen die Randalierer an Krawallen am Rande des Europa-League-Spiels zwischen dem SSC Neapel und dem FC Liverpool am 21. Oktober 2010 beteiligt gewesen sein.

Damals wurden sieben englische Fans und fünf Polizisten verletzt. Bei Razzien in den Wohnungen der Hooligans wurden Stöcke und Knüppel beschlagnahmt.
>>sport1.de

Die niederländische Polizei hat 76 Fans von Ajax Amsterdam vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Manchester United festgenommen.

Zudem wurden 54 Anhänger des belgischen Erstligisten RSC Anderlecht nach Hause geschickt, die sich anscheinend mit den Amsterdam-Fans verbrüdern wollten.

“Wir hatten Grund zu der Annahme, dass die Fans eine Konfrontation mit den Briten wollten”, teilte die Polizei mit.

Bei Durchsuchungen fand die Polizei zudem Tränengas, Schlagringe und eine große Menge Betäubungsmittel.

Den Anhängern droht nach einer Anhörung eine Geldstrafe von bis zu 600 Euro. Bei anderen Vorfällen in der Innenstadt wurden weitere zwölf Personen festgenommen, darunter auch Engländer.
>>>sport1.de

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen dem AC Mailand und dem FC Arsenal ist es am Mittwoch zu Auseinandersetzungen zwischen Fans des englischen Erstligisten und der italienischen Polizei sowie den gegnerischen Anhängern gekommen. Das berichten italienische Medien.

So sollen Anhänger der “Gunners” die Ordnungshüter auf dem zentralen Piazza del Duomo mit Flaschen und Dosen beworfen haben.

Auch Mailänder Fans sollen attackiert worden sein. Während der Zusammenstöße mit der Polizei soll ein Arsenal-Anhänger am Kopf verletzt und ein weiterer festgenommen worden sein.
Quelle:sport1.de

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